Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Bauwesens. Sie betrifft einen selbstfahrenden
kombinierten Betonzwangsmischer, welcher insbesondere für den Einsatz im Strassen-
und Pflasterbau geeignet ist.
Stand der Technik
[0002] Bekannt sind fahrbare Betonmischer, bei denen eine Trommel oder eine Rührwerksschüssel
auf einem Fahrzeug montiert ist. Die Trommel bzw. die Rührwerksschüssel wird von einer
stationären Zuteilanlage mit den Bestandteilen für das Betongemisch beladen. Durch
Drehung der Trommel bzw. Schüssel vor und während des Transports zu einem Entladeort
wird das Betongemisch gemischt und am Entladeort, d. h. der Baustelle, entladen.
[0003] Nachteilig an derartigen mobilen Trommel- bzw. Rührwerksschüsselmischern ist, dass
sie ihre gesamte Ladung abladen müssen, sobald sie an der Baustelle sind, und dass
dies während einer relativ kurzen Zeitspanne durchgeführt werden muss. Dies ist nicht
praktikabel für Verwender von Betongemischen, welche weniger als die vorgegebene Mischerzuteilungsgröße
benötigen und/oder die Abgabe kleinerer Mengen an Beton über einen längeren Zeitraum
hinweg benötigen. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Betonmischer ist der große
Platzbedarf.
[0004] Aus der Druckschrift
US 4,538,916 ist ein Fahrzeug bekannt, das als mobiles Zuteil- und Mischgerät arbeitet, um bei
Bedarf unterschiedliche Mengen von vorgemischtem Beton bereitzustellen. Dazu ist auf
dem Fahrgestell eines Lastwagens in senkrechter Position ein Zementbunker angeordnet.
Des weiteren sind auf dem Lastwagen ein Wassertank und zwei Schüttgutbehälter für
feste Zuschlagstoffe, z. B. Sand oder Kies angebracht. Über verschiedene Fördereinrichtungen
werden Zement, Zuschlagstoffe und Wasser einem auf dem Lastwagen in schräger Position
angeordneten Schneckenförderer zugeführt, in welchem die Stoffe dann zu Beton gemischt
werden. Am Ende des Schneckenförderers wird der Beton entnommen und direkt vor Ort
auf der Baustelle verarbeitet.
[0005] Das Dokument
DE-U-9308140 offenbart einen selbstfahrenden kombinierten Betonzwangsmischer, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0006] Weitere bisher bekannte Anbaumischer sind zwar in ihrer Anbaufähigkeit an die verschiedensten
Trägergeräte, wie Schlepper, Gabelstapler, Raupen, Radlader usw. sehr flexibel einsetzbar,
das Ausbringen des Betons direkt am Verwendungsort an der Baustelle ist jedoch bei
all diesen Anbauvarianten sehr zeitintensiv.
[0007] Beim Herstellen von linienförmigen Bauwerken, wie Randeinfassungen (Bordsteine, Pflasterbunde),
kleineren Stützmauern aus Fertigteilen usw. ist es erforderlich, einen den Qualitätsanforderungen
genügenden Beton herzustellen und entsprechend dem Verlauf der Randeinfassung linienförmig
zu verteilen.
[0008] Wegen der meist beengten Verhältnisse entlang von Straßen oder auf Gehwegen ist es
sehr aufwändig am Lagerplatz hergestellten Beton mittels Radlader zu verteilen, da
hierbei zunächst einzelne Betonhaufen gekippt werden, die dann von Hand in Linienform
gebracht werden müssen. Dies ist äußerst zeitaufwändig. Beim Verteilen des Betons
mittels Radlader ist nachteilig ein ständiges Rangieren notwendig.
Darstellung der Erfindung
[0009] Ziel der Erfindung ist es, die eingangs genannten Nachteile des Standes der Technik
zu vermeiden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen fahrbaren kombinierten
Betonzwangsmischer zu entwickeln, der in der Lage ist, einen qualitativ guten Frischbeton
in erdfeuchtem Zustand direkt auf der Baustelle herzustellen und linienförmig zu verteilen.
Er soll nur wenig Platz benötigen und ohne große Rangierarbeiten handhabbar sein,
wobei die sachgerechte exakte Verteilung des Betons innerhalb kürzester Zeit gewährleistet
sein soll.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe, durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst und
besteht der fahrbare kombinierte Betonzwangsmischer aus folgenden Einzelvorrichtungen:
- einem Trägerfahrzeug mit Allradantrieb und einem Fahrgestell, wobei das Trägerfahrzeug
ein Knicklenker ist,
- einem (eigentlichen) Zwangsmischer mit einer vertikalen Mischerachse und einer auf
seiner Unterseite angeordneten verschliessbaren Austragsöffnung, wobei der Zwangsmischer
auf dem Fahrgestell des Trägerfahrzeuges aufgesetzt und fest montiert ist,
- einer am Fahrgestell des Trägerfahrzeuges oder am Zwangsmischer angebrachten Selbstladevorrichtung
für den Zwangsmischer zur Aufnahme von Zuschlagstoffen und
- einem unterhalb der Austragsöffnung des Zwangsmischers gelenkig angeordneten Förderband
zum Transport und zur exakten Verteilung des Fertigbetons.
[0011] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Betonzwangmischers bestehen darin, dass der Beton
vor Ort, also innerhalb der Baustelle, effizient mittels des vertikalen Zwangsmischers
gemischt und über das Förderband linienförmig verteilt werden kann. Das Förderband
bewirkt eine regelmäßige Abgabe des Betons, was durch Rutschen oder ähnliche bekannte
Vorrichtungen nicht erreicht werden kann. Durch die Fahrgeschwindigkeit bestimmt zudem
der Arbeiter die Menge des auszubringenden Betons je Laufmeter, so dass das mühsame
Verteilen von Hand entfällt.
[0012] Da das Fahrzeug stets parallel zum Verlauf der Randeinfassung fährt, ist der Platzbedarf
relativ gering. Ebenso entfällt das ständige Rangieren, wie es beim Verteilen mittels
Radlader erforderlich ist um den Beton abkippen zu können. Der erfindungsgemäße Betonzwangsmischer
ist insbesondere dann von Vorteil, wenn nur eine Fahrspur zur Verfügung steht.
[0013] Dadurch, dass das selbstfahrende Trägerfahrzeug ein mit Allradantrieb ausgerüsteter
Knicklenker ist, werden durch seine Wendigkeit und hohe Leistung optimale Bedingungen
geschaffen.
[0014] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass zur Steuerung des Zwangsmischers, der Selbstladevorrichtung
und des Förderbandes jeweils ein eigener hydraulischer Steuerkreis vorgesehen ist,
wobei die besagten Steuerkreise vom Führerstand des Trägerfahrzeuges aus steuerbar
sind. Es ist damit eine sehr gute Mischung des Betons, sowie exakte Dosierung und
Verteilung an der Einbaustelle möglich.
[0015] Von Vorteil ist, dass die Selbstladevorrichtung mindestens eine Rückstellfeder aufweist,
mittels derer die Rückstellung der Selbstladevorrichtung aus der senkrechten Stellung
beim Auskippen in den Zwangsmischer erfolgt. Somit reicht hier ein hydraulischer Steuerkreis
zur Steuerung der Ladeschaufel der Selbstladevorrichtung aus.
[0016] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn das unter dem Zwangsmischer fixierte Förderband
in Gebrauchsstellung in Fahrtrichtung seitlich unter dem Zwangsmischer hervorragt
und seine Höhenlage einfach mittels einer verstellbaren Kette fixierbar ist, während
es in Nichtgebrauchsstellung, beispielsweise bei Transportfahrten, in die Senkrechte
klappbar ist. Dann wird vorteilhaft wenig Platz benötigt.
[0017] Schließlich ist es vorteilhaft, dass der Betonzwangsmischer aus einer Kombination
von handelsüblichen Einzelvorrichtungen besteht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Betonzwangsmischers;
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 und
- Fig.3
- eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Betonzwangsmischers während seines
Einsatzes bei der Herstellung einer linienförmigen Randeinfassung.
[0019] In den Figuren sind jeweils gleiche Positionen mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Es sind nur die für die Erfindung wesentlichen Merkmale dargestellt.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und der Fig. 1
bis 3 näher erläutert.
[0021] In Fig. 1 ist der erfindungsgemäße selbstfahrende kombinierte Betonzwangsmischer
1 komplett in einer Seitenansicht dargestellt, Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang
der Linie II-II. Zum besseren Verständnis der Erfindung ist es zweckmäßig, beide Figuren
gleichzeitig zu betrachten.
[0022] Der Betonzwangsmischer 1 ist eine kombinierte Vorrichtung, welche im wesentlichen
aus einem selbstfahrenden Trägerfahrzeug 2, einem eigentlichen Zwangsmischer 3 mit
in einer in Fig. 1 nicht, aber in Fig. 2 sichtbaren vertikalen Mischerachse 4 angeordneten
Mitteln zum Mischen 5 der Ausgangs-/Zuschlagstoffe für den herzustellenden Beton,
sowie aus einer Selbstladevorrichtung 6 und einem Förderband 7 besteht.
[0023] Das Trägerfahrzeug 2 ist mit Allradantrieb ausgestattet. Das Trägerfahrzeug 2 ist
ein Knicklenker, z. B. ein handelsüblicher Dumper mit abmontierter Wanne, der durch
seine Wendigkeit und hohe Leistung beim Einsatz auf der Baustelle vorteilhaft einsetzbar
ist.
[0024] Auf dem Fahrgestell 8 des Trägerfahrzeuges 2 ist der Zwangsmischer 3 mit vertikaler
Mischerachse 4 aufgesetzt und fest montiert.
[0025] Der Antrieb des Zwangsmischers 3 erfolgt über ein in den Figuren nicht dargestelltes
Hydraulikgetriebe, dessen Öldruck vom Trägerfahrzeug 2 erzeugt wird. Die Mittel zum
Mischen 5, beispielsweise ein Rührwerk, werden in Drehbewegung versetzt, mischen dadurch
die Ausgangs-/Zuschlagstoffe und stellen letztlich den einsatzbereiten Beton her.
[0026] Das Bindemittel (Zement) sowie das Zuschlagswasser werden direkt in die Rührschüssel
gegeben. Die Rührschüssel ist mit einem stabilen Gitter (nicht in den Figuren dargestellt),
welches eine Maschenweite von ca. 50 - 70 mm aufweist, abgedeckt und kreuzweise mit
Zahnschienen versehen. Dadurch wird einerseits ein unbeabsichtigtes Hineingreifen
in die Rührvorrichtung verhindert. Andererseits kann die Sackware auf den Zahnschienen
aufgerissen werden, der Zement fällt durch das Gitter in die Rührschüssel, während
der Papiersack auf dem Gitter zurückbleibt und ohne Gefahr entfernt werden kann.
[0027] Die Beladung des Zwangsmischers 3 mit den für die Betonherstellung notwendigen Zuschlagstoffen
erfolgt über die Selbstladevorrichtung 6. Diese ist entweder direkt am Zwangsmischer
3 oder am Fahrgestell 8 des Trägerfahrzeuges 2 angebracht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist sie am Fahrgestell 8 des Dumpers angebracht, und zwar an dem in Fahrtrichtung
vorn liegenden Teil des Fahrgestelles, d. h. an dem dem Führerstand 11 gegenüberliegenden
Ende.
