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EP 1 147 788 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.2007 Patentblatt 2007/39 |
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Anmeldetag: 14.03.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Pumpendruckseitig angeordnetes Zumischgerät mit und ohne Druckluftverwendung
Admixing device with or without the use of compressed air arranged on the pump pressure
side
Dispositif mélangeur avec ou sans utilisation d'air comprimé disposé côté pression
de pompe
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
21.03.2000 DE 10013974
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2001 Patentblatt 2001/43 |
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Patentinhaber: Vigh, Andreas, Dipl.-Ing. (FH) |
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3672 Oberdiessbach (CH) |
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Erfinder: |
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- Vigh, Andreas, Dipl.-Ing. (FH)
3672 Oberdiessbach (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 759 749 US-A- 4 915 300
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GB-A- 2 130 910 US-A- 5 085 278
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Löscheinrichtung zur Brandbekämpfung, mit einer Löschmittelführung
sowie einer Schaumzumischvorrichtung mit einer Schaumleitung, in der eine Schaummittelpumpe
angeordnet ist, wobei in der Löschmittelführung eine Venturidüse eingesetzt ist.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Löscheinrichtung zur Brandbekämpfung, mit einer
Löschmittelführung sowie einer Schaumzumischvorrichtung mit einer Schaumleitung, die
mit einer zentralen Schaumversorgung verbunden ist, wobei in der Löschmittelführung
eine Venturidüse eingesetzt ist.
[0003] Solche Löscheinrichtungen sind aus der
EP 0098055 bekannt. Durch die Entwicklung neuer Schaummittelsorten, von denen immer kleinere
Mengen (0,1% bis 1%) zugemischt werden müssen sowie die Anwendung neuer Löschtechniken,
wie z.B. Druckluftunterstützung in verschiedenen Ausführungen, werden an die Dosiergenauigkeit
des Schaummittels immer höhere Ansprüche gestellt. Darüber hinaus müssen die Zumischgeräte
auch für die herkömmlichen Schaummittel (bis zu 6% Zumischung oder mehr) geeignet
sein, da neu entwickelte Schaummittelsorten zur Zeit noch nicht für alle Brandklassen
geeignet sind. Außerdem sind herkömmliche Schaummittelbestände noch in großen Mengen
vorhanden und werden weiterhin verwendet bzw. hergestellt. Infolgedessen werden Löschfahrzeuge
tendenziell mit mehreren Schaumzumischsystemen und Schaummittelsorten ausgerüstet,
um den Anforderungen gerecht zu werden. Eine weitere häufige Forderung an die Zumischeinrichtung
ist, dass die Schaumabgabe an jeden Verbraucher individuell erfolgen soll. Damit ist
es möglich, gleichzeitig verschiedene Löschmengen und Schaumzumischraten sowie Wasser
(Kühlen) und Schaum (Löschen) an jeden Verbraucher beliebig abzugeben. Diese Forderungen
können mit einer druckseitig angeordneten Zumischung am besten realisiert werden.
Nach dem Stand der Technik können die pumpendruckseitig angeordneten Zumischer von
der Schaummittelversorgung her in zwei Gruppen aufgeteilt werden:
1.Schaummittelversorgung drucklos, ohne Schaummittelpumpen.
2. Schaummittelversorgung unter Druck, durch eine oder mehrere Schaummittelpumpe(n)
an den zentral oder an die dezentral angeordneten Schaumzumischer.
Nach Punkt 1
[0004] Diese Art von Schaumzumischer wird durch den sog. "Z"-Zumischer (eine druckseitig
angeordnete Strahlpumpe) repräsentiert. Der nach DIN 14 384 genormte Zumischer weist
erhebliche Druckverluste auf, wonach im Punkt 8.1.6 dieses Normblattes ein Druckverlust
von 38% erlaubt wird.
Auch das Gegendruckverhalten des erwähnten Zumischers ist nicht zufriedenstellend.
Dieses sollte zur Sicherstellung seiner Funktion 1t. Normangaben 2 bar nicht überschreiten.
Dies bedeutet, dass schon bei geringen Höhendifferenzen und Einsatz von mehreren Schlauchlängen
der Löscherfolg erheblich beeinträchtigt wird. Für die druckluftunterstützte Zumischung
ist das Gerät ebenso ungeeignet.
Nach Punkt 2
[0005]
2.1 Die Verwendung einer Schaummittelpumpe für die Gesamtschaumanlage ist durch das
EP 0 638 333 (die neueste und zusammenfassendste EP Schrift) sowie aus den dort als Stand der
Technik genannten weiteren Patentschriften bzw. aus EP 0674 919 und EP 0098 055 bekannt. Gemäss diesen Schriften wird durch eine Kreisel-, Zahnrad-, Schrauben- oder
Kolbenpumpe mit großem Druck und großer Volumenleistung, Schaum oder Netzmittel entweder
an jeden einzelnen Verbraucher oder an die Hälfte der Verbraucher oder der Gesamtlöschanlage
zugemischt. Als Antrieb für die Schaummittelpumpe wird hauptsächlich ein Verbrennungsmotor
oder Ölhydraulikantrieb verwendet.
2.2. Bei der Anwendung mehrerer dezentral oder einer zentral angeordneten Schaummittelpumpe
für jeden Zumischer an den einzelnen Verbrauchern oder der Gesamtanlage, wird der
Antrieb, wie z.B. im Foam Master(Prospekt) oder US 5 174 383 beschrieben, entweder durch E-Motor gelöst oder wie z.B. im ESS-mixer(Prospekt) bzw.
den Patentschriften US 2 543 941, DE 2 048 904 (US 8 647 57), DE 3 131 522, US 4 633 895, EP 0647 458(dazu Prospekt Deltamatic) beschrieben, finden Löschwasser angetriebene Zahnrad- oder
Kolbenschaumpumpen Anwendung.
Bei der EP 0 638 333 Patentschrift (s. Punkt 2.1) sind alle Schriften erfasst, die den Stand der Technik
repräsentieren. Somit kann die Schrift für diese Gruppe von Druckzumischern als eine
umfassende Grundlage betrachtet werden. Die einzelnen Patentschriften sowie das erarbeitete
Ergebnis der Vor- und Nachteile soll deshalb an dieser Stelle nicht wiederholt werden.
Diese sind jedoch alle ebenso weiterhin relevant und können ggf. im Prüfverfahren
herangezogen werden.
Die durch E-Motor angetriebene (s. Foam Master Prospektangaben) Zahnradschaumpumpe
(s. Punkt 2.2) erlaubt mit ihrer max. Leistung umgerechnet lediglich ca. 2% Schaumzumischung
bei einem einzigen Druckabgang von 800 l/min., so dass diese für ein Löschfahrzeug
mit 4 bis 6 Druckabgängen und einem Werfer von 2000 bis 4000 1/min. Leistung bei Verwendung
der meisten der über 150 zugelassenen Schaummittelsorten ungeeignet ist. Theoretisch
könnten mehrere oder größere E-Motoren verwendet werden, jedoch kann der Strombedarf
mehrerer E-Motoren mit entsprechender Leistung für eine bis zu 6%ige Zumischung für
die erwähnten Löschmengen in der Praxis nicht sinnvoll und wirtschaftlich gesichert
werden. Ebenso ist die Möglichkeit der Schaumversorgung aus externen Behältern über
größere Entfernungen durch Selbstansaugen der Zahnradpumpe begrenzt. Um die eingestellten
Schaumzumischraten sicherzustellen, müssen zusätzliche Durchflussmesser eingesetzt
werden, wodurch die Gesamtanlage kompliziert, anfällig und teuer wird. Aus diesem
Grund wird die druckluftunterstützte Variante "CAFS" (s. Prospekt) dieses Zumischsystems,
für "A" Klasse Schaum mit Zumischraten von 0,1% bis 1% verwendet, wobei die zentrale
Anordnungsnotwendigkeit der Zahnradschaumpumpe schon bereits bei einer kleineren Pumpenanlage
mit 2400 l/min. Größenordnung mit 4x2,5 zoll (B)Druckabgängen in der Praxis die Funktionsaufteilung
auf Wasser bzw. Schaumgemisch notwendig macht. Dies bedeutet, dass nicht jeder Druckabgang
beliebig mit Schaum versorgt werden kann.
