[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Halter-Satz für digitale Sensoren
für die Zahnmedizin.
[0002] Bis vor kurzem wurden die Röntgenaufnahmen auf Röntgenfilmen fixiert, die belichtet
und später entwickelt wurden. Solche Röntgenfilme haben bestimmte, genormte Formate,
so dass die Halter, bzw. deren Klemmteil zur Aufnahme der Röntgenfilme, normierte
Grössen aufweisen. Probleme bei solchen Röntgenfilmhalterungen ergaben und ergeben
sich in erster Linie daraus, die Aufnahme von verschiedenen Zahnteilen, d.h. die Aufnahme
von Bissflügel sowie anderen Teilen der Zähne mit möglichst wenig verschiedenen Haltern
durchführen zu können, wobei die Filmformate meist entweder quer oder längs eingeklemmt
werden.
[0003] In neuerer Zeit wurde eine neue Abbildungstechnik entwickelt, indem digitale Bildsensoren
über Kabel direkt an einen Computer angeschlossen werden, um die Röntgenaufnahmen
direkt darauf zu visualisieren oder zu speichern.
[0004] Im Gegensatz zu den Röntgenfilmen besitzen die verschiedenen Produkte von digitalen
Sensoren verschiedene Dimensionen, sowohl in der Länge und Breite als auch in der
Dicke. Hinzu kommt, dass solche Sensoren ein Kabel aufweisen, wodurch die lagerichtige
Halterung solcher Sensoren problematisch ist.
[0005] Es sind bereits eine Anzahl von Sensorhaltern bekannt, so gemäss
US-A-6 203 195, die einen Sensorhalter offenbart, bei dem ein Halterarm ausziehbar ist, um verschiedene
Formate halten zu können. Obwohl hier bereits ein Ansatz vorliegt, verschiedene Formate
zu verwenden, ist die universale Anwendung eines solchen Halters durch dessen Konstruktion
eingeschränkt.
[0006] Aus der
US-B1-6 343 875 ist ein Sensorhalter bekannt, dessen Sensorklemme auf einen Haltestab gesteckt werden
kann. Die Sensorklemme ist derart ausgeführt, dass der Sensor einfach hineingedrückt
wird. Daraus ist ersichtlich, dass die Sensorklemme nicht vorgesehen ist, eine grosse
Vielfalt verschiedener Sensorformate aufzunehmen.
[0007] Aus der
US-A-1 571 145 ist ein Röntgenfilmhalter bekannt, bei dem ein abgewinkelter Halterarm einen Röntgenfilm
unten zwischen zwei Schenkeln hält und ein Keil auf einen der beiden Schenkel wirkt.
Dabei wird der Röntgenfilm nur unten in einem schmalen Bereich gehalten. Dieser Filmhalter
weist keine Mittel auf, um den Film bezüglich einer Röntgenröhre auszurichten und
ist in diesem Sinne zwar für alle Zähne verwendbar, jedoch ohne genaues Arbeiten gewährleisten
zu können.
[0008] Aus der
US-A-4 965 885 ist ein Röntgenfilmhalter bekannt, der darauf gerichtet ist zu vermeiden, dass die
scharfen Ecken des Film im Munde bemerkbar sind sowie dass genügend Platz vorhanden
ist, um ein Wurzelkanal-Werkzeug einführen zu können. Für die Verwendung von Sensoren
mit stark unterschiedlichen Formaten und den Zuleitungen ist dieser Halter nicht vorgesehen.
[0009] Es ist von diesem Stand der Technik ausgehend Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen Satz von Sensorenhaltern zu schaffen, die Röntgenaufnahmen mit sämtlichen sich
auf dem Markt befindlichen digitalen Sensoren im Frontzähne- und Seitenbereich ermöglichen,
d.h. im periapikalen Gewebe sowie horizontale und vertikale Bissflügelaufnahmen mit
einerseits guter Ausrichtung und anderseits maximalem Komfort für den Patienten. Diese
Aufgabe wird mit dem Haltersatz gemäss Patentanspruch 1 gelöst. Der abhängigen Anspruch
2 gibt eine bevorzugte Ausführungsform an.
[0010] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt, teilweise aufgeschnitten, ein Ausführungsbeispiel eines Klemmteils für einen
Halter für periapikale Aufnahmen,
- Fig. 2
- zeigt das Klemmteil von Fig. 1 in Seitenansicht, und
- Fig. 3
- zeigt ein Detail des Klemmteils von Fig. 1.
[0011] Aus den Figuren 1 - 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines periapikalen Sensorhalters
für posterior Zähne (Seitenzähne) dargestellt, wobei der eingelegte Sensor von unten
nach oben geklemmt und nicht seitlich erfasst wird.
[0012] Die Sensorklemme enthält eine Wand 23, an der oben zwei Greifer 24, 24A angeformt
sind, um den Sensor zu halten. Im unteren Teil der Klemme befindet sich eine Klemmbacke
25, die gemäss Pfeil 26 nach oben bewegt werden kann, um den Sensor festzuklemmen.
Ein Feststellknopf 27 ist an einem Feststellteil 28 angeordnet, der eine schiefe Ebene
29 aufweist, die auf eine ebenfalls schiefe Ebene 30 in der Klemmbacke 25 wirkt. Dabei
wird der Sensor in der Klemme angeordnet und gegen die Greifer gedrückt.
[0013] Durch das Verstellen des Feststellteils 28, in der Zeichnung von rechts nach links,
wird die Klemmbacke nach oben gedrückt. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, weisen beide schiefen
Ebenen 29 und 30 kleine Zähne 31 auf, wodurch die Bewegung beider schiefen Ebenen
aufeinander gehemmt wird, so dass die Klemmbacke stets in der eingestellten Stellung
verharrt. Der selbsthemmende Mechanismus wird durch eine Öffnungsbewegung gelöst,
wobei die Haftreibung überwunden wird. Dieser Klemmmechanismus beansprucht wenig Platz,
so dass dieser Halter wenig aufträgt und stört. Der Klemmmechanismus ist in einem
Gehäuse 32 angeordnet.
[0014] Die Sensorklemme 22 kann an einem Halter montiert sein, der im Prinzip ähnlich demjenigen
Halter gemäss
EP-B-397 599 aufgebaut ist. Dabei sind sowohl der Aufbiss als auch der gekröpfte Indikatorstab
dieselben oder ähnlich wie bei diesem europäischen Patent, während die federnde Röntgenfilm-Klemme
durch die Sensorklemme 22 ersetzt ist.d.h., dass die Platte direkt nach dem Aufbiss
montiert wird. Dabei ist in dieser Patentschrift offenbart, dass die Röntgenfilmklemme
senkrecht zum Aufbiss angeordnet ist und der Röntgenfilm hochkant darin gehalten ist.
[0015] Allen Sensor-Klemmen gemäss der Erfindung ist gemeinsam, dass mit Ihnen die digitalen
Sensoren ohne Probleme mit den hygienischen Beuteln oder sonstigen Schutzhüllen genau
gehalten werden können und dass zwischen dem Sensor und der Röntgenröhre kein anderer
Kunststoff vorhanden ist. Auch geht aus der Beschreibung klar hervor, dass Sensoren
mit jeglichen Abmessungen gehalten werden können. Ferner ist aus der Beschreibung
ersichtlich, dass die Sensoren immer gefasst werden und dass sie nicht in eine Klemme
hineingepresst werden, da die Klemmbacke immer geöffnet werden kann, um den Sensor
aufzunehmen, um ihn anschliessend zu fassen.
1. Halter-Satz für digitale Sensoren für die Zahnmedizin, mit für jede Aufnahmeart wie
periapikale Aufnahmen, für Seitenzähne und für Frontzähne ein Halter (32) für alle
Sensoren-Formate, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter des Satzes mindestens einen beweglichen Arm aufweist und die Sensorenklemme
(22) Greifer (24, 24A) und davon beabstandet eine Klemmbacke (25) mit einer schiefen
Ebene (30) aufweist, die mit einer schiefen Ebene (29) an einem FeststellTeil (28)
am Halter zusammenarbeitet derart, dass durch Verschieben des Feststellteils in eine
Richtung, die Klemmbacke gehoben wird, um den Sensor unabhängig von seinem Format
gegen die Greifer (24, 24A) zu drücken, und wobei die Sensorenklemme an einer Indikatorstab
(33) des Halters angeordnet ist.
2. Halter-Satz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schiefen Ebenen (29, 30) Zähne (31) aufweisen.
1. Holder set for digital sensors for dentistry, comprising, for each type of radiograph
such as periapical radiographs of lateral and of anterior teeth, a holder (32) for
all sensor formats, characterised in that the holder of the set comprises at least one movable arm and the sensor clamp (22)
has grippers (24, 24A) and at a distance therefrom a clamping jaw (25) provided with
an inclined plane (30) that cooperates with an inclined plane (29) on a locking portion
(28) of the holder in such a manner that by displacing the locking portion in one
direction, the clamping jaw is lifted in order to push the sensor against the grippers
(24, 24A) independently of its format, the sensor clamp being arranged on an indicator
rod (33) of the holder.
2. Holder set according to claim 1, characterised in that the two inclined planes (29, 30) are provided with teeth (31).
1. Jeu de supports pour capteurs numériques pour la dentisterie, comprenant, pour chaque
type de radiographie tel que radiographies péri-apicales de dents latérales et de
dents antérieures, un porte-capteur (32) pour tous les formats de capteurs, caractérisé en ce que le porte-capteur de l'ensemble présente au moins un bras mobile et que la pince porte-capteur
(22) comporte des griffes (24, 24A) et à l'écart de celles-ci une mâchoire de serrage
(25) munie d'un plan oblique (30) qui coopère avec un plan oblique (29) sur un élément
de blocage (28) du porte-capteur de telle manière qu'en déplaçant ledit élément de
blocage dans une direction, la mâchoire de serrage est soulevée pour presser indépendamment
de son format le capteur contre les griffes (24, 24A), la pince porte-capteur étant
agencée sur une tige indicatrice (33) du porte-capteur.
2. Jeu de supports selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux plans obliques (29, 30) sont munis de dents (31).