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EP 1 178 002 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.11.2008 Patentblatt 2008/45 |
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Anmeldetag: 18.07.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Abstützkonstruktion einer Aufzugsanlage
Supporting structure for elevator plant
Structure de support pour installation d'ascenseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.2002 Patentblatt 2002/06 |
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Patentinhaber: ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH |
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73765 Neuhausen a.d.F. (DE) |
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Erfinder: |
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- Selg, Josef, Dipl.-Ing.
72644 Oberboihingen (DE)
- Schlecker, Helmut, Dipl.-Ing.
73207 Plochingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner Patentanwälte |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 631 968 US-A- 3 910 383
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DE-U- 29 820 753
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage zum Transport von Lasten und/oder Personen
in einem Aufzugsschacht mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1.
[0002] Eine längs Führungsschienen bewegbare Aufzugskabine ist beispielsweise aus der internationalen
Offenlegungsschrift
WO 98/39242 bekannt. Hierbei ist zur Halterung der Aufzugskabine an den Führungsschienen ein
Tragrahmen vorgesehen, auf den die Aufzugskabine aufgesetzt ist. Der Aufzugskabine
ist ein Hydraulik-Seilantrieb zugeordnet mit einem Hydraulik-Hubzylinder, der zwischen
zwei Führungsschienen angeordnet ist. Die Führungsschienen sind an einer Wand des
Aufzugsschachtes im Abstand zu dieser gehalten und stützen sich unmittelbar am Boden
des Aufzugsschachtes ab.
[0003] In der europäischen Offenlegungsschrift
EP 0 631 968 A2 wird eine Aufzugsanlage beschrieben, bei der die Aufzugskabine an zwei Führungsschienen
verfahrbar gehalten ist. Zwischen dem Boden des Aufzugsschachtes und dem bodenseitigen
Ende der Führungsschienen ist ein Aufnahmeraum angeordnet zur Aufnahme einer Antriebseinrichtung,
um auf diese Weise Einbauraum einzusparen. Die Antriebseinrichtung ist derart an die
Ausgestaltung der Führungsschienen angepaßt, daß ihre Breite im wesentlichen mit dem
Abstand der Führungsschienen übereinstimmt und ihre Tiefe praktisch der Tiefe des
zum Einsatz kommenden Gegengewichtes entspricht. Die Führungsschienen sind hierbei
in vertikaler Richtung im Abstand zur Antriebseinrichtung im Aufzugsschacht festgelegt.
Mittels einer derartigen Ausgestaltung läßt sich zwar Einbauraum für die Antriebseinrichtung
einsparen, die Festlegung der Führungsschienen innerhalb des Aufzugsschachtes im Abstand
zur Antriebseinheit erfordert allerdings konstruktiv aufwendige, an den Wänden des
Aufzugsschachtes fest veran-kerbare Haltemittel, so daß sich die Aufzugsanlage durch
erhebliche Herstellung- und Montagekosten auszeichnet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufzugsanlage der eingangs beschriebenen
Art derart auszugestalten, daß sie kostengünstig herstellbar und montierbar ist, wobei
sie einen geringen Einbauraum erfordert.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Aufzugsanlage mit den Merkmalen von Patentanspruch
1 gelöst.
[0006] Eine Aufzugsanlage mit einer derartigen Ausgestaltung erfordert nur einen verhältnismäßig
geringen Einbauraum. Zumindest Teile des Antriebs sind unterhalb der Führungsschienen
positionierbar, wobei gleichzeitig durch den Einsatz der Stützkonstruktion sichergestellt
wird, daß die Führungsschienen auf konstruktiv einfache und dennoch zuverlässige Weise
im Aufzugsschacht festlegbar sind. Das Gewicht der Führungsschienen und die durch
die Aufzugskabine auf sie einwirkenden Kräfte werden hierbei im wesentlichen von der
Stützkonstruktion aufgenommen, so daß zusätzliche Haltemittel zur Ausrichtung der
Führungsschienen innerhalb des Aufzugsschachtes, beispielsweise Halteklammern oder
Haltebügel, konstruktiv einfach und kostengünstig herstellbar ausgestaltet werden
können.
