(19)
(11) EP 1 690 795 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.12.2007  Patentblatt  2007/51

(21) Anmeldenummer: 05002687.1

(22) Anmeldetag:  09.02.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65C 9/16(2006.01)
B65C 9/22(2006.01)

(54)

Etikett mit flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung, Verwendung eines solchen Etiketts, Verfahren zum automatischen Aufbringen eines Etiketts mit flüssigkeitssenitiver Kleberbeschichtung sowie Verfahren zur Herstellung eines Etikettenpapiers

Label with a fluid-sensitive adhesive coating, use of such a label, method for automatic application of a label with a fluid-sensitive adhesive coating and method of manufacturing a label paper

Etiquette avec revêtement adhésif sensible à fluide, utilisation d'une telle étiquette, procédé d'application automatique d'une étiquette avec revêtement adhésif sensible à fluide et procédé de fabrication de papier d'étiquettes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.08.2006  Patentblatt  2006/33

(73) Patentinhaber: Papierfabriken Cham-Tenero AG
6330 Cham (CH)

(72) Erfinder:
  • Suhner Willi
    6222 Gunzwil (CH)

(74) Vertreter: Quermann, Helmut et al
Quermann Sturm GbR Patentanwälte Unter den Eichen 7
65195 Wiesbaden
65195 Wiesbaden (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 159 286
DE-C- 504 476
US-A- 5 321 933
WO-A-97/43744
DE-U- 8 703 630
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Etikett mit flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung sowie die Verwendung eines solchen Etiketts.

    [0002] Beim Ausstatten von Behältnissen, insbesondere Flaschen, mit Etiketten ist nach wie vor die Nassetikettiertechnik die kostengünstigste Ausstattungsmöglichkeit. Dafür verantwortlich sind zum einen die verwendeten Materialien für Etikett und Klebstoff, zum anderen steht die Maschinentechnik für maximal mögliche Wirkungsgrade bis in den Höchstleistungsbereich zur Verfügung. So erreichen Aggregate in der Praxis eine Leistung von 60.000 Etiketten pro Stunde.

    [0003] Im "Handbuch der Etikettiertechnik - Grundlagen und Praxis erfolgreicher Produktausstattung", herausgegeben von Volker Kronseder, 6. Auflage 2001, Seiten 173 bis 189 ist unter "5.1 Erfahrener Leistungsträger - Die Nassetikettierung" die Nassetikettierung beschrieben.

    [0004] Bei dieser finden in aller Regel Etiketten Verwendung, die aus Papier bestehen und keine Kleberbeschichtung auf deren Rückseite aufweisen. Zum Befestigen der Etiketten an den Behältnissen wird statt dessen ein Leim auf wässriger Basis verwendet. Weil diese Leimsorten bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen verarbeitet werden, spricht man auch von Kaltleim-Technik.

    [0005] Prinzipbedingt unterscheidet man bei der in der Literaturstelle beschriebenen Nassetikettierung zwischen Aggregaten mit feststehendem Etikettenmagazin und oszillierenden Paletten einerseits sowie mit schwenkbarem Etikettenmagazin andererseits. Bei Aggregaten mit feststehendem Etikettenbehälter und oszillierenden Paletten wird der Leim auf eine Leimwalze aufgetragen, an der ein Palettenkarussell mit einer Vielzahl Paletten vorbeiläuft. Die Paletten werden mit Leim bestrichen. Die jeweilige Palette rollt auf der Rückseite des jeweils aus dem Palettenmagazin auszugebenden Etikettenpapiers ab und zieht das Etikettenpapier aus dem Magazin. Das an der jeweiligen Palette haftende Etikett wird einem Greiferzylinder zugeführt, der das Etikett, das nunmehr mit seiner der beleimten Seite des Etiketts abgewandten Seite am Greiferzylinder anliegt, weiter transportiert wird. Der Greiferzylinder ist im Bereich eines viel Flaschen aufnehmenden Flaschentischs angeordnet. Beim Drehen des Flaschentischs werden die Flaschen am Greiferzylinder vorbeigeführt und es rollen die Flaschen an den beleimten Etiketten ab, so dass diese an den Flaschen haften.

    [0006] Die beschriebene Etikettierung ist aufgrund der diversen miteinander zusammenwirkenden Bauteile des Aggregats baulich aufwendig und vom Prozess schwierig zu beherrschen, insbesondere vor dem Hintergrund der angestrebten hohen Produktionsleistung von ungefähr 60.000 Etiketten pro Stunde. Die Komplexität des Verfahrens resultiert auch dadurch, dass im Etikettierprozess zunächst Leim auf das Etikett aufgebracht werden muss.

    [0007] In der DE 35 04 164 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausstatten von Gefäßen oder dergleichen mit Etiketten beschrieben. Die Etiketten weisen auf ihrer Rückseite eine vollflächige Beschichtung aus einem Klebstoff auf, der beim Anfeuchten mit Wasser aktiviert wird. Der Klebstoff ist derart zusammengesetzt, dass er an der Kunststoffoberfläche von Flaschen eine starke, dauerhafte Haftung der Etiketten ermöglicht. Das Vereinzeln der Etiketten bzw. das Abnehmen vom Etikettenstapel erfolgt allerdings unter Verwendung von üblichem Kaltleim mittels Leimadhäsion, also auf einer Art und Weise, wie sie nur bei unbeschichteten, klebstofffreien Etiketten praktiziert wird. Durch diese teilweise zu einer Doppelbeleimung führende Maßnahme soll erreicht werden, dass auch aktivierbare Etiketten mit der gleichen hohen Leistung und Exaktheit verarbeitet werden können, wie dies bei unbeschichteten Etiketten üblich ist. Dabei sollen die Vorzüge der aktivierbaren Klebstoffbeschichtung voll erhalten bleiben. Der Kaltleimauftrag ist ausreichend für eine gute Anfangshaftung zwischen Etikett und Gefäß, so dass die Aktivierung der Klebstoffbeschichtung zu jedem beliebigen Zeitpunkt vor, während oder nach dem Anlegen der Etiketten an die Gefäße durchgeführt werden kann. Die Verwendung findende Vorrichtung ist in vorbeschriebenen Sinne aufgebaut, weist somit das Palettenkarussell mit den Paletten, den Greiferzylinder und den umlaufenden Flaschentisch mit der Vielzahl Flaschen auf. Mittels der Paletten werden die Etiketten in abgewandten Reihenbereichen mit zwei Kaltleimstreifen zusätzlich versehen. Im Umlaufbereich des Flaschentisches vor dem Greifzylinder ist eine Sprüheinrichtung angeordnet, durch welche der zu etikettierende Bereich der Flaschen bei deren Vorbeilauf mit Wasser benetzt wird.

    [0008] Aus der DE-OS 1 586 400 ist eine Etikettiervorrichtung bekannt, bei der vorgeschlagen wird, Etiketten, die bereits mit einem Leimauftrag versehen sind, zu verwenden und diesen Leimauftrag durch Aufbringen von Wasser klebrig zu machen. Es wird vorgeschlagen, das Zuführungssystem für das Wasser drucklos zu gestalten, wobei das an Öffnungen eines Auftragskopfes vorbeistreichende Etikett die notwendige Wassermenge aufgrund der wirksam werdenden Adhäsionskräfte aufnimmt.

    [0009] Aus der EP 0 159 286 A und der WO 97/43744 A sind Etiketten mit flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung auf deren Rückseite bekannt, wobei die Kleberbeschichtung auf natürlichen Biopolymeren sowie deren Derivaten, die mit Flüssigkeit aktivierbar sind, basiert.

    [0010] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Etikett mit besonderer flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung anzugeben, das für den Einsatz im Höchstleistungsbereich der Etikettierung geeignet ist, ferner eine bevorzugte Verwendung eines solchen Etiketts.

    [0011] Die Erfindung schlägt ein Etikett mit flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung auf dessen Rückseite vor, wobei die Kleberbeschichtung auf natürlichen Biopolymeren sowie deren Derivaten, die mit Flüssigkeit aktivierbar sind, basiert, wobei das Etikett dadurch gekennzeichnet ist, dass für die Kleberbeschichtung Chitin und deren Derivate Verwendung finden.

    [0012] Vorzugsweise basiert die Kleberbeschichtung auf natürlichen Biopolymeren und deren Derivaten und synthetischen Polymeren, die mit Flüssigkeit aktivierbar sind.

    [0013] Verwendung findet insbesondere ein Etikettenpapier das die flüssigkeitssensitive Kleberbeschichtung aufweist. Es ist gleichfalls denkbar, statt eines Papiers eine poröse Folie, insbesondere Kunststofffolie, vorzusehen, die mit der flüssigkeitssensitiven Kleberbeschichtung versehen ist. Diese poröse Folie besitzt eine gewisse Dampfdurchlässigkeit, so dass die angefeuchtete Kleberbeschichtung, nach dem Aufbringen des Etiketts auf das Behältnis, trocknen kann.

    [0014] Für die Kleberbeschichtung finden insbesondere Caseine, Proteine, Alginate, Gelatine, Galactomannane, Stärke, Vinylalkohol (VAL), Vinylacetat (VAC), Acrylsäure und deren Derivate, Carboxymethylcellulose (CMC) Verwendung.

    [0015] Die Kleberbeschichtung besteht aus 60 - 100, vorzugsweise 70 - 95, insbesondere 80 - 95 % eines Stärkederivats und 0 - 40, vorzugsweise 5 - 30, insbesondere 5 - 20 % eines als Verdicker wirkenden, auf natürlicher oder synthetischer Basis beruhenden Polymer.

    [0016] Die Kleberbeschichtung besitzt einen Feststoffgehalt von 10 -70, vorzugsweise 10 - 40, insbesondere 20 -30 %.

    [0017] Die Viskosität der Kleberbeschichtung beträgt 200 - 4000, vorzugsweise 400 - 3000, insbesondere 800 - 2500 mPas (Brookfield).

    [0018] Die Kleberbeschichtung wird vorzugsweise mit Wasser oder einem Wasser-Alkohol-Gemisch aktiviert. Diese Flüssigkeit kann zusätzlich mit einem Netzmittel und / oder einem Verdickungsmittel versehen sein. Die Kleberbeschichtung wird nicht über Luftfeuchtigkeit aktiviert.

    [0019] Verwendung findet das Etikett mit flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung auf dessen Rückseite, insbesondere zum Etikettieren von Oberflächen aus Glas, Weißblech, Aluminium, Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC), Polyolefine (Polyethylen (PE), Polypropylen (PP)), Polystyrol (PS) oder daraus bestehenden Verbundstoffen.

    [0020] Die Erfindung schlägt somit den Austausch des bisherigen Nassleimetikettenverfahrens mit einem System von einem Aktivierungsmittel und einem speziell auf der Rückseite behandelten Etikett vor. Das Etikett entwickelt seine Klebkraft durch das Aktivierungsmittel. Die Klebung löst sich durch Schwitz- oder Eiswasser nicht auf. Ist die Kleberbeschichtung aktiviert, entsteht beim Wiederbefeuchten ein klebriges Gel, der Klebstoff löst sich nicht auf, sondern es kann das Etikett nur mechanisch abgezogen werden. Die Kleberbeschichtung kann bereits bei der Papierherstellung oder -veredelung, in Lackiermaschinen oder Druckmaschinen aufgebracht werden. Die Kleberbeschichtung basiert auf natürlichen Biopolymeren sowie deren Derivaten und / oder synthetischen Polymeren, die mit Flüssigkeit aktivierbar sind und zu dem oben erwähnten Klebeverhalten führen.

    [0021] Mit der Kleberbeschichtung wird durch das Aktivierungsmittel eine Aktivierungszeit der Klebekraft von > / = 40 ms erreicht. Dies gewährleistet, dass Behältnisse im Hochleistungsbereich mit Etiketten ausgestattet werden können.

    [0022] In der nachfolgenden, einzigen Figur ist der grundsätzliche Aufbau einer Etikettiervorrichtung für die angesprochene direkte Etikettierung beispielhaft veranschaulicht.

    [0023] Flaschen 1, insbesondere Bierflaschen laufen auf einem Endlosband 2, das mit Drehtellern 3 versehen ist, an einem Etikettenmagazin 4 vorbei. Dieses Etikettenmagazin 4 nimmt die Vielzahl von Etiketten auf, die auf deren Rückseite mit der flüssigkeitssensitiven Kleberbeschichtung versehen sind. Die Förderrichtung des Endlosbandes ist mit dem Pfeil A, die Drehrichtung der jeweiligen Flasche 1 auf dem zugeordneten Drehteller 3 mit dem Pfeil B veranschaulicht. Kurz vor Erreichen des Etikettenmagazins 4 wird die jeweilige Flasche 1 mittels eines Benetzungsaggregates 5 in dem Bereich, an dem das Etikett positioniert werden soll, mit Benetzungsflüssigkeit 6 besprüht. Erst im Bereich des Etikettenmagazins 4 wird die Flasche 1 gedreht. Durch die Abrollbewegung der Flasche 1 auf dem zur Ausgabe am Etikettenmagazin 4 anstehenden Etikett nimmt die direkt benetzte nasse Flasche 1 das speziell behandelte Etikett auf. Der Figur zu entnehmen, dass die Flaschen 1, die das Etikettenmagazin 4 passiert haben, mit einem Etikett 7 ausgestattet sind.


    Ansprüche

    1. Etikett mit flüssigkeitssensitiver Kleberbeschichtung auf dessen Rückseite, wobei die Kleberbeschichtung auf natürlichen Biopolymeren sowie deren Derivaten, die mit Flüssigkeit aktivierbar sind, basiert, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kleberbeschichtung Chitin und deren Derivate Verwendung finden.
     
    2. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung auf natürlichen Biopolymeren und deren Derivaten und synthetischen Polymeren, die mit Flüssigkeit aktivierbar sind, basiert.
     
    3. Etikett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett durch ein Papier oder eine poröse Folie, insbesondere Kunststofffolie, und die flüssigkeitssensitive Kleberbeschichtung gebildet ist.
     
    4. Etikett nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kleberbeschichtung Caseine, Proteine, Alginate, Gelatine, Galactomanane, Stärke, Vinylalkohol (VAL), Vinylacetat (VAC), Acrylsäure und deren Derivate, Carboxymethylcellulose (CMC) Verwendung finden.
     
    5. Etikett nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung aus 60 - 100, vorzugsweise 70 - 95, insbesondere 80 - 95 % eines Stärkederivats und 0 - 40, vorzugsweise 5 - 30, insbesondere 5 - 20 % eines als Verdicker wirkenden, auf natürlicher oder synthetischer Basis beruhenden Polymer besteht.
     
    6. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung einen Feststoffgehalt von 10 bis 70, vorzugsweise 10 bis 40, insbesondere 20 bis 30 % besitzt.
     
    7. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung eine Viskosität von 200 - 4000, vorzugsweise 400 - 3000, insbesondere 800 - 2500 mPas (Brookfield) besitzt.
     
    8. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung mit Wasser oder einem Wasser-AlkoholGemisch aktivierbar ist, insbesondere das Wasser bzw. das Gemisch mit einem Netzmittel und/oder einem Verdickungsmittel versehen ist.
     
    9. Verwendung eines Etiketts gemäß der Ansprüche 1 bis 8 zum Etikettieren von einer Oberfläche aus Glas, Weißblech, Aluminium, Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC), Polyolefine (Polyethylen (PE), Polypropylen (PP)), Polystyrol (PS) oder daraus bestehenden Verbundstoffen.
     


    Claims

    1. Label with fluid-sensitive coating of adhesive on its reverse, the coating of adhesive being based on natural biopolymers and derivatives thereof which can be activated by fluid, characterized in that chitin and its derivatives are used for the coating of adhesive.
     
    2. Label according to Claim 1, characterized in that the coating of adhesive is based on natural biopolymers and their derivatives and synthetic polymers which can be activated by fluid.
     
    3. Label according to Claim 1 or 2, characterized in that the label is formed by a paper or a porous film, more particularly a polymeric film, and the fluid-sensitive coating of adhesive.
     
    4. Label according to Claim 2 or 3, characterized in that caseins, proteins, alginates, gelatins, galactomannans, starch, vinyl alcohol (VAL), vinyl acetate (VAC), acrylic acid and its derivatives, carboxymethylcellulose (CMC) are used for the coating of adhesive.
     
    5. Label according to any one of Claims 2 to 4, characterized in that the coating of adhesive is composed of 60% - 100%, preferably 70% - 95%, more particularly 80% - 95% of a starch derivative and 0% - 40%, preferably 5% - 30%, more particularly 5% - 20% of a polymer which acts as a thickener and has a natural or synthetic basis.
     
    6. Label according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the coating of adhesive possesses a solids content of 10% to 70%, preferably 10% to 40%, more particularly 20% to 30%.
     
    7. Label according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the coating of adhesive possesses a viscosity of 200 - 4000, preferably 400 - 3000, more particularly 800 - 2500 mPas (Brookfield).
     
    8. Label according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the coating of adhesive can be activated by water or a water/alcohol mixture, the water or the mixture having been provided more particularly with a wetting agent and/or a thickener.
     
    9. Use of a label according to Claims 1 to 8 for labelling a surface made of glass, tinplate, aluminium, polyethylene terephthalate (PET), polyvinyl chloride (PVC), polyolefins (polyethylene (PE), polypropylene (PP)), polystyrene (PS) or composites composed thereof.
     


    Revendications

    1. Etiquette avec une couche de colle sensible aux liquides sur sa face arrière, la couche de colle étant basée sur des biopolymères naturels et sur leurs dérivés pouvant être activés avec des liquides, caractérisée en ce que la couche de colle est constituée de chitine et de ses dérivés.
     
    2. Etiquette selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couche de colle est basée sur des biopolymères naturels et sur leurs dérivés, ainsi que sur des polymères synthétiques pouvant être activés avec des liquides.
     
    3. Etiquette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'étiquette est constituée d'un papier ou d'une feuille poreuse, notamment d'un film synthétique, et de la couche de colle sensible aux liquides.
     
    4. Etiquette selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la couche de colle peut être constituée de caséines, de protéines, d'alginates, de gélatine, de galactomananes, d'amidon, d'alcool de vinyle (VAL), d'acétate de vinyle (VAC), d'acide acrylique et de ses dérivés, et de cellulose carboxyméthylique (CMC).
     
    5. Etiquette selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que la couche de colle est composée de 60 à 100%, préférentiellement de 70 à 95%, notamment de 80 à 95% d'un dérivé d'amidon et de 0 à 40%, préférentiellement de 5 à 30%, notamment de 5 à 20% d'un polymère à base synthétique ou naturelle, qui agit comme un épaississant.
     
    6. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la couche de colle présente une teneur en solides de 10 à 70%, préférentiellement de 10 à 40%, notamment de 20 à 30%.
     
    7. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la couche de colle présente une viscosité de 200 à 4000, préférentiellement de 400 à 3000, notamment de 800 à 2500 mPas (Brookfield) .
     
    8. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la couche de colle peut être activée avec de l'eau ou avec un mélange alcool-eau, et notamment en ce que l'eau ou le mélange contient un agent mouillant et/ou un épaississant.
     
    9. Utilisation d'une étiquette selon les revendications 1 à 8, pour l'étiquetage d'une surface en verre, en fer blanc, en aluminium, en polyéthylène téréphtalate (PET), en polychlorure de vinyle (PVC), en polyoléfine (polyéthylène (PE), polypropylène (PP)), en polystyrène (PS) ou en un matériau composite dérivé.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente




    In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur