(19)
(11) EP 1 294 567 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.03.2007  Patentblatt  2007/10

(21) Anmeldenummer: 01965031.6

(22) Anmeldetag:  25.06.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41J 33/06(2006.01)
B41J 33/16(2006.01)
B41J 32/02(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2001/007163
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2002/000439 (03.01.2002 Gazette  2002/01)

(54)

DRUCKERMODUL MIT EINEM NADELDRUCKKOPF

PRINTER MODULE WITH A DOT-MATRIX PRINTHEAD

MODULE D'IMPRESSION DOTE D'UNE TETE D'IMPRESSION A AIGUILLE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
FR GB IT

(30) Priorität: 26.06.2000 DE 10031112
26.06.2000 DE 10031114
30.06.2000 DE 10031817

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.03.2003  Patentblatt  2003/13

(73) Patentinhaber: Wincor Nixdorf International GmbH
33106 Paderborn (DE)

(72) Erfinder:
  • BAITZ, Günter
    13629 Berlin (DE)
  • DOBRING, Wilfried
    13469 Berlin (DE)

(74) Vertreter: Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron 
Patentanwälte Postfach 86 07 48
81634 München
81634 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 138 111
US-A- 3 726 381
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 011, no. 071 (M-567), 4. März 1987 (1987-03-04) & JP 61 227083 A (FUJITSU LTD), 9. Oktober 1986 (1986-10-09)
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 194 (M-1114), 20. Mai 1991 (1991-05-20) -& JP 03 051172 A (FUJITSU GENERAL LTD), 5. März 1991 (1991-03-05)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Druckermodul nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

[0002] Ein Druckermodul dieser Art verzichtet auf einen Aufzeichnungsträgertransport. Mit ihm können daher an spezielle Aufgaben angepaßte Drucker unterschiedlichster Art aufgebaut werden, beispielsweise Drucker in Schreibeinrichtungen, zum Drucken von Kassenbons und Journalrollen in Kassen oder zum Drucken von Bankbelegen in Bankautomaten. Entsprechend ihrem Einsatzzweck ändert sich auch die Druckbreite des gesamten Druckermoduls. In allen Anwendungsfällen wird dabei eine sehr hohe Druckgeschwindigkeit angestrebt. Dies erfordert zum einen einen entsprechend leistungsfähigen Druckkopf und zum anderen einen starken Trägermotor, um den Druckkopf entsprechend schnell und gleichförmig hin- und herbewegen zu können.

[0003] Aus der US 3 726 381 ist eine Druckeinrichtung bekannt mit einem Nadeldruckkopf, der auf einem Druckkopfträger angeordnet ist, der seinerseits auf zwei zueinander parallelen Führungsstangen hin- und herverschiebbar ist. Der Antrieb des Druckkopfträgers erfolgt dabei durch einen Trägermotor und ein von diesem antreibbares Zugglied, das an einem zwischen den Führungsstangen gelegenen Abschnitt des Druckkopfträgers angreift.

[0004] Aus der DE 694 23 406 T2 ist eine Druckeinrichtung mit einem Druckkopf und einem diesen haltenden Druckkopfträger bekannt, der auf einer Führungsstange verschiebbar geführt ist und einen sich von dem Druckkopf weg erstreckenden Abschnitt aufweist an dem eine flexible Leiterplatte angeschlossen ist, welche die für den Betrieb des Druckkopfes erforderlichen Signale überträgt.

[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckermodul der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem mit preiswerten Mitteln eine hohe Druckgeschwindigkeit, ein gleichmäßiges Druckbild und ein geringer Verschleiß erreicht werden können.

[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Drukkermodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

[0007] Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Maßnahmen wird erreicht, daß der Druckkopfträger mit dem außermittig an ihm angeordneten Druckkopf praktisch verkantungsfrei beschleunigt und bewegt werden kann. Dadurch wird eine sehr gleichförmige Bewegung des Druckkopfträgers und des Druckkopfes erreicht, die eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit bei hoher Druckqualität und einen geringeren Verschleiß an den Führungsstangen und den Lagern des Druckkopfträgers gewährleistet. Der geringe Verschleiß wiederum gewährleistet, daß die hohe Druckqualität über einen längeren Zeitraum als bei herkömmlichen Druckern erhalten bleibt.

