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EP 1 338 703 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2007 Patentblatt 2007/31 |
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Anmeldetag: 25.02.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fahrbahnbegrenzung
Lane separator
Séparateur de voie de circulation routière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.08.2003 Patentblatt 2003/35 |
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Patentinhaber: |
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- Morgenthaler, Otto J.
8800 Thalwil (CH)
- G.H. Tschanz Rohr
8021 Zürich (CH)
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Erfinder: |
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- Morgenthaler, Otto J.
8800 Thalwil (CH)
- G.H. Tschanz Rohr
8021 Zürich (CH)
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Vertreter: Rüedi, Regula Béatrice et al |
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E. Blum & Co.
Patentanwälte VSP
Vorderberg 11 8044 Zürich 8044 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 420 503 US-A- 5 009 542
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GB-A- 1 081 899
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fahrbahnbegrenzungsabschnitt für mehrspurige Fahrbahnen
mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie eine daraus aufgebaute Fahrbahnbegrenzung mit
den Merkmalen von Anspruch 8.
[0002] Fahrbahnbegrenzungen sind seit langem als Leitplankensysteme an Autobahnen und Fernstrassen
bekannt und haben die Aufgabe, ein seitliches Ausbrechen der Fahrzeuge über den Strassenrand
hinaus zu verhindern. Diese Systeme sind formstabil und ortsfest installiert, d.h.
die die eigentliche Leitplanke tragenden Stützpfosten sind im Untergrund fest verankert
und die einzeln montierten Abschnitte sind zu einer durchgehenden Schiene fest miteinander
verbunden.
[0003] Daneben sind auch mobile formstabile Fahrbahnbegrenzungen im Einsatz, die beispielsweise
in Baustellenbereichen eingesetzt werden und aus einer Vielzahl von hintereinander
zu einer durchgehenden Barriere angeordneten Betonabschnitten oder auch Stahlkonstruktionen
bestehen.
[0004] Schliesslich sind mobile Sperrbarrieren bekannt, die aus einem oder auch mehreren
stabilen Sperr-Abschnitten bestehen, die quer zur Strasse im Boden versenkt angeordnet
sind und im Bedarfsfall mit Hilfe z.B. von hydraulischen Stempeln angehoben werden,
um ein Fahrzeug an der Durchfahrt zu hindern.
[0005] In neuerer Zeit sind die Verkehrsverhältnisse in Strassenund insbesondere in Autobahntunneln
aufgrund von schwersten Verkehrsunfällen mit extremen Bränden in den Mittelpunkt des
Experteninteresses gerückt. Es wurden eine Reihe von Vorschlägen und Konzepten entwickelt,
um die Ursachen und auch die Folgen von Verkehrsunfällen in langen Strassentunneln
zu verhindern oder zumindest zu begrenzen. Ein hinsichtlich der Verkehrssicherheit
optimales System besteht in der nach Fahrrichtung getrennten Linienführung in zwei
Tunneln, um die sich begegnenden Verkehrsströme voneinander zu trennen. Diese Lösung
ist jedoch insbesondere bei den z.B. die Alpen unterquerenden langen Tunneln nicht
in kurzer Zeit realisierbar, ausserdem sind die Kosten erheblich. Ein weiterer diskutierter
Vorschlag besteht in der Installation von stabilen stationären Fahrbahnbegrenzungen
jeweils in der Fahrbahnmitte, z.B. in der Art der bekannten Leitplankensysteme. Dieser
Vorschlag ist jedoch in der Praxis nicht realisierbar, da der Tunnel auch für Schwerstlastverkehr
mit überbreiten Spezialfahrzeugen befahrbar sein muss.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, zur Verminderung des Risikos für
schwere Verkehrsunfälle eine Fahrbahnbegrenzung für mehrspurige bis dahin nicht richtungsgetrennte
Fahrbahnen, insbesondere in Tunneln, zu schaffen, die unter vertretbaren Aufwand hergestellt
und eingebaut werden kann sowie eine schnelle Anpassung an die jeweilige Verkehrssituation
ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Fahrbahnbegrenzungsabschnitt für
mehrspurige Fahrbahnen mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie eine daraus aufgebaute
Fahrbahnbegrenzung mit den Merkmalen von Anspruch 8 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den
Zeichnungen.
