[0001] Die Erfindung betrifft eine Nebelwarneinrichtung für Straßen, insbesondere Autobahnen,
mit entlang des Straßenrandes angeordneten optischen Warnsignalgebern.
[0002] Nebelwarneinrichtungen sind in den unterschiedlichsten Formen bereits vorgeschlagen
worden. Prinzipiell ist zwischen stationären Einrichtungen, welche zumeist am Straßenrand
positioniert sind, und mobilen Einrichtungen zu unterscheiden, welche von den jeweiligen
Straßenbenützern mitgeführt und zumeist in oder an den Fahrzeugen angeordnet sind.
Weit verbreitet sind die in diesem Zusammenhang sogenannten Nebelschlussleuchten,
welche von den Autofahrern bei schlechten Sichtverhältnissen händisch eingeschaltet
werden müssen. Neben dieser händischen Betätigung sind aber auch bereits mobile Nebelsignaleinrichtungen
bekannt geworden, welche selbsttätig aktiviert werden. So ist beispielsweise aus der
GB 2361530 A eine Fahrzeugleuchte bekannt geworden, welche bei Erreichen einer vorbestimmten
Dunkelheit bzw. einer durch Nebel bedingten verringerten Sichtweite automatisch eingeschalten
wird. Weiters wurde bereits vorgeschlagen Fahrzeuge mit Sensoren auszustatten, welche
die Sichtweite für Autofahrer beim Auftreten von Nebel ermitteln. Ein derartiger Detektor
ist beispielsweise aus der EP 444402 A2 bekannt geworden, wobei bei Unterschreiten
einer vorbestimmten Sichtweite ein Warnsignal an den Fahrzeuglenker abgegeben wird.
Die Messdaten eines derartigen Sichtweitendetektors können aber auch dazu verwendet
werden, die Fahrgeschwindigkeit durch einen Eingriff in die Motorsteuerung oder das
Bremssystem entsprechend automatisch abzusenken.
[0003] Stationäre Nebelwarneinrichtungen sind beispielsweise aus der AT 317730 bekannt geworden,
wobei hier optische Warnsignalgeber entlang des Straßenrandes angeordnet sind und
jeweils eine Mehrzahl von Warnsignalgebern bei Auftreten von Nebel mittels einer zentralen
Steuereinrichtung aktiviert werden können. Bei dieser Einrichtung sind die optischen
Warnsignalgeber in den entlang des Straßenrandes aufgestellten Leitpflöcken angeordnet.
Dies führt naturgemäß zu einem erhöhten Aufwand für die Montage eines derartigen Nebelwarnsystems,
da jeder Warnsignalgeber gesondert im entsprechenden Leitpflock festgelegt werden
muss und darüber hinaus mit benachbarten Leitpflöcken entsprechend verdrahtet werden
muss.
[0004] Aus der EP 144 458 A1 ist ein Lichtsignalisierungssystem bekannt geworden mit einer
Mehrzahl von elektrischen Lichtsignalvorrichtungen, die den Straßenrändern entlang
mit gegenseitigem Abstand, in kontinuierlicher Folge und als feststehende, die Fahrbahn
begrenzende Hinweismittel angeordnet sind. Entlang der Straße sind weiters Fotozellen-Steuerungen
angeordnet, die auf durch den Nebel verursachten, den Straßenverkehr beeinflussende
Sichtveränderungen ansprechen und die elektrischen Lichtsignalvorrichtungen ansteuern.
[0005] Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab eine Nebelwarneinrichtung zu schaffen,
welche in einfacher Art und Weise entlang bestehender Straßen montiert und verlegt
werden kann, wobei eine Integration in bereits vorhandene bauliche Einrichtungen wünschenswert
ist. Gleichzeitig soll die Nebelwarneinrichtung in einfacher Weise mit anderen Warnsystemen,
wie beispielsweise Unfallwarnsystemen oder Geisterfahrerwarnsystemen, kombiniert werden
können. Darüber hinaus soll die Nebelwarneinrichtung naturgemäß an einer Stelle platziert
werden, welche eine wirkungsvollere Warnung der Autofahrer gewährleistet als dies
bei den Einrichtungen aus dem Stand der Technik der Fall ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass die optischen
Warnsignalgeber in oder an einer den betreffenden Straßenabschnitt durchgehend abgrenzenden
baulichen Einrichtung, insbesondere Leitschiene festgelegt sind und mit wenigstens
einem Nebeldetektor über Steuerleitungen oder drahtlos verbunden sind, dass die optischen
Warnsignalgeber entlang beider Straßenränder angeordnet sind und dass die optischen
Warnsignalgeber in einer ersten Farbe, vorzugsweise blau oder rot leuchtend am in
Fahrtrichtung gesehen rechten Straßenrand und in einer zweiten Farbe, vorzugsweise
weiß oder blau leuchtend am in Fahrtrichtung gesehen linken Straßenrand angeordnet
sind. Dadurch, dass die optischen Warnsignalgeber in oder an einer dem betreffenden
Straßenabschnitt durchgehend abgrenzenden baulichen Einrichtung, insbesondere Leitschiene,
festgelegt sind, wird ein wirkungsvolles Nebelwarnsystem geschaffen, welches sich
auf einfache Art und Weise ohne aufwendige Umbauarbeiten in die bestehenden Straßenabgrenzungen,
wie beispielsweise Leitschienen, integrieren lässt. Die optischen Warnsignalgeber
können innerhalb des Profils der Leitschiene angeordnet werden, sodass eine korrekte
Funktionsweise unabhängig von den jeweils herrschenden äußeren Umwelteinflüssen gewährleistet
ist. Die Anordnung erfolgt somit nicht in getrennt voneinander angeordneten Einrichtungen
wie beispielsweise Leitpfählen sondern in einer durchgehenden baulichen Einrichtung
wie beispielsweise einer Leitschiene, wodurch die Verlegung einer derartigen Nebelwarneinrichtung
wesentlich erleichtert wird. So können beispielsweise die die einzelnen Warnsignalgeber
elektrisch verbindenden Kabel ebenfalls innerhalb des Profils einer Leitschiene geschützt
angeordnet werden und somit umfangreiche Erdverlegungsarbeiten vermieden werden.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Warnsignalgeber wird nicht nur eine wirkungsvolle
Warnung der Autofahrer erreicht sondern gleichzeitig eine Kennzeichnung des Straßenverlaufes,
sodass die Sicherheit der Autofahrer weiter erhöht werden kann. Insbesondere bei Nebel
ist die Straßenabgrenzung bzw. der Straßenrand nicht leicht zu erkennen, da die an
den Leitschienen angebrachten Reflektoren oftmals nicht voll zur Wirkung gelangen
können. Zur Verbesserung der Kennzeichnung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die
optischen Warnsignalgeber in einer ersten Farbe, vorzugsweise blau oder rot leuchtend
am in Fahrtrichtung gesehen rechten Straßenrand und in einer zweiten Farbe, vorzugsweise
weiß oder blau leuchtend am in Fahrtrichtung gesehen linken Straßenrand angeordnet
sind.
