(19)
(11) EP 1 418 275 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.09.2008  Patentblatt  2008/36

(21) Anmeldenummer: 03022465.3

(22) Anmeldetag:  08.10.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E01H 4/02(2006.01)

(54)

Verfahren zur Steuerung eines Pistenpflegefahrzeugs und Pistenpflegefahrzeug

Method for controlling a piste grooming vehicle and piste grooming vehicle

Procédé pour la commande d'un dispositif de damage de pistes et dispositif de damage de pistes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR LI

(30) Priorität: 08.11.2002 DE 10253412

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.05.2004  Patentblatt  2004/20

(60) Teilanmeldung:
07007669.0 / 1818456

(73) Patentinhaber: Kässbohrer Geländefahrzeug AG
88471 Laupheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Kanzler, Helmut
    89269 Illerberg (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner 
Kronenstrasse 30
70174 Stuttgart
70174 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-01/55511
DE-A- 10 045 524
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Pistenpflegefahrzeugs. Die Erfindung betrifft auch ein Pistenpflegefahrzeug zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.

    [0002] Aus der internationalen Patentveröffentlichung WO 01/55511 A2 ist ein Pistenpflegefahrzeug bekannt, bei dem eine Fahrzeuggeschwindigkeit über einer Schneeoberfläche mittels eines auf dem Fahrzeug angeordneten Geschwindigkeitsradars erfasst werden kann. Mit dieser Fahrzeuggeschwindigkeit wird die Kettengeschwindigkeit verglichen und aus diesen Werten wird ein Schlupf berechnet. Aufgrund des berechneten Schlupfes kann eine Kettenspannung automatisch eingestellt werden. Weiterhin ist bei dem dort beschriebenen Pistenpflegefahrzeug vorgesehen, dass ein Bediener bei Verwendung eines Half-Pipe-Fräsers einen Zielwinkel und eine Toleranz für den Half-Pipe-Fräser vorgibt. Der tatsächliche Arbeitswinkel des Half-Pipe-Fräsers wird überwacht und der Half-Pipe-Fräser kann automatisch im Hinblick auf eine Einhaltung des Zielwinkels gesteuert werden. Eine Schneetiefe unter dem Fahrzeug kann mittels eines bis zum Erdboden durchdringenden Radars erfasst werden und eine Karte mit Schneetiefenangaben kann durch Kombination der mittels des Radars erfassten Schneetiefe und mittels eines GPS-Navigationssystems erfasster Positionsdaten erstellt werden. Das Pistenpflegefahrzeug weist Erfassungs- und Anzeigevorrichtungen für eine Hangneigung sowie für die Einstellung von Pistenpflegegeräten auf.

    [0003] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 100 45 524 A1 ist eine Pistenpflegevorrichtung zum Bearbeiten einer Schneeoberfläche bekannt. Diese Pistenpflegevorrichtung weist wenigstens einen Sensor sowie eine ein von dem Sensor erzeugtes Sensorsignal verarbeitende Signalverarbeitungseinheit auf, mittels denen ein Istzustand einer bearbeiteten Schneeoberfläche erfasst wird. Der Istzustand wird mittels einer entsprechenden Anzeigeeinheit ausgegeben. Die Bewertung des Istzustandes einer Schneeoberfläche, die beispielsweise mit einem Räumschild, einer Fräse, einer Glätteeinrichtung oder dergleichen bearbeitet wurde, ist somit unabhängig von Fähigkeiten eines Bedieners der Pistenpflegevorrichtung.

    [0004] Mit der Erfindung soll die Bedienung eines Pistenpflegefahrzeugs vereinfacht werden.

    [0005] Erfindungsgemäß ist hierzu ein Verfahren zur Steuerung eines Pisten-pflegefahrzeugs, mit einer Verteilung der von einem Antriebsmotor eines Pistenpflegefahrzeugs zur Verfügung gestellten Antriebsleistung auf einen Fahrantrieb und weitere Verbraucher vorgesehen, bei dem die Verteilung der Antriebsleistung unter Steuerung einer zentralen Verarbeitungseinheit erfolgt, wobei mittels der zentralen Verarbeitungseinheit eine unterschiedliche Verteilung der Antriebsleistung in Abhängigkeit einer vorgebbaren, veränderbaren Priorisierung des Fahrantriebs, wenigstens eines Verbrauchers und/oder von Gruppen von Verbrauchern einstellbar ist.

    [0006] Durch eine Priorisierung des Fahrantriebs oder von Verbrauchern kann beispielsweise sichergestellt werden, dass ein Pistenpflegefahrzeug auch bei Bedienung durch einen ungeübten Fahrer eine Piste optimal präpariert, beispielsweise dadurch, dass eine Fräsenleistung stets ausreichend ist, um eine gewünschte Schneeoberflächenbeschaffenheit zu erreichen. Durch die Priorisierung der Fräse kann vermieden werden, dass aufgrund eines Bedienungsfehlers zu wenig Fräsleistung zur Verfügung steht, um das angestrebte Ergebnis zu erzielen. Andererseits kann beispielsweise ein Hängenbleiben des Pistenpflegefahrzeugs in einem steilen Abhang durch Priorisierung des Fahrantriebs vermieden werden, indem in kritischen Situationen die für weitere Verbraucher, beispielsweise eine Heckfräse, zur Verfügung gestellte Antriebsleistung deutlich verringert wird. Neben dem Fahrantrieb sind Verbraucher beispielsweise eine Heckfräse, eine Frontschleuderfräse, ein Räumschild, eine Seilwinde, ein Motor- oder Ölkühlungslüfter, ein Half-Pipe-Fräser, ein Loipenpflegegerät oder dergleichen. Es ist darüber hinaus möglich, Gruppen von Verbrauchern zu priorisieren. Beispielsweise können an Steilstücken und im Windenbetrieb eine Seilwinde und der Fahrantrieb priorisiert werden. Im Sinne einer möglichst optimalen Schneeoberflächenbeschaffenheit könnte eine Gruppe von Verbrauchern, die aus dem Räumschild und einer Heckfräse besteht, priorisiert werden.

    [0007] In Weiterbildung der Erfindung ist wahlweise eine Priorisierung des Fahrantriebs, wenigstens eines Pistenpflegegeräts und/oder einer Seilwinde einstellbar.

    [0008] Auf diese Weise wird durch überschaubaren Steueraufwand eine deutliche Verbesserung erzielt. So kann beispielsweise im reinen Fahrbetrieb der Fahrantrieb priorisiert werden, wohingegen im Pflegebetrieb ein oder mehrere Pistenpflegegeräte priorisiert werden. Wird die Seilwinde an Steilstücken eingesetzt, wird stets die Seilwinde priorisiert. Durch die beschriebenen Priorisierungen lässt sich bereits ein Großteil üblicher Bedienungsfehler vermeiden.