[0008] Üblicherweise werden Drucker der eingangs genannten Art speziell für die bereits genannten Anwendungszwecke konzipiert, da die Druckbreite entsprechend dem jeweiligen Anwendungszweck unterschiedlich ist. Die Hersteller haben also eine Vielzahl von Druckern für die unterschiedlichen Anwendungszwecke bereit gehalten. Dies erhöht den Aufwand für die Herstellung der Drucker und die Lagerhaltung. Dieser Nachteil wird bei bei einem Druckermodul der vorstehend ge nannten Art dadurch beseitigt, daß das Chassis einen Längsträger und zwei senkrecht zu dessen Längsrichtung gerichtete Querwände hat, an denen die parallel zur Längsrichtung des Längsträgers gerichteten Führungsstangen gehalten sind. Der Längsträger kann dabei mit einer der Querwände starr, vorzugsweise einstückig verbunden sein, während die andere Querwand vorzugsweise lösbar mit dem Längsträger verbunden, beispielsweise angeschraubt ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Chassis ermöglicht es, auf sehr einfache Weise die Druckbreite des Druckermoduls zu variieren. Hierzu braucht lediglich die Länge des Längsträgers und der Führungsstangen entsprechend gewählt zu werden. Dies ist herstellungstechnisch einfach zu bewerkstelligen. Alle übrigen Teile des Druckers einschließlich der meisten Montagebohrungen und Öffnungen an dem Chassis bleiben praktisch unverändert. Dadurch können für Druckermodule mit unterschiedlicher Druckbreite weitgehend die gleichen Teile und Montageeinrichtungen verwendet werden.

[0009] Vorzugsweise ist der Trägermotor an einem Ende des Längsträgers angeordnet, während eine Umlenkrolle für das Zugglied an der Querwand am anderen Ende des Längsträgers gelagert ist. Das Zugglied, beispielweise ein Zahnriemen, kann bei dieser Lösung auf einfache Weise durch Justieren der Lage des Trägermotors an dem Längsträger gespannt werden. Vorzugsweise ist der Trägermotor an dem Ende des Längsträgers angeordnet, das mit einer Querwand starr verbunden ist. Dieser Bereich des Chassis hat die höchste Steifigkeit und bleibt unabhängig von der Länge des Längsträgers unverändert, so daß sich hier die besten Montagemöglichkeiten für den relativ schweren Trägermotor bieten.

[0010] Vorzugsweise hat der Farbbandantrieb eine mit dem internen Bandtransport einer Farbbandkassette lösbar koppelbare Antriebswelle, die über ein Wendegetriebe mit der Umlenkrolle für das Zugglied gekoppelt ist. Eine Verminderung der Teile des Wendegetriebes läßt sich dadurch erreichen, daß dieses einen coaxial zu der Umlenkrolle gelagerten Schwenkträger mit zwei Armen hat, an denen jeweils mit der Umlenkrolle ständig in Antriebsverbindung stehende Zwischenräder gelagert sind, die durch eine von der Drehrichtung der Umlenkrolle abhängige Schwenkbewegung des Schwenkträgers wahlweise mit der Antriebswelle des Farbbandantriebs koppelbar sind.

[0011] Eine ortsfest in die Halterung des Druckermoduls einsetzbare Farbbandkassette umfaßt ein Gehäuse mit einer Speicherkammer für das Farbband, einen Transportmechanismus zum Abziehen des Farbbandes aus der Speicherkammer und zum Einführen des Farbbandes in die Speicherkammer sowie mit zwei Bandführungsarmen, die parallel zueinander und in einem Abstand voneinander von dem. Gehäuse abstehen und über deren freie Enden das Farbband auf seinem Weg zwischen einer Austrittsöffnung und einer Eintrittsöffnung der Speicherkammer unter Bildung eines zwischen den Druckkopf und das Druckwiderlager einlegbaren Arbeitsabschnittes gespannt ist. Die Länge des Arbeitsabschnittes des Farbbandes entspricht üblicherweise der Druckbreite des Druckers, d.h. dem Stellweg des Druckkopfes in dem Drucker. Für Drucker mit unterschiedlicher Druckbreite müssen daher auch unterschiedlich breite Farbbandkassetten bereit gehalten werden. Dies erfordert einen erhöhten Aufwand bei der Herstellung und für die Lagerhaltung dieses in großer Stückzahl benötigten Verbrauchsartikels. Vorzugsweise ist daher mindestens einer der Bandführungsarme parallel zur Längsrichtung des Arbeitsabschnittes des Farbbandes verstellbar. Dadurch kann die Länge des Arbeitsabschnittes auf die Druckbreite des jeweiligen Druckers eingestellt werden. Damit benötigt man nur noch einen Farbbandkassettentyp für Drucker unterschiedlicher Druckbreite.

[0012] Vorzugsweise ist der der Austrittsöffnung der Speicherkammer nächstgelegene Bandführungsarm verstellbar. Da der Transportmechanismus für das Farbband bei Farbbandkassetten dieser Art üblicherweise unmittelbar vor der Eintrittsöffnung der Speicherkammer angeordnet ist, wird bei dieser Ausführungsform der Farbbandkassette die Lage des Transportmechanismus innerhalb des Kassettengehäuses durch die Verstellbarkeit des Bandführungsarmes nicht berührt. Damit braucht auch die Position der Antriebswelle für den Transportmechanismus in dem Drucker nicht verändert zu werden.

