[0001] Die Erfindung betrifft eine Bauwerkwand mit einem aus mehreren stumpf aneinander
stoßenden, im Querschnitt im Wesentlichen rechteckförmigen Holzriegeln aufgebauten,
ebenen Rahmen, einer an dem Rahmen befestigten Beplankung auf wenigstens einer der
Flachseiten des Rahmens und Verbindungselementen an den Stoßstellen der Holzriegel.
[0002] Bauwerkwände dieser Art werden üblicherweise als nicht tragende Innenwände eingesetzt.
Der Rahmen besteht aus zumeist gehobelten und getrockneten Vollholzriegeln und ist
beiderseits mit Verkleidungsplatten z.B. Gipskartonplatten oder Holzwerkstoff-Platten
beplankt. Zur Verbindung der Holzriegel werden herkömmlich Zapfenverbindungen oder
Blechbeschläge vorgesehen oder aber die Holzriegel wurden durch schräg eingetriebene
Nägel oder Schrauben miteinander verbunden. Die natürlich gewachsenen Kantholzriegel
neigen jedoch zum Verziehen. Die bisher üblichen Verbindungen setzen einiges fachmännisches
Geschick voraus, wenn Fluchtungsfehler oder übermäßige Abmessungstoleranzen des Rahmens
vermieden werden sollen.
[0003] Um derartige ungewollte Verformungen des Rahmens zu vermeiden ist es ferner bekannt
den Rahmen aus Blechprofilen aufzubauen, die ihrerseits wieder mit Gipskartonplatten
oder Holzwerkstoff-Platten beplankt werden. Aber auch bei Blechprofil-Rahmen ist einiges
handwerkliches Geschick für ein fachgerechtes Ergebnis erforderlich, so dass auch
diese Art von Bauwerkwänden nur begrenzt im Heimwerkerbereich genutzt werden können.
Insbesondere sind vielfach Spezialwerkzeuge zur Bearbeitung der Blechprofile erforderlich.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung eine Bauwerkwand anzugeben, die auf sehr einfache Weise
und mit einfachsten Werkzeugen aufgebaut werden kann.
[0005] Insbesondere soll die Genauigkeit, mit der die Bauwerkwand aufgebaut werden kann,
erhöht werden, so dass sie auch von weniger geübten Personen aufgebaut werden kann.
[0006] Ausgehend von der eingangs erläuterten Bauwerkwand wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
dass die Holzriegel als Schichtholzriegel, insbesondere Furnierschichtholzriegel oder
Sperrholzriegel ausgebildet sind und zumindest an ihren quer zur Rahmenebene verlaufenden
Längsseiten über die gesamte Länge jedes Holzriegels sich erstreckende Längsnuten
aufweisen, und dass die Verbindungselemente Verbindungsabschnitte aufweisen, deren
Breite im Wesentlichen gleich der Breite der Längsnuten ist, wobei die Verbindungsabschnitte
in die Längsnuten der beiden an der Stoßstelle aneinander stoßenden Schichtholzriegel
eingreifen.
[0007] Da die Holzriegel als Schichtholzriegel, insbesondere Furnierschichtholzriegel oder
Sperrholzriegel ausgebildet sind, verwinden sie sich im Wesentlichen nicht. Da zudem
die mit ihren Verbindungsabschnitten in die Längsnuten der Schichtholzriegel eingreifenden
Verbindungselemente die Schichtholzriegel quer zur Rahmenebene ausrichten, lassen
sich ebene Rahmen ohne Fluchtungsfehler an den Stoßstellen aufbauen. Die Bauwerkwand
kann sowohl im professionellen Bereich als auch im Heimwerkerbereich eingesetzt werden.
Zum Ablängen der Schichtholzriegel genügt eine herkömmliche Säge. Für die Verbindung
der Schichtholzriegel sorgen die vorgefertigt angepassten Verbindungselemente, die
zur Fixierung an den Schichtholzriegeln mit Durchtrittslöchern für Nägel oder Schrauben
versehen sein können. Es versteht sich, dass die Verbindungselemente, wie bei derartigen
Bauwerkwänden üblich, nur einen Teil der Wandlasten aufnehmen müssen. Die Endstabilität
der Bauwerkwand wird durch die nachträgliche Beplankung erreicht, die an den Schichtholzriegeln
befestigt, beispielsweise angenagelt oder angeschraubt wird.
[0008] Für eine besonders hohe Querverwindungssteifigkeit der Bauwerkwand ist es zweckmäßig,
wenn die Stapelrichtung der Schichten der Schichtholzriegel längs der Rahmenebene
verläuft, die Schichten sich also quer zur Rahmenebene erstrecken. Darüber hinaus
lassen sich die Schichtholzriegel auf diese Weise in unterschiedlicher Breite aus
Schichtholzplatten herstellen.