    [0009] In Weiterbildung der Erfindung sind bei der Priorisierung einzelner Verbraucher Schwellwerte für die den weiteren Verbrauchern und/oder dem Fahrantrieb zur Verfügung stehende Antriebsleistung vorgebbar.

    [0010] Auf diese Weise kann beispielsweise verhindert werden, dass ein Pistenpflegefahrzeug bei Priorisierung von Pistenpflegegeräten stehen bleibt, da für den Fahrantrieb nicht mehr genügend Antriebsleistung vorhanden ist. Umgekehrt kann beispielsweise verhindert werden, dass bei Priorisierung des Fahrantriebs eine nur ungenügend bearbeitete Schneeoberfläche erzielt wird, indem sichergestellt wird, dass den Pistenpflegegeräten genügend Antriebsleistung für die Erzielung eines ausreichenden Ergebnisses zur Verfügung steht.

    [0011] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass Schwellwerte für Ausgangsleistungsparameter des Fahrantriebs, wie Fahrgeschwindigkeit, und/oder Ausgangsleistungsparameter der weiteren Verbraucher, wie Fräsdrehzahl, vorgebbar sind.

    [0012] Durch diese Maßnahmen kann zum einen eine stets noch ausreichende Fahrleistung des Pistenpflegefahrzeugs sowie eine stets noch ausreichende Qualität der bearbeiteten Schneeoberfläche sichergestellt werden.

    [0013] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass in Abhängigkeit von Umgebungsparametern, wie Hangneigung, Seilwindenbetrieb, Schneedichte, Schneetemperatur und/oder Schneehöhe, von der Verarbeitungseinheit eine Umstellung der Priorisierung einem Bediener vorgeschlagen oder automatisch vorgenommen wird.

    [0014] Diese Maßnahmen erleichtern die Bedienung eines Pistenpflegefahrzeugs erheblich, da einem Bediener die erforderliche Umstellung einer Priorisierung vorgeschlagen oder sogar abgenommen wird. Beispielsweise sollte bei Übergängen von Flachstücken in Steilstücke ein Umschalten zwischen einer Priorisierung von Pistenpflegegeräten zu einer Priorisierung des Fahrantriebs erfolgen, um ein Steckenbleiben des Pistenpflegefahrzeugs zu verhindern. Indem eine solche Umstellung automatisch in Abhängigkeit einer Hangneigung vorgenommen wird, werden Bedienungsfehler vermieden. Als Folge der Umstellung der Priorisierung kann beispielsweise automatisch eine Frästiefe einer Heckfräse und/oder ein Anpressdruck verringert werden. Beispielsweise kann auch in Abhängigkeit von der Hangneigung die Stellung eines Räumschildes verändert werden, um das sogenannte Eingraben des Pistenpflegefahrzeugs zu verhindern. Darüber hinaus kann beispielsweise bei einem Übergang von Naturschnee zu Kunstschnee, der anhand der Umgebungsparameter Schneedichte und Schneetemperatur feststellbar ist, eine unterschiedliche Priorisierung und auch Einstellung der Pistenpflegegeräte vorgenommen werden, um stets eine optimal bearbeitete Schneeoberfläche zu erreichen.

    [0015] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass unter Steuerung der zentralen Verarbeitungseinheit eine Abstimmung der Einstellung des Antriebsmotors, einer vom Antriebsmotor angetriebenen Hydraulikpumpe sowie eines Hydrostatgetriebes des Fahrantriebs vorgenommen wird, um die angestrebte Verteilung der Antriebsleistung bei geringer Verlustleistung zu erhalten.

    [0016] Durch diese Maßnahmen kann durch Abstimmen von Motor-, Pumpenund Getriebeeinstellung eine Wirkungsgradoptimierung erreicht werden.

    [0017] In Weiterbildung der Erfindung wird unter Steuerung der zentralen Verarbeitungseinheit eine mittels einer Hydraulikbremse oder einer mit dem Radantrieb gekoppelten Hydraulikpumpe erzeugte Bremsleistung auf die mehreren Verbraucher verteilt.

    [0018] Auf diese Weise kann beispielsweise bei Bergabfahrt der Antrieb einer Heckfräse über die Bremsleistung erfolgen. Dadurch kann der Energieverbrauch eines Pistenpflegefahrzeugs deutlich verringert werden.

    [0019] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass mittels der zentralen Verarbeitungseinheit vorgebbare Fahrprogramme einstellbar sind, aufgrund derer die zentrale Verarbeitungseinheit eine Einstellung eines Antriebsmotors, eines Fahrantriebs und/oder weiterer Verbraucher, wie ein Pistenpflegegerät oder eine Seilwinde, einen Bediener vorschlägt oder automatisch vornimmt.

    [0020] Durch die Maßnahmen kann auch ein ungeübter Bediener eines Pistenpflegefahrzeugs eine gewünschte Schneeoberfläche bzw. ein gewünschtes Pistenprofil erzielen. Beispielsweise kann eine gewünschte Oberflächenbeschaffenheit vorgegeben werden und die zentrale Verarbeitungseinheit stellt die vorhandenen Pistenpflegegeräte dann so ein oder schlägt deren Einstellung so vor, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Beispielsweise kann auch ein Fahrprogramm zur Erzeugung einer Wedelstrecke mit überhöhten Kurven vorgegeben werden, woraufhin die zentrale Verarbeitungseinheit den Fahrantrieb, das Räumschild sowie eine Heckfräse geeignet einstellt, um die gewünschte Kontur und Oberflächenbeschaffenheit der Wedelstrecke zu erzielen. Alternativ kann für Transportzwecke ein Fahrprogramm eingestellt werden, mit dem eine maximale Fahrgeschwindigkeit erzielt wird. Weiterhin sind Fahrprogramme zum Erzielen einer maximalen Steigfähigkeit oder eines minimalen Energieverbrauchs möglich.

    [0021] In Weiterbildung der Erfindung erfolgt die Einstellung des Antriebsmotors, des Fahrantriebs und/oder weiterer Verbraucher innerhalb eines Fahrprogramms in Abhängigkeit von Umgebungsparametern, wie Position des Pistenpflegefahrzeugs, Schneehöhe, Schneedichte und Schneetemperatur, Hangneigung und dergleichen.

    [0022] Auf diese Weise kann mittels eines Fahrprogramms beispielsweise ein Funpark mit einem Half-Pipe-Fräser in Abhängigkeit einer GPS-Position (Global Positioning System) des Pistenpflegefahrzeugs erstellt werden. Als weiteres Beispiel ist die unterschiedlich hohe Ausformung von Buckeln in Abhängigkeit der Hangneigung zu nennen. Darüber hinaus kann beispielsweise beim Erstellen einer Rampe ein gewünschter Rampenwinkel erreicht werden. Ebenfalls möglich ist das Ausarbeiten eines Fahrwegs mit überhöhten Kurven an vordefinierten Positionen im Gelände, die durch ein GPS-Navigationssystem bestimmt werden.

