[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Polarisationsweiche zur Ausleuchtung des parabolischen
Reflektors einer Richtantenne, bestehend aus einem zur simultanen Übertragung zweier
orthogonaler, linear polarisierter elektromagnetischer Wellen geeigneten, als Hohlleiter
ausgebildeten Formkörper, an welchen zwei die beiden elektromagnetischen Wellen getrennt
führende Rechteckhohlleiter angeschlossen sind, bei welcher der eine Rechteckhohlleiter
im Verlauf des Formkörpers mit seiner Stirnseite in radialer Richtung auf denselben
auftreffend mit dessen Wandung verbunden ist, wobei zwischen dem radial angeschlossenen
Rechteckhohlleiter und der zugehörigen, als Blende ausgeführten Öffnung ein als Hohlraum
mit etwa rechteckigem Querschnitt ausgebildeter erster Übergang angebracht ist, während
der andere Rechteckhohlleiter an einer Stirnseite des Formkörpers an denselben angeschlossen
ist, und bei welcher beide Rechteckhohlleiter über Öffnungen elektromagnetisch mit
dem Formkörper verbunden sind, zwischen denen innerhalb desselben ein Kurzschlusselement
angeordnet ist. Eine solche Polarisationsweiche ist bekannt aus
GB 767 518.
[0002] Richtantennen dienen zur drahtlosen Übertragung elektromagnetischer Wellen von einem
Ort zu einem anderen. Sie werden dabei beispielsweise für Richtfunk, Satellitenfunk
und Funkortung eingesetzt und sollen einen möglichst hohen Wirkungsgrad haben. Dazu
werden sie mit Erregern ausgerüstet, die für die Antennen eine sehr hohe Dämpfung
der Nebenzipfel in den störenden Richtungen, gute Anpassung und hohen Gewinn aufweisen.
Die in der Regel mit einem Speisehorn ausgerüsteten Erreger können bei Parabolantennen
im Brennpunkt angeordnet sein. Die Antennen können aber auch als sogenannte "Backfire-Antennen"
mit einem Subreflektor ausgerüstet sein. Es sind auch Antennen bekannt, die für zwei
voneinander getrennte elektromagnetische Wellen benutzt werden. Bei derartigen Antennen
wird eine Polarisationsweiche eingesetzt, in welche zwei die beiden Wellen getrennt
führende Speiseleitungen münden.
[0003] Bei einer solchen, aus der
US 3,864,688 A1 bekannten Polarisationsweiche, die gleichzeitig Erreger ist, sind die beiden als
Rechteckhohlleiter ausgebildeten Speiseleitungen in der gleichen Ebene an die rohrförmige
Polarisationsweiche angeschlossen. Sie können dadurch leicht in einer Ebene hintereinander
geführt werden. Es ergibt sich durch einen derartigen Anschluß allerdings der Nachteil,
daß für die Trennung der beiden elektromagnetischen Wellen in der Polarisationsweiche
ein erheblicher Aufwand mit Präzisionsfertigung getrieben werden muß, da die eine
Welle ohne Störung der anderen Welle reflexionsarm um 90° gedreht werden muß. Dazu
sind bei dieser bekannten Polarisationsweiche zwischen den Einspeisestellen der beiden
Hohlleiter in axialer Richtung und in Umfangsrichtung gegeneinander versetzte Stifte
oder ein in sich verdrehter Blechstreifen angeordnet.
[0004] Bei der ebenfalls als Erreger verwendeten Polarisationsweiche nach der eingangs erwähnten
DE 32 41 890 C2. werden die beiden Wellen mit vermindertem Aufwand getrennt. Der zweite Rechteckhohlleiter
ist dazu mit einer seiner Flachseiten an einer Stirnseite der Polarisationsweiche
angeschlossen. Diese Stirnseite wird durch den zweiten Rechteckhohlleiter verschlossen.
