| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 637 656 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
01.08.2007 Patentblatt 2007/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.07.2005 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Vorrichtung mit lichtemittierenden Dioden für die Markierung von Flächen
Device with light emitting diodes for marking surfaces
Dispositif avec des diodes électroluminescentes pour le marquage des surfaces
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.09.2004 DE 102004045920 20.11.2004 DE 102004056169
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.03.2006 Patentblatt 2006/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Behrendt Lichtdesign GmbH |
|
03046 Cottbus (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Behrendt, Kay
03096 Burg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Seltmann, Reinhard et al |
|
Patentanwalt Pätzelt-Seltmann-Hofmann,
Ostrower Damm 10 03046 Cottbus 03046 Cottbus (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 122 487 DE-U1- 20 209 472
|
WO-A-03/024188
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 1996, Nr. 11, 29. November 1996 (1996-11-29) & JP 08
177019 A (METRO DENKI KOGYO KK), 9. Juli 1996 (1996-07-09)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit lichtemittierenden Dioden für die Markierung
von Flächen, vorzugsweise wichtigen öffentlichen Bereichen, wie das beispielsweise
bei Markierungen auf Strassen und Autobahnen, auf Flugplätzen, in Schwimmbädern, auf
Fassaden und dergleichen erwünscht und/oder notwendig ist.
[0002] Besteht das Bedürfnis, erleuchtbare Markierungen in Bauwerksteile mit geringem kostenseitigen
Aufwand und grösserer Helligkeit zu integrieren, werden sehr häufig fertige Leuchten
mit integrierten lichtemittierenden Dioden eingebaut, wie sie beispielsweise in der
Internetpräsentation einer Firma We-ef enthalten sind und beispielhaft unter der Typenbezeichnung
ETR 159 angeboten werden. Diese Leuchten bestehen aus einem wasserdichten, im wesentlichen
rechteckigen oder runden Gehäuse, das je nach Abmessungen zusätzliche bauseitige Aufwendungen
bis hin zu Gründungsmassnahmen erfordert. Die Ausführung derartiger Leuchten ist endlich
und bei grösseren Längen erleuchteter Markierungen ist eine hinreichende Vielzahl
von Leuchten entsprechend dem gewünschten Verlauf derartiger Markierungen auszubilden.
Bei Reparaturen oder gar Zerstörungen ist die Leuchte unter Umständen komplett zu
wechseln. Die Aufwendungen für die Installation derartiger Leuchten sind erheblich.
[0003] Als Bodenmarkierung wurde bereits vorgeschlagen, ziegelförmige Bausteine aus Kunststoff
auszuführen, die zum Zweck einer elektrischen Installation hohl ausgeführt sind und
bei denen eine Seitenfläche lichtdurchlässig und demontagefähig ausgebildet ist. Als
Beleuchtung werden herkömmliche Leuchtmittel mit üblicher Netzspannung betrieben eingesetzt.
[0004] Hierbei handelt es sich um Baueinheiten, die für geringere beleuchtungstechnische
Ansprüche und vorzugsweise im Hausgebrauch nachrüstbar sind. Problematisch ist der
Schutz gegen eindringende Nässe.
[0005] Nach einer Firmenschrift der Fa. Kiss, D 58455 Witten, wird vorgeschlagen, zu Markierungszwecken
lichtdurchlässige, aus Kunststoff gefertigte Bausteine, in die lichtmettierende Dioden
eingegossen sind, in Bauwerksflächen einzulegen, wobei die Dimension der Bausteine
dem umgebenden Sortiment angepasst ist und bei einem Defekt des Systems der Baustein
gewechselt werden muss.
[0006] Bei allen bisher benannten Bauweisen bedingt die vorhandene Ausgestaltung der Leuchteneinheit
die Anpassung der Bauausführung und bei grösseren Ausführungslängen eine Multiplizierung
des Aufwandes für den Einbau einer Leuchte.
[0007] Nach der
DE-OS 10 2004 005 371 A1 wird deshalb vorgeschlagen, einen Bahnsteig so auszurüsten, dass in die Betonfertigteile,
aus denen der Bahnsteig besteht, Aussparungen eingebracht sind oder vor Ort eingebracht
werden. In diese Aussparungen werden handelsübliche Leuchten, bei denen als Leuchtmittel
LEDs verwendet sind, oder Leuchtdiodenbänder in U-förmige aus Kunststoff gefertigte
Wannen eingebracht und diese eingeklebt und anderweitig ortsfest verlegt. Die Leuchteneinheiten
sind in ihrer Baulänge an den Abmessungen der Betonteile orientiert und zur Erreichung
grösserer Längen durch Verbindungselemente untereinander gekoppelt. Das kann ebenfalls
eine Vielzahl von Punktleuchten sein. Eine Abdeckung erfolgt durch nicht näher beschriebene
und verklebte Laufplatten.
[0008] In der Schrift
WO 03/024188 A2 sind lichtemittierende Dioden in einem Kanalteil fest installiert. Während eine Seite
des Kanalteiles notwendige Steuer- und Kontrolleinheiten und dergleichen aufnimmt,
ist das andere als Endverschluss ausgebildet oder weist Steckkontakte dergestalt auf,
dass es mit einem weiteren Bauteil gleicher Art zum Zweck der Verlängerung koppelbar
ist. Die lichtemittierenden Dioden sind von einem lichtdurchlässigen Material bedeckt,
das Schutz vor der Witterung und anderen schädigenden physikalischen Einflüssen bietet.
[0009] Gemäss der Schrift 202 09 472 U1 sind in ein Profilrohr Leuchteinheiten eingeschoben.
Das Profilrohr ist im oberen Bereich lichtdurchlässig ausgeführt.
[0010] Beide Einrichtungen weisen seitlich oder nach unten gerichtete Verankerungen auf.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Leuchtenaufbau unter Verwendung von lichtemittierenden
Dioden zu schaffen, der zum einen reparaturfreundlich ist und bei dem eine Anpassung
der Leuchteneinheit an die Einbauverhältnisse gegeben ist, sodass sich neue Einsatzmöglichkeiten
durch einfache Veränderung der Form und/oder einer nahezu unendlichen Ausführungslänge
für derartige Leuchten ergeben.
[0012] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1, wobei auf
die Lichtaustrittsfläche eine Verschleissschutzschicht aufgebracht werden kann.
[0013] Als Kunststoffprofil wird vorzugsweise Polyäthylenschlauch verwendet, der lichtdurchlässig
ausgeführt ist und der ebenso vorzugsweise eine Verstärkungseinlage zur Erhöhung seiner
statischen Stabilität aufweisen kann. Das ist üblicherweise eine spiralartig ausgeführte
und in die Wandung integrierte Stahleinlage.
[0014] Das verwendete lichtdurchlässige Kunststoffprofil ist regelmässig klar lichtdurchlässig
ausgeführt, kann aber ebenso in Fällen, wo eine bestimmte Lichtfarbe vorbestimmt ist,
bereits eingefärbt sein.
[0015] Die vorgesehene reflektierende Beschichtung mit der Wirkung eines Hohlspiegels kann
auf der dem vorgesehenen Lichtaustritt gegenüberliegenden unteren Aussenseite oder
der unteren Innenseite angebracht sein. Dabei kann es sich beispielhaft um eine reflektierende
Folie oder eine hochglänzende Aluminiumschale handeln. Es kann aber ebenso ein Anstrich
verwendet sein, der nach seinem Trocknen reflektierende Eigenschaften aufweist.
[0016] Eine weitere vorgeschlagene Variation sieht vor, den statisch stabilen lichtdurchlässigen
Körper aus einem ausgehärteten, im Verarbeitungszustand giessfähigen Polyesterharz
bestehend auszuführen. Der Vorteil besteht darin, dass bei eingefrästen Aussparungen
in die zu verändernden Bauwerksteile alle Toleranzen ausgeglichen werden und ein Verkleben
mit diesen gegeben ist.
[0017] Werden vorbestimmte Aussparungen oder solche Aussparungen, die sich Bodenunebenheiten
anpassen müssen oder die sich gar in Fassaden befinden, ausgerüstet, kann es vorteilhaft
sein, den statisch stabilen lichtdurchlässigen Körper aus einem vorgefertigten flexiblen
Kunststoff bestehend auszuführen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um einen
flexibel eingestellten Kunststoff auf PUR-Basis.
