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EP 1 518 644 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.11.2006 Patentblatt 2006/48 |
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Anmeldetag: 20.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Bearbeitung von Werkstückoberflächen
Method for machining a workpiece surface
Procédé d'usinage de la surface d'une pièce
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
25.09.2003 DE 10346254
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.2005 Patentblatt 2005/13 |
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Patentinhaber: Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG |
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77709 Wolfach (DE) |
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Erfinder: |
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- Hildebrandt, Oliver
78132 Hornberg (DE)
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Vertreter: Steimle, Josef |
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Patentanwälte
Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 607 778 US-A- 5 586 926 US-A- 5 863 239 US-A1- 2003 022 598 US-B1- 6 312 319
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US-A- 5 371 973 US-A- 5 695 391 US-A- 6 102 783 US-B1- 6 220 946
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bearbeitung von Werkstückoberflächen, wobei
mit Hilfe eines Finishbands finishend Material abgetragen wird, über das das abgetragene
Material im wesentlichen abtransportiert wird.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bekannt, Schleif- und/oder Finishbearbeitungen von
Werkstückoberflächen nass, d. h. mit einer Schwallspülung durchzuführen, um die erwünschte
Kühl-, Schmier- und Spülwirkung zu erzeugen. Nachteilig bei der Anwendung der Schwallspülung
ist der hohe Aufwand, der betrieben werden muss, um die verwendeten Kühlschmierstoffe
umweltgerecht zu entsorgen. Darüber hinaus sind die verwendeten Kühlschmierstoffe
auch gesundheitlich bedenklich und können Hautprobleme sowie Erkrankungen der Atemwege
hervorrufen.
[0003] Aus der US 6,102,783 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, bei der eine Düse
verwendet wird, um Schneidöl auf die Nocken eines Werkstücks aufzusprühen. Das Schneidöl
wird einer Fluidversorgung entnommen und dient gleichzeitig dazu, einen Zylinder der
Vorrichtung hydraulisch zu betätigen.
[0004] Aus der US 6,220,946 B1 sowie aus der US 5,863,239 ist bekannt, mit Hilfe eines Fertigungshilfsstoffs
Abriebmaterial wegzuwaschen.
[0005] Die US 5,695,391 und die US 5,586,926 offenbaren, dass als Fertigungshilfsstoff eine
wasserbasierte Emulsion eingesetzt werden kann.
[0006] Die US 6,312,319 B1 und die US 2003/0022598 A1 schlagen den Einsatz von Fertigungshilfsstoffen
mit abrasiven Materialien vor.
[0007] Die US 5,371,973 offenbart ein nicht näher spezifiziertes Schmiermittel, das Schleifbändern
über Düsen zugeführt wird.
[0008] Schließlich offenbart die DE 196 07 778 A1, dass für Spanvorgänge mit geometrisch
bestimmter Schneide Kühl- und Spülmittel verwendet werden können.
[0009] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren
derart zu verbessern, dass die genannten Probleme vermieden werden können.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass unter Anwendung des Prinzips
der Minimalmengenschmierung der Materialabtragvorgang unter Einsatz von Minimalmengen
eines kühlend und/oder schmierend wirkenden Fertigungshilfsstoffs erfolgt.
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren hat den wesentlichen Vorteil, dass nur sehr geringe
Mengen des Fertigungshilfsstoffs entsorgt werden müssen. Hierdurch wird die Umweltverträglichkeit
des Finishvorgangs erheblich verbessert. Darüber hinaus können Kostenvorteile erzielt
werden, da mit geringerem Aufwand Gesetzesauflagen erfüllt und nur kleine Mengen des
Fertigungshilfsstoffs kostspielig entsorgt werden müssen. Zusätzlich kann die gesundheitliche
Belastung des Personals reduziert werden, weil dieses nur noch minimalen Mengen des
Fertigungshilfsstoffs ausgesetzt ist und nicht mehr, wie beim Stand der Technik, größeren
Mengen von Kühlschmierstoff. Als weiterer Vorteil ergibt sich, dass der Reinigungsaufwand
der Maschine, mit der das Finishverfahren durchgeführt wird, deutlich verringert werden
kann.
[0012] Die Minimalmengenschmierung kommt bisher nur bei Zerspanvorgängen unter Verwendung
von Zerspanwerkzeugen mit geometrisch bestimmten Schneiden zum Einsatz. Da bereits
bei diesen Vorgängen, bei denen vergleichsweise wenig Schneiden im Eingriff mit dem
zu bearbeitenden Material stehen, der Wärmeabtrag kritisch ist, wurde das Prinzip
der Minimalmengenschmierung auch bei Schleif- und/oder Finishvorgängen, bei denen
der Wärmeabtrag aufgrund der Vielzahl der geometrisch unbestimmten Schneiden noch
kritischer ist, zur Anwendung zu bringen, bisher abgelehnt. Die Fachwelt ging davon
aus, dass bei einem Schleif- und/oder Finishvorgang eine Minimalmengenschmierung nicht
möglich ist. Es hat sich jedoch überraschenderweise herausgestellt, dass es, obwohl
es bei Schleifprozessen zu den oben genannten Problemen kommt, bei Finishprozessen
möglich ist, die Minimalmengenschmierung einzusetzen und dabei hohe bis höchste Oberflächengüten
zu erzielen.
[0013] Das Finishband kann pro Wirkstelle einmal zum Einsatz kommen und dann durch geeignete
Transportvorrichtungen abtransportiert werden, so dass ein neuer Abschnitt des Finishbandes
mit dem Werkstück in Kontakt kommt.
[0014] Das abgetragene Material wird im Wesentlichen über das Finishband abtransportiert.
Dabei bilden das abgetragene Material und der Fertigungshilfsstoff oder Bestandteile
des Fertigungshilfsstoffs eine feuchte Abriebmasse. Diese nimmt im Vergleich zum aus
dem Stand der Technik bekannten Kühlschmierstoff nur ein geringes Volumen ein und
kann entsprechend einfacher gehandhabt werden.
[0015] Als Fertigungshilfsstoff kann ein Luft-Öl-Gemisch verwendet werden, das durch geeignete
Minimalmengenschmiersysteme bereitgestellt werden kann. Beispielsweise kann Druckluft
einem Injektor zugeführt werden, in dem Öltropfen zerstäubt werden, so dass ein feines
Luft-Öl-Gemisch entsteht. Dieses kann dann der Wirkstelle zugeführt werden.
[0016] Dem Luft-Öl-Gemisch können weitere Hilfsstoffe zugemischt werden, beispielsweise
um die Schmierwirkung weiter zu verbessern.
[0017] Das Werkstück kann rotierend angetrieben werden, vorzugsweise mit 50 bis 150 Umdrehungen
pro Minute. Das Werkstück kann auch langsamer oder schneller rotierend angetrieben
sein, die genannten Werte haben sich jedoch in Versuchen als geeignet erwiesen, um
eine gute Oberflächenqualität bei akzeptablen Bearbeitungszeiten zu erzielen.
[0018] Das Werkstück und/oder das Finishband können auch zusätzlich oder optional relativ
zueinander oszillierend angetrieben werden. Hierdurch kann die Oberflächengüte weiter
verbessert werden. In Versuchen haben sich Oszillationsfrequenzen von 50 bis 400,
insbesondere von 100 bis 200 pro Minute als vorteilhaft herausgestellt. Die Oszillationsfrequenz
kann jedoch auch geringer oder höher sein.
[0019] Der Fertigungshilfsstoff und/oder weitere Hilfsstoffe können auf das Finishband aufgetragen
werden, bevor der Materialabtragvorgang durchgeführt wird. Dies hat den Vorteil, dass
ein definierter Eintrag des Fertigungshilfsstoffs und/oder weiterer Hilfsstoffe erfolgen
kann.
[0020] Der Fertigungshilfsstoff und/oder weitere Hilfsstoffe können zusätzlich oder optional
auch auf die Werkstückoberflächen aufgetragen werden, bevor der Materialabtragvorgang
durchgeführt wird. Auch hierdurch kann eine gute Dosierung der verwendeten Hilfsstoffe
erreicht werden.
[0021] Der Auftrag auf das Finishband und/oder die Werkstückoberflächen kann mit Hilfe einer
getränkten Umlenkrolle und/oder durch ein Bad und/oder durch Aufsprühen erfolgen.
Der Fertigungshilfsstoff und/oder weitere Hilfsstoffe können zusätzlich oder optional
aber auch direkt in einen zwischen Finishband und Werkstückoberfläche gebildeten Kontaktbereich
eingebracht werden.
[0022] Der Materialabtragvorgang kann mindestens zweimalig durchgeführt werden, beispielsweise
um mit einem ersten Abtragvorgang einen hohen Materialabtrag und mit einem zweiten
Abtragvorgang eine besonders hohe Oberflächengüte zu erzielen. Dabei können für aufeinander
folgende Materialabtragvorgänge verschiedene Fertigungshilfsstoffe und/oder weitere
Hilfsstoffe verwendet werden, bspw. Öl für einen ersten Materialabtragvorgang und
Emulsion für einen zweiten Materialabtragvorgang.
1. Verfahren zur Bearbeitung von Werkstückoberflächen, wobei mit Hilfe eines Finishbands
finishend Material abgetragen wird, über das das abgetragene Material im wesentlichen
abtransportiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass unter Anwendung des Prinzips der Minimalmengenschmierung der Materialabtragvorgang
unter Einsatz von Minimalmengen eines kühlend und/oder schmierend wirkenden Fertigungshilfsstoffs
erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Fertigungshilfsstoff ein Luft-Öl-Gemisch verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Luft-Öl-Gemisch Hilfsstoffe zugemischt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück rotierend angetrieben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück mit 50 bis 150 Umdrehungen pro Minute angetrieben wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Werkstück und/oder das Finishmittel relativ zueinander oszillierend angetrieben wird
bzw. werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oszillationsfrequenz auf 50 bis 400, insbesondere 100 bis 200 pro Minute eingestellt
wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fertigungshilfsstoff und/oder weitere Hilfsstoffe auf das Finishmittel aufgetragen
wird bzw. werden, bevor der Materialabtragvorgang durchgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fertigungshilfsstoff und/oder weitere Hilfsstoffe auf die Werkstückoberflächen
aufgetragen wird bzw. werden, bevor der Materialabtragvorgang durchgeführt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Auftrag des Fertigungshilfsstoff und/oder weiterer Hilfsstoffe mit Hilfe einer getränkten
Umlenkrolle und/oder durch ein Bad und/oder durch Aufsprühen erfolgt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fertigungshilfsstoff und/oder weitere Hilfsstoffe in einen zwischen Finishmittel
und Werkstückoberfläche gebildeten Kontaktbereich eingebracht wird bzw. werden.
1. Method for machining workpiece surfaces, finishing material being removed by a finishing
belt, via which the removed material is substantially taken away, characterised in that the material removal procedure is carried out using minimum quantities of a cooling
and/or lubricating manufacturing auxiliary, while applying the principle of minimum
quantity lubrication.
2. Method according to claim 1, characterised in that an air-oil mixture is used as the manufacturing auxiliary.
3. Method according to claim 2, characterised in that auxiliaries are mixed with the air-oil mixture.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the workpiece is driven in a rotating manner.
5. Method according to claim 4, characterised in that the workpiece is driven at a speed of 50 to 150 rpm.
6. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the workpiece and/or the finishing agent is/are driven in an oscillating manner relative
to one another.
7. Method according to claim 6, characterised in that the oscillation frequency is set at 50 to 400, in particular 100 to 200, per minute.
8. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the manufacturing auxiliary and/or other auxiliaries is/are applied to the finishing
agent before the material removal procedure is carried out.
9. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the manufacturing auxiliary and/or other auxiliaries is/are applied to the workpiece
surfaces before the material removal procedure is carried out.
10. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the manufacturing auxiliary and/or other auxiliaries is/are applied using an impregnated
deflection roller and/or using a bath and/or by spraying on.
11. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the manufacturing auxiliary and/or other auxiliaries is/are introduced into a contact
region formed between finishing agent and workpiece surface.
1. Procédé d'usinage de la surface d'une pièce, dans lequel la pièce est soumise à une
opération de finition par enlèvement de matière au moyen d'une bande de finition par
l'intermédiaire de laquelle l'essentiel de la matière enlevée est évacué, caractérisé en ce que selon le principe de lubrification minimale, le processus d'enlèvement de matière
met en oeuvre des quantités minimales d'un agent auxiliaire de fabrication réfrigérant
et/ou lubrifiant.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agent auxiliaire de fabrication utilisé est un mélange air-huile.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que des agents auxiliaires sont ajoutés au mélange air-huile.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce est entraînée en rotation.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pièce à usiner est entraînée à une vitesse de 50 à 150 tours par minute.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce à usiner et/ou le moyen de finition sont entraînés selon un mouvement relatif
oscillatoire.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la fréquence d'oscillation est réglée à une valeur comprise entre 50 et 400, notamment
entre 100 et 200 par minute.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent auxiliaire de fabrication et/ou d'autres agents auxiliaires sont appliqués
sur le moyen de finition avant le processus d'enlèvement de matière.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent auxiliaire de fabrication et/ou d'autres agents auxiliaires sont appliqués
sur la surface de la pièce à usiner avant le processus d'enlèvement de matière.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent auxiliaire de fabrication et/ou d'autres agents auxiliaires sont appliqués
par l'intermédiaire d'un rouleau de renvoi imprégné et/ou d'un bain et/ou par pulvérisation.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent auxiliaire de fabrication et/ou d'autres agents auxiliaires sont introduits
dans une zone de contact formée entre le moyen de finition et la surface de la pièce
à usiner.