[0001] In undichten Gebäuden, wie insbesondere älteren Bauten, ist selten der Bedarf gegeben,
überhaupt über Innenbelüftung und Ventilation nachzudenken, da in Folge des steten
Eindringens von Außenluft die Innenluftqualität immer ausreichend ist. In steigendem
Maß Probleme in Gebäuden dieser Art bilden selbstverständlich der hohe Bedarf an Heizenergie
und die kalte Zugluft.
[0002] In modernen Gebäuden, die im Wesentlichen luftdichte Konstruktionen aufweisen, ist
eine andere Situation gegeben: Hier erfolgt nicht mehr die natürliche Belüftung, sodass
ohne Hilfe von Ventilatoren ein akzeptabler Luftaustausch und damit eine gute Innenraumluft-Qualität
in den meisten Fällen nicht mehr erreichbar ist.
[0003] Rein theoretisch können mit Hilfe der Druckdifferenz, welche durch Winde und Innen-
zu Außenlufttemperatur-Differenzen, kombiniert mit der Höhe der Gebäude, die nötigen
Kräfte für die Bewegung und Austausch der Innenraumluft bewirkt werden.
[0004] In der Praxis ist es jedoch nicht immer windig und die zur Verfügung stehenden Temperaturunterschiede,
sind z.B. im Sommer, sind nicht gegeben. Es ist jedenfalls dann eine kontinuierliche
und ausreichende Ventilation vonnöten, insbesondere dann, wenn sich Benutzer bzw.
Bewohner des Gebäudes in demselben befinden. Eine gewisse Basis-Ventilation ist selbst
zu jenen Zeiten, in welchen sich keine Menschen in dem Gebäude befinden, notwendig.
[0005] Der Bedarf an Ventilation basiert insbesondere auf den gasförmigen Emissionen, welche
die Böden, der Verkehr und die Industrie verursachen und weiters die Emissionen von
sich im Gebäude und in den Innenräumen befindlichen Materialien und Personen, wobei
insbesondere beim Stoffwechsel der Personen, die sich im Gebäude befinden, Feuchte
und auch nur Lebensaktivitäten eine wesentliche Rolle spielen. Welche dieser Typen
von Emissionen dominierend sind, hängt von der Gebäudekonze>ption und von der Art
der Benutzung desselben ab.
[0006] In Wohn- und Bürogebäuden ist der Stoffwechsel, also insbesondere das Atmen der Personen,
und die daraus resultierenden Kohlendioxid-Emissionen wichtig und in den meisten Fällen
für die Innenraum-Luftqualität grund-relevant: Entsprechend üblichen internationalen
Empfehlungen liegt beim CO
2-Niveau ein Wert von 1500 ppm ein Maximum, es sind daher tiefer liegende CO
2-Werte anzustreben.
[0007] Zu hohe CO
2-Werte verringern die geistige Beweglichkeit und führen zu schlechter Schlafqualität.
[0008] Häufig spielen auch die Feuchte von Haushalts- und Koch-Gasen eine Rolle für den
Bedarf an vermehrter Belüftung in Wohngebäuden.
[0009] Empfohlene relative Luftfeuchtigkeitswerte während der Heizperiode sollen möglichst
unter 40% relativer Luftfeuchte liegen. Als günstige Innenraum-Temperatur werden 21
bis 23°C empfohlen. Höhere Temperaturen und höhere Feuchtigkeit schaffen Voraussetzungen
für die Vermehrung von Milben und für das Auftreten und Wachstum von Schimmel. Sowohl
Milben als auch Schimmel führen zur Erhöhung von Allergie- und Asthma-Symptomen bei
den Benutzern bzw. Bewohnern. Diese Krankheiten haben in den letzten Dekaden in vielen
Ländern ein in steigendem Maß ernstes wirtschaftliches und gesundheitliches Problem
in vielen Ländern dargestellt.
[0010] Mit geeigneter Belüftung können diese Probleme wesentlich reduziert werden.
[0011] Empfohlene Werte für die Luftströmungs-Raten in Gebäuden sind typischerweise 5 bis
7 I Luft pro Sekunde und Person. Diese Werte hängen selbstverständlich vom Bautyp
des Gebäudes und von dem Niveau der Aktivitäten der sich darin bewegenden bzw. befindlichen
Personen ab.
[0012] In den einzelnen Ländern bestehen ziemliche Unterschiede in den Vorschriften für
Gebäude und in den Wegen, die Höhe der Luftströmung definiert auszudrücken.
[0013] Was den Ventilations-Radiator betrifft, so stellt ein derartiger Radiator eine Kombination
von zentralem Heizradiator und Lufteinlassvorrichtung dar.
[0014] Es ist bekannt, mechanische Abluft-Ventilationssysteme zu verwenden, wobei der benötigte
Unterdruck mittels Ventilator geschaffen wird.
[0015] Ventilations-Radiatoren bilden heute eine bekannte Anwendung und die ersten Patente,
welche einen Radiator zum Heizen, bei welchem die Frischluft von außen kommt, betreffen,
stammen schon aus den 1930er-Jahren.
[0016] Jedoch begann erst während der letzten Jahre ein starker Anstieg der Zahl an produzierten
und im Handel erhältlichen Ventilations-Radiatoren, welcher etwa um 1990 in Skandinavien
begann.
[0017] Moderne Ventilations-Radiatoren erhitzen nicht nur die in den Raum einströmende Luft
und verhindern kalten Luftzug, sondern mittels derselben wird die Luft gleichzeitig
auch gefiltert, also insbesondere von Staub befreit.