    [0023] Vorteilhafterweise wird, speziell zum Bestimmen einer Schneedichte, die Schneedichte mittels einer Leitwertmessung des Schnees im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs und einer anschließenden Verarbeitung der Messwerte in einer zentralen Verarbeitungseinheit bestimmt.

    [0024] Auf diese Weise kann, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Schneetemperaturmessung, zwischen Kunstschnee und Naturschnee unterschieden werden. Beispielsweise ist auch die Unterscheidung zwischen Neuschnee und Altschnee, Harsch und ähnlichem möglich. Dies ist bei einem Verfahren zur Steuerung eines Pistenpflegefahrzeugs für die Einstellung der Pistenpflegegeräte von Bedeutung.

    [0025] In Weiterbildung der Erfindung erfolgt eine Leitwertmessung mittels wenigstens zweier Elektroden, die mit dem Schnee im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs in Kontakt stehen und mit dem Pistenpflegefahrzeug mitgeführt werden.

    [0026] Eine Leitwertmessung mittels wenigstens zweier Elektroden erlaubt eine zuverlässige Bestimmung der Schneedichte mit geringem Aufwand. Zur Verbesserung des Messergebnisses können deutlich mehr als zwei Elektroden verwendet werden, um mehrere erhaltene Messwerte ermitteln zu können.

    [0027] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass eine Messung der wahren Fahrgeschwindigkeit über Grund mittels eines Navigationssystems erfolgt und dass eine Messung einer Kettengeschwindigkeit erfolgt, wobei in einer zentralen Verarbeitungseinheit eine Verarbeitung der wahren Fahrgeschwindigkeit und der Kettengeschwindigkeit zur Schlupfermittlung erfolgt.

    [0028] Auf diese Weise lässt sich eine wahre Fahrgeschwindigkeit zuverlässig und durch Verwendung von standardisierten Navigationssystemen ermitteln. Auf diese Weise lässt sich mit einfachen Mitteln der Schlupf zuverlässig bestimmen.

    [0029] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die zentrale Verarbeitungseinheit in Abhängigkeit des ermittelten Schlupfes eine Kettenspannung, eine Kettengeschwindigkeit und/oder Einstellungen von Pistenpflegegeräten überprüft und gegebenenfalls verändert.

    [0030] Beispielsweise kann bei großem Schlupf ein Räumschild sowie eine Fräse angehoben werden oder eine Kettengeschwindigkeit kann zurückgenommen werden.

    [0031] In Weiterbildung der Erfindung erfolgt eine Messung der wahren Fahrgeschwindigkeit mittels eines Satellitennavigationssystem, eines terrestrischen Navigationssystems und/oder eines inertialen Navigationssystems sowie einer Verarbeitung der erfassten Daten in der zentralen Verarbeitungseinheit.

    [0032] Zur Bestimmung der wahren Fahrgeschwindigkeit können verschiedene Navigationssysteme oder eine Kombination verschiedener Navigationssysteme verwendet werden. Speziell durch eine Kombination verschiedener Systeme lässt sich eine hohe Genauigkeit der Bestimmung der Fahrgeschwindigkeit erreichen. Als Navigationssysteme können beispielsweise das GPS-System (Global Positioning System), eine Funkpeilung oder optische Peilung mit Kameras von terrestrischen Referenzpunkten, und/oder ein Mitkoppeln der von einem Referenzpunkt zurückgelegten Wegstrecke mittels eines Kreiselkompasses verwendet werden.

    [0033] Die Erfindung betrifft auch ein Pistenpflegefahrzeug mit einem Antriebsmotor, einem Fahrantrieb und weiteren Verbrauchern sowie Mitteln zum Verteilen einer Antriebsleistung auf den Fahrantrieb und/oder die weiteren Verbraucher, bei dem eine zentrale Verarbeitungseinheit zur Steuerung der Mittel zum Verteilen der Antriebsleistung vorgesehen ist, die Einrichtungen zum Vorgeben einer veränderbaren Priorisierung des Fahrantriebs oder der weiteren Verbraucher bei der Verteilung der Antriebsleistung aufweist.

    [0034] In Weiterbildung der Erfindung weist die zentrale Verarbeitungseinheit Einrichtungen zum Vorgeben von Schwellwerten für die dem Fahrantrieb oder weiteren Verbrauchern zur Verfügung gestellte Antriebsleistung und/oder von Schwellwerten für Ausgangsleistungsparameter des Fahrantriebs und/oder der weiteren Verbraucher auf.

    [0035] In Weiterbildung der Erfindung sind bei dem Pistenpflegefahrzeug Mittel zur Erfassung von Umgebungsparametern, wie Hangneigung, Seilwindenbetrieb, Schneedichte, Schneetemperatur und/oder Schneehöhe, vorgesehen.

    [0036] In Weiterbildung der Erfindung weist das erfindungsgemäße Pistenpflegefahrzeug eine vom Antriebsmotor angetriebene steuerbare Hydraulikpumpe sowie ein steuerbares Hydrostatgetriebe für den Fahrantrieb auf und die zentrale Verarbeitungseinheit weist Einrichtungen zur Abstimmung der Einstellung des Antriebsmotors, der Hydraulikpumpe sowie des Hydrostatgetriebes des Fahrantriebs hinsichtlich einer geringen Verlustleistung auf.

    [0037] In Weiterbildung der Erfindung ist das erfindungsgemäße Pistenpflegefahrzeug mit einer Hydraulikbremse oder einer mit dem Radantrieb gekoppelten Hydraulikpumpe versehen und die zentrale Verarbeitungseinheit weist Einrichtungen zur Verteilung einer durch die Hydraulikbremse oder durch die Hydraulikpumpe erzeugten Bremsleistung auf die mehreren Verbraucher auf.

    [0038] Vorteilhafterweise ist das erfindungsgemäße Pistenpflegefahrzeug mit Mitteln zur Schneedichtemessung versehen, wobei die Mittel zur Schneedichtemessung wenigstens zwei in Form eines Rechens angeordnete Elektroden zur Leitwertmessung des Schnees aufweisen.

    [0039] Ein solcher Rechen kann beispielsweise nachgeschleppt oder unter dem Pistenpflegefahrzeug angeordnet werden und erlaubt eine verlässliche Leitwertbestimmung des Schnees im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs. Bei Verwendung mehrerer Elektroden können mehreren Messwerte erfasst und gemittelt werden. Die Anordnung der Elektroden in Form eines Rechens erlaubt beispielsweise auch die gleichzeitige Erfassung der Schneetemperatur mittels eines im Bereich der Elektroden angeordneten Temperaturfühlers.