[0009] Im Prinzip genügt es, wenn in lediglich zwei der Längsseiten der Schichtholzriegel
über deren gesamte Länge sich erstreckende Längsnuten vorgesehen sind. Bevorzugt sind
jedoch in allen vier Längsseiten solche Längsnuten vorgesehen. Auf diese Weise lassen
sich auch Eckverbindungen herstellen.
[0010] Um bei dickeren Bauwerkwänden gegebenenfalls auch mehrere Verbindungselemente quer
zur Rahmenebene nebeneinander anbringen zu können, ist in einer bevorzugten Ausgestaltung
vorgesehen, dass in paarweise sich gegenüberliegenden Längsseiten der Schichtholzriegel
jeweils mehrere zueinander parallel verlaufende Längsnuten vorgesehen sind.
[0011] Zweckmäßigerweise haben die Längsnuten gleiche Breite oder/und Tiefe, so dass einheitliche
Verbindungselemente benutzt werden können. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn
die Längsnuten eine Breite oder/und eine Tiefe zwischen 5 und 15 mm haben. Bei Abmessungen
dieser Art wird der Querschnitt der Schichtholzriegel nicht allzusehr geschwächt und
dennoch ist die verbleibende Nutwange hinreichend stark, um die Schichtholzriegel
quer zur Rahmenebene an den Verbindungsabschnitten zu führen.
[0012] Die Schichtholzriegel haben zweckmäßigerweise in Richtung ihres Schichtstapels eine
Dicke zwischen 33 und 75 mm und in Schichtrichtung eine Breite zwischen 40 und 240
mm. Um eine hinreichend große Anzahl Schichten unterbringen zu können, sollte die
Dicke der einzelnen Schichten zwischen 1,2 bis 3,3 mm liegen. Speziell bei Furnierschichtholzriegeln
sollten die Schichtdicken zwischen 2,9 bis 3,3 mm liegen.
[0013] Für eine hinreichend große Tragfähigkeit der Schichtholzriegel verläuft die Faserrichtung
der Mehrzahl der Holzschichten der Schichtholzriegel zumindest angenähert in Längsrichtung
der Schichtholzriegel. Wenngleich bevorzugt die Faserrichtung sämtlicher Holzschichten
der Schichtholzriegel in deren Längsrichtung verläuft, so versteht sich, dass ein
Teil der Schichten mit quer zur Rahmenebene verlaufender Faserrichtung zur Minderung
der Verwindungstendenz eingebaut sein kann.
[0014] Die Verbindungselemente können unterschiedlich aufgebaut sein. Den verschiedenen
Varianten ist gemeinsam, dass sie über ihre Verbindungsabschnitte den stumpf endenden
Schichtholzriegel quer zur Rahmenebene relativ zu dem querenden Schichtholzriegel
im Wesentlichen fluchtend ausrichten, so dass beim Zusammenbau des Rahmens lediglich
noch die Position des stumpf endenden Schichtholzriegels längs des querenden Schichtholzriegels
entsprechend den gewünschten Abmessungen justiert werden muss.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Verbindungsabschnitte
des Verbindungselements eine langgestreckte Verbindungsplatte bilden, deren Breite
im Wesentlichen gleich der Breite der Längsnuten ist und die in die Längsnut des stumpf
endenden Schichtholzriegels eingesetzt ist und mit einem ihrer Längsenden in die Längsnut
des querenden Schichtholzriegels eingreift. Von einem der Längsenden der Verbindungsplatte,
hier dem in die Längsnut des querenden Schichtholzriegels eingreifenden Längsende
steht bevorzugt ein Dorn in Längsrichtung der Verbindungsplatte ab, der in den querenden
Schichtholzriegel eingreift. Bei dem Dorn kann es sich um einen nagelartigen Fortsatz
handeln, der beim Einbau der Verbindungsplatte in den querenden Schichtholzriegel
eingetrieben wird. Bei einem solchen Verbindungselement handelt es sich um ein einfaches
und kostengünstig herstellbares Bauteil.
[0016] In einer Variante kann vorgesehen sein, dass die Verbindungselemente als Verbindungswinkel
mit quer zueinander verlaufenden, die Verbindungsabschnitte bildenden Laschenschenkel
für den Eingriff in die Längsnuten der Schichtholzriegel ausgebildet sind. Auch bei
diesen Verbindungselementen handelt es sich um einfache und kostengünstig herstellbare
Bauteile. Zusätzlich können die Laschenschenkel in der Rahmenebene durch einen Stützzwickel
ausgesteift sein.