[0013] Vorzugsweise ist der verstellbare Bandführungsarm an einem Rahmenteil angeordnet, das in dem Gehäuse verschiebbar geführt ist. Gemäß einer einfach herzustellenden und zu bedienenden Ausführungsform kann das Rahmenteil einen eine Gehäuseseitenwand und den Führungsarm bildenden Quersteg und zwei zu diesem senkrechte Gleitschienen haben, die in komplementären Führungsnuten des Gehäuses verschiebbar geführt sind.

[0014] Zweckmäßigerweise ist das Rahmenteil gegenüber dem Gehäuse in vorgegebenen Stellungen arretierbar, die beispielsweise den üblichen Papierformaten entsprechen, auf welche auch die Druckbreiten der Drucker eingestellt sind.

[0015] Gemäß einer einfach und preiswert herzustellenden Lösung sind zum Arretieren des Rahmenteils an dem Gehäuse an den Gleitschienen und den Wänden der Führungsnuten zum wechselseitigen Eingriff miteinander bestimmte Rastmittel vorgesehen, die beispielsweise Aussparungen in dem einen Teil (Gleitschiene, Nutenwand) und mindestens einen Vorsprung an dem jeweils anderen Teil (Nutenwand, Gleitschiene) umfassen. Die für das Ein- und Ausrasten notwendige elastische Auslenkung der zum Eingriff miteinander bestimmten Teile ist häufig bereits aufgrund der Eigenelastizität des Gehäusematerials (üblicherweise Kunststoff) und des Spiels der ineinander geführten Gehäuseteile gegeben. Wenn dies nicht ausreichen sollte oder eine sicherere Verrastung gewünscht wird, kann beispielsweise der Vorsprung an einer federnd auslenkbaren Zunge ausgebildet sein.

[0016] Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Figur 1
eine perspektivische Ansicht der Vorderseite eines erfindungsgemäßen Druckmoduls,
Figur 2
eine perspektivische Ansicht der Rückseite des erfindungsgemäßen Druckmoduls,
Figur 3
eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Druckmoduls mit senkrecht gestelltem Druckkopf,
Figur 4
eine schematische Draufsicht auf den Farbbandantrieb,
Figur 5
eine perspektivische Draufsicht auf eine geöffnete Farbbandkassette in einer ersten Stellung des verstellbaren Bandführungsarmes und
Figur 6
eine der Figur 1 entsprechende Ansicht der Farbbandkassette in einer zweiten Stellung des verstellbaren Bandführungsarmes.


[0017] Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Druckermodul umfaßt ein allgemein mit 10 bezeichnetes Chassis, das im wesentlichen aus einem Längsträger 12, einer ersten Querwand 14, einer zweiten Querwand 16 und einer parallel zu dem Längsträger 12 gerichteten Längswand 18 besteht. Der Längsträger 12 besteht aus einem Winkelprofil mit einem zu der Längswand 18 parallelen ersten Schenkel 20 und einem rechtwicklig zu diesem gerichteten zweiten Schenkel 22.

[0018] Die erste Querwand 14 ist einstückig mit dem Längsträger 12 ausgebildet. Der Längsträger 12 ist zusammen mit der Querwand 14 aus Stahlblech gestanzt und in die dargestellte Form gebogen. Die zweite Querwand 16 ist mit dem Längsträger 12 und der Längswand 18 über Schrauben 24 verbunden. An dem Schenkel 20 des Längsträgers 12 und an der Querwand 16 sind zwei Laschen 26 angeordnet, die in an sich bekannter Weise zur Halterung einer nicht dargestellten Farbbandkassette dienen, deren interner Transportmechanismus für das Farbband mit einer Antriebswelle 28 koppelbar ist, die durch ein Langloch 30 in dem Schenkel 20 des Längsträgers 12 hindurchragt. Auf den Farbbandantrieb wird weiter unten noch näher eingegangen.

[0019] Zwischen den Querwänden 14 und 16 erstrecken sich parallel zu dem Längsträger 12 zwei Führungsstangen 32 und 34, auf denen ein allgemein mit 36 bezeichneter Druckkopfträger verschiebbar gelagert ist, an dem ein allgemein mit 38 bezeichneter Nadeldruckkopf montiert ist. Zum Hin- und Herbewegen des Druckkopfträgers 36 und damit des Druckkopfes 38 dient ein Antriebsmotor 40, der an dem Längsträger 12 befestigt ist und mit seiner Welle 42 durch eine Öffnung 44 in dem zweiten Schenkel 22 des Längsträgers 12 ragt. Die Welle 42 des Antriebsmotors 40 trägt ein Ritzel 46, das ein Zugglied 48 in Form eines Zahnriemens treibt. Der Zahnriemen 48 ist an dem dem Antriebsmotor 40 fernen Ende des Längsträgers 12 über eine Umlenkrolle 50 geführt, die mit einer Welle 52 in aus dem Material der Querwand 16 gebogenen Laschen 54 gelagert ist. Der Zahnriemen 48 ist mit einem zwischen den Führungsstangen 32 und 34 liegenden Abschnitt des Druckkopfträgers 36 fest verbunden. Der Zahnriemen 48 kann durch ein Verschieben des Antriebsmotors 40 in Längsrichtung des Längsträgers 12 gespannt werden.

[0020] Mit der Welle 52 der Umlenkrolle 50 ist eine Encoderscheibe 56 verbunden, die in Verbindung mit einer nicht dargestellten Lichtschranke eine Erfassung der Bewegung des Druckkopfträgers 36 ermöglicht.

[0021] Wie man in den Figuren erkennt, ist der Druckkopf 38 seitlich außerhalb der von den Führungsstangen 32 und 34 gebildeten Führungsbahn an dem Druckkopfträger 36 befestigt. Dadurch entsteht zumindest in einer Gebrauchslage des Druckmoduls, in der der Druckkopf 38 nach oben oder nach unten druckt, ein Kippmoment auf den Druckkopfträger 36, das zu einer erhöhten Reibung in dem Lager des Druckkopfträgers auf der Führungsstange 34 führt. Um dieses Kippmoment und damit die Reibung auszuschließen oder zu vermindern, ist auf dem Druckkopfträger ein in der Figur 1 gestrichelt eingezeichnetes Ausgleichsgewicht 58 angeordnet, das dafür sorgt, daß beide Lager des Druckkopfträgers 36 annähernd gleich belastet werden. In Verbindung mit dem zwischen den Führungsstangen 32 und 34 liegen Angriffspunkt des Zahnriemens 48 an dem Druckkopfträger 36 trägt dies dazu bei, die Gefahr eines Verkantens des Druckkopfträgers auf seinen Führungsstangen 32 und 34 zu verringern, so daß man einen gleichmäßigeren und reibungsärmeren Lauf des Druckkopfträgers 36 auf den Führungen 32 und 34 erhält, der einen geringeren Verschleiß und ein saubereres Druckbild bei hohen Druckgeschwindigkeiten gewährleistet.

[0022] In Figur 2 erkennt man zwei Steckkontaktleisten 60 und 62, die mit dem Schenkel 20 des Längsträgers 12 verbunden sind, um einerseits den Druckkopf und andererseits den Antriebsmotor 40 und den Encoder 56 mit einer nicht dargestellten Stromversorgung und Steuerung zu verbinden.

[0023] Gemäß Figur 4 wird die Antriebswelle 28 des Farbbandantriebes über eine Schnecke 64, ein Schneckenzahnrad 66 und ein allgemein mit 68 bezeichnetes Wendegetriebe von einem auf der Welle 52 sitzenden Zahnrad 70 her angetrieben. Das Wendegetriebe 68 umfaßt einen auf der Welle 52 frei drehbar gelagerten Schwenkträger 72 mit zwei unter einem Winkel radial abstehenden Armen 74, 76, an denen permanent mit dem Zahnrad 70 in Eingriff stehende Zwischenzahnräder 78 gelagert sind. Je nach Drehrichtung des Zahnrades 70 und damit abhängig von der Laufrichtung des Druckkopfes 38 wird entweder der Arm 74 oder der Arm 76 mit dem Schneckenzahnrad 66 in Eingriff gebracht, so daß die Drehrichtung der Antriebswelle 28 unabhängig von der Drehrichtung des Zahnrades 70 und damit der Laufrichtung des Druckkopfes 38 stets gleich bleibt.

[0024] Wie man aus der vorstehenden Beschreibung erkennt, brauchen bei einer Änderung des Verschiebeweges des Druckkopfträgers 36, d.h. bei einer Änderung der Druckbreite nur die Führungsstangen 32, 34, die Schenkel 20 und 22 des Längsträgers 12 sowie der Zahnriemen 48 in ihrer Länge verändert zu werden. Alle anderen Teile und ihre Montageorte können unverändert bleiben. Dadurch kann die Herstellung von gleichartigen Druckermoduln mit unterschiedlicher Druckbreite wesentlich vereinfacht und preiswerter gestaltet werden.

[0025] Die in den Figuren 5 und 6 dargestellte Farbbandkassette umfaßt ein allgemein mit 80 bezeichnetes flaches quaderförmiges Gehäuse mit einem Boden 82, Längswänden 84 und 86 sowie Querwänden 88 und 90. Eine den Kassettenhohlraum verschließende Deckfläche ist in den Figuren entfernt, um Einblick in den Kassettenhohlraum zu gewähren.

[0026] Der Kassettenhohlraum hat eine Speicherkammer 92, in dem ein endloses Farbband 94 in Schleifen gespeichert wird. Auf der Austrittsseite schließt sich, durch eine Zwischenwand 96 von der Speicherkammer 92 getrennt, ein Raum 98 an, in den das Farbband 94 durch einen Austrittsspalt 100 gelangt und in dem es gewendet wird, bevor es durch einen zweiten Austrittsspalt 102 den Kassettenhohlraum verläßt.