[0007] Die Ausbildung eines Aufnahmeraumes unterhalb der Führungsschienen hat den Vorteil,
daß die im Aufnahmeraum positionierbaren Teile des Antriebs unabhängig vom Abstand
der Führungsschienen voneinander und ihrem Abstand zur Schachtwand gewählt werden
können.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Antriebseinrichtung und die Antriebssteuerung
in Höhe der untersten Haltestellung der Aufzugskabine angeordnet sind. So kann beispielsweise
vorgesehen sein, daß die Antriebseinrichtung vom Aufnahmeraum der Stützkonstruktion
aufgenommen wird und somit innerhalb des Aufzugsschachtes positioniert ist, während
die Antriebssteuerung in einer Nische seitlich neben dem Aufzugsschacht positioniert
ist. Antriebseinrichtung und -steuerung sind somit im Bereich des unteren Endes des
Aufzugsschachtes in Höhe der untersten Haltestelle der Aufzugsanlage angeordnet und
dadurch auf einfache Weise für Wartungsarbeiten zugänglich. Auch die Montage der Aufzugsanlage
ist bei einer derartigen Positionierung der Antriebsteile erheblich vereinfacht.
[0009] Die Aufzugskabine ist somit in Höhe des Aufnahmeraumes positionierbar. Eine die Antriebseinrichtung
aufnehmende Schachtgrube für den Aufzugsschacht kann folglich entfallen, wodurch die
konstruktiven Maßnahmen zum Einbau einer Aufzugsanlage in ein Gebäude erheblich reduziert
werden. Es kann nämlich vorgesehen sein, daß sich der Aufzugsschacht nach unten lediglich
bis auf eine derartige Höhe erstreckt, daß der Kabinenboden der Aufzugskabine in Höhe
des untersten Stockwerksbodens positionierbar ist.
[0010] Um den Einbauraum zu minimieren, der oberhalb der Aufzugskabine innerhalb des Aufzugsschachtes
erforderlich ist, wenn die Aufzugskabine ihre oberste Haltestellung eingenommen hat,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Antrieb am oberen Ende des Aufzugsschachtes
Umlenkrollen umfaßt, die außerhalb des Weges der Aufzugskabine angeordnet sind. Und
zwar ist die Aufzugskabine in ihrer obersten Haltestellung seitlich neben bzw. zwischen
den Umlenkrollen positionierbar. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann für
den Aufzugsschacht ein separater Schachtkopf der sich oberhalb der Decke des obersten
Stockwerkes erstreckt, das von der Aufzugsanlage erreicht werden soll, entfallen.
Die Kosten zur Montage der Aufzugsanlage in ein Gebäude lassen sich dadurch erheblich
vermindern.
[0011] Von Vorteil ist es, wenn die Aufzugskabine mittels Führungselementen an den Führungsschienen
verschiebbar gehalten ist, wobei untere, dem Kabinenboden zugeordnete Führungselemente
in vertikaler Richtung bezogen auf den Kabinenboden nach oben versetzt angeordnet
sind. Die unteren Führungselemente sind somit im Abstand zum Kabinenboden angeordnet,
so daß ein Zwischenraum frei bleibt, der zur Positionierung von Teilen des Antriebs
genutzt werden kann.
[0012] Insbesondere bei einer derartigen Positionierung der unteren Führungselemente ist
es günstig, wenn der Kabinendecke der Aufzugskabine zugeordnete obere Führungselemente
in vertikaler Richtung bezogen auf die Kabinendecke nach oben versetzt angeordnet
sind, so daß sich ein möglichst großer Abstand zwischen den unteren und den oberen
Führungselementen ergibt, wodurch der Gleichlauf der Aufzugskabine entlang der Führungsschienen
verbessert wird.
[0013] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Aufzugskabine Pufferelemente umfaßt, die
zur Begrenzung der Abwärtsbewegung der Aufzugskabine auf die Stützkonstruktion aufsetzbar
sind. Bei einer derartigen Ausgestaltung übernimmt die Stützkonstruktion nicht nur
die Funktion, die Führungsschienen in vertikaler Richtung zu stützen, sondern sie
dient zusätzlich als Stütze für die Aufzugskabine, wenn sich die Aufzugskabine ausgehend
von ihrer untersten Haltestellung weiter absenkt.
[0014] Die Stützkonstruktion kann vorteilhafterweise ein die Führungsschienen und gegebenenfalls
auch die Aufzugskabine abstützendes Stützelement, beispielsweise in Form einer Stützplatte,
umfassen sowie das Stützelement am Boden des Aufzugsschachtes abstützende Stützträger.
Die Stützkonstruktion bildet somit einen Ständer, auf den die Führungsschienen aufsetzbar
sind und auf den die Pufferelemente der Aufzugskabine bei der Abwärtsfahrt aufschlagen
können.