[0017] Besonders stabil sind Ausgestaltungen, bei welchen die Verbindungselemente als im
Wesentlichen U-förmige Verbindungsklammern ausgebildet sind, von deren Klammersteg
zwei für den Eingriff in die Längsnuten des stumpf endenden Schichtholzriegels bestimmte
Laschenschenkel abstehen, wobei der Klammersteg für den Eingriff in die benachbarte
Längsnut des querenden Schichtholzriegels bestimmt ist und der Klammersteg und die
Laschenschenkel die Verbindungsabschnitte bilden.
[0018] Um hinreichend tiefes Eindringen des Klammerstegs in die Längsnut des querenden Schichtholzriegels
sicherzustellen, kann im Bereich des Klammerstegs zu den Laschenschenkeln hin wenigstens
eine für die Anlage an der Stirn des stumpf endenden Schichtholzriegels bestimmte
Anlagefläche vorgesehen sein, die den Klammersteg im Abstand von der Stirn hält. Die
Anlagefläche kann durch einen Vorsprung des Klammerstegs, aber auch durch eine aus
den Laschenschenkeln herausgebogene Nase oder dergleichen gebildet sein. Beispielsweise
kann der Klammersteg zu den Laschenschenkeln hin mit wenigstens einer die Anlagefläche
bildenden Eindrückung versehen sein.
[0019] Die vorstehend erläuterten Verbindungselemente haben eine bandähnliche Struktur mit
der Breite der Längsnuten, die sich im Wesentlichen vollständig in die Längsnuten
einsenken lässt. Es versteht sich, dass jedoch die Verbindungselemente auch auf die
Seitenflächen der Schichtholzriegel seitlich, insbesondere beiderseits seitlich der
Längsnut übergreifen können.
[0020] Solche seitlich über die Verbindungsabschnitte überstehenden Bereiche können zur
Aussteifung des Verbindungselements oder/und zur Fixierung des Verbindungselements
an dem Schichtholzriegel ausgenutzt werden.
[0021] In einer bevorzugten Ausgestaltung der zuletzt erläuterten Variante ist vorgesehen,
dass die Verbindungselemente eine die Stirn des stumpf endenden Schichtholzriegels
zumindest teilweise überdeckende Basisplatte aufweisen, von der wenigstens ein Laschenschenkel
für den Eingriff in die Längsnut des stumpf endenden Schichtholzriegels quer absteht
und von der zum Eingriff in die Längsnut des querenden Schichtholzriegels wenigstens
ein Verbindungssteg auf der dem Laschenschenkel abgewandten Seite quer absteht, wobei
der Laschenschenkel und der Verbindungssteg die Verbindungsabschnitte des Verbindungselements
bilden. Zweckmäßigerweise stehen von der Basisplatte zwei Laschenschenkel für den
Eingriff in die Längsnuten des stumpf endenden Schichtholzriegels ab. Die Basisplatte
liegt hierbei auf der Stirn des stumpf endenden Schichtholzriegels auf und vermag
auf diese Weise beim Ablängen des Schichtholzriegels entstandene Unebenheiten der
Stirn ausgleichen.
[0022] Bei dem Verbindungssteg kann es sich um einen aus der Basisplatte herausgedrückte
Verbindungssteg handeln, dessen entlang der Längsnut des querenden Schichtholzriegels
verlaufende Ränder aus der Basisplatte freigeschnitten sein können, um eine eng passende
Führungsfläche zu erreichen.
[0023] Eine Variante der vorstehend erläuterten Verbindungselemente, die an Schichtholzriegel
unterschiedlicher Dicke anpassbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte
zwei längs des querenden Schichtholzriegels verschiebbar aneinander geführte Plattenabschnitte
umfasst, von denen einer der Plattenabschnitte einen der Laschenschenkel und der andere
Plattenabschnitt den Verbindungssteg und einen weiteren der Laschenschenkel aufweist.
Eine Anpassung der Verbindungselemente an Schichtholzriegel unterschiedlicher Breite
ist zum Beispiel dann erforderlich, wenn die Schichtholzriegel nicht im rechten Winkel
aufeinanderstoßen, sondern schräg zueinander eingebaut werden sollen. In diesem Fall
verläuft die Stirnfläche des stumpf endenden Schichtholzriegels schräg und dementsprechend
ist der Abstand der Längsnuten längs der schräg verlaufenden Stirn vergrößert. Es
versteht sich, dass in diesem Fall die Laschenschenkel entsprechend der Schrägstellung
nachgebogen werden müssen, wie dies auch bei den vorangegangen erläuterten Verbindungselementen
erforderlich ist, wenn diese bei einem Schrägstoß eingesetzt werden sollen. Die Verbindungselemente
sind deshalb bevorzugt als Metallblech-Biegeteile oder Metallblech-Stanzteile ausgebildet.