[0027] In einer der Speicherkammer 92 in Bandlaufrichtung vorgelagerten Kammer 104 befindet sich ein Transportmechanismus 106, um das Farbband 94 durch den Ausstrittsspalt 100 aus der Speicherkammer 92 herauszuziehen und durch einen Eintrittsspalt 107 wieder in die Speicherkammer 92 hineinzuschieben. Der Transportmechanismus 106 besteht aus zwei ineinandergreifenden Zahnrädern 108, 110, von denen das Zahnrad 108 mit einer Antriebswelle eines nicht dargestellten Druckers koppelbar ist.

[0028] Die Seiten- oder Querwände 88, 90 des Kassettengehäuses 80 sind durch Bandführungsarme 112, 114 verlängert, die jeweils einen Bandführungskanal 116 haben, durch den das Farbband 94 verläuft, so daß zwischen den freien Enden der Bandführungsarme 112 und 114 das Farbband 94 unter Bildung eines parallel zur Längswand 84 verlaufenden Arbeitsabschnittes 118 gespannt ist. Die Länge der Führungsarme 112 und 114, d.h. der Abstand zwischen der Gehäuselängswand 84 und dem Arbeitsabschnitt 118 des Farbbandes 94 ist so bemessen, daß sich in diesem Zwischenraum der Druckkopf des Druckers bewegen kann. Die Länge des Arbeitsabschnittes 118 entspricht dabei der Druckbreite des Druckers.

[0029] Um nun die gleiche Farbbandkassette auf Druckern mit unterschiedlicher Druckbreite benutzen zu können, ist der Bandführungsarm 114 erfindungsgemäß gegenüber dem restlichen Kassettengehäuse 80 verstellbar. Hierzu sind die Querwand 80 und der Bandführungsarm 114 mit zwei senkrecht zu ihnen gerichteten Gleitschienen 120 verbunden, die in Führungsnuten 122 verschiebbar geführt sind, die in den Längswänden 84 und 86 des Gehäuses 80 ausgebildet sind. Die Querwand 90, der Bandführungsarm 114 und die Gleitschienen 120 bilden zusammen ein Rahmenteil 123, das als Ganzes in Richtung des Doppelpfeiles A aus dem Gehäuse 80 herausgezogen (Figur 6) oder in das Gehäuse 80 eingeschoben werden kann, um die Länge des Arbeitsabschnittes 118 des Farbbandes in Anpassung an die Druckbreite des jeweiligen Druckers zu verändern.

[0030] Um das Rahmenteil 123 in der jeweils gewünschten Stellung arretieren zu können, sind in den Gleitschienen 120 Aussparungen 124 vorgesehen, in welche jeweils ein Vorsprung 126 eingreifen kann, der an einem federnd auslenkbaren Wandabschnitt 128 einer Nutenwand der beiden Führungsnuten 122 ausgebildet ist. Dadurch ist das Rahmenteil in einer der genormten Druckbreite des jeweiligen Druckers entsprechenden Stellung verrastbar.

[0031] Die Gehäuseteile der Farbbandkassette können preiswert in an sich bekannter Weise aus Kunststoff gespritzt werden. Die unter Umständen geringfügig größeren Kosten für die Herstellung und Montage des Farbbandgehäuses aus zwei Teilen werden durch die Einsparungen mehr als kompensiert, die sich dadurch ergeben, daß nur noch ein Kassettentyp hergestellt und bevorratet werden muß.


Ansprüche

1. Druckermodul mit einem Nadeldruckkopf, umfassend ein Chassis (10) mit einer Führung (32, 34) für einen Druckkopfträger (36), einen an diesem angeordneten Druckkopf (38), einen Trägermotor (40) zum Hin- und Herbewegen des Druckkopfträgers (36) auf seiner Führung (32, 34), eine Halterung für eine Farbbandkassette (36) und einen Farbbandantrieb (28), wobei die Führung zwei zueinander parallele Führungsstangen (32, 34) umfasst, auf denen der Druckkopfträger (36) verschiebbar geführt ist, und wobei ein von dem Trägermotor (40) antreibbares Zugglied (48) an einem zwischen den Führungsstangen (32, 34) gelegenen Abschnitt des Druckkopfträgers (36) angreift,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckkopf (38) bezüglich des Angriffspunktes des Zuggliedes (48) auf einer Seite der Führungsstangen seitlich außerhalb der von den Führungsstangen (32, 34) gebildeten Führungsbahn an dem Druckkopfträger (36) befestigt ist und dass an der bezüglich des Angriffspunktes des Zuggliedes (48) anderen Seite des Druckkopfträgers (36) ein Ausgleichsgewicht (58) für den Druckkopf (38) angeordnet ist, welches ein in einer Gebrauchslage des Druckmoduls auf den Duckkopfträger (36) einwirkendes Kippmoment ausschließt oder vermindet.
 
2. Druckermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis (10) einen Längsträger (12) und zwei senkrecht zu dessen Längsrichtung gerichtete Querwände (14, 16) hat, an denen die parallel zur Längsrichtung des Längsträgers (12) gerichteten Führungsstangen (32, 34) gehalten sind.
 
3. Druckermodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (12) mit einer der Querwände starr, vorzugsweise einstückig verbunden ist.
 
4. Druckermodul nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (12) aus Blech gebogen ist.
 
5. Druckermodul nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägermotor (40) an einem Ende des Längsträgers (12) angeordnet ist und daß eine Umlenkrolle (50) für das Zugglied (48) an der Querwand (16) am anderen Ende des Längsträgers (12) gelagert ist.
 
6. Druckermodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägermotor (40) an dem Ende des Längsträgers (12) angeordnet ist, das mit einer Querwand (14) starr verbunden ist.
 
7. Druckermodul nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbandantrieb eine mit dem internen Bandtransport einer Farbbandkassette lösbar koppelbare Antriebswelle (28) hat, die über ein Wendegetriebe (68) mit der Umlenkrolle (50) für das Zugglied (58) gekoppelt ist.
 
8. Druckermodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Wendegetriebe (68) einen coaxial zur Umlenkrolle (50) gelagerten Schwenkträger (72) mit zwei Armen (74, 76) hat, an denen jeweils mit der Umlenkrolle (56) ständig in Antriebsverbindung stehende Zwischenräder (78) gelagert sind, die durch eine von der Drehrichtung der Umlenkrolle (50) abhängige Schwenkbewegung des Schwenkträgers (72) wahlweise mit der Antriebswelle (28) des Farbbandantriebes koppelbar sind.
 
9. Druckermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Farbbandkassette, die in dem Druckermodul angeordnet ist, umfassend ein Gehäuse (80) mit einer Speicherkammer (92) für das Farbband (94), einem Transportmechanismus (106) zum Abziehen des Farbbandes (94) aus der Speicherkammer (92) und zum Einführen des Farbbandes (94) in die Speicherkammer (92) und mit zwei Bandführungsarmen (112, 114), die parallel zueinander und in einem Abstand voneinander von dem Gehäuse (80) abstehen und über deren freie Enden das Farbband (94) auf seinem Weg zwischen einer Austrittsöffnung (102) und einer Eintrittsöffnung der Speicherkammer (92) unter Bildung eines zwischen den Druckkopf und das Druckwiderlager einlegbaren Arbeitsabschnittes (118) gespannt ist, wobei mindestens einer der Bandführungsarme (112, 114) parallel zur Längsrichtung des Arbeitsabschnittes (118) des Farbbandes (94) verstellbar ist.
 
10. Druckermodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der der Austrittsöffnung (102) der Speicherkammer (92) nächstgelegene Bandführungsarm (114) verstellbar ist.
 
11. Druckermodul nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandführungsarm (114) an einem Rahmenteil (123) angeordnet ist, das in dem Gehäuse (80) verschiebbar geführt ist.
 
12. Druckermodul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenteil einen eine Gehäuseseitenwand (90) und den Führungsarm (114) bildenden Quersteg und zwei zu diesem senkrechte Gleitschienen (120) hat, die in komplementären Führungsnuten (122) des Gehäuses (80) verschiebbar geführt sind.
 
13. Druckermodul nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenteil (123) gegenüber dem Gehäuse (80) in vorgegebenen Stellungen arretierbar ist.
 
14. Druckermodul nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gleitschienen (120) und den Wänden (128) der Führungsnuten (122) zum wechselseitigen Eingriff miteinander bestimmte Rastmittel (124, 126) vorgesehen sind.
 
15. Druckermodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel Aussparungen (124) in dem einen Teil (Gleitschiene (120), Nutenwand (128)) und mindestens einen Vorsprung (126) an dem jeweils anderen Teil (Nutenwand (128), Gleitschiene (120)) umfassen.
 


Claims

1. Printer module having a matrix printing head, comprising a chassis (10) with a guide (32, 34) for a printing-head carrier (36), a printing head (38) which is arranged on the latter, a carrier motor (40) for moving the printing-head carrier (36) to and fro on its guide (32, 34), a holder for an ink-ribbon cassette (36) and an ink-ribbon drive (28), the guide comprising two guide rods (32, 34) which are parallel to one another and on which the printing-head carrier (36) is guided displaceably, and a pulling element (48) which can be driven by the carrier motor (40) acting on a section of the printing-head carrier (36) which lies between the guide rods (32, 34), characterized in that, with regard to the point of action of the pulling element (48), the printing head (38) is fastened to the printing-head carrier (36) on one side of the guide rods, laterally outside the guide track which is formed by the guide rods (32, 34), and in that a compensating weight (58) for the printing head (38) is arranged on the other side of the printing-head carrier (36) with respect to the point of action of the pulling element (48), which compensating weight (58) precludes or reduces a tilting moment which acts on the printing-head carrier (36) in a use position of the printing module.
 
