| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 597 441 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
18.10.2006 Patentblatt 2006/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.02.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2004/001324 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2004/072391 (26.08.2004 Gazette 2004/35) |
|
| (54) |
ENTW SSERUNGSVORRICHTUNG
DRAINAGE DEVICE
DISPOSITIF DE DRAINAGE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.02.2003 DE 20302195 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.11.2005 Patentblatt 2005/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Hydrotec Technologies Aktiengesellschaft |
|
27793 Wildeshausen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- NEUBER, Willfried,
Hydrotec Technologies AG
27793 Wildeshausen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Klinghardt, Jürgen |
|
Eisenführ, Speiser & Partner,
Zippelhaus 5 20457 Hamburg 20457 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/090675 FR-A- 2 456 169
|
WO-A-20/04015213 US-A- 4 909 660
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Entwässerungsvorrichtung für die Oberfiächenentwässerung,
insbesondere Entwässerungsrinne, mit einem, vorzugsweise länglichen, Grundkörper,
einem eine Öffnung des Grundkörpers abdeckenden Deckel, vorzugsweise Abdeckrost, sowie
mit mindestens einer rastenden Verriegelungseinrichtung zur rastenden Verriegelung
des Deckels am Grundkörper, wobei die Verriegelungseinrichtung mindestens ein erstes
Rastelement am Grundkörper und mindestens ein mit dem ersten Rastelement in direkt
rastenden Eingriff bringbares, einstückig mit dem Deckel ausgebildetes zweites Rastelement
aufweist, wobei am Deckel mindestens ein in Richtung auf den Boden des Grundkörpers
ragender Vorsprung angeformt und das zweite Rastelement an einem vom Deckel entfernten
Abschnitt des Vorsprunges angeordnet ist.
[0002] Entwässerungsvorrichtungen der gattungsgemäßen Art finden insbesondere in Verkehrsflächen
für Fahrzeuge, Radfahrer oder Fußgänger Einsatz und sind beispielsweise als Entwässerungsrinnen
ausgebildet. Zu Zwecken der einfachen Montage, Wartung und Reinigung ist es notwendig,
dass die Abdeckroste leicht von der Entwässerungsvorrichtung abgenommen und wieder
aufgesetzt werden können. Der Forderung nach möglichst einfacher Bedienbarkeit der
Abdeckroste steht andererseits die Notwendigkeit entgegen, die Verankerung der Abdeckroste
zur Bannung der Unfallgefahr vor dem unbeabsichtigten Lösen zu sichern. Auch häufige
Betätigung oder dauerhafte mechanische Belastung, beispielsweise durch Fahrzeugverkehr,
soll dabei nach Möglichkeit nicht die Verankerung des Abdeckrostes lockern. In einer
Richtung winklig zur Ebene des Deckels elastisch ausgebildet bedeutet, dass bei Krafteinwirkung
der das zweite Rastelement tragende Abschnitt und/oder der das erste Rastelement tragende
Abschnitt aufgrund der durch die Elastizität bewirkten Nachgiebigkeit einer Schwenkbewegung
in eine Richtung winklig zur Ebene des Deckels unterworfen wird, wobei durch die Elastizität
gleichzeitig ein Rückstellmoment in genau entgegengesetzter Richtung entsteht.
[0003] Die WO-A-02/090675, die den nächstkommenden Stand der Technik angibt, von dem die
vorliegende Erfindung ausgeht, offenbart eine Vorrichtung der eingangs genannten Art.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist eine Verriegelungsfeder vorgesehen, die aus Blech
herstellt ist und gegenüber der Abdeckung ein getrenntes Bauteil bildet. Diese Verriegelungsfeder
weist abgewickelte Abschnitte auf, die sich in Richtung auf den Boden des Grundkörpers
erstrecken.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist auch eine Vielzahl von andersartig konstruierten Befestigungseinrichtungen
bekannt, die eine Verankerung des Abdeckrostes an der Entwässerungsvorrichtung bewirken
sollen. Neben Systemen, die den Abdeckrost mit der Entwässerungsvorrichtung verschrauben,
ist beispielsweise aus der EP-A-0 811 732 ein Abdeckrost bekannt, bei dem der Abdeckrost
seitlich durch Klemmung mittels besonders ausgestalteter, längselastischer Stege festgelegt
werden soll. An beweglichen Enden der Längsstege angeordnete Nocken greifen dabei
im eingerasteten Zustand in entsprechende seitlich angeordnete Aussparungen am Grundkörper.
Nachteilig an diesen bekannten Entwässerungsvorrichtungen ist, dass sie häufig besondere
Werkzeuge zur Arretierung des Abdeckrostes am Grundkörper erfordern. Weiterhin erlauben
zwar die teils sehr komplexen Verriegelungseinrichtungen ein sicheres Anliegen des
Abdeckrostes am Rinnenkörper, jedoch sind sie bei der Wartung nur mit erheblichen
Aufwand lösbar. Schon aufgrund der Zweckbestimmung lagern sich in jeder von der Oberfläche
aus zugänglichen Ausnehmung der Entwässerungsvorrichtung Sedimente aus Erde, Sand
und organischem Material ab. Gerade in diesen Bereichen liegen bei herkömmlichen Entwässerungsvorrichtungen
zumeist die Betätigungs- und Rastelemente für die Arretierung der Abdeckroste am Grundkörper
der Entwässerungsvorrichtung.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Entwässerungsvorrichtung für
die Oberflächenentwässerung der gattungsgemäßen Art bereitzustellen, die bei der Herstellung,
Montage und Wartung einen geringeren Aufwand und somit auch geringere Kosten erfordert
und bei der eine Verriegelung des Abdeckrostes mit dem Grundkörper in besonders einfacher,
aber auch sicherer Weise erfolgen kann. Dabei soll außerdem auf den Einsatz von Sonderwerkzeugen
für die Montage bzw. spätere Wartung der Entwässerungsvorrichtung verzichtet werden.
Weiterhin soll die Verriegelungsvorrichtung derart ausgestaltet sein, dass sie auch
bei erheblichen Eintrag von Sedimenten noch leicht lösbar und leicht zu reinigen ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Entwässerungsvorrichtung für
die Oberflächenentwässerung, insbesondere Entwässerungsrinne, mit einem, vorzugsweise
länglichen, Grundkörper, einem eine Öffnung des Grundkörpers abdeckenden Deckel, vorzugsweise
Abdeckrost, sowie mit mindestens einer rastenden Verriegelungseinrichtung zur rastenden
Verriegelung des Deckels am Grundkörper, wobei die Verriegelungseinrichtung mindestens
ein erstes Rastelement am Grundkörper und mindestens ein mit dem ersten Rastelement
in direkt rastenden Eingriff bringbares, einstückig mit dem Deckel ausgebildetes zweites
Rastelement aufweist, wobei am Deckel mindestens ein in Richtung auf den Boden des
Grundkörpers ragender Vorsprung angeformt und das zweite Rastelement an einem vom
Deckel entfernten Abschnitt des Vorsprunges angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der vom Deckel entfernte Abschnitt des Vorsprunges breiter als der übrige Abschnitt
des Vorsprunges ist und vorzugsweise etwa die Form eines sich etwa parallel zur Ebene
des Deckels erstreckenden Stabes besitzt.
