[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wirbelgleichrichter in Röhrenbauweise gemäß
den Merkmalen des Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Im Einzelnen bezieht sich die Erfindung auf einen Wirbelgleichrichter zur Kühlluftführung
in einem Verdichter einer Gasturbine mit sich radial erstreckenden, in einer Zwischenscheibenkammer
angeordneten Sekundärluftröhren, welche an ihrem radial äußeren Endbereich an einer
Verdichterscheibe befestigt sind.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind Ausgestaltungen bekannt, bei welchen die Sekundärluftröhren
mit entsprechenden Halterungen der Scheiben verpresst, vernietet, verschraubt, verschnappt
oder verschmiedet sind. Hierbei erweist es sich als nachteilig, dass ein ausreichend
großer Arbeitsraum erforderlich ist, um die Montage der Sekundärluftröhren mittels
geeigneter Werkzeuge durchzuführen. Dies wiederum erfordert einen relativ großen Querschnitt
der Sekundärluftkammer, durch welche die Sekundärluft in die Sekundärluftröhren einströmt.
Hierdurch wiederum ergeben sich hohe Fertigungskosten. Zusätzlich besteht die Gefahr,
dass die Verdichterscheibe bei der Montage der Sekundärluftröhren beschädigt wird.
Hierdurch ergibt sich ein ganz erhebliches Kostenrisiko. Auch die Spezialwerkzeuge
führen zu einer nicht unbeachtlichen Kostensteigerung.
[0004] Aus der EP 0 541 250 A1 ist eine Anordnung vorbekannt, bei welcher die Sekundärluftröhren
nur an ihrem radial innenliegenden Endbereich gelagert sind. Diese Konstruktion ist
aufwendig in der Herstellung und erfordert eine Vielzahl zusätzlicher Bauelemente,
die das Gesamtgewicht erhöhen. Weiterhin können sich Schwingungsprobleme durch die
freistehenden radial äußeren Endbereiche der Sekundärluftröhren ergeben.
[0005] Die US 3 398 881 A beschreibt einen Wirbelgleichrichter mit Sekundärluftröhren. Der
radial innenliegende Bereich ist mit einem Flansch versehen, welcher sich gegen einen
Flansch der Verdichterscheibe abstützt. Das radial äußere Ende ist verschiebbar in
einem Abstandsring des Rotors geführt. Die Sicherung gegen eine radial nach innen
erfolgende Verschiebung erfolgt mittels Bolzen am radial innenliegenden Bereich, an
welchem die Sekundärluftröhren an der Verdichterscheibe gelagert sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wirbelgleichrichter in Röhrenbauweise
der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher bei einfachem Aufbau und einfacher,
betriebssicherer Einsetzbarkeit kostengünstig und sicher herstellbar ist und bei welchem
die Sekundärluftröhren gegen eine radial nach innen gerichtete Verschiebung gesichert
sind.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmalskombination des Hauptanspruchs
gelöst, die Unteransprüche zeigen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0008] Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, dass der radial innenliegende Bereich der Sekundärluftröhre
passend und radial nach außen gerichtet in einer Ausnehmung eines Lagerflansches einer
Verdichterscheibe gelagert ist. Die Sekundärluftröhre wird somit an ihrem radial innenliegenden
Endbereich oder Fußbereich passend, nämlich spielfrei, in der Ausnehmung gehalten.
Zugleich wird eine bei der Drehung der Verdichterscheibe auftretende, nach außen wirkende
Kraft durch diese Lagerung aufgefangen, sodass die Sekundärluftröhre sicher gelagert
ist.
[0009] Weiterhin ist vorgesehen, dass der radial äußere Bereich der Sekundärluftröhre in
einer Ausnehmung eines Lagerschenkels einer Verdichterscheibe radial verschiebbar
geführt und mittels eines Sicherungselements gegen eine radial nach innen gerichtete
Verschiebung gesichert ist. Der radial äußere Bereich ist somit so gelagert, dass
Längenänderungen durch Temperaturunterschiede durch die verschiebbare Lagerung ausgeglichen
werden können. Weiterhin wird auf diese Weise eine Doppelpassung verhindert. Mittels
des Sicherungselements wird bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung verhindert, dass
die Sekundärluftröhre im Stillstand der Verdichterscheibe bzw. der Gasturbine radial
nach innen geleitet. Somit ist das Sicherungselement lediglich beim Stillstand der
Verdichterscheibe in Wirkung, während es bei einer Drehung der Verdichterscheibe nicht
in Funktion ist. Hieraus ergibt sich, dass die Passgenauigkeit und Montagegenauigkeit
des Sicherungselementes größere Toleranzen aufweisen kann.
[0010] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sekundärluftröhren
an ihrem radial innenliegenden Bereich mit einer Ringwulst versehen sind, welche radial
von innen gegen den jeweiligen Lagerflansch anliegen. Hierdurch ergibt sich eine gute
Krafteinleitung bei gleichzeitiger Gewährleistung einer exakten Positionierung.
[0011] Um das Sicherungselement in Einwirkung mit der Sekundärluftröhre bringen zu können,
ist vorgesehen, dass diese an ihrem radial außenliegenden Bereich mit einem ringförmigen
Haltewulst versehen ist.
[0012] Das Sicherungselement ist erfindungsgemäß jeweils mittels eines die beiden Verdichterscheiben
verbindenden Bolzens befestigt. Somit entfallen zusätzliche Befestigungsmittel für
das Sicherungselement.
[0013] Das Sicherungselement umfasst bevorzugter Weise einen Halteschenkel zur Anlage an
den Haltewulst der Sekundärluftröhre. Weiterhin ist es günstig, wenn das Sicherungselement
einen verformbaren Sicherungsschenkel zur Halterung des Bolzens umfasst, sodass der
Bolzen vormontiert werden kann bzw. sich im Reparaturzustand nicht von dem Sicherungselement
lösen kann.
[0014] Die Kontaktflächen zwischen der Sekundärluftröhre und der Verdichterscheibe kann
entweder sphärisch oder flach ausgebildet sein. Bei einer sphärischen Ausgestaltung
kann die Kontaktfläche der Verdichterscheibe durch einen einfachen und kostengünstigen
Drehvorgang erzeugt werden. Bei einer flachen oder ebenen Ausgestaltung kann eine
entsprechende vertiefte Kontaktfläche an der Verdichterscheibe ausgebildet werden.
[0015] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es möglich, die Größe der Zwischenscheibenkammer
zu reduzieren und den Zusammenbau bzw. die Demontage zu erleichtern. Insgesamt ergibt
sich eine größere Festigkeit des Rotors. Auch die Schwingungsoder Vibrationseigenschaften
sind erheblich verbessert.
[0016] Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die einfachere Montage und Demontage sowohl
bei der Herstellung der Gasturbine als auch bei Wartungsarbeiten. Durch die Verringerung
der Einzelteile sowie durch eine Reduzierung der Arbeitsschritte ergibt sich eine
erhebliche Kostenreduzierung. Weiterhin gestattet die erfindungsgemäße Ausgestaltung
die Dimensionierung der Zwischenscheibenkammer zu optimieren, um auf diese Weise die
Luftführung bei Erhöhung der Gesamtfestigkeit zu verbessern.
[0017] Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Sekundärluftröhren zur Ausbalancierung
oder Auswuchtung des Verdichters leicht austauschbar sind.
[0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit
der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Teilansicht eines Ausgestaltungsbeispiels gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- eine Ansicht, analog Fig. 1, eines weiteren Ausführungsbeispiels gemäß dem Stand der
Technik,
- Fig. 3
- eine vereinfachte Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels,
- Fig. 4-6
- den Montageablauf der in Fig. 3 gezeigten Ausführung, und
- Fig. 7
- eine vereinfachte Schnittansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Gasturbine unter
Verwendung der Erfindung.