2. Printer module according to Claim 1, characterized in that the chassis (10) has a longitudinal carrier (12) and two transverse walls (14, 16) which are oriented perpendicularly with respect to its longitudinal direction and on which the guide rods (32, 34) which are oriented parallel to the longitudinal direction of the longitudinal carrier (12) are held.
 
3. Printer module according to Claim 2, characterized in that the longitudinal carrier (12) is connected rigidly, preferably in one piece, to one of the transverse walls.
 
4. Printer module according to Claim 2 or 3, characterized in that the longitudinal carrier (12) is bent from sheet metal.
 
5. Printer module according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the carrier motor (40) is arranged at one end of the longitudinal carrier (12), and in that a deflection roller (50) for the pulling element (48) is mounted on the transverse wall (16) at the other end of the longitudinal carrier (12).
 
6. Printer module according to Claim 5, characterized in that the carrier motor (40) is arranged at the end of the longitudinal carrier (12) which is connected rigidly to a transverse wall (14).
 
7. Printer module according to either of Claims 5 and 6, characterized in that the ink-ribbon drive has a drive shaft (28) which can be coupled releasably to the internal ribbon transport of an ink-ribbon cassette and is coupled to the deflection roller (50) for the pulling element (58) via a reverse gear mechanism (68).
 
8. Printer module according to Claim 7, characterized in that the reverse gear mechanism (68) has a pivoting carrier (72) which is mounted coaxially with respect to the deflection roller (50) and has two arms (74, 76), on which intermediate wheels (78) are mounted which are drive-connected in each case permanently to the deflection roller (56) and can be coupled optionally to the drive shaft (28) of the ink-ribbon drive by a pivoting movement of the pivoting carrier (72), which pivoting movement is dependent on the rotational direction of the deflection roller (50).
 
9. Printer module according to one of Claims 1 to 8, characterized by an ink-ribbon cassette which is arranged in the printer module, comprising a housing (80) with a storage chamber (92) for the ink ribbon (94), a transport mechanism (106) for pulling the ink ribbon (94) out of the storage chamber (92) and for inserting the ink ribbon (94) into the storage chamber (92), and with two ribbon-guiding arms (112, 114) which protrude from the housing (80) parallel to one another and at a spacing from one another, and the ink ribbon (94) being tensioned over the free ends of said ribbon-guiding arms (112, 114) on its path between an outlet opening (102) and an inlet opening of the storage chamber (92), with formation of a working section (118) which can be introduced between the printing head and the printing abutment, it being possible for at least one of the ribbon-guiding arms (112, 114) to be adjusted parallel to the longitudinal direction of the working section (118) of the ink ribbon (94).
 
10. Printer module according to Claim 9, characterized in that the ribbon-guiding arm (114) which lies closest to the outlet opening (102) of the storage chamber (92) can be adjusted.
 
11. Printer module according to Claim 9 or 10, characterized in that the ribbon-guiding arm (114) is arranged on a frame part (123) which is guided displaceably in the housing (80).
 
12. Printer module according to Claim 11, characterized in that the frame part has a transverse web which forms a housing side wall (90) and the guide arm (114) and two sliding rails (120) which are perpendicular with respect to the said transverse web and are guided displaceably in complementary guide grooves (122) of the housing (80).
 
13. Printer module according to Claim 11 or 12, characterized in that the frame part (123) can be locked in predefined positions with respect to the housing (80).
 
14. Printer module according to Claim 13, characterized in that latching means (124, 126) which are intended for mutual engagement with one another are provided on the sliding rails (120) and the walls (128) of the guide grooves (122).
 
15. Printer module according to Claim 14, characterized in that the latching means comprise cutouts (124) in one part (sliding rail (120), groove wall (128)) and at least one projection (126) on the respective other part (groove wall (128), sliding rail (120)).
 


Revendications

1. Module d'imprimante doté d'une tête d'impression à aiguille, comprenant un châssis (10) ayant un guidage (32, 34) pour un support de tête d'impression (36), une tête d'impression (38) disposée sur ce support, un moteur de support (40) pour le mouvement de va-et-vient du support de tête d'impression (36) sur son guidage (32, 34), un élément de retenue pour une cassette de ruban encreur (36) et un entraînement de ruban encreur (28), le guidage comprenant deux tiges de guidage (32, 34) parallèles entre elles, sur lesquelles le support de tête d'impression (36) est guidé d'une façon coulissante, et un organe de traction (48) pouvant être entraîné par le moteur de support (40) agissant sur un tronçon du support de tête d'impression (36) placé entre les tiges de guidage (32, 34),
caractérisé en ce que
la tête d'impression (38) est, par rapport au point d'action de l'organe de traction (48), fixée sur le support de tête d'impression (36) d'un côté des tiges de guidage latéralement à l'extérieur de la piste de guidage formée par les tiges de guidage (32, 34), et en ce que, de l'autre côté du support de tête d'impression (36) par rapport au point d'action de l'organe de traction (48), est disposée, une masselotte d'équilibrage (58) de la tête d'impression (38), qui exclut ou diminue un couple de basculement agissant sur le support de tête d'impression (36) dans une position d'usage du module d'impression.
 
2. Module d'imprimante selon la revendication 1, caractérisé en ce que le châssis (10) a un longeron (12) et deux parois transversales (14, 16) dirigées perpendiculairement à la direction longitudinale de celui-ci, parois sur lesquelles les tiges de guidage (32, 34) dirigées parallèlement à la direction longitudinale du longeron (12) sont retenues.
 
3. Module d'imprimante selon la revendication 2, caractérisé en ce que le longeron (12) est raccordé de façon rigide, de préférence d'une seule pièce, à l'une des parois transversales.
 
4. Module d'imprimante selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le longeron (12) en tôle est courbé.
 
5. Module d'imprimante selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le moteur du support (40) est disposé sur une extrémité du longeron (12), et en ce qu'un galet de renvoi (50) de l'organe de traction (48) est monté sur la paroi transversale (16) à l'autre extrémité du longeron (12).
 
6. Module d'imprimante selon la revendication 5, caractérisé en ce que le moteur de support (40) est disposé sur l'extrémité du longeron (12) qui est assemblée de façon rigide à une paroi transversale (14).
 
7. Module d'imprimante selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que l'entraînement du ruban encreur a un arbre d'entraînement (28) pouvant être accouplé de façon amovible au transport de ruban interne d'une cassette de ruban encreur, arbre qui est accouplé, par le biais d'un inverseur de marche (68), au galet de renvoi (50) de l'organe de traction (58).
 
8. Module d'imprimante selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'inverseur de marche (68) a un support pivotant (72) ayant deux bras (74, 76) montés de façon coaxiale au galet de renvoi (50), bras sur lesquels sont montées respectivement des roues intermédiaires (78) qui sont en permanence en relation d'entraînement avec le galet de renvoi (56), roues qui peuvent être accouplées au choix avec l'arbre d'entraînement (28) de l'entraînement du ruban encreur par le biais d'un mouvement pivotant du support pivotant (72) en fonction du sens de rotation du galet de renvoi (50).
 
9. Module d'imprimante selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par une cassette de ruban encreur, qui est disposée dans le module d'imprimante, comprenant un carter (80) ayant une chambre réservoir (92) pour le ruban encreur (94), un mécanisme de transport (106) pour l'extraction du ruban encreur (94) hors de la chambre réservoir (92) et pour l'insertion du ruban encreur (94) dans la chambre réservoir (92), et deux bras de guidage de ruban (112, 114) qui dépassent du carter (80) parallèlement l'un à l'autre et à distance l'un de l'autre, et par le biais des extrémités libres desquels le ruban encreur (94) est tendu sur son chemin entre une ouverture de sortie (102) et une ouverture d'entrée de la chambre réservoir (92) avec formation d'un tronçon de travail (118) pouvant être inséré entre la tête d'impression et la butée, au moins l'un des bras de guidage de ruban (112, 114) étant réglable parallèlement à la direction longitudinale du tronçon de travail (118) du ruban encreur (94).
 
10. Module d'imprimante selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bras de guidage de ruban (114) le plus proche de l'ouverture de sortie (102) de la chambre réservoir (92) peut être réglé.
 
11. Module d'imprimante selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le bras de guidage de ruban (114) est disposé sur une pièce de cadre (123), qui est guidée de façon coulissante dans le carter (80).
 
12. Module d'imprimante selon la revendication 11, caractérisé en ce que la partie de cadre a une entretoise transversale, formant une paroi latérale de carter (90) et le bras de guidage (114), et deux rails de glissement (120) perpendiculaires à cette entretoise, rails qui sont guidés de façon coulissante dans des rainures de guidage (122) complémentaires du carter (80).
 
13. Module d'imprimante selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la partie de cadre (123) peut être bloquée dans des positions prédéfinies par rapport au carter (80).
 
14. Module d'imprimante selon la revendication 13, caractérisé en ce que, sur les rails de glissement (120) et les parois (128) des rainures de guidage (122), il est prévu des moyens de crantage (124, 126) définis pour l'engrènement mutuel les uns avec les autres.
 
15. Module d'imprimante selon la revendication 14, caractérisé en ce que les moyens de crantage comprennent des évidements (124) dans une partie (rail de glissement (120), paroi de rainure (128)) et au moins une saillie (126) sur l'autre partie respective (paroi de rainure (128), rail de glissement (120)).
 




Zeichnung