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EP 1 523 385 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2007 Patentblatt 2007/31 |
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Anmeldetag: 17.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/004092 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/009249 (29.01.2004 Gazette 2004/05) |
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Abgabesystem für fluide Substanzen
Dispensing system for fluid substances
Système de distribution de substances fluides
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.07.2002 DE 10233051
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.2005 Patentblatt 2005/16 |
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Patentinhaber: Coltène/Whaledent GmbH + Co. KG |
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89129 Langenau (DE) |
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Erfinder: |
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- MÜLLER, Barbara
89129 Langenau (DE)
- MANNSCHEDEL, Werner
89129 Langenau (DE)
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Vertreter: Held, Stephan et al |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Postfach 86 03 29 81630 München 81630 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 408 331 US-B1- 6 394 314
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EP-A- 0 993 864
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Abgabesystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 für fluide Substanzen. Insbesondere betrifft sie ein Abgabesystem, welches eine
Kolbenspritze in Form einer Kartusche mit wenigstens einer Spritzgutkammer, die mit
einem Spritzkolben versehen ist, und ein an der Kartusche an deren abgabeseitigem
Ende befestigtes Anbauteil umfasst.
[0002] Derartige Abgabesysteme sind bereits im Stand der Technik bekannt. Beispielsweise
wird eine doppelläufige Kolbenspritze verwendet, welche eine Kartusche aus zwei achsparallel
nebeneinanderliegenden Spritzgutkammern mit darin geführten Spritzkolben umfasst,
an welcher eine Mischspitze befestigt ist. Die Befestigung erfolgt bislang durch einfaches
Aufstecken oder durch eine Schraubverbindung ("luer-lock-Verschluss"), bei dem an
der Kolbenspritze ein Innen- oder Außengewinde vorgesehen ist, in welches die mit
einem hierzu komplementären Gewinde versehene Mischspritze greift.
[0003] So ist aus der
EP-A-0 408 331 ein Abgabesystem bestehend aus einer Kartusche und einem Anbauteil für fluide Substanzen
bekannt, bei dem am abgabeseitigen Ende der Kartusche als Anbauteil eine Mischspitze
oder ein Verschluß befestigt werden kann. Zum sicheren Halten des Anbauteiles ist
an diesem ein Schnappverschluß vorgesehen, der mit Rastvertiefungen an der Kartusche
verrastbar ist.
[0004] Die
US-B-6 394 314 offenbart ein Abgabesystem für fluide Substanzen, das gleichfalls aus einer Kartusche
und einem Anbauteil in Form einer Mischspitze oder einem Verschluß gebildet ist. Das
Anbauteil ist mit einem Bajonettverschluß versehen, mit dem das Anbauteil an der Kartusche
lösbar befestigt werden kann.
[0005] In der
EP-A-0 993 864 ist ein Abgabesystem für fluide Substanzen beschrieben, das aus einer Kartusche,
einem Anbauteil und einer zwischen diesen angeordneten Rastklammer gebildet ist, wobei
die Rastklammer mit der Kartusche verrastbar ist.
[0006] Die im Stand der Technik bekannten Lösungen zum Befestigen von Anbauteilen an der
Kolbenspritze sind jedoch mit wesentlichen Nachteilen behaftet. So sind Steckverbindungen
bei dem Einsatz von hochviskösen Fluiden keine sichere Verbindung, weil sie einem
hier notwendigen höheren.Kolbendruck im allgemeinen nicht standhalten. Dieses Problem
tritt zwar bei den luer-lock-Verschlüssen nicht auf, jedoch besteht hier, vor allem
bei hochviskösen Fluiden, die Gefahr einer Kontamination beim Auf- und Absetzen des
Anbauteiles durch ein Verschmieren von Austrittsöffnungen der Kartusche.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin die Nachteile der im Stand der
Technik bekannten Lösungen zur Befestigung eines Anbauteils an einer Kolbenspritze
zu überwinden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß ist ein Abgabesystem für fluide Substanzen gezeigt, welches eine
Kolbenspritze und ein daran befestigtes Anbauteil umfasst. Die Kolbenspritze umfasst
eine Kartusche mit wenigstens einer Spitzgutkammer, die mit einem Spritzkolben versehen
ist. Weist die Kartusche mehrere Spritzgutkammern auf, so können Spritzkolben entweder
einzeln oder gemeinsam in die Spritzgutkammern eingeschoben oder aus diesen herausgezogen
werden, wobei die Spritzkolben im letzteren Fall vorteilhaft durch ein geeignetes
Verbindungselement miteinander verbunden sind. Zwischen der Kartusche und dem Anbauteil
ist eine Rastklammer angeordnet, an der das Anbauteil mittels eines lösbaren Schnappverschlusses
befestigt ist.
