(19)
(11) EP 1 760 208 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
03.09.2008  Patentblatt  2008/36

(43) Veröffentlichungstag A2:
07.03.2007  Patentblatt  2007/10

(21) Anmeldenummer: 06016340.9

(22) Anmeldetag:  04.08.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/76(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK RS

(30) Priorität: 30.08.2005 DE 102005041082

(71) Anmelder: SCHÖCK BAUTEILE GmbH
76534 Baden-Baden (DE)

(72) Erfinder:
  • Decker, Andreas
    77815 Bühl (DE)

(74) Vertreter: Peterreins, Frank 
Patent- und Rechtsanwälte Bardehle Pagenberg Dost Altenburg Geissler Galileiplatz 1
81679 München
81679 München (DE)

   


(54) System und Verfahren zur Herstellung von gedämmten Hohlwänden


(57) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hohlwand (1) mit einer ersten Wandschale (2) und aus einer zweiten Wandschale (3), die beabstandet von der ersten Wandschale (2) angeordnet ist, wobei die erste Wandschale (2) und die zweite Wandschale (3) durch Bewehrungsstäbe (5) miteinander verbunden sind. Erfindungsgemäß dienen die Bewehrungsstäbe (5) jeweils sowohl eine mechanische Verbindung zwischen der ersten Wandschale (2) und der zweiten Wandschale (3) bereitstellen als auch zur Festlegung der Wandstärke der Hohlwand (1). Dadurch werden diese beiden Funktionen durch die erfinderischen Bewehrungsstäbe erreicht im Gegensatz zum Stand der Technik, nach welchem für diese Funktionen unterschiedliche Bauteile vorgesehen wurden. Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Wärmedämmschicht (4) der Hohlwand - mit Ausnahme der Durchtrittslöcher für die Bewehrungsstäbe - kontinuierlich ausgebildet sein kann. Damit dringt beim Einfüllen von Frischbeton in den Hohlraum kein Beton in Unterbrechungen der Wärmedämmschicht, die so zu unerwünschten Wärmeleitungen führen können, da die Wärmedämmschicht unmittelbar und voll umschließend an den Außenkonturen der Bewehrungsstäbe anliegt. Auf diese Weise wird eine qualitativ hochwertigere Hohlwand mit einer deutlich besseren Wärmedämmeigenschaften erhalten.







Recherchenbericht