[0018] Ein weiteres Charakteristikum dieser Systeme besteht in der Aufheizung der Frischluft,
wenn der Thermostat die Wasserzirkulation im Heizkörper unterbrochen hat. Es besteht
die Möglichkeit, die Innenraumluft durch den kühlen Radiator fließen zu lassen und
damit den Radiatorkörper und mit demselben die hereinkommende Außenluft aufzuheizen.
Dies kann geschehen, wenn der Radiator kühler ist als die Raumtemperatur.
[0019] Wesentliche Voraussetzung für eine derartige Vorgangsweise ist, dass der Luftfluss
durch den Radiator genügend abgedichtet ist, und dass die Wärmetauschfläche des Radiators
auf der Raumseite groß genug ist.
[0020] Wichtig ist, den Druckabfall im neuen Ventilations-Radiator möglichst gering zu halten,
um ein Infiltrieren von Luft zu vermeiden. Diese Erfordernis stellt Anforderungen
an die Konstruktion des Heizgerätes sowie an den Luftfilter: Der Luftweg sollte möglichst
weit und offen sein und der Filter soll möglichst unnötigen Druckverlust vermeiden.
[0021] Feinfilter der F7-Klasse sind normalerweise die Grundvoraussetzung. Dies deswegen,
weil nur die Filter mit großer Oberfläche in Frage kommen. Die Filtergröße bzw. -fläche
hängt von den erwünschten Service- und Austauschzeiten bzw. -intervallen ab.
[0022] Wichtig ist schließlich auch, wie praktisch und einfach das Reinigen der Wände der
Führungen hinter dem Radiator sind und weiters, wie einfach die Lüftungs-Heizeinrichtung
selbst und der Tausch der Filter derselben sind. Diese Aktivitäten sollten vom Benutzer
auf simple Weise und ohne Handhabungsprobleme durchgeführt werden können.
[0023] Es ist heute eine große Zahl von derartigen Geräten bekannt geworden.
[0024] So existieren z.B. Ventilations-Radiator-System mit integrierten Filtern als eigens
für diesen Zweck konstruierte, aufwändige und teuere Sonderprodukte. Zum Filteraustausch
müssen dort die Gehäuse zu öffnen oder Teile der Anordnung schwenkbar sein.
[0025] Aus der
DE 200 21 244 U1 ist ein Zuluftgerät in Verbindung mit einem herkömmlichen Plattenheizkörper bekannt.
Über einen Zuluftkanal wird die Zuluft über den Heizkörper in den Raum geleitet, wobei
eine Kastenkonstruktion unter dem Heizkörper einen Filter aufnimmt. Die Kastenkonstruktion
ist genau auf den Heizkörper abgestimmt und dient als Heizkörperkonsole, an welcher
der Heizkörper schwenkbar gelagert ist. Bei dem Heizkörper mit Standard-Aufbau ist
die Gestaltung eines speziellen Drehgelenkes ebenfalls als aufwändige Sonderbauart
anzusehen. Eine Nachrüstung eines bereits installierten Heizkörpers ist mit einer
Anordnung gemäß dieser DE-U1 nicht möglich.
[0026] Weiters ist auf
DE 20218457 U1 hinzuweisen, welche eine Einrichtung zur Zufuhr von Außenluft in den Bereich eines
Heizkörpers beschreibt, welcher an einer Wandfläche befestigt ist, mit mindestens
einem Lufteinlass in der Wand mit mindestens einem im Wesentlichen horizontalen Kanalteil
als Außenwanddurchlass, einem sich vertikal zwischen einem Heizkörper und einer vertikalen
Wandfläche erstreckenden sowie einem Filter, wobei das mindestens eine sich vertikal
zwischen einem Heizkörper und einer vertikalen Wandfläche erstreckende Gehäuse als
Flachkanal ausgebildet ist, welcher in seinem unteren Bereich in eine Filtereinrichtung
mündet und die Ausmündung der Filtereinrichtung dem Heizkörper zugewandt und unterhalb
eines Heizkörpers angeordnet ist.
[0027] Viele der bekannten Geräte arbeiten an sich zufriedenstellend, und erfüllen dennoch
nicht voll die in der heutigen Zeit der immer perfekteren Bauweisen, Baumaterialien
und Baukonstruktionen, der rasch steigenden Heizkosten, des Klimawandels u. insbesondere
auch der einfachen Bedienung an sich und im Fall notwendiger Reparatur- oder Austauscharbeiten
an sie gestellten Forderungen.
[0028] Die
DE 199 83 748 T1 zeigt eine Einrichtung zur Zuführung von Außenluft unterseitig zu einem Heizkörper
mittels einem Flachkanal, der in eine Filtriereinrichtung mündet, wobei der Strom
der Außenluft nach aufwärts in den Bereich unterhalb des Heizkörpers und durch denselben
aufsteigend umgelenkt wird, wobei der Flachkanal in der Höhe des unteren Randes des
Heizkörpers eine sich von dort nach abwärts erstreckende Großöffnung aufweist und
an dem Flachkanal ein eine geneigte Luftumlenkplatte aufweisendes, eine oben angeordnete
und nach aufwärts gerichtete Luftausström-Öffnung bzw. -Großöffnung aufweisendes Luftumlenkbauteil
angeordnet ist.
[0029] Weiters zeigt die
DE 698 28 211 T2 eine Einrichtung zur Zuführung von Außenluft unterseitig zu einem Heizkörper mittels
einem Flachkanal, der in eine Filtriereinrichtung mündet, wobei der Strom der Außenluft
nach aufwärts in den Bereich unterhalb des Heizkörpers und durch denselben aufsteigend
umgelenkt wird und wobei der Flachkanal in der Höhe des unteren Randes des Heizkörpers
eine sich von dort nach abwärts erstreckende Großöffnung aufweist.
[0030] Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung für die Zuführung von Luft
aus dem Außenraum zu den von einem Heizmedium durchströmbaren Heizplatten od. dgl.
eines Heizkörpers gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche die im kennzeichnenden
Teil dieses Anspruches genannten Merkmale aufweist.
[0031] Der neue - Ventilations-Radiator bzw. die Luftzuführungs-Einrichtung zum Radiator
bzw. Heizkörper zeichnet sich durch große Luftstrom-Querschnittsfläche, einfachen
robusten Aufbau, einfache Zerlegbarkeit und einfachen Zusammenbau und damit einfache
Tauschbarkeit des Reinluft-Filters, dadurch leichte Zugänglichkeit im Falle von dessen
bzw. deren Reinigung und durch hohe Effektivität hinsichtlich Luftströmungsrate und
Annehmlichkeit der durch die neue Einrichtung in das Gebäude-Innere eingebrachten
Luft aus.
[0032] Der wesentliche Vorteil der neuen Frischluft-Zuführung gemäß der Erfindung besteht
darin, dass durch die neue gegenseitige Einschiebbarkeit von Luftumlenk-Lade und horizontal
zu durchströmendern Filterkörper eine wesentliche Vereinfachung bei gewünschter oder
notwendiger Auswechslung des beladenen Filterkörpers, der dann regeneriert werden
kann, gegen einen frischen Filterkörper gegeben ist.
[0033] Der Anspruch 2 gibt die jeweils günstigste Positionierung der nach oben gerichteten
länglichen Ausströmöffnung der Filteraufnahme- und Luftumlenklade der neuen Einrichtung
je nach Art und Bau des Heizkörpers an.
[0034] Der Anspruch 3 betrifft eine praktische Ausgestaltungsform des Frischluftzuführungs-Flachkanals
für eine einfache Aufhängung des mit der in das Gebäudeinnere gebrachten Frischluft
zu versorgenden Heizkörpers bzw. Radiators.
[0035] Die nach aufwärts und letztlich zum Radiator hin gerichteten Öffnungen, sowohl der
an die zum Gebäude-Inneren hin gerichteten Großöffnung des Flachkanals anzuschließenden
Flachkanal-Anschlusskassette, als auch der in dieselbe eingeschobenen Filteraufnahme-
und Luftumlenklade sind, da sie Längsseiten aufweisen, deren Länge dem Mehrfachen
von deren Breite entspricht, insbesondere zur Sicherung von deren mechanischer Stabilität
und ihrer Form mit Streben od. dgl. ausgestattet, wie dem Anspruch 4 zu entnehmen.
[0036] Um unnötige Turbulenzen in der in die Heizkörper von unten her einzuleitenden Frischluft
zu vermeiden, ist eine "gerundete" Ausbildung der - den in dem Flachkanal, gegebenenfalls
zuerst abwärts, und jedenfalls durch den Filter waagrecht geleiteten Frischluftstrom
nach oben zum Heizkörper hin lenkenden - im Wesentlichen waagrechten Kante in der
raum-seitigen Vorderwand der Filteraufnahme- und Luftumlenklade günstig, wie im Anspruch
5 geoffenbart.
[0037] Zur Regelung der in den Heizkörper von unten her einzubringenden und denselben durchströmenden
Menge an Frischluft dient günstigerweise eine die aufwärts gerichtete Ausströmöffnung
der Filteraufnahme- und Luftumlenklade mehr oder weniger abdeckende bzw. verbreiternde
oder verschmälernde Luftstrom-Regulierplatte gemäß Anspruch 6.
[0038] Um die Halterung dieser Platte in einer jeweils eingestellten bestimmten Position
zu gewährleisten und ein unbeabsichtigtes Verschieben derselben zu vermeiden, sind
positionshaltend kooperierende Halte- und Gegenhalteelemente, wie insbesondere beidseitig
seitlich wegragende Zähne an der Luftstromregulierplatte und entsprechende, mit denselben
eingreif-kooperierende Zahnleisten auf der Oberseite der Luftumlenklade vorzusehen,
wie dem Anspruch 7 zu entnehmen. Es sei hier betont, dass für diesen Zweck auch jede
andere, leicht zu handhabende Lösung, wie z.B. Klettband-Verschlüsse, in Frage kommt.
[0039] Um die mechanische Längsrichtungs-Stabilität der Luftstrom-Regulierplatte zu gewährleisten,
ist es, wie gemäß dem Anspruch 8 vorgesehen, günstig, wenn dieselbe mit Längssicken
od. dgl. versehen ist.
[0040] Um ein Seitwärts-Ausströmen der kalten Frischluft ohne deren Aufheizen zu vermeiden,
sind jeweils außen die Ausströmöffnung der Filteraufnahme- und Luftumlenklade seitabdeckende
Luftleitplatten, die von unten bis zum Heizkörper bzw. zu dessen Konvektionsblechen
reichen, wie sie im Anspruch 9 genannt sind, von Vorteil.
[0041] Eine dem zu heizenden Raum zugekehrte, leicht konkave Krümmung des raumseitigen Randes
der Bodenwandung des Flachkanals gemäß Anspruch 10 hat den Vorteil, dass dadurch Wandunebenheiten
die auf den wand-seitigen und wandanliegenden Rand der Bodenwandung wirken, ausgleichbar
sind, sodass die Flachkanal-Anschlusskassette möglichst geradlinig und dicht an die
Bodenwandung anschließbar ist.