[0009] Ein charakteristisches Merkmal der Erfindung sieht vor, dass das Anbauteil mittels
des lösbaren Schnappverschlusses an der Kartusche befestigt ist. Der lösbare Schnappverschluss
kann grundsätzlich in beliebiger Weise gestaltet sein, solange gewährleistet ist,
dass bei Einrasten des Schnappverschlusses eine irgend geartete Erhöhung durch elastisch-plastische
Verformung von Kartusche und/oder Anbauteil in eine irgend geartete Vertiefung einrastet.
Beispielsweise kann der Schnappverschluss in Form einer an dem Anbauteil angebrachten
Schiebemuffe mit Innenbundring, welche über einen auf der Außenseite der Kartusche
angebrachten Außenbundring geschoben wird, vorliegen. Vorteilhaft erfolgt das Einrasten
des Schnappverschlusses mit einem vernehmbaren Einrastgeräusch, so dass das Einrasten
von dem Bediener akustisch kontrolliert werden kann.
[0010] Bei einer erfindungsgemäß bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind am Anbauteil
zu dessen Befestigung an der Kartusche mittels eines Schnappverschlusses zwei Haken
ausgebildet, die einander im wesentlichen diametral gegenüberliegen. Die Haken greifen
jeweils in ihnen zugewiesene hinterschneidende Vertiefungen, wobei jede Vertiefung
auf einem an der Rastklammer ausgebildeten, bei Auslenkung aus seiner Ruhelage elastisch
belasteten Federarm angeordnet ist. Damit die Haken in Eingriff mit den hinterschneidenden
Vertiefungen gelangen können, muss hierzu zunächst die elastische Federkraft der Federarme
überwunden werden. Befinden sich die Haken in Eingriff mit den hinterschneidenden
Vertiefungen so sorgt die elastische Federkraft der Federarme gleichermaßen dafür,
dass die Haken gegen ein Lösen gesichert sind.
[0011] Die Federarme sind insbesondere als Abschnitte der auf dem abgabeseitigen Ende der
Kartusche befestigten Rastklammer ausgebildet, wobei Kartusche und Rastklammer zunächst
separat gefertigt und anschließend gefügt werden können. In vorteilhafter Weise können
so herkömmliche Kartuschen mit der die Federarme für den Schnappverschluss tragenden
Rastklammer versehen werden, so dass auch bereits gefertigte Kartuschen mit einem
Schnappverschluss nachgerüstet werden können.
[0012] Bei einer vorteilhaften, sehr einfachen Ausführungsform der Rastklammer liegt diese
in Form von die Austrittsöffnungen der Kartusche umgreifenden (Teil-)Ringen vor, die
miteinander durch wenigstens ein stegartiges Element verbunden sind. Die die hinterschneidenden
Vertiefungen aufweisenden Federarme ragen hierbei von den Ringen symmetrisch ab, und
zwar derart, dass sie bei Drehung der Kartusche um deren Längsachse um 180° ineinander
überführt werden können.