[0008] Dadurch, dass bevorzugt die optischen Warnsignalgeber in einem Abstand von weniger
als 120 cm, vorzugsweise weniger als 80 cm von der Straßenoberfläche angeordnet sind,
ist eine wesentlich verbesserte Signalwirkung gegeben, wobei die Signale auch bei
dichtem Nebel nicht übersehen werden können. Es hat sich nämlich gezeigt, dass Nebel
zumeist nicht bis ganz nah an die Straßenoberfläche gelangt, sondern in den meisten
Fällen ein Bereich von ungefähr 120 cm Höhe, von der Straßenoberfläche gemessen, von
Nebel im wesentlichen frei bleibt, sodass in diesem Bereich eine weniger starke Sichteinschränkung
zu beobachten ist. Es ergibt sich somit eine besonders wirkungsvolle Nebelwarneinrichtung,
wobei dadurch dass die optischen Warnsignalgeber mit wenigstens einem Nebeldetektor
über Steuerleitung oder drahtlos verbunden sind, eine automatische Aktivierung erfolgt
sobald vom Nebeldetektor das Vorhandensein von Nebel und daher eine starke Sichteinschränkung
festgestellt wird. Die Ansteuerung erfolgt derart, dass eine große Anzahl der entlang
des Straßenrandes angeordneten optischen Warnsignalgeber eingeschalten wird, welche
sich in einem Bereich vor dem jeweiligen Nebeldetektor befinden, welcher unter Einberechnung
der erforderlichen Reaktionszeit sowie des erforderlichen Bremsweges eine rechtzeitige
Verringerung der Fahrgeschwindigkeit zulässt. In praktischen Versuchen hat sich gezeigt,
dass hierzu die Aktivierung derjenigen warnsignalgeber erforderlich ist, welche zumindest
1 km von der jeweiligen Nebelfront entfernt liegen. Die Aktivierung kann hierbei in
einem Bereich von mehreren Kilometern Länge erfolgen, da auch auf einen entsprechenden
Rückstau in Folge des Nebels Rücksicht genommen werden sollte.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Nebelwarneinrichtung ist jedenfalls eine wesentlich verbesserte
Signalwirkung gegeben, da die Signale aufgrund ihrer ungewöhnlichen Platzierung einen
Blickfang darstellen und sich mit Sicherheit im Blickfeld des Fahrers befinden. Es
hat sich gezeigt, dass über eine längere Strecke angeordnete gleichförmige Signale
auch von Personen mit eingeschränkter Aufmerksamkeit (etwa Alkohol, Medikamente, Drogen,
psychopathologische Reaktionslagen, wie z.B.: Stress, Depression, Agressionsstau,
organische Hirnleistungsschwäche verschiedener Art, usw.) wesentlich bestimmter perzipiert
werden, als einmalige oder wenige Signale.
[0010] Um die nachträgliche Aufrüstung von Straßen zu erleichtern ist die Erfindung bevorzugt
derart ausgebildet, dass eine Mehrzahl von optischen Warnsignalgebern in einer an
der Leitschiene angebrachten durchsichtigen Röhre bzw. einem biegsamen Schlauch angeordnet
ist. Derartige durchsichtige Röhren bzw. biegsame Schläuche können in einfacher Art
und Weise an den Leitschienen angebracht werden, wobei lediglich für die entsprechende
Verbindung mit dem Nebeldetektor Sorgen getragen werden muss. Alternativ kann die
mit den Warnsignalgebern ausgestattete durchsichtige Röhre auch von der Leitschiene
abgehängt werden, sodass eine noch tiefere Anordnung erfolgt. Mit der durchsichtigen
Röhre bzw. dem biegsamen Schlauch können die Warnsignalgeber auch ohne Schwierigkeiten
an anderen, die Straße abgrenzenden baulichen Einrichtungen angeordnet werden, wie
beispielsweise Betonmauern, Betonelemente oder Tunnelwände. Die üblicherweise an den
Straßenabgrenzungen, wie beispielsweise Leitschienen, angebrachten Reflektoren (Katzenaugen)
können hierbei ebenfalls in der Röhre angeordnet sein und zwar zwischen den Warnsignalgebern,
sodass auch die ursprüngliche Funktion der Straßenabgrenzung gewährleistet ist. So
könnte beispielsweise jeweils auf 3 Warnsignalgeber ein Reflektor folgen.
[0011] Die Anordnung der Nebeldetektoren muss derart erfolgen, dass ein möglichst langer
Straßenabschnitt mit einer möglichst geringen Anzahl an Detektoren abgedeckt werden
kann. Die Nebeldetektoren können zu diesem Zweck lediglich an besonders gefährdeten
Stellen positioniert werden, wobei jedoch eine größere Sicherheit gewährleistet ist,
wenn die Nebeldetektoren in regelmäßigen Abständen über den gesamten Straßenverlauf
angeordnet sind. In bevorzugter Weise ist die Einrichtung hierbei derart weiter gebildet,
dass eine Mehrzahl von Nebeldetektoren vorgesehen ist, wobei ein Nebeldetektor bei
Erkennen von Nebel zumindest die zwischen dem Nebeldetektor und einem entgegen der
Fahrtrichtung benachbarten Nebeldetektor angeordneten Warnsignalgeber aktiviert.