D. h., dass während des Einsatzes stets darauf geachtet werden muss, auf welchen Druckabgängen
mit Wasser und auf welchen mit Schaumgemisch gearbeitet werden kann, da in der Regel
die Druckabgänge paarweise auf Wasser bzw. Schaumeinsatz aufgeteilt werden. Der Druckverlust
- durch die eingesetzten Verwirbelungsringe - beträgt max. 4,5 bar. Somit liegt der
Druckverlust im Vergleich zum "Z" Zumischer (s. Punkt 1.) um 18% höher.
Mit anderen Worten können die Philosophie und Vorteile des Druckzumischsystems mit
Schaummittelpumpe, nämlich beliebig Wasser oder Schaumgemisch gleichzeitig an jeden
Verbraucher abgeben zu können oder bei Notwendigkeit diese zu wechseln, hier nicht
realisiert werden.
Diese Nachteile beziehen sich auch auf US 5174 383, das die gleiche Bauanordnung hat.
[0006] Bei den durch das Löschwasser angetriebenen Schaumpumpenantrieben, wie z.B. ESSmixer
(sowie bei den daraus entstandenen Nachfolgegeräten) und
US 2 543 941,
PS 20 48 904,
US 8 46 757,
DE 31 31 522 sind die Antriebseinheiten in den Hauptlöschwasserstrom eingebaut. Dadurch entstehen
z.B. laut Prospekt(ESSmixer 2530/60.)max. 2,9 bar Druckverlust. Dieser
[0007] Druckverlust ist durch die Einbauanordnung auch im Wasserbetrieb vorhanden, bei dem
die Schaummittelfunktion nicht benötigt wird. Hierbei treten auch aus diesem Grunde
unerwünschte thermische Belastungen auf.
[0008] Die angegebenen Zumischraten liegen bei 3% oder 6%, so dass stufenlose oder niedrigere
Einstellungen der Zumischraten nicht möglich sind.
Obwohl die im Löschwasser liegenden Antriebe mit Schutzsieb ausgerüstet sind, eignen
sich diese erfahrungsgemäß nicht ohne weiteres für den Einsatz von Gebrauchswasser
und sind durch Siebverschmutzung störanfällig.
[0009] Bei den Patentschriften
US 4 633 895 sowie
EP 0 647 458 handelt es sich um löschwasserangetriebene Kolbenpumpen, die gegenüber den anderen
Lösungen den Vorteil haben, dass diese nicht im Hauptstrom untergebracht sind. Sie
benötigen jedoch ein aufwendigeres Rohrleitungssystem, um wenigstens Werfer und Druckabgänge
getrennt mit Schaummittel versorgen zu können. Eine individuelle Schaumversorgung
der einzelnen Verbraucher (mehrere Druckabgänge) ist somit nicht möglich.
Ein weiterer Nachteil des im
EP 0 647 458 vorgeschlagenen Zumischers ist, dass er für 200 1 Schaumförderung lt. Prospektangaben
(Deltamatic) 280 1 (Lösch)-Druckwasser benötigt, um die Kolbenfunktion aufrechterhalten
zu können. Diese Menge muss in den Behälter zurückgeführt werden, so dass diese für
die Löscharbeiten nicht zur Verfügung steht.
Zahlreiche weitere Nachteile entstehen im Hydrantenbetrieb bei Schaumlöschfahrzeugen
ohne Wasserbehälter. Obwohl Hydrantenbetrieb laut Prospektangaben möglich ist, befinden
sich nach 1 Std. Löscharbeiten 16800 1 Wasser in der Umgebung, da das einmal vom Hydrant
entnommene Wasser dem Hydrant nicht zurückgeführt werden kann und ein Wasserbehälter
nicht zur Verfügung steht.