[0007] Demnach sind erfindungsgemäß die Rastelemente der Verriegelungseinrichtung integrale
Bestandteile des Deckels bzw. des Grundkörpers. Es sind somit keine weiteren Verriegelungselemente
oder sonstigen Bestandteile, wie beispielsweise Schrauben, Klammern o.dgl., für die
Arretierung notwendig. Auf diese Weise wird erfindungsgemäß erreicht, dass die Entwässerungsvorrichtung
aus weniger Komponenten besteht. Dies führt zu einem geringeren Aufwand bei der Herstellung,
Montage und Wartung, was sich entsprechend positiv auf die damit verbundenen Kosten
auswirkt. Gleiches gilt auch im Hinblick darauf, dass aufgrund der erfindungsgemäßen
Konstruktion der Einsatz von Sonderwerkzeugen für die Montage und spätere Wartung
der Entwässerungsvorrichtung überflüssig wird. Schließlich kann aufgrund der besonderen
Lage und Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung der Abdeckrost auch noch bei erheblichem
Eintrag von Erde, Sand oder organischem Material betätigt werden.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist zumindest ein das zweite
Rastelement tragender Abschnitt des Vorsprungs und/oder zumindest ein das erste Rastelement
tragender Abschnitt des Grundkörpers, vorzugsweise in einer Richtung winklig zur Ebene
des Deckels, elastisch ausgebildet. Hierdurch kann in einfacher Weise ein Einrasten
der beiden Rastelemente unterstützt sowie das Aufsetzen des Deckels auf den Grundkörper
erleichtert werden. Demnach sind bei dieser Ausführung die das erste Rastelement und/oder
das zweite Rastelement tragenden Abschnitte elastisch verschwenkbar um eine gedachte
Schwenkachse ausgebildet, die vorzugsweise parallel zur Ebene des Deckels verläuft
oder in dieser liegt.
[0009] Weiterhin ist bevorzugt, dass die das erste und/oder zweite Rastelement tragenden
Abschnitte jeweils eine Ebene aufspannen, die winklig, vorzugsweise quer, zur Längserstreckung
des Grundkörpers verläuft. Damit wird erreicht, dass ein Entriegeln der Verriegelungseinrichtung
bei in Längsrichtung auf den Deckel der Entwässerungsvorrichtung wirkenden Kräften
erschwert oder gänzlich verhindert wird.
[0010] Vorzugsweise weist der Deckel Rippen, insbesondere zur Versteifung, auf, wobei der
Vorsprung von einer Rippe gebildet oder an einer Rippe angeordnet, vorzugsweise angeformt
ist. Insbesondere sind die Rippen zumindest teilweise als sich zwischen Längsseiten
des Deckels erstreckende Querrippen ausgebildet und der Vorsprung befindet sich an
diesen Querrippen. Vorgenannte Ausführungsform der Verriegelungseinrichtung lässt
sich fertigungstechnisch besonders einfach realisieren, so dass die Herstellungskosten
der Entwässerungsvorrichtung insgesamt gesenkt werden können.
[0011] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfassen die ersten und zweiten
Rastelemente komplementäre Aussparungen und Verdickungen. Diese können vorzugsweise
derart ausgestaltet sein, dass das erste Rastelement am Grundkörper ein Kamm und das
zweite Rastelement eine komplementäre Nut besitzt. Die im Prinzip bei der Fertigung
sehr einfach realisierbaren und damit mit geringen Herstellungskosten verbundenen
Ausgestaltungen der Rastelemente haben sich als sehr robust gegenüber Umwelteinflüssen
und mechanischer Belastung erwiesen. Sollte es zu Verschmutzungen oder zum Eintrag
von Sedimenten im Bereich der Rastelemente kommen, so ist eine Reinigung der Rastelemente,
beispielsweise mittels Hochdruck-Wasserreinigung, besonders einfach möglich, da alle
Bestandteile der Verriegelungseinrichtung leicht zugänglich sind.
[0012] Es sind aber auch andere konstruktive Möglichkeiten denkbar, um die ersten und zweiten
Rastelemente miteinander in rastenden Eingriff zu bringen. So können beispielsweise
alternativ die ersten und zweiten Rastelemente miteinander in Eingriff bringbare Rastnasen
aufweisen. Gewöhnlich sind die Rastnasen der ersten und zweiten Rastelemente aufeinander
zugerichtet und hintergreifen einander in der Arretierungsstellung und somit im Schließzustand
der Verriegelungseinrichtung.
[0013] Femer ist bevorzugt, dass der Grundkörper mindestens eine Auflagefläche für den Deckel
aufweist, im Bereich der Auflagefläche eine Vertiefung ausgebildet und das erste Rastelement
innerhalb der Vertiefung angeordnet ist. Wenn der Grundkörper eine Zarge aufweist,
die zur Aufnahme des Deckels dient, dann ist vorzugsweise das erste Rastelement in
die Zarge integriert. Mit den genannten Maßnahmen kann erreicht werden, dass ein Verschieben
des Abdeckrostes aufgrund mechanischer Belastung in Längsrichtung verhindert wird.
Weiterhin wird die Montage und erneute Positionierung des Abdeckrostes nach Wartung
auf dem Grundkörper erleichtert, denn die Ausgestaltung der Rastelemente unterstützt
die Vorpositionierung des Abdeckrostes auf dem Grundkörper. Das zweite Rastelement
ragt im zusammengesetzten Zustand der Entwässerungsvorrichtung in die Vertiefung des
Grundkörpers und steht mit dem ersten Rastelement im einrastenden Eingriff.
[0014] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung ist eine Einrichtung zur
verschiebesicheren Anordnung des Deckels am Grundkörper vorgesehen. Mit Hilfe einer
solchen Einrichtung wird der Deckel am Grundkörper so fixiert, dass er sich gegenüber
dem Grundkörper nicht verschieben lässt, wenn durch äußere Einwirkung Kräfte in den
Deckel in Richtung dessen Erstreckung eingeleitet werden. Derartige in Längs- und/oder
Querrichtung wirkende Kräfte treten hauptsächlich dann auf, wenn der Deckel von Fahrzeugen
überfahren wird. Dabei entstehen insbesondere beim Abbremsen oder Beschleunigen besonders
hohe Kräfte dieser Art. Aufgrund solcher Kräfte neigt der Deckel zu einer Verschiebung
gegenüber dem Grundkörper. Dadurch wird die Verriegelungseinrichtung einer erhöhten
Belastung ausgesetzt, und es besteht möglicherweise die Gefahr eines schnelleren Verschleißes
oder sogar einer Beschädigung. Mit Hilfe der erwähnten Einrichtung wird dagegen eine
Verschiebesicherung geschaffen, die ein unbeabsichtigtes Verschieben verhindert, indem
sie die in die Ebene des Deckels eingeleiteten Kräfte aufnimmt und dadurch die Verriegelungseinrichtung
entlastet.
[0015] Eine Weiterbildung der zuvor genannten Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass
die Einrichtung zur verschiebesicheren Anordnung des Deckels mindestens ein Paar von
miteinander in Eingriff bringbaren Eingriffsmitteln aufweist, von denen das erste
Eingriffsmittel am Deckel und das zweite Eingriffsmittel am Grundkörper angeordnet
ist. Dabei kann das erste Eingriffsmittel mindestens eine Nase und das zweite Eingriffsmittel
mindestens eine Aussparung zur Aufnahme mindestens einer Nase aufweisen; eine umgekehrte
Ausbildung ist aber ebenfalls denkbar. Wenn der Grundkörper mit mindestens einer Auflagefläche
für den Deckel versehen ist, kann zweckmäßigerweise das erste Eingriffsmittel an der
Unterseite des Deckels und das zweite Eingriffsmittel auf der Auflagefläche des Grundkörpers
ausgebildet sein. Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung erhebt sich die Nase
von der Auflagefläche und bildet die Aussparung an der Unterseite des Deckels eine
entsprechende Vertiefung, in die die Nase eingreift, um den Deckel verschiebefest
gegenüber der Auflagefläche am Grundkörper zu fixieren. Für den Fall, dass der Deckel
Rippen aufweist, mit deren Randabschnitten der Deckel auf der Auflagefläche am Grundkörper
aufliegt, kann vorzugsweise mindestens eine Aussparung durch die Lücke zwischen zwei
benachbarten Randabschnitten der Rippen gebildet sein.
[0016] Üblicherweise weist der Grundkörper mindestens einen Seitenwandabschnitt auf; in
diesem Fall kann die Einrichtung zur verschiebesicheren Anordnung des Deckels alternativ
oder zusätzlich zu der zuvor beschriebenen Ausführung mindestens einen Anschlag zur
Anlage an den Seitenwandabschnitt aufweisen, um eine weitere verschiebesichere Arretierung
zu bilden. Sofern der Grundkörper mindestens eine Auflagefläche für den Deckel aufweist,
unterhalb derer sich der Seitenwandabschnitt befindet, kann der Anschlag einen an
der Unterseite des Deckels angeordneten Fortsatz bilden.
[0017] Wenn der Grundkörper eine Zarge aufweist, die zur Aufnahme des Deckels dient, ist
es schließlich zweckmäßig, das zweite Eingriffsmittel an der Zarge auszubilden.
[0018] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich im Übrigen aus den
in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und mehrerer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Entwässerungsrinne für die Oberflächenentwässerung gemäß
eines ersten Ausführungsbeispieles;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht entlang der Linie II-II durch die Entwässerungsrinne gemäß Fig.
1;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht entlang der Linie III-III durch die Entwässerungsrinne gemäß Fig.
1;
- Fig. 4
- einen vergrößerten Detailausschnitt aus der Entwässerungsrinne gemäß Fig. 1 im Bereich
der Rastelemente einer Verriegelungseinrichtung entlang der Linie IV-IV;
- Fig. 5
- in halbseitig geschnittener Seitenansicht einen Abdeckrost für eine Entwässerungsrinne
gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch den Abdeckrost gemäß Figur 5;
- Fig. 7
- eine perspektivische Unteransicht des Abdeckrostes gemäß Figur 5; und
- Fig. 8
- in ausschnittsweiser perspektivischer Ansicht einen Abschnitt einer Zarge eines Grundkörpers
der Entwässerungsrinne gemäß Figur 1.
[0020] Die Figur 1 zeigt schematisch eine Draufsicht auf eine Entwässerungsrinne 10 zur
Oberflächenentwässerung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, wie sie typischerweise
in Verkehrsflächen eingesetzt wird. Die Entwässerungsvorrichtung 10 setzt sich aus
einem Abdeckrost 22 und einem Grundkörper 12 zusammen. Vom Grundkörper 12 ist aus
der Perspektive der Figur 1 lediglich ein in Längsrichtung der Entwässerungsvorrichtung
10 verlaufender Rahmen 14 zu erkennen. Die Oberseiten des Abdeckrostes 22 und des
Rahmens 14 bilden eine Ebene, die als Verkehrsfläche dient.
[0021] Details zum Aufbau des Grundkörpers 12 lassen sich den Figuren 2 und 3 entnehmen,
die Schnittansichten entlang der Linien II-II bzw. III-III der Figur 1 zeigen. Der
Grundkörper 12 weist eine in der Ebene der Verkehrsfläche liegende längliche Öffnung
16 auf, die in einen Rinnenkörper 17 mündet und im zusammengesetzten Zustand der Entwässerungsrinne
10 vom Abdeckrost 22 abgedeckt wird. Durch die Öffnung 16 eindringendes Wasser wird
am Boden 18 des Rinnenkörper 17 gesammelt und abgeführt.
[0022] Aus den Figuren 2 und 3 wird ferner deutlich, dass der Grundkörper 12 gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel eine auf den dem Rinnenkörper 17 aufgesetzte Zarge 19 aufweist.
Ein vergrößerter Ausschnitt der Zarge 19 ist ferner in Figur 8 gezeigt. Die Zarge
19 bildet, wie in den Figuren 3 und 8 zu erkennen ist, an ihren zur Innenseite des
Grundkörpers 12 gerichteten Seiten jeweils einen von der Ebene der Verkehrsfläche
nach unten beabstandeten Absatz 20 aus. Dieser Absatz 20 weist eine plane, horizontal
ausgerichtete Oberseite auf, die als Auflagefläche 21 für den Abdeckrost 22 dient.
Zur Schalldämpfung ist üblicherweise eine von der Oberseite des Absatzes abstehende
elastische Kunststoffeinlage 24 vorgesehen. Der Grundkörper 12 kann beispielsweise
aus Beton und die Zarge 19 aus einem korrosionsbeständigen Metall oder Kunststoff
bestehen.
[0023] Die Ebene 15 der Verkehrsfläche des Abdeckrostes 22 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel
von einem äußeren Umlaufsteg 26, fünf Längsöffnungen 27 und vier entsprechend voneinander
beabstandeten, parallelen Längsstegen 28 gebildet. Der Umlaufsteg 26 ist an seinen
beiden Längsseiten etwas verbreitert und liegt im zusammengesetzten Zustand der Entwässerungsvorrichtung
10, wie im Querschnitt der Figur 3 zu erkennen, mit seiner Unterseite auf der Auflagefläche
21 der länglichen Vorsprüngen 20 bzw. auf deren elastischen Kunststoffeinlagen 24.
[0024] Unterhalb der die Verkehrsfläche des Abdeckrostes 22 bildenden Umlauf- und Längsstege
26, 28 erstrecken sich Querrippen 32 zwischen den Längsseiten des Abdeckrostes 22
(in Figur 1 nur teilweise sichtbar). Die Querrippen 32 sind einstückig mit den weiteren
Elementen des Abdeckrostes 22, also insbesondere den Umlauf- und Längsstegen 26, 28,
verbunden und dienen im Wesentlichen der Versteifung des Abdeckrostes 22.
[0025] Aus dem in Figur 2 dargestellten Schnitt entlang der Linie II-II der Figur 1 ist
eine relative Lage der einzelnen Querrippen 32 im Abdeckrost 22 ersichtlich. Zwei
der in Figur 2 im Querschnitt dargestellten Querrippen 32 sind mit in Richtung des
Bodens 18 des Grundkörpers 12 weisenden Laschen oder Vorsprünge 34, 36 versehen, an
denen Verriegelungseinrichtungen 38, 40 angeordnet-sind. Selbstverständlich können
auch an weiteren Querrippen 32 Verriegelungseinrichtungen vorgesehen sein.
[0026] In Figur 4 ist beispielhaft ein vergrößerter Teilausschnitt der Entwässerungsvorrichtung
10 im Bereich der Verriegelungseinrichtung 40 und zwar entlang der Linie IV-IV der
Figur 1 dargestellt. Die Verriegelungseinrichtung 40 umfasst ein erstes Rastelement
42 am Grundkörper 12 und ein mit dem ersten Rastelement 42 in direkt einrastendem
Eingriff bringbares zweites Rastelement 44 am Abdeckrost 22.
[0027] Das erste Rastelement 42 ist gemäß dem dargestellten ersten Ausführungsbeispiel als
quer zur Längserstreckung des Grundkörpers 12 verlaufender Kamm ausgebildet und sitzt
etwa mittig an einer Seitenwandung 50 eines an der Innenseite der Zarge 19 vorgesehenen,
nach unten gerichteten U-förmigen Abschnittes 50, der im Absatz 20 eine Vertiefung
bzw. eine Art Sicke bildet. Die das erste Rastelement 42 tragende Seitenwandung 50
spannt eine Ebene auf, die quer zur Längserstreckung des Grundkörpers 12 verläuft.
[0028] Das zweite Rastelement 44 ist gemäß dem dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
als eine quer zur Längserstreckung des Grundkörpers 12 verlaufende und zum Kamm des
ersten Rastelementes 42 komplementäre Nut ausgebildet und an einer Seitenwandung 56
des Vorsprunges 36 der Querrippe 32 angeordnet. Der das zweite Rastelement 44 tragende
Vorsprung 36 spannt eine Ebene auf, die quer zur Längserstreckung des Grundkörpers
12 verläuft. Demnach ist im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel das zweite Rastelement
44 einstückig mit dem Abdeckrost 22 verbunden. Das als Nut vorgesehene zweite Rastelement
44 ist an beiden Seitenenden 54a eines unteren Endabschnittes 54 des Vorsprunges 36
ausgebildet. Wie Figur 3 erkennen lässt, erstreckt sich der untere Endabschnitt 54
mit seinen beiden Seitenenden 54a etwa über die gesamte Breite des Deckels 22, während
der übrige Vorsprung 36 eine geringere Breite besitzt.
[0029] Bei den Verriegelungseinrichtungen 38, 40 der Figur 2 sind die einzelnen Rastelemente
42, 44 jeweils an voneinander weggewandten Seitenwandungen der sie tragenden und an
einer Querrippe 32 angeformten Vorsprünge 34, 36 angeordnet. Obwohl die Vorsprünge
34, 36 über die jeweilige Querrippe 32 am Abdeckrost 22 im Wesentlichen starr angeformt
sind, besitzen sie gleichwohl eine gewisse Elastizität, so dass sie nach dem Einrasten
des Abdeckrostes 22 unter leichter Spannung stehen und dadurch die notwendige Haltekraft
der Verriegelungseinrichtungen 38, 40 und somit die Arretierung realisiert wird.
[0030] Zur Montage wird der Abdeckrost 22 auf den Grundkörper 12 gelegt, wobei die Verriegelungseinrichtungen
38, 40 eine exakte Positionierung erleichtern. Nach dem Auflegen des Abdeckrostes
22 wird dieser senkrecht nach unten gedrückt, wobei die als Kämme ausgestalteten ersten
Rastelemente 42 über die Seitenwandungen 56 der Querrippen 32 gleiten, bis sie in
die nutenförmigen zweiten Rastelemente 44 greifen. Der das zweite Rastelement 44 tragende
Vorsprung 36 der zugehörigen Querrippe 32 und/oder die das erste Rastelement 42 tragende
Seitenwandung 50 des eine Vertiefung bildenden U-förmigen Abschnittes 52 an der Zarge
19 sind dabei zur Erleichterung der Montage sowie zur Erzielung der Rastwirkung in
einer Richtung winklig zur Ebene 15 des Abdeckrostes 22 elastisch nachgebend ausgebildet.
[0031] Wie Figur 2 ferner erkennen lässt, sind die beiden Verriegelungseinrichtung 38, 40
im dargestellten Ausführungsbeispiel spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet, indem
die als Kamm ausgebildeten ersten Rastelementen 42 aufeinander zu und die als Nut
ausgebildeten zweiten Rastelemente 44 voneinander weg gerichtet sind. Dies hat zur
Folge, dass beim Einrasten des Deckels 22 an der Zarge 19 des Grundkörpers 12 die
mit dem zweiten Rastelement 44 versehenen Querrippen 32 einer aufeinander zugerichtete
Kippbewegung unterworfen werden, wodurch jeweils wiederum ein in entgegengesetzter
Richtung wirkendes Drehmoment zur Erzielung eines Eingriffes des zweiten Rastelementes
44 mit dem ersten Rastelement 42 entsteht. Auf diese Weise bildet jeweils die eine
der Verriegelungseinrichtungen 38, 40 ein Widerlager in Bezug auf die andere Verriegelungseinrichtung.
[0032] Selbstverständlich können die Verriegelungseinrichtungen 38, 40 aber auch in umgekehrter
Wirkrichtung spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sein. Schließlich ist es aber
grundsätzlich denkbar, nur eine Verriegelungseinrichtung in der zuvor beschriebenen
Weise vorzusehen und gegebenenfalls beabstandet von dieser einen Anschlag auszubilden,
der als Widerlager wirkt.
[0033] Neben den hier dargestellten Ausgestaltungen der Rastelemente 42 und 44 können beispielsweise
auch Mittel zum Einrasten des Abdeckrostes 22 am Grundkörper 12 vorgesehen sein, die
komplementäre Aussparungen und Verdickungen auf den Querrippen 32 bzw. am Grundkörper
12 umfassen. Dabei können auch mehrere derartige Rastelemente auf einer Querrippe
32 und entsprechend im Bereich des Grundkörpers 12 angeordnet werden. So kann bei
der gemäß Figur 4 dargestellten Anordnung beispielsweise auch die vom Betrachter aus
gesehene linke Seitenwandung der Querrippe 32 bzw. der Vertiefung 52 je ein Rastelement
tragen. Die Anordnung der Rastelemente im Bereich senkrecht zur Verkehrsfläche gelegener
Wandungen hat sich als besonders sinnvoll erwiesen, weil hierdurch die Ablagerung
von Sedimenten im Bereich der Verriegelungseinrichtungen 38, 40 stark zurückgedrängt
werden kann.
[0034] In den Figuren 5 bis 7 ist von einem zweiten Ausführungsbeispiel einer Entwässerungsrinne
ein Abdeckrost 122 dargestellt. Dieser Abdeckrost 122 eignet sich zur Auflage auf
einen Grundkörper, wie er bereits zuvor anhand der Figuren 1 bis 4 beschrieben worden
ist. Somit kann der Grundkörper 12 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ohne wesentliche
Änderungen auch für das nachfolgend beschriebene zweite Ausführungsbeispiel verwendet
werden. Die Oberseite des Abdeckrostes 122 ist in gleicher oder ähnlicher Weise konfiguriert,
wie in Figur 1 anhand des Abdeckrostes 22 des ersten Ausführungsbeispiels gezeigt
ist. Figur 5 zeigt den Abdeckrost 122 mit einem linken halbseitigen Längsschnitt entlang
einer Linie entsprechend der Linie II-II von Figur 1, und Figur 6 zeigt einen Querschnitt
durch den Abdeckrost 122 entlang einer Linie entsprechend der Linie III-III von Figur
1.
[0035] Dieser Abdeckrost 122 unterscheidet sich von dem Abdeckrost 22 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
dadurch, dass sich die Querrippen 132 über die gesamte Breite des Abdeckrostes 122
erstrecken und das Abdeckrost 122 nur mit den seitlichen Endabschnitten 132a der Querrippen
132 auf der Auflagefläche 21 des Grundkörpers 12 aufliegt. Somit entstehen bei Auflage
des Abdeckrostes 122 auf der Auflagefläche 21 des Grundkörpers 12 zwischen den Endabschnitten
132a jeweils zweier benachbarter Querrippen 132 Lücken, wo der Abdeckrost 122 nicht
auf der Auflagefläche 21 der Grundkörpers 12 aufliegt.
[0036] Ferner unterscheidet sich der Deckel 122 von der ersten Ausführung durch anders ausgebildete
Verriegelungseinrichtungen 138, 140. Zwar haben auch die Verriegelungseinrichtungen
138, 140 eine rastende Funktion; jedoch sind bei der zweiten Ausführung die zweiten
Rastelemente 144 als keilförmige Rastvorsprünge ausgebildet. Im geschlossenen Zustand
untergreifen die als keilförmige Vorsprünge ausgebildeten zweiten Rastelemente 144
die am Grundkörper 12 ausgebildeten ersten Rastelemente, die in gleicher oder ähnlicher
Weise wie die ersten Rastelemente 42 bei der ersten Ausführung angeordnet und auch
in ähnlicher Weise als Kämme oder Vorsprünge ausgestaltet sind.
[0037] Ähnlich wie bei der ersten Ausführung sitzt auch bei der zweiten Ausführung das zweite
Rastelement 144 an einem unteren Endabschnitt 154 des Vorsprunges 134 bzw. 136. Anders
als bei der ersten Ausführung ist aber bei der zweiten Ausführung das zweite Rastelement
144 als Stab ausgebildet, der sich parallel zur Ebene des Abdeckrostes 122 über die
gesamte Breite des Abdeckrostes 122 erstreckt, während der das zweite Rastelement
144 tragende Vorsprung 134 bzw. 136 eine deutlich geringere Breite besitzt, wie insbesondere
die Figuren 6 und 7 erkennen lassen.
[0038] Im Übrigen entspricht die Konstruktion des zweiten Ausführungsbeispiels im Wesentlichen
der des ersten Ausführungsbeispiels, so dass sich insoweit eine weitere Beschreibung
an dieser Stelle erübrigt.
[0039] Alternativ ist es aber auch denkbar, beispielsweise an der Unterseite des Abdeckrostes
oder an der entsprechenden Querrippe eine Edelstahlfeder, z. B. durch Eingießen, anzuordnen,
die in Richtung auf das erste Rastelement am Grundkörper vorgespannt und mit diesem
in Eingriff bringbar ist.
[0040] Wie sich ferner den Figuren 2 und 8 entnehmen lassen, sind an der Unterseite des
Deckels 22 bzw. 122 Aussparungen 60 bzw. 160 ausgebildet, in die am Grundkörper 12
entsprechend angeordnete Nasen 62 eingreifen.
[0041] Bezüglich des ersten Ausführungsbeispiel sind in Figur 2 die Aussparungen 60 und
die zugehörigen Nasen 62 gestrichelt dargestellt, während in Figur 5 in perspektivischer
Ansicht nur die Nasen 62 erkennbar sind. Im ersten Ausführungsbeispiel sind zwei voneinander
beabstandete Nasen 62 auf der Auflagefläche 21 des an der Zarge 19 ausgebildeten Absatzes
20 angeordnet, so dass sich die Nase 62 von der Auflagefläche 21 erheben (vgl. insbesondere
Figur 5). Dementsprechend sind im dargestellten Ausführungsbeispiel die zugehörigen
Aussparungen 60 an der Unterseite des Umlaufsteges 26 des Deckels 22 ausgebildet.
Es ist aber auch denkbar, nur eine Nase 62 am Grundkörper 12 und dementsprechend eine
Aussparung 60 am Deckel 22 vorzusehen. Ebenfalls ist es denkbar, mehr als zwei Paare
von Aussparungen 60 und Nasen 62 vorzusehen. Gewöhnlich ist an jeder Längsseite des
Grundkörpers 12 mindestens eine Nase 62 angeordnet, die in eine zugehörige, an der
entsprechenden Längsseite des Deckels 22 ausgebildete Aussparung 60 eingreift.
[0042] Beim zweiten Ausführungsbeispiel werden an beiden Längsseiten des Abdeckrostes 122
die beiden Aussparungen 160 jeweils von einer Lücke gebildet, die bei Aufliegen des
Deckels 122 auf den Grundkörper 12 zwischen einem in Längsrichtung des Abdeckrostes
122 verbreiterten seitlichen Endabschnitt 133 einer mittleren Querrippe 132 und dem
seitlichen Endabschnitt 132a der benachbarten Querrippen 132 entsteht. In diese als
Aussparung 160 dienenden Lücken greifen die von der Auflagefläche 21 des Grundkörpers
12 emporragenden Nasen 62 (vgl. Figur 5) ein. Dabei ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
die Breite des verbreiterten seitlichen Endabschnittes 133 in Längsrichtung des Abdeckrostes
122 so bemessen, dass er im Wesentlichen in die zwischen den beiden paarweise angeordneten
Nasen 62 gebildete Lücke passt und dadurch beide Nasen 62 im Wesentlichen an diesem
verbreiterten seitlichen Endabschnitt 133 anliegen, um eine Arretierung mit möglichst
geringer Toleranz zur Erzielung der gewünschten Verschiebesicherung zu bewirken. Alternativ
oder zusätzlich ist es aber auch denkbar, die Breite der Aussparungen 160 in Längsrichtung
des Abdeckrostes 122 entsprechend der Breite der in sie eingreifenden Nasen 62 zu
bemessen.
[0043] Beim Auflegen des Deckels 22 bzw. 122 auf den Grundkörper 12 findet somit nicht nur
ein Eingriff zwischen den ersten und zweiten Rastelementen zur rastenden Verriegelung
des Deckels 22 bzw. 122 am Grundkörper 12 statt, sondern greifen zusätzlich die Nasen
62 am Grundkörper 12 in die Aussparungen 60 bzw. 160 an der Unterseite des Deckels
22 bzw. 122 ein. Mit der Anordnung aus Aussparung 60 bzw. 160 und zugehörigen Nase
62 wird demnach eine Verschiebesicherung geschaffen, die den Deckel 22 bzw. 122 gegen
unerwünschte Bewegungen in Längsrichtung gegenüber dem Grundkörper 12 fixiert. Solche
unerwünschten Verschiebebewegungen können insbesondere dann auftreten, wenn der Deckel
22 bzw. 122 von Fahrzeugen überfahren wird, und dabei zu einer erhöhten Belastung
der Verriegelungseinrichtungen 38, 40 bzw. 138, 140 führen. Mit Hilfe der durch die
Nasen 62 und die zugehörigen Aussparungen 60 bzw. 160 gebildeten Verschiebesicherung
werden dagegen die Verriegelungseinrichtungen 38, 40 bzw. 138, 140 entsprechend entlastet.
[0044] Die zuvor beschriebene Anordnung von Aussparungen 60 bzw. 160 und Nasen 62 dient
im Wesentlichen zur verschiebesicheren Arretierung in Längsrichtung des Abdeckrostes
22 bzw. 122.
[0045] Für eine verschiebesichere Arretierung in Querrichtung können bei Bedarf weitere
Maßnahmen vorgesehen sein. Diese sind beim Abdeckrost 122 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
in Form von Fortsätzen 164 vorgesehen. Wie Figur 7 erkennen lässt, sind diese Fortsätze
164 an Querrippen 132 angeformt und erstrecken sich nach unten. Es ist alternativ
aber auch denkbar, die Fortsätze beispielsweise an einer anderen Stelle an der Unterseite
des Abdeckrostes anzuordnen. Die Fortsätze 164 sind so positioniert, dass sie einen
Anschlag zur Anlage an den jeweils benachbarten Innenseitenwandabschnitt 19a der Zarge
19 des Grundkörpers 12 bilden, welcher sich unterhalb der Auflagefläche 21 an dieser
anschließt (vgl. Figuren 3 und 8). Es ist aber gleichfalls denkbar, dass die als Anschlag
dienenden Fortsätze in ihrer Länge so dimensioniert sind, dass sie in Anlage nicht
nur an den Innenseitenwandabschnitt 19a der Zarge 19, sondern auch an den sich darunter
anschließenden Innenseitenwandabschnitt 17a des Rinnenkörpers 17 bringbar sind.
1. Entwässerungsvorrichtung für die Oberflächenentwässerung, insbesondere Entwässerungsrinne,
mit einem, vorzugsweise länglichen, Grundkörper (12), einem eine Öffnung (16) des
Grundkörpers (12) abdeckenden Deckel (22; 122), vorzugsweise Abdeckrost, sowie mit
mindestens einer rastenden Verriegelungseinrichtung (38, 40; 138, 140) zur rastenden
Verriegelung des Deckels (22; 122) am Grundkörper (12), wobei die Verriegelungseinrichtung
(38, 40; 138, 140) mindestens ein erstes Rastelement (42) am Grundkörper (12) und
mindestens ein mit dem ersten Rastelement (42) in direkt rastenden Eingriff bringbares,
einstückig mit dem Deckel (22; 122) ausgebildetes zweites Rastelement (44; 144) aufweist,
wobei am Deckel (22; 122) mindestens ein in Richtung auf den Boden (18) des Grundkörpers
(12) ragender Vorsprung (34, 36; 134, 136) angeformt und das zweite Rastelement (44;
144) an einem vom Deckel (22; 122) entfernten Abschnitt (54; 154) des Vorsprunges
(34, 36; 134, 136) angeordnet ist, wobei der vom Deckel (22; 122) entfernte Abschnitt
(54; 154) des Vorsprunges (34, 36; 134, 136) breiter als der übrige Abschnitt des
Vorsprunges (34, 36; 134, 136) ist und vorzugsweise etwa die Form eines sich etwa
parallel zur Ebene des Deckels (22; 122) erstreckenden Stabes besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein das zweite Rastelement (44; 144) tragender Abschnitt des Vorsprungs (34, 36;
134, 136) und/oder zumindest ein das erste Rastelement (42) tragender Abschnitt (50)
des Grundkörpers (12), vorzugsweise in einer Richtung winklig zur Ebene des Deckels
(22; 122), elastisch ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein das zweite Rastelement (44; 144) tragender Abschnitt des Vorsprunges
(34, 36; 134, 136) und/oder zumindest ein das erste Rastelement (42) tragender Abschnitt
(50) des Grundkörpers (12) in einer Richtung winklig, vorzugsweise quer, zur Längserstreckung
des Grundkörpers (12) liegt.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (34, 36; 134, 136) am Deckel (22; 122) angeformt ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der
Deckel (22; 122) Rippen (32; 132) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (34, 36; 134, 136) von einer Rippe (32; 132) gebildet oder an einer
Rippe (32; 132) angeordnet, vorzugsweise angeformt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die Rippen zumindest teilweise als sich zwischen
Längsseiten des Deckels (22; 122) erstreckende Querrippen (32; 132) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (34, 36; 134, 136) von einer Querrippe (32; 132) gebildet oder an einer
Querrippe (32; 132) angeordnet, vorzugsweise angeformt ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Rastelemente (42, 44) miteinander in Eingriff bringbare komplementäre
Aussparungen und Vorsprünge aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rastelement (42) am Grundkörper (12) einen Kamm und das zweite Rastelement
(44) am Deckel (22) eine komplementäre Nut aufweist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Rastelemente (42, 144) miteinander in Eingriff bringbare Rastnasen
aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der
Grundkörper (12) mindestens eine Auflagefläche (21) für den Deckel (22; 122) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Auflagefläche (21) eine Vertiefung (52) ausgebildet und das erste
Rastelement (42; 142) innerhalb der Vertiefung (52) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (34, 36; 134, 136) derart ausgestaltet ist, dass das zweite Rastelement
(44; 144) im zusammengesetzten Zustand der Entwässerungsvorrichtung (10) in die Vertiefung
(52) des Grundkörpers (12) ragt und mit dem ersten Rastelement (42) in rastendem Eingriff
steht.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der
Grundkörper (12) eine Zarge (19) aufweist, die zur Aufnahme des Deckels (22; 122)
dient,
dadurch gekennzeichnet, dass in die Zarge (19) das erste Rastelement (42; 142) integriert ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (60, 62; 160, 62; 164) zur verschiebesicheren Anordnung des Deckels
(22; 122) am Grundkörper (12).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (60, 62; 160, 62) zur verschiebesicheren Anordnung des Deckels (22;
122) mindestens ein Paar von miteinander in Eingriff bringbaren Eingriffsmitteln (60,
62; 160, 62) aufweist, von denen das erste Eingriffsmittel (60; 160) am Deckel (22;
122) und das zweite Eingriffsmittel (62) am Grundkörper (12) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Eingriffsmittel eine Nase und das zweite Eingriffsmittel mindestens eine
Aussparung zur Aufnahme mindestens einer Nase aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Eingriffsmittel (62) mindestens eine Nase (62) und das erste Eingriffsmittel
(60; 160) mindestens eine Aussparung (60; 160) zur Aufnahme mindestens einer Nase
(62) aufweist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 16, bei welcher der Grundkörper
(12) mindestens eine Auflagefläche (21) für den Deckel (22; 122) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Eingriffsmittel (60; 160) an der Unterseite des Deckels (22; 122) und das
zweite Eingriffsmittel (62) auf der Auflagefläche (21) des Grundkörpers (12) ausgebildet
ist.
18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 16 und 17,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nase (62) von der Auflagefläche (21) erhebt und die Aussparung (60) an der
Unterseite des Deckels (22) eine entsprechende Vertiefung bildet.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16 sowie nach Anspruch 17 oder 18, bei welcher der Deckel
(122) Rippen (132) aufweist, mit deren Randabschnitten (132a) der Deckel (122) auf
der Auflagefläche (21) am Grundkörper (12) aufliegt,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Aussparung (160) zwischen zwei benachbarten Randabschnitten (132a)
der Rippen (132) gebildet ist.
20. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 19, bei welcher der Grundkörper
(12) mindestens einen Seitenwandabschnitt (17a, 19a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur verschiebesicheren Anordnung des Deckels (122) mindestens einen
Anschlag (164) zur Anlage an den Seitenwandabschnitt (17a, 19a) aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, bei welcher der Grundkörper (12) mindestens eine Auflagefläche
(21) für den Deckel (22; 122) aufweist, unterhalb derer sich der Seitenwandabschnitt
(17a, 19a) befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (164) einen an der Unterseite des Deckels (22; 122) angeordneten Fortsatz
bildet.
22. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 16 bis 23, bei welcher der Grundkörper
(12) eine Zarge (19) aufweist, die zur Aufnahme des Deckels (22; 122) dient,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Eingriffsmittel (62) an der Zarge (19) ausgebildet ist.
1. A drainage device for draining surfaces, in particular a drainage gutter, having a
preferably elongate base member (12), a cover (22; 122), preferably a covering grate,
that covers an opening (16) of the base member (12), and also having at least one
latching locking device (38, 40; 138, 140) for securely locking the cover (22; 122)
on the base member (12),
the locking device (38, 40; 138, 140) comprising at least one first detent element
(42) on the base member (12) and at least one second detent element (44; 144) that
can be brought into direct latching engagement with the first detent element (42)
and is constructed in one piece with the cover (22; 122),
at least one projection (34, 36; 134, 136), projecting towards the bottom (18) of
the base member (12), being moulded on the cover (22; 122) and the second detent element
(44; 144) being disposed on a portion (54, 154) of the projection (34, 36; 134, 136)
that is remote from the cover (22, 122),
the portion (54; 154) of the projection (34, 36; 134, 136) remote from the cover (22;
122) being wider than the remaining portion of the projection (34, 36; 134, 136) and
preferably having, for instance, the shape of a bar extending roughly parallel to
the plane of the cover (22; 122).
2. A device according to Claim 1,
characterised in that a portion of the projection (34; 36; 134, 136) bearing the second detent element
(44; 144) and/or at least one portion (50) of the base member (12) bearing the first
detent element (42) has a flexible construction, preferably in a direction at an angle
to the plane of the cover (22; 122).
3. A device according to Claim 1 or 2,
characterised in that at least one portion of the projection (34, 36; 134, 136) bearing the second detent
element (44; 144) and/or at least one portion (50) of the base member (12) bearing
the first detent element (42) lies in a direction at an angle, preferably at right
angles, to the longitudinal extension of the base member (12).
4. A device according to one or more of the preceding Claims,
characterised in that the projection (34, 36; 134, 136) is moulded on the cover (22; 122).
5. A device according to one or more of the preceding Claims, in which the cover (22;
122) comprises ribs (32; 132),
characterised in that the projection (34, 36; 134, 136) is formed by a rib or is disposed, preferably moulded,
on a rib (32; 132).
6. A device according to Claim 5, in which the ribs are constructed at least partially
as transverse ribs (32; 132) extending between longitudinal sides of the cover (22;
122),
characterised in that the projection (34, 36; 134, 136) is formed by a transverse rib (32; 132) or is disposed,
preferably moulded, on a transverse rib (32; 132).
7. A device according to one or more of the preceding Claims,
characterised in that the first and second detent elements (42, 44) comprise complementary recesses and
projections that can be brought into engagement with one another.
8. A device according to Claim 7,
characterised in that the first detent element (42) on the base member (12) comprises a comb and the second
detent element (44) on the cover (22) comprises a complementary groove.
9. A device according to at least one of Claims 1 to 6,
characterised in that the first and second detent elements (42, 144) comprise catches that can be brought
into engagement with one another.
10. A device according to one or more of the preceding Claims, in which the base member
(12) comprises at least one bearing surface (21) for the cover (22; 122),
characterised in that a depression (52) is provided in the vicinity of the bearing surface (21) and the
first detent element (42; 142) is disposed inside the depression (52).
11. A device according to Claim 10,
characterised in that the projection (34, 36; 134, 136) is configured in such a manner that the second
detent element (44; 144) projects into the depression (52) of the base member (12)
when the drainage device (10) is assembled and is in latching engagement with the
first detent element (42).
12. A device according to one or more of the preceding Claims, in which the base member
(12) comprises a frame (19) serving to receive the cover (22; 122),
characterised in that the first detent element (42; 142) is integrated into the frame (19).
13. A device according to one or more of the preceding Claims,
characterised by a device (60, 62; 160, 62; 164) for the non-displaceable arrangement of the cover
(22; 122) on the base member (12).
14. A device according to Claim 13,
characterised in that the device (60, 62; 160, 62) for the non-displaceable arrangement of the cover (22;
122) comprises at least one pair of engagement means (60, 62; 160, 62) that can be
brought into engagement with each other, the first engagement means (60; 160) of which
is disposed on the cover (22; 122) and the second engagement means (62) of which is
disposed on the base member (12).
15. A device according to Claim 14,
characterised in that the first engagement means comprises a lug and the second engagement means comprises
at least one recess for receiving at least one lug.
16. A device according to Claim 14,
characterised in that the second engagement means (62) comprises at least one lug (62) and the first engagement
means (60; 160) comprises at least one recess (60; 160) for receiving at least one
lug (62).
17. A device according to at least one of Claims 14 to 16, in which the base member (12)
comprises at least one bearing surface (21) for the cover (22; 122),
characterised in that the first engagement means (60; 160) is constructed on the lower surface of the cover
(22; 122) and the second engagement means (62) is constructed on the bearing surface
(21) of the base member (12).
18. A device according to Claims 16 and 17,
characterised in that the lug (62) stands proud from the bearing surface (21) and the recess (60) on the
lower surface of the cover (22) forms a corresponding depression.
19. A device according to Claim 16 and according to Claim 17 or 18, in which the cover
(122) comprises ribs (132), with the edge portions (132a) of which the cover (122)
lies on the bearing surface (21) on the base member (12),
characterised in that at least one recess (160) is formed between two adjacent edge portions (132a) of
the ribs (132).
20. A device according to at least one of Claims 14 to 19, in which the base member (12)
comprises at least one side wall portion (17a, 19a),
characterised in that the device for the non-displaceable arrangement of the cover (122) comprises at least
one stop (164) for butting against the side wall portion (17a, 19a).
21. A device according to Claim 20, in which the base member (12) comprises at least one
bearing surface (21) for the cover (22; 122), beneath which the side wall portion
(17a, 19a) is located,
characterised in that the stop (164) forms an appendage disposed on the lower surface of the cover (22;
122).
22. A device according to at least one of Claims 16 to 23, in which the base member (12)
comprises a frame (19) serving to receive the cover (22; 122),
characterised in that the second engagement means (62) is constructed on the frame (19).
1. Dispositif de drainage pour le drainage de surface, particulièrement une rigole de
drainage, avec un corps de base (12) de préférence longitudinal, un couvercle (22,
122) couvrant une ouverture (16) du corps de base (12), de préférence une grille de
couverture, ainsi qu'avec au moins un dispositif de verrouillage par encliquetage
(38, 40 ; 138, 140) pour le verrouillage par encliquetage du couvercle (22, 122) sur
le corps de base (12), le dispositif de verrouillage par encliquetage (38, 40 ; 138,
140) présentant au moins un premier élément d'encliquetage (42) sur le corps de base
(12) et au moins un deuxième élément d'encliquetage (44 ; 144) pouvant être amené
en engagement par encliquetage direct avec le premier élément d'encliquetage (42)
et réalisé de manière monobloc avec le couvercle (22 ; 122), moyennant quoi sur le
couvercle (22 ; 122) au moins une saillie (34, 36 ; 134, 136) s'avançant en direction
du fond (18) du corps de base (12) est formée et le deuxième élément d'encliquetage
(44 ; 144) est placé sur une section (54 ; 154) de la saillie (34, 36 ; 134, 136)
éloignée du couvercle (22, 122), moyennant quoi la section (54 ; 154) de la saillie
(34, 36 ; 134, 136) éloignée du couvercle (22, 122) est plus large que la section
restante de la saillie (34, 36 ; 134, 136) et a de préférence à peu près la forme
d'une tige s'étendant à peu près parallèlement jusqu'au niveau du couvercle (22, 122).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une section de la saillie (34, 36 ; 134, 136) supportant le deuxième élément d'encliquetage
(44 ; 144) et/ou au moins une section (50) du corps de base (12) supportant le premier
élément d'encliquetage (42) est/sont formée(s) de manière élastique dans une direction,
de manière angulaire, de préférence transversale, par rapport au niveau du couvercle
(22 ; 122).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une section de la saillie (34, 36 ; 134, 136) supportant le deuxième élément
d'encliquetage (44 ; 144) et/ou au moins une section (50) du corps de base (12) supportant
le premier élément d'encliquetage (42) repose(nt) dans une direction, de manière angulaire,
de préférence transversale, par rapport à la projection longitudinale du corps de
base (12).
4. Dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la saillie (34, 36 ; 134, 136) est formée sur le couvercle (22 ; 122).
5. Dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, dans
lequel le couvercle (22 ; 122) présente des nervures (32 ; 132),
caractérisé en ce que la saillie (34, 36 ; 134, 136) est formée par une nervure (32 ; 132) ou est disposée,
de préférence formée, sur une nervure (32 ; 132).
6. Dispositif selon la revendication 5, dans lequel les nervures sont formées au moins
partiellement comme des nervures transversales (32 ; 132) s'étendant entre les côtés
longitudinaux du couvercle (22 ; 122),
caractérisé en ce que la saillie (34, 36 ; 134, 136) est formée par une nervure transversale (32 ; 132)
ou est placée, de préférence formée, sur une nervure transversale (32 ; 132).
7. Dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les premier et deuxième éléments d'encliquetage (42, 44) présentent des évidements
et des saillies complémentaires pouvant être engagés entre eux.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le premier élément d'encliquetage (42) sur le corps de base (12) présente une came
et le deuxième élément d'encliquetage (44) sur le couvercle (22) présente une rainure
complémentaire.
9. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que les premier et deuxième éléments d'encliquetage (42, 44) présentent des ergots d'encliquetage
pouvant être engagés entre eux.
10. Dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes dans
lequel le corps de base (12) présente au moins une surface de repos (21) pour le couvercle
(22 ; 122),
caractérisé en ce qu'au niveau de la surface de repos (21), une cavité (52) est formée et le premier élément
d'encliquetage (42 ; 142) est placé à l'intérieur de la cavité (52).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la saillie (34, 36 ; 134, 136) est formée de manière à ce que le deuxième élément
d'encliquetage (44 ; 144) fasse saillie dans la cavité (52) du corps de base (12)
en l'état assemblé du dispositif de drainage (10) et soit engagé par encliquetage
avec le premier élément d'encliquetage (42).
12. Dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, dans
lequel le corps de base (12) présente un châssis (19) destiné à recevoir le couvercle
(22 ; 122),
caractérisé en ce que le premier élément d'encliquetage (42 ; 142) est intégré dans le châssis (19).
13. Dispositif selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif (60, 62 ; 160, 62 ; 164) destiné à placer le couvercle (22 ; 122) afin
qu'il ne puisse pas glisser, sur le corps de base (12).
14. Dispositif selon la revendication 13
caractérisé en ce que le dispositif (60, 62 ; 160, 62) destiné à placer le couvercle (22 ; 122) afin qu'il
ne puisse pas glisser, comprend au moins une paire de moyens d'engagement (60, 62
; 160, 62) pouvant être engagés entre eux, desquels le premier moyen d'engagement
(60 ; 160) est placé sur le couvercle (22 ; 122) et desquels le deuxième moyen d'engagement
(62) est placé sur le corps de base (12).
15. Dispositif selon la revendication 14,
caractérisé en ce que le premier moyen d'engagement présente un ergot et le deuxième moyen d'engagement
présente au moins un évidement destiné à recevoir au moins un ergot.
16. Dispositif selon la revendication 14,
caractérisé en ce que le deuxième moyen d'engagement (62) présente au moins un ergot (62) et le premier
moyen d'engagement (60 ; 160) présente au moins un évidement (60 ; 160) destiné à
recevoir au moins un ergot (62).
17. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 14 à 16, dans lequel
le corps de base (12) présente au moins une surface de repos (21) pour le couvercle
(22 ; 122),
caractérisé en ce que le premier moyen d'engagement (60 ; 160) est formé sur la face inférieure du couvercle
(22 ; 122) et le deuxième moyen d'engagement (62) est formé sur la surface de repos
(21) du corps de base (12).
18. Dispositif selon les revendications 16 et 17,
caractérisé en ce que l'ergot (62) se soulève de la surface de repos (21) et l'évidement (60) sur la face
inférieure du couvercle (22) forme une cavité correspondante.
19. Dispositif selon la revendication 16, ainsi que la revendication 17 ou 18, dans lequel
le couvercle (122) présente des nervures (132), le couvercle (122) reposant avec leurs
sections de rebord (132a) sur la surface de repos (21) sur le corps de base (12),
caractérisé en ce qu'au moins un évidement (160) est formé entre deux sections de rebord adjacentes (132a)
des nervures (132).
20. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 14 à 19, dans lequel
le corps de base (12) présente au moins une section de paroi latérale (17a, 19a),
caractérisé en ce que le dispositif destiné à placer le couvercle (122) afin qu'il ne puisse pas glisser
présente au moins une butée (164) pour se placer sur la section de paroi latérale
(17a, 19a).
21. Dispositif selon la revendication 20, dans lequel le corps de base (12) présente au
moins une surface de repos (21) pour le couvercle (22 ; 122), sous laquelle se trouve
la section de paroi latérale (17a, 19a),
caractérisé en ce que la butée (164) forme un prolongement placé sur la face inférieure du couvercle (22
; 122).
22. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 16 à 23, dans lequel
le corps de base (12) présente un châssis (19) destiné à recevoir le couvercle (22
; 122),
caractérisé en ce que le deuxième moyen d'engagement (62) est formé sur le châssis (19).