(19)
(11) EP 1 374 706 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.08.2007  Patentblatt  2007/35

(21) Anmeldenummer: 03005286.4

(22) Anmeldetag:  11.03.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A24C 5/47(2006.01)
A24D 3/02(2006.01)

(54)

Filterzuführung an einer Filteransetzmaschine

Filter feeding for a filter assembly machine

Alimentation en filtre pour une machine d'assemblage de filtre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 21.06.2002 DE 10227933

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.01.2004  Patentblatt  2004/01

(73) Patentinhaber: Hauni Maschinenbau AG
21033 Hamburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Dombek, Manfred
    21521 Dassendorf (DE)

(74) Vertreter: Seemann, Ralph 
Patentanwälte Seemann & Partner, Ballindamm 3
20095 Hamburg
20095 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 19 856 934
GB-A- 2 267 021
US-A- 2 898 998
US-A- 5 984 851
GB-A- 1 231 291
US-A- 2 649 761
US-A- 4 044 659
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Zuführeinrichtung von Filterstücken in einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, mit wenigstens zwei Magazinen für Filterstäbe, wobei die Filterstäbe nach der Entnahme aus den Magazinen in Filterstücke auf einer queraxial fördernden Fördertrommel geschnitten werden, sowie eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Zuführen von Filterstücken aus wenigstens zwei Magazinen in einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschinewobei die Filterstücke aus den Magazinen entnommen werden und in Filterstücke auf einer queraxial fördernden Fördertrommel geschnitten werden.

    [0002] Im Dokument GB-A-2 267 021 ist eine Filteransetzmaschine beschrieben, bei der aus zwei Magazinen jeweils Filterstäbe entnommen werden. Nach der Entnahme eines ersten Filterstabs wird dieser Filterstab mittig geschnitten und queraxial auseinandergeschoben. Anschließend wird ein zweiter Filterstab aus dem anderen Magazin mittig zwischen die Abschnitte des ersten Filterstabs eingesetzt. Diese Filterstabanordnung wird nachfolgend auf Trommeln jeweils geschnitten, gestaffelt und geschoben. Dieser Vorgang - Schneiden, Staffeln und Verschieben der Filterstücke - wird wiederholt und somit insgesamt zweimal ausgeführt. Der resultierende Kombinationsfilter aus den zwei verschiedenen Filterstäben wird nachfolgend einer Zusammenstelltrommel mit Zigarettenstäben übergeben.

    [0003] In US-A-4 044 659 ist eine Vorrichtung zum Herstellen von kombinierten Filterstopfen für Filterzigaretten beschrieben, wobei aus zwei Vorratsbehältern Filterstäbe entnommen und geschnitten werden. Über jeweilige Gruppen von Querförderern werden die aus den Filterstäben geschnittenen Filterstopfen einem Überführungsförderer zugefördert.

    [0004] Die Filterstäbe werden aus zwei getrennten Magazinen entnommen und nachfolgend jeweils an einer Schneidtrommel mehrfach zu Filterstopfen geschnitten und anschließend jeweils an eine Staffeltrommel übergeben. Danach werden die gestaffelten Filterstopfen über weitere Trommeln zu einer gemeinsamen Zusammenstelltrommel gefördert, auf der beide Sorten von Filterstopfen-zusammen geschoben und einem Abgabeförderer zugeführt werden, der die Filterstopfengruppen zu einem Überführungsförderer transportiert. Mittels des Überführungsförderers werden die Filterstopfengruppen an eine anschließende Filterstrangmaschine übergeben.

    [0005] Ferner ist in US-A-2 649 761 eine Filteransetzmaschine gezeigt. Aus einem Filtermagazin werden hierbei Filterstäbe entnommen und mehrfach in Filterstopfen geschnitten. Die geschnittenen Filterstopfen werden an ein Transportband abgegeben, an dessen Ende mittels einer Entnahmetrommel die Filterstopfen auf einer Fördertrommel mittig angeordnet werden. Beidseits der Filterstopfen werden aus separaten und parallel nebeneinander angeordneten Magazinen Tabakstöcke beidseits der Filterstopfen angeordnet, so dass nachfolgend die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen mit einem Belagpapier jeweils versehen werden.

    [0006] In GB-A-1 264 483 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Filterstücken für Zigaretten beschrieben, wobei aus zwei Magazinen mittels jeweils einer Entnahmetrommel mehrfachlange Filterstäbe entnommen werden und anschließend auf der Entnahmetrommel mittels Schneidmessern in Filterstopfen geschnitten werden. Danach werden die geschnittenen Filterstopfen jeweils an ein Förderband übergeben, so dass die Filterstopfen längsaxial gefördert werden. Bei der Übergabe der geschnittenen Filterstopfen an das jeweilige Förderband werden zusätzlich die Filterstopfen in längsaxialer Richtung beabstandet. Hierzu sind ferner die Förderbänder mit einer Neigung zur Längsachse der Filterstopfen angeordnet. Anschließend werden die längsaxial geförderten Filterstopfen im Reißverschlussverfahren auf einem gemeinsamen Förderband zusammengestellt.

    [0007] Überdies ist in DE-A-198 56 934 eine Vorrichtung zum Herstellen von Filterzigaretten mit Mehrfachfiltern beschrieben, wobei in einem ersten Schritt Filterkomponenten zwischen zwei längsaxial beabstandete Tabakstöcke eingefügt werden. Nachfolgend werden zwischen den längsaxial beanstandeten Tabakstockpaaren zusammen mit den zuerst eingelegten Filterstopfen weitere Filterstopfen an einer nachfolgenden Zusammenstelltrommel eingefügt. Die Filterkomponenten werden hierbei auf zwei verschiedenen Förderwegen separat zwischen die längsaxial beabstandeten Tabakstöcke eingelegt.

    [0008] In der Patentschrift US-5 984 851 wird ebenfalls eine Filterzuführung in einer Filteransetzmaschine beschrieben. Hierfür werden die Filter bzw. Filterstücke auch mehrmals nacheinander auf den Trommeln geschnitten, gestaffelt und verschoben. Mittels der offenbarten Zuführeinrichtung können den Zigarettengruppen Einfach- oder Dualfilter zugestellt werden.

    [0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfache und variable Zuführung von Filterstäben aus wenigstens zwei Magazinen zu schaffen, wobei die Filterstäbe aus dem jeweiligen Magazin möglichst lange getrennt auf ihrem jeweiligen Förderweg zu den Zigarettengruppen geführt werden können.

    [0010] Als erste Lösung der Aufgabe wird bei einer Zuführeinrichtung der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß die Magazine derart angeordnet sind, daß die Förderebenen der Filterstäbe parallel versetzt sind. Unter dem Begriff "Förderebene" wird insbesondere eine Ebene verstanden, in der Filterstäbe aus einem Magazin entnommen werden und in der die Filterstäbe in Förderrichtung transportiert werden. Bei einer geometrischen Betrachtungsweise sind die Filterstäbe jeweils senkrecht zu der

    [0011] Förderebene angeordnet. In der Förderebene selbst können mehrere Trommeln angeordnet sein, so daß die Filterstäbe von einer Trommel auf eine weitere übergeben werden können.

    [0012] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, durch ein räumliches Versetzen der Magazine für die Filterstäbe die bauliche Tiefe einer Maschine auszunutzen, so daß gleichzeitig Filterstäbe aus den Magazinen entnommen werden, wobei die Entnahmestellen räumlich verschoben sind, d.h. nicht in einer Förderebene liegen. ErfindungsgemäB sind dann die Förderebenen der Filterstäbe parallel versetzt zueinander angeordnet.

    [0013] Es sind bevorzugterweise mehrere Förderabschnitte der Filterstücke vorgesehen.

    [0014] In einem ersten Förderabschnitt sind vorteilhafterweise, bezogen auf die Förderrichtung der Filterstäbe, wenigstens eine Entnahmetrommel für die Filterstäbe aus den Magazinen und wenigstens eine erste Staffeltrommel vorgesehen.

    [0015] Bevorzugterweise ist in einem zweiten Förderabschnitt wenigstens eine erste Schiebetrommel vorgesehen.

    [0016] Ferner sind insbesondere im zweiten Förderabschnitt wenigstens eine Staffeltrommel und/oder wenigstens eine zweite Schiebetrommel vorgesehen.

    [0017] Vorteilhafterweise sind in einem dritten Förderabschnitt wenigstens eine Beschleunigertrommel oder Staffeltrommel vorgesehen.

    [0018] Die Erfindung beruht auf dem weiteren Gedanken, daß Filterstäbe aus den Magazinen und die Filterstücke jeweils nebeneinander bis zur letzten oder vorletzten Trommel der Filterzuführung parallel und nebeneinander, d.h. längsaxial versetzt, geführt werden. Um dies zu ermöglichen, ist bei der Anordnung der Trommeln die Breite der Zuführeinrichtung bzw. der Filteransetzmaschine von Bedeutung. Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, daß die Trommeln des zweiten Förderabschnitts die Filterstücke parallel und nebeneinander jeweils gleichzeitig transportieren. Das bedeutet, daß die Filterstücke wenigstens auf einer ersten Schiebetrommel gleichzeitig und nebeneinander geschoben werden.

    [0019] In weiteren möglichen nachfolgenden und variierbaren Verfahrensabläufen des zweiten Förderabschnitts können die Filterstücke auf der gemeinsamen Trommel gleichzeitig und nebeneinander gestaffelt werden und auf der ebenfalls gemeinsamen Schiebetrommel geschoben oder zu einem Filter zusammengestellt werden. Die Trommeln des ersten Förderabschnitts können für die Filterstäbe aus den verschiedenen Magazinen gemeinsam ausgebildet sein. Darüber hinaus können je nach räumlicher Anordnung der Magazine die jeweiligen Trommeln für jeden Förderweg der Filterstücke einzeln ausgebildet sein. Im letzteren Fall ist es erforderlich, daß die Entnahmetrommeln und möglicherweise auch die Staffeltrommeln für jedes Magazin räumlich versetzt zueinander angeordnet sind.

    [0020] Mittels der erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung wird eine hohe Variabilität erreicht, da sowohl Kombinationsfilter als auch eine höhere Produktionsleistung erreicht werden kann. Unter der Ausnutzung der baulichen Raumverhältnisse einer Maschine werden die Filterstäbe aus verschiedenen Magazinen und die Filterstücke in jeweils verschiedenen Ebenen bzw. auf verschiedenen Förderwegen transportiert. Dabei wird erfindungsgemäß die Anzahl der drehbaren Achsen möglichst niedrig gehalten, so daß der Maschinenantrieb einfacher konstruiert werden kann.

    [0021] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß im ersten Förderabschnitt wenigstens eine zweite Staffeltrommel angeordnet ist. Nach einer ersten Staffelung im ersten Förderabschnitt findet wenigstens eine zweite Staffelung der Filterstücke statt. Dadurch wird der Abstand in Förderrichtung zwischen zwei Filterstücken vergrößert.

    [0022] Ferner weisen vorteilhafterweise die Trommeln des ersten Förderabschnitts im wesentlichen die gleiche Breite auf.

    [0023] Eine zuverlässige Führung der Filterstücke im zweiten Förderabschnitt wird gewährleistet, wenn die Trommeln des zweiten Förderabschnitts im wesentlichen die gleiche Breite aufweisen.

    [0024] Bevorzugterweise weisen die Trommeln des ersten Förderabschnitts und die Trommeln des zweiten Förderabschnitts die gleiche Breite auf. In diesem Fall können die Filterstücke von allen Trommeln gleichzeitig, parallel und nebeneinander versetzt in der Filteransetzmaschine geführt werden. Hierfür sind die Trommeln mit verlängerten Achsen ausgestattet.

    [0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung sind die Entnahmetrommeln für das erste Magazin und die Entnahmetrommel für das zweite Magazin parallel zueinander versetzt angeordnet.

    [0026] Darüber hinaus ist gemäß einer alternativen Ausführung für das erste Magazin und für das zweite Magazin eine gemeinsame Entnahmetrommel vorgesehen.

    [0027] Des weiteren sind gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die Staffeltrommeln des ersten Förderabschnitts parallel zueinander versetzt angeordnet.

    [0028] Weiterhin ist wenigstens eine Schneideinrichtung im ersten Förderabschnitt, vorzugsweise an wenigstens einer Entnahmetrommel, vorgesehen.

    [0029] Um Kombinationsfilter herzustellen, ist bevorzugterweise wenigstens eine Schneideinrichtung im zweiten Förderabschnitt, vorzugsweise an der ersten Schiebetrommel, vorgesehen.

    [0030] Außerdem wird die Aufgabe gelöst durch eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, die mit einer voranstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung ausgestattet ist.

    [0031] Bei dem Verfahren der eingangs genannten Art besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß die Filterstäbe in zueinander parallel versetzten Förderebenen geführt werden.

    [0032] In Förderrichtung werden in einem ersten Förderabschnitt vorteilhafterweise die Filterstäbe jeweils den Magazinen mittels einer Entnahmetrommel entnommen und mittels wenigstens einer ersten Staffeltrommel gestaffelt.

    [0033] Die Filterstäbe werden bevorzugterweise in einem zweiten Förderabschnitt auf einer ersten Schiebetrommel verschoben.

    [0034] In einer Weiterbildung der Erfindung werden die Filterstücke im zweiten Förderabschnitt mittels einer Staffeltrommel gestaffelt und/oder mittels einer zweiten Schiebetrommel wenigstens teilweise verschoben.

    [0035] Ferner wird ip einer Weiterbildung vorgeschlagen, daß die Filterstücke in einem dritten Förderabschnitt mittels einer Beschleunigertrommel oder Staffeltrommel Zigarettengruppen zugestellt werden.

    [0036] Um eine noch größere Variabilität in der Filterzuführung an einer Maschine zu erreichen, werden im ersten Förderabschnitt die Filterstücke mittels wenigstens einer zweiten Staffeltrommel wenigstens ein weiteres Mal gestaffelt.

    [0037] Außerdem werden die Filterstäbe im ersten Förderabschnitt, vorzugsweise auf der Entnahmetrommel, bevorzugterweise geschnitten, so daß aus einem entnommenen Filterstab mehrere, kleinere Filterstücke erzeugt werden.

    [0038] Kombinationsfilter können insbesondere dann leicht hergestellt werden, wenn im zweiten Förderabschnitt wenigstens ein Teil der Filterstücke, insbesondere auf der Staffeltrommel, geschnitten werden.

    [0039] Bevor die Filterstäbe bzw. Filterstücke an die Beschleunigertrommel und damit an die Zigarettengruppen weitergeführt werden, werden erfindungsgemäß die Filterstücke im zweiten Förderabschnitt zu Filtergruppen zusammengestellt, so daß die verschiedenen Filterstücke aus mehreren, insbesondere zwei, Magazinen einen Kombinationsfilter ergeben.

    [0040] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben, wobei für alle im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Ansicht einer Filteransetzmaschine mit einer Zuführeinrichtung gemäß dem Stand der Technik;
    Fig. 2
    eine vergrößerte Ansicht einer Zuführeinrichtung gemäß dem Stand der Technik;
    Fig. 3
    ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung in der Ansicht;
    Fig. 4
    in schematisierter Darstellung die Anordnung von zwei Magazinen in der Draufsicht;
    Fig. 5
    ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung;
    Fig. 6
    eine schematische Anordnung von Filtersegmenten gemäß der Lage in den jeweiligen Trommeln aus Fig. 3;
    Fig. 7
    eine schematische Anordnung von Filtersegmenten gemäß der Lage in den jeweiligen Trommeln aus Fig. 5 und
    Fig. 8
    ein Ausführungsbeispiel einer Zuführeinrichtung für eine doppelbahnige Filteransetzmaschine.


    [0041] In der folgenden Figurenbeschreibung sind gleiche oder gleichartige Elemente durch dieselben Bezugsziffern bezeichnet, so daß von einer erneuten Vorstellung abgesehen wird.

    [0042] In Fig. 1 ist die Vorderansicht einer Filteransetzmaschine vom Typ MAX der Anmelderin gezeigt. Diese Maschine weist die folgenden Einzelheiten auf: Eine Einlauftrommel 111 übergibt die an einer Zigarettenherstellmaschine produzierten Zigaretten an zwei Staffeltrommeln 222, welche die gestaffelt zugeführten Zigaretten in Staffeln und in Reihen zu je zwei Stück mit einem Zwischenraum zwischen den Zigaretten an eine Zusammenstelltrommel 333 abgeben.

    [0043] Die Filterstäbe gelangen aus einem Magazin 40 auf eine Entnahmetrommel 60, werden dort zu Filterstopfen doppelter Gebrauchslänge geschnitten, auf einer Staffeltrommel 70 gestaffelt, von einer Schiebetrommel 80 zu einer Reihe hintereinanderliegender Stopfen ausgerichtet und von einer Beschleunigertrommel 90 in die Zwischenräume der Zigarettenreihen auf der Zusammenstelltrommel 333 abgelegt. Die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen werden zusammengeschoben und von einer Übergabetrommel 110 übernommen.

    [0044] Ein von einer Belagpapierbobine 130 abgezogener Belagpapierstreifen 120 wird von einer Beleimvorrichtung 140 beleimt und dann in einer Schneidvorrichtung 160 auf einer Schneidtrommel 170 von den Messern einer Messertrommel 180 in Belagblättchen zerschnitten. Die abgetrennten Belagblättchen werden an die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen auf der Übergabetrommel 110 angeheftet und auf einer Rolltrommel 190 um die Zigarettenfiltergruppen herumgerollt.

    [0045] Die fertigen Doppelfilterzigaretten werden über eine Trockentrommel 210 einer Schneidtrommel 220 zugeführt und auf dieser durch mittiges Schneiden durch die Filterstopfen hindurch zu Einzelfilterzigaretten konfektioniert. Eine Wendeeinrichtung 230 wendet die Filterzigarettenreihe und überführt sie gleichzeitig in die durchlaufende ungewendete Filterzigarettenreihe. Über eine Prüftrommel 240 gelangen die Filterzigaretten zu einer Auswerftrommel 260. Eine mit einer Bremstrommel 270 zusammenwirkende Ablegertrommel 280 legt die Filterzigaretten auf ein Ablegerband 290.

    [0046] Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Ansicht einer Zuführeinrichtung 50 gemäß dem Stand der Technik. Die Filterstäbe aus einem Magazin M werden mittels der Entnahmetrommel 11 entnommen und mittels der Schneidvorrichtung 12, die aus einem Messer 12.1 und einer Schleifscheibe 12.2 zum Nachschleifen des Messers 12.1 besteht, geschnitten. Nachfolgend werden die geschnittenen Filterstücke auf der Staffeltrommel 13 gestaffelt, an eine Schiebetrommel 21 übergeben, auf der die Filterstücke in einer Reihe hintereinander angeordnet werden. Die Filterstücke werden nachfolgend an eine Beschleunigertrommel 31 übergeben und an die Zigarettengruppen zugestellt.

    [0047] Fig. 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Zuführeinrichtung gemäß der Erfindung. Mittels einer Entnahmetrommel 11 werden Filterstäbe aus zwei Magazinen M1, M2 gleichzeitig entnommen. Die Magazine M1 und M2 sind in der zur Zeichenebene senkrechten Richtung versetzt zueinander angeordnet (vgl. Fig. 4).

    [0048] Fig. 4 zeigt die räumliche Anordnung der Magazine M1 und M2 in einer schematisierten Draufsicht. Die Magazine M1 und M2 mit ihren Förderebenen F1, F2 sind parallel zueinander versetzt. Die Filterstäbe in den Magazinen werden an zwei in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Stellen durch die Entnahmewalze 11 aus den Magazinen M1, M2 entnommen. Die Entnahme der Filterstäbe aus den Magazinen M1 und M2 erfolgt in den parallel versetzten Förderebenen F1, F2 gleichzeitig. Die Filterstäbe sind jeweils längsaxial und in einem vorbestimmten Abstand zueinander angeordnet. Im Rahmen der Erfindung können die Magazine M1 M2 auch hintereinander ausgebildet sein, so daß die Filterstäbe an der gleichen Stelle in Umfangsrichtung der Entnahmetrommel aus den Magazinen M1 M2 entnommen werden können.

    [0049] Nach der Entnahme werden die Filterstäbe an den Schneideinrichtungen 12 jeweils geschnitten. Die geschnittenen Filterstücke werden auf einer Staffeltrommel 13 und nachfolgend auf einer weiteren, zweiten Staffeltrommel 15 gestaffelt. Die Entnahmetrommel 11 und die Staffeltrommeln 13, 15 bilden den ersten Förderabschnitt I der Filterstücke. Die zweifach gestaffelten Filterstücke werden im nachfolgenden Förderabschnitt II zu jeweils einer Reihe hintereinander liegender Filterstücke zusammengeschoben. Mit anderen Worten: Auf einer gemeinsamen Schiebetrommel 21 werden zwei getrennte Reihen von Filterstücken ausgebildet. Um Kombinationsfilter zu erzeugen, wird eine Reihe der Filterstücke mit einer Schneideinrichtung 22 geschnitten. Die Schneideinrichtung 22 besteht aus einem Messer 22.1, das mit einer Schleifscheibe 22.2 kontinuierlich scharf gehalten wird. Die auf der Schiebetrommel 21 gebildeten beiden Reihen von Filterstücken werden mittels der Staffeltrommel 23 gestaffelt und an die zweite Schiebetrommel 25 weitergegeben. Auf der Schiebetrommel 25 werden die Filterstücke noch einmal verschoben, so daß die gestaffelt verschobenen Filterstücke mittels der Beschleuniger trommel 31, die als Staffeltrommel ausgebildet ist, zu einem Filter doppelter Länge zusammengestellt werden.

    [0050] In einer alternativen Ausführung kann die Produktionsleistung unter Wegfall der Schneideinrichtung 22 erhöht werden, wenn aus den Magazinen M1 und M2 Filterstäbe der gleichen Sorte entnommen werden.

    [0051] Die Beschleunigung und Staffelung der von der Schiebetrommel 25 übernommenen Filterstücke bildet den dritten Förderabschnitt III der Filterstücke. Während in den Förderabschnitten I und II die Trommeln jeweils zwei Reihen von Filterstücken aufweisen, ist an der Beschleunigertrommel 31 nur noch eine Reihe von Filterstücken bzw. Filtern vorhanden.

    [0052] In Fig. 5 ist ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung in der Seitenansicht dargestellt. Hierbei werden die Filterstäbe aus dem Magazin M1 im ersten Förderabschnitt I getrennt von den Filterstäben aus dem Magazin M2 zu den gemeinsamen Trommeln der Förderabschnitte II und III transportiert. Der Förderabschnitt I der Filterstäbe aus dem Magazin M1 erfolgt über die Entnahmetrommel 11.1 und den beiden Staffeltrommeln 13.1 und 15.1. Die räumlich, queraxial zu diesen Trommeln versetzten Fördertrommeln - Entnahmetrommel 11.2, Staffeltrommel 13.2, Staffeltrommel 15.2 - fördern auf einem parallel versetzten Förderweg die Filterstäbe aus dem Magazin M2 zu der gemeinsamen Schiebetrommel 21 des zweiten Förderabschnitts II.

    [0053] Analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 werden in diesem zweiten Beispiel ebenfalls die Filterstäbe aus den Magazinen M1 und M2 jeweils getrennt und parallel zueinander im jeweiligen Förderabschnitt I transportiert. Die nachfolgenden Trommeln der Förderabschnitte II und III entsprechen den Trommeln aus dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 3).

    [0054] In den Figuren 6 und 7 sind jeweils schematische Anordnungen von Filterstäben bzw. -stücken gemäß ihrer Lage in den jeweiligen Trommeln aus Fig. 3 bzw. Fig. 5 dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Filterstäbe aus den beiden Magazinen M1, M2 unterschiedlich graphisch dargestellt. Die nicht schraffierten Filterstäbe 100 werden aus dem Magazin M1 entnommen und die schraffierten Filterstäbe 200 aus dem Magazin M2. Die Filterstäbe 100, 200 sind jeweils senkrecht zu ihrer Förderebene F1, F2 angeordnet.

    [0055] Nach der Entnahme der Filterstäbe 100, 200 mittels der gemeinsamen Entnahmetrommel 11 werden diese Filterstäbe 100, 200 mittels Schneideinrichtungen 12 in gleich lange Filterstücke geschnitten. Anschließend werden die Filterstücke aus beiden Magazinen M1, M2 gestaffelt. Je nach Anforderung ist es nötig, die Filterstücke nur einmal oder mehrere Male zu staffeln, so daß die geschnittenen Filterstücke 100, 200 auf der ersten Schiebetrommel des Förderabschnitts II in einer Reihe angeordnet werden können. Die parallelen Reihen von Filterstücken 100, 200 auf der Schiebetrommel 21 werden mittels der Staffeltrommel 23 queraxial versetzt gestaffelt, so daß auf einer nachfolgenden zweiten Schiebetrommel 25 des Förderabschnitts II die Filterstücke 100, 200 aus den beiden Magazinen M1, M2 zu einer Reihe angeordnet werden können. Anschließend erfolgt mittels der gemeinsamen Beschleunigertrommel bzw. Staffeltrommel 31 im dritten Förderabschnitt III eine Staffelung und Zustellung an die Zigarettengruppen.

    [0056] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 kann die Produktionsleistung an der Filteransetzmaschine erhöht werden, da mittels der doppelt breiten Trommeln der Förderabschnitte I und II entsprechend doppelt soviel Filterstücke den Zigarettengruppen zugestellt werden.

    [0057] Mittels der Entnahmetrommel 11 werden Filterstücke 100, 200 aus den Magazinen M1 und M2 entnommen. Die im vorliegenden Fall 6-fach langen Filterstäbe 100, 200 werden mittels Schneideinrichtung 12 in sechs gleichlange Filterstücke geschnitten. Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, daß je nach Schneideinrichtungen mehrfach Filterstücke, vorzugsweise 4- bis 12-fach, geschnitten werden. Auf der nachfolgenden ersten Staffeltrommel 13 werden die geschnittenen Filterstücke jeweils gestaffelt, wobei jeweils zwei Filterstücke pro Förderebene in einer Mulde der Staffeltrommel 13 in einem vorbestimmten Abstand zueinander angeordnet sind. Mittels der zweiten Staffeltrommel 15 werden die Filterstücke ein weiteres Mal entstaffelt, so daß in jeder Mulde der Staffeltrommel nur ein Filterstück pro Förderebene angeordnet ist. Die voranstehend beschriebenen Vorgänge werden sowohl für die Filterstücke 100 in der Förderebene F1 als auch für die Filterstücke 200 in der Förderebene F2 parallel ausgeführt. Im anschließenden Förderabschnitt II werden die Filterstücke zunächst auf einer gemeinsamen Schiebetrommel 21 in einer Reihe angeordnet, mittels einer Staffeltrommel 23 entstaffelt. Auf der nachfolgenden Schiebetrommel 25 werden die Filterstücke in den verschiedenen Förderebenen F1, F2 zu einer Reihe hintereinander liegender Filterstücke gebildet. Im anschließenden Förderabschnitt III werden die Filterstücke aus den verschiedenen Förderebenen F2 beschleunigt bzw. gestaffelt.

    [0058] Gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 7 werden die Filterstäbe 100, 200 aus den beiden Magazinen M1, M2 im Förderabschnitt I parallel zueinander gefördert. Die Förderung der Filterstäbe bzw. -stücke 100, 200 erfolgt mittels räumlich getrennter, queraxial versetzter und parallel zueinander versetzter Trommeln (vgl. Fig. 5). Die Filterstäbe 100, 200 werden mittels der Entnahmetrommeln 11.1, 11.2 jeweils den Magazinen M1 und M2 entnommen und geschnitten. In Abhängigkeit der Anwendung und der Filterstablänge werden die Filterstäbe 100, 200 anschließend jeweils in ihren Förderebenen F1, F2 mehrmals mittels der Staffeltrommeln 13.1, 13.2, 15.1, 15.2 im Förderabschnitt I gestaffelt. Anschließend werden auf der gemeinsamen Schiebetrommel 21 des Förderabschnitts II die Filterstücke 100, 200 aus den beiden Magazinen jeweils zu einer Reihe hintereinander angeordnet. Um Kombinationsfilter herzustellen, werden die Filterstücke 200 einer Reihe mit einer Schneideinrichtung 22 mittig geschnitten. Anschließend erfolgt eine Staffelung auf der Staffeltrommel 23 und eine Verschiebung der Filterstücke auf der Schiebetrommel 25. Die Zusammenstellung des doppelt langen und symmetrischen Kombinationsfilters erfolgt auf der Staffel- bzw. Beschleunigertrommel 31 des Förderabschnitts III.

    [0059] Um das parallele Nebeneinanderführen der Filterstäbe 100, 200 in den Förderebenen F1, F2 aus wenigstens zwei Magazinen M1, M2 bis zur letzten oder vorletzten Trommel der Filterzuführung zu ermöglichen, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, die Filterzuführung auf verbreiterten Trommeln unter Ausnutzung der Raumtiefe einer Filteransetzmaschine auszuführen. Hierbei werden die Filterstäbe in verschiedenen Förderebenen geführt.

    [0060] In Fig. 8 ist ein weiteres Beispiel einer Zuführeinrichtung für eine doppelbahnige Filteransetzmaschine schematisch dargestellt. Aus den parallel zueinander versetzten Magazinen M1, M2 werden mittels der Entnahmetrommeln 11.1, 11.2 die Filterstäbe 100 bzw. 200 aus den Magazinen M1 M2 entnommen und mit Hilfe der an den Entnahmetrommeln 11.1, 11.2 angeordneten Schneideinrichtungen 12 mehrfach geschnitten, so daß bei der Übergabe der geschnittenen Filterstücke von den Entnahmetrommeln 11.1, 11.2 an die Staffeltrommeln 13.1, 13.2 Filterstücke bzw. Filterstopfen doppelter Gebrauchslänge bereitgestellt werden, die in die Zwischenräume von Zigarettenreihen bzw. Tabakstöcken auf einer Zusammenstelltrommel 41 eingelegt werden.

    [0061] Nach einer ersten Staffelung der Filterstücke doppelter Gebrauchslänge auf den ersten Staffeltrommeln 13.1 bzw. 13.2 werden die Filterstücke ein zweites Mal auf den Staffeltrommeln 15.1 bzw. 15.2 im ersten Förderabschnitt I gestaffelt. Im nachfolgenden zweiten Förderabschnitt II werden die Filterstücke in den Förderebenen F1 bzw. F2 in einer Reihe auf der Schiebetrommel 21 angeordnet. Danach werden die parallelen Reihen von Filterstücken an eine Beschleunigertrommel 31 des dritten Förderabschnitts III übergeben und auf dieser Beschleunigertrommel 31 bzw. Staffeltrommel gestaffelt, so daß die Filterstücke parallel und versetzt zueinander in den Förderebenen F1 bzw. F2 angeordnet sind.

    [0062] Nach der Staffelung der Filterstücke im dritten Förderabschnitt III werden die Filterstücke an die doppeltbreite Zustelltrommel 41 der doppelbahnigen Filteransetzmaschine zugestellt und in die Zwischenräume zwischen zwei queraxial zueinander angeordneten Tabakstöcken 400 eingelegt, so daß Zigarette-Filterstück-Zigarette-Gruppen gebildet werden. Bei einer doppelbahnigen Filteransetzmaschine werden parallel oder versetzt parallel zwei doppeltlange Filterstücke zwischen jeweils zwei Tabakstöcke gelegt.

    [0063] In einer hier nicht dargestellten Alternative einer doppelbahnigen Filteransetzmaschine wird von dem Einbau der Beschleunigertrommel bzw. Staffeltrommel 31 im dritten Förderabschnitt abgesehen, so daß die in parallelen Reihen nebeneinander angeordneten Filterstücke der Schiebetrommel 21 im zweiten Förderabschnitt unmittelbar an eine Zustelltrommel übergeben werden. Auf dieser Zusammenstelltrommel sind in queraxialer Richtung der Trommel insgesamt vier Tabakstöcke in zwei parallelen Reihen angeordnet.

    [0064] Für eine doppelbahnige Filteransetzmaschine weisen die Schiebetrommel 21 des zweiten Förderabschnitts II und/oder die Beschleunigertrommel 31 des dritten Förderabschnitts III die doppelte Breite auf. In einem weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Trommeln des ersten Förderabschnitts III ebenfalls mit der doppelten Breite ausgebildet.

    [0065] Bei einer doppelbahnigen Filteransetzmaschine werden die Filterstäbe jeweils parallel und nebeneinander in zwei parallelen Förderebenen bis zur doppeltbreiten Zustelltrommel gefördert, so daß mittels der erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung die Produktionsleistung einer doppelbahnigen Filteransetzmaschine erhöht wird. Darüber hinaus wird die Anzahl der drehbaren Achsen der Transporttrommeln niedrig gehalten, so daß der Antrieb der Maschine einfach in der Konstruktion ist.

    Bezugszeichenliste



    [0066] 
    11, 11.1, 11.2
    Entnahmetrommel
    12
    Schneideinrichtung
    12.1
    Messer
    12.2
    Schleifscheibe
    13, 13.1, 13.2
    Staffeltrommeln
    15, 15.1, 15.2
    Staffeltrommeln
    21
    Schiebetrommel
    22
    Schneideinrichtung
    22.1
    Messer
    22.2
    Schleifscheibe
    23
    Staffeltrommel
    25
    Schiebetrommel
    31
    Beschleunigertrommel
    40
    Magazin
    41
    Zusammenstelltrommel
    50
    Zuführeinrichtung
    60
    Entnahmetrommel
    70
    Staffeltrommel
    80
    Schiebetrommel
    90
    Beschleunigertrommel
    100
    Filterstäbe
    110
    Obergabetrommel
    111
    Einlauftrommel
    120
    Belagpapierstreifen
    130
    Belagpapierbobine
    140
    Beleimvorrichtung
    160
    Schneidvorrichtung
    170
    Schneidtrommel
    180
    Messertrommel
    190
    Rolltrommel
    200
    Filterstäbe
    210
    Trockentrommel
    220
    Schneidtrommel
    222
    Staffeltrommel
    230
    Wendeeinrichtung
    240
    Prüftrommel
    260
    Auswerftrommel
    270
    Bremstrommel
    280
    Ablegertrommel
    290
    Ablegerband
    333
    Zusammenstelltrommel
    400
    Tabakstöcke
    F1
    Förderebene 1
    F2
    Förderebene 2
    M
    Magazin
    M1
    Magazin 1
    M2
    Magazin 2
    I
    Förderabschnitt I
    II
    Förderabschnitt II
    III
    Förderabschnitt III



    Ansprüche

    1. Zuführeinrichtung (50) von Filterstücken in einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, mit wenigstens zwei Magazinen (M1, M2) für Filterstäbe (100, 200), wobei die Filterstäbe (100, 200) nach der Entnahme aus den Magazinen (M1, M2) in Filterstücke auf einer queraxial fördernden Fördertrommel (11, 11.1, 11.2) geschnitten werden, wobei die Magazine (M1, M2) derart angeordnet sind, dass die Förderebenen (F1, F2) der Filterstäbe (100, 200) parallel versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstücke nach dem Schneiden der Filterstäbe (100, 200) in Filterstücke auf wenigstens einer nachfolgenden Fördertrommel (13, 13.1, 13.2, 15, 15.1, 15.2, 21, 23, 25, 31) queraxial gefördert werden.
     
    2. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Förderabschnitte (I, II, III) der Filterstücke vorgesehen sind.
     
    3. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Förderabschnitt (I) wenigstens eine Entnahmetrommel (11, 11.1, 11.2) für die Filterstäbe (100, 200) aus den Magazinen (M1, M2) und wenigstens eine erste Staffeltrommel (13, 13.1, 13.2), bezogen auf die Förderrichtung der Filterstäbe (100, 200), vorgesehen sind.
     
    4. Zuführeinrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zweiten Förderabschnitt (II) wenigstens eine erste Schiebetrommel (21) vorgesehen ist.
     
    5. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Förderabschnitt (II) wenigstens eine Staffeltrommel (23) und/oder wenigstens eine zweite Schiebetrommel (25) vorgesehen sind.
     
    6. Zuführeinrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dritten Förderabschnitt (III) wenigstens eine Beschleunigertrommel (31) oder Staffeltrommel vorgesehen ist.
     
    7. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Förderabschnitt (I) wenigstens eine zweite Staffeltrommel (15, 15.1, 15.2) angeordnet ist.
     
    8. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommeln (11, 11.1, 11.2; 13, 13.1, 13.2; 15, 15.1, 15.2) des ersten Förderabschnitts (I) im wesentlichen die gleiche Breite aufweisen.
     
    9. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommeln (21, 23, 25) des zweiten Förderabschnitts (II) im wesentlichen die gleiche Breite aufweisen.
     
    10. Zuführeinrichtung (50) nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommeln (11, 11.1, 11.2; 13, 13.1, 13.2; 15, 15.1, 15.2) des ersten Förderabschnitts (I) und die Trommeln (21, 23, 25) des zweiten Förderabschnitts (II) die gleiche Breite aufweisen.
     
    11. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmetrommel (11.1) für das erste Magazin (M1) und die Entnahmetrommel (11.2) für das zweite Magazin (M2) parallel zueinander versetzt angeordnet sind.
     
    12. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für das erste Magazin (M1) und für das zweite Magazin (M2) eine gemeinsame Entnahmetrommel (11) vorgesehen ist.
     
    13. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 3, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schneideinrichtung (12) im ersten Förderabschnitt (I), vorzugsweise an wenigstens einer Entnahmetrommel (11, 11.1, 11.2), vorgesehen ist.
     
    14. Zuführeinrichtung nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Staffeltrommeln (13.1, 13.2; 15.1, 15.2) des ersten Förderabschnitts (I) parallel zueinander versetzt angeordnet sind.
     
    15. Zuführeinrichtung (50) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schneideinrichtung (22) im zweiten Förderabschnitt (II), vorzugsweise an der ersten Schiebetrommel (21), vorgesehen ist.
     
    16. Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, mit einer Zuführeinrichtung (50) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15.
     
    17. Verfahren zum Zuführen von Filterstücken aus wenigstens zwei Magazinen (M1, M2), insbesondere in einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, vorzugsweise Filteransetzmaschine, wobei Filterstäbe (100, 200) aus den Magazinen (M1, M2) entnommen werden und in Filterstücke auf einer queraxial fördernden Fördertrommel (11, 11.1, 11.2) geschnitten werden, wobei die Filterstäbe (100, 200) in zueinander parallel versetzten Förderebenen (F1, F2) geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstücke nach dem Schneiden der Filterstäbe (100, 200) in Filterstücke auf wenigstens einer nachfolgenden Fördertrommel (13, 13.1, 13.2, 15, 15.1, 15.2, 21, 23, 25, 31) queraxial gefördert werden.
     
    18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstäbe (100, 200) in Förderrichtung in einem ersten Förderabschnitt (I) jeweils den Magazinen (M1, M2) mittels wenigstens einer Entnahmetrommel (11, 11.1, 11.2) entnommen werden und die Filterstücke mittels wenigstens einer ersten Staffeltrommel (13, 13.1, 13.2) gestaffelt werden.
     
    19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstücke in einem zweiten Förderabschnitt (II) auf einer ersten Schiebetrommel (21) verschoben werden.
     
    20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstücke im zweiten Förderabschnitt (II) mittels einer Staffeltrommel (23) gestaffelt und/oder mittels einer zweiten Schiebetrommel (25) wenigstens teilweise verschoben werden.
     
    21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstücke in einem dritten Förderabschnitt (III) mittels einer Beschleunigertrommel (31) oder Staffeltrommel Zigarettengruppen zugestellt werden.
     
    22. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Förderabschnitt (I) die Filterstücke mittels wenigstens einer zweiten Staffeltrommel (15, 15.1, 15.2) wenigstens ein weiteres Mal gestaffelt werden.
     
    23. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstäbe (100, 200) im ersten Förderabschnitt (I), vorzugsweise auf der Entnahmetrommel (13, 13.1, 13.2), geschnitten werden.
     
    24. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Förderabschnitt (II) wenigstens ein Teil der Filterstücke auf der Staffeltrommel (23) geschnitten werden.
     
    25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstücke im zweiten Förderabschnitt (II) zu Filtergruppen zusammengestellt werden.
     


    Claims

    1. Feed device (50) of filter pieces in a machine of the tobacco-processing industry, in particular a filter attachment machine, having at least two magazines (M1, M2) for filter rods (100, 200), wherein the filter rods (100, 200) after removal from the magazines (M1, M2) are cut into filter pieces on a conveying drum(11, 11.1, 11.2) conveying transversely of the axis, wherein the magazines (M1, M2) are disposed in such a way that the conveying planes (F1, F2) of the filter rods (100, 200) are offset parallel, characterized in that the filter pieces after cutting of the filter rods (100, 200) into filter pieces are conveyed transversely of the axis on at least one subsequent conveying drum (13, 13.1, 13.2, 15, 15.1, 15.2, 21, 23, 25, 31).
     
    2. Feed device (50) according to claim 1, characterized in that a plurality of conveying portions (I, II, III) of the filter pieces are provided.
     
    3. Feed device (50) according to claim 1 or 2, characterized in that in a first conveying portion (I) at least one drum (11, 11.1, 11.2) for removal of the filter rods (100, 200) from the magazines (M1, M2) and at least a first staggering drum (13, 13.1, 13.2), in relation to the conveying direction of the filter rods (100, 200), are provided.
     
    4. Feed device (50) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that in a second conveying portion (II) at least a first sliding drum (21) is provided.
     
    5. Feed device (50) according to claim 4, characterized in that in the second conveying portion (II) at least one staggering drum (23) and/or at least a second sliding drum (2 5) are provided.
     
    6. Feed device (50) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that in a third conveying portion (III) at least one accelerator drum (31) or staggering drum is provided.
     
    7. Feed device (50) according to claim 3, characterized in that in the first conveying portion (I) at least a second staggering drum (15, 15.1, 15.2) is disposed.
     
    8. Feed device (50) according to claim 3 or 7, characterized in that the drums (11, 11.1, 11.2; 13, 13.1, 13.2; 15, 15.1, 15.2) of the first conveying portion (I) have substantially the same width.
     
    9. Feed device (50) according to claim 4 or 5, characterized in that the drums (21, 23, 25) of the second conveying portion (II) have substantially the same width.
     
    10. Feed device (50) according to one or more of Claims 3 to 9, characterized in that the drums (11, 11.1, 11.2; 13, 13.1, 13.2; 15, 15.1, 15.2) of the first conveying portion (I) and the drums (21, 23, 25) of the second conveying portion (II) have the same width.
     
    11. Feed device (50) according to claim 3, characterized in that the removal drum (11.1) for the first magazine (M1) and the removal drum (11.2) for the second magazine (M2) are disposed offset parallel to one another.
     
    12. Feed device (50) according to claim 3, characterized in that for the first magazine (M1) and for the second magazine (M2) a common removal drum (11) is provided.
     
    13. Feed device (50) according to claim 3, 11 or 12, characterized in that at least one cutting device (12) is provided in the first conveying portion (I), preferably on at least one removal drum (11, 11.1, 11.2).
     
    14. Feed device according to claim 3 or 7, characterized in that the staggering drums (13.1, 13.2; 15.1, 15.2) of the first conveying portion (I) are disposed offset parallel to one another.
     
    15. Feed device (50) according to claim 4 or 5, characterized in that at least one cutting device (22) is provided in the second conveying portion (II), preferably on the first sliding drum (21).
     
    16. Machine of the tobacco-processing industry, in particular a filter attachment machine, having a feed device (50) according to one or more of Claims 1 to 15.
     
    17. Method of feeding filter pieces from at least two magazines (M1, M2), in particular in a machine of the tobacco-processing industry, preferably a filter attachment machine, wherein filter rods (100, 200) are removed from the magazines (M1, M2) and cut into filter pieces on a conveying drum (11, 11.1, 11.2) conveying transversely of the axis, wherein the filter rods (100, 2 00) are guided in conveying planes (F1, F2) that are offset parallel to one another, characterized in that the filter pieces after cutting of the filter rods (100, 200) into filter pieces are conveyed transversely of the axis on at least one subsequent conveying drum (13, 13.1, 13.2, 15, 15.1, 15.2, 21, 23, 25, 31).
     
    18. Method according to claim 17, characterized in that the filter rods (100, 200) in conveying direction in a first conveying portion (I) are removed in each case from the magazines (M1, M2) by means of at least one removal drum (11, 11.1, 11.2) and the filter pieces are staggered by means of at least a first staggering drum (13, 13.1, 13.2).
     
    19. Method according to claim 17 or 18, characterized in that the filter pieces in a second conveying portion (II) are displaced on a first sliding drum (21).
     
    20. Method according to claim 19, characterized in that the filter pieces in the second conveying portion (II) are staggered by means of a staggering drum (23) and/or displaced at least partially by means of a second sliding drum (25).
     
    21. Method according to one of Claims 17 to 20, characterized in that the filter pieces in a third conveying portion (III) are delivered by means of an accelerator drum (31) or staggering drum to cigarette groups.
     
    22. Method according to claim 18, characterized in that in the first conveying portion (I) the filter pieces are staggered at least one more time by means of at least a second staggering drum (15, 15.1, 15.2).
     
    23. Method according to claim 18, characterized in that the filter rods (100, 200) are cut in the first conveying portion (I), preferably on the removal drum (13, 13.1, 13.2).
     
    24. Method according to claim 20, characterized in that in the second conveying portion (II) at least some of the filter pieces are cut on the staggering drum (23).
     
    25. Method according to one of Claims 19 to 24, characterized in that the filter pieces in the second conveying portion (II) are assembled into filter groups.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'alimentation (50) en bouts filtres dans une machine de l'industrie de transformation du tabac, en particulier une machine de pose de filtres, comportant au moins deux magasins (M1, M2) pour des tiges de filtre (100, 200), les tiges de filtre (100, 200), après avoir été prélevées des magasins (M1, M2), étant coupées en bouts filtres sur un tambour de transport (11, 11.1, 11.2) réalisant un transport transversalement à l'axe caractérisé en ce que les bouts filtres, après que les tiges de filtre (100-200) ont été coupées en bouts filtres, sont transportés transversalement à l'axe sur au moins un tambour de transport subséquent (13, 13.1, 13.2, 15, 15.1, 15.2, 21, 23, 25, 31).
     
    2. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs sections de transport (I, II, III) des bouts filtres sont prévues.
     
    3. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans une première section de transport (I) sont prévus au moins un tambour de prélèvement (11, 11.1, 11.2) des tiges de filtre (100, 200) hors des magasins (M1, M2) et au moins un premier tambour d'échelonnement (13, 13.1, 13.2), considérés par rapport à la direction de transport des tiges de filtre (100,200).
     
    4. Dispositif d'alimentation (50) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans une deuxième section de transport (II) est prévu au moins un premier tambour de poussée (21).
     
    5. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans la deuxième section de transport (II) sont prévus au moins un tambour d'échelonnement (23) et/ou au moins un deuxième tambour de poussée (25).
     
    6. Dispositif d'alimentation (50) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans une troisième section de transport (III) sont prévus au moins un tambour accélérateur (31) ou tambour d'échelonnement.
     
    7. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 3, caractérisé en ce que dans la première section de transport (1) est disposé au moins un deuxième tambour d'échelonnement (15, 15.1, 15.2).
     
    8. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 3 ou 7, caractérisé en ce que les tambours (11, 11.1, 11.2 ; 13, 13.1, 13.2 ; 15, 15.1, 15.2) de la première section de transport (I) présentent sensiblement la même largeur.
     
    9. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les tambours (21, 23, 25) de la deuxième section de transport (II) présentent sensiblement la même largeur.
     
    10. Dispositif d'alimentation (50) selon une ou plusieurs des revendications 3 à 9, caractérisé en ce que les tambours (11, 11.1, 11.2 ; 13, 13.1, 13.2 ; 15, 15.1, 15.2) de la première section de transport (I) et les tambours (21, 23, 25) de la deuxième section de transport (II) présentent la même largeur.
     
    11. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tambour de prélèvement (11.1) pour le premier magasin (M1) et le tambour de prélèvement (11.2) pour le deuxième magasin (M2) sont disposés suivant un décalage en parallèle de l'un par rapport à l'autre.
     
    12. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un tambour de prélèvement commun (11) est prévu pour le premier magasin (M1) et pour le deuxième magasin (M2).
     
    13. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 3, 11 ou 12, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de coupe (12) est prévu dans la première section de transport (I), de préférence sur au moins un tambour de prélèvement (11, 11.1, 11.2).
     
    14. Dispositif d'alimentation selon la revendication 3 ou 7, caractérisé en ce que les tambours d'échelonnement (13.1, 13.2 ; 15.1, 15.2) de la première section de transport (I) sont disposés suivant un décalage en parallèle de l'un par rapport à l'autre.
     
    15. Dispositif d'alimentation (50) selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de coupe (22) est prévu dans la deuxième section de transport (II), de préférence sur le premier tambour de poussée (21).
     
    16. Machine de l'industrie de transformation du tabac, en particulier machine pour la pose de filtres, comportant un dispositif d'alimentation (50) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 15.
     
    17. Procédé pour assurer une alimentation en bouts filtres à partir d'au moins deux magasins (M1, M2), en particulier dans une machine de l'industrie de transformation du tabac, de préférence une machine de pose de filtres, selon lequel des tiges de filtre (100, 200) sont prélevées des magasins (M1, M2) et sont coupées en bouts filtres sur un tambour de transport (11, 11.1, 11.2) réalisant un transport transversalement à l'axe, caractérisé en ce que les bouts filtres, après que les tiges de filtre (100-200) ont été coupées en bouts filtres, sont transportés transversalement à l'axe sur au moins un tambour de transport subséquent (13, 13.1, 13.2, 15, 15.1, 15.2, 21,23,25,31).
     
    18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que les tiges de filtre (100, 200) sont, dans une première section de transport (I), prélevées, dans la direction de transport, des magasins respectifs (M1, M2), au moyen d'au moins un tambour de prélèvement (11, 11.1, 11.2), et les bouts filtres sont échelonnés au moyen d'au moins un premier tambour d'échelonnement (13, 13.1, 13.2).
     
    19. Procédé selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que les bouts filtres sont, dans une deuxième section de transport (II), translatés sur un premier tambour de poussée (21).
     
    20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que les bouts filtres sont, dans la deuxième section de transport (II), échelonnés au moyen d'un tambour d'échelonnement (23) et/ou translatés, au moins partiellement, au moyen d'un deuxième tambour de poussée (25).
     
    21. Procédé selon l'une des revendications 17 à 20, caractérisé en ce que les bouts filtres sont, dans une troisième section de transport (III), délivrés à des groupes de cigarettes au moyen d'un tambour accélérateur (31) ou tambour d'échelonnement.
     
    22. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que, dans la première section de transport (I), les bouts filtres sont échelonnés au moins une nouvelle fois au moyen d'au moins un deuxième tambour d'échelonnement (15, 15.1, 15.2).
     
    23. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que les tiges de filtre (100, 200) sont coupées dans la première section de transport (I), de préférence sur le tambour de prélèvement (13, 13.1, 13.2).
     
    24. Procédé selon la revendication 20, caractérisé en ce que dans la deuxième section de transport (II), au moins une partie des bouts filtres sont coupés sur le tambour d'échelonnement (23).
     
    25. Procédé selon l'une des revendications 19 à 24, caractérisé en ce que les bouts filtres sont, dans la deuxième section de transport (II), réunis en groupes de filtres.
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente