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(11) |
EP 1 476 654 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
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Anmeldetag: 05.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/004456 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/067072 (14.08.2003 Gazette 2003/33) |
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KRAFTSTOFFEINSPRITZEINRICHTUNG FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE
FUEL INJECTION DEVICE FOR A COMBUSTION ENGINE
DISPOSITIF D'INJECTION DE CARBURANT POUR MOTEUR A COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
08.02.2002 DE 10205186
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.2004 Patentblatt 2004/47 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GEYER, Gerhard
70186 Stuttgart (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 814 256 WO-A-99/14486 US-B1- 6 209 522
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WO-A-00/32929 DE-A- 19 539 885
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist aus der Literatur, beispielsweise
Dieselmotor-Management, Verlag Vieweg, 2.Auflage 1998, Seite 262, bekannt. Diese Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine Förderpumpe auf, durch
die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter zu einer Hochdruckpumpe gefördert
wird. Durch die Hochdruckpumpe wird Kraftstoff in einen Speicher gefördert, mit dem
Injektoren verbunden sind, durch die Kraftstoff an der Brennkraftmaschine eingespritzt
wird. Zwischen der Förderpumpe und der Hochdruckpumpe ist ein Kraftstoffilter angeordnet.
Es ist ein Rücklauf für nicht eingespritzten Kraftstoff von den Injektoren in einen
Niederdruckbereich vorgesehen, als der der Kraftstoffvorratsbehälter dient. Nachteilig
hierbei ist, daß durch die Förderpumpe ständig eine große Kraftstoffmenge angesaugt
werden muss, die teilweise wieder in den Kraftstoffvorratsbehälter zurückgeleitet
wird. Die Förderpumpe und das Kraftstoffilter müssen daher entsprechend groß dimensioniert
werden und es ist sind kurze Wartungsintervalle zum Wechsel des Kraftstoffilters erforderlich,
um dessen zuverlässige Funktion sicherzustellen.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß durch die Rückführung des nicht eingespritzten
Kraftstoffs in die Verbindung zwischen die Förderpumpe und die Hochdruckpumpe durch
die Förderpumpe eine geringere Kraftstoffmenge gefördert zu werden braucht, so daß
diese entsprechend kleiner dimensioniert werden kann. Auch das Kraftstoffilter kann
entsprechend kleiner dimensioniert werden und die Wartungsintervalle für dessen Wechsel
können verlängert werden. Durch das weitere Kraftstoffilter im Rücklauf ist sichergestellt,
daß auch der zurückgeleitete und der Hochdruckpumpe wieder zugeführte Kraftstoff ausreichend
gereinigt ist. Das weitere Kraftstoffilter kann dabei hinsichtlich der Dimensionierung
und der erforderlichen Wartungsintervalle für dessen Wechsel unabhängig vom anderen
Kraftstoffilter entsprechend der geringeren Anforderungen ausgelegt werden, da der
zurückfließende Kraftstoff keine so starke Verunreinigung wie der aus dem Kraftstoffvorratsbehälter
angesaugte Kraftstoff aufweist. Das Volumen des weiteren Kraftstoffilters kann dabei
außerdem eine Dämpfung von Druckschwingungen und/oder Druckstößen im Rücklauf bewirken.
[0004] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben. Durch die Ausbildung
gemäß Anspruch 2 ist sichergestellt, daß durch die Förderpumpe kein Kraftstoff in
den Rücklauf gefördert wird. Durch den Öffnungsdruck des Rückschlagventils kann außerdem
das Druckniveau im Rücklauf eingestellt werden.
Zeichnung
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs in schematischer Darstellung und
Figur 2 die Kraftstoffeinspritzeinrichtung ausschnittsweise gemäß einer modifizierten
Ausführung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0006] In Figur 1 ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine beispielsweise
eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Die Brennkraftmaschine ist vorzugsweise eine selbstzündende
Brennkraftmaschine und weist einen oder mehrere Zylinder auf. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
weist eine Förderpumpe 10 auf, die innerhalb oder außerhalb eines Kraftstoffvorratsbehälters
12 des Kraftfahrzeugs angeordnet sein kann. Die Förderpumpe 10 kann einen elektrischen
Antriebsmotor aufweisen und saugt beispielsweise über ein Vorfilter 14 Kraftstoff
aus dem Kraftstoffvorratsbehälter 12 an. Die Förderpumpe 10 kann auch beispielsweise
mechanisch durch die Brennkraftmaschine oder eine nachfolgend erläuterte Hochdruckpumpe
18 angetrieben werden. Vom Auslass der Förderpumpe 10 führt eine Verbindung 16 zu
der Hochdruckpumpe 18. Zwischen der Förderpumpe 10 und der Hochdruckpumpe 18 ist in
der Verbindung 16 ein Kraftstoffilter 20 angeordnet, das als Feinfilter ausgebildet
ist und das von dem durch die Förderpumpe 10 geförderten Kraftstoff durchströmt wird.
Das Kraftstoffilter 20 ist derart ausgelegt und dimensioniert, daß die von der Förderpumpe
10 geförderte Kraftstoffmenge durch dieses hindurchtreten kann. Ein Wartungsintervall
für einen Austausch des Kraftstoffilters 20 ist derart festgelegt, daß die Funktion
des Kraftstoffilters 20 sichergestellt ist.
[0007] Die Hochdruckpumpe 18 weist beispielsweise mehrere Pumpenelemente 19 auf, die jeweils
einen in einer Zylinderbohrung geführten Kolben aufweisen, der durch einen Antrieb
17 in einer Hubbewegung angetrieben wird. Der Antrieb 17 kann beispielsweise eine
Nockenwelle aufweisen, auf der die Pumpenkolben der Pumpenelemente laufen, oder eine
Exzenterwelle und ein durch diese bewegtes Polygon, auf dem sich die Pumpenkolben
abstützen. Die Hochdruckpumpe 18 wird vorzugsweise mechanisch durch die Brennkraftmaschine
angetrieben. Der durch die Hochdruckpumpe 18 geförderte Kraftstoff wird über eine
Verbindung 23 einem Speicher 24 zugeführt. Jedes Pumpenelement 19 der Hochdruckpumpe
18 weist ein Einlaßventil 21 auf, das in das Pumpenelement 19 öffnet und durch das
Kraftstoff von der Förderpumpe 10 her in das Pumpenelement 19 gelangen kann. Jedes
Pumpenelement 19 weist außerdem ein Auslaßventil 22 auf, durch das Kraftstoff zum
Speicher 24 hin aus dem Pumpenelement 19 verdrängt werden kann. Für jeden Zylinder
der Brennkraftmaschine ist ein Injektor 26 vorgesehen, durch den Kraftstoff in den
Brennraum des Zylinders eingespritzt wird. Jeder Injektor 26 ist über eine Verbindung
28 mit dem Speicher 24 verbunden und die Öffnung des Injektors 26 zur Kraftstoffeinspritzung
wird durch ein elektrisch angesteuertes Ventil 30 gesteuert.
[0008] In der Verbindung 28 zwischen dem Speicher 24 und dem Injektor 26 kann eine Druckübersetzungseinrichtung
32 angeordnet sein, durch die der Druck des dem Injektor 26 zugeführten Kraftstoffs
gegenüber dem im Speicher 24 herrschenden Druck nochmals erhöht wird.
[0009] In der Verbindung 16 der Förderpumpe 10 mit der Hochdruckpumpe 18 ist eine Kraftstoffzumeßeinrichtung
34 vorgesehen, durch die der Druchfluß von Kraftstoff zur Hochdruckpumpe 18 eingestellt
wird. Die Zumeßeinrichtung 34 weist ein elektrisch betätigtes Regelventil auf, das
durch einen Aktor 36 beispielsweise in Form eines Elektromagneten oder eines Piezoaktors
geschaltet wird. Der Aktor 36 wird durch eine elektronische Steuereinrichtung 38 angesteuert.
Am Speicher 24 ist ein Drucksensor 40 angeordnet, der mit der Steuereinrichtung 38
verbunden ist. Durch die Steuereinrichtung 38 wird der Aktor 36 derart angesteuert,
daß die Kraftstoffzumeßeinrichtung 34 einen Durchfluß von Kraftstoff zur Hochdruckpumpe
18 einstellt, der erforderlich ist, um mit dem von der Hochdruckpumpe 18 geförderten
Kraftstoff im Speicher 24 einen vorgegebenen Druck aufrechtzuerhalten.
[0010] Von der Verbindung 16 der Förderpumpe 10 mit der Hochdruckpumpe 18 kann stromaufwärts
vor der Kraftstoffzumeßeinrichtung 34 eine zum Antrieb 17 der Hochdruckpumpe 18 führende
Verbindung 48 vorgesehen sein, durch die ein Teil des von der Förderpumpe 10 geförderten
Kraftstoffs dem Antrieb 17 zu dessen Schmierung zugeführt wird. In der Verbindung
48 ist vorzugsweise ein zum Antrieb 17 hin öffnendes Druckventil 50 angeordnet, das
erst bei Überschreiten eines vorgegebenen Druckes die Verbindung 48 freigibt. Durch
das Druckventil 52 ist sichergestellt, daß insbesondere beim Starten der Brennkraftmaschine,
wenn ein hoher Druck im Speicher 24 erforderlich ist und dieser erst noch befüllt
werden muß, die gesamte von der Förderpumpe 10 geförderte Kraftstoffmenge der Hochdruckpumpe
18 zugeführt wird und kein Kraftstoff zur Schmierung des Antriebs 17 abgezweigt wird.
Stromabwärts nach dem Druckventil 50 ist vorzugsweise eine Drosselstelle 52 vorgesehen,
durch die der Durchfluß in der Verbindung 48 begrenzt wird. Stromabwärts nach dem
Druckventil 50 und der Drosselstelle 52 kann von der Verbindung 48 eine Rückleitung
54 abzweigen, die stromaufwärts vor dem Druckventil 50 in die Verbindung 16 mündet
und in der eine Drosselstelle 56 vorgesehen sein kann. Alternativ kann die Rückleitung
54 auch in den Kraftstoffvorratsbehälter 12 münden. In Figur 2 ist eine abweichende
Ausführung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung dargestellt, bei der die Verbindung
48 nicht zum Antriebsbereich 17 der Hochdruckpumpe 18 führt sondern zu einer Rückleitung
80 in den Kraftstoffvorratsbehälter 12. Bei dieser Ausführung erfolgt eine Schmierung
des Antriebs 17 der Hochdruckpumpe 18 auf andere Weise, beispielsweise indem der Antrieb
17 mit einem Schmierölkreislauf der Brennkraftmaschine verbunden ist. Bei einer Mündung
der Rückleitung 54 bzw. 80 in den Kraftstoffvorratsbehälter 12 wird ein ausgeglichener
Temperaturhaushalt mit geringen Temperaturunterschieden zwischen dem Kraftstoff im
Vorratsbehälter 12 und dem im Kreislauf befindlichen Kraftstoff erreicht.
[0011] Von den Injektoren 26 führt ein Rücklauf 60 über eine Leitung ab, über den nicht
eingespritzter Kraftstoff abgeleitet wird. Der Rücklauf 60 von den Injektoren 26 wird
jedoch nicht in den Kraftstoffvorratsbehälter 12 geleitet sondern mündet in die Verbindung
16 zwischen der Förderpumpe 10 und der Hochdruckpumpe 18. Der Rücklauf 60 mündet in
die Verbindung 16 stromaufwärts vor der Kraftstoffzumeßeinrichtung 34 und vor der
Verbindung 48. Im Rücklauf 60 ist ein weiteres Kraftstoffilter 62 und stromabwärts
nach diesem ein Rückschlagventil 64 angeordnet, das zur Mündung des Rücklaufs 60 in
die Verbindung 16 hin öffnet. Das Rückschlagventil 64 weist ein durch eine Feder 66
in Schließrichtung belastetes Ventilglied 68 auf und öffnet somit erst wenn die durch
den Druck im Rücklauf 60 auf das Ventilglied 68 bewirkte Kraft die Kraft der Schließfeder
66 überschreitet. Durch das Rückschlagventil 64 wird verhindert, daß bei höherem Druck
in der Verbindung 16 als im Rücklauf 60 von der Förderpumpe 10 geförderter Kraftstoff
in den Rücklauf 60 gelangt. Durch das Rückschlagventil 64 kann außerdem ein vorgegebener
Druck im Rücklauf 60 aufrechterhalten werden.