[0018] Wird ein vorgefertigter statisch stabiler mindestens zur Lichtaustrittsseite hin
lichtdurchlässiger Körper verwendet, kann dieser ebenfalls in seiner Längsrichtung
verlaufend und quer zu seiner Breite mehrteilig ausgeführt sein. Wird hierbei eine
Ober- und eine getrennte Unterschale verwendet, kann die Unterschale ebenfalls aus
einem untergeordnetem Material, beispielsweise aus Ortbeton, gefertigt worden sein.
[0019] Damit sich die Diodenplatinen im Kunststoffprofil nicht verdrehen können und die
lichtabgebende Seite stets zur Lichtaustrittsseite hin zeigt, können diese fixiert
sein. Die Erfindung sieht zur Verwirklichung dieser Zielstellung vor, dass das Kunststoffprofil
deshalb in Längsrichtung verlaufend auf seiner Innenseite Nuten aufweist, zwischen
die die Diodenplatinen eingeschoben werden. Es ist ebenso möglich, ein auf einer Spitze
fixiertes quadratisches Kunststoffprofil einzusetzen und die Diodenplatinen masslich
so auszuführen, dass diese in ihrer Breite nahezu dem inneren Diagonalmass entsprechend
ausgeführt sind. Damit wird ebenso ein Verdrehen der Diodenplatinen im Kunststoffprofil
verhindert.
[0020] Eine Abnutzung auf der Lichtaustrittsseite des mindestens zur Lichtaustrittsseite
hin lichtdurchlässigen Körpers könnte statische Probleme verursachen. Ebenso würden
sich Kratzer zu Lasten der Beleuchtungsstärke auswirken. Die Erfindung sieht deshalb
vor, dass die Lichtaustrittsseite des lichtdurchlässigen Körpers eine Verschleissschutzschicht
trägt. Diese besteht vorzugsweise aus einem Gemisch von Glaskugeln und einem, beispielsweise
mittels eines Heissluftgebläses, aufschmelzbaren Kohlenwasserstoff-Harz. Damit wird
die Oberfläche des lichtdurchlässigen Körpers festigkeitsmässig stabilisiert, ohne
dass eine Beeinträchtigung der Lichtstärke eintritt. Es ist ebenso möglich, der Grundmischung
vor deren Verarbeitung weitere die Rauhigkeit erhöhende Streuelemente zuzumischen,
damit beispielsweise bei starkem Personenverkehr für diesen eine Gefährdung durch
Rutschgefahr nicht gegeben ist.
[0021] Die Glaskugeln werden vorzugsweise in Durchmesserbereichen zwischen 1 und 2,5 mm
Durchmesser eingesetzt, wobei sich eine Mischung von 8 Teilen Glaskugeln sowie 2 Teilen
Harz als zweckmässig erwiesen hat.
[0022] Es ist des weiteren möglich, die Diodenplatinen so auszuführen, dass diese mit farbig
unterschiedlichen einzeln ansteuerbaren Dioden ausgeführt sind. Ebenso können solche
Varianten zweckmässig sein, bei denen die Dioden einer Diodenplatine in einer Farbe
und die Diodenplatinen farbig unterschiedlich ansteuerbar sortiert eingebaut sind.
[0023] Da der Stromverbrauch durch die verwendeten Dioden gering ist, bietet es sich an,
ebenso fernab einer durch Kabel möglichen hinreichenden autarken Stromzuführung die
Vorrichtung stromversorgungsseitig mit einer Speichereinheit zu verbinden, die mindestens
zeitweilig von photovoltaischen Elementen gespeist ausgeführt ist.
[0024] Es ist zweckmässig, wenigstens die mit Lichtaustritt versehenen Elemente UV-resistent
auszuführen.
[0025] Mit Hilfe der erfindungsgemässen Lösung ist es möglich, in allen Flächen, vorzugsweise
Bauwerksflächen hinreichender Festigkeit nachträglich nach Einbringen entsprechender
Aussparungen Beleuchtungseinrichtungen mit hohem energetischem Wirkungsgrad zu integrieren.
Dabei ist es unerheblich, ob die Aussparungen nachträglich, beispielsweise durch Trennschleifen
oder Ausfräsen, oder von vornherein eingebracht sind. Die erfindungsgemässe Vorrichtung
kann bezogen auf ihre Längsausdehnung im wesentlichen planparallel und nahezu unendlich
ausgeführt sein, also in Form eines gleichmässig breiten unendlichen Lichtbandes.
Es ist ebenso möglich, beispielsweise in eine Strasse, andere Formen einer beleuchteten
Markierung, beispielsweise in Form eines Pfeiles, einzubringen, ohne dass die Notwendigkeit
zu grundsätzlichen technologischen Veränderungen besteht. Ebenso ist das Einbringen
einer derartigen Vorrichtung beispielsweise in einem Schwimmbecken über dessen gesamte
Breite möglich, indem die erfindungsgemässe Vorrichtung in eine Nut im Boden eingelassen
ist und das für die Dioden notwendige Vorschaltgerät ausserhalb des Beckens angeordnet
ist. Abgesehen davon, dass ein Wechsel der Farbe des erzeugten Lichtes ohne weiteres
möglich ist, ist die erfindungsgemässe Vorrichtung gleichermassen für die Ausrüstung
von Flugplätzen, Bahnhöfen, Verkehrshöfen und dergleichen öffentlichen Bauten bedeutsam,
weil sie nicht nur wasserdicht, sondern ebenso befahr- und begehbar ist. Durch das
Einschieben der miteinander verbundenen Diodenplatinen in ein Kunststoffprofil ist
in den meisten Fällen einer Längsausdehnung ebenfalls die Reparatur einer Diodenplatine,
wenn erforderlich, bei Verringerung bisher bekannter Aufwendungen möglich. Das Verwenden
von im Verarbeitungszustand giessfähigen Kunststoffen führt dazu, dass eine innige
Bindung beispielsweise zum umgebenden Asphalt entsteht. Das nachträgliche Aufbringen
einer Verschleissschutzschicht, wie erwähnt, führt zum Versiegeln der Oberfläche.
Ist eine hinreichende Überdeckung des Kunststoffprofils gegeben, ist selbst schwerer
Fahrverkehr ohne Beeinträchtigung der Anordnung möglich. Das Aufbringen einer insbesondere
aus Glaskugeln bestehenden Verschleissschutzschicht hat sich ebenfalls als beleuchtungstechnisch
vorteilhaft erwiesen. Ebenso kann durch den erfindungsgemässen Aufbau der vorgeschlagenen
Vorrichtung bei einem Untergrund mit unterschiedlichem Höhenniveau reagiert werden,
ohne dass sich negative Auswirkungen für die Ausbildung und/oder die Funktion ergeben.
[0026] Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
[0027] In der zugehörigen Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- den Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung gemäss Ausführungsbeipiel
I,
- Fig. 2
- den Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit lichtdurchlässigem Körper,
der quer zu seiner axialen Ausdehnung und in dieser verlaufend zweiteilig ausgeführt
ist.
I.
[0028] Aufgabe war es, in die Oberfläche der Zuwegung zu einem stark befahrenen Hotelparkplatz
einen erleuchteten Pfeil von 1 m Länge und über die Enden der Pfeilung gemessen von
0,4 m Breite zu integrieren, damit insbesondere den Hotelgästen, die erstmalig das
Hotel mit ihrem Fahrzeug besuchen, der zutreffende Weg zum Abstellen ihres Fahrzeuges
richtig gewiesen wird.
[0029] Zu diesem Zweck werden mit einer Diamanttrennscheibe die Umrisse des gewünschten
Pfeiles in die vorhandene asphaltierte Strasse als Fläche 1 geschnitten. Der Innenteil
wird auf eine Tiefe von 10 cm ausgehoben.
[0030] Anschliessend wird das mit Diodenplatinen 2 besetzte und sie verbindende Stromzuführungskabel
3 in ein als glasklarer Polyäthylenschlauch ausgeführtes zur Lichtaustrittsfläche
hin durchlässiges Kunststoffprofil 4 hineingezogen. Das Kunststoffprofil 4 weist als
Verstärkungseinlage eine spiralförmige Armierung auf, besitzt mittig auf seiner Innenseite
Nuten 8 zur horizontalen Sicherung der Diodenplatinen 2 und weist ein als reflektierende
Beschichtung auf die vorgesehene Unterseite des Kunststoffprofils 4 aufgebrachtes
hochglänzendes Aluminiumband auf. Im weiteren wird es mittig in der in der Bauwerksfläche
1 hergestellten Aussparung arretiert. Dieses Arretieren kann über kleine Kunststoffbeilagen
erfolgen.
[0031] Nach Herstellen des elektrischen Anschlusses für die Diodenplatinen 2 wird die Aussparung
in der Bauwerksfläche 1 mittels eines als lichtdurchlässiger Körper 6 wirkenden aushärtbaren
giessfähigen Polyesterharzes bis etwa 5 mm unter das Niveau des Strassenbelages reichend
vergossen. Nach Erreichen einer hinreichenden Stabilität der Oberfläche wird auf diese
mittels eines Heissluftgebläses als Verschleissschutzschicht 7 eine Schicht eines
Gemisches aus Glaskugeln mit 2 mm Durchmesser und eines aufschmelzbaren Kohlenwasserstoffharzes
aufgebracht, dem Niveau der Zuwegung angeglichen und die Oberfläche geglättet.
[0032] Nach Eintreten der endgültigen Stabilität des aushärtbaren giessfähigen Polyesterharzes
einschliesslich der Verschleissschutzschicht ist die hergestellte Orientierungseinrichtung
gebrauchsfertig.
II.
[0033] Es ist vorgesehen, als Leiteinrichtung in einer Garagenzufahrt ein Lichtband in die
Zuwegung zu integrieren. Deshalb wird ein möglichst gleichmässiger Kanal von 10 cm
Breite in die als Fläche 1 dienende Zuwegung eingebracht..
[0034] Im weiteren wird eine Einlage vorbereitet, die aus Diodenplatinen 2, Stromzuführungskabel
3, einem als reflektierende Beschichtung 5 wirkenden Folienband sowie als zur Lichtaustrittsfläche
hin lichtdurchlässigem Kunststoffprofil 4 dienendes klares Vierkantprofil vorbereitet.
Die Breite der Diodenplatinen 2 ist geringfügig kleiner als die Länge der inneren
Diagonale des Vierkantprofils. Auf den Grund der Aussparung und deren gesamte Länge
wird eine Schicht eines fliessfähigen Betons 9 eingebracht und die Einlage so eingedrückt,
dass sich die Kante des Vierkantprofils, die der vorgesehenen Lichtaustrittsfläche
gegenüber liegt, im Beton 9 befindet. Die Lichtaustrittsfläche zeigt dabei nach oben.
Es wurde weiterhin darauf geachtet, dass der Beton 9 höhenmässig bis zur Mitte der
Einlage reicht. Im weiteren wird als lichtdurchlässiger Körper 6 ein flexibles klares
Kunststoffprofil aufgelegt, das auf seiner Unterseite eine auf die äussere Gestaltung
abgestimmte Aussparung aufweist.
[0035] Die Aussparung in der Fläche 1 ist hinsichtlich ihrer Tiefe so bemessen, dass nach
Auflegen des flexiblen klaren Kunststoffprofils noch eine Verschleissschutzschicht
7, wie bekannt, aufgebracht werden kann.
[0036] Nach Erreichen der Endfestigkeit der verwendeten Komponenten ist die Leiteinrichtung
gebrauchsfertig.
Bezugszeichen:
[0037]
| Fläche |
1 |
| Diodenplatine |
2 |
| Stromzuführungskabel |
3 |
| zur Lichtaustrittsfläche hin lichtdurchlässiges Kunststoffprofil |
4 |
| reflektierende Beschichtung |
5 |
| lichtdurchlässiger Körper |
6 |
| Verschleissschutzschicht |
7 |
| Verstärkungseinlage |
8 |
| Nuten |
9 |
| Beton |
10 |
1. Vorrichtung mit lichtemittierenden Dioden für die Markierung von Flächen (1), vorzugsweise
Bauwerksflächen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Diodenplatinen (2) auf einem Stromzuführungskabel (3) angeordnet
und mit diesem bekanntermassen verbunden sind, diese Diodenplatinen (2) mit dem sie
verbindenden Stromzuführungskabel in ein mindestens zur Lichtaustrittsfläche hin lichtdurchlässiges
Kunststoffprofil (4) eingeschoben sind, das Kunststoffprofil (4) auf seiner Unterseite
und der Lichtaustrittsfläche gegenüberliegend eine reflektierende Beschichtung (5)
aufweist, das Kunststoffprofil (4) in einen umhüllenden statisch stabilen ebenso mindestens
zur Lichtaustrittsseite hin lichtdurchlässigen Körper (6) eingebettet ist, der in
seiner äusseren Form einer Aussparung in der zu markierenden Fläche (1) angepasst
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der äusseren Lichtaustrittsseite des lichtdurchlässigen Körpers (6) eine Verschleissschutzschicht
(7) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (4) Polyäthylenschlauch ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (4) klar lichtdurchlässig ausgeführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (4) farbig lichtdurchlässig eingefärbt ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (4) durch eine Verstärkungseinlage statisch stabil ausgeführt
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Beschichtung (5) auf die untere Aussenseite des Kunststoffprofils
(4) aufgebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Beschichtung (5) auf die untere Innenseite des Kunststoffprofils
(4) aufgebracht ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der statisch stabile lichtdurchlässige Körper (6) aus einem ausgehärteteten giessfähigen
Polyesterharz bestehend ausgeführt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der statisch stabile lichtdurchlässige Körper (6) aus einem flexiblen Kunststoff
bestehend ausgeführt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Kunststoff als flexibel eingestellter Kunststoff auf PUR-Basis ausgeführt
ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der statisch stabile mindestens zur Lichtaustrittsseite hin lichtdurchlässige Körper
(6) quer zu seiner axialen Ausdehnung und in dieser verlaufend mehrteilig ausgeführt
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der untere der Lichtaustrittsseite gegenüberliegende Teil des statisch stabilen mindestens
zur Lichtaustrittsseite hin lichtdurchlässigen Körpers (6) aus Beton (9) bestehend
ausgeführt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (4) zur horizontalen Arretierung der Diodenplatinen (2) innen
und in axialer Richtung verlaufend seitliche Nuten (8) aufweisend ausgeführt ist.
15. Vorrichtung einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleissschutzschicht (7) aus einem Gemisch von Glaskugeln und einem aufschmelzbaren
Kohlewasserstoff-Harz bestehend ausgeführt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei der die Verschleissschutzschicht (7) bildende Ausgangsmasse vor der Verarbeitung
weitere die Rauhigkeit erhöhende Streuelemente zugemischt sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Diodenplatinen (2) mit farblich unterschiedlichen einzeln ansteuerbaren Dioden
ausgeführt sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dioden einer Diodenplatine (2) in einer Farbe und die Diodenplatinen (2) farblich
unterschiedlich ansteuerbar sortiert eingebaut sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass diese stromversorgungsseitig mit einer Speichereinheit verbunden ist, die mindestens
zeitweilig von photovoltaischen Elementen gespeist ausgeführt ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass verwendete Einsatzsstoffe UV-resistent ausgewählt sind.
1. Apparatus having light-emitting diodes for the marking of surfaces (1), preferably
building surfaces, characterized in that a multiplicity of diode plates (2) are disposed on a power supply cable (3) and are
connected thereto in a known manner, these diode plates (2) are inserted, with the
power supply cable which connects them, in a plastics profile (4) which is light-permeable
at least in the direction of the light-emitting surface, the plastics profile (4)
has on its bottom side and opposite the light-emitting surface a reflective coating
(5), the plastics profile (4) is embedded in an encapsulating, statically stable body
(6), which is likewise light-permeable in the direction of the light-emitting side
and the external shape of which is matched to a recess in the surface (1) to be marked.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that on the outer light-emitting side of the light-permeable body (6) there is configured
a wear-resistant coating (7).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the plastics profile (4) is polyethylene tubing.
4. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the plastics profile (4) is of transparent construction.
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the plastics profile (4) is of translucently tinted construction.
6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the plastics profile (4), by virtue of a reinforcement insert, is of statically stable
construction.
7. Apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the reflective coating (5) is applied to the lower outer side of the plastics profile
(4).
8. Apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the reflective coating (5) is applied to the lower inner side of the plastics profile
(4).
9. Apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the statically stable light-permeable body (6) is made of a cured castable polyester
resin.
10. Apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the statically stable light-permeable body (6) is made of a flexible plastic.
11. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the flexible plastic is realized as a flexibly oriented plastic on a PUR base.
12. Apparatus according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the statically stable body (6), which is light-permeable at least in the direction
of the light-emitting side, is of multipart construction running in and transversely
to its axial extent.
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the lower part, lying opposite the light-emitting side, of the statically stable
body (6), which latter is light-permeable at least in the direction of the light-emitting
side, is made of concrete (9).
14. Apparatus according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the plastics profile (4) is realized such that, running on the inside and in the
axial direction, it has lateral grooves (8) for the horizontal locking of the diode
plate (2).
15. Apparatus according to one of Claims 2 to 14, characterized in that the wear-resistant coating (7) is made of a mixture of marbles and a meltable hydrocarbon
resin.
16. Apparatus according to one of Claims 2 to 15, characterized in that to the original substance forming the wear-resistant coating (7), further, roughness-enhancing
scattering elements are added prior to the processing.
17. Apparatus according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the diode plates (2) are realized with different-coloured, individually activable
diodes.
18. Apparatus according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the diodes of a diode plate (2) are installed sorted such that they can be activated
in one colour and the diode plates (2) are installed sorted such that they can be
activated in different colours.
19. Apparatus according to one of Claims 1 to 18, characterized in that the said apparatus is connected on the power-supply side to a memory unit, which
is realized such that it is powered, at least sporadically, by photovoltaic elements.
20. Apparatus according to one of Claims 1 to 19, characterized in that the usage materials which are adopted are chosen such that they are UV-resistant.
1. Dispositif doté de diodes luminescentes pour le repérage de surfaces (1), de préférence
des surfaces de chantier, caractérisé en ce que plusieurs cartes (2) de circuit à diodes sont disposées sur un câble (3) d'amenée
de courant et sont reliées à ce dernier de manière connue, ces cartes (2) de circuit
à diodes étant insérées avec le câble d'amenée de courant qui les relie dans un profilé
(4) en matière synthétique transparent à la lumière au moins sur sa surface par laquelle
sort la lumière, le profilé (4) en matière synthétique présentant un revêtement réfléchissant
(5) sur son côté inférieur et face à la surface par laquelle sort la lumière, le profilé
en matière synthétique (4) étant incorporé dans un corps (6) d'enveloppe, stable et
également transparent à la lumière au moins du côté par lequel sort la lumière et
dont la forme extérieure est adaptée à celle d'une découpe ménagée dans la surface
(1) à repérer.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une couche (7) de protection contre l'usure est formée sur le côté extérieur de sortie
de lumière du corps (6) transparent à la lumière.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le profilé (4) en matière synthétique est un tuyau flexible en polyéthylène.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le profilé (4) en matière synthétique transparent à la lumière est incolore.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le profilé (4) en matière synthétique transparent à la lumière est coloré.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le profilé (4) en matière synthétique est rendu stable par une garniture de renfort.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le revêtement réfléchissant (5) est appliqué sur le côté extérieur inférieur du profilé
(4) en matière synthétique.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le revêtement réfléchissant (5) est appliqué sur le côté intérieur inférieur du profilé
(4) en matière synthétique.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps (6) stable et transparent à la lumière est réalisé en une résine de polyester
moulable et durcie.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps (6) stable et transparent à la lumière est réalisé en une matière synthétique
flexible.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la matière synthétique flexible est une matière synthétique à base de PUR rendu flexible.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que transversalement à son extension axiale, le corps (6) stable et transparent à la
lumière au moins du côté de sortie de la lumière est réalisé en plusieurs pièces orientées
dans cette direction axiale.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la partie inférieure opposée au côté de sortie de la lumière du corps (6) stable
et transparent à la lumière au moins du côté de sortie de la lumière est réalisé en
béton (9).
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que pour bloquer les cartes (2) de circuits à diodes dans la direction horizontale, le
profilé (4) en matière synthétique présente des rainures latérales (8) qui s'étendent
à l'intérieur et dans la direction axiale.
15. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 14, caractérisé en ce que la couche (7) de protection contre l'usure est constituée d'un mélange de billes
de verre et d'une résine fusible d'hydrocarbures.
16. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 15, caractérisé en ce que d'autres éléments diffusifs qui augmentent la rugosité sont ajoutés à la pâte initiale
qui forme la couche (7) de protection contre l'usure, avant son traitement.
17. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les cartes (2) de circuit à diodes sont réalisées avec plusieurs diodes de couleurs
différentes qui peuvent être commandées individuellement.
18. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les diodes d'une carte (2) de circuit à diodes sont triées par couleur et en ce que les cartes (2) de circuits à diodes de couleurs différentes peuvent être commandées
séparément.
19. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que du côté de l'alimentation en courant, il est relié à une unité d'accumulation qui
peut être alimentée au moins une partie du temps par des éléments photovoltaïques.
20. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que les matières utilisées sélectionnées résistent aux UV.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente