[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Absaugkammer für einen Wasserbalken zur Strahlbeaufschlagung
von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen, bestehend aus Stapelfasern, Endlosfilamenten
oder Zellulosefasern auch aus mehreren Lagen oder Gemischen und einer an der unteren
Seite der Absaugkammer vorgesehenen perforierten Absaugfläche für das Absaugen von
Sprühwasser.
[0002] Es ist bereits bekannt, die an die Unterseite des Wasserbalkens spritzende Flüssigkeit
aufzufangen (
DE 199 23 591 A1). Hierzu dient eine Einrichtung, die seitlich des Wasserbalkens über seine Länge
angeordnet ist. An der Kante des Wasserbalkens ist ein trichterförmiger Schlitz gebildet,
an dessen innerem Ende ein Saugschlitz mit einer Höhe von etwa 2 mm gebildet wird.
Wird dann an die ansonsten rundum geschlossene Einrichtung ein genügend großer Unterdruck
angeschlossen, so können sämtliche Tropfen einschließlich eines Spritznebels von der
Unterseite des Wasserbalkens schadlos für die zu vernadelnde Ware abgesaugt werden.
[0003] Ferner ist für die Wasservernadelung von Geweben ein Wasserbalken bekannt (
WO 01/40562 A1), dem eine Abdeckrinne zugeordnet ist, die aus einer oberen Halterung und einer darunter
angeordneten Abdeckrinne mit einer porösen Unterseite so angebracht ist, dass ein
Absaugkanal gebildet werden kann. Hierzu sind eine Ansaugöffnung sowie eine waagerechte
poröse Abdeckplatte einseitig vom Wasserstrahl angeordnet. Mit dieser Vorrichtung
kann entsprechendes Spritzwasser nur unzureichend entfernt werden. Weiterhin kann
entstehendes Spritzwasser auf der gegenüberliegenden Seite des Wasserstrahls nicht
abgesaugt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dass ein aus dem Wasserbalken austretender
Wasserstrahl in seiner Laufrichtung über die gesamte Länge und/oder Breite des Wasserbalkens
nicht durch Spritzwasser und den durch das Spritzen entstehenden Wassernebel beeinträchtigt
und die bisher übliche Tropfenbildung an der Unterseite des Wasserbalkens ausgeschlossen
wird.
[0005] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Absaugfläche geneigt verlaufend angeordnet
ist und sich von einem oberen Bereich nahe liegend des Wasserbalkens und/oder einer
Tropfkante bis zu einem unteren Bereich der Absaugkammer erstreckt.
[0006] Hierdurch wird auf einfache und kostengünstige Weise erreicht, dass ein annähernd
tropffreier Wasserbalken gewährleistet wird, und ferner wird sichergestellt, dass
das Spritzwasser auf beiden Seiten des Wasserstrahls vollständig abgesaugt wird, so
dass keine Tropfen mehr auf das Gewebe, eine Gewebegewirkbahn oder ein Vlies fallen,
was zu deren Verunreinigung bzw. Beeinträchtigung führen kann. Die Ableitung des Sprühwassers
ist dabei besonders wirkungsvoll, weil sich an der geneigt angeordneten Absaugfläche
einer Absaugkammer Wassertropfen auf Grund der Schwerkraft in Richtung des unteren
Bereichs der Absaugfläche bewegen und somit vom Wasserstrahl entfernen. Dazu kann
der dem Wasserbalken zugewandte Bereich der Absaugkammer auch ohne eine Tropfkante
ausgebildet sein.
[0007] Hierzu ist es vorteilhaft, dass die perforierte Absaugfläche Öffnungen mit unterschiedlich
großer Querschnittsfläche aufweist. Somit wird ein einheitlicher Saugdruck über die
gesamte Absaugfläche der Absaugeinrichtung gewährleistet.
[0008] Vorteilhaft ist es ferner, dass die Querschnittsflächen der Öffnungen beginnend von
der Tropfkante nach unten hin zunehmend größer sind.
[0009] Vorteilhaft ist es außerdem, dass die Querschnittsflächen der Öffnungen beginnend
von der Tropfkante kontinuierlich oder in gleichmäßigen Schritten zunehmend größer
sind.
[0010] Vorteilhaft ist es auch, dass der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen gleich
oder unterschiedlich groß ist.