Ebenso ist die 200 1/min. Schaumleistung für größere Löschfahrzeuge - wie am Anfang
dieses Punktes erwähnt- nicht ausreichend, so dass hier nur wenige kleinere Löschfahrzeuge
in Frage kommen.
Theoretisch wäre es möglich, größere Kolbenpumpen herzustellen, jedoch lassen die
fehlenden Gewichts- und Maßangaben im Prospekt darauf schließen, dass der Zumischanlage
-um größere Leistungen zu erreichen- in der Praxis wegen ihres Platzbedarfs und Gewichtes
Grenzen gesetzt sind.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Löscheinrichtung mit einem Druckzumischer
vorzuschlagen, bei dem Druckverlust, thermische Belastung, Einbaumaße und Gewicht
gegenüber herkömmlichen Geräten minimiert sind bzw. der Schaumpumpenantrieb beim Löschwasserantrieb
nicht in den Hauptlöschwasserstrom eingebaut ist. Weiterhin soll der Zumischer sowohl
für zentrale und dezentrale Schaumversorgung, als auch für elektronische und mechanische
Ausführungen bzw. für druckluftunterstützte stufenlose Zumischung geeignet sein.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 sowie die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruches 2 gelöst.
[0012] Bekanntlich besteht bei der Venturidüse zwischen Durchfluss und Differenzdruck ein
quadratischer Zusammenhang. Der Differenzdruck, der infolge der Geschwindigkeitserhöhung
im engsten Querschnitt der Düse entsteht (eine Druckverminderung also gegenüber dem
Primärdruck - kein Unterdruck), ist dem Quadrat der durchfließenden Flüssigkeitsmenge
proportional.
Wenn beispielsweise die Durchflussmenge von einem bestimmten Wert aus auf die 5fache
Größe ansteigt, dann erhöht sich der Differenzdruck auf das 25fache. Diese Gesetzmäßigkeit
wird bei der saug- und druckseitig angeordneten Venturizumischung genutzt, um eine
durchflusssmengen- und druckunabhängige, sich automatisch gleichbleibend haltende
Zumischung zu erreichen, indem dafür gesorgt wird, dass der Schaumdruck an der engsten
Stelle der Düse (Schaumeintritt) dem Primärdruck (Löschwassereintrittsdruck in die
Düse) gleich ist. So kann durch Messen des Differenzdruckes auf die Durchflussmenge
geschlossen werden.
[0013] Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
[0015] Es zeigen:
- Fig.1
- Eine Venturidüse mit einer vom Löschwasserhauptstrom abgezweigten Nebenstromleitung
mit einem eine Schaummittelpumpe antreibenden Antrieb,
- Fig.2
- eine Anordnung ähnlich Fig.1, hier jedoch mit druckluftunterstützter Schaumzumischung
und
- Fig.3
- eine Anordnung ähnlich Fig.2, hier jedoch mit einem Drehgeber zur Messung des Nebenstroms.
[0016] In der erfindungsgemäßen druckseitigen Zumischung nach Fig. 1, unabhängig davon,
ob es sich hier um die zentral oder dezentral angeordnete Venturidüsenausführung handelt,
wird das Löschwasser über eine vom Löschwasserhauptstrom 3 abgezweigte Nebenstromleitung
2 in die engste Stelle der Venturidüse 1 geführt.
Dieser Nebenstrom 2, der wieder in die Düse zurückgeführt wird und dadurch auch keinen
Löschmengenverlust verursacht, unterliegt ebenso der vorhin erwähnten Gesetzmäßigkeit,
da dessen Druck dem Hauptstromdruck gleich ist. Das heißt, dass sich die Nebenstrommengen
den Hauptstrommengenänderungen gleichbleibend proportional ändern werden. Mit einem
entsprechenden Turbinen-, Zahnrad- oder ähnlichen Antrieb 4, der in den Nebenstrom
eingebaut wird, treibt man dann eine Schaummittelpumpe 5 an, deren Drehzahl automatisch
durch den Nebenstrom geregelt wird und über die Leitung 7 Schaummittel in die engste
Stelle der Düse 1 liefert. Die Schaumleitung 7 mündet etwa 30° bis 90° zu der Nebenstromleitung
2 versetzt in das Düsengehäuse 8. Insbesondere ist dabei von Vorteil, dass der Schaumpumpenantrieb
4 nicht im Hauptstrom 3 liegt und beliebig im Schaumbetrieb zu- und im Wasserbetrieb
über ein Absperrorgan 6 abgeschaltet werden kann. Somit übernimmt das Zumischgerät
neben Zumischfunktion Antriebs- und Messfunktionen gleichzeitig, da von der Nebenstrommenge
in der Leitung 2 sowohl auf die Hauptstrommenge 3, als auch auf die geförderte Schaummittelmenge
und damit auch auf die Gesamtstrommenge 9 geschlossen werden kann.
[0017] Bei Einsatz einer druckluftunterstützten Schaumzumischung nach Fig.2 wird das Düsengehäuse
8 in drei separate, voneinander abgedichtete und unabhängige Teile für die Drucklufteinführung
unterteilt und Druckluft über die Leitung 10 in den vorderen Teil der Düse 1 geführt.
Vorteilhaft ist dabei, dass auf zusätzliche aufwendige Durchflussmessgeräte für Wasser
und Schaum verzichtet werden kann, da die durchfließende Löschmenge von der Drehzahl
des Schaummittelpumpenantriebes 4 über einen Drehgeber nicht nur mechanisch, sondern
je nach Ausführung auch elektronisch erfasst werden kann. Somit kann auch gleichzeitig
die Kompressordrehzahl für die Druckluftmengenerzeugung geregelt werden.
[0018] Der Aufbau des Gerätes muss auch dann nicht verändert werden, wenn anstelle dezentralisierter
Schaumzumischung eine zentrale Schaumversorgung über die Leitung 11 bevorzugt wird
(Fig. 3). In solchen Fällen kann der Nebenstrom 2 der Düse 1 entweder über Drehgeber
12 oder induktiv berührungslos oder mechanisch über einen Zähler gemessen werden.
Zur Messung der Strömungsmenge kann auch ein Differenzdruckmessgerät eingesetzt werden.
[0019] Vorteilhaft dabei ist, dass die Messgeräte nicht im Hauptstrom eingebaut sind und
dadurch weder Druckverluste noch Strömungsstörungen verursachen. Sie können beliebig
zu- und abgeschaltet werden (Schaumbetrieb/Wasserbetrieb). Bei der Verwendung von
elektronischen Durchflussmessern können diese wesentlich kleiner und dadurch wirtschaftlicher
gestaltet werden, da der Nebenstrom einen kleineren Querschnitt als der Hauptstrom
hat.
[0020] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass das Zumischgerät nicht
mehr auf die Löschfahrzeugenergieversorgung angewiesen ist, da diese auch rein mechanisch
gestaltet werden kann.
Dadurch findet das Gerät nicht nur im Fahrzeug fest eingebaut oder stationär Verwendung,
sondern kann auch tragbar gestaltet werden und in Schlauchleitungen zwischengekoppelt
sowie bei Tragkraftspritzeneinsätzen verwendet werden.
Eine Nachrüstung bereits vorhandener Fahrzeuge, unabhängig von deren Größe, wird ebenso
ohne weiteres durchführbar.
1. Löscheinrichtung zur Brandbekämpfung, mit einer Löschmittelführung sowie einer Schaumzumischvorrichtung
mit einer Schaumleitung (7), in der eine Schaummittelpumpe angeordnet ist,
wobei in der Löschmittelführung eine Venturidüse (1) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nebenstromleitung (2) vorgesehen ist, die einerseits an einen Abzweiganschluss
der Löschmittelführung zuströmseitig vor der Venturidüse und andererseits an einen
Rückströmanschluss etwa in Bereich der engsten Stelle der Venturidüse angeschlossen
ist,
dass die Schaumleitung (7) an einen Schaumzuführungs-Anschluss etwa in Bereich der
engsten Stelle der Venturidüse stromabwärts vom Rückströmanschluss angeschlossen ist,
dass innerhalb
der Nebenstromleitung zumindest ein Antriebszahnrad, Turbinenrad (4) oder dergleichen,
vom Nebenstrom angetriebenes Antriebselement angeordnet ist, das in Antriebsverbindung
mit der Schaummittelpumpe(5) steht und dass ein Absperrorgan (6) zum Schließen und
Öffnen der Nebenstromleitung vorgesehen ist.
2. Löscheinrichtung zur Brandbekämpfung, mit einer Löschmittelführung sowie einer Schaumzumischvorrichtung
mit einer Schaumleitung (11), die mit einer zentralen Schaumversorgung verbunden ist,
wobei in der Löschmittelführung eine Venturidüse (1) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nebenstromleitung (2) vorgesehen ist, die einerseits an einen Abzweiganschluss
der Löschmittelführung zuströmseitig vor der Venturidüse und andererseits an einen
Rückströmanschluss etwa in Bereich der engsten Stelle der Venturidüse angeschlossen
ist, dass innerhalb der Nebenstromleitung ein Durchflussmesser zur Regelung der zentralen
Schaumversorgung angeordnet ist,
dass die Schaumleitung (11) an einen Schaumzuführungs-Anschluss etwa in Bereich der
engsten Stelle der Venturidüse stromabwärts vom Rückströmanschluss angeschlossen ist,
und dass ein Absperrorgan (6) zum Schließen und Öffnen der Nebenstromleitung vorgesehen
ist.
3. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Venturidüse (1) insbesondere im Bereich der abströmseitigen Düsenerweiterung
wenigstens ein Anschluss (10) zum Zuführen von Druckluft vorgesehen ist.
4. Löscheinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schaummittelpumpenantrieb (4) als Durchflussmesser für mechanische und/oder elektronische
Anzeige sowie als Steuerungseinheit ausgebildet ist.
5. Löscheinrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstromanschluss der Nebenstromleitung (2), die Schaumzuführungs-Anschluss
sowie die Druckluftzuführung(10) in voneinander getrennte Kammern geführt sind, die
jeweils über Durchtrittsöffnungen mit dem Inneren der Venturidüse in Verbindung stehen.
6. Löscheinrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die drei Anschlüsse nämlich der Rückstrom-Anschluß (2), der Schaumzuführungs-Anschluss
(11) sowie der Druckluftzuführungs-Anschluss (10) beziehungsweise die entsprechenden,
vorzugsweise ringförmigen Kammern in Durchströmrichtung nacheinander etwa in einem
Bereich der Venturidüse (1) angeordnet sind, der sich etwa von der engsten Stelle
der Venturidüse bis in die sich anschließende Erweiterung erstreckt.
7. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass das Zumischgerät als tragbare Einheit ausgeführt ist und dadurch z.B. in Schlauchleitungen, in Tragkraftspritzen nach DIN 14410 eingebaut werden kann.
8. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 2,3,5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei externer Schaumversorgung (11) in der Nebenstromleitung (2) für die Durchflussmessung
der Venturidüse (1) eine separate mechanische, z.B. Zahnrad oder dergleichen oder
induktiv, berührungsloser Durchflussmesser oder ein Differenzdruckmessgerät eingebaut
ist.
9. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass bei einer druckluftunterstützten Schaumzumischung die Kompressordrehzahl für die
Druckluftmengenerzeugung geregelt ist.
1. Extinguisher to combat fires, with an extinguishing agent guide as well as a foam
mixing system with a foam pipe (7) in which a foam agent pump is located, whereby
a venturi nozzle (1) is positioned in the extinguishing agent guide, which is characterised by the fact that a bypass flow tube (2) is provided that is attached on the one hand
to a branch connector of the extinguishing agent guide upstream of the venturi nozzle
and on the other hand to a backflow connection approximately in the vicinity of the
narrowest section of the venturi nozzle, that the foam pipe (7) is connected to a
foam feed connection approximately in the vicinity of the narrowest section of the
venturi nozzle downstream from the backflow connection, that at least one drive gear,
turbine gear (4) or similar is located within the bypass flow tube, a drive element
driven by the bypass flow, which is located in the drive connection with the foam
agent pump (5), and that a blocking organ (6) is provided to close and open the bypass
flow tube.
2. Extinguisher to combat fires, with an extinguishing agent guide as well as a foam
mixing system with a foam pipe (11) which is connected to a central foam supply, whereby
a venturi nozzle (1) is positioned in the extinguishing agent guide, which is characterised by the fact that a bypass flow tube (2) is provided that is attached on the one hand
to a branch connector of the extinguishing agent guide upstream of the venturi nozzle
and on the other hand to a backflow connection approximately in the vicinity of the
narrowest section of the venturi nozzle, that a flow meter is located within the bypass
flow tube to regulate the central foam supply, that the foam pipe (11) is connected
to a foam feed connection approximately in the vicinity of the narrowest section of
the venturi nozzle downstream from the backflow connection, that a blocking organ
(6) is provided to close and open the bypass flow tube.
3. Extinguisher in accordance with one of the Claims 1 or 2 which is characterised by the fact that in the vicinity of the venturi nozzle (1), in particular in the vicinity
of the downstream nozzle flaring, at least one connection (10) is provided for the
purpose of feeding compressed air.
4. Extinguisher in accordance with Claim 1 which is characterised by the fact that the foam agent pump drive (4) is configured as a flow meter for mechanical
and/or electronic displays and as a control unit.
5. Extinguisher in accordance with one of the Claims 1 to 4 which is characterised by the fact that the backflow connection of the bypass flow tube (2), the foam feed
connection as well as the compressed air feed (10) pass through chambers which are
separated from each other and which in each case are connected via openings with the
inside of the venturi nozzle.
6. Extinguisher in accordance with Claim 5 which is characterised by the fact that the three connections, specifically the backflow connection (2), the
foam feed connection (11) as well as the compressed air connection (10) or the corresponding,
preferably ring-shaped chambers respectively are positioned one after the other in
the direction of the flow, approximately in an area of the venturi nozzle extending
approximately from the narrowest section of the venturi nozzle to the subsequent flaring.
7. Extinguisher in accordance with Claims 1 to 6 which is characterised by the fact that the mixer unit is designed as a portable unit, consequently meaning
that this can e.g. be fitted in hose pipes, in portable fire pumps in accordance with
DIN 14410.
8. Extinguisher in accordance with one of the Claims 2, 3, 5, to 7 which is characterised by the fact that in the case of an external foam supply (11), a separate mechanical,
e.g. gear or similar, or inductive, contact-free flow meter or a differential pressure
meter is fitted in the bypass flow tube (2) for the purpose of measuring the flow
in the venturi nozzle (1).
9. Extinguisher in accordance with one of the Claims 3 to 8 which is characterised by the fact that in the case of a foam feed which uses compressed air, the compressor
speed for the generation of compressed air is regulated.
1. Dispositif d'extinction destiné à combattre l'incendie, avec une conduite de produit
d'extinction ainsi qu'un dispositif de mélange de la mousse comportant un tuyau à
mousse (7) dans lequel est placée une pompe à produit moussant, un tube de Venturi
(1) étant placé dans le conduite de produit d'extinction, caractérisé en ce qu'une ligne de courant de dérivation (2) est prévue, qui est raccordée d'une part, à
un branchement de dérivation de la conduite de produit d'extinction, devant le tube
de Venturi, dans le sens de l'afflux du courant, et d'autre part, à un raccordement
de reflux placé approximativement dans la zone de la partie la plus étroite du tube
de Venturi, que le tuyau à mousse (7) est raccordé à un raccord d'alimentation de
la mousse situé approximativement dans la zone de la partie la plus étroite du tube
de Venturi dans le sens aval du courant depuis le raccordement de reflux, que, à l'intérieur
de la ligne de courant de dérivation, se trouve au moins une roue dentée d'engrenage,
une turbine (4) ou un autre élément d'entraînement similaire entraîné par le courant
de dérivation, dont l'entraînement est relié à la pompe à produit moussant (5) et
qu'un organe d'obturation (6) est prévu pour fermer et ouvrir la ligne de courant
de dérivation.
2. Dispositif d'extinction destiné à combattre l'incendie, avec une conduite de produit
d'extinction ainsi qu'un dispositif de mélange de la mousse comportant un tuyau à
mousse (11), qui est relié à une alimentation centrale en mousse, un tube de Venturi
(1) étant placé dans le conduite de produit d'extinction, caractérisé en ce qu'une ligne de courant de dérivation (2) est prévue, qui est raccordée d'une part, à
un branchement de dérivation de la conduite de produit d'extinction, devant le tube
de Venturi, dans le sens de l'afflux du courant, et d'autre part, à un raccordement
de reflux placé approximativement dans la zone de la partie la plus étroite du tube
de Venturi, qu'un débitmètre est placé dans la ligne de courant de dérivation, pour
réguler l'alimentation centrale en mousse, que le tuyau à mousse (11) est raccordé
à un raccordement d'alimentation en mousse, approximativement dans la zone de la partie
la plus étroite du tube de Venturi, dans le sens aval du courant depuis le raccordement
de reflux, et en ce qu'un organe d'obturation (6) est prévu pour fermer et ouvrir la ligne de courant de
dérivation.
3. Dispositif d'extinction selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans la zone du tube de Venturi (1), en particulier dans la zone de l'élargissement
du tube dans le sens aval, au moins un raccordement (10) a été prévu pour amener l'air
comprimé.
4. Dispositif d'extinction selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement de la pompe à produit moussant (4) est conçu comme un débitmètre pour
l'affichage mécanique et/ou électronique et comme unité de commande.
5. Dispositif d'extinction selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le raccord de courant de reflux de la ligne de courant de dérivation (2), le raccord
d'alimentation en mousse ainsi que l'alimentation en air comprimé (10) sont guidés
dans des compartiments séparés les uns des autres, respectivement reliés à l'intérieur
du tube de Venturi par des ouvertures de passage.
6. Dispositif d'extinction selon la revendication 5, caractérisé en ce que les trois raccordements, à savoir le raccordement de reflux de courant (2), le raccordement
d'alimentation en mousse (11) et le raccordement d'alimentation en air comprimé (10),
respectivement les compartiments correspondants, de préférence de forme circulaire
soient placés l'un après l'autre dans le sens de passage du flux, approximativement
dans une zone du tube Venturi (1) qui s'étend approximativement de la partie la plus
étroite du tube de Venturi, à l'élargissement qui s'y rattache.
7. Dispositif d'extinction selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le mélangeur est conçu comme une unité portative, ce qui permet de l'installer, par
exemple, à l'intérieur de conduites de tuyaux flexibles, dans des motopompes rotatives
conformes à la DIN 14410.
8. Dispositif d'extinction selon l'une des revendications 2, 3, 5 à 7, caractérisé en ce que, avec une alimentation en mousse externe (11), une dispositif mécanique séparé, par
ex. une roue dentée ou un autre élément similaire, ou un débitmètre inductif, sans
contact ou un manomètre à pression différentielle, est installé dans la conduite de
courant de dérivation (2) pour mesurer le débit du tube de Venturi (1).
9. Dispositif d'extinction selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que, pour un mélange de mousse sous air comprimé, le régime du compresseur est réglé
pour produire la quantité d'air comprimé.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente