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(11) |
EP 1 395 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Anmeldetag: 15.06.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/006790 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/103114 (27.12.2002 Gazette 2002/52) |
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SCHIENENSCHLEIFMASCHINE MIT MITTELN ZUM STAUB- UND FUNKENSCHUTZ
TRACK GRINDER PROVIDED WITH MEANS FOR PROTECTING AGAINST DUST AND SPARKS
MACHINE A MEULER LES RAILS POURVUE DE MOYENS ANTI-POUSSIERE ET ANTI-ETINCELLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.2004 Patentblatt 2004/11 |
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Patentinhaber: |
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- Scherf, Wilfried
07768 Hummelshain (DE)
- Luddeneit, Michael
07768 Hummelshain (DE)
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Erfinder: |
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- Scherf, Wilfried
07768 Hummelshain (DE)
- Luddeneit, Michael
07768 Hummelshain (DE)
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Vertreter: Bock, Gerhard |
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Patent- und Rechtsanwälte
Bock, Bieber, Donath
Partnerschaftsgesellschaft
Hans-Knöll-Straße 1 07745 Jena 07745 Jena (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 01, 31. Januar 2000 (2000-01-31) & JP 11
269804 A (EAST JAPAN RAILWAY CO), 5. Oktober 1999 (1999-10-05)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schienenschleifmaschine gemäß der Gattung des Anspruchs
1, die zum Schleifen der Bahnschienen, insbesondere des Nah- und Fernverkehrsnetzes,
bestimmt ist.
[0002] Bekannt ist es, den Schleifraurn von Schienenschleitinaschinen mit aus Lamellen bestehenden,
zurückziehbaren Metallvorhängen von der Umgebung mehr oder weniger vollkommen zu trennen,
so daß letztere durch Funkenflug und Staub möglichst wenig belästigt wird. Es hat
sich jedoch gezeigt, daß mit den bekannten Anordnungen dieses Ziel nur recht unvollkommen
erreicht wird, weil die Metallvorhänge grundsätzlich fest auf bestimmte Schienen und
Verkehrsnetze voreingestellt und gleichzeitig mit den Schleifeinheiten an die Schienen
in Position gebracht werden. Im allgemeinen folgen die Metallvorhänge nicht den Unregelmäßigkeiten
der Straße oder des Geländes neben den Schienen. Lediglich bei Einbauten (z. B. Bahnübergängen)
folgen die mit Kufen verbundenen Metallvorhänge dem veränderten Relief. Durch Unregelmäßigkeiten
im Relief können sich die einzelnen Lamellen in den Metallvorhängen gegeneinander
verdrehen bzw. verkanten, so daß die Dichtheit der Metallvorhänge in Frage gestellt
ist. Wegen der im Schleifprozeß anfallenden glühenden Metallspäne und der damit verbundenen
Brandgefahr sind bei bekannten Schleifinaschinen Hochdruckwasserwerfer zusätzlich
vorgesehen. Außerdem sind bei den bekannten Anordnungen sowohl der Schallschutz und
die Wartungsmöglichkeiten ungenügend gewährleistet.
[0003] Aus der
CH 671 595 A5 ist ferner eine Einrichtung zur Berichtigung der Schienen eines Schienenstrangs bekannt,
bei der Schienenschleifer in einem Schutzkasten angeordnet sind, der mit den Schienenschleifern
in vertikaler Richtung verstellbar ist. Damit ist jedoch eine Anpassung des Schutzkastens
an das Relief nicht oder nur sehr unvollkommen möglich.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schienenschleifmaschine mit
solchen Mitteln zum Staub- und Funkenschutz zu versehen, die eine möglichst exakte,
reliefabhängige Trennung des Schleifraumes von der Umgebung ermöglichen, besondere
Vorkehrungen zur Brandverhinderung nicht erfordern und die darüber hinaus den Schallschutz
verbessern sowie die Wartung der Schleifwerkzeuge vereinfachen.