[0042] Der Anspruch 11 betrifft eine vorteilhafte Form des nach oben gewölbten Führungs-
und Positionshaltegrates der Flachkanal-Anschlusskassette und dessen Anordnung sowie
des für die Aufnahme in demselben und für die Halterung der Flachkanal-Anschlusskassette
vorgesehenen, nach unten hin hohlen Haltegrates in der oberen Begrenzungswandung der
raumseitigen Großöffnung des Flachkanals, in welchen der oben genannte Haltegrat der
Flachkanal-Anschlusskassette passend eingesetzt werden kann.
[0043] Schließlich betrifft der Anspruch 12 die nähere Ausgestaltung der unter der Flachkanal-Anschlusskassette
für deren Halterung vorgesehenen Halteleisten-Kombinations-Verriegelung.
[0044] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
[0045] Es zeigen die Fig. 1 eine Schrägansicht des neuen Ventilations-Radiator-Systems mit
der erfindungsgemäßen Zuführungseinrichtung für Frischluft in einen Heizkörper, die
Fig. 2 ebenfalls in Schrägansicht im Wesentlichen die gleiche Luft-Zuführungseinrichtung
samt Heizkörper in Explosions-Darstellung, jeweils von rechts oben, die Fig. 3 die
gleiche Einrichtung in einer Schrägansicht von rechts unten, die Fig. 4 eine Schrägansicht
des Flachkanals für die Luftzuführung, die Fig. 5 eine derartige Ansicht der Flachkanal-Anschlusskassette,
die Fig. 6a, 6b und 6c Ansichten der Filteraufnahme- und Luftumlenklade der neuen
Einrichtung mit Luftregulierplatte von oben, die Fig. 7a, 7b und 7c eine Ansicht der
Luftstrom-Regulierplatte von oben, sowie ein Detail des linken Randes der eben genannten
Platte, die Fig. 8 die Ansicht eines Schnittes durch den Unterteil der neuen Einrichtung
mit der für die Lagehalterung der Flachkanal-Anschlusskassette vorgesehenen Gleitleisten-Verriegelung
und die Fig. 9 und 10 Ansichten von Abstandshaltern für zwei verschiedene Arten von
Radiatoren bzw. Heizkörpern.
[0046] In Fig. 1 und insbesondere in Fig. 2 ist die neue Frischluft-Zuführungseinrichtung
100 mit an eine hier nicht gezeigte Außen-Wand-Mauer 9 od. dgl. flach anzuschließenden,
rückseitig zur Wand 9 und zur Außenseite As hin offenem Luftzuführungs-Flachkanal
2 mit beidseitigen seitlichen Wandanliege-Fortsätzen 22 und unterer, nach vorne, also
zum zu heizenden Raum Rh bzw. zur Innenseite eines Raumes hin gerichteter Großöffnung
20 mit oberer und unterer Begrenzungswandung 28 und 29 gezeigt.
[0047] An diese Wandungen 28, 29 und an die Frischluft-Ausström-Großöffnung 20 ist mit ihrer
rückseitigen, im Wesentlichen gleich großen und gleich dimensionierten Frischlufteinlauf-Öffnung
30 die mittels gratartig aufgewölbter länglicher Halteleiste 383 in Lage haltbare
Flachkanal-Anschlusskassette 3 mit beidseitigen Seitenwandungen 32 an den Flachkanal
2 bzw. an dessen Großöffnung 20 angeschlossen.
[0048] In dieselbe ist von der Raumseite Rh bzw. von vorne eine Filteraufnahme- und Luftumlenklade
5 mit zum Raum Rh hin gerichteter Vorderwand 51 mit horizontaler Luftumlenkkante 57
und schrägen unterem Wandabschnitt eingeschoben, die eine Ablenkung der aus den Flachkanal
2 kommenden und dann waagrecht nach vorne hin aus demselben ausströmenden Frisch-
bzw. Außenluft Al von der Außenseite As der Wand 9 durch die längliche aufwärts gerichtete
Luft-Ausströmöffnung 35 der Flachkanal-Anschlusskassette 3 mit den Querstreben oder
Septen 36 nach oben hin zur Unterseite eines Heizkörpers 8 hin bewirkt.
[0049] Mit der Bezugsziffer 6 ist die gesamte neuartige Filter-Einschubeinheit bezeichnet.
[0050] Die Fig. 2 erläutert - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - die
erfindungsgemäße Lüftungs-Einrichtung 100 näher:
[0051] Durch ein die Außenwand 9 durchsetzendes Rohr 92 tritt Außenluft AI bzw. Frischluft,
vom Raum außerhalb der Wand 9, also von der Außenseite As her in den Innenraum des
allseitig an die Wandinnenseite 95 anliegenden, die Breite bf aufweisenden Flachkanals
2 ein und strömt von dort im wesentlichen etwa waagrecht aus der etwa das untere Drittel
oder Viertel der Höhe des Flachkanals 2 in dessen voller Breite bf betreffende, durch
Seitenwände, Bodenwand 29 und obere Wandung 28 begrenzte Großöffnung 20 aus.
[0052] Der Oberteil des Flachkanals 2 kann für den Fall, dass sogenannte Teleskop-Luftführungen
vorgesehen sind, oben offen sein. Dafür sind Durchbrechungen bzw. Öffnungen 201 in
der Vorderwand 200 desselben vorgesehen, die entlang der oberen Kante des Flachkanals
2 angeordnet sind.