[0012] Es kann vorgesehen sein, daß am Speicher 24 ein Druckbegrenzungsventil 70 angeordnet
ist, das bei Überschreiten eines vorgegebenen Druckes im Speicher 24 öffnet und einen
Ablauf 72 aus dem Speicher 24 freigibt, der in den Rücklauf 60 stromaufwärts vor dem
weiteren Kraftstoffilter 62 mündet. Es kann außerdem vorgesehen sein, daß auch von
der Druckübersetzungseinrichtung 32 ein Ablauf 74 abführt, beispielsweise für infolge
einer Leckage an der Druckübersetzungseinrichtung 32 austretenden Kraftstoff oder
einer zur Steuerung der Druckübersetzungseinrichtung 32 erforderlichen Kraftstoffmenge,
wobei der Ablauf 74 ebenfalls in den Rücklauf 60 stromaufwärts vor dem weiteren Kraftstoffilter
62 mündet.
[0013] Das weitere Kraftstoffilter 62 im Rücklauf 60 ist als Feinfilter ausgebildet, wobei
der durch den Rücklauf 60 strömende Kraftstoff nur geringe Verunreinigungen aus der
Hochdruckpumpe 18, dem Speicher 24, der Druckübersetzungseinrichtung 32, den Injektoren
26 oder den zwischen diesen vorhandenen Verbindungen enthält. Die Ausbildung und das
Wartungsintervall des weiteren Kraftstoffilters 62 kann daher entsprechend diesen
Bedingungen und unabhängig vom Kraftstoffilter 20 gewählt werden. Das weitere Kraftstoffilter
62 im Rücklauf kann insbesondere auch entsprechend der relativ hohen Temperatur des
rückströmenden Kraftstoffs geeignet ausgebildet werden. Durch das Volumen des weiteren
Kraftstoffilters 62 im Rücklauf können darüberhinaus Druckschwingungen und Druckstöße
gedämpft werden, die bei Beendigung der Kraftstoffeinspritzung an den Injektoren 26
verursacht werden. Hierdurch wird eine nachteilige Beeinflußung der Einstellung des
Durchflußes zur Hochdruckpumpe 18 durch die Zumeßeinrichtung 34 vermieden. Das weitere
Kraftstoffilter 62 kann außerdem als Kraftstoffkühler dienen oder es kann im Rücklauf
60 ein separater Kraftstoffkühler vorgesehen sein, um die Temperatur des rückgeführten
Kraftstoffs zu senken.
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einer Förderpumpe (10),
durch die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter (12) zu einer Hochdruckpumpe
(18) gefördert wird, wobei durch die Hochdruckpumpe (18) Kraftstoff in einen Speicher
(24) gefördert wird, mit dem wenigstens ein Injektor (26) verbunden ist, durch den
Kraftstoff an der Brennkraftmaschine eingespritzt wird, mit einem zwischen der Förderpumpe
(10) und der Hochdruckpumpe (18) angeordneten Kraftstoffilter (20), wobei ein Rücklauf
(60) für Kraftstoff vom wenigstens einen Injektor (26) und/oder vom Speicher (24)
zu einem Niederdruckbereich vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Rücklauf (60) ein weiteres Kraftstoffilter (62) angeordnet ist und daß der Rücklauf
(60) stromabwärts nach dem Kraftstoffilter (20) in die Verbindung (16) zwischen der
Förderpumpe (10) und der Hochdruckpumpe (18) mündet.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Rücklauf (60) ein zur Mündung des Rücklaufs (60) in die Verbindung (16) hin öffnendes
Rückschlagventil (64) angeordnet ist.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung (16) der Förderpumpe (10) mit der Hochdruckpumpe (18) eine Kraftstoffzumeßeinrichtung
(34) angeordnet ist, durch die der Durchfluß von Kraftstoff von der Förderpumpe (10)
zur Hochdruckpumpe (18) derart eingestellt wird, daß durch die Hochdruckpumpe (18)
ein vorgegebener Druck im Speicher (24) erzeugt wird, und daß der Rücklauf (60) in
die Verbindung (16) stromaufwärts vor der Kraftstoffzumeßeinrichtung (34) mündet.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Speicher (24) und dem wenigstens einen Injektor (26) eine Druckübersetzungseinrichtung
(32) vorgesehen ist, durch die der im Speicher (24) herrschende Druck erhöht wird,
und daß die Druckübersetzungseinrichtung (32) einen in den Rücklauf (60) stromaufwärts
vor dem weiteren Kraftstoffilter (62) mündenden Ablauf (74) aufweist.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Rücklauf (60) ein Kraftstoffkühler angeordnet ist, als der vorzugsweise das weitere
Kraftstoffilter (62) dient.
1. Fuel injection device for an internal combustion engine having a delivery pump (10),
by way of which fuel is conveyed from a fuel reservoir (12) to a high-pressure pump
(18), fuel being conveyed by the high-pressure pump (18) into an accumulator (24),
to which at least one injector (26) is connected, through which injector (26) fuel
is injected at the internal combustion engine, having a fuel filter (20) which is
arranged between the delivery pump (10) and the high-pressure pump (18), a return
line (60) being provided for fuel from at least one injector (26) and/or from the
accumulator (24) to a low-pressure region, characterized in that a further fuel filter (62) is arranged in the return line (60), and in that the return line (60) opens downstream of the fuel filter (20) into the connection
(16) between the delivery pump (10) and the high-pressure pump (18).
2. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that a non-return valve (64) which opens towards the opening of the return line (60) into
the connection (16) is arranged in the return line (60).
3. Fuel injection device according to Claim 1 or 2, characterized in that a fuel metering device (34) is arranged in the connection (16) of the delivery pump
(10) to the high-pressure pump (18), by way of which fuel metering device (34) the
throughflow of fuel from the delivery pump (10) to the high-pressure pump (18) is
set in such a way that a predefined pressure is generated in the accumulator (24)
by the high-pressure pump (18), and in that the return line (60) opens into the connection (16) upstream of the fuel metering
device (34).
4. Fuel injection device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a pressure intensifier device (32) is provided between the accumulator (24) and the
at least one injector (26), by way of which pressure intensifier device (32) the pressure
which prevails in the accumulator (24) is increased, and in that the pressure intensifier device (32) has an outlet (74) which opens into the return
line (60) upstream of the further fuel filter (62).
5. Fuel injection device according to one of the preceding claims, characterized in that a fuel cooler is arranged in the return line (60), the further fuel filter (62) preferably
serving as the said fuel cooler.
1. Installation d'injection de carburant pour un moteur à combustion interne comportant
une pompe d'alimentation 10 qui transfère le carburant d'un réservoir de carburant
12 vers une pompe haute pression 18 alimentant un accumulateur 24 auquel est relié
au moins un injecteur 26 pour injecter le carburant dans le moteur,
un filtre à carburant 20 étant prévu entre la pompe d'alimentation 10 et la pompe
à haute pression 18,
un retour de carburant 60 partant d'au moins un injecteur 26 et/ou de l'accumulateur
24 pour être relié à une zone basse pression,
caractérisée en ce que
le retour 60 est équipé d'au moins un filtre à carburant 62, et
le retour 60 débouche en aval du filtre à carburant 20 dans la liaison 16 entre la
pompe d'alimentation 10 et la pompe haute pression 18.
2. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le retour 60 comporte un clapet anti-retour 64 s'ouvrant en direction de l'embouchure
du retour 60 dans la conduite de liaison 16.
3. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce qu'
une installation de dosage de carburant 34 est prévue dans la liaison 16 reliant la
pompe d'alimentation 10 à la pompe à haute pression 18, cette installation réglant
le débit de carburant de la pompe d'alimentation 10 vers la pompe à haute pression
18 de façon qu'elle génère une pression prédéfinie dans l'accumulateur 24, et
le retour 60 débouche dans la liaison 16 en amont de l'installation de dosage de carburant
34.
4. Installation d'injection de carburant selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée par
une installation de limitation de pression 32 entre l'accumulateur 24 et au moins
un injecteur 26 qui augmente la pression régnant dans l'accumulateur 24, et
l'installation de démultiplication de pression 32 comporte une sortie 74 débouchant
dans le retour 60 en amont de l'autre filtre à carburant 62.
5. Installation d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par
un radiateur de carburant installé dans le retour 60 et servant de préférence comme
autre filtre à carburant 62.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Dieselmotor-ManagementVerlag Vieweg19980000vol. 2, 262- [0002]