[0019] Die Fig. 7 zeigt eine Teil-Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Gasturbine. Das
Bezugszeichen 1 zeigt einen Verdichter, welcher Rotorschaufeln 11 und Statorschaufeln
12 umfasst. Die Rotorschaufeln 11 sind an Verdichterscheiben 3 bzw. 4 befestigt. Diese
bilden eine Zwischenscheibenkammer 5, in welcher mehrere radial angeordnete Sekundärluftröhren
2 angeordnet sind. Mit dem Bezugszeichen 13 ist eine Brennkammer angedeutet, das Bezugszeichen
14 zeigt schematisch eine Turbine. Durch die Pfeile ergibt sich der schematische Verlauf
der Sekundärluftführung.
[0020] Die Fig. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele aus dem Stand der Technik. Dabei ist
ersichtlich, dass die Endbereiche der Sekundärluftröhren vernietet sind, so wie sich
dies durch das Bezugszeichen 15 ergibt. Mit dem Bezugszeichen 16 ist eine zusätzliche
Trägerscheibe gezeigt, welche ein zusätzliches volumenmäßiges Bauteil bildet und in
der Zwischenscheibenkammer 5 montiert ist.
[0021] Die Fig. 2 zeigt ein ähnliches Ausführungsbeispiel, bei welchem das Bezugszeichen
15 wiederum eine Nietverbindung zeigt. Dabei ist insbesondere ersichtlich, dass eine
sehr große Sekundärluftkammer 17 erforderlich ist, um das Nietwerkzeug einzuführen.
[0022] Die Fig. 3 zeigt in der Schnittansicht ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
im montierten Zustand. Daraus ist ersichtlich, dass die Sekundärluftröhre 2 an ihrem
radial innenliegenden, der Drehachse der Gasturbine zugewandten Bereich mit einer
Ringwulst 37 versehen ist, welche mit einer im Einzelnen nicht bezeichneten, radial
nach außen weisenden Anlagefläche versehen ist. Diese Anlagefläche liegt gegen einen
Lagerflansch 32 an, welcher einstückig mit der Verdichterscheibe 3 ausgebildet ist.
Die Sekundärluftröhre 2 ist dementsprechend durch eine Ausnehmung 31 des Lagerflansches
32 durchführbar.
[0023] An dem radial äußeren Endbereich ist die Sekundärluftröhre 2 mit einer Haltewulst
38 versehen. Die Haltewulst 38 weist einen Außendurchmesser auf, welcher kleiner ist,
als der Innnendurchmesser der Ausnehmung 31, sodass die Sekundärluftröhre von innen,
wie in Fig. 4 gezeigt, durchschiebbar ist. Der Haltewulst 38 liegt im montierten Zustand
mit einem Spiel gegen einen Lagerschenkel 35 der Verdichterscheibe 3 an, sodass sich
keine Doppelpassung ergibt. Der Innendurchmesser einer Ausnehmung 34 des Lagerschenkels
35 ist bevorzugter Weise so gewählt, dass der Endbereich der Sekundärluftröhre 2 längs
verschiebbar ist, jedoch schwingungsfrei gehalten wird.
[0024] Zur Verbindung des Lagerschenkels 35 der Verdichterscheibe 3 mit der Verdichterscheibe
4 ist ein Gewindebolzen vorgesehen, der zugleich zur Fixierung eines Sicherungselements
36 dient. Durch diesen wird ein radial äußerer Bereich 33 der Sekundärluftröhre 2
daran gehindert, radial nach innen zu gleiten, wenn sich der Verdichter 1 im Stillstand
befindet. Die radial nach außen gerichtete Kraft während des Betriebs des Verdichters
1 wird in der beschriebenen Weise an einem radial innenliegenden Bereich 30 der Sekundärluftröhre
2 aufgenommen.
[0025] Das Sicherungselement 36 umfasst einen verlängerten Halteschenkel 39 (siehe Fig.
5 und 6), welcher gegen den Haltewulst 38 anliegt oder zu diesem ein gewisses Spiel
aufweist. Zusätzlich ist das Sicherungselement 36 mit einem Sicherungsschenkel 40
versehen (siehe Fig. 5 und 6), welcher nach der Montage verformbar ist, um den Kopf
des Gewindebolzens 18 zu halten.
[0026] Die Fig. 4 bis 6 zeigen den Montagefortschritt. In Fig. 4 ist dargestellt, dass die
Sekundärluftröhre 2 von innen nach außen zunächst durch den Lagerflansch 32 durchgeführt
wird. Daraufhin wird der radial äußere Bereich 33 in die Ausnehmung 34 eingeführt,
während der radial innenliegende Bereich 30 passend in die Ausnehmung 31 eingesetzt
wird, wobei sich die Ringwulst 37 passend gegen die Anlagefläche des Lagerflansches
32 anlegt.
[0027] In der in Fig. 5 gezeigten nächsten Montagestufe wird das Sicherungselement 36 vormontiert.
Es versteht sich, dass eine Ausnehmung 41 des Lagerschenkels 35 in Umfangsrichtung
versetzt zur Sekundärluftröhre 2 vorgesehen ist, um den Bolzen 18 einführen zu können.
Dieser Versatz in Umfangsrichtung ist in den Fig. 5 und 6 der Einfachheit halber nicht
im Einzelnen dargestellt. Das Sicherungselement 36 wird vormontiert und ist mittels
einer Klammer 42, die einstückig an dem Sicherungselement 36 ausgebildet ist, an dem
Lagerschenkel 35 gehaltert. Nachfolgend wird der Bolzen 18 eingeschoben (Fig. 6).
Der Sicherungsschenkel 40 wird verformt, um den Kopf des Bolzens 18 zu haltern. Nachfolgend
kann eine Verschraubung mit der benachbarten Verdichterscheibe 4 erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Verdichter
- 2
- Sekundärluftröhre
- 3, 4
- Verdichterscheibe
- 5
- Zwischenscheibenkammer
- 11
- Rotorschaufel
- 12
- Statorschaufel
- 13
- Brennkammer
- 14
- Turbine
- 15
- Nietverbindung
- 16
- Trägerscheibe
- 17
- Sekundärluftkammer
- 18
- Bolzen
- 30
- radial innenliegender Bereich
- 31
- Ausnehmung
- 32
- Lagerflansch
- 33
- radial äußerer Bereich
- 34
- Ausnehmung
- 35
- Lagerschenkel
- 36
- Sicherungselement
- 37
- Ringwulst
- 38
- Haltewulst
- 39
- Halteschenkel
- 40
- Sicherungsschenkel
- 41
- Ausnehmung
- 42
- Klammer
1. Wirbelgleichrichter in Röhrenbauweise zur Kühlluftführung in einem Verdichter (1)
einer Gasturbine, mit sich radial erstreckenden, in einer Zwischenscheibenkammer (5)
angeordneten Sekundärluftröhren (2), welche an ihrem radial äußeren Endbereich (33)
an einer Verdichterscheibe (3) gelagert sind, wobei der radial innenliegende Bereich
(30) der Sekundärluftröhren (2) passend und radial nach außen gesichert in einer Ausnehmung
(31) eines Lagerflansches (32) einer Verdichterscheibe (3) gelagert ist und der radial
äußere Bereich (33) der Sekundärluftröhre (2) in einer Ausnehmung (34) eines Lagerschenkels
(35) einer Verdichterscheibe (3) radial verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der radial äußere Bereich (33) der Sekundärluftröhre (2) mittels eines Sicherungselements
(36) gegen eine radial nach innen gerichtete Verschiebung gesichert ist, dass die
Sekundärluftröhre (2) an ihrem radial außenliegenden Bereich (33) mit einer ringförmigen
Haltewulst (38) versehen ist, gegen welche das Sicherungselement (36) in Anlage bringbar
ist und dass das Sicherungselement (36) jeweils mittels eines die beiden Verdichterscheiben
(3, 4) verbindenden Bolzens (18) befestigt ist und einen Halteschenkel (39) zur Anlage
an dem Haltewulst (38) umfasst.
2. Wirbelgleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärluftröhre (2) an ihrem radial innenliegenden Bereich (30) mit einer Ringwulst
(37) versehen ist, welche radial von innen gegen den Lagerflansch (32) anliegt.
3. Wirbelgleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (36) einen verformbaren Sicherungsschenkel (40) zur Halterung
des Bolzens (18) umfasst.
4. Wirbelgleichrichter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen der Sekundärluftröhre (2) und der Verdichterscheibe (3) sphärisch
ausgebildet sind.