[0053] Seitlich ragen vom Flachkanal 2 beidseitig wand-anliegende Fortsätze 22 weg, an welchen
jeweils die vertikalen Trageleisten 85 für die Heizkörper-Halteleisten 851 mit Haltehaken
für den hier eine größere Breite bh als die Flachkanal-Breite bf aufweisenden Heizkörper
8 mit raum- und wandseitiger Heizplatte 80 und zwischen denselben angeordneten bzw.
dieselben miteinander verbindenden Konvektionsblechen 83 angeordnet sind. Für den
richtigen Abstand des Heizkörpers 8 von der Vorderwand 200 des Flachkanals 2 sorgen
Abstandhalter 853, 854 je nach Typ des Heizkörpers 8.
[0054] Die beiden vertikalen Schmalseiten des Heizkörpers 8 sind jeweils durch - ein, ein
seitliches Ausströmen der von unten her zugeführten Reinluft RI verhinderndes - von
der Höhe Hu von dessen Unterseite nach abwärts ragendes Luftleitblech 84 "verlängert".
[0055] Mit einer gratartig aufgewölbten Führungs- und Halteleiste 383 greift die obere Wand
38 der Flachkanal-Anschlusskassette 3 in eine entsprechende von unten her hohle, ebenfalls
etwa grat-artige Halterinne 283 im oberen Begrenzungswandstück 28 der Flachkanal-Großöffnung
20 ein.
[0056] Um nun die Flachkanal-Anschlusskassette 3 einerseits lösbar, andererseits aber im
Funktionszustand stabilisiert in Lage haltbar zu gestalten, sind unterseitige, in
entsprechende - hier nicht sichtbare - Einstecköffnungen od. dgl. unterhalb der unteren
Begrenzungswand 29 der Flachkanal-Großöffnung 20 einstreckbare Gleitverriegelungsleisten
303 vorgesehen, deren genauer Aufbau später näher erläutert wird. Auf diese Weise
ist die, eine vollflächige wandseitige Öffnung 30 und eine raumseitige ebenfalls vollflächige
Öffnung 31 aufweisende, praktisch nur mit einer rundum angeordneten Wandung 39, 32,
38, 32 gebildete Flachkanal-Anschlusskassette 3 an den Flachkanal 2 bzw. an dessen
Großöffnung 20 angeschlossen.
[0057] Die soeben genannte Flachkanal-Anschlusskassette 3 weist raumseitig eine sich voll
über deren volle Breite erstreckende, nach oben hin offene, längliche bzw. langrechteckige
Öffnung 35 mit Verstärkungsstreben bzw. -trennwänden 36 für das Ausströmen von gereinigter
Luft RI nach oben hin auf.
[0058] In diese Flachkanal-Anschlusskassette 3 ist durch deren raumseitige, also vordere
Öffnung 31 die Filteraufnahme- und Luftumlenk-Lade 5 mit ihren beidseitigen Seitenwänden
52 und ihrer - einen unten nach vorne überhängend schrägen und einen über eine gegebenenfalls
abgerundete Kante 57 von dort ausgehenden, im Wesentlichen vertikalen, oberen Abschnitt
aufweisenden Vorderwand bzw. Luftumlenkplatte 51 einschiebbar. Die eben genannte Lade
5 weist nach oben hin - ebenfalls vorder- bzw. raumseitig - eine hier längs-rechteckige,
ebenfalls mit Stabilisierstreben 56 ausgestattete Auslassöffnung 55 für dieselbe letztlich
im Wesentlichen senkrecht aufwärts durchströmende Reinluft RI auf.
[0059] Oberseitig ist auf der Filteraufnahme- und Luftumlenk-Lade 5 eine in Richtung zum
Flachkanal 2 oder in Richtung zum zu beheizenden Raum Rh hin verschiebbare Luftregulierplatte
54 angeordnet, mittels welcher die Reinluft-Ausströmöffnung 55 mehr oder weniger breit,
voll oder aber gar nicht abdeckbar ist.
[0060] Von rückwärts her ist durch die dortige Lufteinlauf-Öffnung 50 der Filteraufnahme-und
Luftumlenk-Lade 5 das die volle Innen-Querschnittsfläche der genannten Lade 5 füllende,
etwa länglich-quaderförmige Filterpaket 4 für die Reinigung und Umwandlung der von
rückwärts kommenden noch belasteten, dieses Filterpaket 4 waagrecht durchströmenden
Frisch- bzw. Außenluft AI in die raumseitig, praktisch noch waagrecht aus dem Filter
4 nach vorne austretende, möglichst staub- und keimfreie Reinluft RI einschiebbar.
[0061] Die aus der raumseitigen bzw. vorderen Fläche bzw. Vorderseite 41 des Filters 4 etwa
waagrecht ausströmende Reinluft RI wird im Raum Rz zwischen dieser Filter-Vorderseite
41 und der Luftumlenkplatte 51 der Filteraufnahme- und Luftumlenk-Lade 5 mittels dieser
vorderseitigen Luftumlenkplatte 51 mit der waagrechten, vorzugsweise etwas abgerundeten,
Kanten 57 zuerst schräg und dann vertikal nach aufwärts zu der länglichen Luft-Ausströmöffnung
55 mit Streben bzw. Trennwänden 56 hin abgelenkt.
[0062] Die in ihren Dimensionen und auch sonst aufeinander abgestimmten Komponenten Flachkanal-Anschlusskassette
3, in dieselbe einschiebbare Filteraufnahme-und Luftumlenk-Lade 5 und das in dieselbe
einsetzbare Filterpaket 4 bilden insgesamt die - eine Objektbreite bo aufweisende
- Luftumlenk-Einschubeinheit 6 der neuen Luftzuführungs-Einrichtung 100 für den Heizkörper
8.
[0063] Die Fig. 3 gewährt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - einen
Blick auf die erfindungsgemäße Ventilations-Radiator-Einrichtung 100 von rückwärts,
also von der nicht gezeigten Wand und von unten her:
[0064] Hier ist deutlich ersichtlich, dass das die Wand durchsetzende, die Frisch-Luft von
der Außenseite As her zuführende Luftzufuhrrohr 92 im wesentlichen etwa in einer Höhe
in den Flachkanal 2 oder etwas darüber mündet, wo dieser seine Luftausström-Großöffnung
20 aufweist, durch welche die "Rückseite" des Filterpaketes 4 deutlich sichtbar ist.
[0065] Die Fig. 4 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - den für
das Aufnehmen und die Weiterleitung der Außenluft AI in seinem Inneren vorgesehenen
Flachkanal 2 näher: Dessen dem zu heizenden Raum Rh zugewandte Großöffnung 20 ist
nach oben hin durch die vorragende Begrenzungswandung 28 und unter- bzw. bodenseitig
durch die Bodenwandung 29 begrenzt.
[0066] Die obere Begrenzungswandung 28 weist die nach oben gewölbte, langgezogene, gratartige
Halteleiste 283 auf, während unter der Bodenwandung 29 hier nicht sichtbare, später
zu erläuternde Einsteckausnehmungen für das Einstecken von GleitVerriegelungsleisten
... für die Halterung der Anschlusskassette 3 in Lage aufweist. Für die Bodenwandung
29 ist kein ganz exakt linear einzuhaltender wandseitiger Rand 291 notwendig.
[0067] Um Unebenheiten der Wandinnenfläche auszugleichen, ist daher vorgesehen, dass der
Rand 292 zur Mittelzone Mz hin von vornherein mit zum Raum Rh hin leicht konkaver
Krümmung ausgebildet ist, wie durch einen Pfeil Kk symbolisiert.
[0068] Die Flachkanal-Anschlusskassette 3 der Fig. 5 - mit sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen
- weist auf der Innenseite ihrer bodenseitigen, die Öffnungen 30 und 31 begrenzenden
Längs-Begrenzungswandung 39 Einschubleisten 395 auf. Aus der oberen Begrenzungswandung
38 ragt in unmittelbarer Nähe zu deren wand-seitigem Längsrand die sich gratartig
aufwölbende Halteleiste 383 nach oben.
[0069] Die in den Fig. 6a bis 6c - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen -
gezeigte Filteraufnahme- und Luftumlenklade 5 beherbergt in ihrem wandseitigen, im
Wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Innenraum-Abschnitt den etwa
längsquaderartig geformten Luftfilter 4, wobei die durch den Flachkanal einströmende
Außenluft AI bei der Zuluft-Großöffnung 50 der Luftumlenklade 5 einströmt, den Filterkörper
4 waagrecht durchströmt, dort von den Luft-Verunreinigungen befreit wird und als Reinluft
RI vorderseitig - noch im wesentlichen waagrecht aus dem Filterkörper 4 austretend
- in den vorderseitig durch die Luftumlenkplatte 51 begrenzten Umlenkraum Rz strömt,
dort letztlich vertikal nach oben hin umgelenkt wird und schließlich die Lade 5 durch
die Längsöffnung 55 vertikal nach oben hin strömend verlässt.
[0070] Auf der oberen Begrenzungswand 58 der Lade 5 liegt hier die mit unterseitigen Längs-Sicken
543 und beidseitig seitlichen Zahnreihen 541 mit seitlich wegragenden Zähnen 542 ausgestattete,
quer verschiebbare und mittels der miteinander kooperierenden Zähne 542 und 582 der
beidseitig seitlichen Zahnleisten 581 der Lade 5 festlegbare Luftregulierplatte 54
auf, mittels welcher die Breite der Luftausströmöffnung 55 und somit die Luftstrom-Menge
direkt einstellbar ist.
[0071] Weiters zeigen die Fig. 7a und 7b - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen
- die Luftregulierplatte 54 mit den sich längserstreckenden, zueinander parallelen,
zu deren Längssteifigkeit beitragenden Sicken 543 und den beidseitigen Zahnreihen
541 mit jeweils seitlich nach außen ragenden Zähnen 542.
[0072] Wie die Fig. 7c zeigt, kann die Oberseite der Luftregulierplatte 54 nach Art eines
sehr flachen, glatten Daches ausgebildet sein.
[0073] Die Fig. 8 zeigt die Verriegelungsleisten-Kombination 303 mittels welcher die Flachkanal-Anschlusskassette
3 in der für die vorgesehenen Lage gehalten wird, wobei deren gratartige Längsaufwölbung
383 in die entsprechend geformte, nach unten hin rinnenartig offene, gratartige Längsaufwölbung
283 am Flachkanal 2 eingreift.
[0074] Die Verriegelungs-Leistenkombination 303 besteht aus zwei relativ zueinander verschiebbaren
Leisten, nämlich aus Leiste 306 mit nach oben gerichteten Einhak-Dorn 307, der in
eine Ausnehmung 207 des jeweiligen Haltekörpers 205 einbringbar ist und aus der in
eine waagrechte Einsteck-Ausnehmung 206 am Haltekörper 205 einsteckbaren Leiste 301
mit abwärts gerichteten Führungsdornen 302 und unterseitiger Führung 308. Nach Ziehen
der Einsteckleiste 301 aus der Ausnehmung 206 fällt die Leistenkombination 303 herunter,
der Dorn 307 der oberen Leiste 306 fällt aus der Vertikalausnehmung 207 und damit
ist die Flachkanal-Anschlusskassette 3 frei abnehmbar, da deren gratartige Aufwölbung
383 dann aus der Rinne der Aufwölbung 283 fällt und nicht mehr in Eingriff mit derselben
steht.
[0075] Die Fig. 9 und 10a und 10b zeigen zwei zwischen der Heizkörper-Einhakleiste 851 und
dem Heizkörper anzuordnende Abstandshalter 853, 854 für zwei unterschiedliche Typen
von Heizkörpern, wobei der Abstandhalter 853 dicker gebaut ist und einen größeren
Abstand von 15,5 mm und der Abstandshalter 854 dünner gebaut ist und einen geringeren
Abstand zwischen Heizkörper 8 und Heizköper-Einhängleiste 851 von 10,5 mm gewährleistet.
1. Einrichtung für die Zuführung von Luft (AI) aus dem Außenraum (Ar) zu den von einem
Heizmedium (Hm) durchströmbaren Heizplatten (80), eventuell mit Konvektionsblechen
(83), od. dgl. eines Heizkörpers (8) von dessen Unterseite her mit mindestens einem
Außenluft-Einlass (92) an der Außenseite (As) einer Gebäudewand (9), welcher in einen
die Außenluft (AI) dann im Wesentlichen aufnehmenden und weiter führenden, vorzugsweise
relativ zum Heizkörper (8) mittig angeordneten bzw. gegebenenfalls der Breite (bh)
des Heizkörpers (8) entsprechende Breite (bf) aufweisenden, an der Innenseite (Is)
der Gebäudewand (9), vorzugsweise an dieselbe anliegend angeordneten Luftaufnahme-
und -führungs-Flachkanal (2) mündet, welcher Flachkanal (2) seinerseits unterseitig
in eine Filtereinrichtung (6) mit einem von der Außenluft (Al) zu durchströmenden
Filter (4) mündet und dann der Strom der Außenluft (Al) nach aufwärts hin in den Bereich
unterhalb des Heizkörpers (8) und durch denselben aufsteigend umlenkbar ist, wobei
der Flachkanal (2) im Wesentlichen in Höhe (Hu) des unteren Randes (81) des Heizkörpers
(8) oder darunter eine sich von dort nach abwärts hin erstreckende, im wesentlichen
die volle Breite (bf) des genannten Flachkanals (2) einnehmende Großöffnung (20) aufweist
und an dem Flachkanal ein eine geneigte Luftumlenkplatte aufweisendes und eine oben
angeordnete und nach aufwärts gerichtete Luftausström-Öffnung bzw. -Großöffnung aufweisendes
Luftumlenkbauteil angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Luftumlenkbauteil so ausgebildet ist, dass an die Großöffnung (20) des Flachkanals
(2) eine - einström- und ausströmseitig jeweils eine im wesentlichen gleich dimensionierte
Großöffnung (30,31) und im wesentlichen die Breite (bf) aufweisende - Flachkanal-Anschlusskassette
(3) einer Filter-Einschubeinheit (6), vorzugsweise mittels Einhängemechanismus (283,
383) od. dgl., lösbar angeschlossen ist,
- dass in die genannte Flachkanal-Anschlusskassette (3) eine die vorder- bzw. raumseitige
geneigte Luftumlenkplatte (51) aufweisende, beidseitig mit seitlichen Begrenzungswandungen
(52), nach oben hin mit einer deren Oberseite (58) der in deren der genannten Breite
(bf) entsprechenden Länge nach zumindest teilweise deckenden und raumseitig mit Streben
(56) od. dgl. ausgestatteten, länglichen Luftausströmöffnung (55) und rück- bzw. wandseitig
ebenfalls eine - im Wesentlichen die gleiche Querschnittsfläche wie die bisher genannten
Großöffnungen (30,31) aufweisende - Laden-Großöffnung (50) aufweisende Filteraufnahme-
und Luftumlenk-Einschublade (5) von vorne bzw. vom zu heizenden Raum (Rh) her im Wesentlichen
horizontal eingeschoben ist,
- in welche ein deren gesamte, der Querschnittsfläche der Laden-Großöffnung (50) entsprechende
Innen-Querschnittsfläche deckender, im Wesentlichen an der raumseitigen bzw. vorderen
Längskante (381) der oberen Begrenzungswandung (38) der Flachkanal-Anschlusskassette
(3) endender, vorzugsweise quaderförmiger, von der Außenluft (AI) im Wesentlichen
horizontal zu durchströmender und dieselbe reinigender Filterkörper (4) von deren
Rückseite her horizontal eingeschoben ist, und
- dass in dem Raum (Rz) zwischen der Ausströmseite (41) des Filterkörpers (4) und der geneigten
Luftumlenkplatte (51) der Filteraufnahme- und Luftumlenklade (5) die im Wesentlichen
waagrecht den Filterkörper (4) durchströmende und dann nach aufwärts hin umgelenkte,
gefilterte Reinluft (Rh) durch die längliche Ausströmöffnung (55) in im Wesentlichen
voller Objekt- Breite (bo) nach aufwärts hin gerichtet von unten her in den Heizkörper
(8) aufsteigend umlenkbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die nach oben gerichtete längliche Ausströmöffnung (55) der Filteraufnahme- und Luftumlenklade
(5) für die gefilterte Reinluft (RI)
- bei Heizkörpern (8) mit nur einer Heizplatte (80) in den Raum zwischen den raumseitiger
Außenfläche (20) des Flachkanals (2) und der genannten Heizplatte (80),
- bei Heizkörpern (8) mit zwei Heizplatten (80) in den Raum zwischen den beiden Heizplatten
(80) mit den eventuell dort angeordneten Konvektionsblechen (83) und
- bei Heizkörpern (8) mit drei oder mehr Heizplatten (80) in den Raum zwischen der
raumseitigen, zum Raum hin freien Heizplatte (80) und der zum Flachkanal (2) hin folgenden,
benachbarten Heizplatte (80) mit den eventuell dort angeordneten Konvektionsblechen
(83) gerichtet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftzuführungs-Flachkanal (2) beidseitig seitlich von seinem Körper wegragende,
Fortsätze (22) aufweist, an welchen Halterungsschienen (85) mit Halterungen, insbesondere
Einschnapphalterungen, für den Heizkörper (8) bzw. für dessen Einhängeleiste (851)
lösbar befestigt bzw. befestigbar sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Flachkanal-Anschlusskasette (3) als auch die Filteraufnahme- und Luftumlenklade
(5) nach aufwärts weisende, im wesentlichen die volle Breite (bo) der genannten Objekte
(3,5) einnehmende, vorzugsweise mit Septen, Streben (36,56) od. dgl. ausgestattete
Reinluft-Ausströmöffnungen (35,55) aufweisen.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorderseitige geneigte Luftumlenkplatte (51) der Filteraufnahme- und Luftumlenklade
(5) mit zumindest einer, vorzugsweise gerundeten, Horizontal-Kante (57) ausgebildet
ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Filteraufnahme- und Luftumlenklade (5) oberseitig eine zum zu heizenden Raum
(Rh) bzw. nach vorne oder zur Wand (9) bzw. nach rückwärts horizontal verschiebbare,
deren nach aufwärts gerichtete Reinluft-Ausströmöffnung (55) mehr oder weniger abdeckende,
längliche Luftstrom-Regulierplatte (54) aufweist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luftstrom-Regulierplatte (54) - für deren Halterung in einer eine gewünschte
Breite des Luftspaltes (55) für das Ausströmen der Reinluft RI gewährleistenden Position
auf der Oberseite (58) der Filteraufnahme- und Luftumlenklade (5) - an ihren beiden
Schmalseiten mit einer Zahnleiste bzw. Seitenrandzahnung (541) mit bevorzugt seitlich,
wegragenden Zähnen (542) ausgebildet ist, welche mit entsprechenden beidseitigen,
seitlichen Gegenzahnleisten (581) mit einander zugekehrten Zähnen (582) an der Oberseite
(58) der Filteraufnahme- und Luftumlenklade (5) kooperierbar sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich-net,
dass die Luftstrom-Regulierplatte (54) mit, insbesondere zu deren mechanischer Festigkeit
beitragenden, längsseiten-parallelen Längssicken (543) versehen ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass für den Anschluss an den Heizkörper (8) sich von der Filter-Einschubeinheit (6),
vorzugsweise zumindest bis zum unteren Ende bzw. Rand von dessen Konvektionsblechen
(83), nach aufwärts erstreckende seit-abdeckende Luftleitplatten (84) vorgesehen sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass - insbesondere zur Ausgleichung von Unebenheiten der Wand (9) bzw. von deren zum
zu heizenden Raum (Rh) weisenden Wandfläche - der zum Raum (Rh) hinweisende Rand (292)
der unteren bzw. boden-nahen Begrenzungswandung (29) der Großöffnung (20) des Flachkanals
(2) mit gegen dessen Mittelzone (Mz) bzw. zur Mitte hin leichter Krümmung eingebuchtet,
also zum zu heizenden Raum (Rh) hin leicht konkav gekrümmt, ausgebildet ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der oberen bzw. bodenfernen Begrenzungswandung (28) der Großöffnung (20) des Flachkanals
(2) eine dort knapp entlang der raumseitigen Außenfläche (200) des Flachkanals (2)
verlaufende nach oben hin gerichtete Aufgratung (283) angeordnet ist, in welche eine
letztlich pass-sitzende Aufgratung (383) entlang dem wandseitigen bzw. flachkanal-seitigen
Längsrand der oberen Begrenzungswandung (38) der Flachkanal-Anschlusskassette (3)
von unten her eingeschoben ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Halterung der Flachkanal-Anschlusskassette (3) in Lage unterhalb des Flachkanals
(2) in einem der dortigen zumindest beidseitig angeordneten Haltekörper (205) waagrechte
Einsteckausnehmungen (206) angeordnet sind, in welche eine Gleitleisten-Verriegelungs-Einrichtung
(303) mit einer die Flachkanal-Anschlusskassette (3) unterseitig in Lage haltenden
unteren, in die Einsteckausnehmung (206) einsteckbaren Halteleiste (301) unterstützbar
ist, auf welcher eine längsverschiebliche Leiste (306) mit einem nach aufwärts gerichteten
Haltedorn (307) gleitbar ist, welcher im Funktionszustand in eine entsprechende, nach
aufwärts gerichtete Ausnehmung (207) des Haltekörpers (205) eingeführt ist.