[0011] Vorteilhaft ist es ferner, dass von einer Tangentialen einer Siebwalze und der perforierten
Absaugfläche ein Winkel gebildet ist, der zwischen 5° und 25°, insbesondere zwischen
6° und 15° groß ist, wobei die Öffnungen der Absaugfläche an der einem Wasserstrahl
zugewandten inneren Seite eine offene Fläche von etwa 3% bis 8% vorzugsweise 5% und
an der äußeren Seite von etwa 10% bis 25% vorzugsweise 20% ausmachen. Dadurch wird
an der äußeren Seite der Absaugfläche eine stärkere Luftströmung als an der inneren
erreicht. Die Wassertropfen, die auf Grund der Schwerkraft zum unteren und damit zum
äußeren Bereich der Absaugfläche wandern, werden dann endgültig über die großen Öffnungen
in das Innere der Absaugkammer gesaugt.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass dem Wasserbalken
und/oder der Absaugkammer eine Luftzuführvorrichtung zugeordnet ist, die mit mindestens
einer Auslassöffnung ausgestattet ist, die im Bereich des Wasserbalkens vorgesehen
ist. Damit wird erreicht, dass der Wasserstrahl mit einem zusätzlichen und unabhängigen
trockenen Luftstrom versorgt wird. Dabei wird der Sogeffekt des mit bis zu 200 m/s
laufenden Wasserstrahls genutzt. Dieser saugt nun nicht mehr die mit Sprühnebel angereicherte
feuchte Umgebungsluft an, sondern die über die Luftzuführvorrichtung bereitgestellte
trockene Luft. Somit kann die durch feinste Wassertröpfchen in der Luft verursachte
Ablenkung des Wasserstrahls unterbunden werden.
[0013] Vorteilhaft ist es ferner, dass die Luftzuführvorrichtung einen Luftzuführkanal aufweist,
der durch einen Abstand von 1 bis 15 mm, vorzugsweise von 3 bis 10 mm und insbesondere
von 3 mm und 6 mm zwischen einer Außenseite des Wasserbalkens und einer dem Wasserbalken
zugewandten Außenseite der Absaugkammer gebildet ist. In dieser besonders einfachen
Ausgestaltung der Luftzuführvorrichtung ist der Luftzuführkanal durch einen Luftspalt
zwischen dem Wasserbalken und der Absaugkammer gebildet. Dazu werden also im Wesentlichen
keine zusätzlichen Bauteile benötigt. Der Luftzuführkanal kann aber beispielsweise
auch über installierte Schläuche realisiert sein.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Luftzuführvorrichtung kann die Luftzufuhr
zum Wasserstrahl derart erfolgen, dass der Luftzuführvorrichtung zur Erzeugung eines
leichten Überdrucks ein Gebläse zugeordnet ist. Somit wird dem Wasserstrahl die trockene
Luft aktiv zugeführt und die Luftzufuhr zum Wasserstrahl erfolgt nicht ausschließlich
auf Grund der oben beschriebenen Sogwirkung durch den Wasserstrahl, sondern auch durch
einen geringen Überdruck innerhalb des Luftzuführkanals.
[0015] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, dass sich die Auslassöffnung
der Luftzuführvorrichtung in etwa über die gesamte Länge des Wasserbalkens erstreckt.
Hierdurch wird auf einfache Weise gewährleistet, dass über die gesamte Länge des Wasserbalkens
der Wasserstrahl mit trockener Luft versorgt und somit nicht durch feine Wassertröpfchen
oder Sprühnebel beeinflusst wird.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass die Auslassöffnung
der Luftzuführvorrichtung so ausgerichtet ist, dass der Luftstrom in etwa senkrecht
auf den aus dem Wasserbalken austretenden Wasserstrahl auftrifft. Hierdurch wird auf
einfache Weise der austretende Wasserstrahl fokussiert und Spritzwasser in Richtung
des Wasserstrahls geleitet.
[0017] Vorteilhaft ist es hierzu außerdem, dass die Luftzuführvorrichtung bzw. der Luftspalt
zumindest teilweise zwischen dem Wasserbalken und der Auslassöffnung der Absaugkammer
vorgesehen bzw. an der Außenseite des Wasserbalkens entlang geführt ist und im Bereich
einer unteren Seite des Wasserbalkens parallel zu diesem verläuft. Mit Hilfe des aus
der Luftzuführvorrichtung austretenden trockenen Luftstroms im Bereich der Unterseite
des Wasserbalkens wird der austretende Wasserstrahl fokussiert. Dabei wird der herangeführte
Luftstrom bis zum Austritt vor Spritzwasser geschützt, da der Luftzuführkanal nach
unten hin von der Absaugkammer begrenzt wird.
[0018] Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, dass die
Absaugkammer und/oder die Luftzuführvorrichtung jeweils symmetrisch zu beiden Seiten
des Wasserbalkens und/oder des Wasserstrahls angeordnet ist bzw. sind. Vom Gewebe
reflektiertes Spritzwasser kann also in Laufrichtung des Gewebes nach dem Auftreffen
des Wasserstrahls oder bei Bedarf wahlweise auch vor dem Wasserstrahl abgesaugt werden.
Ebenso kann die unabhängige Zufuhr trockener Luft über die Luftzuführvorrichtung sowohl
vor als auch hinter dem Wasserstrahl erfolgen. Dabei kann die Anordnung der Absaugkammer
sowie der Luftzuführvorrichtung unabhängig voneinander in beliebigen Kombinationen
erfolgen.
[0019] Vorteilhaft ist es hierzu auch, dass die Öffnungen der perforierten Absaugfläche
an der dem Wasserstrahl zugewandten inneren Seite vorzugsweise als parallel verlaufende
Schlitze mit einer Länge zwischen 1 mm und 10 mm und einer Breite zwischen 0,1 mm
und 3 mm ausgebildet sind, wobei die an der äußeren Seite der perforierten Absaugfläche
vorgesehenen Öffnungen vorzugsweise winkelförmig mit einer Länge zwischen 1 mm und
10 mm und einer Breite zwischen 0,1 mm und 3 mm ausgebildet sind.
[0020] Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass die Öffnungen unterschiedlich geformte Querschnittsflächen
aufweisen und oval, mehreckig, winkelförmig oder als längliche Schlitze ausgebildet
sind. Eine derartige Anordnung sowie Form der Öffnungen gewährleistet, dass die Tropfen
bei deren Wanderung entlang der Oberfläche in Richtung des unteren Bereiches der Absaugfläche
gezwungen werden, die Öffnungen zu passieren und diese nicht leicht umgehen können.
Besonders effektiv sind dabei die winkelförmig gestalteten Öffnungen der perforierten
Absaugfläche in jenem Bereich mit einer relativ großen offenen Fläche.
[0021] Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass in der Absaugkammer
ein Luftverdrängungskörper derart positioniert ist, dass eine gleichmäßige Sogwirkung
über die gesamte Breite und/oder Länge der perforierten Absaugfläche gewährleistet
wird, da die Absaugung einseitig erfolgt. Durch die Anordnung des Luftverdrängungskörpers
werden Luftströmungen innerhalb der Absaugkammer je nach Bedarf fein justiert. Eine
besondere Flexibilität wird dabei erreicht, wenn der Luftverdrängungskörper in seiner
Höhe sowie Neigung variabel montiert ist.
[0022] Ferner ist es vorteilhaft dass sich der Luftverdrängungskörper oberhalb der perforierten
Absaugfläche insbesondere oberhalb der Absaugfläche mit relativ großer offener Fläche
befindet und die perforierte Absaugfläche derart einengt, dass ein maximaler Luftstrom
von beispielsweise 2 m/s an der Außenseite der perforierten Absaugfläche erreicht
wird.
[0023] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass sich der Luftverdrängungskörper
in etwa über die gesamte Breite und/oder Länge der Absaugkammer erstreckt und dass
der Luftverdrängungskörper ein in etwa rechteckförmiger Körper insbesondere ein Gehäuse
ist, das sich in Richtung der Absaugkammer erstreckt und in diese Richtung geneigt
verläuft. Dadurch wird über die gesamte Fläche der Absaugvorrichtung eine gleichmäßige
Absaugleistung gewährleistet.
[0024] Vorteilhaft ist es auch, dass der Luftverdrängungskörper eine untere Seite aufweist,
die in Längsrichtung der Absaugkammer mit deren Unterseite einen Winkel einschließt,
der zwischen 1° und 30° insbesondere zwischen 1° und 5° groß ist, wobei der Spalt
zwischen dem Luftverdrängungskörper und der perforierten Absaugfläche in Richtung
der Absaugeinrichtung enger wird.
[0025] Dabei ist es vorteilhaft, dass der Luftverdrängungskörper mit seinem einen Ende oder
seiner Seitenwand im Bereich einer an der Absaugkammer angeschlossenen Absaugeinrichtung
endet.
[0026] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und
in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Absaugkammer für einen Wasserbalken zur Strahlbeaufschlagung von Geweben mit
einer Absaugkammer im Schnitt,
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Absaugkammer für einen Wasserbalken mit einer
Luftzufuhrrichtung, die mit einer Auslassöffnung ausgestattet ist, die im Bereich
des Wasserbalkens endet,
- Fig. 3
- einen in der Absaugkammer vorgesehenen Luftverdrängungskörper, der derart positioniert
ist, dass eine gleichmäßige Saugwirkung über die gesamte Breite der perforierten Oberfläche
bzw. Absaugfläche gewährleistet wird,
- Fig. 4
- ein Ausführungsbeispiel für die Gestaltung von Öffnungen der perforierten Absaugfläche,
wobei die Anordnung der Öffnungen ein effizientes Absaugen des Sprühwassers an der
Unterseite einer Absaugkammer ermöglicht.
[0028] In Fig. 1 ist mit 1a ein Wasserbalken bezeichnet, aus dem ein Wasserstrahl 10 über
in der Zeichnung nicht dargestellte Düsenöffnungen austritt und auf über eine Gewebeunterlage
13 einer Siebtrommel bzw. Siebwalze 14a herangeführtes Gewebe, eine Gewebegewirkbahn
oder Vliese 2 auftrifft. Dabei wird das Wasser zum größten Teil über eine Wasserabführvorrichtung
12 der Siebwalze 14a abgeführt.
[0029] Im Bereich des Wasserbalkens 1a befindet sich eine Absaugvorrichtung bzw. Absaugkammer
5a, die an ihrer unteren Seite 5b eine geneigt verlaufende perforierte Absaugfläche
3a, b mit Öffnungen 3c aufweist, so dass das beim Auftreten des Wasserstrahls 10 auf
Gewebe, eine Gewebegewirkbahn oder Vliese 2 entstehende Spritzwasser an die Unterseite
der Absaugkammer 5b geleitet wird und dann von der Absaugkammer 5a vollständig abgesaugt
werden kann. Hierdurch können die an der Unterseite des Wasserbalkens 1a auftretenden
Wassertropfen vermieden werden und nicht mehr auf das Gewebe, die Gewebegewirkbahn
oder die Vliese 2 abtropfen.
[0030] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Absaugkammer 5a symmetrisch zu beiden Seiten
des Wasserbalkens 1 a angeordnet. In der Absaugkammer 5a besteht ein Unterdruck, welcher
durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Pumpe, die über einen Absaugschlauch
8b mit der Absaugkammer 5a verbunden ist, bereitgestellt wird.
[0031] Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Absaugkammer 5a für den Wasserbalken
1 a zur Strahlbeaufschlagung von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen 2 mit an
der unteren Seite 5b der Absaugkammer 5a vorgesehenen perforierten Absaugflächen 3a
und 3b für das Absaugen von Sprühwasser 4. Die perforierte Absaugfläche 3a, 3b ist
derart geneigt verlaufend angeordnet, dass sie sich von einem oberen Bereich 6b nahe
liegend des Wasserbalkens 1 a und/oder einer Tropfkante 6a bis zu einem unteren Bereich
6c der Absaugkammer 5a erstreckt. Der erste Abschnitt 3a der perforierten Absaugfläche
hat eine relativ kleine offene Fläche, während der zweite Abschnitt 3b der perforierten
Absaugfläche eine relativ große Fläche besitzt. In einer zeichnerisch nicht dargestellten
Ausführungsvariante kann die Absaugkammer auch ohne die Tropfkante ausgeformt sein.
[0032] Die in der perforierten Absaugfläche vorgesehenen Öffnungen 3c weisen im Abschnitt
3a einen kleineren Durchschnitt auf als die Öffnungen 3c im Abschnitt 3b. Auf diese
Weise wird ein annähernd gleicher Sogdruck an der Innenoberseite der Absaugfläche
3a bzw. 3b erzeugt, so dass das auf dem Gewebe, der Gewebegewirkbahn oder den Vliesen
2 auftreffende Spritzwasser ohne weiteres abgesaugt werden kann. Weiterhin können
dadurch die auf Grund der Schwerkraft nach unten wandernden Wassertropfen durch die
größeren Öffnungen 3c im unteren Bereich der Absaugfläche 6c vollständig in die Absaugkammer
5a hineingesaugt werden.
[0033] Der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen 3c kann gleich oder unterschiedlich
groß sein. Die Querschnittsflächen der Öffnungen 3c beginnend von der Tropfkante 6a
werden in Richtung der Absaugkammer 5a bzw. einer dem Wasserbalken 1a abgewandten
Seite 5c der Absaugkammer 5a zunehmend größer. Hierzu können auch die Querschnittsflächen
der Öffnungen 3c beginnend von der Tropfkante 6a kontinuierlich oder in gleichmäßigen
Schritten zunehmend größer werden.
[0034] Wie aus Fig. 2, dem zweiten Ausführungsbeispiel, hervorgeht, liegt an dem Außenumfang
der Siebwalze 14a eine Tangentiale 14b an. Die Tangentiale 14b schließt mit der unteren
Oberfläche der Absaugfläche 3a und 3b einen Winkel α ein. Der Winkel α kann zwischen
5° und 25° vorzugsweise jedoch zwischen 6° und 15° groß sein. Die Öffnungen 3c der
Absaugfläche 3a, 3b an der dem Wasserstrahl 10 des Wasserbalkens 1 a zugewandten inneren
Seite 3a machen eine offene Fläche von etwa 3% bis 8% vorzugsweise von 5% und an der
äußeren Seite eine offene Fläche von etwa 10% bis 25% vorzugsweise von 20% ca. 20%
aus. Gemäß Fig. 2 befindet sich auf der rechten Seite des Wasserbalkens 1a die Absaugkammer
5a, die als in etwa rechteckförmiger Kasten ausgebildet sein kann und über die Sprühwasser
4 aufgenommen wird.
[0035] Gemäß Fig. 2 ist dem Wasserbalken 1 a und der Absaugkammer 5a eine Luftzuführvorrichtung
11a zugeordnet, die einen Luftzuführkanal 11 b aufweist, der im Bereich der unteren
Seite 1 b des Wasserbalkens 1 a endet, wobei sich eine Auslassöffnung 11c des Luftzuführkanals
11b in der Nähe des Wasserstrahls 10 befindet. Der Luftzuführkanal 11 b wird im Wesentlichen
durch eine Außenseite des Wasserbalkens 1c und eine linke Außenseite 5d der Absaugkammer
5a gebildet. Der Luftzuführkanal 11b verläuft hierzu in etwa parallel zu der Außenseite
des Wasserbalkens 1 a und der unteren Seite 1 b des Wasserbalkens 1 a. Im Bereich
der Auslassöffnung 11 c des Luftzuführkanals 11 b befindet sich auch die zur Absaugkammer
5a gehörige Tropfkante 6a. An der Tropfkante 6a können sich lediglich sehr feine Wassertropfen
bilden, die keinen weiteren Schaden anrichten können, wenn sie nach unten fallen.
[0036] Die über den Luftzuführkanal 11b der Luftzuführvorrichtung 11a an den Wasserstrahl
10 herangeführte trockene Luft hat den Vorteil, dass diese den Wasserstrahl 10 nicht
in seiner Richtung beeinflusst. Der Wasserstrahl 10 wird somit nicht durch feinste
Wassertropfen bzw. Nebel beeinflusst und kann besonders fokussiert auf das Gewebe,
die Gewebegewirkbahn oder die Vliese 2 projiziert werden. Dabei wird in diesem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 die trockene Luft über den Luftzuführkanal 11 b durch die dem Wasserstrahl
10 intrinsische Sogwirkung herangeführt.
[0037] Über die Luftzuführvorrichtung 11 a kann in einem weiteren Ausführungsbeispiel, welches
zeichnerisch nicht dargestellt ist, bei Bedarf mit Hilfe eines Gebläses die trockene
Luft auch aktiv zum Wasserstrahl 10 zugeführt werden.
[0038] Gemäß Fig. 2 befindet sich lediglich auf der rechten Seite des Wasserbalkens 1 a
die Luftzuführvorrichtung 11a und die Absaugkammer 5a. Nach einem weiteren in der
Zeichnung jedoch nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Absaugkammer 5a
symmetrisch auf beiden Seiten des Wasserbalkens 1a angeordnet werden (siehe auch Fig.
1). Ebenso kann auch die Luftzuführvorrichtung 11a symmetrisch auf beiden Seiten des
Wasserbalkens 1a angeordnet werden.
[0039] Die Querschnittsfläche der Luftzuführvorrichtung 11a bzw. des Luftzuführkanals 11
b ist zwischen 3 und 15 mm vorzugsweise zwischen 5 und 10 mm, insbesondere zwischen
7 und 8 mm groß.
[0040] Der Luftzuführkanal 11 b der Luftzuführvorrichtung 11a wird in diesem Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen durch einen Abstand von 1 bis 15 mm, vorzugsweise von 3 bis 10 mm
und insbesondere von 3 und 6 mm zwischen einer Außenseite des Wasserbalkens 1 c und
der dem Wasserbalken zugewandten Außenseite der Absaugkammer 5d gebildet. Der Luftzuführkanal
11 b kann in einer zeichnerisch nicht dargestellten Ausführungsvariante auch durch
Schläuche oder ähnliche Luftzufuhreinrichtungen ausgestaltet sein.
[0041] Die Auslassöffnung 11 c erstreckt sich in etwa über die gesamte Breite des Wasserbalkens
1 a. Die Auslassöffnung 11 c ist ferner so ausgerichtet, dass der austretende Luftstrahl
in etwa senkrecht auf den aus dem Wasserbalken 1 a austretenden Wasserstrahl 10 auftritt.
[0042] Gemäß der Fig. 4 können die Öffnungen 3c der perforierten Absaugfläche an der dem
Wasserstrahl 10 zugewandten Seite 3a als längliche in etwa parallel verlaufende Schlitze
mit einer Länge zwischen 1 mm und 10 mm und einer Breite A zwischen 0,1 mm und 3 mm
ausgebildet sein. Ferner ist es möglich, dass die an der äußeren Seite 3b der perforierten
Absaugfläche vorgesehenen Schlitze vorzugsweise winkelförmig mit einer Länge zwischen
1 mm und 10 mm und einer Breite B zwischen 0,1 mm und 3 mm ausgebildet sind. Je nach
Ausführungsbeispiel können die Schlitze auch linienförmig bzw. einen wellenförmigen
Verlauf aufweisen. Alle diese Gestaltungsvarianten der Öffnungen 3c haben das Ziel,
die an der perforierten Absaugfläche entlanglaufenden Wassertropfen des Sprühwassers
4 möglichst effizient aufzunehmen. Dabei soll im Besonderen verhindert werden, dass
die Wassertropfen des Sprühwassers 4 zwischen den Öffnungen 3c hindurch laufen können.
[0043] Gemäß den Fig. 2 und 3 kann nach einem weiteren Ausführungsbeispiel in der Absaugkammer
5a ein Luftverdrängungskörper 7a angeordnet sein, der unterschiedliche Formgebungen
aufweisen kann. Gemäß Fig. 2 und 3 ist der Luftverdrängungskörper 7a als Hohlkörper
ausgebildet und wird von zwei parallel verlaufenden Seitenwänden 7c und 7d begrenzt.
Im Bereich der Absaugfläche 3a und b verläuft eine untere Seite 7b des Verdrängungskörpers
7a in etwa parallel zur Innenoberfläche der perforierten Absaugfläche 3a, 3b. Zwischen
der Unterseite 7b des Verdrängungskörpers 7a und der Innenoberfläche der Absaugfläche
3a und 3b besteht ein kleiner Spalt zwischen 2 mm und 10 mm, der dafür sorgt, dass
über die gesamte Absaugfläche ein gleichmäßiger Absaugdruck erzielt wird. Der Luftverdrängungskörper
7a befindet sich oberhalb der perforierten Absaugfläche 3a, 3b insbesondere oberhalb
der Absaugfläche mit relativ großer offener Fläche 3b, so dass die perforierte Absaugfläche
3a, 3b derart eingeengt wird, dass ein maximaler Luftstrom von beispielsweise 2 m/s
an der Außenseite der perforierten Absaugfläche 3b erreicht wird.
[0044] In vorteilhafter Weise erstreckt sich der Luftverdrängungskörper 7a auch über die
gesamte Breite und/oder Länge der Absaugkammer 5a. Um eine größtmögliche Flexibilität
bei der Einstellung der Luftströmungen innerhalb der Absaugkammer 5a zu erreichen
kann der Luftverdrängungskörper 7a in einer weiteren nicht zeichnerisch dargestellten
vorteilhaften Ausführungsform in seiner Höhe sowie Neigung variabel montiert sein.
[0045] Wie aus Fig. 2 hervorgeht, erstreckt sich die Unterseite 7b des Verdrängungskörpers
7a in die gleiche Richtung wie die Absaugfläche 3a und 3b und schließt somit einen
zeichnerisch nicht dargestellten Winkel γ zwischen 5° und 30° ein. Wie aus Fig. 3
ferner hervorgeht, kann der Luftverdrängungskörper aber auch mit seiner unteren Seite
7b gegenüber der Innenoberfläche der perforierten Absaugfläche 3a, 3b einen Winkel
β einschließen, der zwischen 1° und 30° bzw. zwischen 1° und 5° groß ist, wobei der
Spalt zwischen dem Luftverdrängungskörper 7a und der perforierten Absaugfläche 3a,
3b in Richtung einer Absaugeinrichtung 8a enger wird. An der hinteren Seite der Absaugkammer
5a befindet sich eine Absaugeinrichtung bestehend aus einem Anschlussstutzen 8a und
einem Absaugschlauch 8b, über die das von der Absaugkammer 5a aufgenommene Spritzwasser
abgeführt wird sowie der Unterdruck in derselben erzeugt wird. Der Innenraum der Absaugkammer
5a ist über eine Versorgungsklappe 9 zugänglich.
[0046] Wie aus Fig. 3 hervorgeht, endet in vorteilhafter Weise der Luftverdrängungskörper
7a mit seinem unteren Ende im Bereich des Anschlussstutzens der Absaugeinrichtung
8a.
Bezugszeichenliste:
[0047]
- 1a
- Wasserbalken
- 1 b
- untere Seite des Wasserbalkens
- 1c
- Außenseite des Wasserbalkens
- 2
- Gewebe, Gewebegewirkbahn, Vlies
- 3a
- perforierte Absaugfläche, relativ kleine offene Fläche
- 3b
- perforierte Absaugfläche, relativ große offene Fläche
- 3c
- Öffnung
- 4
- Sprühwasser
- 5a
- Absaugkammer
- 5b
- Untere Seite der Absaugkammer
- 5c
- Seite der Absaugkammer, dem Wasserbalken abgewandt
- 5d
- Seite der Absaugkammer, dem Wasserbalken zugewandt
- 6a
- Tropfkante
- 6b
- oberer Bereich der Absaugfläche bzw. Absaugkammer
- 6c
- unterer Bereich der Absaugfläche bzw. Absaugkammer
- 7a
- Luftverdrängungskörper
- 7b
- untere Seite des Verdrängungskörpers
- 7c
- Seitenwand des Verdrängungskörpers
- 7d
- Seitenwand des Verdrängungskörpers
- 8a
- Absaugeinrichtung, Anschlussstutzen
- 8b
- Absaugeinrichtung, Absaugschlauch
- 9
- Versorgungsklappe
- 10
- Wasserstrahl
- 11a
- Luftzuführvorrichtung, Luftspalt
- 11 b
- Luftzuführkanal
- 11 c
- Auslassöffnung
- 12
- Wasserabführvorrichtung
- 13
- Gewebeunterlage
- 14a
- Siebwalze
- 14b
- Tangentiale
- α
- Winkel
- β
- Winkel
1. Absaugkammer (5a) für einen Wasserbalken (1a) zur Strahlbeaufschlagung von Geweben,
Gewebegewirkbahnen oder Vliesen (2) bestehend aus Stapelfasern, Endlosfilamenten oder
Zellulosefasern auch aus mehreren Lagen oder Gemischen daraus und einer an einer unteren
Seite (5b) der Absaugkammer (5a) vorgesehenen, perforierten Absaugfläche (3a, 3b)
für das Absaugen von Sprühwasser (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugfläche (3a, 3b) geneigt verlaufend angeordnet ist und sich von einem oberen
Bereich (6b) nahe liegend des Wasserbalkens (1a) und/oder einer Tropfkante (6a) bis
zu einem unteren Bereich (6c) der Absaugkammer (5a) erstreckt.
2. Absaugkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die perforierte Absaugfläche (3a, 3b) Öffnungen (3c) mit unterschiedlich großer Querschnittsfläche
aufweist.
3. Absaugkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsflächen der Öffnungen (3c), beginnend von der Tropfkante (6a) zunehmend
größer ausgebildet sind.
4. Absaugkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsflächen der Öffnungen (3c) beginnend von der Tropfkante (6a) kontinuierlich
oder in gleichmäßigen Schritten zunehmend größer sind.
5. Absaugkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den einzelnen Öffnungen (3c) gleich oder unterschiedlich groß
ist.
6. Absaugkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Tangentialen (14b) einer Siebwalze (14a) und der perforierten Absaugfläche
(3a, 3b) ein Winkel (α) gebildet ist, der zwischen 5° und 25°, insbesondere zwischen
6° und 15° groß ist, wobei die Öffnungen der Absaugfläche an der einem Wasserstrahl
(10) zugewandten inneren Seite (3a) eine offene Fläche von etwa 3% bis 8% vorzugsweise
von 5% und an der äußeren Seite (3b) von etwa 10% bis 25% vorzugsweise von 20% ausmacht.
7. Absaugkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasserbalken (1a) und/oder der Absaugkammer (5a) eine Luftzuführvorrichtung (11a)
zugeordnet ist, die mit mindestens einer Auslassöffnung (11 c) ausgestattet ist, die
im Bereich des Wasserbalkens (1 a) vorgesehen ist.
8. Absaugkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführvorrichtung (11a) einen Luftzuführkanal (11 b) aufweist, der durch
einen Abstand von 1 bis 15 mm, vorzugsweise von 3 bis 10 mm und insbesondere von 3
und 6 mm zwischen einer Außenseite (1c) des Wasserbalkens (1a) und einer dem Wasserbalken
zugewandten Außenseite (5d) der Absaugkammer (5a) gebildet ist.
9. Absaugkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass über die Luftzuführvorrichtung (11a) die Luftzufuhr zum Wasserstrahl (10) erfolgt,
wobei der Luftzuführvorrichtung (11a) zur Erzeugung eines Überdrucks ein Gebläse zugeordnet
ist.
10. Absaugkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Auslassöffnung (11 c) in etwa über die gesamte Länge des Wasserbalkens (1
a) erstreckt.
11. Absaugkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnung (11c) so ausgerichtet ist, dass der Luftstrom in etwa senkrecht
auf den aus dem Wasserbalken (1 a) austretenden Wasserstrahl (10) auftrifft.
12. Absaugkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführvorrichtung oder der Luftspalt (11a) zumindest teilweise zwischen dem
Wasserbalken (1a) und der Auslassöffnung (11c) der Absaugkammer (5a) vorgesehen ist
oder an der Außenseite (1c) des Wasserbalkens (1a) entlang geführt ist und im Bereich
einer unteren Seite des Wasserbalkens (1 b) parallel zu diesem verläuft.
13. Absaugkammer nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugkammer (5a) und/oder die Luftzuführvorrichtung (11a) jeweils symmetrisch
zu beiden Seiten des Wasserbalkens (1a) und/oder des Wasserstrahls (10) angeordnet
ist bzw. sind.
14. Absaugkammer nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (3c) der perforierten Absaugfläche an der dem Wasserstrahl (10) zugewandten
inneren Seite (3a) vorzugsweise als parallel verlaufende Schlitze mit einer Länge
zwischen 1 mm und 10 mm und einer Breite zwischen 0,1 mm und 3 mm ausgebildet sind
und die an der äußeren Seite (3b) der perforierten Absaugfläche vorgesehenen Öffnungen
vorzugsweise winkelförmig mit einer Länge zwischen 1 mm und 10 mm und einer Breite
zwischen 0,1 mm und 3 mm ausgebildet sind.
15. Absaugkammer nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (3c) unterschiedlich geformte Querschnittsflächen aufweisen und oval,
mehreckig, winkelförmig oder als längliche Schlitze ausgebildet sind.
16. Vorrichtung zur Wasserstrahlbeaufschlagung von Geweben, Gewebegewirkbahnen oder Vliesen
(2) bestehend aus Stapelfasern, Endlosfilamenten oder Zellulosefasern auch aus mehreren
Lagen oder Gemischen und dem Wasserbalken (1a), dem die Absaugkammer (5a) zugeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Absaugkammer (5a) ein Luftverdrängungskörper (7a) derart positioniert ist,
dass eine gleichmäßige Sogwirkung über die gesamte Breite und/oder Länge der perforierten
Absaugfläche (3a, 3b) gewährleistet wird.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Luftverdrängungskörper (7a) oberhalb der perforierten Absaugfläche (3a,
3b) insbesondere oberhalb der Absaugfläche mit relativ großer offener Fläche (3b)
befindet und die perforierte Absaugfläche (3a, 3b) derart einengt, dass ein maximaler
Luftstrom von beispielsweise 2 m/s an der Außenseite der perforierten Absaugfläche
(3b) erreicht wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Luftverdrängungskörper (7a) in etwa über die gesamte Breite und/oder Länge
der Absaugkammer (5a) erstreckt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverdrängungskörper (7a) ein in etwa rechteckförmiger Körper insbesondere
ein Gehäuse ist, das sich in Richtung der Absaugkammer (5a) erstreckt und in dieser
Richtung geneigt verläuft.
20. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverdrängungskörper (7a) eine untere Seite (7b) aufweist, die in Längsrichtung
der Absaugkammer (5a) mit deren Unterseite (5b) einen Winkel (β) einschließt, der
zwischen 1° und 30° insbesondere zwischen 1° und 5° groß ist, wobei der Spalt zwischen
dem Luftverdrängungskörper (7a) und der perforierten Absaugfläche (3a, 3b) in Richtung
einer Absaugeinrichtung (8a) enger wird.
21. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverdrängungskörper (7a) mit seinem einen Ende oder seiner Seitenwand (7d)
im Bereich der an der Absaugkammer (5a) angeschlossenen Absaugeinrichtung (8a) endet.