5. Wirbelgleichrichter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen der Sekundärluftröhre (2) und der Verdichterscheibe (3) eben ausgebildet
sind.
1. Tube-type vortex reducer for the conduction of cooling air in a compressor (1) of
a gas turbine, with radial secondary air tubes (2) being arranged in a disk interspace
(5) and attached to a compressor disk (3) at their radially outward end section (33),
with the radially inward section (30) of the secondary air tubes (2) being located
fittingly and radially outwards in a recess (31) of a locating pad (32) of a compressor
disk (3), and with the radially outward section (33) of the secondary air tube (2)
being carried radially shiftable in a recess (34) of a locating arm (35) of a compressor
disk (3), characterized in that the radially outward section (33) of the secondary air tube (2) is secured against
radially inward movement by means of a locking element (36), that the secondary air
tube (2) is provided at its radially outward section (33) with an annular retaining
shoulder (38) which is locatable against the locking element (36), and that each locking
element (36) is attached by means of a bolt (18) connecting both compressor disks
(3, 4) and comprises a retaining leg (39) which rests on the retaining shoulder (38).
2. Vortex reducer in accordance with Claim 1, characterized in that the secondary air tube (2) is provided with a ring shoulder (37) at its radially
inward section (30), which rests against the locating pad (32) radially from the inside.
3. Vortex reducer in accordance with Claim 1, characterized in that the locking element (36) comprises a deformable locking leg (40) to hold the bolt
(18).
4. Vortex reducer in accordance with one of the Claims 1 to 4, characterized in that the mating surfaces between the secondary air tube (2) and the compressor disk (3)
are spherical.
5. Vortex reducer in accordance with one of the Claims 1 to 4, characterized in that the mating surfaces between the secondary air tube (2) and the compressor disk (3)
are plain.
1. Réducteur de tourbillons de construction tubulaire destiné à guider de l'air de refroidissement
dans un compresseur (1) d'une turbine à gaz avec des tubes d'air secondaire (2) s'étendant
dans le sens radial, disposés dans une chambre entre disques (5), et qui sont fixés
à un disque de compresseur (3) à leur extrémité extérieure radiale (33), sachant que
la zone intérieure radiale (30), des tubes d'air secondaire (2) est fixée dans un
évidement (31) d'une bride de palier (32) d'un disque de compresseur (3), et ce de
manière ajustée et orientée vers l'extérieur dans le sens radial, et que la zone extérieure
radiale (33) du tube d'air secondaire (2) est guidée de manière mobile dans le sens
radial dans un évidement (34) d'une branche de palier (35) d'un disque de compresseur
(3), caractérisé en ce que la zone radiale extérieure (33) du tube d'air secondaire (2) est assurée contre un
déplacement radial vers l'intérieur au moyen d'un élément de blocage (36), que le
tube d'air secondaire (2) est muni d'un bourrelet d'arrêt (38) annulaire à son extrémité
radiale extérieure (33), et contre lequel l'élément de blocage (36) peut s'appuyer,
et que chaque élément de blocage (36) est fixé par un boulon (18) reliant les deux
disques de compresseur (3, 4) et comprend une branche d'arrêt (39) destinée à prendre
appui sur le bourrelet d'arrêt (38).
2. Réducteur de tourbillons selon la revendication n° 1, caractérisé en ce que le tube d'air secondaire (2) est muni dans sa zone intérieure radiale (30) d'un tore
(37), qui s'appuie dans le sens radial de l'intérieur contre la bride de palier (32).
3. Réducteur de tourbillons selon la revendication n° 1, caractérisé en ce que l'élément de blocage (36) comprend une branche de retenue (40) déformable destinée
à maintenir le boulon (18).
4. Réducteur de tourbillons selon une des revendications n° 1 à 4, caractérisé en ce que les surfaces de contact entre le tube d'air secondaire (2) et le disque de compresseur
(3) sont sphériques.
5. Réducteur de tourbillons selon une des revendications n° 1 à 4, caractérisé en ce que les surfaces de contact entre le tube d'air secondaire (2) et le disque de compresseur
(3) sont planes.