[0008] Der erfindungsgemässe Fahrbahnbegrenzungsabschnitt für mehrspurige Fahrbahnen umfasst
wenigstens einen, vorzugsweise zwei Stützpfosten und wenigstens zwei seitlich daran
angeordnete Leitplankenelemente, die sich im Anwendungsfall in Fahrbahnlängsrichtung
erstrecken. Die Leitplankenelemente sind mit dem Stützpfosten um eine in Fahrbahnlängsrichtung
verlaufende Achse direkt oder indirekt über einen sich ebenfalls in Fahrbahnlängsrichtung
erstreckenden Träger schwenkbar verbunden. Die Länge des Stützpfostens ist vorzugsweise
mit einem in den Stützpfosten integrierten Hubkolben derart veränderlich, dass die
Leitplankenelemente aus einem Normalzustand mit einer ersten Höhe über dem Strassenniveau
in einen abgesenkten Zustand mit einer geringeren zweite Höhe über dem Strassenniveau
überführt werden können. Beim Absenken werden sie verschwenkt und bilden im abgesenkten
Zustand eine Überfahrrampe für den Stützpfosten bzw., falls vorhanden, einen längs
verlaufenden Träger.
[0009] Die Erfindung hat folgende Vorteile:
[0010] Durch die als Überfahrrampe ausgebildeten klappbaren Leitplankenelemente ist es möglich,
den Verkehr im Normalzustand, d.h. in der ausgefahrenen bzw. angehobenen Position
der Stützpfosten, richtungsmässig zu trennen. Im abgesenkten Zustand, d.h. in der
eingefahrenen Position der Stützpfosten und ausgeklappten Stellung der Leitplankenelemente,
ist ein bequemes Überfahren des zuvor von der Leitplanke eingenommenen Ortes bzw.
der nicht vollständig im Untergrund versenkten Stützpfosten möglich. Die obere Kante
der Stützpfosten bzw. des gegebenenfalls zusätzlich vorhandenen Trägers befindet sich
im abgesenkten Zustand vorzugsweise etwa in Höhe einer Trottoirkante. Damit stehen
z.B. für überbreite Schwerlasttransporte beide Fahrbahnen zur Verfügung. Ebenso ist
damit im Notfall die Gegenfahrbahn zugänglich.
[0011] Neben der mechanischen Schutzfunktion bewirkt die erfindungsgemässe Fahrbahnbegrenzung
auch einen wesentlichen psychologischen Effekt auf die Fahrzeuglenker, da diese durch
die nunmehr beidseitigen durchgehenden Begrenzungen der Fahrbahn das Gefühl einer
Fahrt in einer gut begrenzten Fahrspur haben und vom Gegenverkehr nicht mehr insbesondere
durch Blenden und andere Störeffekte in ihrem Fahrverhalten negativ beeinflusst werden.
Dieser Effekt kann noch dadurch verstärkt werden, dass an den Leitplankenelementen
Reflektoren oder ähnliches angebracht sind.
[0012] Indem die Leitplankenelemente eine Überfahrrampe bilden, entfällt die Notwendigkeit,
den gesamten Stützpfosten, gegebenenfalls mitsamt dem Träger, zu versenken. Die Stützpfosten
können daher einfach in Senkbohrungen eingesetzt sein, die ausgehend vom Fahrbahnbelag
in den Gesteinsuntergrund eingebracht werden. Die obere Kante des Stützpfostens und
der gesamte Träger bleiben über Fahrbahnniveau. Das Ausgraben, Betonieren, Sichern
und Instandhalten eines über die gesamte Fahrbahnlänge verlaufenden Schlitzgrabens
entfällt. Der Träger und/oder die Leitplankenelemente können des weiteren zur Sicherung
von auf Fahrbahnniveau verlegten Elementen, z.B. Versorgungsleitungen, dienen.
[0013] Der Forderung nach einfach zu bewerkstelligendem Heben der Leitplanke und im Katastrophenfall
nach raschem Absenken wird vorzugsweise durch die Verwendung einer pneumatischen Hubvorrichtung,
bei der wenigstens einer der Stützpfosten eines Abschnitts, vorzugsweise zwei, einen
Hubzylinder umfasst, entsprochen. Der Übergang vom abgesenkten Zustand in den Normalzustand
kann verhältnismässig schnell vorgenommen werden, z.B. auch vor Ort mittels eines
mobilen Kompressors. Vorzugsweise wird der Stützpfosten durch einen Verriegelungsmechanismus
im angehobenen Zustand gehalten, der zum Absenken gelöst wird, so dass sich die Stützpfosten
aufgrund der Schwerkraft absenken. Dies geht im Notfall innerhalb weniger Sekunden
vonstatten. Es werden keine im Brandfall kritischen Materialien, z.B. Hydraulikflüssigkeiten
verwendet. Die Fahrbahnbegrenzung kann durch sequentielle Ansteuerung aus einer längs
durch den Tunnel laufenden Pressluftleitung in den Normalzustand hochgefahren werden.
Zwar ist es auch möglich, jeden Abschnitt mit einem eigenen Antrieb auszustatten,
dies ist jedoch angesichts der Anzahl von erforderlichen Abschnitten für einen Strassentunnel,
z.B. über 2500 Stück für den Gotthard-Strassentunnel, sehr aufwendig.
[0014] Vorzugsweise bewerkstelligen mindestens zwei pneumatisch betätigte Pfosten die Hubbewegung
und nehmen auch Seitenkräfte auf. Diese werden je nach Belastung unterstützt durch
weitere dazwischen liegenden Pfosten.
[0015] Um einen bestmöglichen Schutzeffekt zu erzielen, hat der Fahrbahnbegrenzungsabschnitt
im Normalzustand eine erste Höhe, mit der verhindert wird, dass Personen- und Nutzfahrzeuge
bei einer Kollision die Fahrbahnbegrenzung überwinden und auf die Gegenfahrbahn gelangen
können. Bei der Materialwahl und der Wahl der ersten Höhe geht ein, dass der Aufprallwinkel
auf die Leitplanke bedingt durch die reduzierte Fahrbahnbreite in einem Tunnel spitzer
ist und damit die auf das Pfostensystem wirkenden Kräfte um ein Mehrfaches geringer
sind als dies bei herkömmlichen Leitplankensystemen in Rechnung gestellt wird.
[0016] Daneben wird bei der Verwendung der Erfindung in Strassentunneln gegenüber vollständig
in einem Schlitzgraben versenkbaren Leitplankensystemen auch das für die Pfostenfestigkeit
zu berücksichtigende Hebelmoment je nach Festsetzung der Höhe der Planke um ca. 1/3
vermindert, was wiederum zur Wirtschaftlichkeit beiträgt. Die erste Höhe beträgt vorzugsweise
40 bis 160 cm, insbesondere 40 bis 70 cm. Die zweite Höhe kann gemäss der Höhe des
Trägers gewählt werden. Bevorzugt ist ein Bereich von 5 bis 25 cm, insbesondere 10
bis 20 cm.
[0017] Vorzugsweise haben die Leitplankenelemente an ihrem dem Stützpfosten abgewandten
Ende wenigstens eine Rolle, mit welcher sie beim Absenken bzw. Anheben des Stützpfostens
auf dem Fahrbahnbelag abrollen.
[0018] Beispiele für die Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Dabei zeigen rein schematisch:
- Fig. 1a,b
- Eine Fahrbahnbegrenzung in einem Tunnel mit nur zwei Fahrbahnen im Normalzustand und
im abgesenkten Zustand;
- Fig. 2a-d
- einen Fahrbahnbegrenzungsabschnitt in verschiedenen Ansichten;
- Fig. 3a,b
- einen Querschnitt durch einen Fahrbahnbegrenzungsabschnitt mit zwei verschiedenen
Leitplankenelementen im abgesenkten Zustand;
- Fig. 4
- die Befestigung des Trägers an den Stützpfosten Hubkolbenköpfen;
- Fig. 5a-c
- einen als Hubkolben ausgebildeten Stützpfosten in verschiedenen Stellungen;
- Fig. 6
- den oberen Bereich des Stützpfostens gemäss Fig. 5a-c;
- Fig. 7
- einen Fahrbahnbegrenzungsabschnitt beim Übergang vom Normalzustand in den abgesenkten
Zustand;
- Fig. 8
- die elastische Verankerung der Stützsäulen;
- Fig. 9
- die Kopplung zweier benachbarter Fahrbahnbegrenzungsabschnitte.
[0019] Fig. 1a, b zeigt einen Schnitt durch einen typischen zweispurigen Tunnel mit der
erfindungsgemässen Fahrbahnbegrenzung 1 im Normalzustand (Fig. 1a) und im abgesenkten
Zustand (Fig. 1b). Im Normalzustand befinden sich die seitlich von den Stützpfosten
2 angeordneten schwenkbaren Leitplankenelemente 4 in einer im wesentlichen vertikalen
Lage, im abgesenkten Zustand liegen sie auf der Fahrbahn 30 auf, wobei die obere Kante
1a des Fahrbahnbegrenzungsabschnitts 1 die Höhe H1 bzw. H2>0 einnimmt. Die Fahrbahn
30 wird für die Stützpfeiler 2 lediglich aufgebohrt.
