[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Nassbehandlung von Wäschestücken gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäschestücken
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 5.
[0002] Bei der Nassbehandlung, und zwar insbesondere beim Waschen mit einem gegebenenfalls
daran anschließenden Ausrüsten von Wäschestücken werden Flüssigkeiten eingesetzt,
bei denen es sich im wesentlichen um Wasser handelt, das insbesondere zur Nachbehandlung,
beispielsweise zum Ausrüsten, der Wäschestücke Zusätze enthält. In verschiedenen Behandlungsabschnitten
wird die von den Wäschestücken ungebundene Flüssigkeit (im Fachjargon "freie Flotte"
genannt) abgeführt bzw. von den Wäschestücken getrennt. Diese Flüssigkeit wird zum
Teil wiederverwendet, nämlich den im wesentlichen noch trockenen Wäschestücken vor
Beginn der Nassbehandlung zugeführt, insbesondere zum Einschwemmen der Wäschestücke
in die Waschzone.
[0003] Flüssigkeiten, die beim Spülen der Wäschestücke anfallen, verfügen vielfach über
eine Temperatur, die so hoch ist, dass sie zum Einschwemmen empfindlicher Wäschestücke
ungeeignet ist. Andererseits ist am Ende der Spülzone anfallende Flüssigkeit, nämlich
verhältnismäßig reines Wasser, bis auf die Raumtemperatur abgekühlt. Wird diese Flüssigkeit
zum Einschwemmen der Wäschestücke verwendet, muss sie in der Waschzone wieder aufgeheizt
werden. Die genannten Nachteile beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit der Nassbehandlungder
Wäschestücke.
[0004] Aus der DE 196 45 664 A ist eine Gegenstromwaschmaschine bekannt, bei der Spülwasser
und Nachbehandlungswasser in separaten Tanks gesammelt wird. Das Wasser aus den Tanks
kann zum Einschwemmen noch trockener Wäsche verwendet werden. Es geht aus dieser Schrift
aber nicht hervor, das Wasser aus den Tanks zu mischen, damit dieses die zum Einschwemmen
benötigte Temperatur aufweist.
[0005] Aus der EP-A-0 217 981 ist ein Verfahren zum Waschen von Wäschestücken bekannt, bei
dem Spülwasser und Wasser, das beim Entwässern der Wäschestücke anfällt, in separaten
Speicherbehältern gesammelt wird. Dieses Wasser wird zum Einschwemmen trockener Wäschestücke
verwendet. Wenn dabei die Temperatur des Wassers in einem Speicherbehälter zu hoch
ist, wird das Wasser zunächst in Wärmetauschern abgekühlt. Diese Wärmetauscher erfordern
einen zusätzlichen Aufwand. Sie verteuern eine nach dem bekannten Verfahren arbeitende
Waschmaschine.
[0006] Aus der DE 44 22 631 A sind ein Verfahren zum Waschen von Textilien und eine dazu
dienende Waschmaschine bekannt, bei der das Klarwaschwasser und das Spülwasser in
Zwischenbehälter überführt wird. Das Spülwasser wird bei Bedarf dem Vorwaschbereich
wieder zugeführt. Die Verwendung des in den Speicherbehältern gesammelten Wassers
zum Einschwemmen von Wäschestücken geht aus dieser Schrift nicht hervor.
[0007] Aus der US-A-4 879 887 ist eine Durchlaufwaschmaschine bekannt, bei der Spülwasser
in Speicherbehältern zwischengespeichert wird. Das Spülwasser wird in den Tanks auf
die Klarwaschtemperatur erhitzt und dem Klarwaschbereich bei Bedarf zugeführt. Die
Verwendung des in den Speicherbehältern gesammelten Spülwassers zum gezielten Einschwemmen
von Wäsche geht aus der genannten Schrift nicht hervor.
[0008] Aus der US-A-4 499 621 ist eine Durchlaufwaschmaschine bekannt, bei der mehrere Speicherbehälter
vorgesehen sind. Die Flüssigkeit aus einem Speicherbehälter wird zum Einschwemmen
der Wäschestücke verwendet.
[0009] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur wirtschaftlicheren Nassbehandlung von Wäschestücken zu schaffen.
[0010] Ein Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 1 auf Demnach
werden an unterschiedlichen Stellender Behandlungseinrichtung Flüssigkeiten unterschiedlicher
Temperaturen abgezogen und in getrennte Speicherbehälter geleitet; es wird in einem
weiteren separaten Speicherbehälter auch während der Nassbehandlung anfallende Flüssigkeit
gesammelt. Diese Flüssigkeit hat üblicherweise eine höhere Temperatur als die am Ende
der Nassbehandlung anfallende Flüssigkeit. Erfindungsgemäß wird bei Bedarf die im
Verlauf der Nassbehandlung anfallende wärmere Flüssigkeit mit der am Ende der Nassbehandlung
anfallenden kälteren Flüssigkeit so gemischt, dass die gemischte Flüssigkeit eine
Temperatur aufweist, die innerhalb eines Temperaturspektrums liegt, das zum Einschwemmen
zu waschender Wäschestücke geeignet ist. Auf diese Weise braucht die kältere oder
kalte Flüssigkeit am Ende der Nassbehandlung nicht erwärmt zu werden und es kann eine
gegebenenfalls eine zu hohe Temperatur aufweisende Flüssigkeit, die im Verlauf der
Nassbehandlung angefallen ist, verwendet werden, indem sie durch die Kältere Flüssigkeit,
die bei der Nachbehandlung anfällt, abgekühlt wird.
[0011] Gemäß dem Verfahren werden die Menge und die Temperatur der Flüssigkeiten in den
Speicherbehältern gemessen, und zwar insbesondere fortlaufend, so dass stets bekannt
ist, welche Menge an Flüssigkeit in den einzelnen Speicherbehältern vorhanden ist
und welche Temperatur die Flüssigkeit im jeweiligen Speicherbehälter momentan aufweist.
Es kann dadurch vorzugsweise rechnerisch bzw. rechnergesteuert eine Flüssigkeit mit
einer Temperatur gebildet werden, die zum Einschwemmen der Wäschestücke in die Waschzone
geeignet ist.
[0012] Befinden sich im einen oder anderen Speicherbehälter unterschiedliche Mengen an Flüssigkeit,
kann daraufhin die Temperatur der gemischten Flüssigkeit so gewählt werden, dass sie
einerseits im Temperaturspektrum der zum Einschwemmen zu verwendenden Flüssigkeit
liegt, andererseits aus demjenigen Speicherbehälter, der mehr Flüssigkeit enthält,
eine entsprechende größere Menge an Flüssigkeit abgezogen wird, damit stets in jedem
Speicherbehälter ein gewisser Mindestvorrat an Flüssigkeit zum Einschwemmen der Wäschestücke
zurückbleibt.
[0013] Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 5 auf Demnach ist ein Speicherbehälter zur Aufnahme von Flüssigkeit, die
am Ende oder hinter der Spülzone anfällt, und mindestens ein weiterer Speicherbehälter
zur Aufnahme wärmerer Flüssigkeit, die im Verlauf oder im Anfangsbereich der Spülzone
anfällt, vorgesehen. Diese Speicherbehälter nehmen an verschiedenen Stellen der Vorrichtung
anfallende Flüssigkeiten auf, die über unterschiedliche Temperaturen verfügt, weil
die Temperatur insbesondere der Spülflüssigkeit zum Ende der Vorrichtung hin abnimmt.
Aus diesen Speicherbehältern kann dann Flüssigkeit mit der gewünschten Temperatur
dem Beginn der Vorrichtung zum Einschwemmen zu waschender Wäschestücke zugeführt werden.
Insbesondere ist es möglich, aus beiden Speicherbehältern Flüssigkeiten unterschiedlicher
Temperaturen in solchen Mengen zu entnehmen, dass das Gemisch der aus unterschiedlichen
Speicherbehältern stammenden Flüssigkeiten Ober eine Temperatur verfügt, die innerhalb
eines Temperaturspektrums der jeweils in die Waschzone einzuschwämmenden Wäschestück
liegt.
[0014] Die separaten Speicherbehälter für Flüssigkeiten unterschiedlicher Temperaturen sind
mit einem Füllstandsmesser und einem Temperaturmesser versehen. Dadurch lässt sich
sowohl die in jedem Speicherbehälter vorhandene Flüssigkeitsmenge als auch die Temperatur
derselben ermitteln. Es kann daraufhin durch Entnahme einer gezielten Menge an Flüssigkeit
aus jedem Speicherbehälter ein Flüssigkeitsgemisch mit der gewünschten Temperatur
gebildet werden. Diese Temperatur kann in Abhängigkeit von der im jeweiligen Speicherbehälter
vorhandenen Flüssigkeitsmenge so eingestellt werden, dass aus der im jeweiligen Speicherbehälter
vorhandenen Flüssigkeit sich ein Flüssigkeitsgemisch mit einer Temperatur bilden lässt,
die innerhalb oder am oberen bzw. unteren Grenzwert des Temperaturspektrums zum Einschwemmen
der betreffenden Wäschestücke liegt.
[0015] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer nicht erfindungsgemäßen Vorrichtung, und
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung.
[0016] Bei der hier gezeigten Vorrichtung handelt es sich um eine Durchlaufwaschmaschine
10 mit teilweise dargestellten Zusatzkomponenten. In der Durchlaufwaschmaschine 10
werden nicht gezeigte Wäschestücke postenweise gewaschen und gegebenenfalls anschließend
einer Nachbehandlung unterzogen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich
bei der Nachbehandlung um eine Ausrüstung der Wäschestücke.
[0017] Die Durchlaufwaschmaschine 10 verfügt über eine längliche Trommel 11, die um eine
horizontale Längsmittelachse 12 drehend antreibbar ist. Die Trommel 11 der Durchlaufwaschmaschine
10 ist unterteilt in verschiedene Zonen, nämlich eine Waschzone 13, eine Spülzone
14 und eine Ausrüstzone 15. Die Waschzone 13, Spülzone 14 und Ausrüstzone 15 sind
in Behandlungsrichtung 16 aufeinanderfolgend in der Trommel 11 der Durchlaufwaschmaschine
10 angeordnet. Die Waschzone 13 und die Spülzone 14 sind gebildet aus mehreren in
Längsrichtung der Trommel 11 aufeinanderfolgenden Waschkammern 17 und Spülkammern
18, von denen nur einige in den Figuren dargestellt sind. Die Anzahl der aufeinanderfolgenden
Waschkammern 17 und Spülkammern 18 der Waschzone 13 und der Spülzone 14 kann je nach
Größe und Leistungsfähigkeit der Durchlaufwaschmaschine 10 variieren. Die Ausrüstzone
15 braucht bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nur eine einzige Ausrüstkammer 18
aufzuweisen. Bei Bedarf können aber auch mehrere aufeinanderfolgende Ausrüstkammern
19 vorgesehen sein. Vor der Trommel 11 der Durchlaufwaschmaschine 10 ist ein Eingabetrichter
20 vorgesehen, worüber die zu waschenden Wäschestücke in die Waschzone 13 der Durchlaufwaschmaschine
10 eingefördert werden können. Das Einfördern (Einschwemmen) der Wäschestücke in die
Durchlaufwaschmaschine 10 erfolgt unter Zugabe von Flüssigkeiten, insbesondere Wasser,
wodurch die im Bereich des Eingabetrichters 20 noch im wesentlichen trockenen Wäschestücke
angefeuchtet und zusammen mit einem Flüssigkeitsstrom in die Durchlaufwaschmaschine
10 hineingefördert, nämlich eingeschwemmt werden.
[0018] Hinter der Durchlaufwaschmaschine 10 ist eine Entwässerungseinrichtung angeordnet,
bei der es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um eine Entwässerungspresse 21 handelt.
Die fertig gewaschenen und gegebenenfalls ausgerüsteten Wäschestücke verlassen die
Durchlaufwaschmaschine 10 über die Ausrüstkammer 19 und werden von dieser über eine
kurze Verbindungsrutsche 22 direkt in die Entwässerungspresse 21 geleitet. In der
Entwässerungspresse 21 wird die mit den Wäschestücken aus der Durchlaufwaschmaschine
10 ausgeförderte Flüssigkeit von den Wäschestücken getrennt, und zwar vor allem durch
Auspressen der Flüssigkeit aus den Wäschestücken, die danach nur noch über eine verhältnismäßig
geringe Restfeuchte verfügen, so dass nur noch wenig Flüssigkeit an den Wäschestücken
gebunden ist (gebundene Flotte). Die von den Wäschestücken im Bereich der Entwässerungspresse
21 abgeschiedene, insbesondere ausgepresste, Flüssigkeit wird in einem Auffangbehälter
23 unter der Entwässerungspresse 21 gesammelt.
[0019] Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 ist sowohl der Entwässerungspresse 21 als auch der
Ausrüstkammer 19 jeweils ein Speicherbehälter 24 und 25 zugeordnet. Die beiden Speicherbehälter
24 und 25 sind so ausgebildet, dass sie Flüssigkeiten, vorzugsweise verschiedene Flüssigkeiten,
voneinander getrennt aufnehmen. Die Flüssigkeit im Speicherbehälter 24 kann sich dadurch
nicht mit der Flüssigkeit in den Speicherbehälter 25 vermischen. In der gezeigten
Vorrichtung hängen die Speicherbehälter zusammen, wobei durch eine vorzugsweise mittige
Trennwand die Aufnahmeräume der Speicherbehälter voneinander getrennt sind. Diese
Aufnahmeräume können gleich groß sein, bei Bedarf aber auch unterschiedlich große
Aufnahmeräume aufweisen. Ebenso ist es denkbar, die Speicherbehälter 24 und 25 körperlich
und/oder räumlich vollständig voneinander zu trennen, so dass separate Aufnahmeräume
für verschiedene Flüssigkeiten durch insgesamt separate Aufnahmebehälter 24 und 25
gebildet sind.
[0020] Von der tiefsten Stelle, insbesondere einer sumpfartigen Ausbuchtung 26 (Anschlusskasten)
im Boden der Ausrüstkammer 19 ist eine Ablaufrohrleitung 27 zum Speicherbehälter 24
geführt. Die Ablaufrohrleitung 27 ist bedarfsweise absperrbar durch ein vorzugsweise
automatisch betätigbares Zweiwegeventil 28.
[0021] Von der Entwässerungspresse 21, nämlich dem Auffangbehälter 23 derselben, ist eine
Ablaufrohrleitung 29 zu einem vorzugsweise automatisch betätigbaren Dreiwegeventil
30 geführt. Vom Dreiwegeventil 20 führen zwei Ablaufrohrleitungsstränge 31 und 32
zu jedem der beiden Speicherbehälter 24 und 25. Auf diese Weise ist von der Entwässerungspresse
21 kommende Flüssigkeit wahlweise dem Speicherbehälter 24 oder dem Speicherbehälter
25 zuführbar durch entsprechende Betätigung des Dreiwegeventils 30. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist in der Ablaufrohrleitung 29 zwischen dem Auffangbehälter 23 und dem Dreiwegeventil
30 eine Pumpe 33 vorgesehen. Diese kann entfallen, wenn die Speicherbehälter 24 und
25 so angeordnet sind, dass die aus dem Auffangbehälter 23 kommende Flüssigkeit schwerkraftbedingt
in die Speicherbehälter 24 und 25 ablaufen kann.
[0022] Am Boden sowohl des Speicherbehälters 24 als auch des Speicherbehälters 25 ist jeweils
eine Ablassrohrleitung 34 bzw. 35 vorgesehen, die durch ein zum Beispiel handbetätigtes
Zweiwegeventil 36 verschlossen ist und sich durch eine entsprechende Betätigung des
Zweiwegeventils 36 bedarfsweise öffnen lässt. Die Ablassrohrleitungen 34 und 35 führen
zu einem Abwasserkanal. Damit kann überflüssige oder übermäßig verschmutzte oder verbrauchte
Flüssigkeit aus dem Speicherbehälter 24 bzw. 25 bedarfsweise abgelassen werden. Denkbar
ist es auch, zusätzlich jedem Speicherbehälter 24 und 25 einen nicht gezeigten Überlauf
zuzuordnen, wodurch sichergestellt ist, dass überschüssige Flüssigkeit aus den Speicherbehältern
24 und 25 in den Abwasserkanal abfließen kann, bevor die Speicherbehälter 24 oder
25 überlaufen.
[0023] Vom Speicherbehälter 25 zweigt eine Rücklaufrohrleitung 37 ab, die zur Ausrüstkammer
19 führt, vorzugsweise von oben in die Ausrüstkammer 19 einmündet. Der Rücklaufrohrleitung
37 ist eine Pumpe 38 zugeordnet, durch die Flüssigkeit, insbesondere Ausrüstflüssigkeit,
aus dem Speicherbehälter 25 im Kreislauf zur Ausrüstkammer 19 zurückgepumpt werden
kann.
[0024] Vom Boden jedes Speicherbehälters 24 und 25 geht ein Rücklaufrohrleitungsstrang 39
bzw. 40 aus. Die Rückldufrohrleitungsstränge 39 und 40 sind zu einem gemeinsamen,
vorzugsweise automatisch betätigten Dreiwegeventil 41 geführt. Hier vereinen sich
die Rücklaufrohrleitungsstränge 39 und 40 zu einer an das Dreiwegeventil 41 anschließenden
Rücklaufrohrleitung 42. Die Rücklaufrohrleitung 42 führt zum Anfang der Durchlaufwaschmaschine
10, nämlich zum Eingabetrichter 20. Auch der Rücklaufrohrleitung 42 ist eine Pumpe
43 zugeordnet, die dazu dient, Flüssigkeit aus dem Speicherbehälter 24 und gegebenenfalls
auch 25 zum Eingabetrichter 20 zu fördern.
[0025] Im folgenden wird das Verfahren anhand der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung
näher beschrieben:
[0026] Die zu behandelnde Wäsche wird über den Eingabetrichter 20 der Durchlaufwaschmaschine
20 zugeführt. Dieses geschieht unter Zugabe von Flüssigkeit, insbesondere Wasser,
das dem Eingabetrichter 20 über die Rücklaufrohrleitung 42 zugeführt wird. Es werden
dadurch die zu waschenden Wäschestücke mit Flüssigkeit in die Durchlaufwaschmaschine
10 eingeschwemmt. Vom Eingabetrichter 20 gelangen die Wäschestücke mit der Flüssigkeit
in die Waschzone 13, wo sie in aufeinanderfolgenden Waschkammern 17 gewaschen werden.
Im Anschluss an die Waschzone gelangen die Wäschestücke in die Spülzone 14, wo sie
in mehreren Spülkammern 18 nach und nach gespült werden.
[0027] Im folgenden wird davon ausgegangen, dass die gewaschene Wäsche einer Nachbehandlung
in Form einer Ausrüstung zu unterziehen ist. Diese Ausrüstung erfolgt in Ausrüstzone
15, nämlich der einzigen Ausrüstkammer 19. Die Wäschestücke gelangen in die Ausrüstkammer
19 aus der letzten Spülkammer 18 zusammen mit Spülflüssigkeit. Die an den Wäschestücken
nicht gebundene Spülflüssigkeit (freie Flotte) wird zunächst aus der Ausrüstkammer
19 entfernt, indem die sich in der Ausbuchtung 26 am Boden der Ausrüstkammer 19 sammelnde
Spülflüssigkeit über die Ablaufrohrleitung 27 und das geöffnete Zweiwegeventil 28
in derselben dem Speicherbehälter 24 zugeführt wird. Hier wird das Spülwasser gesammelt
und zwischengelagert.
[0028] Soll eine Ausrüstung der in der Durchlaufwaschmaschine 10 zu waschenden Wäschestücke
bzw. eines Wäschestückpostens in der Ausrüstkammer 19 nicht erfolgen, wird diese als
Spülkammer betrieben. In diesem Falle wird die mit den Wäschestücken aus der Spülkammer
18 in die Ausrüstkammer 19 gelangende Spülflüssigkeit nicht aus der Ausrüstkammer
19 über die Ablaufrohrleitung 27 in den Speicherbehälter 24 geleitet. Statt dessen
werden die Wäschestücke und die Spülflüssigkeit über die Verbindungsrutsche 22 zur
Entwässerungspresse 21 geleitet und hier von den Wäschestücken die Spülflüssigkeit
getrennt, und zwar insbesondere gebundene Spülflüssigkeit (gebundene Flotte) ausgepresst.
Es sammelt sich dann im Auffangbehälter 23 die an der Entwässerungspresse 21 angefallene
bzw. ausgepresste Spülflüssigkeit, die dann durch entsprechende Stellung des Dreiwegeventils
30 über die Ablaufrohrleitung 29 und den Ablaufrohrleitungsstrang 32 zum Speicherbehälter
24 für die Spülflüssigkeit geleitet wird. In diesem Falle wird der Speicherbehälter
25 für die Ausrüstflüssigkeit umgangen und die Ausrüstflüssigkeit im Speicherbehälter
25 so lange belassen, bis wieder eine Ausrüstung der Wäschestücke erfolgt.
[0029] Die sich im Speicherbehälter 24 ansammelnde Spülflüssigkeit wird auch dann, wenn
die Wäschestücke nicht ausgerüstet werden, bei entsprechender Stellung des Dreiwegeventils
41 über den Rücklaufrohrleitungsstrang und die Rücklaufrohrleitung 42 vor die Durchlaufwaschmaschine
10 gepumpt, nämlich zum Eingabetrichter 20 derselben. Hier dient das zurückgepumpte
Spülwasser wiederum zum Einschwemmen zu waschender Wäschestücke in die Durchlaufwaschmaschine
10.
[0030] Die erfindungsgemäße Vorrichtung der Fig. 2 unterscheidet sich von der vorstehend
beschriebenen Vorrichtung im wesentlichen nur dadurch, dass ein zusätzlicher Speicherbehälter
44 vorgesehen ist. Im übrigen finden für übereinstimmende Komponenten und Teile der
Vorrichtung der Fig. 1 gleiche Bezugsziffern zur Erläuterung der Vorrichtung der Fig.
2 Verwendung. Sofern nachfolgend nichts anderes erwähnt ist, sind die mit gleichen
Bezugsziffern versehenen Teile und Komponenten der Vorrichtung der Fig. 2 mit denen
der Vorrichtung der Fig. 1 vergleichbar, so dass insoweit auf die Beschreibung im
Zusammenhang mit der Vorrichtung der Fig. 1 Bezug genommen wird, und zwar auch hinsichtlich
der Funktion bzw. des Verfahrens.
[0031] Dem zusätzlichen Speicherbehälter 44 ist eine Ablaufrohrleitung 45 zugeordnet, die
vom Bodenbereich der ersten Spülkammer 18 der Spülzone 14 ausgeht. Es ist aber auch
denkbar, die Ablaufrohrleitung 45 von einer nachfolgenden Spülkammer 18, beispielsweise
der zweiten Spülkammer 18, abzuzweigen. Die Ablaufrohrleitung 45 ist durch ein automatisch
betätigbares Zweiwegeventil 46 absperrbar. Vom Bodenbereich des Speicherbehälters
44 geht eine Ablassrohrleitung 47 aus, die zu einem nicht gezeigten Abwasserkanal
führt und durch ein manuell betätigbares Zweiwegeventil 48 absperrbar ist. Des weiteren
geht vom Boden des Speicherbehälters 44 ein Rücklaufrohrleitungsstrang 49 aus, der
zu einem automatisch betätigbaren Dreiwegeventil 50 führt. Zu diesem Dreiwegeventil
50 ist auch die Rücklaufrohrleitung 42 vom Speicherbehälter 24 bzw. 25 geführt. Am
Dreiwegeventil 50 treffen also der Rücklaufrohrleitungsstrang 49 vom Speicherbehälter
44 und die Rücklaufrohrleitung vom Speicherbehälter 24 bzw. 25 aufeinander. Vom Dreiwegeventil
50 geht eine einzige Verbindungsrohrleitung 51 aus, die zum Eingabetrichter 20 am
Anfang der Durchlaufwaschmaschine 10 führt. In der Verbindungsrohrleitung 51 sind
auf das Dreiwegeventil 50 in Strömungsrichtung folgend eine Pumpe 52 und ein vorzugsweise
induktiv arbeitender Flüssigkeitszähler 53 angeordnet.
[0032] Jedem Speicherbehälter 24, 25 und 44 ist eine Temperaturmesseinrichtung 54, 55 bzw.
56 und eine Füllstandsmesseinrichtung 57, 58 und 59 zugeordnet. Gegebenenfalls können
die Füllstandsmesseinrichtung 58 und die Temperaturmesseinrichtung 55 beim Speicherbehälter
25 für Ausrüstflüssigkeit entfallen. Es ist auch denkbar, weiteren Spülkammern 18,
in denen Spülflüssigkeit abgeführt wird, einen eigenen zusätzlichen Speicherbehälter
zuzuordnen. Ebenso ist es denkbar, aus allen Spülkammern 18, in denen Spülflüssigkeit
abgeführt wird, die Spülflüssigkeit über eine entsprechend verzweigte Ablaufrohrleitung
dem einzigen Speicherbehälter 44 zuzuführen.
[0033] Mit der Vorrichtung der Fig. 2 läuft das erfindungsgemäße Verfahren wie folgt ab:
[0034] Die eventuell in der Ausrüstkammer 19 anfallende Ausrüstflüssigkeit wird wie bei
der Vorrichtung der Fig. 1 über den Speicherbehälter 25 für die Ausrüstflüssigkeit
im Kreislauf geführt, also bei Bedarf wieder zur Ausrüstkammer 19 zurückgepumpt. Ebenso
wird Spülflüssigkeit, die vor dem Ausrüstvorgang aus der Ausrüstkammer 19 abgezogen
wird, im dafür vorgesehenen Speicherbehälter 24 zwischengelagert.
[0035] Im zusätzlichen Speicherbehälter 44 wird Spülflüssigkeit aus der ersten Spülkammer
18 (oder gegebenenfalls auch einer darauffolgenden Spülkammer 18) zwischengelagert.
[0036] Die in der ersten Spülkammer 18 anfallende Spülflüssigkeit weist eine höhere Temperatur
auf als die im Bereich der Ausrüstkammer 19 abgeschiedene Spülflüssigkeit. Demzufolge
befinden sich in den Speicherbehältern 24 und 44 in der Regel Spülflüssigkeiten unterschiedlich
hoher Temperatur. Die Spülflüssigkeit in dem der Ausrüstkammer 19 zugeordneten Speicherbehälter
24 verfügt in der Regel annähernd über eine Raumtemperatur. Demgegenüber ist die aus
der ersten Spülkammer 18 dem Speicherbehälter 44 zugeführte Spülflüssigkeit deutlich
wärmer.
[0037] Zum Einschwemmen der Wäschestücke am Eingabetrichter 20 vor der Durchlaufwaschmaschine
10 wird eine Flüssigkeit benötigt, deren Temperatur in Abhängigkeit von der Art der
einzuschwämmenden Wäschestücke unterschiedlich hoch sein kann. In der Regel liegt
die Temperatur der Flüssigkeit zum Einschwemmen der Wäschestücke innerhalb eines in
Abhängigkeit von den jeweils einzuschwemmenden Wäschestücken sich ändernden Temperaturspektrums
mit einem Temperaturbereich, der zwischen einer Minimal- und einer Maixmaltemperatur
liegt. In der Regel liegt die maximale Einschwemmtemperatur unter der Temperatur der
in der ersten Spülkammer 18 anfallenden Spülflüssigkeit.
[0038] Ausgehend von den vorstehend geschilderten Anforderungen an die Temperatur der Flüssigkeit
zum Einschwemmen der Wäschestücke in die Waschzone 13 der Durchlaufwaschmaschine 10
wird erfindungsgemäß diese Flüssigkeit aus einem Gemisch kälterer Spülflüssigflüssigkeit
aus dem Speicherbehälter 24 und wärmerer Spülflüssigkeit aus dem Speicherbehälter
44 gebildet. Aufgrund der Temperaturmesseinrichtungen 56 und 54 der Speicherbehälter
24 und 44 ist die Temperatur des hierin bekannten Spülwassers bekannt. Die gewünschte
Temperatur der zum Einschwemmen dienenden Flüssigkeit ergibt sich durch Entnahme entsprechender
Mengen von Spülflüssigkeit aus den Speicherbehältern 24 und 44. Diese Mengenverhältnisse
können durch einen Rechner ermittelt werden. Durch den Flüssigkeitszähler 53 in der
Verbindungsrohrleitung 51 werden die dementsprechend aus dem Speicherbehälter 24 bzw.
44 zu entnehmenden Mengen an Spülwasser mit entsprechender Temperatur ermittelt. Dazu
wird das Dreiwegeventil 50 automatisch so gesteuert, dass aus dem Speicherbehälter
44 wärmere Spülflüssigkeit so lange entnommen wird, bis der Flüssigkeitszähler 53
die gewünschte Flüssigkeitsmenge ermittelt hat. Gleiches gilt für die Entnahme einer
entsprechenden Flüssigkeitsmenge aus dem Speicherbehälter 24.
[0039] Durch abwechselnde Entnahme jeweils kleiner Flüssigkeitsmengen aus den Speicherbehältern
24 und 44 findet eine Vermischung der Flüssigkeit unterschiedlicher Temperaturen statt,
die sich dann entlang der Verbindungsrohrleitung 51 so weit angeglichen hat, dass
am Eingabetrichter 20 die Flüssigkeit mit der gewünschten Durchschnittstemperatur
austritt. Alternativ ist es aber auch denkbar, in der Verbindungsrohrleitung eine
zusätzliche Mischstrecke oder einen Mischbehälter zu integrieren. Ebenfalls können
an der Stelle der Pumpen 43 und 52 auch Dosierpumpen eingesetzt werden, die gleichzeitig
die gewünschten Mengen wärmerer Flüssigkeit aus dem Speicherbehälter 44 und kälterer
Spülflüssigkeit aus dem Speicherbehälter 24 abziehen und dabei vermischen. In diesem
Falle können der Flüssigkeitszähler 53 und gegebenenfalls auch das Dreiwegeventil
50 entfallen.
[0040] Das vorstehend geschilderte Verfahren gilt für den Fall, dass in den Speicherbehältern
24 und 44 genug Spülflüssigkeit vorhanden ist, um daraus ein Gemisch mit der gewünschten
Temperatur zu bilden. Etwas anderes gilt, wenn in einem Speicherbehälter 24 bzw. 44
keine ausreichende Menge an Spülflüssigkeit vorhanden ist.
[0041] Die Füllstandsmesseinrichtungen 57 und 59 stellen fest, welche Menge an Spülwasser
in den Speicherbehältern 24 und 44 vorhanden ist. Ergibt diese Megenmessung, dass
in einem Speicherbehälter 24 oder 44 verhältnismäßig wenig Spülflüssigkeit vorhanden
ist, wird aus dem Temperaturspektrum, in dem die Flüssigkeit zum Einschwemmen zu waschender
Wäschestücke liegen darf, so gewählt, dass sie an der oberen oder unteren Grenze des
Temperaturspektrums liegt.
[0042] Enthält beispielsweise der Speicherbehälter 44 ein verhältnismäßig geringe Menge
an wärmerer Spülflüssigkeit, wählt der Rechner zur Steuerung der Mischung der Spülflüssigkeiten
aus den Speicherbehältern 24 und 44 eine Temperatur für die zum Einschwemmen dienende
Flüssigkeit aus, die am unteren Rande des Temperaturspektrums liegt. Es wird dann
nur ein minimaler Anteil an wärmerer Spülflüssigkeit aus dem Speicherbehälter 44 mit
einer größtmöglichen Menge kälterer Spülflüssigkeit aus dem Speicherbehälter 24 vermischt,
und zwar so, dass die zum Einschwemmen dienende Flüssigkeit eine Temperatur aufweist,
die am unteren Ende des für die betreffende Wäsche erforderliche Temperaturspektrums
liegt, nämlich nur eine Minimaltemperatur aufweist. Umgekehrt wird vorgegangen, wenn
die Menge an wärmerer Spülflüssigkeit im Speicherbehälter 44 größer ist als die Menge
kälterer Spülflüssigkeit im Speicherbehälter 24.
[0043] Soll auch Ausrüstflüssigkeit zum Einschwemmen verwendet werden, werden die durch
die Temperaturmesseinrichtung 55 ermittelte Temperatur desselben und der durch die
Füllstandsmesseinrichtung 58 ermittelte Füllstand der Ausrüsttemperatur im Speicherbehälter
25 gemessen und zur Vermischung der Flüssigkeiten herangezogen. Es kann dann die zum
Einschwemmen dienende Flüssigkeit aus der Ausrüstflüssigkeit des Speicherbehälters
25 und der Spülflüssigkeit im Speicherbehälter 44 gebildet werden; aber auch ein Gemisch
aus Flüssigkeiten in allen drei Speicherbehältern 24, 25 und 44.
1. Verfahren zur Nassbehandlung von Wäschestücken, wobei die Wäschestücke unter Zufuhr
von mindestens einer Flüssigkeit in eine Waschzone (13) einer Behandlungseinrichtung
eingeschwemmt und in der Waschzone (13) gewaschen werden, anschließend die Wäschestücke
in einer Spülzone (14) gespült und gegebenenfalls in einer Nachbehandlungszone nachbehandelt
werden, wobei an unterschiedlichen Stellen wie der Spülzone (14) und der Nachbehandlungszone
oder nur der Spülzone (14) der Behandlungseinrichtung Flüssigkeiten unterschiedlicher
Temperaturen abgezogen und in getrennte Speicherbehälter (24, 44) geleitet werden
und bei Bedarf die Flüssigkeit zum Einschwemmen der Wäschestücke aus einem Gemisch
der unterschiedliche Temperaturen aufweisenden Flüssigkeiten aus verschiedenen Speicherbehältern
(24, 44) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge und Temperatur der Flüssigkeiten in den Speicherbehältern (24, 44 bzw.
25) gemessen werden, und die zum Einschwemmen dienende Flüssigkeit ein Temperaturspektrum
aufweist, aus dem eine solche Temperatur der zum Einschwemmen dienenden Flüssigkeit
ausgewählt wird, die aus den unterschiedliche Temperaturen aufweisenden Flüssigkeiten
in den Speicherbehältern (24, 44 bzw. 25) bildbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge und die Temperatur der Flüssigkeiten in den Speicherbehältern (24, 44 bzw.
25) fortlaufend gemessen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine solche Temperatur der zum Einschwemmen verwendeten Flüssigkeit innerhalb des
Temperaturspektrums ausgewählt wird, die sich aus den unterschiedlichen Temperaturen
aufweisenden Flüssigkeiten in den Speicherbehältern (24, 44; 25) bilden lässt und
die die Menge der in den Speicherbehältern (24, 44; 25) zurückbleibenden Flüssigkeiten
so weit wie möglich ausgleicht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens in Abhängigkeit vom gemessenen Füllstand und den Temperaturen der Flüssigkeiten
in den Speicherbehältern (24, 44 bzw. 25) eine solche Temperatur der zum Einschwemmen
dienenden Flüssigkeit aus dem Temperaturspektrum ausgewählt wird, die sich aus den
in den Speicherbehältern (24, 44 bzw. 25) befindlichen Mengen der Flüssigkeiten bilden
lässt.
5. Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäschestücken mit einer Waschzone (13), einer Spülzone
(14) und gegebenenfalls einer Nachbehandlungszone, die in einer gemeinsamen, in mehrere
Kammer (17, 18, 19) unterteilten Trommel (11) angeordnet sind, und mit vorzugsweise
einer Entwässerungseinrichtung, wobei mindestens ein Speicherbehälter (24) zur Aufnahme
von Flüssigkeit, die am Ende oder hinter der Spülzone (14) anfällt, und mindestens
ein weiterer Speicherbehälter (44) zur Aufnahme von Flüssigkeit, die am Anfang oder
während des Verlaufs der Spülzone (14) anfällt, vorgesehen ist, und wobei Leitungen
(42, 49, 51) vorgesehen sind, mit denen die Flüssigkeiten aus den Speicherbehältern
(24, 44) vor die Waschzone (13) transportierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens den Speicherbehältern (24, 44) jeweils eine Temperaturmesseinrichtung
(54, 56) und eine Füllstandsmesseinrichtung (57, 59) zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Rücklaufrohrleitungsstränge (40, 49) der Speicherbehälter (24, 44) an einem Ventil
zusammengeführt und von dort über eine gemeinsame Verbindungsrohrleitung (51) vor
die Waschzone, insbesondere einem Eingabetrichter (20) vor der Waschzone (13), geführt
sind, wobei vorzugsweise in der gemeinsamen Verbindungsrohrleitung (51) von beiden
Speicherbehältern (24, 44) ein Flüssigkeitsmengenzähler angeordnet ist.
1. Method for the wet treatment of items of laundry, in which the items of laundry, with
at least one liquid being fed, are transferred into a washing zone (13) of a treatment
arrangement and washed in the washing zone (13), then the items of laundry are rinsed
in a rinsing zone (14) and, if appropriate, after-treated in an after-treatment zone,
it being the case that, at different locations such as the rinsing zone (14) and the
after-treatment zone, or just the rinsing zone (14), of the treatment arrangement,
liquids at different temperatures are drawn off and directed into separate storage
tanks (24, 44) and, as required, the liquid for transferring the items of laundry
is formed from a mixture of the different-temperature liquids from different storage
tanks (24, 44), characterized in that the quantities and temperatures of the liquids in the storage tanks (24, 44 and/or
25) are measured, and the liquid serving for transfer purposes has a temperature range
from which is selected, for the liquid serving for transfer purposes, a temperature
which can be formed from the different-temperature liquids in the storage tanks (24,
44 and/or 25).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the quantities and the temperatures of the liquids in the storage tanks (24, 44 and/or
25) are measured continuously.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the temperature selected within the temperature range for the liquid used for transfer
purposes is one which can be formed from the different-temperature liquids in the
storage tanks (24, 44; 25) and which, as far as possible, compensates for the quantity
of liquids remaining in the storage tanks (24, 44; 25).
4. Method according to Claim 1, characterized in that, at least in dependence on the filling level measured and on the temperatures of
the liquids in the storage tanks (24, 44 and/or 25), the temperature selected from
the temperature range for the liquid serving for transfer purposes is one which can
be formed from the quantity of liquids which are located in the storage tanks (24,
44 and/or 25).
5. Apparatus for the wet treatment of items of laundry, having a washing zone (13), a
rinsing zone (14) and, if appropriate, an after-treatment zone, these being arranged
in a common drum (11) which is subdivided into a plurality of chambers (17, 18, 19),
and preferably having a drainage arrangement, it being the case that at least one
storage tank (24) is provided for accommodating liquid which accumulates at the end,
or downstream, of the rinsing zone (14) and at least one further storage tank (44)
is provided for accommodating liquid which accumulates at the start of, or throughout,
the rinsing zone (14), and that conduits (42, 49, 51) are provided in order to transport
the liquids out of the storage tanks (24, 44) upstream of the washing zone (13), characterized in that at least the storage tanks (24, 44) are assigned a respective temperature-measuring
arrangement (54, 56) and a filling-level-measuring arrangement (57, 59).
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that return pipe runs (40, 49) of the storage tanks (24, 44) are brought together at a
valve and, from there, are led, via a common connecting pipe (51), upstream of the
washing zone, in particular to an inlet hopper (20) upstream of the washing zone (13),
a liquid meter preferably being arranged in the common connecting pipe (51) of the
two storage tanks (24, 44).
1. Procédé de traitement mouillé de linge, dans lequel le linge est trempé par apport
d'au moins un liquide dans une zone de lavage (13) d'un dispositif de traitement et
est lavé dans la zone de traitement (13), puis le linge est rincé dans une zone de
rinçage (14) et éventuellement soumis à un traitement ultérieur dans une zone de traitement
ultérieur, où, dans différents endroits comme la zone de rinçage (14) et la zone de
traitement ultérieur, ou seulement la zone de rinçage (14) du dispositif de traitement,
des liquides à des températures différentes sont extraits et amenés dans des récipients
de stockage séparés (24, 44) et au besoin le liquide pour tremper le linge est formé
d'un mélange des liquides présentant des températures différentes, provenant de différents
récipients de stockage (24, 44), caractérisé en ce que la quantité et la température des liquides dans les récipients de stockage (24, 44,
respectivement 25) sont mesurées, et le liquide servant à tremper le linge présente
un spectre de températures dans lequel on choisit une température du liquide servant
à tremper le linge, qui peut être établie à partir des liquides présentant différentes
températures dans les récipients de stockage (24, 44, respectivement 25).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la quantité et la température des liquides dans les récipients de stockage (24, 44,
respectivement 25) sont mesurées en continu.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on choisit une température du liquide utilisé pour tremper le linge à l'intérieur
du spectre de températures, qui peut s'établir à partir des liquides présentant différentes
températures dans les récipients de stockage (24, 44 ; 25) et qui équilibre dans la
mesure du possible la quantité de liquide restant dans les récipients de stockage
(24, 44 ; 25).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins en fonction du niveau de remplissage mesuré et des températures des liquides
mesurées dans les récipients de stockage (24, 44, respectivement 25), on choisit une
température du liquide servant à tremper le linge, à partir du spectre de températures,
qui peut s'établir à partir des quantités de liquide se trouvant dans les récipients
de stockage (24, 44, respectivement 25).
5. Dispositif pour le traitement mouillé de linge avec une zone de lavage (13), une zone
de rinçage (14) et éventuellement une zone de traitement ultérieur, qui sont disposées
dans un tambour commun (11) divisé en plusieurs chambres (17, 18, 19) et avec de préférence
un dispositif d'essorage, dans lequel on prévoit au moins un récipient de stockage
(24) pour recevoir du liquide, qui se présente à l'extrémité de la zone de rinçage
(14) ou derrière elle, et au moins un autre récipient de stockage (44) pour recevoir
du liquide qui se présente au début ou pendant le déroulement de la zone de rinçage
(14), et dans lequel des conduites (42, 49, 51) sont prévues, avec lesquelles les
liquides peuvent être transportés hors des récipients de stockage (24, 44) avant la
zone de lavage (13), caractérisé en ce que l'on associe au moins aux récipients de stockage (24, 44) un dispositif de mesure
de température respectif (54, 56) et un dispositif de mesure de niveau de remplissage
(57, 59).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que des sections de conduites tubulaires de retour (40, 49) des récipients de stockage
(24, 44) sont amenées ensemble à une soupape et de là sont guidées par le biais d'une
conduite tubulaire de connexion commune (51) avant la zone de lavage, notamment à
une trémie de chargement (20) avant la zone de lavage (13), un dispositif de mesure
de la quantité de liquide étant disposé de préférence dans la conduite tubulaire de
connexion commune (51) des deux récipients de stockage (24, 44).