Die beiden Rechteckhohlleiter sind dadurch mit um 90° gegeneinander versetzter Polarisationsrichtung
an die Polarisationsweiche angeschlossen. Die beiden Wellen werden daher direkt rechtwinklig
zueinander eingespeist. Sie sind auf diese Weise ohne zusätzliche Teile einwandfrei
entkoppelt. Zur reflexionsarmen Ein- und Auskopplung der Wellen werden verstellbare
Abstimmelemente verwendet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte Polarisationsweiche
einfacher zu gestalten.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Lehre des Anspruchs 1 gelöst. Diese Polarisationsweiche
ist einfach herstellbar. Vor der Anbringung der beiden Rechteckhohlleiter brauchen
nur die beiden Übergänge im Formkörper ausgeformt bzw. mit demselben verbunden zu
werden. Danach können die beiden Rechteckhohlleiter direkt und ohne Zusatzelemente
an dem Formkörper bzw. dem zweiten Übergang angeschlossen werden. Die beiden Übergänge
stellen das reflexionsarme Ein- und Auskoppeln der Wellen für beide Rechteckhohlleiter
sicher. Eine zusätzliche Abstimmung ist nicht erforderlich. Auf gesonderte Abstimmelemente
kann daher verzichtet werden.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
[0008] Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Antenne mit Polarisationsweiche nach der
Erfindung.
Fig. 2 eine Ansicht der Polarisationsweiche mit angeschlossenem zweitem Übergang in
vergrößerter Darstellung.
Fig. 3 und 4 zwei Teilansichten der Polarisationsweiche nach Fig. 2.
Fig. 5 bis 7 Einzelheiten der Polarisationsweiche in weiter vergrößerter Darstellung.
[0009] Mit 1 ist der Reflektor einer Parabolantenne bezeichnet, bei der es sich im dargestellten
Ausführungsbeispiel um eine sogenannte "Backfire-Antenne" handelt. Am Reflektor 1
ist eine Polarisationsweiche 2 angeordnet, deren Aufbau aus den Fig. 2 bis 7 genauer
hervorgeht. An die Polarisationsweiche 2 sind zwei mit einer Sende- und Empfangseinrichtung
verbundene Rechteckhohlleiter 3 und 4 - im folgenden kurz "erster Hohlleiter 3" und
"zweiter Hohlleiter 4" genannt - angeschlossen. Der nach dem Subreflektorprinzip ausgebildete
Erreger 5 ist über einen Hohlleiter 6 ebenfalls mit der Polarisationsweiche 2 verbunden.
In Abweichung von der zeichnerischen Darstellung kann die Polarisationsweiche 2 auch
zur direkten Ausleuchtung des Reflektors 1 verwendet werden.
[0010] Die Polarisationsweiche 2 ist in Fig. 2 vergrößert dargestellt. Sie besteht aus einem
einen Hohlleiter umschließenden Formkörper 7, der im dargestellten Ausführungsbeispiel
einen quadratischen Querschnitt hat. Der Formkörper 7 könnte auch einen runden oder
geometrisch beliebigen Querschnitt haben. Der umschlossene Hohlhleiter kann einen
kreisrunden oder quadratischen Querschnitt haben. Am Ende A des Formkörpers 7 ist
der Hohlleiter 6 angeschlossen, während am anderen Ende B stirnseitig ein zweiter
Übergang 8 angebracht ist, dessen genauerer Aufbau aus Fig. 7 hervorgeht. Der erste
Hohlleiter 3 ist an den Formkörper 7 so angeschlossen, daß er radial auf denselben
zulaufend mit seiner Stirnseite an dessen Wandung festgelegt ist. Der zweite Hohlleiter
4 ist mit seiner Stirnseite am freien Ende des zweiten Übergangs 8 angeschlossen.
Er ist an seiner Anschlußstelle am Formkörper 7 um 90° gegenüber dem ersten Hohlleiter
3 gedreht.
[0011] An der Anschlußstelle des ersten Hohlleiters 3 ist in der Wandung des Formkörpers
7 eine Öffnung angebracht, die als Blende 9 ausgeführt ist. Bei der geschilderten
Anordnung der Hohlleiter 3 und 4 am Formkörper 7 werden die beiden über dieselben
getrennt zugeführten elektromagnetischen Wellen um 90° in ihrer Polarisationsrichtung
gedreht in den Hohlleiter des Formkörpers 7 eingespeist. Das ist durch die in den
Fig. 3 und 4 eingezeichneten Pfeile angedeutet. Dabei ist in Fig. 3 der Einfachheit
halber nur die Blende 9 eingezeichnet, während Fig. 4 eine Stirnansicht des zweiten
Übergangs 8 wiedergibt. Die beiden von den Hohlleitern 3 und 4 geführten Wellen sind
auf diese Weise bei der Einspeisung einwandfrei entkoppelt, so daß für die Entkopplung
im Hohlleiter des Formkörpers 7 selbst keine Elemente benötigt werden. An oder im
Formkörper 7 sind nur noch Elemente vorgesehen, die eine reflexions- und störungsfreie
Führung der Wellen gewährleisten.
[0012] Hierfür kann zwischen den Anschlußstellen der beiden Hohlleiter 3 und 4 bzw. zwischen
der Blende 9 und dem zweiten Übergang 8 ein beispielweise aus Stiften 10 bestehendes
Kurzschlußelement vorgesehen werden. Das Kurzschlußelement kann auch als Blech ausgeführt
werden. Es wird dadurch erreicht, daß die vom ersten Hohlleiter 3 eingespeisete Welle
sich nur in Richtung des offenen Endes A des Formkörpers 7 ausbreiten kann.
[0013] Zwischen den Anschlußstellen der beiden Hohlleiter 3 und 4 und dem Hohlleiter des
Formkörpers 7 sind Übergänge angeordnet, die eine reflexionsarme Einkopplung der Wellen
in den Hohlleiter sicherstellen. Diese Übergänge gehen aus den Fig. 5 bis 7 in nochmals
vergrößerter Darstellung hervor:
[0014] Der erste Übergang gemäß den Fig. 5 und 6 ist für den ersten Hohlleiter 3 vorgesehen.
Er besteht aus einem Hohlraum 11 mit etwa rechteckigem Querschnitt, an dessen Ende
sich die Blende 9 befindet. "Etwa rechteckig" bedeutet dabei, daß die Ecken nicht
rechtwinklig sein müssen. Sie können - fertigungsbedingt - auch abgerundet sein. Im
Hohlraum 11 sind zwei Stege 12 und 13 angebracht, die einander fluchtend gegenüber
liegen. Sie stehen von den breiteren Wandungen des Hohlraums 11 ab. Die Stege 12 und
13 verlaufen in Achsrichtung des Hohlraums 11. Sie haben einen Abstand X voneinander,
der vorzugsweise 50 % bis 90 % der durch die kürzeren Wandungen bestimmten Höhe H
des Hohlraums 11 beträgt. Ihre axiale Länge ist in Abhängigkeit von der Wellenlänge
λ der im ersten Hohlleiter 3 geführten Welle bemessen. Die Stege 12 und 13 erstrecken
sich daher nicht unbedingt über die ganze Länge des Hohlraums 11. Ihre Länge liegt
vorzugsweise zwischen 0,25 λ und 0,5 λ. Der erste Hohlleiter 3 ist direkt an den Hohlraum
11 angeschlossen, so wie es in Fig. 6 angedeutet ist.
[0015] Der zweite Übergang 8 nach Fig. 7 liegt zwischen dem zweiten Hohlleiter 4 und dem
Formkörper 7, dessen umschlossener Hohlleiter hier die Öffnung zur Einkopplung der
Welle bildet. Er ist als Stufenübergang ausgebildet, mit dem in üblicher Technik beispielweise
ein Rechteckhohlleiter mit einem kreisrunden oder quadratischen Hohlleiter verbindbar
ist. Der zweite Übergang 8 weist ebenso wie der Hohlraum 11 einen etwa rechteckigen
Hohlraum auf. Dabei haben die einzelnen Stufen einen rechteckigen Querschnitt mit
abgerundeten Ecken. Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat der zweite Übergang 8
drei Stufen S1, S2 und S3. Der zweite Hohlleiter 4 ist mit seiner Stirnseite direkt
an den zweiten Übergang 8 angeschlossen. In bevorzugter Ausführungsform ist die Mittelachse
des zweiten Hohlleiters 4 gleich der Mittelachse des Formkörpers 7. Der zweite Hohlleiter
4 kann aber auch versetzt am zweiten Übergang 8 angebracht werden. Seine Mittelachse
ist dann beispielsweise in Richtung des E-Feldes gegenüber der Mittelachse des Formkörpers
7 versetzt.
[0016] Der in Fig. 2 dargestellte Formkörper 7 kann beispielsweise als Galvanoplastik einteilig
und sehr maßgenau hergestellt werden, so daß die reflexionsarme Einspeisung der Wellen
noch verbessert werden kann.
[0017] Die Polarisationsweiche 2 ist im Vorangehenden für den Fall geschildert worden, daß
gleichzeitig zwei Wellen gesendet, also vom Reflektor 1 abgestrahlt werden sollen.
Sie ist jedoch genau so gut für den gleichzeitigen Empfang von zwei um 90° in ihrer
Polarisationsrichtung gedrehten Wellen geeignet. Auch für gleichzeitiges Senden und
Empfangen je einer dieser Wellen ist diese Polarisationsweiche verwendbar.
1. Polarisationsweiche (2) zur Ausleuchtung des parabolischen Reflektors (1) einer Richtantenne,
bestehend aus einem zur simultanen Übertragung zweier orthogonaler, linear polarisierter
elektromagnetischer Wellen geeigneten, als Hohlleiter ausgebildeten Formkörper (7),
an welchen zwei die beiden elektromagnetischen Wellen getrennt führende Rechteckhohlleiter
(3, 4) angeschlossen sind, bei welcher der eine Rechteckhohlleiter(3) im Verlauf des
Formkörpers mit seiner Stirnseite in radialer Richtung auf denselben auftreffend mit
dessen Wandung verbunden ist, wobei zwischen dem radial angeschlossenen Rechteckhohlleiter
(3) und der zugehörigen, als Blende (9) ausgeführten Öffnung ein als Hohlraum (11)
mit etwa rechteckigem Querschnitt ausgebildeter erster Übergang angebracht ist, während
der andere Rechteckhohlleiter (4) an einer Stirnseite (B) des Formkörpers an denselben
angeschlossen ist, und bei welcher beide Rechteckhohlleiter (3, 4) über Öffnungen
elektromagnetisch mit dem Formkörper verbunden sind, zwischen denen innerhalb desselben
ein Kurzschlusselement (10) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass, zwei in Achsrichtung des Hohlraums (11) verlaufende, von den breiteren Wandungen
des Hohlraums (11) abstehende und einander fluchtend gegenüber liegende Stege (12,
13) angeordnet sind und
- dass zwischen dem Formstück (7) und dem stirnseitig angeschlossenen Rechteckhohlleiter
(4) ein einen Hohlraum mit etwa rechteckigem Querschnitt umschliessender, in Stufen
verlaufender zweiter Übergang (8) angebracht ist, wobei der Rechteckhohlleiter (4)
mit seiner Stirnseite mit dem zweiten Übergang (8) verbunden ist.
2. Polarisationsweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse des stirnseitig angeschlossenen Rechteckhohlleiters (4) gleich der
Mittelachse des Formkörpers (7) ist.
3. Polarisationsweiche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (X) der beiden Stege (12,13) voneinander 50 % bis 90 % der durch die
kürzeren Wandungen des Hohlraums (11) bestimmten Höhe (H) desselben beträgt.
4. Polarisationsweiche nach einem der Ansprüch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der beiden Stege (12,13) zwischen dem 0,25-fachen und dem 0,5-fachen
der Wellenlänge λ der Hohlleiterwelle liegt.