[0020] Fig. 2a-d zeigt verschiedene Ansichten eines Fahrbahnbegrenzungsabschnitts 1. Die
Leitplankenelemente 4 sind an einem Träger 3 mit U-förmigem Profil mittels Scharnieren
5 um eine parallel zur Fahrbahnlängsrichtung bzw. zur Ausrichtung der Träger 3 verlaufende
Schwenkachse S schwenkbar befestigt. Der Fahrbahnbegrenzungsabschnitt 1 hat drei Stützpfosten
2, wobei die äusseren beiden pneumatisch betätigte Hubkolben umfassen (vgl. Fig. 5)
und die mittlere nur als Verstärkungssäule ohne aktive Hubfunktion dient. Fig. 2c
zeigt den Übergang vom Normalzustand (Fig. 2a,b) in den abgesenkten Zustand (Fig.
2d). Im abgesenkten Zustand bilden die Leitplankenelemente 4 eine Überfahrrampe für
den Träger 3, der auf der Fahrbahn 30 bzw. einem darauf befindlichen Kanal 8 ((Fig.
3) aufliegt und die Fahrbahn 30 um die Höhe H2 überragt. Die Überfahrkräfte werden
über den Kanal 8 direkt auf die Fahrbahn 30 abgeleitet.Der Absenkvorgang (Fig. 2c)
ist detaillierter in Fig. 7 dargestellt.
[0021] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Fahrbahnbegrenzungsabschnitt 1 im abgesenkten
Zustand mit zwei verschiedenen Ausführungen des Leitplankenelements 4. Die beidseitig
an den Trägern 3 angehängten Leitplankenelemente 4 können unterschiedliche Querschnittsformen
haben und sind vorzugsweise aus abgekantetem Blech (Fig. 3a) und eventuell zur Versteifung
ausgefüllt mit einem giessfähigen Werkstoff, z.B. Porenbeton, oder in Ferrozement
ausgeführt (Fig. 3b). Allfällige schräge Hängelagen werden mit in den Scharnieren
5 angebrachten Torsionsfedern oder Torsionsstäben kompensiert, so dass die Leitplankenelemente
4 im Kontakt zum Träger bzw. zum Pfosten 2 stehen. Das Leitplankenelement 4 ist im
Querschnitt im wesentlichen dreieckförmig, um eine Rampe bilden zu können. Seine Höhe
im abgesenkten Zustand entspricht etwa der zweiten Höhe H2. Die Oberfläche der beiden
Leitplankenelemente 4 ist zur Erhöhung der Griffigkeit profiliert. Der Träger 3 ist
U-förmig und liegt im abgesenkten Zustand auf einem am Boden verlaufenden Kanal 8
auf. Im Kanal 8 sind Versorgungsleitungen, z.B. Pressluft- oder Elektroleitungen,
geführt, die durch den Träger 3 beim Überfahren der Rampe geschützt werden. Am dem
Träger 3 abgewandten Ende der Leitplankenelemente 4 ist eine Rolle 20 angeordnet.
Das Ausfächern von der Vertikalen in die Horizontale erfolgt über das Eigengewicht.
Die Ablenkrolle 20 wird beim Absenken zunächst durch eine seitlich des Kanals 8 angeordnete
Rampe 32 soweit ausgelenkt, dass das weitere Ausklappen durch Ablauf auf der Fahrbahn
30 erfolgt (vgl. Fig. 7). Durch die Rolle 20 ist das Leitplankenelement 4 leicht von
der Fahrbahn abgehoben und kann beim Überfahren federn.
[0022] Der Träger 3 nimmt die Kraft als Streckenlast auf, die auf den Träger 3 beim Überfahren
einwirkt. Dadurch kann der Träger 3 günstig dimensioniert werden.
[0023] Fig. 4 zeigt verschiedene Ansichten der Befestigung des Trägers 3 an den Stützpfosten
2. Der U-förmige Träger 3 ist an seinen in Fahrbahnlängsrichtung äusseren Enden über
einen Drehzapfen 9 sowie ein Gleitelement 10 mit dem oberen Ende des Stützpfostens
2 verbunden. Durch diese Konstruktion wird ermöglicht, dass der Träger 3 beim ungleichmässigen
Hochfahren der vertikal ausgerichteten Stützpfosten 2 eine Schräglage einnehmen kann,
ohne zu verkanten. In voll ausgefahrener Stellung laufen die Antriebe unter überschüssiger
Kraft auf Anschlag. Damit befindet sich die Anordnung in verriegelter Stellung parallel
zur Fahrbahnebene.
[0024] Fig. 5a-c zeigen einen als Hubkolben ausgebildeten Stützpfosten 2 in verschiedenen
Stellungen, Fig. 6 zeigt sein oberes Ende. Der Stützpfosten 2 umfasst einen stationären
Zylinder 35 und einen darin teleskopartig beweglichen als Rohr ausgebildeten Kolben
34. Ein unterer Verriegelungsmechanismus 38 umfasst mehrere Kugeln 6, die im angehobenen
Zustand (Fig. 5a) in eine Ausbuchtung 18 im äusseren Zylinder 35 einrasten und durch
eine Rückhalteglocke 7 fixiert werden. Die Rückhalteglocke 7 ist am unteren Ende einer
im Kolben 34 angeordneten Stange 37 angeordnet. Das obere Ende der Stange 37 ist mit
einem oberen Verriegelungsmechanismus 38' am oberen Ende des Kolbens 34 gehalten.
Wird dieser gelöst, sinkt die Stange 37 und mit ihr die Rückhalteglocke 7 nach unten.
Die Kugeln 6 weichen zur Zylinderachse aus und treten aus der Ausbuchtung 18 (Fig.
5b). Der Kolben 34 schnellt dann aufgrund der Schwerkraft nach unten, wobei die Abwärtsbewegung
durch geeigneten Druckausgleich, z.B. Öffenen eines Entlüftungsventils 16 (Fig. 6)
beschleunigt werden kann. Die im angehobenen Kolben 34 gespeicherte potentielle Energie
wird teilweise in potentielle Energie umgewandelt, die in einer am unteren Ende 25
der Stange 37 angeordneten Feder 36 gespeichert ist. Dies dient zum Spannen des Auslösers
für einen erneuten Absenkvorgang. Die auf Fahrbahnniveau angeordnete Pfostenführung
12 dient der Einleitung der Pressluft über einen Einlass 13.
[0025] Fig. 6 zeigt den oberen Bereich des Stützpfostens gemäss Fig. 5a-c mit dem oberen
Verriegelungsmechanismus 38'. Das System funktioniert im Prinzip wie das untere Verriegelungssystem
38. Im abgesenkten Zustand (Fig. 5c) wird die Feder 39 mittels der Stange 37 gespannt.
Zur Einleitung des Hubvorgangs wird der Magne 19 (Fig. 6) aktiviert, so dass die Glocke
21 angehoben und die Kugeln 22 wie beim Mechanismus 38 in die Rückhaltenuten gedrückt
werden. Sie halten damit die Feder 39 gespannt, auch wenn der Druck von der Stange
37 wegen des einsetzenden Hubvorgangs nachlässt. Wird der Magnet 19 deaktiviert, sinkt
die Glocke 21 durch Federkraft nach unten. Die freigegebene Federkraft wirkt auf die
Stange 37, welche ihrerseits den Mechanismus 38 auslöst. Durch manuelles Herunterdrücken
der Glocke 21 mit einem Stöpsel 14 kann der Auslösevorgang erzwungen werden. Ein Pressluftanschluss
15 dient unter Zuhilfenahme eines mobilen Kompressors zum individuellen Hochfahren
des Kolbens.
[0026] Die Anzahl der die Druckluft erzeugenden Kompressoren kann beliebig festgelegt werden.
Diese können in den Service-Nischen installiert sein. Im einfachsten Falle befindet
sich an jedem Tunnelende je eine Kompressorgruppe welche eine Versorgungsleitung längs
des gesamten Tunnels versorgt. Da der Betrieb nur während des sequentiellen Hochfahrens
erforderlich ist, kann mit einer relativ kleinen Maschinengruppe gearbeitet werden.
Sobald die pneumatisch betätigten Kolben hochgefahren sind, rasten diese in die Verriegelung
ein und halten Ihre Position, danach können die Kompressoren abgeschaltet werden,
was die Wirtschaftlichkeit der Erfindung speziell auszeichnet.
[0027] Die in dem Kanal 8 verlaufenden Pressluftleitungen sind demnach im Regelfall drucklos.
Im Kollisionsfall, bei Beschädigung tritt daher kein Fremdmedium aus. Des weiteren
kann vorgesehen werden, dass sich der betreffende Abschnitt bei Kabelbruch senkt.
[0028] Gegebenenfalls notwendige elektrische Energie zur Auslösung der Verriegelung kann
auch in einem Akkumulator im Stützpfosten gepuffert werden. Der zum Erhalt der Ladung
des Akkumulators erforderliche Strom kann in abgesenktem Zustand des Trägers über
fest angebrachte Kontakte zugeführt werden. Zur Auslösung des Entriegelungsvorganges
einer zu bestimmenden Anzahl Abschnitte kann ein Radiosignal verwendet werden, dessen
Empfänger in der Säule untergebracht ist.
[0029] Figur 7 zeigt den Ausklappvorgang dargestellt an einem Leitplankenelement 4. Sichtbar
ist der Weg der Rolle 20, die zuerst vom Keil 32 ausgelenkt wird und dann auf der
Fahrbahnoberfläche nach aussen rollt.
[0030] Fig. 8 zeigt die bevorzugte elastische Verankerung der Stützpfosten 2 in ihrem Fundament
24, die ein Auslenken der Stützpfosten 2 gestattet. Die Bohrung 31 im Untergrund ist
nicht vollständig ausgegossen, sondern erlaubt ein seitliches Spiel und damit ein
Verschwenken des Stützpfostens 2. Dieser ist im Bereich des oberen Endes des äusseren
Zylinders 35 mit einem elastischen Material 23, z.B. Schaumstoff, umgeben, darunter
befindet sich ein Elastomer-Federelement 11. Die Pfostenführung 12 ist damit schwenkbar
gehalten. Das untere Ende des Stützpfostens 2 kann sich somit bei seitlicher Krafteinwirkung
im Hohlraum 40 der Bohrung 31 bewegen. Auf diese Weise werden Beschädigungen der Fahrbahnbegrenzung
bei nur leichterem Streifen wirkungsvoll verringert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit,
durch eine sich im Pfostenfuss befindende Soll-Knickstelle den Reparaturaufwand im
Schadenfall zu minimieren indem der Schaden keine mechanisch sensible Elemente betrifft.
[0031] Fig. 9 zeigt die Kopplung zweier benachbarter Fahrbahnbegrenzungsabschnitte 1. Der
Aufbau der Fahrbahnbegrenzung aus einzelnen unabhängigen Abschnitten 1 vereinfacht
die Montage und auch die Instandhaltung des Gesamtsystems. Der Gefahr des "Aufspiessens"
beim Übergang von einem Abschnitt zum folgenden, wenn ein Fahrzeug der Planke entlang
schleift, wird dadurch begegnet, dass zwei benachbarte Stützpfosten 2 einerseits über
eine gemeinsame Pfostenführung 12 und ein gemeinsames Fundament 24 und andererseits
am Pfostenkopf mit einer Zwangsführung 41 miteinander verbunden sind. Bei einer Verformung
des einen Trägers 3 durch den Anprall eines Fahrzeuges wird also der nächste Stützpfosten
2 ebenfalls ausgelenkt, womit ein sanfter Übergang zum nächsten Abschnitt gewährleistet
wird.
[0032] Zur Überwachung des Betriebszustandes jedes einzelnen Abschnitte kann eine elektrische
Rückmeldung vorgesehen werden. Wegen der sehr grossen Anzahl von erforderlichen Kontakten
dürfte es weitaus wirtschaftlicher sein, die gesamte Strecke während der Umstellung
auf den Normalzustand mit einem Fahrzeug abzufahren, den Zustand visuell zu prüfen
und im Störfall, z.B. wenn ein Kolben nicht hochfährt, vor Ort zu intervenieren. Im
Störfall kann die gesamte Fahrbahnbegrenzung oder bestimmte Abschnitte davon über
eine Fernauslösung in den abgesenkten Zustand gebracht werden. Vorzugsweise sind mehrere
Fahrbahnbegrenzungsabschnitte gleichzeitig pneumatisch ansteuerbar.
1. Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1) für mehrspurige Fahrbahnen, mit wenigstens einem
Stützpfosten (2) und wenigstens zwei seitlich daran angeordneten Leitplankenelementen
(4), die sich im. Anwendungsfall in Fahrbahnlängsrichtung erstrecken, welche Leitplankenelemente
(4) beidseitig an einem am Stützpfosten (2) befestigten, sich in Fahrbahnlängsrichtung
erstreckenden Träger (3) mittels Scharnieren befestigt und um eine in Fahrbahnlängsrichtung
verlaufenden Achse (S) schwenkbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitplankenelemente (4) im Querschnitt im wesentlichen dreieckförmig sind, dass
die Länge des Stützpfostens (2) derart veränderlich ist und die Leitplankenelemente
(4) derart bemessen sind, dass die Leitplankenelemente (4) aus einem Normalzustand
mit einer ersten Höhe (H1)- über und in einem Abstand von der Fahrbahn in einen abgesenkten
Zustand mit einer geringeren Höhe (H2) über und in Berührung mit der Fahrbahn. Überführt
werden können, wobei sie beim Absenken verschwenkt werden und im abgesenkten Zustand
eine Überführrampe für den Stützpfosten (2) und den Träger (3) bilden.
2. Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Hubvorrichtung, mit der der Stützpfosten (2) aus dem abgesenkten Zustand in
den Normalzustand abgehoben werden kann, wobei die Hubvorrichtung vorzugsweise pneumatisch
arbeitet und/oder vorzugsweise wenigstens einen in einen Stützpfosten (2) integrierten
Hubkolben umfasst.
3. Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei mit einem Hubkolben ausgestattete Stützpfosten (2) vorhanden sind,
wobei die Leitplankenelemente (4) und/oder der Träger (3) relativ zum Stützpfosten
(2) vorhanden sind, wobei die Leitplankenelemente (4) und/oder der Träger (3) relativ
zum Stützpfosten (2) verschwenkbar und/oder verschiebbar ist derart, dass beim Hoch-
oder Hinunterfahren eine Höhendifferenz der Stützpfosten (2) ausgeglichen werden kann.
4. Fahrbahabegrenzungsabschnitt (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpfosten (2) im Anwendungsfall in Bohrlöcher (31) im Fahrbahnbelag eingelassen
sind.
5. Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpfosten (2) im Normalzustand mechanisch verriegelbar sind, wobei die Stützpfosten
(2) nach Auslösung dieser Verriegelung durch ihr Eigengewicht in den abgesenkten Zustand
übergeben.
6. Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) ein nach unten offenes U-Profil ist und dass auf Fahrbahnniveau in
Fahrbahnlängsrichtung ein Kanal (8) zur Aufnahme von Versorgungsleitungen angeordnet
ist, der im abgesenkten Zustand durch den Träger (3) abgedeckt ist.
7. Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpfosten (2) in ihrem Fundament (24) zur Aufnahme von Seitenkräften schwenkbar
gelagert sind, vorzugsweise durch wenigstens ein elastisches Element (11, 23).
8. Fahrbahnbegrenzung, bestehend aus einer Mehrzahl von in der Fahrbahnmitte in Fahrbahnlängsrichtung
hintereinander angeordneten Fahrbahnbegrenzungsabschnitten (1) nach einem der vorstehenden
Ansprüche.
9. Fahrbahnbegrenzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aneinander grenzende Stützpfosten (2) benachbarter Fahrbahnbegrenzungsabschnitte
(1) mechanisch miteinander gekoppelt sind, so dass ein Fahrbahnbegrenzungsabschnitt
(1) von einer Krafteinwirkung auf den benachbarten Fahrbahnbegrenzungsabschnitt (1)
ausgelenkt wird.
1. Roadway demarcation section (1) for multilane roadways, having at least one support
post (2) and at least two crash barrier elements (4) arranged laterally on the support
post and extending in use in the longitudinal direction of the roadway, said crash
barrier elements (4) being fixed on both sides by hinges on a support (3) extending
in the longitudinal direction of the roadway and fixed on the support post (2) so
that the crash barrier elements pivot about an axis (S) extending in the longitudinal
direction of the roadway, characterized in that the crash barrier elements (4) have an essentially triangular cross-section, that
the length of the support post (2) is changeable and the crash barrier elements (4)
are dimensioned such that the crash barrier elements (4) can be transferred from a
normal state with a first height (H1) over and in a distance from the roadway into
a lowered state with a lower height (H2) over and in contact with the roadway and
wherein the crash barrier elements pivot when lowered and in the lower state form
a ramp over the support post (2) and the support (3).
2. Roadway demarcation section (1) according to claim 1, characterized by a lifting device by which the support post (2) can be lifted from the lowered state
into the normal state, wherein the lifting device works preferably pneumatically and/or
preferably comprises at least one lifting piston integrated within the support post
(2).
3. Roadway demarcation section (1) according to claim 1 or 2 characterized by at least two support posts (2) provided with a lifting piston and wherein the crash
barrier elements (4) and/or the support (3) are provided relative to the support post
(2), and wherein the crash barrier elements (4) and/or the support (3) are pivotable
and/or shiftable, respectively, relative to the support post (2), such that upon lifting
or lowering, respectively, a height difference of the support posts (2) can be egalized.
4. Roadway demarcation section (1) according to one of the preceding claims, characterized that in the use the support posts (2) are set in boreholes (31) into the pavement.
5. Roadway demarcation section (1) according to one of the preceding claims characterized in that the support posts (2) can be locked in the normal state and wherein the support posts
(2) change to the lowered state by their own weight after unlocking.
6. Roadway demarcation section (1) according to one of the preceding claims characterized in that the support (3) is a turned down U-profile and that a channel (8) for taking up supply
lines is provided in the longitudinal direction of the roadway and on roadway height
and is covered by the support (3) in the lowered state.
7. Roadway demarcation section (1) according to one of the preceding claims, characterized that the support posts (2) are swivel-mounted in their foundation (24) for taking up lateral
forces, preferably by at least one elastic element 11, 23).
8. Roadway demarcation comprising a plurality of roadway demarcation sections (1) according
to one of the preceding claims arranged one following another in the middle of the
roadway.
9. Roadway demarcation according to claim 8, characterized in that two support posts (2) of neighbouring roadway demarcation sections (1) are mechanically
coupled, so that a roadway demarcation section (1) is deflected by a force on the
neighbouring roadway demarcation section (1).
1. Section de délimitation de chaussée (1) pour des chaussées à plusieurs voies, comprenant
au moins un poteau de soutien (2) et au moins deux éléments de glissière de sécurité
(4) disposés latéralement sur ce poteau, qui, en utilisation, s'étendent dans le sens
longitudinal de la chaussée, lesquels éléments de glissière de sécurité (4) sont fixés
au moyen de charnières des deux côtés sur un support (3) s'étendant dans le sens longitudinal
de la chaussée, et fixé sur le poteau de soutien (2) et sont montés de façon à pouvoir
basculer autour d'un axe (S) s'étendant dans le sens longitudinal de la chaussée,
caractérisée en ce que les éléments de glissière de sécurité (4) sont sensiblement de forme triangulaire
en section, en ce que la longueur du poteau de soutien (2) est variable et les éléments de glissière de
sécurité (4) sont dimensionnés de telle sorte que les éléments de glissière de sécurité
(4) peuvent être amenés d'un état normal avec une première hauteur (H1) au-dessus
et à distance de la chaussée, dans un état abaissé avec une hauteur (H2) plus faible
au-dessus et en contact avec la chaussée, sachant qu'ils sont basculés lors de l'abaissement
et forment dans l'état abaissé une rampe de franchissement du poteau de soutien (2)
et du support (3).
2. Section de délimitation de chaussée (1) selon la revendication 1, caractérisée par un dispositif de levage avec lequel le poteau de soutien (2) peut être soulevé de
l'état abaissé dans l'état normal, le dispositif de levage travaillant de préférence
de façon pneumatique et/ou comprenant de préférence au moins un piston de levage intégré
dans un poteau de soutien (2).
3. Section de délimitation de chaussée (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins deux poteaux de soutien (2) équipés d'un piston de levage sont présents,
les éléments de glissière de sécurité (4) et/ou le support (3) étant présents par
rapport au poteau de soutien (2), les éléments de glissière de sécurité (4) et/ou
le support (3) pouvant basculer et/ou glisser par rapport au poteau de soutien (2)
de sorte que, lors du soulèvement ou de l'abaissement, une différence de hauteur des
poteaux de soutien (2) peut être compensée.
4. Section de délimitation de chaussée (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les poteaux de soutien (2) sont enchâssés, en utilisation, dans des trous (31) percés
dans le revêtement de chaussée.
5. Section de délimitation de chaussée (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les poteaux de soutien (2) peuvent être verrouillés mécaniquement dans l'état normal,
les poteaux de soutien (2) passant après déverrouillage, sous l'effet de leur propre
poids, dans l'état abaissé.
6. Section de délimitation de chaussée (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le support (3) est un profilé en U ouvert vers le bas pour recevoir des conduites
d'alimentation, canal qui est recouvert par le support (3) dans l'état abaissé et
en ce qu'un canal (8) est disposé au niveau de la chaussée dans le sens longitudinal de la
chaussée.
7. Section de délimitation de chaussée (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que les poteaux de soutien (2) sont montés basculants dans leur fondation (24) de préférence
au moyen d'au moins un élément (11, 23) élastique pour absorber des forces latérales.
8. Délimitation de chaussée comprenant une pluralité de sections de délimitation de chaussée
(1) disposées les unes derrière les autres au centre de la chaussée dans le sens longitudinal
de la chaussée, selon l'une quelconque des revendications précédentes.
9. Délimitation de chaussée selon la revendication 8, caractérisé en ce que deux poteaux de soutien (2) adjacents de sections de délimitation de chaussée (1)
voisines sont couplés mécaniquement entre eux de sorte qu'une section de délimitation
de chaussée (1) est déviée sous l'effet d'une force sur la section de délimitation
de chaussée (1) voisine.