| (19) |
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(11) |
EP 1 386 332 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.08.2007 Patentblatt 2007/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.05.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/001627 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/091404 (14.11.2002 Gazette 2002/46) |
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| (54) |
ELEKTROMAGNETISCHE STELLEINRICHTUNG
ELECTROMAGNETIC REGULATING DEVICE
SYSTEME DE REGULATION ELECTROMAGNETIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
04.05.2001 DE 10121770
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.2004 Patentblatt 2004/06 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)
- EKS-Elektromagnetik Dr. Scheuerer KG
71665 Vaihingen (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHEMPP, Roland
71665 Vaihingen (DE)
- PFUHL, Berthold
71706 Markgroeningen (DE)
- ZWICKEL, Rainer
71665 Vaihingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kronthaler, Wolfgang N.K. et al |
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Kronthaler, Schmidt & Coll.,
Steinsdorfstrasse 5 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 278 227 US-A- 4 995 586
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DE-A- 19 707 587
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Stelleinrichtung nach der im Oberbegriff
des Patentanspruches 1 näher definierten Art.
[0002] Aus der
EP 0 278 227 B1 ist ein Proportionalmagnet mit Wegmeßsystem bekannt, bei dem in einem Gehäuse ein
als Ankerrohr und Sensorrohr gebildetes Druckrohr eingebaut ist. Bei diesem Proportionalmagnet
werden eine Magnetspule und eine Sensorspule von entgegengesetzten Stirnseiten her
in das Gehäuse eingebaut. Im Bereich des Wegmeßsystems ist ein das Wegmeßsystem umgebendes
Gehäuse durchgebrochen, um eine elektrische Verbindung zwischen dem Wegmeßsystem und
einer damit korrespondierenden Elektronik durchführen zu können.
[0003] Es ist auch bekannt, zum Befestigen des Proportionalmagneten an einem Steuerventil
vier Längsbohrungen und zugeordnete Schrauben im Gehäuse vorzusehen.
[0004] Nachteilig dabei ist jedoch, daß der Einsatz von Zugankern zur Verbindung der elektromagnetischen
Stelleinrichtung mit einem Steuerventil teuer und fertigungstechnisch unbefriedigend
ist.
[0005] In der
DE 197 07 587 A1, welche als nächtstliegender Stand der Technik angesehen wird, ist eine elektromagnetische
Stelleinrichtung beschrieben, bei der ein Druckrohr ein Zentralgewinde aufweist, um
die Stelleinrichtung an einem Steuerventil zu befestigen. Die Bauteile eines Magnetkreises
und eines Wegmeßsystems werden an dem Ende des Druckrohrs aufgeschoben, welches dem
Ende gegenüberliegt, an dem das Zentralgewinde vorgesehen ist. Um diese Bauteile in
einer festen Anordnung auf dem Druckrohr zu halten, werden diese über einen Abschlußdeckel
des Gehäuses auf dem Druckrohr in vorgespannter Einbaulage fixiert.
[0006] Das Druckrohr übergreift das Wegmeßsystem und ein Gehäusedeckel ist auf ein an einem
Ende des Druckrohres vorgesehenes Gewinde zum Verschließen des Gehäuses aufgeschraubt.
Das Wegmeßsystem weist zur Signalübertragung an eine Elektronik der elektromagnetischen
Stelleinrichtung ein elektrisch leitendes Kabel auf, welches durch einen Schlitz des
Druckrohres geführt ist. Der Schlitz des Druckrohres führt jedoch dazu, daß eine Stabilität
des Druckrohres herabgesetzt ist und die Befestigung des Gehäusedeckels zu einer Verformung
des Schlitzes führen kann.
[0007] Weiter ist es von Nachteil, daß die beschriebene Ausführung des Druckrohres mit einem
Schlitz und dem zur Befestigung des Abschlußdeckels vorgesehenen Außengewinde hohe
Fertigungskosten verursacht und eine aufwendige Montage zur Folge hat.
Vorteile der Erfindung
[0008] Die erfindungsgemäße elektromagnetische Stelleinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß sie sich durch eine besonders einfache Montage
am Steuerventil auszeichnet, da das Druckrohr bei der Magnetherstellung bereits in
die Magnetspule gesteckt wird und die elektromagnetische Stelleinrichtung somit bei
der Ventilmontage als komplette Einheit vorliegt, die lediglich an das Steuerventil
geschraubt wird.
[0009] Weiter ist es von Vorteil, daß die Haltefunktion der Bauteile an dem Druckrohr, insbesondere
der Magnetspule, von dem mit dem Ankerrohr fest verbundenen und dieses überragenden
Bund direkt übernommen wird. Damit besteht die Möglichkeit, das Druckrohr im Vergleich
zu den aus dem Stand der Technik bekannten elektromagnetischen Stelleinrichtungen
erheblich kürzer auszubilden und den Bereich zwischen dem Wegmeßsystem und der damit
korrespondierenden Elektronik derart offen zu gestalten, daß eine geschlitzte Ausführung
des Druckrohres nicht erforderlich ist. Dies führt in vorteilhafter Weise zu einer
erheblichen Reduzierung der Herstellkosten und vereinfacht darüber hinaus die Montage,
da ein elektronischer Anschluß der Sensorspule ohne zusätzliche fertigungstechnische
Maßnahmen auf einfache Art und Weise mit der Elektronik verbunden werden kann.
[0010] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungen des Gegenstandes nach der Erfindung
sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
[0011] Zwei Ausführungsbeispiele der Stelleinrichtung nach der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine elektromagnetische Stelleinrichtung in vereinfachter
Darstellung, wobei der Bund einstückig mit dem Druckrohr ausgebildet ist;
Figur 2 einen Längsschnitt durch eine elektromagnetische Stelleinrichtung in vereinfachter
Darstellung, wobei der Bund einstückig mit dem Sensorrohr ausgebildet ist; und
Figur 3 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnittes Z aus Figur 2.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0012] Die Figur 1 zeigt in vereinfachter Darstellung einen Längsschnitt durch eine elektromagnetische
Stelleinrichtung 1, bei der ein Druckrohr 2 ein stirnseitiges Zentralgewinde 3 aufweist,
mit dem es in einem nicht näher dargestellten Ventilgehäuse oder dergleichen befestigt
wird. Auf das Druckrohr 2 ist eine Hülse 4 mit Magnetspule 5, Wegmeßsystem 6 und Elektronik
33 aufgeschoben und befestigt.
[0013] Das Druckrohr 2 ist in an sich bekannter Weise druckdicht aufgebaut und besteht aus
einem Ankerrohr 7 und einem im Ankerrohr 7 dicht und fest angeordneten Sensorrohr
8. Das Ankerrohr 7 weist ein Polstück 9 auf, an dem neben dem Zentralgewinde 3 erste
Schlüsselflächen 10 angeordnet sind und an den sich ein magnetisch nicht leitendes
erstes Rohrteil sowie ein magnetisch leitendes zweites Rohrteil anschließt.
[0014] Das Ankerrohr 7 weist an seinem offenen freien Ende einen Bund 13 auf, der zum Verspannen
der auf dem Druckrohr 2 aufgesattelten Bauelemente, d. h. der Magnetspule 5, der Hülse
4 und einem Gehäuseteil 14 dient. Der Bund 13 ist einstückig mit dem Ankerrohr 7 ausgebildet
und überragt dieses in radialer Richtung. Zwischen dem Bund 13 und der Magnetspule
5 bzw. einem Gehäuse 15 ist eine nicht näher dargestellte Feder 16 zum Toleranzausgleich
eingebaut, über welche der Bund 13 auf das Gehäuse 15 drückt. Die Feder 16 ist im
vorliegenden Ausführungsbeispiel als Wellfeder ausgebildet, die sich an einem Vorsprung
des Gehäuses 15 abstützt und die die auf dem Druckrohr 2 aufgesattelten Bauteile bzw.
die Einzelteile des Magnetkreises in ihrer Einbauanlage vorspannt.
[0015] Das Ankerrohr 7 nimmt in seinem Inneren das Sensorrohr 8 auf, das mit einem nicht
näher dargestellten verdickten Flansch konzentrisch im Ankerrohr 7 geführt ist und
an einer Befestigungsstelle dicht und fest mit ihm verbunden ist.
[0016] Von dem verdickten Flansch aus ragt ein rohrförmiger Abschnitt 19 des Sensorrohres
8 mit gegenüber dem Ankerrohr 7 wesentlich kleineren Durchmesser aus dem Ankerrohr
heraus. An diesem Abschnitt 19 ist außen ein Spulenträger 20 mit Sensormeßspulen 21
gleitend geführt und durch eine am Flansch sich abstützende weitere Feder gegen eine
Mutter 23 gedrückt, die als Justiermittel für die Sensorspulen 21 dient.
[0017] Die Sensorspulen 21 weisen steckbare elektrische Anschlüsse 24 auf, welche am äußeren
Durchmesser der Sensorspulen 21 angeordnet sind. Der Außendurchmesser des Wegmeßsystems
6 ist derart ausgeführt, daß ein nicht dargestelltes Montagewerkzeug über dieses geführt
und an zweiten Schlüsselflächen 25 des Bundes 13 angesetzt werden kann, um die elektromagnetische
Stelleinrichtung 1 an einem Steuerventil festzuschrauben. Das Gehäuse des Steuerventiles
kommt an einer Stirnfläche 26 der Hülse 4 zum Anliegen, wodurch letztendlich die Verspannung
der auf dem Ankerrohr 7 aufgesattelten Bauteile durch den Bund 13 erfolgt.
[0018] Alternativ hierzu kann es vorgesehen sein, daß der Bund 13 anstatt der zweiten Schlüsselflächen
25 mit Aussparungen versehen ist, in welche ein geeignetes Werkzeug eingreift, wobei
es selbstverständlich im Ermessen des Fachmannes liegt, die Einrichtung, welche mit
einem Montagewerkzeug korrespondiert, in einer anderen geeigneten Art und Weise auszuführen.
[0019] In einer hier nicht dargestellten Sacklochbohrung des Sensorrohrs 8 ist ein Ferritkern
des induktiv arbeitenden Wegmeßsystem 6 angeordnet, der mit einem in dem Druckrohr
2 geführten Anker mechanisch in Wirkverbindung steht. Der im Druckrohr 2 zwischen
dem Polstück 9 und dem verdickten Flansch gelagerte Anker ist mit einem Stößel fest
verbunden, über den z.B. ein Ventilschieber eines Wegeventils betätigbar ist. Das
Druckrohr 2 hat auf diese Weise ausgehend vom Zentralgewinde 3 bis zum Bund 13 einen
durchgehend konstanten Außendurchmesser, wobei seine Rohrteile aus einem durchgehend
gleich dicken Rohrstück gebildet werden.
[0020] Die auf das Druckrohr 2 aufgeschobene becherförmige Hülse 4 nimmt in ihrem Inneren
die Magnetspule 5 auf und der zum Wegmeßsystem 6 hin offene Ringraum der Hülse 4 ist
durch das Gehäuseteil 14 verschlossen. Die Hülse 4 läßt sich aus Rundmaterial herstellen,
wobei es selbstverständlich im Ermessen des Fachmannes liegt, die Hülse 4 als ein
kostengünstiges Tiefziehteil auszuführen.
[0021] Zwischen der Magnetspule 5 und dem Gehäuseteil 14 ist eine Abdichtung über miteinander
korrespondierende Schrägen 31A, 31B ausgebildet, wobei die Winkel der Schrägen 31A,
31B derart vorgesehen sind, daß im montierten Zustand der Stelleinrichtung 1 zwischen
den Schrägen 31A, 31B eine dichtende Linienberührung vorliegt, die ein Ausfließen
von Gießharz aus der Magnetspule verhindert.
[0022] An dem Gehäuse 15 ist ein weiteres Gehäuseteil 32 festgeschraubt, in welchem die
Elektronik 33 angeordnet ist. Die Elektronik 33 ist in leicht zugänglicher und gut
geschützter sowie abgedichteter Weise an der Stelleinrichtung 1 angeordnet. Zum Anschließen
der Magnetspule 5 sowie der Sensorspulen 21 an die Elektronik 33 sind teilweise nicht
dargestellte mehrpolige Kabel 34 und Steckverbindungen 24 vorgesehen.
[0023] Die Wirkungsweise der Stelleinrichtung 1 ist an sich bekannt. Über das Wegmeßsystem
6 wird der Ist-Wert der Position des Ankers im Druckrohr 2 stets mit dem in der Elektronik
33 eingespeisten Lage-Soll-Wert so lange verglichen und der Anker über die Magnetspule
5 entsprechend angesteuert, bis die beiden Werte übereinstimmen.
[0024] In der Figur 2 ist eine weitere Ausführungsform der elektromagnetischen Stelleinrichtung
1 dargestellt, wobei sich diese Ausführungsform von der in der Figur 1 dargestellten
Ausführungsform im wesentlichen darin unterscheidet, daß der Bund 13 einstückig mit
dem Sensorrohr 8 ausgebildet ist. Bei der Beschreibung der Figur 2 werden für funktionsgleiche
Bauteile die gleichen Bezugszeichen wie bei der Beschreibung von der Figur 1 verwendet
und es wird nur auf die wesentlichen Unterschiede eingegangen.
[0025] Bei der Ausführung der elektromagnetischen Stelleinrichtung 1 gemäß der Darstellung
in der Figur 2 ist das Sensorrohr 8 nicht nur mit dem Bund 13 einstückig ausgeführt,
sondern es bildet auch eine integrale bauliche Einheit mit dem verdickten Flansch,
der als Gewindenippel 17 ausgeführt ist und über ein Außengewinde 35 in das Druckrohr
2 eingeschraubt ist. Der Gewindenippel 17 bildet genauso wie in Figur 1 der verdickte
Flansch zugleich einen Anschlag für den Anker 30 aus.
[0026] Zwischen dem Bund 13 und dem Gehäuse 15 ist die Feder 16 zum Toleranzausgleich in
axialer Richtung der Stelleinheit 1 und zum vorgespannten Einbau der auf dem Druckrohr
2 aufgesattelten Bauteile vorgesehen.
[0027] Auch in dieser Ausführungsform ist es vorgesehen, den Bund 13 mit einer mit einem
Montagewerkzeug korrespondierenden Einrichtung, wie den dargestellten Schlüsselflächen
2 oder alternativ mit Aussparungen für das Montagewerkzeug, zur Erleichterung des
Einschraubvorganges des Gewindenippels 17 bzw. des verdickten Flansches vorzusehen.
[0028] In Figur 3 ist der Ausschnitt Z gemäß den Figuren 1 und 2 in vergrößerter Darstellung
gezeigt. Das Druckrohr 2 ist im Bereich der Magnetspule 5 auf seiner Außenseite mit
einer Aussparung 36 versehen, in welche die Magnetspule 5 mit einem an seiner dem
Druckrohr 2 zugewandten Innenseite ausgebildeten Vorsprung 37 eingreift. Die Aussparung
36 ist als Einstich derart ausgeführt, daß der als Kunststoffnippel der Magnetspule
ausgebildete Vorsprung 37 hinein ragt und das Druckrohr 2 mit der montierten Magnetspule
bei einem Transport zur Endmontage mit einem Steuerventil als eine bauliche Einheit
erhalten bleibt. Die Aussparung 36 ist in axialer Richtung größer bzw. länger als
der Vorsprung 37 ausgebildet, womit die Magnetspule 5 in axialer Richtung in nicht
verspannter Einbaulage auf dem Druckrohr 2 verschoben werden kann.
[0029] Abweichend von den beiden vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen der elektromagnetischen
Stelleinheit kann es vorgesehen sein, daß der Bund einstückig mit einer Buchse ausgebildet
ist, welche wenigstens teilweise auf dem Ankerrohr oder in dem Ankerrohr angeordnet
ist. Dabei besteht die Möglichkeit, die Buchse über eine Schraubverbindung mit dem
Ankerrohr fest zu verbinden, wobei in Abhängigkeit davon, ob die Buchse auf oder in
dem Ankerrohr angeordnet ist, die Buchse ein Außen- bzw. ein Innengewinde aufweist.
Damit stellt der Bund vor der Montage ein eigenständiges Bauteil dar, wodurch die
Herstellung des Druckrohres und auch des Sensorrohres vereinfacht wird.
[0030] Selbstverständlich sind an den gezeigten bzw. beschriebenen Ausführungsformen Änderungen
möglich. Obwohl sich die Stelleinrichtung 1 besonders als einfach wirkender Proportionalmagnet
eignet, bei dem der Hub des Ankers 30 mit Hilfe des Wegmeßsystems 6 geregelt wird,
kann die Stelleinrichtung 1 auch als Schaltmagnet verwendet werden, wobei das Wegmeßsystem
6 lediglich zur Stellungsanzeige verwendet wird. Ferner lassen sich die Vorteile der
Stelleinrichtung 1 auch erreichen, wenn anstelle einer einfach wirkenden Bauart eine
doppelt wirkende Bauart, nämlich ein Doppelhubmagnet, verwendet wird.
1. Elektromagnetische Stelleinrichtung (1) für ein hydraulisches Steuerventil mit einem
Gehäuse (14, 15, 32), das in einem Druckrohr (2) einen Anker eines Elektromagneten
aufweist, mit einem den Hub des Ankers erfassenden Wegmeßsystem (6), wobei das Druckrohr
(2) an seinem einen Ende ein Zentralgewinde (3) zur Befestigung am Steuerventil aufweist
und aus einem Ankerrohr (7) und einem damit dicht und fest verbundenen Sensorrohr
(8) besteht, wobei das Ankerrohr (7) den Anker aufnimmt und eine Magnetspule (5) trägt
und das Sensorrohr (8) eine Sensorspule (21) zur Wegerfassung aufweist, sowie mit
Befestigungsmitteln für die auf das Druckrohr (2) aufgesattelten Bauelemente, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des dem Sensorrohr (8) zugewandten Endes des Ankerrohres (7) ein mit dem
Ankerrohr (7) fest verbundener und dieses überragender Bund (13) zum Halten der auf
dem Ankerrohr (7) angeordneten Bauteile vorgesehen ist.
2. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (13) einstückig mit einer Buchse ausgebildet ist.
3. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse wenigstens teilweise auf dem Ankerrohr (7) angeordnet ist.
4. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse wenigstens teilweise in dem Ankerrohr (7) angeordnet ist.
5. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (13) einstückig mit dem Sensorrohr (8) ausgeführt ist.
6. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (13) wenigstens eine Einrichtung (25) aufweist, welche mit einem Montagewerkzeug
derart korrespondiert, daß zwischen dem Bund (13) und dem Montagewerkzeug zur Montage
eine drehfeste und lösbare Verbindung herstellbar ist.
7. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Außendurchmesser des Wegmeßsystems (6) derart ausgeführt ist, daß das Montagewerkzeug
über dieses führbar ist und an dem Bund (13) ansetzbar ist.
8. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (13) einstückig mit dem Ankerrohr (7) ausgebildet ist.
9. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der der Magnetspule (5) zugewandten Seite des Bundes (13) und dem Gehäuse
(14, 15, 32) eine Feder (16) zum Toleranzausgleich vorgesehen ist.
10. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abdichtung zwischen der Magnetspule (5) und dem Gehäuse (14, 15, 32) über miteinander
korrespondierende Schrägen (31A, 31B) ausgebildet ist, wobei die Winkel der Schrägen
(31A, 31B) derart vorgesehen sind, daß im montierten Zustand der Stelleinrichtung
(1) zwischen den Schrägen (31A, 31B) eine Linienberührung vorliegt.
11. Elektromagnetische Stelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckrohr (2) im Bereich der Magnetspule (5) auf seiner Außenseite eine Aussparung
(36) aufweist, in welche die Magnetspule (5) mit einem an seiner dem Druckrohr zugewandten
Innenseite ausgebildeten Vorsprung (37) eingreift.
1. Electromagnetic regulating device (1) for a hydraulic control valve with a housing
(14, 15, 32), which has a rotor of an electromagnet in a pressure pipe (2), with a
distance measuring system (6) which determines the stroke of the rotor, where the
pressure pipe (2) has a central thread (3) at one end to fasten it to the control
valve and is comprised of a rotor conduit (7) and a sensor pipe (8), which is fixed
and tightly connected to it, where the rotor conduit (7) accommodates the rotor and
carries a magnet coil (5) and the sensor pipe (8) has a sensor coil (21) to determine
the distance, as well as fastening means for the components straddling the pressure
pipe (2); characterized in that there is a collar (13) to hold the components arranged on the rotor conduit (7) in
the region of the end of the rotor conduit (7) that is turned toward the sensor pipe
(8), which collar (13) is fixed to the rotor conduit (7) and extends past it.
2. Electromagnetic regulating device according to claim 1, characterized in that the collar (13) is one piece with a bushing.
3. Electromagnetic regulating device according to claim 2, characterized in that the bushing is at least partially arranged on the rotor conduit (7).
4. Electromagnetic regulating device according to claim 2, characterized in that the bushing is at least partially arranged in the rotor conduit (7).
5. Electromagnetic regulating device according to claim 1, characterized in that the collar (13) is one piece with the sensor pipe (8).
6. Electromagnetic regulating device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the collar (13) has at least one device (25), which corresponds with an assembly
tool in such a manner that a rotationally secured but releasable connection can be
made between the collar (13) and the assembly tool for assembly.
7. Electromagnetic regulating device according to any one of claims 1 to 6, characterized in that an outer diameter of the distance measuring system (6) is formed in such a manner
that the assembly tool can be passed over the distance measuring system (6) and can
be attached to the collar (13).
8. Electromagnetic regulating device according to claim 1, characterized in that the collar (13) is formed integrally with the rotor conduit (7).
9. Electromagnetic regulating device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that there is a spring (16) for tolerance compensation between the side of the collar
(13) turned toward the magnetic coil (5) and the housing (14, 15, 32).
10. Electromagnetic regulating device according to any one of claims 1 to 9, characterized in that a seal between the magnetic coil (5) and the housing (14, 15, 32) is formed using
inclines (31A, 31 B) corresponding to each other, whereby the angles of the inclines
(31A, 31 B) are provided so that there is a line contact between inclines (31A, 31
B) in the assembled state of the regulating device (1).
11. Electromagnetic regulating device according to claims 1 to 10, characterized in that the pressure pipe (2) has a recess (36) in the area of the magnetic coil (5) on the
outer side of the pipe, into which recess (36) the magnetic coil (5) extends with
a projection (37) formed on its inner side, turned toward the pressure pipe.
1. Dispositif de régulation électromagnétique (1) pour une vanne-pilote hydraulique comprenant
un carter (14, 15, 32) présentant une armature d'un électroaimant placée dans un tube
de pression (2), avec un système de mesure de déplacement (6) détectant la course
de l'armature, dispositif dans lequel le tube de pression (2) présente à l'une de
ses extrémités un filetage central (3) pour la solidarisation à la vanne-pilote, et
est constitué d'un élément tubulaire d'armature (7) et d'un élément tubulaire de capteur
(8) solidarisé de manière étanche à ce dernier, dispositif dans lequel l'élément tubulaire
d'armature (7) loge l'armature et supporte une bobine électromagnétique (5) et dans
lequel l'élément tubulaire de capteur (8) présente une bobine de capteur (21) pour
la détection de la course, ainsi que des moyens de fixation pour les composants montés
sur étrier sur le tube de pression (2), caractérisé en ce que l'on prévoit dans la zone de l'extrémité de l'élément tubulaire d'armature (7) en
regard de l'élément tubulaire de capteur (8), une attache (13) solidarisée à l'élément
tubulaire d'armature (7) et en saillie par rapport à ce dernier pour maintenir les
composants placés sur l'élément tubulaire d'armature (7).
2. Dispositif de régulation électromagnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'attache (13) est conformée d'une seule pièce avec un coussinet.
3. Dispositif de régulation électromagnétique selon la revendication 2, caractérisé en ce que le coussinet est disposé au moins partiellement sur l'élément tubulaire d'armature
(7).
4. Dispositif de régulation électromagnétique selon la revendication 2, caractérisé en ce que le coussinet est disposé au moins partiellement dans l'élément tubulaire d'armature
(7).
5. Dispositif de régulation électromagnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'attache (13) est réalisée d'une seule pièce avec l'élément tubulaire de capteur
(8).
6. Dispositif de régulation électromagnétique selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que l'attache (13) présente au moins un dispositif (25) qui correspond à un outil de
montage de manière à pouvoir réaliser, pour le montage, une liaison à assemblage rigide
et dissociable entre l'attache (13) et l'outil de montage.
7. Dispositif de régulation électromagnétique selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce qu'un diamètre extérieur du système de mesure de déplacement (6) est réalisé de telle
façon que l'outil de montage peut être guidé par son intermédiaire et réuni à l'attache
(13).
8. Dispositif de régulation électromagnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'attache (13) est conformée d'une seule pièce avec l'élément tubulaire d'armature
(7).
9. Dispositif de régulation électromagnétique selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que l'on prévoit entre la face de l'attache (13) en regard de la bobine électromagnétique
(5) et le carter (14, 15, 32) un ressort (16) pour la compensation de tolérance.
10. Dispositif de régulation électromagnétique selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisé en ce qu'une étanchéité est réalisée entre la bobine électromagnétique (5) et le carter (14,
15, 32) par l'intermédiaire de chants obliques (31A, 31 B) correspondant entre eux,
les angles des chants obliques (31A, 31B) étant prévus de telle façon qu'à l'état
monté du dispositif de régulation (1) on obtienne un contact linéaire entre les chants
obliques (31A, 31 B).
11. Dispositif de régulation électromagnétique selon l'une quelconque des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que le tube de pression (2) présente sur sa face externe, dans la zone de la bobine électromagnétique
(5), un évidement (36) dans lequel la bobine électromagnétique (5) entre en prise
par une saillie (37) formée sur sa face interne en regard du tube de pression.
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