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EP 1 627 121 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2007 Patentblatt 2007/31 |
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Anmeldetag: 13.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/005144 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/101922 (25.11.2004 Gazette 2004/48) |
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SICHERUNGSVORRICHTUNG FÜR EINE TüR, INSBESONDERE FEUERSCHUTZTÜR ODER DERGLEICHEN
SAFETY DEVICE FOR A DOOR, ESPECIALLY A FIRE-PROOF DOOR OR SIMILAR
DISPOSITIF DE SECURITE POUR UNE PORTE, EN PARTICULIER POUR UNE PORTE COUPE-FEU OU
ANALOGUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
14.05.2003 DE 10321802
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.2006 Patentblatt 2006/08 |
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Patentinhaber: DORMA GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- BÄRENFÄNGER, Jörg
58256 Ennepetal (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 904 995 FR-A- 2 772 453 US-A- 5 690 371
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DE-U- 7 516 495 US-A- 4 183 565
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für eine Tür, insbesondere eine
Feuerschutztür oder dergleichen, mit einem Gehäuse, in dem eine Falle gelagert ist,
die unter der Wirkung eines Sperrriegels steht, und der Sperrriegel mit einem Klappanker
verrastbar ist, wobei der Sperrriegel und/oder der Klappanker in Richtung auf ihre
gegenseitige Raststellung federbelastet sind, und wobei der Klappanker von einem Elektromagneten
beaufschlagbar ist.
[0002] Eine solche Sicherungsvorrichtung ist aus der
DE 75 16 495 U1 bekannt. Dort besteht die Sicherungsvorrichtung aus einem rechteckigen kastenförmigen
Gehäuse, in dem am oberen Ende ein Elektromagnet gelagert ist. Unter dem Elektromagnet
ist ein Klappanker angeordnet, der in dem Gehäuse angelenkt und von einer Druckfeder
beaufschlagt ist. Auf der Unterseite ist der Klappanker mit einer Ausnehmung versehen,
in die in der Verriegelungsstellung ein am unteren Ende des Gehäuses gelagerter Sperrriegel
eingreift, der von einer sich an der Gehäusewand abstützenden Druckfeder beaufschlagt
ist und auf der gegenüberliegenden Seite eine Aussparung aufweist, in die ein Ansatz
einer Falle eingreift. Die Falle ist gegen die Kraft einer Belastungsfeder verschwenkbar,
wenn durch Einschalten des Elektromagneten der Klappanker angehoben und damit der
Sperrriegel freigegeben wird. Wenn der Elektromagnet dagegen stromlos geschaltet wird,
so drückt die Druckfeder den Klappanker nach unten in die Verriegelungsstellung zurück,
wobei eine Verrastung mit dem Sperrriegel erfolgt. In dieser Stellung kann die Falle
nicht bewegt werden.
[0003] Diese bekannte Sicherungsvorrichtung ist für eine Feuerschutztür jedoch ungeeignet.
Damit im Falle eines Brandes die Feuerschutztür geschlossen bleibt, wird der Elektromagnet
stromlos geschaltet, so dass sich der Klappanker durch die Druckfeder getrieben nach
unten bewegt und den ebenfalls von einer Druckfeder beaufschlagten Sperrriegel sperrt.
Bei den im Falle eines Brandes auftretenden hohen Temperaturen von beispielsweise
1000° C kann es jedoch zu einem Schmelzen der Druckfedern kommen. Dies hat zur Folge,
dass der Klappanker zwar noch aufgrund seines Eigengewichtes nach unten fällt, aber
aufgrund der Anlenkung des Sperrriegels im unteren Bereich des Gehäuses wird der Sperrriegel
ohne die Unterstützung seiner Druckfeder nicht mehr sicher in Richtung auf die Falle
verschwenkt, so dass der Klappanker den Sperrriegel nicht mehr sicher verriegeln kann.
[0004] In der
DE 29 04 995 A1 ist eine ähnliche Sicherungsvorrichtung erläutert. Diese Sicherungsvorrichtung ist
im Wesentlichen um 180° verdreht zur Sicherungsvorrichtung nach der
DE 75 16 495 U1 eingebaut, so dass der Elektromagnet unten liegt und der Sperrriegel oben im Gehäuse
angelenkt ist. Der Klappanker wird gegen die Kraft einer Druckfeder nach oben verschwenkt
und gelangt im stromlosen Zustand mit dem ebenfalls von einer Druckfeder beaufschlagten
Sperrriegel in Eingriff. Wenn im Falle eines Brandes jedoch die Federn schmelzen,
kann sich der Klapphebel nicht mehr nach oben in Richtung auf den Sperrriegel zu bewegen.
Der Sperrriegel wird sich in eine undefinierte Lage einpendeln, so dass es nicht mehr
zu einer Verriegelung zwischen dem Klappanker und dem Sperrriegel kommen kann.
[0005] Aus der
FR 2 772 453 - A1 ist eine Tür-Notöffnungsvorrichtung bekannt, bei der ein einem Schließblech einer
Türanordnung gegenüberliegendes Ende einer Türfalle einen Anschlag aufweist. Die Scheibe
ist an zwei gegenüberliegenden Enden im Querschnitt jeweils in einem in einem Korpus
ausgebildeten Nutabschnitt aufgenommen. An einer dem Schließblech zugewandten Seite
des Türfallen-Anschlags liegt eine Druckfeder derart an, dass die Türfalle mit der
dem Schließblech abgewandten Seite des Türfallen-Anschlags an der Scheibe angepresst
anliegt. Bei Hitzeeinwirkung wird die Scheibe verformbar, woraufhin die Druckfeder
aufgrund ihrer Vorspannung über den Türfallen-Anschlag die Scheibe aus den Nutabschnitten
herausdrückt und die Türfalle in eine Tür-Entriegelungsstellung bewegt.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sicherungsvorrichtung für eine
Tür, insbesondere eine Feuerschutztür oder dergleichen, anzugeben, bei der eine funktionssichere
Zuhaltung auch im Brandfall gewährleistet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Dadurch, dass der Sperrriegel und der Klappanker zusätzlich von einem sich bei Wärme
ausdehnenden Element in Richtung auf ihre gegenseitige Raststellung beaufschlagt sind,
ist sichergestellt, dass auch bei einem Schmelzen der den Klappanker und den Sperrriegel
beaufschlagenden Federn eine gesicherte Verrastung von Klappanker und Sperrriegel
erfolgt. Somit ist im Falle eines Brandes zuverlässig gewährleistet, dass die Tür
nicht geöffnet werden kann. Diese Ausgestaltung hat weiterhin den Vorteil, dass die
erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung infolge ihrer gesamten Konstruktion unabhängig
von ihrer Einbaulage funktionssicher arbeitet.
[0009] Das sich bei Wärme ausdehnende Element kann nach einer bevorzugten Ausführungsform
ein Bimetall sein. Dies ist relativ billig und kann auch bei hohen Temperaturen eine
sichere Beaufschlagung der fraglichen Teile sicherstellen.
[0010] Nach einer alternativen Ausführungsform kann das sich bei Wärme ausdehnende Element
auch ein Memorymetall sein.
[0011] Nach einer weiteren Ausführungsform kann das sich bei Wärme ausdehnende Element aus
einem Quellmaterial bestehen.
[0012] Das Quellmaterial beginnt vorzugsweise bereits bei ca. 100° C zu quellen, um einen
definierten Startvorgang für das Quellen festzulegen.
[0013] Damit das sich bei Wärme ausdehnende Element bei einer Abkühlung nicht wieder in
seine Ausgangsstellung zurückkehrt, ist das Element nach einer vorteilhaften Weiterbildung
nicht reversibel ausgebildet.
[0014] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung werden sowohl der Sperrriegel wie auch der
Klappanker von dem gleichen Element beaufschlagt. Dies reduziert die Anzahl der erforderlichen
Teile.
[0015] Alternativ können der Sperrriegel und Klappanker aber auch von verschiedenen Elementen
beaufschlagt werden.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele.
[0017] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung,
- Figur 2:
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung und
- Figur 3:
- die zweite Ausführungsform im Falle eines Brandes.
[0018] In den Figuren 1 bis 3 sind zwei Ausführungsbeispiele einer Sicherungsvorrichtung
dargestellt, die sich im Wesentlichen nur durch die Ausbildung des sich bei Wärme
ausdehnenden Elementes unterscheiden. Deshalb werden im Folgenden zunächst die beiden
Ausführungsformen gemeinsamer Bauteile der Sicherungsvorrichtung erläutert.
[0019] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung weist ein im Wesentlichen rechteckiges
kastenförmiges Gehäuse 1 auf. Aus dem Gehäuse 1 steht eine Falle 2 vor, die um eine
nicht dargestellte in Längsrichtung des Gehäuses 1 verlaufende Achse schwenkbar in
dem Gehäuse 1 gelagert ist.
[0020] In einem oberen Eckbereich des Gehäuses 1 ist ein pendelartig verschwenkbarer Sperrriegel
3 gelagert, der sich in Längsrichtung des Gehäuses 1 nach unten erstreckt. Der Sperrriegel
3 wird von einer Feder 4 im Gegenuhrzeigersinn in Richtung der Falle 2 vorbelastet.
[0021] Im unteren Bereich des Gehäuses 1 ist ein Klappanker 5 gelagert, der sich in Querrichtung
des Gehäuses 1 erstreckt und von einer Feder 6 im Uhrzeigersinn beaufschlagt wird.
In dem Klappanker 5 ist auf einer nach oben weisenden Seite eine Rastkerbe 7 vorgesehen,
welche mit einer an dem Sperrriegel 3 vorgesehenen Rastnase 8 in Eingriff bringbar
ist.
[0022] Unterhalb des Klappankers 5 ist ein Elektromagnet 9 angeordnet (nur in Figur 1 gezeigt),
der auf den Klappanker 5 einwirken kann.
Diese Sicherungsvorrichtung arbeitet wie folgt:
[0023] Im bestromten Zustand des Elektromagneten 9 zieht dieser den Klappanker 5 nach unten
und hält ihn in dieser Stellung gegen die Kraft der Feder 6 fest. Da der Klappanker
5 in seiner unteren Stellung gehalten ist, kann die Rastkerbe 7 nicht mit der Rastnase
8 in Eingriff gelangen, so dass der Sperrriegel 3 gegen die Kraft der Feder 4 im Uhrzeigersinn
verschwenkt werden kann, wenn sich die Falle 2 bewegt, was z. B. durch Druck oder
Zug auf eine nicht dargestellte Tür erreicht würde.
[0024] Im stromlosen Zustand wird der Klappanker 5 von der Feder 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt,
so dass die Rastkerbe 7 mit der Rastnase 8 in Eingriff gelangt. In dieser Stellung,
die in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist, kann die Falle 2 nicht bewegt werden, da sie
durch den in seiner Sperrstellung gehaltenen Sperrriegel 3 blockiert ist.
[0025] Damit im Falle eines Brandes, bei dem unter Umständen die beiden Federn 4 und 6 infolge
der Brandeinwirkung schmelzen und daher unwirksam sind, trotzdem eine sichere Funktion
der Sicherungsvorrichtung gewährleistet werden kann, ist zusätzlich zu den Federn
4 und 6 ein sich bei Wärme ausdehnendes Element 10 vorgesehen. Dieses besteht gemäß
Figur 1 aus einem Bimetall oder Memorymetall, welches im Brandfall auf den Sperrriegel
3 einwirkt und diesen im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Ein weiteres Bimetall oder
Memorymetall ist unterhalb des Klappankers 5 vorgesehen, um diesen im Brandfall im
Uhrzeigersinn zu verschwenken, die angeschlossene Tür kann nicht mehr geöffnet werden.
[0026] In den Figuren 2 und 3 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung
dargestellt. Gemäß dieser Variante besteht das sich bei Wärme ausdehnende Element
10 aus einem Quellmaterial, das - wie im Zusammenhang mit der Figur 1 beschrieben
- den Sperrriegel 3 und den Klappanker 5 in Richtung auf ihre gegenseitige Verrastung
beaufschlagt.
[0027] In Figur 2 ist ein Zustand dargestellt, bei dem sich das Quellmaterial noch in seinem
Ursprungszustand befindet. Dagegen ist in Figur 3 ein Zustand dargestellt, bei dem
das Quellmaterial infolge von Hitzeeinwirkung sein Volumen vergrößert hat und dadurch
den Sperrriegel 3 und den Klappanker 5 in ihrer Raststellung hält.
[0028] Das Quellmaterial ist vorzugsweise so eingestellt, dass es erst bei einer Temperatur
von ca. 100° C zu quellen beginnt.
[0029] Das sich bei Wärme ausdehnende Material 10 ist nicht reversibel, so dass auch bei
einem Abkühlen der Temperatur die einmal eingenommene Stellung des Elementes 10 beibehalten
wird.
[0030] Wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt, können der Sperrriegel 3 und der Klappanker
5 entweder beide von einem Bimetall, einem Memorymetall oder einem Quellmaterial beaufschlagt
werden. Nach einer nicht dargestellten Variante ist es jedoch auch möglich, dass zum
Beispiel der Sperrriegel 3 von einem Bimetall und der Klappanker 6 von einem Quellmaterial
oder umgekehrt beaufschlagt werden.
[0031] Durch die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung ist gewährleistet, dass auch bei
einem Ausfall der Federn 4 und 6 der Sperrriegel 3 und der Klappanker 5 in eine Stellung
gebracht werden, in der es zu einer sicheren Verrastung des Sperrriegels 3 am Klappanker
5 kommt, wodurch eine Bewegung der Falle 2 und damit ein Öffnen der Tür sicher verhindert
wird.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Falle
- 3
- Sperrriegel
- 4
- Feder
- 5
- Klappanker
- 6
- Feder
- 7
- Rastkerbe
- 8
- Rastnase
- 9
- Elektromagnet
- 10
- Element
1. Sicherungsvorrichtung für eine Tür, mit einem Gehäuse (1), in dem eine Falle (2) gelagert
ist, die unter der Wirkung eines Sperrriegels (3) steht, und der Sperrriegel (3) mit
einem Klappanker (5) verrastbar ist, in welcher Raststellung die Falle (2) mittels
des Sperrriegels (3) in einer Tür-Verriegelungsstellung gehalten wird, wobei der Sperrriegel
(3) und der Klappanker (5) jeweils in Richtung auf ihre gegenseitige Raststellung
federbelastet sind, wobei der Klappanker (5 von einem Elektromagneten (9) in einer
Richtung von der Raststellung weg beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrriegel (3) und der Klappanker (5) zusätzlich von einem sich bei Wärme ausdehnenden
Element (10) in Richtung auf ihre gegenseitige Raststellung beaufschlagbar sind.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das sich bei Wärme ausdehnende Element (10) aus einem Bimetall besteht.
3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das sich bei Wärme ausdehnende Element (10) aus einem Memorymetall besteht.
4. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das sich bei Wärme ausdehnende Element (10) aus einem Quellmaterial besteht.
5. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Quellmaterial bei ca. 100° C zu quellen beginnt.
6. Sicherungsvorrichtung nach einem der Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das sich bei Wärme ausdehnende Element (10) nicht reversibel ist.
7. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrriegel (3) und der Klappanker (5) von dem gleichen, sich bei Wärme ausdehnenden
Element (10) beaufschlagbar sind.
8. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrriegel (3) und der Klappanker (5) von verschiedenen, sich bei Wärme ausdehnenden
Elementen (10) beaufschlagbar sind.
9. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbaulage des Sicherungselementes beliebig ist.
1. A safety device for a door, having a housing (1), in which a latch (2) is supported,
which is under the influence of a spring plunger (3), and the spring plunger (3) can
be latched with a swivel anchor (5), in which latching position the latch (2) is maintained
in a locking position of the door by means of the spring plunger (3), the spring plunger
(3) and the swivel anchor (5) being loaded respectively into the direction of their
mutual latching position, the swivel anchor (5) being able to be loaded by means of
a solenoid (9) in a direction away from the latching position, characterized in that the spring plunger (3) and the swivel anchor (5) can be additionally loaded into
the direction of their mutual latching position by a thermally expanding member (10).
2. A safety device according to claim 1, characterized in that the thermally expanding member (10) is a bimetal.
3. A safety device according to claim 1, characterized in that the thermally expanding member (10) is a memory metal.
4. A safety device according to claim 1, characterized in that the thermally expanding member (10) is a swelling agent.
5. A safety device according to claim 4, characterized in that the swelling agent starts swelling at a temperature of about 100 °C.
6. A safety device according to one of the claims 1 or 5, characterized in that the thermally expanding member (10) is non reversible.
7. A safety device according to one of the preceding claims, characterized in that the spring plunger (3) and the swivel anchor (5) can be loaded by the same thermally
expanding member (10).
8. A safety device according to one of the preceding claims, characterized in that the spring plunger (3) and the swivel anchor (5) can be loaded by different thermally
expanding members (10).
9. A safety device according to one or several of the preceding claims, characterized in that the mounting position of the safety device is optional.
1. Dispositif de sécurité pour une porte, avec un boîtier (1), dans lequel est supporté
un pêne coulissant (2), qui est sous l'action d'une barre de blocage (3), et la barre
de blocage (3) peut s'encliqueter dans une armature basculante (5), dans laquelle
position d'encliquetage le pêne coulissant (2) est maintenu dans une position de verrouillage
de la porte au moyen de la barre de blocage (3), la barre de blocage (3) et l'armature
basculante (5) étant chargées par ressort dans leur position d'encliquetage mutuelle
respective, l'armature basculante (5) pouvant être chargée par un aimant électrique
(9) dans une direction opposée à la position d'encliquetage, caractérisé en ce que la barre de blocage (3) et l'armature basculante (5) peuvent être chargées en plus
dans la direction de leur position d'encliquetage mutuelle par un élément (10) se
dilatant sous l'effet de chaleur.
2. Dispositif de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément (10) se dilatant sous l'effet de chaleur est un bimétal.
3. Dispositif de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément (10) se dilatant sous l'effet de chaleur est réalisé en matériau à mémoire
de forme.
4. Dispositif de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément (10) se dilatant sous l'effet de chaleur est un matériau gonflant.
5. Dispositif de sécurité selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau gonflant commence à gonfler à partir de 100° C environ.
6. Dispositif de sécurité selon la revendication 1 ou 5, caractérisé en ce que l'élément (10) se dilatant sous l'effet de chaleur n'est pas réversible.
7. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barre de blocage (3) et l'armature basculante (5) peuvent être chargées par le
même élément (10) se dilatant sous l'effet de chaleur.
8. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barre de blocage (3) et l'armature basculante (5) peuvent être chargés par différents
éléments (10) se dilatant sous l'effet de chaleur.
9. Dispositif de sécurité selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la position d'installation de l'élément de sécurité est arbitraire.
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