TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Faltschachtel mit Seitenwänden und einer
Bodeneinheit und/oder einer Deckeleinheit, wobei zumindest eine Seitenwand in aufgefaltetem
Zustand der Faltschachtel eine konvexe Krümmung aufweist.
[0002] Derartige Faltschachteln werden in hoher Stückzahl beispielsweise zum Verpacken von
Produkten aus der Kosmetik-und/oder Pharma-Industrie verwendet.
STAND DER TECHNIK
[0003] Es sind Faltschachteln der unterschiedlichsten Art bekannt. In der europäischen Patentanmeldung
EP 0 879 766 A1 ist eine Faltschachtel der eingangs genannten Art beschrieben, die
zwei gegenüberliegende, konvex gekrümmte Seitenwände aufweist und eine ovale Querschnittskontur
besitzt.
[0004] Als Beispiel siehe auch Dokument US-A-2 326 648.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt das technische Problem beziehungsweise die Aufgabe
zugrunde, eine Faltschachtel der eingangs genannten Art anzugeben, die wirtschaftlich
hergestellt werden kann, in einen flachen Zustand zum Transport an den Befüller gefaltet
werden kann, einfach auffaltbar ist und eine sichere Aufbewahrung des verpackten Gegenstandes
gewährleistet. Darüber hinaus soll eine einfache Bodeneinheit einsetzbar sein, bei
gleichzeitiger Gewährleistung einer hohen Tragfähigkeit. Darüber hinaus soll die Faltschachtel
die Möglichkeit bieten, die Deckeleinheit gegen unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern.
[0006] Die erfindungsgemäße Faltschachtel ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs
1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der von
dem unabhängigen Anspruch 1 direkt oder indirekt abhängigen Ansprüche.
[0007] Die erfindungsgemäße Faltschachtel zeichnet sich demgemäß dadurch aus, dass an der
Innenwand der konvex gekrümmten Seitenwand zumindest eine Stützeinheit angeschlossen
ist, die eine erste Klebelasche und eine zweite Klebelasche aufweist, die an die Innenwandung
angeschlossen sind und die in Krümmungsrichtung beabstandet zueinander angeordnet
sind, und zwischen der ersten und zweiten Klebelasche eine Stützlasche vorhanden ist,
die über eine erste beziehungsweise zweite Stützlaschenfaltlinie an die erste beziehungsweise
zweite Klebelasche angeschlossen ist, wobei die Länge der Stützlasche dem Abstand
zwischen der ersten und der zweiten Klebelasche entspricht und die Stützlasche im
aufgefalteten Zustand der Faltschachtel ins Innere der Faltschachtel faltbar ist beziehungsweise
sich beim Auffalten der Faltschachtel selbsttätig in das Innere der Faltschachtel
auffaltet.
[0008] In einer bevorzugten Ausgestaltung können in Krümmungsrichtung mehrere Stützeinheiten
nebeneinander vorhanden sein.
[0009] Eine besonders kompakte, einfach aufzufaltende und eine hohe Tragfähigkeit gewährleistende
Faltschachtel zeichnet sich dadurch aus, dass die Faltschachtel zwei im aufgefalteten
Zustand sich gegenüberliegende konvex gekrümmte Seitenwände aufweist, so dass sich
eine ovale oder runde Querschnittsform ergibt, und an den Seitenwänden innenseitig
gegenüberliegende Stützeinheiten angeordnet sind.
[0010] In einer ersten Ausführungsform besitzt die Stützlasche im aufgefalteten Zustand
eine konvexe Krümmung in das Innere der Faltschachtel.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Stützlasche
zumindest eine weitere Stützlaschenfaltlinie aufweist, die parallel zur ersten beziehungsweise
zweiten Stützlaschenfaltlinie verläuft und insbesondere mittig an der Stützlasche
angeordnet ist. Durch das Vorsehen einer weiteren Stützlaschenfaltlinie wird der Auffaltvorgang
erleichtert.
[0012] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Stützlasche
doppelwandig ausgebildet ist, was einerseits erhöhte Traglasten zur Folge hat und
andererseits aufgrund der hohen Steifigkeit der doppelwandigen Stützlasche ein automatisches
Auffalten der Stützlasche in das Innere der Faltschachtel beim Auffalten der gesamten
Faltschachtel gewährleistet.
[0013] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Stützlasche direkt unterhalb
der Bodeneinheit und/oder direkt oberhalb der Deckeleinheit angeordnet.
[0014] Im Hinblick auf die Herstellung einer Faltschachtel aus einem einstückigen Zuschnitt
zeichnet sich eine besonders vorteilhafte Weiterbildung dadurch aus, dass die Bodeneinheit
und/oder die Deckeleinheit über eine Bodenfaltlinie beziehungsweise Deckelfaltlinie
an der Innenwandung eines Seitenwandelements angeschlossen ist, wobei die Bodenfaltlinie
beziehungsweise Deckelfaltlinie im Wesentlichen auf demselben Höhenniveau angeordnet
ist wie der obere beziehungsweise untere Rand der aufgefalteten Stützlasche.
[0015] Eine konstruktiv besonders einfach umzusetzende Ausführungsvariante, die einen besonders
einfachen Auffaltvorgang gewährleistet und eine sichere Positionierung der Deckelbeziehungsweise
Bodeneinheit ermöglicht, zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen Bodeneinheit beziehungsweise
Deckeleinheit eine über eine Bodenklebelaschenfaltlinie beziehungsweise eine Deckellaschenfaltlinie
an die jeweilige Seitenwand angeschlossene Bodenklebelasche beziehungsweise eine Deckelklebelasche
vorhanden ist, die innenseitig mit der entsprechenden Seitenwand verbunden ist.
[0016] Im Hinblick auf den bereits angesprochenen einstückigen Zuschnitt für die Faltschachtel
zeichnet sich eine besonders bevorzugte Ausgestaltung dadurch aus, dass die erste
und zweite Klebelasche der Stützeinheit über eine erste beziehungsweise zweite Klebelaschenfaltlinie
an den unteren und/oder oberen Stirnendrand eines Seitenwandelements angeformt sind
und zwischen Seitenwand und Stützlasche ein Schlitz vorhanden ist. Dabei kann die
Doppelwandigkeit der Stützlasche gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dadurch
in konstruktiver Art und Weise einfach umgesetzt werden, dass zumindest eine Verstärkungslasche
vorhanden ist, die über eine Verstärkungslaschenfaltlinie an die Stützlasche angeschlossen
ist, die insbesondere parallel zur ersten beziehungsweise zweiten Klebelaschenfaltlinie
verläuft.
[0017] Eine hinsichtlich der Stabilität der gesamten Faltschachtel besonders bevorzugte
Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Bodeneinheit und/oder die Deckeleinheit
eine Außenumfangskontur besitzen, die im Wesentlichen der durch die gekrümmten Seitenwände
gebildeten Innenumfangskontur der Faltschachtel entspricht.
[0018] Zur Erhöhung der Tragfähigkeit kann die Bodeneinheit und/oder die Deckeleinheit doppelwandig
ausgebildet sein.
[0019] Als Material für die Faltschachtel beziehungsweise den Zuschnitt wird bevorzugt Karton
oder kartonähnliches Material oder Kunststoffmaterial eingesetzt.
[0020] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den
Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden,
insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0021] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 5
- Detailquerschnitt durch eine konvex gekrümmte Seitenwand einer Faltschachtel mit jeweils
unterschiedlich ausgebildeter, ins Innere der Faltschachtel aufgefalteter Stützeinheit,
- Fig. 6 bis 16
- schematische Ansichtsdarstellung des Zuschnitts eines Ausführungsbeispiels einer Faltschachtel
mit Stützeinheiten in unterschiedlichen Faltzuständen des Zuschnitts, nämlich vom
ursprünglichen Zuschnitt (Fig. 6) bis zum flach gefalteten Transportzustand der Faltschachtel
(Fig. 16),
- Fig. 17
- perspektivische Detailansicht des Bodenbereiches der aus dem Zuschnitt gemäß Fig.
6 gebildeten, aufgefalteten Faltschachtel und
- Fig. 18 und 19
- perspektivische Detailansicht des Deckelbereiches der aus dem Zuschnitt gemäß Fig.
6 gebildeten, aufgefalteten Faltschachtel bei unterschiedlichem Faltzustand der Stützeinheit.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0022] In den Figuren 1 bis 5 ist ausschnittsweise eine konvex nach außen gekrümmte Seitenwand
12 einer nicht näher dargestellten Faltschachtel dargestellt. Das Innere der (aufgefalteten)
Faltschachtel ist mit dem Bezugszeichen 48 versehen.
[0023] In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist an der Innenwandung der Seitenwand 12
eine Stützeinheit 20.1 vorhanden, die über eine erste Klebelasche 22 und eine beabstandet
in Krümmungsrichtung (Umfangsrichtung) angeordnete zweite Klebelasche 24 mit der Innenwandung
der Seitenwand 12 verklebt ist. Über eine erste Stützlaschenfaltlinie 32 und über
eine zweite Stützlaschenfaltlinie 34 ist zwischen den beiden Klebelaschen 22, 24 eine
Stützlasche 30.1 einstückig angeformt, die konvex in das Innere 48 der Faltschachtel
gekrümmt gefaltet ist. Die erste Klebelaschenfaltlinie 26 und die zweite Klebelaschenfaltlinie
28 verlaufen senkrecht zur Blattebene.
[0024] Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 dadurch, dass eine Stützeinheit 20 vorhanden ist, die eine Stützlasche
30 besitzt, die mittig eine weitere Stützlaschenfaltlinie 36 besitzt, so dass die
Stützlasche 30 im aufgefalteten Zustand in Form einer Dreieckspitze in das Innere
48 der Faltschachtel ragt.
[0025] In dem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 besitzt die Stützeinheit 20 zwei
Verstärkungslaschen 38, die mit der Stützlasche 30 verklebt sind.
[0026] In dem vierten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist eine Stützeinheit 20.2 dargestellt,
deren Stützlasche 30.2 zwei beabstandet zueinander angeordnete weitere Stützlaschenfaltlinien
36 aufweist, so dass die aufgefaltete Stützlasche 30.2 einen polygonalen Verlauf einnimmt.
[0027] Fig. 5 zeigt eine alternative Ausgestaltung, bei der zwei nebeneinander angeordnete
Stützeinheiten 20 an die Innenwandung des Seitenwandelements 12 angeschlossen sind.
[0028] In Fig. 6 ist der Zuschnitt einer Faltschachtel 10 im ungefalteten Zustand in einer
außenseitigen Ansicht dargestellt.
[0029] Die Faltschachtel 10 besitzt eine erste rechteckförmige Seitenwand 12, an die über
eine erste Seitenwandfaltlinie 13 eine zweite Seitenwand 14 angeformt ist. An dem
der ersten Seitenwandfaltlinie 13 gegenüberliegenden Längsrand der zweiten Seitenwand
14 ist über eine zweite Seitenwandfaltlinie 15 eine Innenwand 16 angeformt. Im aufgefalteten
Zustand bilden die erste Seitenwand 12 und die zweite Seitenwand 14 eine konvex nach
außen gekrümmte Umfangskontur.
[0030] Am unteren Stirnlängsrand der zweiten Seitenwand 14 ist eine Stützeinheit 20 angeformt,
die im Folgenden beschrieben wird. Die Stützeinheit 20 weist jeweils im linken und
rechten Randbereich eine erste Klebelasche 22 und eine zweite Klebelasche 24 auf.
Beide Klebelaschen 22, 24 sind jeweils über eine erste Klebelaschenfaltlinie 26 beziehungsweise
eine zweite Klebelaschenfaltlinie 28 an die zweite Seitenwand 14 angeformt. Der lichte
Abstand beider Klebelaschen 22, 24 ist in Fig. 6 mit A1 bezeichnet. In diesem Abstandsbereich
A1 ist an die erste Klebelasche 22 über eine erste Stützlaschenfaltlinie 32 und an
die zweite Klebelasche 24 über eine zweite Stützlaschenfaltlinie 34 eine Stützlasche
30 angeform, wobei zwischen Stützlasche 30 und der zweiten Seitenwand 14 ein Schlitz
44 vorhanden ist. Die beiden Stützlaschenfaltlinien 32, 34 verlaufen senkrecht zu
den Klebelaschenfaltlinie 26, 28. Mittig besitzt die Stützlasche 30 eine parallel
zu den Stützlaschenfaltlinien 32, 34 verlaufende, durchgehende weitere Stützlaschenfaltlinie
36.
[0031] Im Bereich zwischen der weiteren Stützlaschenfaltlinie 36 und der ersten Klebelaschenfaltlinie
26 beziehungsweise der zweiten Klebelaschenfaltlinie 28 ist am unteren Längsrand der
Stützlasche 30 über jeweils eine Verstärkungslaschenfaltlinie 40 eine Verstärkungslasche
38 angeformt, die im Wesentlichen dieselbe Flächenkontur aufweist, wie die jeweils
hälftige Stützlasche 30.
[0032] Im an die erste Klebelaschenfaltlinie 26 beziehungsweise zweite Klebelaschenfaltlinie
28 angrenzenden Endbereich der ersten Klebelasche 22 beziehungsweise der zweiten Klebelasche
24 sind parallel zu den Klebelaschenfaltlinien 26, 28 jeweils drei weitere Prägefaltlinien
42 eingeformt, die eine gute Anpassung der ersten beziehungsweise zweiten Klebelasche
22, 24 an die im aufgefalteten Zustand konvex gekrümmte zweite Seitenwand 14 gewährleisten.
[0033] An den unteren Stirnrand der Innenseitenwand 16 ist eine weitere Stützeinheit 20
angeformt, die denselben konstruktiven Aufbau aufweist wie die oben beschriebene Stützeinheit
20, so dass auf deren nochmalige Beschreibung verzichtet werden kann.
[0034] Am oberen Stirnlängsrand der ersten Seitenwand 12 ist eine weitere Stützeinheit 50
angeformt, die prinzipiell - bis auf die Verstärkungslaschen 38 - denselben Aufbau
aufweist wie die oben beschriebene Stützeinheit 20, jedoch andere geometrische Abmessungen
aufweist. Auch hier ist eine erste Klebelasche 52 und eine im Abstand A2 angeordnete
zweite Klebelasche 54 jeweils über eine erste Klebelaschenfaltlinie 53 beziehungsweise
eine zweite Klebelaschenfaltlinie 55 an die erste Seitenwand 12 angeformt. Im Abstandsbereich
A2 ist an die erste Klebelasche 52 beziehungsweise die zweite Klebelasche 54 eine
Stützlasche 56 über eine erste Stützlaschenfaltlinie 57 beziehungsweise eine zweite
Stützlaschenfaltlinie 58 angeformt. Zwischen Stützlasche 56 und oberem Stirnrand der
ersten Seitenwand 12 ist ebenfalls ein Schlitz 59 vorhanden. Mittig besitzt die Stützlasche
56 eine weitere Stützlaschenfaltlinie 68 sowie eine am unteren Randbereich der Stützlasche
56 mittig angeordnete, zum Schlitz 59 hin offene Ausnehmung 69.
[0035] Am oberen Stirnlängsrand der zweiten Seitenwand 14 ist über eine Deckelklebelaschenfaltlinie
76 eine Deckelklebelasche 72 einstückig angeformt. An dem der Deckelklebelaschenfaltlinie
76 gegenüberliegenden Randbereich der Deckelklebelasche 72 ist über eine Deckelfaltlinie
74 eine Deckeleinheit 70 einstückig angeformt. In ihrem oberen Randbereich weist die
Deckeleinheit 70 eine nach oben offene teilkreisförmige Aussparung 78 auf.
[0036] Die Innenseitenwand 16 besitzt oberseitig eine nach oben und nach links offene Aussparung
46, derart, dass im unteren Bereich ein nahezu quadratischer Innenseitenwandbereich
ausgebildet ist, in dem sich nach oben entlang der zweiten Seitenwandfaltlinie 15
ein streifenförmiger Bereich ergibt.
[0037] Im oberen Stirnrandbereich des quadratischen Flächenbereiches der Innenseitenwand
16 ist über eine Bodenklebelaschenfaltlinie 66 eine nach oben trapezförmig sich verjüngende
Bodenklebelasche 62 einstückig angeformt, an die wiederum oberseitig über eine Bodenfaltlinie
64 eine Bodeneinheit 60 einstückig angeformt ist. Die Innenseitenwand 16, die zweite
Seitenwand 14 und die erste Seitenwand 12 weisen im Wesentlichen dieselbe Breite auf.
Sowohl die Bodeneinheit 60 als auch die Deckeleinheit 70 ist außenkonturmäßig ovalförmig
ausgebildet, wobei die Geometrie so gewählt ist, dass im aufgefalteten Zustand der
Faltschachtel die Seitenwände 12, 14 beziehungsweise 16 innenkonturmäßig konvex gekrümmt
anliegen.
[0038] Der Abstand der Bodenklebelaschenfaltlinie 66 von der Bodenfaltlinie 64, das heißt
die Länge H1 der Bodenklebelasche 62 ist so bemessen, dass bei nach innen um die Bodenklebelaschenfaltlinie
66 umgefalteter Bodenklebelasche 62 die Bodenfaltlinie 64 im unmittelbaren Bereich
des oberen Randes der Stützeinheit 20 im nach innen gefalteten Zustand angeordnet
ist.
[0039] Der Abstand der Deckelklebelaschenfaltlinie 76 von der Deckelfaltlinie 74, das heißt
die Länge der Deckelklebelasche 72, ist so bemessen, dass bei um die Deckelklebelaschenfaltlinie
76 nach innen umgefalteter Deckelklebelasche 72 die Deckelfaltlinie 74 im unmittelbaren
Randbereich der nach innen umgefalteten Stützlasche 56 angeordnet ist.
[0040] Im Folgenden werden die einzelnen Faltvorgänge zur Faltung des ungefalteten Zuschnitts
bis zum flachen Transportzustand der Faltschachtel anhand der Figuren 7 bis 16 beschrieben.
[0041] Fig. 7 zeigt eine Ansicht des Zuschnittes, gesehen von der Innenseite der zu faltenden
Faltschachtel, das heißt einen gegenüber der Darstellung in Fig. 6 um 180° (Altgrad)
gedrehten Zuschnitt. Dabei sind schon in einem ersten Faltvorgang die Verstärkungslaschen
38 auf die Stützlaschen 30 der Stützeinheit 20 nach innen umgefaltet (Pfeile F1) entlang
der jeweiligen Verstärkungslaschenfaltlinien 40 und auf diesen verklebt (Klebeflächen
punktiert dargestellt).
[0042] Im nächsten Schritt werden gemäß Fig. 8 beide Stützeinheiten 20 entlang der ersten
beziehungsweise zweiten Klebelaschenfaltlinie 26 nach innen umgefaltet, wobei die
ersten beziehungsweise zweiten Klebelaschen 22, 24 mit der Innenwandung der zweiten
Seitenwand 14 beziehungsweise der Innenseitenwand 16 verklebt werden (Klebeflächen
punktiert dargestellt, Pfeile F2).
[0043] Im nächsten Faltvorgang gemäß Fig. 9 wird die Bodenklebelasche 62 um die Bodenklebelaschenfaltlinie
66 nach innen umgefaltet und mit der Innenseite der Innenseitenwand 16 verklebt (Klebeflächen
punktiert dargestellt, Pfeil F3). Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist in diesem Zustand
die Bodenfaltlinie 64 in unmittelbarer Nähe des oberen Randes der Stützeinheit 20
angeordnet.
[0044] Im nächsten Schritt wird gemäß Fig. 10 die Bodeneinheit 60 um die Bodenfaltlinie
64 nach innen (oben) geklappt (Pfeil F4) .
[0045] Im nächsten Faltschritt gemäß Fig. 11 wird die Deckelklebelasche 72 mit Deckeleinheit
70 um die Deckelklebelaschenfaltlinie 76 nach innen (unten) gefaltet (Pfeil F5). Daran
anschließend wird die Deckeleinheit 70 um die Deckel-faltlinie 74 nach oben gefaltet
(siehe Fig. 12).
[0046] Gemäß Fig. 13 wird dann die zweite Stützeinheit 50 um die erste Klebelaschenfaltlinie
53 und die zweite Klebelaschenfaltlinie 55 nach innen geklappt, wobei die erste Klebelasche
52 und die zweite Klebelasche 54 mit der Innenwandung der ersten Seitenwand 12 verklebt
werden (Klebeflächen punktiert dargestellt, Pfeile F6).
[0047] Als nächstes wird die Innenseitenwand 16 entlang der zweiten Seitenwandfaltlinie
15 innenseitig auf das zweite Seitenwandelement 14 gefaltet (siehe Fig. 14, Pfeil
F7).
[0048] Daran anschließend wird die erste Seitenwand 12 um die erste Seitenwandfaltlinie
13 auf die Innenseitenwand 16 beziehungsweise die zweite Seitenwand 14 gefaltet und
mit der Innenseitenwand 16 verklebt (Klebefläche schraffiert dargestellt, Pfeil F8,
siehe Fig. 15).
[0049] Damit ist der in Fig. 16 dargestellte, flach gefaltete Transportzustand der Faltschachtel
10 erreicht.
[0050] Das vollständige Auffalten der Faltschachtel 10 beim Befüller erfolgt durch Ausübung
von Druck (Pfeile D gemäß Fig. 16) auf die erste beziehungsweise zweite Seitenwandfaltlinie
13 beziehungsweise 15.
[0051] In Fig. 17 ist schematisch in einer Perspektive der aufgefaltete Bodenbereich der
Faltschachtel 10 dargestellt. Deutlich ist zu erkennen, wie die beiden Stützeinheiten
20 nach innen aufgefaltete Stützlaschen 30 ausbilden, die als Abstützung der Bodeneinheit
60 dienen. Dadurch kann die Bodeneinheit 60 als einfache Lasche ausgebildet sein.
Zur Erhöhung der Tragfähigkeit kann die Bodeneinheit in einer nicht dargestellten
Ausführungsvariante auch doppelwandig ausgebildet sein. Aufgrund der durch die Verstärkungslaschen
38 relativ hohen Steifigkeit der Stützlasche 30 falten sich die Stützlaschen 30 beim
Auffaltvorgang der Faltschachtel 10 automatisch nach innen.
[0052] In den Figuren 18 und 19 ist in einer Detailperspektive der Deckelbereich der aufgefalteten
Faltschachtel 10 dargestellt. Die Stützeinheit 50 besitzt eine einwandige Stützlasche
56, die aufgrund ihrer geringen Steifigkeit beim Auffalten der Faltschachtel an der
Innenwandung der ersten Seitenwand 12 angeschmiegt bleibt. Nachdem die Faltschachtel
befüllt ist, wird die Deckeleinheit 70 um ihre Deckelfaltlinie 74 nach innen gefaltet.
Dieser Zustand ist in Fig. 18 dargestellt.
[0053] Um die Deckeleinheit gegen unbeabsichtigtes Öffnen zu sichern, wird die Stützlasche
56 in das Innere der Faltschachtel 10 aufgefaltet (siehe Fig. 19). Zur besseren Handhabung
der Deckeleinheit 70 beim Öffnen dient die hintergreifbare Aussparung 78.
1. Faltschachtel (10) mit Seitenwänden (12, 14, 16) und einer Bodeneinheit (60) und/oder
einer Deckeleinheit (70), wobei zumindest eine Seitenwand (12,14, 16) in aufgefaltetem
Zustand der Faltschachtel (10) eine konvexe Krümmung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- an der Innenwand der konvex gekrümmten Seitenwand (12, 14, 16) zumindest eine Stützeinheit
(20; 50) angeschlossen ist, die eine erste Klebelasche (22) und eine zweite Klebelasche
(24) aufweist, die an die Innenwandung angeschlossen sind und die in Krümmungsrichtung
beabstandet (A1; A2) zueinander angeordnet sind, und
- zwischen der ersten und zweiten Klebelasche (22, 24) eine Stützlasche (30; 56) vorhanden
ist, die über eine erste beziehungsweise zweite Stützlaschenfaltlinie (32, 34) an
die erste beziehungsweise zweite Klebelasche (22, 24) angeschlossen ist, wobei die
Länge der Stützlasche (30; 56) dem Abstand (A1; A2) zwischen der ersten und der zweiten
Klebelasche (22, 24) entspricht und die Stützlasche(30; 56) im aufgefalteten Zustand
der Faltschachtel (10) ins Innere der Faltschachtel (10) faltbar ist beziehungsweise
sich beim Auffalten der Faltschachtel (10) selbsttätig in das Innere der Faltschachtel
(10) auffaltet.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- in Krümmungsrichtung mehrere Stützeinheiten (20; 50) angeordnet sind.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Faltschachtel (10) zwei im aufgefalteten Zustand sich gegenüberliegende konvex
gekrümmte Seitenwände (14, 16) aufweist, so dass sich eine ovale oder runde Querschnittsform
ergibt, und an den Seitenwänden (14, 16) innenseitig gegenüberliegende Stützeinheiten
(20) angeordnet sind.
4. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützlasche (30.1) im aufgefalteten Zustand eine konvexe Krümmung nach innen
aufweist.
5. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützlasche (30) zumindest eine weitere Stützlaschenfaltlinie (36) aufweist,
die parallel zur ersten beziehungsweise zweiten Stützlaschenfaltlinie (32, 34) verläuft
und insbesondere mittig an der Stützlasche (30) angeordnet ist.
6. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützlasche (30) doppelwandig ausgebildet ist.
7. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützlasche (30; 56) unterhalb der Bodeneinheit (60) und/oder oberhalb der Deckeleinheit
(70) angeordnet ist.
8. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Bodeneinheit (60) und/oder die Deckeleinheit (70) über eine Bodenfaltlinie (64)
beziehungsweise Deckelfaltlinie (74) an der Innenwandung eines Seitenwandelements
(14, 16) angeschlossen ist, wobei die Bodenfaltlinie (64) beziehungsweise Deckelfaltlinie
(74) im Wesentlichen auf demselben Höhenniveau angeordnet ist wie der obere beziehungsweise
untere Rand der aufgefalteten Stützlasche (30; 56).
9. Faltschachtel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
- zwischen Bodeneinheit (60) beziehungsweise Deckeleinheit (70) eine über eine Bodenklebelaschenfaltlinie
(66) beziehungsweise eine Deckellaschenfaltlinie (76) an die jeweilige Seitenwand
(14, 16) angeschlossene Bodenklebelasche (62) beziehungsweise eine Deckelklebelasche
(72) vorhanden ist, die innenseitig mit der entsprechenden Seitenwand (14, 16) verbunden
ist.
10. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die erste und zweite Klebelasche (22, 24) der Stützeinheit (20) über eine erste
beziehungsweise zweite Klebelaschenfaltlinie (26, 28) an den unteren und/oder oberen
Stirnendrand eines Seitenwandelements (14, 16) angeformt sind und zwischen Seitenwand
(14, 16) und Stützlasche (30) ein Schlitz (44) vorhanden ist.
11. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützlasche (30) mit zumindest einer Verstärkungslasche (38) verstärkt ist,
die über eine Verstärkungslaschenfaltlinie (40) an die Stützlasche (30) angeschlossen
ist, die insbesondere parallel zur ersten beziehungsweise zweiten Klebelaschenfaltlinie
(26, 28) verläuft.
12. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Bodeneinheit (60) und/oder die Deckeleinheit (70) eine Außenumfangskontur besitzen,
die im Wesentlichen der durch die gekrümmten Seitenwände (12,14, 16) gebildeten Innenumfangskontur
der Faltschachtel (10) entspricht.
13. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Bodeneinheit und/oder die Deckeleinheit doppelwandig ausgebildet ist/sind.
14. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Faltschachtel (10) aus Karton oder kartonähnlichem Material oder Kunststoffmaterial
besteht.
15. Faltschachtel nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Faltschachtel (10) aus einem einstückigen Zuschnitt gebildet wird.
1. A folded box (10) having side walls (12, 14, 16) and a base unit (60) and/or a lid
unit (70), at least one side wall (12, 14, 16) having a convex curvature when the
folded box (10) is folded up,
characterized in that
- at least one supporting unit (20; 50) is connected to the inner wall of the convexly
curved side wall (12, 14, 16) and has a first adhesive tab (22) and a second adhesive
tab (24), which are connected to the inner wall and which are arranged spaced apart
(A1; A2) from each other in the direction of the curvature, and
- between the first and second adhesive tab (22, 24) there is a supporting tab (30;
56), which is connected to the first and, respectively, the second adhesive tab (22,
24) via a first and, respectively, a second supporting tab fold (32, 34), the length
of the supporting tab (30; 56) corresponding to the distance (A1; A2) between the
first and the second adhesive tabs (22, 24) and, when the folded box (10) is folded
up, it being possible for the supporting tab (30; 56) to be folded into the interior
of the folded box (10) or, when the folded box (10) is folded up, folding up automatically
into the interior of the folded box (10).
2. The folded box as claimed in claim 1,
characterized in that
- a plurality of supporting units (20; 50) are arranged in the direction of the curvature.
3. The folded box as claimed in claim 1 and/or 2,
characterized in that
- the folded box (10) has two convexly curved side walls (14, 16) which, when folded
up, are opposite each other, so that the result is an oval or round cross-sectional
shape, and opposite supporting units (20) are arranged on the inside of the side walls
(14, 16).
4. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the supporting tab (30.1) has a convex curvature inward when folded up.
5. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims 1 to 4,
characterized in that
- the supporting tab (30) has at least one further supporting tab fold (36), which
runs parallel to the first and, respectively, the second supporting tab fold (32,
34) and, in particular, is arranged centrally on the supporting tab (30).
6. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the supporting tab (30) is formed with double walls.
7. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the supporting tab (30; 56) is arranged underneath the base unit (60) and/or above
the lid unit (70).
8. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the base unit (60) and/or the lid unit (70) is connected to the inner wall of a
side wall element (14, 16) via a base fold (64) and a lid fold (74), respectively,
the base fold (64) and lid fold (74) being arranged substantially at the same height
as the upper and lower edge, respectively, of the folded-up supporting tab (30; 56).
9. The folded box as claimed in claim 8,
characterized in that
- between the base unit (60) and, respectively, the lid unit (70) there is a base
adhesive tab (62) and, respectively, a lid adhesive tab (72), which are connected
to the respective side wall (14, 16) via a base adhesive tab fold (66) and, respectively,
a lid adhesive tab fold (76) and which are connected to the inside of the corresponding
side wall (14, 16).
10. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the first and second adhesive tabs (22, 24) of the supporting unit (20) are integrally
molded on the lower and/or upper front end edge of a side wall element (14, 16) via
a first and, respectively, a second adhesive tab fold (26, 28) and there is a slot
(44) between the side wall (14, 16) and supporting tab (30).
11. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the supporting tab (30) is reinforced by at least one reinforcing tab (38), which
is connected to the supporting tab (30) via a reinforcing tab fold (40), which in
particular runs parallel to the first and, respectively, the second adhesive tab fold
(26, 28).
12. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the base unit (60) and/or the lid unit (70) have an external circumferential contour
which corresponds substantially to the inner circumferential contour, formed by the
curved side walls (12, 14, 16), of the folded box (10).
13. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the base unit and/or the lid unit are/is double-walled.
14. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the folded box (10) is composed of board or board-like material or plastics material.
15. The folded box as claimed in one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the folded box (10) is formed from a one-piece blank.
1. Boîte pliante (10) comprenant des parois latérales (12, 14, 16) et une unité de fond
(60) et/ou une unité de couvercle (70), au moins une paroi latérale (12, 14, 16) présentant
une courbure convexe lorsque la boîte pliante (10) est déployée,
caractérisée en ce que
- à la face interne de la paroi latérale (12, 14, 16) courbée de manière convexe est
reliée au moins une unité d'appui (20 ; 50) qui présente une première languette adhésive
(22) et une seconde languette adhésive (24) qui sont rattachées à la face interne
et qui sont disposées de façon espacée l'une de l'autre (A1 ; A2) dans la direction
de la courbure, et
- entre les première et seconde languettes adhésives (22, 24) est prévue une languette
d'appui (30 ; 56) qui est rattachée respectivement à la première et à la seconde languette
adhésive (22, 24) par le biais respectivement d'une première et d'une seconde ligne
de pliage (32, 34), la longueur de la languette d'appui (30 ; 56) correspondant à
la distance (A1 ; A2) qui sépare les première et seconde languettes adhésives (22,
24), et la languette d'appui (30 ; 56) pouvant être repliée vers l'intérieur de la
boîte pliante (10) lorsque la boîte pliante (10) est déployée ou se déployant automatiquement
vers l'intérieur de la boîte pliante (10) lorsque la boîte pliante (10) se déploie.
2. Boîte pliante selon la revendication 1, caractérisée en ce que plusieurs unités d'appui (20 ; 50) sont disposées dans la direction de la courbure.
3. Boîte pliante selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisée en ce que la boîte pliante (10) présente, lorsqu'elle est déployée, deux parois latérales (14,
16) courbées de façon convexe et se faisant face, si bien que l'on obtient une section
transversale de forme ovale ou ronde, et en ce que des unités d'appui (20) sont disposées face à face sur la face interne des parois
latérales (14, 16).
4. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la languette d'appui (30.1) présente, à l'état déployé, une courbure convexe vers
l'intérieur.
5. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 4, caractérisée en ce que la languette d'appui (30) présente au moins une ligne de pliage de languette d'appui
(36) supplémentaire qui s'étend parallèlement à la première et à la seconde ligne
de pliage de languette d'appui (32, 34) respectivement, et qui se situe notamment
au milieu de la languette d'appui (30).
6. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la languette d'appui (30) est réalisée à double paroi.
7. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la languette d'appui (30 ; 56) se situe au-dessous de l'unité de fond (60) et/ou
au-dessus de l'unité de couvercle (70).
8. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de fond (60) et/ou l'unité de couvercle (70) est rattachée à la face interne
d'une paroi latérale (14, 16) respectivement par le biais d'une ligne de pliage du
fond (64) et d'une ligne de pliage du couvercle (74), la ligne de pliage du fond (64)
et la ligne de pliage du couvercle (74) étant respectivement situées essentiellement
à la même hauteur que le bord respectivement supérieur et inférieur de la languette
d'appui (30 ; 56) déployée.
9. Boîte pliante selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'entre l'unité de fond (60) et l'unité de couvercle (70) sont prévues respectivement
une languette adhésive de fond (62) et une languette adhésive de couvercle (72) qui
sont rattachées à leur paroi latérale (14, 16) respective via respectivement une ligne
de pliage de languette adhésive de fond (66) et une ligne de pliage de languette adhésive
de couvercle (76) et qui sont reliées au niveau de la face interne à la paroi latérale
correspondante (14, 16).
10. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les première et seconde languettes adhésives (22, 24) de l'unité d'appui (20) sont
ménagées sur le bord d'extrémité frontal inférieur et/ou supérieur d'une paroi latérale
(14, 16) par le biais respectivement d'une première et d'une seconde ligne de pliage
de languette adhésive (26, 28), et en ce qu'une fente (44) est prévue entre la paroi latérale (14, 16) et la languette d'appui
(30).
11. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la languette d'appui (30) est renforcée par au moins une languette de renfort (38)
qui est rattachée à la languette d'appui (30) par le biais d'une ligne de pliage de
languette de renfort (40), laquelle s'étend notamment parallèlement respectivement
à la première et à la seconde ligne de pliage de languette adhésive (26, 28).
12. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de fond (60) et/ou l'unité de couvercle (70) possèdent un pourtour extérieur
qui correspond pour l'essentiel au pourtour intérieur de la boîte pliante (10) qui
est formé par les parois latérales courbées (12, 14, 16).
13. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de fond et/ou l'unité de couvercle est/sont réalisée(s) à double paroi.
14. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la boîte pliante (10) est en carton ou en une matière semblable à du carton ou en
matière plastique.
15. Boîte pliante selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la boîte pliante (10) est formée par une pièce découpée d'un seul tenant.