1. Polarisation filter (2) for illuminating the parabolic reflector (1) of a directional
antenna, consisting of a shaped body (7) designed as a waveguide and suitable for
simultaneously transmitting two orthogonal linearly polarised electromagnetic waves,
to which two rectangular waveguides (3, 4) separately guiding the two electromagnetic
waves are attached, wherein one of the rectangular waveguides (3) is connected to
the wall of the shaped body along the length of the latter with its end face meeting
the shaped body in the radial direction, wherein a first junction designed as a cavity
(11) with approximately rectangular cross section is attached between the radially
attached rectangular waveguide (3) and the associated opening designed as a diaphragm
(9), while the other rectangular waveguide (4) is attached to the shaped body on an
end face (B) of the latter, and wherein both rectangular waveguides (3, 4) are electromagnetically
connected to the shaped body via openings, between which a short circuit element (10)
is arranged inside the latter,
characterised
- in that two bars (12, 13) are arranged extending in the axial direction of the cavity (11),
at a distance from the wider walls of the cavity (11) and lying flush against one
another, and
- in that a second junction (8) extending in steps and enclosing a cavity with approximately
rectangular cross section is attached between the shaped piece (7) and the rectangular
waveguide (4) attached to the end face, the rectangular waveguide (4) being connected
by its end face to the second junction (8).
2. Polarisation filter according to Claim 1, characterised in that the mid-axis of the rectangular waveguide (4) attached to the end face is the same
as the mid-axis of the shaped body (7).
3. Polarisation filter according to Claim 1 or 2, characterised in that the distance (X) between the two bars (12, 13) is from 50% to 90% of the height (H)
of the cavity (11) as determined by the shorter walls of the latter.
4. Polarisation filter according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the axial length of the two bars (12, 13) is between 0.25 times and 0.5 times the
wavelength λ of the waveguide wave.
1. Aiguillage de polarisation (2) permettant d'illuminer le réflecteur parabolique (1)
d'une antenne directive, constitué d'un élément moulé (7) ayant la forme d'un guide
d'ondes de nature à permettre la transmission simultanée de deux ondes électromagnétiques
orthogonales et polarisées de manière rectiligne, auquel sont raccordés deux guides
d'ondes rectangulaires (3, 4) guidant séparément les deux ondes électromagnétiques,
avec lequel un guide d'ondes rectangulaire (3) est relié au profil de l'élément moulé
avec sa face de devant dans la direction radiale dudit élément moulé de manière incidente
avec la paroi dudit élément moulé, un premier transformateur d'impédance ayant la
forme d'un espace creux comportant une section transversale à peu près carrée étant
monté entre le guide d'ondes rectangulaire (3) raccordé radialement et l'ouverture
associée ayant la forme d'un filtre (9), tandis que l'autre guide d'ondes rectangulaire
(4) est raccordé à une face de devant (8) de l'élément moulé audit élément moulé,
et avec lequel les deux guides d'ondes rectangulaires (3, 4) sont reliés électromagnétiquement
à l'élément moulé par l'intermédiaire des ouvertures, entre lesquelles un élément
de court-circuit (10) est disposé à l'intérieur dudit élément moulé,
caractérisé en ce que,
- deux barres (12, 13) se faisant face sont disposées s'étendant dans la direction
de l'axe de l'espace creux (11), éloignées des parois plus larges de l'espace creux
(11) et en alignement l'une par rapport à l'autre et
- un second transformateur d'impédance (8) s'étendant en échelons et entourant un
espace creux comportant une section transversale carrée est monté entre l'élément
moulé (7) et le guide d'ondes rectangulaire (4) raccordé sur la face, le guide d'ondes
rectangulaire (4) étant relié avec sa face de devant au second transformateur d'impédance
(8).
2. Aiguillage de polarisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe métallique du guide d'ondes rectangulaire raccordé sur la face (4) est pareil
à l'axe métallique de l'élément moulé (7).
3. Aiguillage de polarisation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la distance (X) séparant les deux barres (12, 13) l'une de l'autre se situe de 50
% à 90 % de la hauteur (H), déterminée par les parois plus courtes de l'espace creux
(11).
4. Aiguillage de polarisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la longueur axiale des deux barres (12, 13) se situe entre 0,25 fois et 0,5 fois
la longueur d'onde de l'onde dans le guide d'ondes.