[0005] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten
Patentanspruchs gelöst. Bei einer stufenweisen Verstellung muß es sich um kleine Stufen
handeln. Vorteilhaft sind die Mittel zum Staub- und Funkenschutz als einstückiges
oder mehrstückige Rouleaus ausgebildet, die zumindest an ihren Innenseiten hitzebeständig
sind. Die Rouleaus sind zu beiden Seiten der Schleifmaschine angebracht. Die einzelnen
Stücke jedes Rouleaus (jeder Jalousie) sind miteinander gelenkig verbunden. Hierzu
können die Rouleaus an ihren Innenseiten mit einer gegen Funkenflug schützenden, flexiblen
Schicht versehen sein, oder sie können insgesamt aus einem Material (Leichtmetall,
Kunststoff, Holz) bestehen. Damit die Mittel zum Staubund Funkenschutz, insbesondere
die Jalousien, den Schleifraum möglichst dicht abschließen, sind diese in Nuten geführt
und an ihren freien Enden mit Gummischürzen versehen, die sich dem Relief gut anpassen.
Mit den freien Enden des seitlich von Nutenstücken umfaßten Rouleaus sind Blechplatten
gelenkig verbunden, welche die Funktionsfähigkeit des Rouleaus unterstützen und an
denen die Gummischürzen befestigt sind. Die Gummischürzen weisen innen vorteilhaft
einem Hitzeschutz auf.
[0006] Die Höhenverstellung des Rouleaus kann von Hand, durch die Betätigung von zu elektrischen
oder pneumatischen Antrieben gehörenden Schaltern oder automatisch erfolgen. Zur selbsttätigen
Steuerung der Höhenverstellung des Rouleaus und damit der Gummischürzen ist jedem
verstellbaren Rouleau mindestens ein Sensor zugeordnet, der über einen Motor eine
Spindel dreht, an der das Rouleau befestigt und um die das Rouleau gewickelt wird.
[0007] Zur Erzeugung eines Unterdrucks im von Rouleaus und Gummischürzen ummantelten Schleifraum
sind an diese eine oder mehrere Saugeinrichtungen angesetzt, die gleichzeitig für
das Absaugen der mit Staub angereicherten Luft aus dem Schleifraum sorgen. Filtersysteme
(Zyklone) im Absaugluftstrom entziehen diesem den Schleifstaub, der in Absetzbehältern
gesammelt wird. Die vom Schleifstaub gesäuberte Luft kann zumindestens teilweise zur
Kühlung eines Generators für den Antrieb der Schleifwerkzeuge Verwendung finden.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend an Hand der schematischen Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schienenschleifmaschine im wesentlichen in Seitenansicht und
- Fig. 2
- eine zweigeteilte Jalousie in perspektivischer Darstellung.
[0009] In Fig. 1 besteht eine Schienenschleifmaschine 10 aus aus einem Schleifwagen 11 und
einem Generatorwagen 12, die sich mit Fahrwerken 13, 14 in Richtung eines Pfeiles
15 auf Schienen 16 bewegen. Jedes Fahrwerk 13, 14 umfaßt vier Räder, von denen jeweils
zwei auf einer Achse 17, 18 sitzen und von denen nur die in der Ansicht vorderen sichtbar
sind. Auch von den Schienen 16 ist, entsprechend den Rädern, nur die vordere auf einem
zugehörigen Relief 19 sichtbar. Mit dem Fahrwerk 13 ist für jedes Rad auf jeder Schiene
16 mindestens eine Spurrolle 20 schwenkbar und auf die Schiene 16 aufsetzbar verbunden,
wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eine Spurrolle dargestellt ist. In analoger
Weise können auch dem Fahrwerk 14 Spurrollen zugeordnet sein. An jedem Wagen 11, 12
sind vier rechtwinklig zu den Schienen 16 ein- und ausfahrbare Stützfüße 21, 22 vorgesehen,
von denen nur die vorderen sichtbar sind und die zum Abheben der Wagen 11, 12 von
den Schienen 16 (bei Wartungsarbeiten) und zum Aufsetzen der Wagen 11, 12 auf die
Schienen 16 (bei Havarien) benutzt werden.
[0010] Am vorderen Ende des Schleifwagens 11 befindet sich ein Führerhaus 23, an dessen
Bodenfläche in der Zeichnung hintereinander liegend zwei Sensoren 24, 25 befestigt
sind. Ebenso sind an der Rückseite 121 des Wagens 12 zwei Sensoren 26, 27 befestigt.
Die Sensoren 24 bis 27 sind nach dem optischen Prinzip oder dem Ultraschallprinzip
wirkende Entfernungsmesser, die außerhalb der Schienen 16 Abstandsveränderungen vom
Relief 19 erfassen und diese an eine zentrale Steuereinheit 28 (Fig. 2) weiterleiten.
[0011] Sowohl am Schleifwagen 11 wie auch am Generatorwagen 12 sind beidseitig Rouleaus
in Form von Jalousien 29, 30 bzw. 31 vorgesehen, von denen nur die auf der dem Betrachter
zugewandten Seite befindlichen sichtbar sind. Die Jalousien 29, 30 sind in Nutführungen
50, 51, 52 und die Jalousie 31 ist in Nutführungen 53, 54 seitlich geführt. Anstatt
der beiden Jalousien 29, 30 kann auch eine einzige Jalousie verwendet werden, sofern
sie den Ansprüchen an Stabilität und Dichtheit genügt. Die Sensoren 24 bis 27 fluchten,
in Fahrtrichtung 15 gesehen, mit den rechten bzw. linken, den Schienen 16 entsprechenden
Rouleaus.
[0012] Die Jalousien 29, 30 verschließen einen Schleifraum 32 im Schleifwagen 11, in dem
sich beidseitig, zu jeder der nebeneinander liegenden Gleisschienen 16 gehörende Schleifmodule
33 in regelmäßiger Anordnung befinden und an den im oberen Teil Absaugeinrichtungen
34 mit Zyklonen 35 (als Filtersysteme) und Saugventilatoren 36 angeschlossen sind.
In den Absaugeinrichtungen 34 sind Absetzbehälter 37 mit Filtern für die im Luftstrom
befindlichen Staubpartikel vorgesehen. Durch ein Rohrleitungssystem 38 wird die vom
Staub befreite Luft 39 an die Umgebung abgegeben.
[0013] Die Jalousie 31 verschließt einen Schleifraum 40 des Generatorwagens 12, in dem sich
Schleifmodule 41 befinden, von denen die zur hinteren Schiene 16 gehörenden ebenfalls
nicht sichtbar sind. Der Generatorwagen 12 enthält mindestens einen Generator 42 zum
Antreiben aller Schleifmodule 33, 41 über den Schienen 16. Es können auch zwei Generatoren
vorgesehen sein, von denen jeder die Schleifmodule über einer Schiene antreibt. Durch
Lüftungsschlitze 43 gelangt Kühl- und Verbrennungsluft 44 zum Generator 42. An der
Rückseite 121 des Generatorwagens 12 sind ebenfalls Schlitze vorgesehen, durch die
die Abluft 55 des Generators 42 entweichen kann. Durch eine Rohrleitung 45 ist der
Schleifraum 40 des Generatorwagens 12 mit der/den Absaugenrichtung(en) 34 des Schleifwagens
11 verbunden, so daß diese Absaugeinrichtung 34 im gesamten Schleifraum 40 zwischen
den Radachsen von Schleifwagen 11 und Generatorwagen 12 einen Unterdruck erzeugt und
dessen staubige Luft absaugt, die im Absetzbehälter 37 gefiltert und vom Staub befreit
wird. Anstatt einer Absaugeinrichtung für beide Wagen 11, 12 kann auch jeder Wagen
mit einer eigenen Absaugeinrichtung versehen sein.
[0014] Damit die Schleifräume 32 und 40 allseitig geschlossen sind, sind auch quer zur Fahrtrichtung
Schleifschutzschürzen 46 angebracht. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß infolge
der Wirkung der Absaugeinrichtungen 34 Frischluft 47 nur durch die engen Spalte 48
und 49 zwischen den Jalousien 29, 30, 31 und Schleifschutzschürzen 46 einerseits und
dem Relief 19 andererseits in die Schleifräume 32 und 40 gelangt, daß also ein möglichst
großer Unterdruck in den Schleifräumen erzeugt wird. Dadurch wird der beim Schleifvorgang
in den Schleifräumen 32 und 40 entstehende Schleifnebel 61, der aus Frischluft, Schleifsteinrückständen,
Rostpartikeln, Eisenstaub sowie sonstigen Schienen- und Schienenbettverunreinigungen
besteht, aus allen Bereichen der Schleifräume abgesaugt. Die engen Spalte 48, 49 lassen
wegen des großen Unterdrucks in den Schleifräumen 32, 40 kein Entweichen des Schleifnebels
zu, obwohl den Schleifrückständen durch den Schleifvorgang eine erhebliche kinetische
Energie zueigen ist. Diese Energie wird den Schleifpartikeln durch gegenseitige Beeinflussungen
und durch Abbremsung an den Jalousien 29, 30, 31 bzw. Schleifschutzschürzen 46 und
sonstigen Begrenzungen erheblich reduziert, so daß die Schleifrückstände ebenso wie
die anderen Bestandteile des Schleifnebels 61 durch den in den Schleifräumen 32 und
40 herrschenden Unterdruck dem Sog der Absaugung folgen bzw. infolge ihrer Masse auf
dem Oberbau zu boden fallen.
[0015] Die dichten Jalousien 29, 30, 31 dienen aber nicht nur dem Staub- und Lärmschutz
sondern auch dem Funkenschutz. Umherfliegende glühende Metallspäne können durch engen
Spalte 48, 49 den Gleisbereich nicht verlassen und damit keinen Anlaß zu Bränden geben.
Der Einsatz von besonderen Wassersprühanlagen erübrigt sich dadurch grundsätzlich.
Ebenso vermeiden die Jalousien 29, 30, 31, daß Feuchtigkeit (Regen- oder Sprühasser)
mit den aggressiven Schleifrückständen in Berührung kommt. Schließlich durch die unkomplizierte
Bedienung der Jalousien 29, 30, 31 ein einfacher Zugang zu den Schleifmodulen 33,
41 bei Wartungsarbeiten möglich.
[0016] In Fig. 2 ist die Doppeljalousie 29, 30 mit den Nutführungen 50, 51, 52 in Explosionsdarstellung
enthalten. Die Nutführung 51 ist beidseitig gestaltet, so daß beide Jalousien 29,
30 mit ihren einander zugewandten Seiten im gleichen Bauteil 51 geführt werden. Jede
der Führungen 50, 51, 52 hat an ihrem unteren Ende Eckenschürzen 501, 511, 521. Die
Jalousien 29, 30 sind an einer Spindel 56 befestigt, die in einem Kasten 57 um eine
Achse X-X drehbar gelagert ist. Die Drehung der Spindel 51 bewirkt ein Elektromotor
58 (bspw. Stabmotor), der in Abhängigkeit von den Signalen der Sensoren 24 bis 27
von der Steuereinheit 28 richtungsabhängig in Drehungen versetzt wird. Die Nutführungen
50, 51, 52 gewährleisten nicht nur eine exakte, sondern auch eine relativ dichte Führung
der Jalousien 29, 30.
[0017] Mit der Jalousie 29, 30 ist an ihrem freien Ende 291 bzw. 301 eine Metallplatte 59
(aus Aluminium) gelenkig verbunden, mit der eine hitzebeständige Schürze 60 verschraubt
ist. Die Schürze 60 kann aus einem hitzebeständigen, flexiblen Kunststoff oder aus
Gummi bestehen, der schleifraumseitig mit einer nicht brennbaren Schicht versehen
ist (Sandwichform).
[0018] Die Jalousie 31 ist ähnlich den Jalousien 29, 30 gestaltet, gelagert und angetrieben.
Für jede Jalousie 29, 30, 31 bzw. jede Doppeljalousie 29, 30 ist auf der linken Seite
L und auf der rechten Seite R der Schienenschleifmaschine 10 zu jeder Jalousiespindel
ein Motor vorgesehen, der die ihm zugeordnete Jalousiespindel richtungsabhängig in
Drehungen versetzt.
[0019] Anstatt automatisch kann der Elektromotor 58 auch von Hand richtungsabhängig ein-
und ausgeschaltet werden. Schließlich ist es auch möglich, die Spindel 56 richtungsabhängig
von Hand um die erforderlichen Beträge zu drehen.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 10
- Schienenschleifmaschine
- 11
- Schleifwagen
- 12
- Generatorwagen
- 13, 14
- Fahrwerke
- 15
- Pfeil
- 16
- Schienen
- 17, 18
- Achsen
- 19
- Relief
- 20
- Spurrolle
- 21, 22
- Stützfüße
- 23
- Führerhaus
- 24, 25, 26, 27
- Sensoren
- 28
- Steuereinheit
- 29, 30, 31
- Jalousien
- 32, 40
- Schleifräume
- 33, 41
- Schleifmodule
- 34
- Absaugeinrichtungen
- 35
- Zyklone
- 36
- Saugventilatoren
- 37
- Absetzbehälter
- 38
- Rohrleitungssystem
- 39
- staubfreie Luft
- 42
- Generator
- 43
- Lüftungsschlitze
- 44
- Kühl- und Verbrennungsluft
- 45
- Rohrleitung
- 46
- Schleifschutzschürzen
- 47
- Frischluft
- 48, 49
- enge Spalte
- 50, 51, 52, 53, 54
- Nutführungen
- 55
- Abluft
- 56
- Spindel
- 57
- Kasten
- 58
- Elektromotor
- 59
- Metallplatte
- 60
- Schürze
- 61
- Schleifnebel
- 121
- Rückseite
- 501,511,521
- Eckenschürzen
- X-X
- Drehachse
- L
- linke Seite
- R
- rechte Seite
1. Schienenschleifmaschine (10) mit Mitteln zum Staub- und Funkenschutz (29, 30, 31,
46, 60), die die Schleifwerkzeuge (33, 41) seitlich von ihrer Umgebung abschirmen
und einen Schleifraum (32, 40) umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Staubund Funkenschutz (29, 30, 31, 46, 60) unabhängig von den Schleifwerkzeugen
zumindest teilweise kontinuierlich oder stufenweise in Führungen (50, 51, 52), in
Abhängigkeit vom Relief (19) außerhalb der Schienen (16), höhenverstellbar ausgebildet
und angeordnet sind.
2. Schienenschleifmaschine (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Staub- und Funkenschutz als Rouleaus (29, 30, 31) ausgebildet sind.
3. Schienenschleifmaschine (10) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rouleau (29, 30, 31) ein vorderes Ende aufweist, an das eine Platte (59) aus
hitzebeständigem Material angelenkt ist, und daß die Platte (59) an ihrer dem Rouleau
(29, 30, 31) abgewandten Seite mit einer Gummischürze (60) versehen ist, die an ihrer
den Schleifwerkzeugen (33, 41) zugewandten Fläche einen hitzebeständigen Belag aufweist.
4. Schienenschleifmaschine (10) gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rouleau (29, 30, 31) in seitlichen Führungen (50, 51, 52) gleitet.
5. Schienenschleifmaschine (10) gemäß mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem höhenverstellbaren Rouleau (29, 30, 31) mindestens ein Sensor (24, 25, 26,
27) zugeordnet ist, der die Höhenverstellung des Rouleaus (29, 30, 31) steuert.
6. Schienenschleifmaschine (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schleifraum (32, 40) Zyklone (35) als Filtersysteme unmittelbar angesetzt
sind.
1. Track grinder (10) with means for protecting against dust and sparks (29, 30, 31,
46, 60) that shield the grinding tools (33, 41) laterally from their environment and
enclose a grinding area (32, 40), wherein the means for protecting against dust and
sparks (29, 39, 31, 46, 60) are designed and arranged in such a way that their height
can be adjusted independently of the grinding tools (33, 41) at least partly in a
continuous manner or step by step in guide mechanisms (50, 51, 52), dependent on the
relief (19) outside the rails (16).
2. Track grinder (10) according to claim 1, wherein the means for protecting dust and
sparks are designed as blinders (29, 30, 31).
3. Track grinder (10) according to claim 2, wherein each blinder (29, 30, 31) has a front
end to which a plate (59) made of heat-resistant material is attached, and the plate
(59) is provided with a rubber cover (60) at its side opposite to the blinder (29,
30, 31) with said rubber cover (60) having a heat-resistant coating at its surface
facing the grinding tools (33, 41).
4. Track grinder (10) according to claim 2 or 3, wherein each blinder (29, 30, 31) is
sliding in lateral guide mechanisms (50, 51, 52).
5. Track grinder (10) according to at least one of the previous claims, wherein each
blinder (29, 30, 31), which is adjustable in its height, is provided with at least
one sensor (24, 25, 26, 27) that controls the height adjustment of the blinder (29,
30, 31).
6. Track grinder (10) according to claim 1, wherein dust cyclones (35) that are used
as filter systems are directly attached to the grinding area (32, 40).
1. La machine à meuler les rails de voies (10) pourvue de moyens de protections anti-poussières
et anti-étincelles (29, 30, 31, 46, 60) formant un compartiment de meulage (32, 40)
et protégeant latéralement les outils de meulage (33, 41) contre les influences environnementales,
est caractérisée en ce que ces protections anti-poussière et anti-étincelles (29, 30, 31, 46, 60) sont spécialement
conçues et disposées pour pouvoir être réglées indépendamment des outils de meulage,
en hauteur, au moins en partie, en continu ou par degrés, en fonction du relief (19)
en dehors des rails (16).
2. La machine à meuler les rails de voies (10) suivant la revendication 1 est caractérisée en ce que les moyens anti-poussière et anti-étincelles sont conçus comme des rouleaux (29,
30, 31).
3. La machine à meuler les rails de voies (10) suivant la revendication 2 est caractérisée en ce que l'extrémité avant de chacun des rouleaux (29, 30, 31) est en contact avec un plateau
(59) fait d'un matériau thermorésistant, et que ce plateau (59), sur sa face opposée
au rouleau (29, 30, 31) est pourvu d'un tablier en caoutchouc (60) dont la face située
vis-à-vis des outils de meulage (33, 41) est dotée d'une couche thermorésistante.
4. La machine à meuler les rails de voies (10) suivant la revendication 2 ou 3 est caractérisée en ce que chacun des rouleaux (29, 30, 31) se déplace dans des guidages latéraux (50, 51, 52).
5. La machine à meuler les rails de voies (10) suivant au moins une des revendications
précédentes est caractérisée en ce qu'à chacun des rouleaux (29, 30, 31) réglables en hauteur est attribué au moins un capteur
(24, 25, 26, 27) pilotant le réglage en hauteur du rouleau (29, 30, 31).
6. La machine à meuler les rails de voies (10) suivant la revendication 1 est caractérisée en ce que des cyclones (35) faisant office de systèmes de filtrage sont directement attachés
au compartiment de meulage (32, 40).


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