    [0040] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1
    eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Pistenpflegefahrzeugs mit Räumschild und Heckfräse,
    Fig. 2
    ein erfindungsgemäßes Pistenpflegefahrzeug mit Frontschleuderfräse und Heckfräse,
    Fig. 3
    ein erfindungsgemäßes Pistenpflegefahrzeug mit Räumschild, Seilwinde und Heckfräse,
    Fig. 4
    eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Pistenpflegefahrzeugs mit Half-Pipe-Fräser und
    Fig. 5
    ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Pistenpflegefahrzeugs.


    [0041] Die Erfindung wird nun im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 5 erläutert. Während die Fig. 1 bis 4 ein Pistenpflegefahrzeug mit verschiedenen Pistenpflegegeräten zeigt, soll die Fig. 5 die Funktionszusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten verdeutlichen.

    [0042] Gemäß Fig. 1 ist ein Pistenpflegefahrzeug 10 mit einem Räumschild 12 versehen. Das Räumschild 12 kann in konventioneller Weise in seiner Einstellung relativ zum Pistenpflegefahrzeug 10 mittels Hydraulikzylindern verstellt werden. Das Pistenpflegefahrzeug ist weiterhin mit einer Heckfräse 14 sowie einem sogenannten Finisher 16 ausgerüstet. In ebenfalls konventioneller Weise kann eine Einstellung der Heckfräse 14 sowie des Finishers relativ zum Pistenpflegefahrzeug 10 mittels Hydraulikzylindern eingestellt werden und eine Fräsdrehzahl der Heckfräse 14 kann verändert werden. Das Pistenpflegefahrzeug 10 weist einen in der Fig. 1 nicht sichtbaren Antriebsmotor auf, der eine Hydraulikpumpe antreibt. Die von der Hydraulikpumpe erzeugte Hydraulikleistung wird mittels geeigneter Mittel auf die einzelnen Verbraucher verteilt, beispielsweise einen Fahrantrieb für Laufketten 18, den Fräsantrieb der Heckfräse 14, die Hydraulikzylinder zum Einstellen des Räumschilds 12 sowie der Heckfräse 14 sowie des Finishers 16 sowie eines Kettenspannsystems für die Laufketten 18. Weitere Verbraucher sind beispielsweise Lüfter zur Motorkühlung und Hydraulikölkühlung. Weiterhin ist das Pistenpflegefahrzeug 10 mit einem Empfänger 20 für ein Satellitennavigationssystem versehen, der in der Fig. 1 lediglich angedeutet ist. Weitere Sensoren erfassen eine Hangneigung, das bedeutet eine Neigung des Pistenpflegefahrzeugs 10 um die Längsachse sowie um eine Querachse. Weiterhin kann das Pistenpflegefahrzeug 10 Einrichtungen zum Abspeichern eines Geländeprofils aufweisen, so dass anhand der mittels des Satellitennavigationssystems oder weiterer Navigationssystems bestimmten aktuellen Position und einer aktuellen Fahrtrichtung eine vorausschauende Einstellung der Pistenpflegegeräte sowie gegebenenfalls weiterer Verbraucher vorgenommen werden kann. Beispielsweise kann dann, wenn ein Anstieg bevorsteht, eine Lüfterdrehzahl bereits erhöht werden, eine Fahrgeschwindigkeit zurückgenommen werden und die Pistenpflegegeräte können allmählich in die für die Steilfahrt erforderliche Position gebracht werden. Das Pistenpflegefahrzeug 10 weist weiterhin Sensoren zur Leitwertbestimmung des Schnees und der Schneetemperatur im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs 10 auf. Hierfür geeignete Einrichtungen können beispielsweise in Form mehrerer Elektroden und/oder Temperaturfühler ausgebildet sein, die in Form eines Rechens im Bereich des Finishers 16 oder unter dem Fahrzeug 10 selbst in Kontakt mit dem Schnee gebracht werden.

    [0043] In den Fig. 2 bis 4 ist das Pistenpflegefahrzeug 10 gezeigt, das mit weiteren Komponenten ausgerüstet ist. So zeigt die Fig. 2 das Pistenpflegefahrzeug 10, das anstelle des Räumschilds der Fig. 1 mit einer Frontschleuderfräse 22 ausgerüstet ist. In der Fig. 3 ist das Pistenpflegefahrzeug 10 mit einer Seilwinde 24 ausgerüstet. Die Frontansicht der Fig. 4 zeigt das Pistenpflegefahrzeug 10, das anstelle des Räumschilds mit einem Half-Pipe-Fräser 26 versehen ist.

    [0044] Das Blockschaltbild der Fig. 5 zeigt die einzelnen Komponenten des Pistenpflegefahrzeugs und deren Wirkverbindungen. So treibt ein Antriebsmotor 30 über eine Welle 32 eine Hydraulikpumpe 34 an. Die von der Hydraulikpumpe 34 geförderte Hydraulikflüssigkeit wird mittels eines Verteilers 36 auf die verschiedenen Verbraucher verteilt. Dabei ist festzustellen, dass in der Darstellung der Fig. 5 Hydraulikleitungen mit großer Strichstärke dargestellt sind. Im Gegensatz hierzu sind Signalverbindungen mit kleinerer Strichstärke sowie als Pfeile oder Doppelpfeile dargestellt.

    [0045] Durch den Verteiler 36 wird die Antriebsleistung des Antriebsmotors 30 beispielsweise auf einen rechten Fahrantrieb 38 und einen linken Fahrantrieb 40 verteilt. Weiterhin werden ein rechter Kettenspanner 42 und ein linker Kettenspanner 44 mit Antriebsleistung versorgt. Die Kettenspanner 42 und 44 sind zum Verändern der Kettenspannung der rechten bzw. linken Fahrkette vorgesehen, die von einem jeweiligen Fahrantrieb 38 bzw. 40 angetrieben wird. An den Fahrantrieben 38, 40 ist jeweils eine Hydraulikbremse 39, 41 vorgesehen, durch die bei Bergabfahrt die Bewegungsenergie des Pistenpflegefahrzeugs umgesetzt und Verbrauchern, beispielsweise einem Pistenpflegegerät, zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann ein Energieverbrauch erheblich verringert werden.

    [0046] Als weitere Verbraucher sind an den Verteiler 36 eine Heckfräse 46 mit Finisher sowie ein vorderes Pistenpflegegerät 48 angeschlossen. Das vordere Pistenpflegegerät kann gemäß der Fig. 1 bis 4 als Räumschild 12, als Frontschleuderfräse 22 oder als Half-Pipe-Fräser 26 ausgebildet sein. Schließlich verteilt der Verteiler 36 die Antriebsleistung noch auf eine Seilwinde 50 sowie Lüfter 52, wobei Motorkühlerlüfter und Ölkühlerlüfter in der Fig. 5 zusammengefasst dargestellt sind.

    [0047] Das Pistenpflegefahrzeug weist eine zentrale Verarbeitungseinheit 54 auf, die zahlreiche Steuer- und Regelfunktionen im Pistenpflegefahrzeug 10 übernimmt und beispielsweise mit Mikroprozessoren und Speichern ausgestattet ist. Die zentrale Verarbeitungseinheit 54 erhält von sämtlichen in Fig. 5 dargestellten Komponenten des Pistenpflegefahrzeugs Informationssignale und gibt an diese Komponenten auch Steuersignale aus, um geeignete Einstellungen an diesen Komponenten vorzunehmen. Der Informationsaustausch zwischen den Komponenten und der Verarbeitungseinheit 54 ist durch Pfeile oder Doppelpfeile angedeutet. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass die in der Fig. 5 vereinfacht dargestellten Funktionsblöcke, nämlich die Fahrantriebe 38, 40, die Kettenspanner 42, 44, die Pistenpflegegeräte 46, 48 am Heck bzw. am Bug des Pistenpflegefahrzeugs sowie die Winde 50 und die Lüfter 52 auch die erforderlichen Steuereinheiten und Sensoren umfassen, um beispielsweise die aktuelle Position, die aktuelle Drehzahl oder ähnliche Parameter von einem der Funktionsblöcke an die zentrale Verarbeitungseinheit 54 zu senden und um umgekehrt von der zentralen Verarbeitungseinheit 54 Steuersignale zu empfangen und diese in geeigneten Steuereinheiten umzusetzen und dadurch beispielsweise eine Position eines Pistenpflegegeräts über die Ansteuerung von Hydraulikzylindern oder eine Fräsdrehzahl über Ansteuerung eines Fräsmotors zu verändern. Darüber hinaus sind auch der Antriebsmotor 30, die Hydraulikpumpe 34 und der Verteiler 36 mit geeigneten Sensoren und Steuereinheiten versehen, um der zentralen Verarbeitungseinheit 54 Informationen über die aktuellen Einstellungen und Parameter zu übergeben und um Steuersignale von der zentralen Verarbeitungseinheit 54 in die gewünschten Einstellungen umsetzen zu können. Beispielsweise stimmt die zentrale Verarbeitungseinheit 54 die Einstellungen von Antriebsmotor 30, Hydraulikpumpe 34 und Fahrantrieben 38, 40 im Sinne eines möglichst guten Wirkungsgrades aufeinander ab. Beispielsweise kann einer Förderleistung der Hydraulikpumpe 34 und ein Übersetzungsverhältnis von Hydrostatgetrieben in den Fahrantrieben 38, 40 aufeinander abgestimmt werden.

    [0048] Die zentrale Verarbeitungseinheit 54 erhält darüber hinaus Eingangssignale von einem oder mehreren Navigationssystemen 56, um eine aktuelle Position des Pistenpflegefahrzeugs zu bestimmten. In an und für sich konventioneller Weise kann mittels der Navigationssysteme 56 und der zentralen Verarbeitungseinheit 54 auch eine Position des Pistenpflegefahrzeugs auf einem abgespeicherten Bodenprofil bestimmt werden, um in Abhängigkeit der aktuellen Fahrtrichtung des Pistenpflegefahrzeugs Informationen über das zu erwartende Gelände zu erhalten. Die Navigationssysteme 56 können beispielsweise ein Satellitennavigationssystem, ein terrestrisches Navigationssystem, beispielsweise mittels Funk- oder optischer Peilung von Referenzpunkten, sowie ein inertiales Navigationssystem umfassen, bei dem eine Positionsbestimmung mittels eines Kreiselkompasses und der seit einem bekannten Referenzpunkt zurückgelegten Distanzen erfolgt.

    [0049] Weiterhin erhält die zentrale Verarbeitungseinheit 54 Sensorsignale eines Neigungssensors 58, durch den eine Hangneigung über die Neigung des Fahrzeugs um seine Längsachse und um seine Querachse bestimmt werden kann.

    [0050] Darüber hinaus ist ein Messrechen 60 vorgesehen, der mehrere Messelektroden aufweist, die im Abstand zueinander angeordnet sind und in Kontakt mit dem Schnee im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs gebracht werden können. Zwischen den Elektroden des Messrechens 60 wird ein Leitwert des Schnees gemessen und an die zentrale Verarbeitungseinheit 54 übergeben. Auf ein Steuersignal der zentralen Verarbeitungseinheit 54 hin kann der Messrechen 60 in den Schnee abgesenkt oder angehoben werden. Weiterhin sind Schneetemperatursensoren 62 vorgesehen, die zweckmäßigerweise ebenfalls an dem Messrechen 60 befestigt sind, so dass gemeinsam mit einer Leitwertmessung die Temperatur des Schnees erfasst werden kann. Aus dem erfassten Leitwert und der Schneetemperatur kann die zentrale Verarbeitungseinheit 54 den Schnee im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs klassifizieren, beispielsweise ob Kunstschnee oder Naturschnee vorliegt, und daraufhin geeignete Einstellungen für die Pistenpflegegeräte vorgeben.

    [0051] Die zentrale Verarbeitungseinheit 54 erhält darüber hinaus Informationen von einem Schneehöhenmeßsystem 64. In Abhängigkeit der erfassten Schneehöhe kann die zentrale Verarbeitungseinheit 54 Einstellungen für Pistenpflegegeräte vorgeben, beispielsweise eine Position des Räumschilds verändern, um aus Bereichen mit großer Schneehöhe Schnee abzutragen und in Bereiche mit geringer Schneehöhe zu verschieben.

    [0052] Schließlich ist eine Anzeige- und Eingabevorrichtung 66 vorgesehen, auf der von der zentralen Verarbeitungseinheit 54 übergebene Informationen angezeigt werden können und mittels der ein Bediener Einstellungen vorgeben kann. Die vom Bediener gewünschten Einstellungen werden in Form von Signalen an die zentrale Verarbeitungseinheit 54 übergeben, die dann für die gewünschte Einstellung der Komponenten sorgt. Über die Anzeige- und Bedieneinheit 66 können beispielsweise von der zentralen Verarbeitungseinheit 54 vorgeschlagene Einstellungen für Pistenpflegegeräte und Fahrgeschwindigkeit angezeigt werden und ein Bediener hat dann die Wahl, den Vorschlag anzunehmen oder selbsttätig eine Einstellung vorzunehmen. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass die zentrale Verarbeitungseinheit 54 erforderliche Einstellungen automatisch vornimmt und über die Anzeige- und Bedieneinheit 66 einen Bediener über die vorgenommenen Einstellungen informiert.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Steuerung eines Pistenpflegefahrzeugs, mit einer Verteilung der von einem Antriebsmotor (30) des Pistenpflegefahrzeugs (10) zur Verfügung gestellten Antriebsleistung auf den Fahrantrieb (38, 40) und weitere Verbraucher (42, 44, 46, 48, 50, 52) des Pisten pflegefahrzeugs (10), wobei die Verteilung der Antriebsleistung unter Steuerung einer zentralen Verarbeitungs-einheit (54) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der zentralen Verarbeitungseinheit (54) eine unterschiedliche Verteilung der Antriebsleistung in Abhängigkeit einer vorgebbaren, veränderbaren Priorisierung des Fahrantriebs (38, 40), wenigstens eines Verbrauchers und/oder von Gruppen von Verbrauchern einstellbar ist.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise eine Priorisierung des Fahrantriebs (38, 40), wenigstens eines Pistenpflegegeräts (48, 46) und/oder einer Seilwinde (50) einstellbar ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Priorisierung einzelner Verbraucher (46, 48, 50) oder des Fahrantriebs (38, 40) Schwellwerte für die den weiteren Verbrauchern und/oder dem Fahrantrieb (38, 40) zur Verfügung stehende Antriebsleistung vorgebbar sind.
     
    4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schwellwerte für Ausgangsleistungsparameter des Fahrantriebs (38, 40), wie Fahrgeschwindigkeit, und/oder Ausgangsleistungsparameter der weiteren Verbraucher (46, 48, 50, 52), wie Fräsdrehzahl, vorgebbar sind.
     
    5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von Umgebungsparametern, wie Hangneigung, Seilwindenbetrieb, Schneedichte, Schneetemperatur und/oder Schneehöhe, von der Verarbeitungseinheit (54) eine Umstellung der Priorisierung einem Bediener vorgeschlagen oder automatisch vorgenommen wird.
     
    6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unter Steuerung der zentralen Verarbeitungseinheit (54) eine Abstimmung der Einstellung des Antriebsmotors (30), einer vom Antriebsmotor (30) angetriebenen Hydraulikpumpe (34) sowie eines Hydrostatgetriebes des Fahrantriebs (38, 40) vorgenommen wird, um die angestrebte Verteilung der Antriebsleistung bei geringer Verlustleistung zu erhalten.
     
    7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unter Steuerung der zentralen Verarbeitungseinheit (54) eine mittels einer Hydraulikbremse (38, 40) oder einer mit dem Radantrieb gekoppelten Hydraulikpumpe (38, 40) erzeugte Bremsleistung auf die mehreren Verbraucher (46, 48, 52) verteilt wird.
     
    8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der zentralen Verarbeitungseinheit (54) vorgebbare Fahrprogramme einstellbar sind, aufgrund derer die zentrale Verarbeitungseinheit (54) eine Einstellung eines Antriebsmotors (30), eines Fahrantriebs (38, 40) und/oder weiterer Verbraucher, wie ein Pistenpflegegerät (46, 48) oder eine Seilwinde (50), einem Bediener vorschlägt oder automatisch vornimmt.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Antriebsmotors (30), des Fahrantriebs (38, 40) und/oder weiterer Verbraucher (42, 44, 46, 48, 40, 52) innerhalb eines Fahrprogramms in Abhängigkeit von Umgebungsparametern, wie Position des Pistenpflegefahrzeugs (10), Schneehöhe und Schneedichte, Hangneigung und dergleichen, erfolgt.
     
    10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schneedichte mittels einer Leitwertmessung des Schnees im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs (10) und einer anschließenden Verarbeitung der Messwerte in einer zentralen Verarbeitungseinheit (54) bestimmt wird.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leitwertmessung mittels wenigstens zweier Elektroden (60) erfolgt, die mit dem Schnee im Bereich des Pistenpflegefahrzeugs (10) in Kontakt stehen und mit dem Pistenpflegefahrzeug (10) mitgeführt werden.
     
    12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messung der wahren Fahrgeschwindigkeit über Grund mittels eines Navigationssystems (56) und eine Messung einer Kettengeschwindigkeit erfolgt und dass in einer zentralen Verarbeitungseinheit (54) eine Verarbeitung der wahren Fahrgeschwindigkeit und der Kettengeschwindigkeit zur Schlupfermittlung erfolgt.
     
    13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit des ermittelten Schlupfes die zentrale Verarbeitungseinheit (54) eine Kettenspannung, eine Kettengeschwindigkeit und/oder Einstellungen von Pistenpflegegeräten (46, 48) und/oder eine Seilwinde (50) überprüft und gegebenenfalls verändert.
     
    14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messung der wahren Fahrgeschwindigkeit mittels eines Satellitennavigationssystems (56), eines terrestrischen Navigationssystems (56) und/oder eines inertialen Navigationssystems (56) sowie einer Verarbeitung der erfassten Daten in der zentralen Verarbeitungseinheit (54) erfolgt.
     
    15. Pistenpflegefahrzeug mit einem Antriebsmotor (30), einem Fahrantrieb (38, 40), weiteren Verbrauchern (42, 44, 46, 48, 50, 52) und Mitteln (34, 36) zum Verteilen einer Antriebsleistung auf den Fahrantrieb und/oder die weiteren Verbraucher sowie einer zentralen Verarbeitungseinheit (54) zur Steuerung der Mittel (34, 36) zum Verteilen der Antriebsleistung, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Verarbeitungseinheit (54) Einrichtungen zum Vorgeben einer veränderbaren Priorisierung des Fahrantriebs oder der weiteren Verbraucher bei der Verteilung der Antriebsleistung aufweist.
     
    16. Pistenpflegefahrzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Verarbeitungseinheit (54) Einrichtungen zum Vorgeben von Schwellwerten für die dem Fahrantrieb oder weiteren Verbrauchern zur Verfügung gestellte Antriebsleistung und/oder von Schwellwerten für Ausgangsleistungsparameter des Fahrantriebs und/oder der weiteren Verbraucher aufweist.
     
    17. Pistenpflegefahrzeug nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (58, 60, 62, 64) zur Erfassung von Umgebungsparametern, wie Hangneigung, Seilwindenbetrieb, Schneedichte, Schneetemperatur und/oder Schneehöhe, vorgesehen sind.
     
    18. Pistenpflegefahrzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche 15 bis 17 mit einer vom Antriebsmotor angetriebenen steuerbaren Hydraulikpumpe (34) sowie wenigstens einem steuerbaren Hydrostatgetriebe für den Fahrantrieb (38, 40), dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Verarbeitungseinheit (54) Einrichtungen zur Abstimmung der Einstellung des Antriebsmotors (30), der Hydraulikpumpe (34) sowie des wenigstens einen Hydrostatgetriebes des Fahrantriebs (38, 40) hinsichtlich einer geringen Verlustleistung aufweist.
     
    19. Pistenpflegefahrzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche 15 bis 18 mit wenigstens einer Hydraulikbremse (39, 41) oder einer mit dem Radantrieb gekoppelten Hydraulikpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Verarbeitungseinheit (54) Einrichtungen zur Verteilung einer durch die wenigstens eine Hydraulikbremse (39, 41) oder durch die Hydraulikpumpe erzeugten Bremsleistung auf die mehreren Verbraucher (46, 48) aufweist.
     
    20. Pistenpflegefahrzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche 15 bis 19, gekennzeichnet durch Mittel zur Schneedichtemessung mit wenigstens zwei in Form eines Rechens (60) angeordneten Elektroden zur Leitwertmessung.
     


    Claims

    1. A method for controlling a ski-run-maintenance vehicle having a distribution of drive power provided by a drive engine (30) of the ski-run-maintenance vehicle (10) to the propulsion drives (38, 40) and other consumers (42, 44, 46, 48, 50, 52) of the ski-run-maintenance vehicle (10), where the distribution of drive power is controlled by a central processing unit (54), characterized in that a varying distribution of drive power depending upon a prescribable, variable prioritisation of the propulsion drives (38, 40), at least one consumer, and/or groups of consumers may be set using the central processing unit (54).
     
    2. A method according to claim 1, characterized in that a prioritisation of the propulsion drives (38, 40), at least one ski-run-maintenance device (48, 46), and/or a winch (50) may be optionally set.
     
    3. A method according to claim 1 or claim 2, characterized in that thresholds for the drive power made available to other consumers and/or propulsion drives (38, 40) may be prescribed in conjunction with the prioritisation of individual consumers (46, 48, 50) or propulsion drives (38, 40).
     
    4. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that threshold values of output-power parameters of the propulsion drives (38, 40), such as travel speed, and/or output-power parameters of the other consumers (46, 48, 50, 52), such as rotation rates, may be prescribed.
     
    5. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that a change in prioritisation depending upon the values of ambient parameters, such as slope gradient, winch actuation, snow density, snow temperature, and/or snow depth, is proposed by the operator or automatically instituted by the processing unit (54).
     
    6. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that a coordination of the settings of the drive engine (30), a hydraulic pump (34) driven by the drive engine (30), and a hydrostatic drive of the propulsion drives (38, 40) controlled by the central processing unit (54) is instituted in order to obtain the desired distribution of drive power, combined with low power losses.
     
    7. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that braking power generated by a hydraulic brake (39, 40) or hydraulic pump (38, 40) coupled to the sprocket drive is distributed to the several consumers (46, 48, 52), controlled by the central processing unit (54).
     
    8. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that prescribable travel programmes, can be set by the central processing unit (54), by means of which the central processing unit (54) will automatically execute or propose to the operator settings of a drive engine (30), a propulsion drive (38, 40), and/or other consumers, such as a ski-run-maintenance device (46, 48) or winch (50).
     
    9. A method according to claim 8, characterized in that the settings of the drive engine (30), propulsion drives (38, 40), and/or other consumers (42, 44, 46, 48 ,40 ,52) under a given travel programme are correlated to the values of ambient parameters, such as the location of the ski-run-maintenance vehicle (10), snow depth, snow density, slope gradient, and similar.
     
    10. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that snow density is determined by measuring the electrical conductivity of the snow in the vicinity of the ski-run-maintenance vehicle (10) and subsequently processing the measured values on a central processing unit (54).
     
    11. A method according to claim 10, characterized in that electrical-conductivity measurements employ at least two electrodes (60) that are in contact with the snow in the vicinity of the ski-run-maintenance vehicle (10) and carried along by the ski-run-maintenance vehicle (10).
     
    12. A method according to any of the foregoing claims, characterized in that a measurement of true ground speed by means of a navigation system (56), and a measurement of a tread speed is carried out, and processing of true ground speed and tread speed by a central processing unit (54) in order to determine slippage rate.
     
    13. A method according to claim 12, characterized in that the central processing unit (54) checks a tread tensioning, a tread speed, and/or the settings of ski-run-maintenance devices (46, 48) and/or a winch (50), and varies them, if necessary, depending upon the slippage rate determined.
     
    14. A method according to claim 12 or claim 13, characterized in that measurement of true travel speed employs a satellite navigation system (56), a terrestrial navigation system (56), and/or an inertial navigation system (56), along with processing of the acquired data by the central processing unit (54).
     
    15. A ski-run-maintenance vehicle having a drive engine (30), a propulsion drive (38, 40), other consumers (42, 44, 46, 48, 50, 52), means (34, 36) for distributing drive power to the propulsion drive and/or other consumers, and a central processing unit (54) for controlling the means (34, 36) for distributing drive power, characterized in that the central processing unit (54) has facilities for prescribing a variable prioritisation of the propulsion drive or other consumers in conjunction with the distribution of drive power.
     
    16. A ski-run-maintenance vehicle according to claim 15, characterized in that the central processing unit (54) has facilities for prescribing thresholds for the drive power made available to the propulsion drive or other consumers and/or threshold values of output-power parameters of the propulsion drive and/or other consumers.
     
    17. A ski-run-maintenance vehicle according to claim 15 or claim 16, characterized in that means (58, 60, 62, 64) for acquiring the values of ambient parameters, such as slope gradient, winch actuation, snow density, snow temperature, and/or snow depth are provided.
     
    18. A ski-run-maintenance vehicle according to any of the foregoing claims 15 to 17 having a controllable, hydraulic pump (34) driven by the drive engine and at least one controllable, hydrostatic drive for operating the propulsion drives (38, 40), characterized in that the central processing unit (54) has facilities for coordinating the settings of the drive engine (30), the hydraulic pump (34), and the at least one hydrostatic drive of the propulsion drive (38, 40) in the interest of reducing power losses.
     
    19. A ski-run-maintenance vehicle according to any of the foregoing claims 15 to 18 having at least one hydraulic brake (39, 41) or a hydraulic pump coupled to the sprocket drive, characterized in that the central processing unit (54) has facilities for distributing a braking power generated by the at least one hydraulic brake (39, 41) or the hydraulic pump to the several consumers (46, 48).
     
    20. A ski-run-maintenance vehicle according to any of the foregoing claims 15 to 19, characterized in that means for measuring snow density involving at least two electrodes for measuring electrical conductivity arranged in the form of a rake (60) are provided.
     


    Revendications

    1. Procédé de commande d'un véhicule d'entretien des pistes, avec une répartition de la puissance motrice déployée par un moteur d'entraînement (30) du véhicule d'entretien des pistes (10) entre l'entraînement de déplacement (38, 40) et d'autres consommateurs (42, 44, 46, 48, 50, 52) du véhicule d'entretien des pistes (10), la répartition de la puissance motrice étant commandée par une unité informatique centrale (54), caractérisé en ce que, à l'aide de ladite unité informatique centrale (54), il est possible de régler la répartition de la puissance motrice en fonction d'une hiérarchisation, pouvant être fixée d'avance et modifiée, de l'entraînement de déplacement (38, 40), d'au moins un consommateur et/ou de groupes de consommateurs.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est possible, au choix, d'accorder la priorité à l'entraînement de déplacement (38, 40), à au moins un dispositif d'entretien des pistes (48, 46) et/ou à un treuil (50).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, lors de la hiérarchisation des consommateurs (46, 48, 50) et de l'entraînement de déplacement (38, 40), il est possible de fixer d'avance des valeurs limites pour la puissance motrice disponible pour les autres consommateurs et/ou l'entraînement de déplacement (38, 40).
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce qu'il est possible de fixer d'avance des valeurs limites pour des paramètres de puissance de départ de l'entraînement de déplacement (38, 40), tels que la vitesse de déplacement, et/ou des paramètres de puissance de départ des autres consommateurs (46, 48, 50, 52), tels que la vitesse de rotation de la fraise.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que, en fonction de paramètres extérieurs tels que la déclivité, le fonctionnement du treuil, la densité de neige, la température de la neige et/ou sa hauteur, l'unité de traitement (54) propose ou effectue automatiquement une modification de la hiérarchisation des utilisateurs.
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que, par l'intermédiaire de l'unité informatique centrale (54), il est possible de choisir le réglage du moteur d'entraînement (30), d'une pompe hydraulique (34) entraînée par le moteur d'entraînement (30) et d'une commande hydrostatique de l'entraînement de déplacement (38, 40), de façon à obtenir la répartition souhaitée de la puissance motrice avec des pertes en puissance minimales.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que, par l'intermédiaire de l'unité informatique centrale (54), une puissance de freinage générée par un frein hydraulique (38, 40) ou une pompe hydraulique associée à une entraînement des rous est répartie entre les divers consommateurs (46, 48, 52).
     
    8. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que, par l'intermédiaire de l'unité informatique centrale (54), il est possible de sélectionner des programmes de déplacement, sur la base desquels l'unité informatique centrale (54) propose à un operateur ou effectue automatiquement le réglage d'un moteur d'entraînement (30), d'un entraînement de déplacement (38, 40) et/ou d'autres consommateurs, tels qu'un dispositif d'entretien des pistes (46, 48) ou un treuil (50).
     
    9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le réglage du moteur d'entraînement (30), de l'entraînement de déplacement (38, 40) et/ou d'autres consommateurs (42, 44, 46, 48, 40, 52) s'effectue dans le cadre d'un programme de déplacement, en fonction de paramètres extérieurs, tels que la position du véhicule d'entretien des pistes (10), la hauteur de neige et sa densité, la déclivité, etc.
     
    10. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que la densité de la neige peut être déterminée à l'aide d'un mesure par valeur de référence effectuée dans la neige autour du véhicule d'entretien des pistes (10), puis d'un traitement des valeurs mesurées par une unité informatique centrale (54).
     
    11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une mesure par valeur de référence est effectuée à l'aide d'au moins deux électrodes (60) en contact avec la neige autour du véhicule d'entretien des pistes (10) et déplacées avec ledit véhicule (10).
     
    12. Procédé selon l'une quelconque des revendications ci-dessus, caractérisé en ce que la vitesse réelle de déplacement par rapport au sol est déterminée à l'aide d'un système de navigation (56) et la vitesse des chaînes est mesurée également, puis l'unité informatique centrale (54) traite la vitesse réelle de déplacement et la vitesse de chaîne pour calculer le glissement.
     
    13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que, à partir du glissement, l'unité informatique centrale (54) vérifie et éventuellement modifie la tension de chaîne, la vitesse de chaîne et/ou les réglages des dispositifs d'entretien des pistes (46, 48) et/ou le treuil (50).
     
    14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la mesure de la vitesse réelle de déplacement s'effectue à l'aide d'un système de navigation par satellite (56), d'un système de navigation terrestre (56) et/ou un système de navigation par inertie (56) ainsi que le traitement des données saisies par l'unité informatique centrale (54).
     
    15. Véhicule d'entretien des pistes composé d'un moteur d'entraînement (30), d'un entraînement de déplacement (38, 40), d'autres consommateurs (42, 44j 46, 48, 50, 52) et de moyens (34, 36) de répartir la puissance motrice entre l'entraînement de déplacement et/ou les autres consommateurs, ainsi que d'une unité informatique centrale (54) destinée à commander les moyens (34, 36) de répartition de la puissance motrice, caractérisé en ce que ladite unité informatique centrale (54) présente des dispositifs de préréglage de la hiérarchisation de l'entraînement de déplacement et des autres consommateurs dans la répartition de la puissance motrice.
     
    16. Véhicule d'entretien des pistes selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'unité informatique centrale (54) présente des dispositifs de préréglage de valeurs limites en matière de puissance motrice disponible pour l'entraînement de déplacement ou les autres consommateurs et/ou de valeurs limites en matière de paramètres de puissance de départ pour l'entraînement de déplacement et/ou les autres consommateurs.
     
    17. Véhicule d'entretien des pistes selon la revendication 15 ou 16, caractérisé par la présence de moyens (58, 60, 62, 64) de saisie de paramètres extérieurs tels que la déclivité, le fonctionnement du treuil, la densité, la température et/ou la hauteur de la neige.
     
    18. Véhicule d'entretien des pistes selon l'une quelconque des revendications 15 à 17, comportant une pompe hydraulique réglable (34) entraînée par le moteur d'entraînement, ainsi qu'au moins une commande hydrostatique pour l'entraînement de déplacement (38, 40), caractérisé en ce que l'unité informatique centrale (54) présente des dispositifs de détermination du réglage du moteur d'entraînement (30) de la pompe hydraulique (34), ainsi que d'au moins une commande hydrostatique de l'entraînement de déplacement (38, 40) en vue de pertes en puissance minimales.
     
    19. Véhicule d'entretien des pistes selon l'une quelconque des revendications 15 à 18 avec au moins un frein hydraulique (39, 41) ou une pompe hydraulique associée à un entraînement des rous, caractérisé en ce que l'unité informatique centrale (54) présente des dispositifs de répartition de la puissance de freinage générée par au moins un frein hydraulique (39, 41) ou par la pompe hydraulique entre les divers consommateurs (46, 48).
     
    20. Véhicule d'entretien des pistes selon l'une quelconque des revendications 15 à 19, caractérisé par des moyens de mesure de la densité de neige à l'aide d'au moins deux électrodes de mesure par valeur de référence, disposées en râteau (60).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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