[0012] Eine verbesserte Signalwirkung wird dann erreicht, wenn die optischen Warnsignalgeber
entlang beider Straßenränder angeordnet sind. Dadurch erfolgt eine Warnung nicht nur
vom rechten Straßenrand, an welchem üblicherweise Verkehrszeichen, Hinweisschilder
oder Warnsignale angebracht sind, sondern auch vom linken Straßenrand, wo es aufgrund
der beschränkten Platzverhältnisse oft gar nicht möglich war die im Stand der Technik
vorgeschlagenen Warneinrichtungen aufzustellen. Insbesondere Fahrzeuge auf der linken
Fahrbahn bewegen sich mit hoher bzw. überhöhter Geschwindigkeit fort und es ist daher
besonders wichtig, dass auch diese Fahrer durch unübersehbare Signale entsprechend
gewarnt werden, um ihre Geschwindigkeit rechtzeitig reduzieren zu können.
[0013] Vorzugsweise sind die Warnsignalgeber als Blinkleuchten oder als periodisch aufleuchtende
Blitzlichtlampen ausgebildet, wobei die Leucht- bzw. Blitzlichter mit einer ausreichenden
Lichtstärke ausgebildet werden sollten, sodass das Signal auch bei Tageslicht oder
ungünstigen Lichtverhältnissen, wie beispielsweise bei Gegenlicht, unmittelbar erkennbar
ist. Eine gute Erkennbarkeit der Warnsignale ist jedoch bei dem erfindungsgemäßen
Warnsystem bereits dadurch gegeben, dass ohne großen baulichen Aufwand eine große
Anzahl von Signalgebern über die Länge der Straße angeordnet ist. Zu diesem Zweck
kann beispielsweise eine Mehrzahl von Warnsignalgebern über eine Länge von wenigstens
500 m, vorzugsweise wenigstens 1 km, verteilt in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung
vor dem Nebeldetektor am Straßenrand angeordnet sein. Der Abstand zwischen benachbarten
Warnsignalgebern soll gemäß einer bevorzugten Ausbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung
weniger als 50 m, vorzugsweise weniger 10 m, betragen. Die Warnsignalgeber sollen
jedenfalls so eng nebeneinander liegen, dass von ihnen auf den Fahrer eine Wirkung
ausgeübt wird, welche als Bedrohung empfunden wird. Erforderlichenfalls können hierzu
auch Abstände von < 1 m notwendig sein.
[0014] Die Ausbildung des Nebeldetektors unterliegt keinerlei Beschränkungen und es können
eine Reihe von bereits bekannten Detektoren verwendet werden. Derartige Detektoren
sind beispielsweise aus der EP 441613 A1, der FR 2584497 A1 oder der DE 3841892 C1
bekannt geworden. Bei diesen bekannten Nebeldetektoren wird entweder anhand von Messwerten
für die relative Luftfeuchtigkeit oder anhand von Reflexionsmessungen auf das Vorhandensein
von Nebel geschlossen. Bevorzugt sind der Nebeldetektor und die Warnsignalgeber mit
einer Solarstromversorgungsanlage verbunden, sodass der Betrieb unabhängig von einer
äußeren Stromzufuhr gewährleistet ist. Es kann dabei mit einer Solarstromversorgungsanlage
mit verhältnismäßig geringer Leistung das Auslangen gefunden werden, weil sich mit
den vorgesehenen Warnsignalgebern eine große Signalwirkung bei verhältnismäßig geringem
Energieverbrauch erzielen lässt. Die Verbindung des Nebeldetektors mit den optischen
Warnsignalgebern kann erfindungsgemäß über Steuerleitungen oder drahtlos erfolgen.
[0015] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Nebelwarneinrichtung betrifft die Tatsache,
dass auf einfache Art und Weise eine Kombination mit anderen Warnsystemen gelingt.
Zu diesem Zweck muss lediglich ein zusätzlicher Detektor mit den Warnsignalgebern
verbunden werden, wie beispielsweise ein Fahrtrichtungsdetektor zur Erfassung von
Geisterfahrern oder ein Staumelder zur Messung der Verkehrsdichte bzw. Fahrgeschwindigkeit.
Einbahnstraßen dürfen üblicherweise nur in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren
werden, wobei Fahrzeuge, welche die Einbahnstraße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung
befahren, eine besondere Gefahr darstellen. Derartige Fahrer werden allgemein als
"Geisterfahrer" bezeichnet. Eine besondere Gefahr geht von Geisterfahrern dann aus,
wenn sie die Einbahnen darstellenden Richtungsfahrbahnen von Autobahnen in verkehrter
Richtung befahren, und es wurde deshalb bereits vorgeschlagen, an Fahrbahnabschnitten,
über welche das Einfahren in Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung
möglich ist, zusätzliche Warneinrichtungen zu installieren, welche selbsttätig von
den vorschriftswidrig, in verkehrter Richtung fahrenden Fahrzeugen aktiviert werden
und Warnsignale aussenden, die den Lenker eines solchen Fahrzeuges dazu veranlassen
sollen, von einer Weiterfahrt in verkehrter Richtung Abstand zu nehmen und das Fahrzeug
wieder aus dem verkehrt befahrenen Fahrbahnbereich wegzubewegen. Derartige Warneinrichtung
bestehen meist aus einem Fahrtrichtungsdetektor, welcher das entgegen der vorgeschriebenen
Fahrtrichtung fahrende Fahrzeug selbsttätig erkennt, und einem akustischen oder optischen
Signalgeber, welcher den vorschriftswidrig fahrenden Lenker sowie die entgegenkommenden
Fahrzeuge entsprechend warnt.
[0016] Zur Integration eines Geisterfahrerwarnsystems in die erfindungsgemäße Nebelwarneinrichtung
ist die Ausbildung bevorzugt derart weitergebildet, dass die optischen Warnsignalgeber
zusätzlich mit einem Fahrtrichtungsdetektor verbunden sind und bei Erkennen eines
sich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fortbewegenden Fahrzeuges aktiviert
werden, wobei vorzugsweise die Aktivierung in einer von dem Nebelwarnsignal verschiedenen
Farbe erfolgt. Dabei ergeben sich für die integrierte Geisterfahrerwarneinrichtung
dieselben vorteile, welche bereits im Zusammenhang mit der die Nebelwarneinrichtung
erörtert wurden. Im Gegensatz zu den bekannten Geisterfahrerwarneinrichtungen, welche
in Form der üblichen Warn- bzw. Hinweisschilder am Straßenrand angebracht sind und
welche von den Autofahrern deshalb leichter übersehen werden können, ist durch die
erfindungsgemäße Anordnung der Warnsignale eine wesentlich verbesserte Signalwirkung
gegeben, da die Signale aufgrund ihrer ungewöhnlichen Platzierung einen Blickfang
darstellen und sich mit Sicherheit im Blickfeld des Fahrers befinden. Die der Geisterfahrerwarneinrichtung
zugeordneten Warnsignalgeber können hierbei zwischen den der Nebelwarneinrichtung
zugeordneten Warnsignale angeordnet sein, wobei zur Unterscheidung der Warnsignale
die Signalfarben der den unterschiedlichen Warneinrichtungen zugeordneten Signalgeber
voneinander verschiedene Farben aufweisen können. Alternativ können dieselben Warnsignalgeber
auch beiden Warneinrichtungen gleichzeitig zugeordnet sein, wobei in diesem Fall bevorzugt
Signalgeber zum Einsatz gelangen, welche durch unterschiedliche Ansteuerung in verschiedenen
Farben aufleuchten können.
[0017] Die Erfindung wird nun an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Figur 1 einen Fahrbahnabschnitt mit der erfindungsgemäßen
Warneinrichtung, Fig. 2 eine Teilansicht einer Leitschiene, Fig. 3 eine abgewandelte
Ausbildung, bei welcher die Warnsignalgeber in einer durchsichtigen Röhre angeordnet
sind und Fig. 4 eine Detailansicht eines Warnsignalgebers mit einem Grundriss und
zwei Seitenrissen.
[0018] In Fig. 1 ist ein Abschnitt einer Autobahn mit getrennten Richtungsfahrbahnen 1 und
2 dargestellt. Auf der zweispurigen Richtungsfahrbahn 1 ist ein Fahrzeug 3 unterwegs.
An den an beiden Straßenrändern angebrachten Leitschienen 4 und 5 sind optische Warnsignalgeber
6 im Leitschienenprofil angebracht, welche durch den Nebeldetektor 7 ausgelöst werden.
Wie in der Detailansicht gemäß Fig. 2 deutlicher erkennbar ist, sind die Warnsignalgeber
6 unmittelbar in der Leitschiene 5 eingebaut und ihrer Profilform angepasst. Die Warnsignalgeber
6 können jedoch auch in einer durchsichtigen Röhre 8 angeordnet werden, wie dies in
den Figuren 3a bis 3c dargestellt ist. In der Schnittansicht ist hier ersichtlich,
dass die Röhre oder der Schlauch 8 sich in optimaler Weise in das Profil der Leitschiene
5 einpassen lässt, sodass eine geschützte Anordnung der Signalgeber erreicht wird.
[0019] In Fig. 4a bis 4d ist der Warnsignalgeber 6 in verschiedenen Ansichten dargestellt,
wobei deutlich wird, dass sich zwei in entgegengesetzte Richtung strahlende Leuchtsignale
ergeben, was bei der optionalen Verwendung der Leuchtsignale für eine Geisterfahrerwarneinrichtung
von Vorteil ist. Die entsprechenden unterschiedlich farbigen Abdeckgläser sind mit
9 und 10 bezeichnet.
1. Nebelwarneinrichtung für Straßen, insbesondere Autobahnen, mit entlang des Straßenrandes
angeordneten optischen Warnsignalgebern, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Warnsignalgeber (6) in oder an einer den betreffenden Straßenabschnitt
durchgehend abgrenzenden baulichen Einrichtung, insbesondere Leitschiene (4,5), festgelegt
sind und mit wenigstens einem Nebeldetektor über Steuerleitungen oder drahtlos verbunden
sind, dass die optischen Warnsignalgeber (6) entlang beider Straßenränder angeordnet
sind und dass die optischen Warnsignalgeber (6) in einer ersten Farbe leuchtend am
in Fahrtrichtung gesehen rechten Straßenrand und in einer von der ersten verschiedenen
zweiten Farbe leuchtend am in Fahrtrichtung gesehen linken Straßenrand angeordnet
sind, wobei diese zwei Farbenvorzugsweise blau und weiß oder rot und blau sind.
2. Nebelwarneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die optischen Warnsignalgeber (6) in einem Abstand von weniger als 120 cm, vorzugsweise
weniger als 80cm von der Straßenoberfläche angeordnet sind.
3. Nebelwarneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von optischen Warnsignalgebern (6) in einer an der Leitschiene (4,5)
angebrachten durchsichtigen Röhre bzw. einem biegsamen Schlauch (8) angeordnet ist.
4. Nebelwarneinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Nebeldetektoren (7) vorgesehen ist, wobei ein Nebeldetektor (7)
bei Erkennen von Nebel zumindest die zwischen dem Nebeldetektor (7) und einem entgegen
der Fahrtrichtung benachbarten Nebeldetektor (7) angeordneten Warnsignalgeber (6)
aktiviert.
5. Nebelwarneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Warnsignalgeber (6) als Blinkleuchten oder als periodisch aufleuchtende
Blitzlichtlampen ausgebildet sind.
6. Nebelwarneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen benachbarten Warnsignalgebern (6) weniger als 50 m, vorzugsweise
weniger als 10m, beträgt.
7. Nebelwarneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebeldetektor (7) und die Warnsignalgeber (6) mit einer Solar-Stromversorgungsanlage
verbunden sind.
8. Nebelwarneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Warnsignalgeber (6) zusätzlich mit einem Fahrtrichtungsdetektor verbunden
sind und bei Erkennen eines sich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fortbewegenden
Fahrzeuges aktiviert werden, wobei vorzugsweise die Aktivierung in einer von dem Nebelwarnsignal
verschiedenen Farbe erfolgt.
1. Fog warning device for streets, and in particular highways, having visual warning
signallers being arranged along the road side, characterized in that the visual warning signallers (6) are fixed in or to a structure continuously limiting
the respective street section, in particular a guide rail (4,5), and are connected
wirelessly or by means of control lines with at least one fog detector, that the visual
warning signallers (6) are arranged along both road sides and that the visual signallers
(6) are arranged to give light in a first colour at the right hand road side viewed
in the direction of traffic and to give light in a second colour different from the
first colour at the left hand road side viewed in the direction of traffic, whereby
these two colours are preferably blue and white or red and blue.
2. Fog warning device according to claim 1, characterized in that the visual warning signallers (6) are arranged at a distance less than 120 cm, preferably
less than 80 cm from the surface of the street.
3. Fog warning device according to claim 1 or 2, characterized in that a plurality of visual warning signallers (6) are arranged in a transparent tube or
a flexible tube (8) respectively being fixed to the guide rail (4,5).
4. Fog warning device according to claims 1,2 or 3, characterized in that a plurality of fog detectors (7) is provided, whereby a fog detector (7) upon recognition
of fog activates at least the warning signallers (6) being arranged between the fog
detector (7) and another fog detector (7) vicinal in a direction against the direction
of traffic.
5. Fog warning device according to anyone of claims 1 to 4, characterized in that the visual warning signallers (6) are configured as flashing lights or as periodically
illuminating flash lamps.
6. Fog warning device according to anyone of claims 1 to 5, characterized in that the distance between adjacent warning signallers (6) is less than 50 m, preferably
less than 10 m.
7. Fog warning device according to anyone of claims 1 to 6, characterized in that the fog detector (7) and the warning signallers (6) are connected to a solar power-supply
system.
8. Fog warning device according to anyone of claims 1 to 7, characterized in that the visual warning signallers (6) additionally are connected to a driving direction
detector and are activated upon recognition of a vehicle moving against the compulsory
direction of traffic, whereby the activation is preferably effected in a colour different
from the fog warning signal.
1. Équipement d'avertissement de brouillard pour des rues, en particulier pour des autoroutes,
avec des signaleurs d'avertissement optiques arrangés le long de l'accotement, caractérisé en ce que les signaleurs d'avertissement optiques (6) sont fixés dans ou à une installation
continue limitante la section respective de la route, en particulier à une glissière
de sécurité (4, 5), et sont connectés à au moins un détecteur de brouillard par des
lignes de commande ou sans fil, que les signaleurs d'avertissement optiques (6) sont
arrangés le long de tous les deux accotements et que les signaleurs d'avertissement
optiques (6) sont arrangés à rayonner à l'accotement droite, vu dans le sens de la
marche, dans une première couleur, et à rayonner à l'accotement gauche, vu dans le
sens de la marche, dans une deuxième couleur, différente de la première, ces deux
couleurs étant de préférence bleu et blanc ou rouge et bleu.
2. Équipement d'avertissement de brouillard selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signaleurs d'avertissement optiques (6) sont arrangés à un espacement de la surface
de la route moins de 120 cm, préférablement moins de 80 cm.
3. Équipement d'avertissement de brouillard selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une pluralité de signaleurs d'avertissement optiques (6) est arrangée dans un tube
transparent ou bien un tuyau flexible (8) fixé à la glissière de sécurité.
4. Équipement d'avertissement de brouillard selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'une pluralité de détecteurs de brouillard (7) est prévue, avec un détecteur de brouillard
activant, lors de la détection de brouillard, au moins les signaleurs d'avertissement
(6) arrangés entre le détecteur de brouillard (7) et un détecteur de brouillard (7)
avoisinant dans la direction contre le sens de la marche.
5. Équipement d'avertissement de brouillard selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les signaleurs d'avertissement (6) sont faits sous forme de clignotants ou sous forme
de flashs illuminants périodiquement.
6. Équipement d'avertissement de brouillard selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'espacement entre des signaleurs d'avertissement (6) avoisinants est moins de 50
m, préférablement moins de 10 m.
7. Équipement d'avertissement de brouillard selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le détecteur de brouillard et les signaleurs d'avertissement (6) sont connectés à
un système d'alimentation solaire.
8. Équipement d'avertissement de brouillard selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les signaleurs d'avertissement (6) sont de plus connectés avec un détecteur de la
direction de la marche et sont activés lors de la détection d'un véhicule roulant
contre le sens de marche prescrit, avec l'activation s'effectuant de préférence dans
une couleur différente du signal d'avertissement de brouillard.