[0028] Die Selbstladevorrichtung 6 wird durch einen weiteren separaten hydraulischen Steuerkreis
betrieben. Sie ist so konstruiert, dass ein einziger hydraulischer Steuerkreis genügt,
um die Ladeschaufel zu steuern. Die Rückstellung der Selbstladevorrichtung 6 aus der
senkrechten Stellung (beim Auskippen in den Zwangsmischer 3) erfolgt über eine starke
Rückstellfeder 9.
[0029] Der Zwangsmischer 3 weist an seiner Unterseite eine beispielweise mittels eines Schiebers
verschließbare Austragsöffnung 10 auf. Bei Bedarf wird diese Austragsöffnung 10 geöffnet
und der Zwangsmischer 3 wird über das unterhalb der Austragsöffnung 10 in seitliche
Richtung zur Fahrtrichtung angeordnete Förderband 7 entleert. Dies ermöglicht eine
exakte Dosierung und genaue Verteilung des Betons an der Baustelle. Das Förderband
7 wird ebenfalls durch einen eigenen Steuerkreis hydraulisch angetrieben.
[0030] Somit sind insgesamt 3 Steuerkreise für den Betrieb des erfindungsgemäßen Betonzwangsmischers
1 erforderlich. Die Steuerung aller drei Steuerkreise erfolgt vom Führerstand 11 des
Trägerfahrzeugs 2 aus.
[0031] Das Förderband 7 ist gelenkig unter dem Auslassschieber/der Austragsöffnung 10 befestigt.
Es kann bei Transportfahrten ganz in die Senkrechte geklappt werden, so dass der mobile
Betonzwangsmischer 1 nur wenig Platz benötigt. Beim Ausbringen des Betons wird die
Höhenlage des Förderbandes 7 mit einer verstellbaren Kette 12 fixiert.
[0032] Fig. 3 zeigt schematisch den Einsatz des erfindungsgemäßen Betonzwangsmischers 1
bei der Herstellung von linienförmigen Bauwerken, wie z. B. Randeinfassungen aus Bordsteinen.
Dazu ist es erforderlich, einen den Qualitätsanforderungen genügenden Beton herzustellen
und entsprechend dem Verlauf der Randeinfassung linienförmig zu verteilen.
[0033] Das Fahrzeug nimmt mit der Selbstladevorrichtung 6 die Zuschlagsstoffe innerhalb
der Baustelle auf und mischt den Beton. Es bringt den fertigen Beton zum Bauwerk und
verteilt ihn über das Förderband 7. Das Förderband 7 bewirkt eine regelmäßige Ausgabe
des Betons, was durch Rutschen oder ähnliche Vorrichtungen nicht erreicht werden kann.
Durch die Fahrgeschwindigkeit bestimmt der Arbeiter die Menge des auszubringenden
Betons je Laufmeter, dadurch entfällt das mühsame Verteilen von Hand.
[0034] Da der kombinierte Betonzwangsmischer 1 stets parallel zum Verlauf der Randeinfassung
fährt, ist der Platzbedarf relativ gering. Ebenso entfällt das ständige Rangieren,
wie es beim Verteilen mittels Radlader erforderlich ist um den Beton abkippen zu können.
Der selbstfahrende Betonzwangsmischer 1 ist insbesondere dann von Vorteil, wenn wie
in Fig. 3 dargestellt, nur eine Fahrspur zur Verfügung steht. Links in Fig. 3 ist
mit 13 die fertig versetzte Randeinfassung bezeichnet, welche die Fahrspur für einspurigen
Verkehr 14 vom linken Gehweg abgrenzt. Rechts in Fig. 3 ist die Fahrspur für den Baustellenverkehr
15 dargestellt, auf der die Randeinfassung für den rechten Gehweg mittels des erfindungsgemäßen
fahrbaren kombinierten Betonzwangsmischers 1 gebaut wird.
[0035] Die erfindungsgemäße mobile Betonmischer 1 ist in der Lage, qualitativ guten Frischbeton
in erdfeuchtem Zustand direkt auf der Baustelle herzustellen und linienförmig zu verteilen.
Diese Vorrichtung ist insbesondere für den Einsatz im Straßen- und Pflasterbau geeignet,
z. B. für die Herstellung von Randeinfassungen, kleineren Stützmauern und dgl.
[0036] Die Kombination mit dem sehr wendigen, leistungsstarken Trägerfahrzeug 2 und dem
Förderband 7 lässt eine schnelle und exakte Verteilung des einsatzbereiten Betons
zu. Da das Fahrzeug stets parallel zur Verteilrichtung fährt, ist der Platzbedarf
verhältnismäßig gering.
[0037] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Kombinierter Betonzwangsmischer
- 2
- Trägerfahrzeug
- 3
- Zwangsmischer
- 4
- vertikale Mischerachse
- 5
- Mittel zum Mischen
- 6
- Selbstladevorrichtung
- 7
- Förderband
- 8
- Fahrgestell
- 9
- Rückstellfeder
- 10
- Verschließbare Austragsöffnung
- 11
- Führerstand
- 12
- Kette
- 13
- Fertig versetzte Randeinfassung
- 14
- Fahrspur für einspurigen Verkehr
- 15
- Fahrspur für Baustellenverkehr
- H
- Höhenlage des Förderbandes
1. Selbstfahrender kombinierter Betonzwangsmischer (1), bestehend aus
- einem Trägerfahrzeug (2) mit Allradantrieb und einem Fahrgestell (8),
- einem Zwangsmischer (3) mit in einer vertikalen Mischerachse (4) angeordneten Mitteln
(5) zum Mischen,
- einer am Fahrgestell (8) des Trägerfahrzeuges (2) oder am Zwangsmischer (3) angebrachten
Selbstladevorrichtung (6) für den Zwangsmischer (3) zur Aufnahme von Zuschlagstoffen
für die Betonherstellung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Trägerfahrzeug (2) ein Knicklenker ist,
- der Zwangsmischer (3) eine auf seiner Unterseite angeordnete verschließbare Austragsöffnung
(10) hat, wobei der Zwangsmischer (3) auf dem Fahrgestell (8) des Trägerfahrzeuges
(2) aufgesetzt und fest montiert ist,
- unterhalb der Austragsöffnung (10) des Zwangsmischers (3) ein Förderband (7) zum
Transport und zur exakten Verteilung des Fertigbetons gelenkig angeordnet ist.
2. Betonzwangsmischer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Zwangsmischers (3), der Selbstladevorrichtung (6) und des Förderbandes
(7) jeweils ein eigener hydraulischer Steuerkreis vorgesehen ist.
3. Betonzwangsmischer (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Steuerkreise vom Führerstand (12) des Trägerfahrzeuges (2) aus steuerbar
sind.
4. Betonzwangsmischer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstladevorrichtung (6) mindestens eine Rückstellfeder (9) aufweist, mittels
derer die Rückstellung der Selbstladevorrichtung (6) aus der senkrechten Stellung
beim Auskippen in den Zwangsmischer (3) erfolgt.
5. Betonzwangsmischer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (7) in Gebrauchsstellung seitlich in Fahrtrichtung unter dem Zwangsmischer
(3) angeordnet ist und seine Höhenlage (H) mittels einer verstellbaren Kette (12)
fixierbar ist.
6. Betonzwangsmischer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (7) in Nichtgebrauchssteltung in die Senkrechte klappbar ist.
7. Betonzwangsmischer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Kombination von handelsüblichen Einzelvorrichtungen besteht.
1. Self-propelled combined compulsory concrete mixer (1), comprising:
- A carrier vehicle (2) with all-wheel drive and a chassis (8),
- A compulsory mixer (3) with mixing instruments (5) arranged in a vertical mixer
axis (4),
- A self-loading apparatus (6) mounted on the chassis (8) of the carrier vehicle (2)
or on the compulsory mixer (3) for the compulsory mixer (3) to receive aggregates
for the production of concrete,
characterized in that
- The carrier vehicle (2) operates with articulated frame steering,
- The compulsory mixer (3) has a closable discharge opening (10) arranged on its underside,
wherein the compulsory mixer (3) is positioned and permanently mounted on a chassis
(8) of the carrier vehicle (2),
- A pivoting conveyor belt (7) is arranged beneath the discharge opening (10) of the
compulsory mixer (3) for the transport and precise distribution of the ready-mixed
concrete.
2. Compulsory concrete mixer (1) as recited in claim 1, characterized in that a separate hydraulic control circuit is provided to control the compulsory mixer
(3), the self-loading apparatus (6), and the conveyor belt (7).
3. Compulsory concrete mixer (1) as recited in claim 2, characterized in that said control circuits can be controlled from the driver's post (12) of the carrier
vehicle (2).
4. Compulsory concrete mixer (1) as recited in claim 1, characterized in that the self-loading apparatus (6) exhibits at least one return spring (9) by means of
which the self-loading apparatus (6) is reset from the vertical position upon emptying
into the compulsory mixer (3).
5. Compulsory concrete mixer (1) as recited in claim 1, characterized in that the conveyor belt (7) in the operational position is arranged laterally in the direction
of travel beneath the compulsory mixer (3), and its height (H) can be set by means
of an adjustable chain (12).
6. Compulsory concrete mixer (1) as recited in claim 1, characterized in that the conveyor belt (7) can be folded vertically in the non-operational position.
7. Compulsory concrete mixer (1) as recited in claim 1, characterized in that it comprises a combination of commercially available individual apparatuses.
1. Malaxeur de béton à mélange forcé combiné automoteur (1), constitué
- d'un véhicule porteur (2) avec entraînement par toutes roues motrices et châssis
(8),
- d'un malaxeur à mélange forcé (3) avec des moyens (5) de mélange disposés dans un
axe de malaxeur vertical (4),
- d'un dispositif de chargement automatique (6) monté sur le châssis (8) du véhicule
porteur (2) ou sur le malaxeur à mélange forcé (3), pour que le malaxeur à mélange
forcé (3) reçoive des substances supplémentaires pour la fabrication du béton,
caractérisé en ce que
- le véhicule porteur (2) est un véhicule articulé,
- le malaxeur à mélange forcé (3) présente une ouverture de déchargement (10) refermable
disposée sur son côté inférieur, le malaxeur à mélange forcé (3) étant posé et monté
fixement sur le châssis (8) du véhicule porteur (2),
- une bande transporteuse (7) pour le transport et la distribution exacte du béton
fini est disposée de manière articulée sous l'ouverture de déchargement (10) du malaxeur
à mélange forcé (3).
2. Malaxeur de béton à mélange forcé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour la commande du malaxeur à mélange forcé (3), du dispositif de chargement automatique
(6) et de la bande transporteuse (7), on prévoit à chaque fois un circuit de commande
hydraulique propre.
3. Malaxeur de béton à mélange forcé (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que lesdits circuits de commande peuvent être commandés depuis le poste de commande (12)
du véhicule porteur (2).
4. Malaxeur de béton à mélange forcé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de chargement automatique (6) présente au moins un ressort de rappel
(9) au moyen duquel le rappel du dispositif de chargement automatique (6) s'effectue
depuis la position verticale lors du basculement dans le malaxeur à mélange forcé
(3).
5. Malaxeur de béton à mélange forcé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande transporteuse (7) est disposée dans la position d'utilisation latéralement
dans la direction de déplacement sous le malaxeur à mélange forcé (3) et sa position
en hauteur (H) peut être fixée au moyen d'une chaîne ajustable (12).
6. Malaxeur de béton à mélange forcé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande transporteuse (7) peut être rabattue dans la position verticale dans sa
position de non utilisation.
7. Malaxeur de béton à mélange forcé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il se compose d'une combinaison de dispositifs individuels usuels dans le commerce.