[0013] Weiterhin können die Federarme zur elastischen Auslenkung der Federarme mit Druckflächen
in Form von flächenartigen Verbreiterungen versehen sein. Durch Ausüben einer ausreichenden
Druckkraft auf die Druckflächen werden unter Auslenkung der Federarme die Haken und
die hinterschneidenden Vertiefungen relativ zueinander verschoben, so dass die Haken
aus dem Eingriff mit den hinterschneidenden Vertiefungen gelangen und der Schnappverschluss
gelöst werden kann. Vorteilhaft liegen die Druckflächen einander im wesentlichen diametral
gegenüber, so dass der Schnappverschluss in besonders einfacher und praktischer Weise
durch gleichzeitiges Drücken der Druckflächen, beispielsweise indem die Druckflächen
mit Daumen und Zeigefinger eines Benutzers gleichzeitig zusammengebracht werden, gelöst
werden kann.
[0014] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist das Anbauteil derart gestaltet,
dass es keine Rotationssymmetrie bezüglich Rotationsachsen in der Längsachse der Kartusche
aufweist. Beispielsweise kann das Anbauteil in diesem Sinne eine ovale oder dreieckige
Querschnittsfläche aufweisen. Hierdurch kann das Anbauteil, vor allem bei Vorliegen
von mehreren Spritzgutkammern, in einer bestimmten ("richtigen") Weise, d. h. in einer
bestimmten Zuordnung von Spritzgutkammern zu einer Innenstruktur des Anbauteiles,
auf die Kartusche aufgesetzt werden. Ein mögliches "falsches" Aufsetzen der Anbauteile
bei den im Stand der Technik notwendigerweise rotationssymmetrischen luer-lock-Verschlüssen
kann so vermieden werden.
[0015] Bei dem erfindungsgemäßen Anbauteil kann es sich um eine Mischspitze handeln, welche
das von den Spritzkolben unter Druck durch die Austrittsöffnungen ausgestoßene Spritzgut
der Spritzgutkammern aufnimmt und in gemischter Form wieder abgibt. Alternativ kann
es sich bei dem erfindungsgemäßen Anbauteil um eine Verschlusskappe zum Verschließen
der Austrittsöffnungen der Spritzgutkammern handeln. Durch das durch den erfindungsgemäßen
Schnappverschluss ermöglichte leichte Aufbringen und Entfernen der Verschlusskappe
können (gegebenenfalls bereits benutzte und noch teilweise) gefüllte Kartuschen in
praktischer Weise an einem bestimmten Ort, beispielsweise einem Kühlschrank, gelagert
und anschließend wieder verwendet werden, ohne dass hierbei die Gefahr einer Kontamination
bestünde.
[0016] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei Bezug
auf die beigefügten Zeichnungen genommen wird. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Abgabesystems,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Draufsicht, der Rastklammer von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer Verschlusskappe.
[0017] Zunächst sei Fig. 1 betrachtet, worin eine Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Abgabesystems dargestellt ist. Die Bezugsziffer 1 bezeichnet
die Kartusche einer doppelläufigen Kolbenspritze. Die Kartusche ist mit zwei Spritzgutkammern
versehen, die jeweils in eine Austrittsöffnung 2 münden. Die Bezugsziffer 3 bezeichnet
eine Rastklammer, welche mit Federarmen versehen ist, auf welchen die hinterschneidenden
Vertiefungen als Teil des Schnappverschlussmechanismus angeordnet sind. Die Rastklammer
3 wird auf die Kartusche, insbesondere deren Austrittsöffnungen 2 aufgesteckt. Ferner
ist in Fig. 1 eine Mischspitze dargestellt, welche ihrerseits aus einer Verteilereinheit
4 und einer Misch-/Abgabeeinheit 5 zusammengesetzt ist. Die Verteilereinheit 4 ist
mit Eintrittsöffnungen 6 versehen, welche beim Zusammenbau der Anordnung in die Austrittsöffnungen
2 der Kartusche gelangen und das Spritzgut übernehmen, welches durch Einführen der
Spritzkolben in die Spritzgutkammern durch die Austrittsöffnungen 2 ausgestoßen wird.
Die Misch-/Abgabeeinheit 5 weist eine innerhalb der Abgabespitze 11 befindliche Spirale
10, welche für eine Durchmischung des Spritzguts sorgt. Die Abgabespitze 11 ist mit
einer Öffnung 8 zur Abgabe des Spritzguts versehen. An der Verteilereinheit 4 sind
zwei einander diametral gegenüberliegende Haken 9 angeordnet, welche bei Zusammenbau
der Anordnung in Eingriff mit den hinterschneidenden Vertiefungen der Federarme der
Rastklammer 3 gelangen.
[0018] Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Draufsicht der Rastklammer 3 von Fig. 1 in einer auf
die Austrittsöffnungen 2 der Kartusche 1 aufgesteckten Position. Die Rastklammer 3
umgreift mittels Teilringe 12 die Austrittsöffnungen 2 der Kartusche 1, wobei die
Teilringe 12 durch ein stegartiges Verbindungselement 13 miteinander verbunden sind.
Von den Teilringen 12 ragen die Federarme 14, jeweils in Richtung zu dem anderen Teilring,
ab. Die Federarme 14 können bei Drehung der Kartusche 1 um deren Längsachse um 180°
ineinander überführt werden. Die Federarme sind längs den durch die Pfeile angegebenen
Richtungen elastisch belastet. An den Federarmen 14 sind jeweils die hinterschneidenden
Vertiefungen 15 angeordnet, in welche in zusammengefügten Zustand der Anordnung die
Haken 9 der Mischspitze greifen. Damit die Haken 9 in die hinterschneidenden Vertiefungen
15 greifen können, müssen die Federarme in einer Richtung aufeinander zu elastisch
ausgelenkt werden. Im Eingriffszustand sorgt die elastische Federkraft der Federarme
für eine Sicherung der Schnappverbindung. Die Federarme 14 sind darüber hinaus mit
einander diametral gegenüberliegend angeordneten Druckflächen 16 versehen, durch welche
mit einem ausreichenden Druck senkrecht zur Axialrichtung der Kartusche eine Auslenkung
der Federarme bewirkt wird, so dass bei einer gleichzeitigen Betätigung der Druckflächen
die Haken 9 aus dem Eingriff mit den hinterschneidenden Vertiefungen 15 gelangen und
der Schnappverschluss gelöst werden kann.
[0019] Fig. 3 schließlich zeigt eine Verschlusskappe 17 für die Kartusche. Die Verschlusskappe
17 ist mit Sackhülsen 18 versehen, welche bei Zusammenfügen mit der Kartusche 1 die
Austrittsöffnungen 2 der Spritzgutkammern verschließen. Die Verschlusskappe 17 weist
ferner diametral gegenüberliegend angeordnete Haken 19 auf, die bei Befestigen der
Verschlusskappe an der Kartusche in Eingriff mit den hinterschneidenden Vertiefungen
15 der Federarme 14 der Rastklammer 3 gelangen.
1. Abgabesystem für fluide Substanzen, welches eine Kolbenspritze in Form einer Kartusche
(1) mit wenigstens einer Spritzgutkammer, welche Spritzgutkammer mit einem Spritzkolben
versehen ist, ein an der Kartusche (1) an deren abgabenseitigem Ende befestigtes Anbauteil
(5, 17) sowie eine zwischen der Kartusche (1) und dem Anbauteil (5, 17) angeordnete
Rastklammer (3) umfaßt, die mit der Kartusche (1) verrastet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anbauteil (5, 17) mittels eines lösbaren Schnappverschlusses (9) an der Rastklammer
(3) befestigt ist.
2. Abgabesystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kartusche (1) wenigstens zwei achsparallel nebeneinanderliegende Spitzgutkammern
mit separaten Austrittsöffnungen (2) aufweist.
3. Abgabesystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anbauteil (5, 17) zu dessen -Befestigung an der Kartusche (1) zwei im wesentlichen
diametral gegenüberliegend angeordnete Haken (9) ausgebildet sind, und dass an dem
abgabeseitigen Ende der Kartusche (1) an der Rastklammer (3) zwei bei Auslenkung aus
ihrer Ruhelage elastisch belastete Federarme (14) ausgebildet sind, die jeweils mit
einer einem Haken (9) zugewiesenen hinterschneidenden Vertiefung (15) versehen sind,
wobei die Haken (9) in die ihnen zugewiesenen hinterschneidenden Vertiefungen (15)
greifen.
4. Abgabesystem nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (14) als Abschnitte der auf dem abgabeseitigen Ende der Kartusche (1)
befestigten Rastklammer (3) ausgebildet sind.
5. Abgabesystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastklammer (3) in Form von die Austrittsöffnungen (2) der Kartusche (1) umgreifenden
und miteinander durch wenigstens ein stegartiges Element (13) verbundenen (Teil-)Ringen
(12), mit von den (Teil-)Ringen (12) abragenden Federarmen (14), welche Federarme
(14) bei Drehung der Kartusche (1) um deren Längsachse um 180° ineinander überführt
werden können, vorliegt.
6. Abgabesystem nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (14) zur elastischen Auslenkung der Federarme (14) mit Druckflächen
(16) in Form von flächenartigen verbreiterungen versehen sind, wobeidurch Ausüben
einer ausreichenden Druckkraft auf die Druckflächen (16) die Haken (9) aus dem Eingriff
mit den hinterschneidenden Vertiefungen (15) gelangen.
7. Abgabesystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Druckflächen (16) einander im wesentlichen diametral gegenüberliegen.
8. Abgabesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil eine Mischspitze (5) ist, welche das von den Spritzkolben unter Druck
durch die Austrittsöffnungen (2) ausgestoßene Spritzgut der Spritzgutkammern aufnimmt
und in gemischter Form abgibt.
9. Abgabesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil eine Verschlusskappe (17) zum Verschließen der Austrittsöffnungen (2)
der Spritzgutkammern ist.
10. Abgabesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil (5,17) keine Rotationssymmetrie um Rotationsachsen in Längsrichtung
der Kartusche (1) aufweist.
11. Abgabesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schnappverschluss (9) mit einem vernehmbaren Geräusch einrastet.
1. Delivery system for fluid substances, which comprises a plunger-type syringe in the
form of a cartridge (1) having at least one injectate chamber, which injectate chamber
is provided with an injection plunger, an attachment (5, 17) mounted on the cartridge
(1) at its delivery-side end, and a locking clip (3) disposed between the cartridge
(1) and the attachment (5, 17), wherein the locking clip (3) is locked with the cartridge
(1), characterised in that the attachment (5, 17) is mounted on the locking clip (3) by means of a releasable
snap closure (9).
2. Delivery system according to claim 1, characterised in that the cartridge (1) has at least two axially parallel, adjacently arranged injectate
chambers having separate outlet openings (2).
3. Delivery system according to claim 1 or 2, characterised in that there are formed on the attachment (5, 17), for the purpose of its being mounted
on the cartridge (1), two hooks (9) which are arranged substantially diametrically
opposite; and there are formed on the delivery-side end of the cartridge (1) on the
locking clips (3) two resilient arms (14) which are resiliently biased on being deflected
out of their rest position, each of which is provided with an undercut groove (15)
arranged facing a hook (9), the hooks (9) engaging in the undercut grooves (15) facing
them.
4. Delivery system according to claim 3, characterised in that the resilient arms (14) are in the form of portions of the locking clip(3) mounted
on the delivery-side end of the cartridge (1).
5. Delivery system according to claim 4, characterised in that the locking clip (3) takes the form of (incomplete) rings (12) which engage around
the outlet openings (2) of the cartridge (1) and are joined to one another by at least
one rib-like element (13), having resilient arms (14) which project from the (incomplete)
rings (12), which resilient arms (14) can take each other's places by rotation of
the cartridge through 180° about its longitudinal axis.
6. Delivery system according to any one of claims 3 to 5, characterised in that for the resilient deflection of the resilient arms (14) the resilient arms (14) are
provided with pressure faces (16) in the form of planar widened portions, the hooks
(9) becoming disengaged from the undercut grooves (15) by exertion of a sufficient
pressing force on the pressure faces (16).
7. Delivery system according to claim 6, characterised in that the pressure faces (16) lie substantially diametrically opposite one another.
8. Delivery system according to any one of the preceding claims, characterised in that the attachment is a mixer tip (5) which receives the injectate from the injectate
chambers which has been expelled under pressure through the outlet openings (2) by
the injection plungers and delivers it in mixed form.
9. Delivery system according to any one of the preceding claims 1 to 7, characterised in that the attachment is a closure cap (17) for closing the outlet openings (2) of the injectate
chambers.
10. Delivery system according to any one of the preceding claims, characterised in that the attachment (5, 17) has no rotational symmetry about axes of rotation in the longitudinal
direction of the cartridge (1).
11. Delivery system according to any one of the preceding claims, characterised in that the snap closure (9) locks into place with an audible sound.
1. Système de distribution pour substances fluides, qui comprend une seringue à piston
sous la forme d'une cartouche (1) avec au moins une chambre pour produit injecté,
laquelle chambre de produit injecté est dotée d'un piston d'injection, une partie
rapportée (5, 17) fixée sur une cartouche (1) sur son extrémité côté distribution,
ainsi qu'une bride à encliquetage (3) disposée entre la cartouche (1) et la partie
rapportée (5, 17), qui est encliquetée avec la cartouche (1),
caractérisé en ce que
la partie rapportée (5, 17) est fixée au moyen d'une fermeture à déclic (9) amovible
sur la bride à encliquetage (3).
2. Système de distribution selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la cartouche (1) présente au moins deux chambres de produit injecté disposées l'une
à côté de l'autre et à axes parallèles avec des ouvertures de sortie (2) séparées.
3. Système de distribution selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que, sur la partie rapportée (5, 17), pour sa fixation sur la cartouche (1), sont réalisés
deux crochets (9) disposés sensiblement diamétralement opposés et en ce que sur l'extrémité, côté distribution, de la cartouche (1) sur la bride à encliquetage
(3) sont réalisés deux bras de ressort (14) chargés élastiquement en cas de déviation
à partir de leur position de repos, qui sont dotés chacun d'une cavité (15) contre-dépouillant
et attribuée à un crochet (9), les crochets (9) s'engageant dans les cavités (15)
contre-dépouillant et attribuées à ces crochets.
4. Système de distribution selon la revendication 3,
caractérisé en ce que les bras de ressort (14) sont conçus comme des parties des brides à encliquetage
(3) fixées sur l'extrémité côté distribution de la cartouche (1).
5. Système de distribution selon la revendication 4,
caractérisé en ce que la bride à encliquetage (3) se présente sous une forme de bagues (partielles) (12)
entourant les ouvertures de sorties (2) de la cartouche (1) et reliées entre elles
par au moins un élément (13) de type entretoise, avec des bras de ressort (14) dépassant
des bagues (partielles) (12), lesquels bras de ressort (14) peuvent être transférés
en cas de rotation de la cartouche (1) autour de leur axe longitudinal de 180° l'un
dans l'autre.
6. Système de distribution selon l'une quelconque des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que les bras de ressort (14) sont dotés pour la déviation élastique des bras de ressort
(14) de surfaces de pression (16) sous la forme d'élargissements de type surface,
les crochets (9) sortant de l'engrènement avec les cavités (15) contre-dépouillant
et parvenant par l'exercice d'une force de pression suffisante sur les surfaces de
pression (16).
7. Système de distribution selon la revendication 6,
caractérisé en ce que les surfaces de pression (16) sont sensiblement diamétralement opposées les unes
aux autres.
8. Système de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie rapportée est une pointe de mélange (5), qui reçoit le produit injecté,
expulsé par les pistons d'injection sous pression à travers les orifices de sortie
(2), des chambres de produit injecté et le délivre dans une forme mélangée.
9. Système de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que la partie rapportée est un capot de fermeture (17) pour la fermeture des ouvertures
de sortie (2) des chambres de produit injecté.
10. Système de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie rapportée (5, 17) ne présente pas de symétrie de rotation autour d'axes
de rotation dans le sens longitudinal de la cartouche (1).
11. Système de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la fermeture à déclic (9) s'enclenche avec un bruit perceptible.
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