Es versteht sich jedoch, dass die Verbindungselemente auch als Kunststoff-Formteile
ausgebildet sein können.
[0024] Zum Gegenstand der Erfindung gehört nicht nur die vorangegangen erläuterte Bauwerkwand,
sondern auch ein Konstruktionsteilesatz zum Aufbauen eines Rahmens einer Bauwerkwand
der vorangegangen erläuterten Art. Der Konstruktionsteilesatz umfasst Halbzeug-Schichtholzriegel
und wenigstens ein Verbindungselement für die stumpf aneinander stoßende Verbindung
von aus den Halbzeug-Schichtholzriegeln abgetrennten Schichtholzriegel-Abschnitten.
Die Halbzeug-Schichtholzriegel können in vorbestimmten Längen, beispielsweise einer
Länge von mehreren Metern handelsüblich angeboten werden.
[0025] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Bauwerkwand gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Schnittansicht durch eine erste Stoßstelle eines Rahmens der Bauwerkwand,
gesehen entlang einer Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Verbindungselements an der ersten Stoßstelle in Fig.
2;
Fig. 4 eine Schnittansicht durch eine zweite Stoßstelle des Rahmens der Bauwerkwand,
gesehen entlang einer Linie IV-IV in Fig. 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht durch eine dritte Stoßstelle des Rahmens der Bauwerkwand,
gekennzeichnet durch einen Pfeil V in Fig. 1 und gesehen entlang einer Linie V-V in
Fig. 6;
Fig. 6 eine Schnittansicht durch die dritte Stoßstelle, gesehen entlang einer Linie
VI-VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine Variante eines bei der Bauwerkwand der Fig. 1 verwendbaren Verbindungselements
in einer Schnittdarstellung der Stoßstelle, gesehen entlang einer Linie VII-VII in
Fig. 8;
Fig. 8 eine Schnittansicht des Verbindungselements, gesehen entlang einer Linie VIII-VIII
in Fig. 7;
Fig. 9 eine weitere Variante eines Verbindungselements mit justierbarer Breite in
einer Schnittansicht, gesehen entlang einer Linie IX-IX in Fig. 10;
Fig. 10 eine Schnittansicht des Verbindungselements, gesehen entlang einer Linie X-X
in Fig. 9 und
Fig. 11 eine Schnittansicht einer Variante eines bei der Bauwerkwand der Fig. 1 einsetzbaren
Schichtholzriegels.
[0026] Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Bauwerkwand 1 mit einem aus langgestreckten, im Querschnitt
im Wesentlichen rechteckförmigen Schichtholzriegeln 3 aufgebauten, ebenen Rahmen 5,
der zumindest auf einer seiner Flachseiten, vorzugsweise jedoch auf beiden Seiten
eine Beplankung 7 trägt. Bei der Beplankung kann es sich um Gipskartonplatten, Platten
aus Holzwerkstoff oder dergleichen, aber auch um eine Bretterbeplankung handeln. Die
Schichtholzriegel 3 sind an den Verbindungsstellen 9 stumpf gestoßen, d.h. jeweils
einer der Schichtholzriegel 3 endet stumpf an einem seine Stirn querenden anderen
Schichtholzriegel, wie dies ohne weiteres Fig. 1 zeigt.
[0027] Die Schichten 11 der Schichtholzriegel 3 sind in Richtung der Ebene des Rahmens 5
gestapelt, erstrecken sich also mit ihrer Schichtfläche quer zur Rahmenebene. Die
Schichtholzriegel 3 haben im Wesentlichen Rechteckquerschnitt und sind zumindest an
ihren quer zur Rahmenebene verlaufenden Seitenflächen 13 sämtlich mit mittig angeordneten,
über die gesamte Länge des Schichtholzriegels 3 sich erstreckenden Längsnuten 15 versehen.
In gleicher Weise sind in den längs der Rahmenebene verlaufenden Seitenflächen 17
der Schichtholzriegel 3 mittig und über die gesamte Länge sich erstreckende Längsnuten
19 eingearbeitet.
[0028] Die Schichtholzriegel 3 sind an den Verbindungsstellen 9 durch Verbindungselemente
aneinander fixiert. Die Fig. 2 und 3 zeigen eine erste Ausgestaltung dieser Verbindungselemente,
hier in Form eines Verbindungswinkels 21 mit quer zueinander verlaufenden Laschenschenkeln
23, deren Breite im Wesentlichen gleich der Breite der Längsnuten 15 ist. Eingesetzt
in benachbarte Längsnuten der aneinander stoßenden Schichtholzriegel 3 fixieren der
Verbindungswinkel 21 den stumpf endenden Schichtholzriegel 3 zur Ebene des Rahmens
5 fluchtend an dem die Verbindungsstelle 9 querenden Schichtholzriegel 3. In den Laschenschenkel
23 sind Durchtrittslöcher 25 vorgesehen, über die der Verbindungswinkel 21 an den
Schichtholzriegeln 3 angenagelt oder angeschraubt werden kann.
[0029] Bei den Verbindungswinkein 21 kann es sich um aus einem Metallband gefertigte Blechbiegeteile
handeln, gegebenenfalls kann, wie in Fig. 3 bei 27 angedeutet zwischen den Laschenschenkeln
23 ein Stützzwickel vorgesehen sein. Es versteht sich, dass der Verbindungswinkel
21 gegebenenfalls auch als Kunststoff-Formteil ausgebildet sein kann.
[0030] Die Längsnuten 15, 19 haben zweckmäßigerweise eine Breite oder/und Tiefe zwischen
5 und 15 mm und erstrecken sich über die gesamte Länge der Schichtholzriegel 3. Die
Schichtholzriegel 3 können damit problemlos durch Absägen von Riegelabschnitten aus
Schichtholzriegel-Halbzeug hergestellt werden. Für den Aufbau des Rahmens 5 sind keine
besonderen handwerklichen Vorkenntnisse erforderlich, da die Verbindungswinkel 21
für fluchtendes Ausrichten der Schichtholzriegel 3 an den Verbindungsstellen 9 sorgen.
Da die Elemente des Rahmens 5 aus Schichtholz bestehen, verwinden sie sich im Wesentlichen
nicht. In Richtung ihres Schichtenstapels sind die Schichtholzriegel 3 bevorzugt zwischen
33 und 75 mm dick. Quer zur Ebene des Rahmens 5 haben die Schichtholzriegel 3 eine
Breite zwischen 40 und 240 mm. Bevorzugt handelt es sich Furnierschichtholzriegel
oder Sperrholzriegel, deren einzelne Schichten zwischen 1,2 und 3,3 mm dick sind.
Bei Furnierschichtholzriegeln sind die Schichten zweckmäßigerweise zwischen 2,9 und
3,3 mm dick.
[0031] Der Rahmen 5 kann, wie bei den in Rede stehenden Wänden üblich, mit Isoliermaterial
ausgefacht sein. In nicht belegten Längsnuten können zusätzlich Rohre, Kabel, Leitungen
und dergleichen eingelegt sein, wie dies in Fig. 2 bei 29 angedeutet ist.
[0032] Wie nachfolgend noch näher erläutert sind an dem Rahmen 5 in Fig. 1 unterschiedliche
Typen von Verbindungselementen zur Verbindung aneinander stoßender Schichtholzriegel
vorgesehen. Es versteht sich, dass sämtliche Verbindungselemente aber auch vom gleichen
Typ sein können, beispielsweise sämtliche Verbindungsstellen mit Hilfe der anhand
der Fig. 2 und 3 erläuterten Verbindungswinkel 21 relativ zueinander fixiert sein
können.
[0033] Fig. 4 zeigt eine Variante eines Verbindungselements in Form einer langgestreckten
Verbindungsplatte 31, deren Breite im Wesentlichen gleich der Breite der Längsnuten
15 ist. Die Verbindungsplatte trägt an einem ihrer Längsenden eine in Längsrichtung
abstehenden Nageldorn 33 und ist mit dem Nageldorn 33 in den querenden Schichtholzriegel
3 eingetrieben. Der Hauptteil der Verbindungsplatte 31 liegt in der Längsnut 15 des
stumpf endenden Schichtholzriegels 3, greift aber mit seinem den Nageldorn 33 tragenden
Längsende in die benachbarte Längsnut 15 des querenden Schichtholzriegels 3 ein. Nicht
näher dargestellt ist eine Variante, in der die Verbindungsplatte 31 an dem in die
Längsnut 15 des querenden Schichtholzriegels 3 eingreifenden Ende einen L- oder T-förmigen
Kopf trägt. Auch die Verbindungsplatte 31 ist mit Durchtrittslöchern 35 zum Annageln
oder Anschrauben versehen. Vorteil der Verbindungsplatte 31 ist, dass sie sich im
Wesentlichen nur in einer Richtung erstreckt und damit auch bei schräg stoßenden Schichtholzriegeln
3 eingesetzt werden kann, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
[0034] Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Variante eines bei dem Aufbau des Rahmens 5
in Fig. 1 verwendbaren Verbindungselements, hier in Form einer U-förmigen Verbindungsklammer
37, von deren für den Eingriff in die Längsnut 15 des querenden Schichtholzriegels
3 bestimmten Klammersteg 39 zwei Laschenschenkel 41 zueinander parallel abstehen.
Die Laschenschenkel 41 greifen in die Längsnuten 15 des stumpf endenden Schichtholzriegels
3 ein, wobei ihr Abstand gleich dem Abstand der Nutböden dieser Längsnuten 15 ist.
Die Breite des Klammerstegs 39 und der Laschenschenkel 41 ist im Wesentlichen gleich
der Breite der Längsnuten 15.
[0035] Die Verbindungsklammern 37 sind als aus einem Metallband gebogene Blechbiegeteile.
In den Kehlen am Übergang des Klammerstegs 39 in die Laschenschenkel 41 sind Eindrückungen
43 angeformt, die an der Stirn des stumpf endenden Schichtholzriegels 3 anliegen und
den Klammersteg 39 im Abstand von der Stirn halten. Auf diese Weise wird sichergestellt,
dass der Klammersteg 39 möglichst tief in die Längsnut 15 des querenden Schichtholzriegels
3 eintaucht, was der Stabilität der Verbindung zugute kommt. Nicht näher dargestellt
sind Durchgangslöcher in den Laschenschenkein 41 oder/und dem Klammersteg 39, für
die Fixierung der Verbindungsklammer 37 an den Schichtholzriegeln 3.
[0036] Die vorstehend erläuterten Verbindungselemente haben insgesamt eine Breite, die der
Nutbreite der Längsnuten 15 entspricht. In den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres, klammerförmiges
Verbindungselement 45 dargestellt. Das Verbindungselement 45 ist als Blechstanzteil
ausgebildet und umfasst eine Basisplatte 47, aus der zwei Laschenschenkel 49 freigeschnitten
und gleichsinnig quer zur Basisplatte 47 abgewinkelt sind. Zwischen den Laschenschenkeln
49 ist aus der Basisplatte 47 ein Verbindungssteg 51 freigeschnitten und auf der den
Laschenschenkel 49 abgewandten Seite aus der Basisplatte 47 herausgedrückt. Ähnlich
der Verbindungsklammer 37 der Fig. 5 und 6 greift das Verbindungselement 45 mit seinen
Laschenschenkeln in die Längsnuten 15 des stumpf endenden Schichtholzriegels 3, während
der Verbindungssteg 51 in die benachbarte Längsnut des querenden Schichtholzriegels
3 eingreift. Die Basisplatte 47 kommt hierbei zwischen den Schichtholzriegeln 3 zu
liegen. An der Basisplatte 47 wie auch gegebenenfalls den Laschenschenkeln 49 sind
wiederum Durchtrittslöcher 53 für Fixierungsnägel bzw. -schrauben vorgesehen.
[0037] Wie in Fig. 1 dargestellt müssen die Schichtholzriegel 3 an den Verbindungsstellen
nicht rechtwinklig aufeinanderstoßen. Zur Anpassung an eine Dachschräge oder dergleichen
können die Schichtholzriegel 3 auch schräg zueinander verlaufen. Bezogen auf die dann
schräg verlaufende Stirn des stumpf endenden Schichtholzriegels 3 ändert sich jedoch
der Schrägabstand der in die Längsnuten 15 des stumpf endenden Schichtholzriegels
eingreifenden Verbindungselemente. Während der Abstand in der Ausführungsform der
Verbindungsplatten 31 der Fig. 4 ohne weiteres ausgleichbar ist, bedarf es bei klammerartigen
Verbindungselementen zusätzlicher Maßnahmen. Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Variante
des Verbindungselements der Fig. 7 und 8, die sich von dem Verbindungselement 45 dadurch
unterscheidet, dass die Basisplatte in zwei Basisplattenabschnitte 47a und 47b aufgeteilt
ist, die in Richtung der Längsnut 15 des querenden Schichtholzriegels 3 verschiebbar
aneinander geführt sind. An dem Basisplattenabschnitt 47a ist einer der Laschenschenkel
49 sowie der Verbindungssteg 51 angeformt, während der andere Basisplattenabschnitt
47b den anderen der beiden Laschenschenkel 49 trägt. Im Unterschied zum Verbindungselement
45 der Fig. 7 und 8 steht der Verbindungssteg 51 von dem Basisplattenabschnitt 47a
frei ab und greift in eine zum Basisplattenabschnitt 47a hin offene Aussparung 55
des Basisplattenabschnitts 47b. Auf diese Weise sind die Basisplattenabschnitte 47a
und 47b verschiebbar aneinander geführt und der Abstand der Laschenschenkel 49 ist
justierbar. Auch das Verbindungselement 45' ist wiederum mit Durchtrittslöchern 53
für die Fixierung an den Schichtholzriegeln 3 versehen.
[0038] Für die Verbindung schräg zueinander stoßender Schichtholzriegel 3 verlaufen auch
die Laschenschenkel 49 schräg zu den Basisplattenabschnitten 47a und 47b. Es versteht
sich, dass die Laschenschenkel 49 des Verbindungselements 45' auch rechtwinklig von
den Basisplattenabschnitten 47a und 47b abstehen können, so dass das Verbindungselement
auch für Schichtholzriegel 3 unterschiedlicher Dicke benutzt werden kann. Gegebenenfalls
kann der Winkel der Laschenschenkel 49 gegebenenfalls auch nachträglich in die gewünschte
Winkellage gebogen werden.
[0039] Fig. 11 zeigt den Querschnitt durch eine Variante eines Schichtholzriegels 3', der
sich von den vorangegangen erläuterten Schichtholzriegeln dadurch unterscheidet, dass
in seinen quer zur Ebene des Rahmens 5 verlaufenden Seitenflächen 13 mehrere zueinander
parallel verlaufende Längsnuten 15 eingearbeitet sind. Die Längsnuten 15 verlaufen
spiegelsymmetrisch zur Längsmittelebene der Flachseiten 13. Der Schichtholzriegel
3' erlaubt das Anbringen mehrerer Verbindungselemente pro Verbindungsstelle, was der
Stabilität des Rahmens 5 bei dickeren Wänden zugute kommt.
1. Bauwerkwand mit einem aus mehreren stumpf aneinander stoßenden, im Querschnitt im
Wesentlichen rechteckförmigen Holzriegeln (3) aufgebauten, ebenen Rahmen (5), einer
an dem Rahmen (5) befestigten Beplankung (7) auf wenigstens einer der Flachseiten
des Rahmens (5) und Verbindungselementen (21; 31; 37; 45; 45') an den Stoßstellen
der Holzriegel (3),
dadurch gekennzeichnet, dass die Holzriegel als Schichtholzriegel (3), insbesondere Furnierschichtholzriegel oder
Sperrschichtholzriegel ausgebildet sind und zumindest an ihren quer zur Rahmenebene
verlaufenden Längsseiten (13) über die gesamte Länge jedes Schichtholzriegels (3)
sich erstreckende Längsnuten (15) aufweisen,
und dass die Verbindungselemente (21; 31; 37; 45; 45') Verbindungsabschnitte (23;
41; 49) aufweisen, deren Breite im Wesentlichen gleich der Breite der Längsnuten (15)
ist, wobei die Verbindungsabschnitte (23; 41; 49) in die Längsnuten (15) der beiden
an der Stoßstelle (9) aneinander stoßender Schichtholzriegel (3) eingreifen.
2. Bauwerkwand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelrichtung der Schichten (11) der Schichtholzriegel (3) längs der Rahmenebene
verläuft.
3. Bauwerkwand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass in mehr als zwei Längsseiten der Schichtholzriegel (3), insbesondere allen vier Längsseiten
(13, 17) über deren gesamte Länge sich erstreckende Längsnuten (15, 19) vorgesehen
sind.
4. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass in paarweise sich gegenüberliegenden Längsseiten (13) der Schichtholzriegel (3) jeweils
mehrere zueinander parallel verlaufende Längsnuten (15) vorgesehen sind.
5. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (15) der Schichtholzriegel (3) jeweils zur Längsmitte der Längsseite
(13) symmetrisch angeordnet sind.
6. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (15) gleiche Breite oder/und Tiefe haben.
7. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (15) eine Breite zwischen 5 und 15 mm oder/und eine Tiefe zwischen
5 und 15 mm haben.
8. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtholzriegel (3) in Richtung ihres Schichtenstapels eine Dicke zwischen
33 und 75 mm haben.
9. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtholzriegel (3) in Schichtrichtung eine Breite zwischen 40 und 240 mm haben.
10. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der einzelnen Schichten (11) des Schichtholzriegels (3) zwischen 1,2 bis
3,3 mm liegt.
11. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Faserrichtung der Mehrzahl der Holzschichten (11) der Schichtholzriegel (3) zumindest
angenähert in Längsrichtung der Schichtholzriegel (3) verläuft.
12. Bauwerkwand nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Faserrichtung sämtlicher Holzschichten (11) der Schichtholzriegel (3) in deren
Längsrichtung verläuft.
13. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsabschnitte des Verbindungselements eine langgestreckte Verbindungsplatte
(31) bilden, deren Breite im Wesentlichen gleich der Breite der Längsnuten (15) und
die in die Längsnut (15) des stumpf endenden Schichtholzriegels (3) eingesetzt ist
und mit einem ihrer Längsenden in die Längsnut (15) des querenden Schichtholzriegels
(3) eingreift.
14. Bauwerkwand nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass von einem der Längsenden der Verbindungsplatte (31) wenigstens ein Dorn (33) in Längsrichtung
der Verbindungsplatte (31) für den Eingriff in den querenden Schichtholzriegel (3)
absteht.
15. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente als Verbindungswinkel (21) mit quer zueinander verlaufenden,
die Verbindungsabschnitte bildenden Laschenschenkel (23) für den Eingriff in die Längsnuten
(15) der Schichtholzriegel (3) ausgebildet sind.
16. Bauwerkwand nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die Laschenschenkel (23) in der Rahmenebene durch einen Stützzwickel (27) ausgesteift
sind.
17. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente als im Wesentlichen U-förmige Verbindungsklammern (37) ausgebildet
sind, von deren Klammersteg (39) zwei für den Eingriff in die Längsnuten (15) des
stumpf endenden Schichtholzriegels (3) bestimmte Laschenschenkel (41) abstehen, wobei
der Klammersteg (39) für den Eingriff in die benachbarte Längsnut (15) des querenden
Schichtholzriegels (3) bestimmt ist, und wobei der Klammersteg (39) und die Laschenschenkel
(41) die Verbindungsabschnitte bilden.
18. Bauwerkwand nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Klammerstegs (39) zu den Laschenschenkeln (41) hin wenigstens eine
für die Anlage an der Stirn des stumpf endenden Schichtholzriegels (3) bestimmte Anlagefläche
vorgesehen ist, die den Klammersteg (39) in Abstand von der Stirn hält.
19. Bauwerkwand nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass der Klammersteg (39) zu den Laschenschenkeln (41) mit wenigstens einer die Anlagefläche
bildenden Eindrückung (43) versehen ist.
20. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (45) eine die Stirn der stumpf endenden Schichtholzriegels
(3) zumindest teilweise überdeckende Basisplatte (47) aufweisen, von der wenigstens
ein Laschenschenkel (49) für den Eingriff in die Längsnut (15) des stumpf endenden
Schichtholzriegels (3) quer absteht und von der zum Eingriff in die Längsnut (15)
des querenden Schichtholzriegels (3) wenigstens ein Verbindungssteg (5) auf der dem
Laschenschenkel (49) abgewandten Seite quer absteht, wobei der Laschenschenkel (49)
und der Verbindungssteg (51) die Verbindungsabschnitte des Verbindungselements (45)
bilden.
21. Bauwerkwand anch Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, dass von der Basisplatte (47) zwei Laschenschenkel (49) für den Eingriff in die Längsnuten
(15) des stumpf endenden Schichtholzriegels (3) abstehen.
22. Bauwerkwand nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (51) als aus der Basisplatte (47) herausgedrückter Verbindungssteg
ausgebildet ist.
23. Bauwerkwand nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (51) entlang der Längsnut (15) des querenden Schichtholzriegels
(3) aus der Basisplatte (47) freigeschnitten ist.
24. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte zwei längs des querenden Schichtholzriegels (3) verschiebbar aneinander
geführte Plattenabschnitte (47a, 47b) umfasst, von denen einer der Plattenabschnitte
(47b) einen der Laschenschenkel (49) und der andere Plattenabschnitt (47a) den Verbindungssteg
(51) und einen weiteren der Laschenschenkel (49) aufweist.
25. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (21; 31; 37; 45, 45') als Metallblech-Biegeteil oder Metallblech-Stanzteil
ausgebildet sind.
26. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente als Kunststoff-Formteile ausgebildet sind.
27. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (21; 31; 45; 45'), insbesondere deren Verbindungsabschnitte
Durchtrittslöcher (25; 35; 53) für Befestigungselemente, insbesondere für Nägel oder
Schrauben aufweisen.
28. Bauwerkwand nach einem der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, dass in eine Anzahl der Längsnuten (15, 19) Leitungen (29) oder Kabel oder dergleichen
eingelegt sind.
29. Konstruktionsteilesatz zum Aufbauen eines Rahmens (5) einer Bauwerkwand (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 28, umfassend Halbzeug-Schichtholzriegel (3) und wenigstens ein
Verbindungselement (21; 31; 37; 45; 45') für die stumpf aneinander stoßende Verbindung
von aus den Halbzeug-Schichtholzriegeln (3) abgetrennten Schichtholzriegel-Abschnitten.