[0015] Ebenso kann die Stützkonstruktion allein an der Schachtwand festgelegt sein ohne
Stützen zum Boden, wobei der Raum zur Aufnahme von Antriebsteilen noch größer wird.
[0016] Es kann vorgesehen sein, daß der Antrieb einen Treibscheibenantrieb umfaßt mit einer
Treibscheibe und einem Gegengewicht. Hierbei ist vorzugsweise zumindest eine Treibscheibe
innerhalb des Aufnahmeraumes angeordnet. Das Gegengewicht ist vorteilhafterweise zwischen
oder neben den Fahrkorb-Führungsschienen positioniert.
[0017] Bei einer besonders kostengünstig herstellbaren und montierbaren Ausführungsform
umfaßt der Antrieb einen Trommelantrieb. Hierbei ist es günstig, wenn der Trommelantrieb
zumindest eine innerhalb des Aufnahmeraumes angeordnete Antriebstrommel umfaßt. Von
besonderem Vorteil ist es, wenn der Trommelantrieb zwei im Aufnahmeraum angeordnete
Antriebstrommeln umfaßt. Hierbei kann vorgesehen sein, daß die beiden Antriebstrommeln
um eine gemeinsame Drehachse rotierbar sind. Letztere kann beispielsweise senkrecht
zu den Schachtseitenwänden des Aufzugsschachtes ausgerichtet sein.
[0018] Eine besonders platzsparende Anordnung kann dadurch erzielt werden, daß die beiden
im Abstand zueinander innerhalb des Aufnahmeraumes angeordneten Antriebstrommeln mit
einem Antriebsmotor gekoppelt sind, der zwischen den beiden Antriebstrommeln innerhalb
des Aufnahmeraumes angeordnet ist. Zusätzlich kann der Aufnahmeraum Getriebe- und/oder
Bremselemente umfassen, verbunden mit dem Motor und/oder den Antriebstrommeln. Dabei
kann die zugehörige Antriebs- bzw. Aufzugssteuerung direkt oberhalb des Antriebs zwischen
den Führungsschienen angeordnet werden, wo sie durch eine Öffnung in der Schachtwand
erreichbar ist.
[0019] Die Verbindung der Antriebseinrichtung mit der Aufzugskabine kann mittels Tragseilen
erfolgen. Hierbei ist es zur Erzielung einer besonders raumsparenden Ausgestaltung
der Aufzugsanlage von Vorteil, wenn die Tragseile seitlich neben und/oder hinter der
Aufzugskabine verlaufen. Dies hat den Vorteil, daß die Aufzugskabine entlang des gesamten
Auf zugsschachtes verfahren werden kann.
[0020] Eine weitere Einsparung an Einbauraum kann dadurch erzielt werden, daß die Aufzugskabine
eine Kabinentür sowie eine der Kabinentür gegenüber liegende Kabinenrückwand umfaßt,
wobei sich die Aufzugskabine in Richtung der Kabinenrückwand verjüngt. Dies ermöglicht
eine Ausgestaltung, bei der die Breite der Aufzugskabine im Bereich der Kabinentür
im wesentlichen der Breite des Aufzugsschachtes entspricht, während für den Bereich
der Kabinenrückwand eine geringere Breite gewählt wird, so daß im rückwärtigen Bereich
zwischen der Aufzugskabine und den Schachtseitenwänden ein Freiraum verbleibt, der
beispielsweise die Positionierung von Umlenkrollen und/oder Tragseilen seitlich neben
der Aufzugskabine ermöglicht. Hierbei hat sich die Ausgestaltung einer Aufzugskabine
mit einer von oben gesehenen Außenkontur in Form eines im wesentlichen gleichschenkligen
Trapezes als konstruktiv besonders vorteilhaft erwiesen.
[0021] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufzugsanlage
ist vorgesehen, daß der Antrieb Tragseile umfaßt, die über einen Hebelmechanismus
an der Aufzugskabine festgelegt sind, wobei der Hebelmechanismus mit einer Schlaffseil-
und/oder Überlastüberwachung gekoppelt ist zum Stoppen der Fahrt der Aufzugskabine
bei Schlaffwerden bzw. Überlastung der Tragseile. Der Hebelmechanismus ermöglicht
insbesondere eine Aufhängung der Aufzugskabine in oder nahe ihrem Schwerpunkt.
[0022] Wie voranstehend erläutert, zeichnet sich die erfindungsgemäße Aufzugsanlage insbesondere
durch eine optimierte Raumausnutzung aus. Um einem Benutzer selbst bei geringen Ausdehnungen
der Aufzugskabine ein gutes Raumgefühl zu verleihen, ist es von Vorteil, wenn die
Aufzugskabine zumindest ein Wandteil aufweist, das mindestens teiltransparent und
außerdem luftdurchlässig ausgestaltet ist. Das Wandteil kann beispielsweise aus einem
Lochblech gefertigt sein. Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, daß ohne zusätzliche
Belüftungseinrichtungen eine gute Durchlüftung der Aufzugskabine sichergestellt wird.
Gleichzeitig ermöglicht der Einsatz des Lochbleches eine Teiltransparenz der die Aufzugskabine
seitlich begrenzenden Wände, durch die einem Benutzer das Gefühl einer großzügigen
Gestaltung der Aufzugskabine vermittelt wird. Von besonderem Vorteil ist es hierbei,
wenn zumindest zwei einander gegenüberliegende Seitenwände der Aufzugskabine aus Lochblech
gefertigt sind. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, daß für die Gestaltung
der Kabinenrückwand und/oder der Kabinendecke ebenfalls Lochblech verwendet wird.
[0023] Die Aufzugskabine ist vorzugsweise in hängender Anordnung an einem Tragrahmen gehalten.
Für letzteren kann ein Tragwinkel in Rucksackausführung zum Einsatz kommen mit einem
oberhalb der Kabinendecke verlaufenden Horizontalträger und einem parallel zu den
Führungsschienen verlaufenden Vertikalträger. Der Vertikalträger ermöglicht hierbei
eine mechanisch stabile Führung der Aufzugskabine an den Führungsschienen, und der
Einsatz des Horizontalträgers ermöglicht es, die Aufzugskabine derart an einem Tragseil
festzulegen, daß Kippmomente auf ein Mindestmaß reduziert werden, da der Kraftangriff
am Tragrahmen in Höhe des Schwerpunktes der Aufzugskabine erfolgen kann.
[0024] Dabei kann die Befestigung der Kabine derart erfolgen, daß die Rückseite des Kabinenbodens
am Vertikalträger befestigt wird und der vordere Teil der Kabine mit dem belastbaren
Kabinenboden an den Kabinenwänden und/oder der Kabinentür bzw. an zu den Kabinenwänden
und/oder der Kabinentür gehörenden Teilen hängt, z. B. an den Türportalen. Dadurch
entfallen zusätzliche, die Kabine tragende Teile, z. B. besondere Rahmenteile.
[0025] Um zu verhindern, daß ein Benutzer der Aufzugsanlage bei einem Nothalt oberhalb einer
Stockwerksebene beim Verlassen der Aufzugskabine in den Aufzugsschacht gelangen kann,
ist an der Aufzugskabine unterhalb der Schwelle der Kabinentür eine Kabinenschürze
angeordnet. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Ausdehnung der Kabinenschürze
in vertikaler Richtung zwischen einer Maximallänge und einer Minimallänge veränderbar
ist. Es kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß die Kabinenschürze beim Einfahren der
Aufzugskabine in ihre unterste Haltestellung selbsttätig ihre Minimallänge einnimmt
und beim Ausfahren aus der untersten Haltestellung selbsttätig in die Maximallänge
übergeht. Eine derartige Konstruktion ermöglicht es, während der Fahrt der Aufzugskabine
eine Kabinenschürze vorzusehen, deren Länge die sicherheitstechnischen Anforderungen
erfüllt und hierzu vom Kabinenboden vorzugsweise mehr als 50 cm, insbesondere ungefähr
75 cm, absteht. Beim Einfahren der Aufzugskabine in ihre unterste Haltestellung verringert
sich die Länge der Kabinenschürze selbsttätig auf eine Minimallänge, die vorzugsweise
weniger als 20 cm, insbesondere ca. 10 cm entspricht. Eine derartige Minimallänge
ermöglicht den Einsatz einer Kabinenschürze selbst für den Fall, daß der Aufzugsschacht
keine sich merklich unterhalb des untersten Stockwerksbodens des Gebäudes erstreckende
Schachtgrube aufweist. Sobald sich die Aufzugskabine ausgehend von der untersten Haltestellung
nach oben bewegt, vergrößert sich die Länge der Kabinenschürze, bis sie in einem vorgebbaren
Abstand zur untersten Haltestellung ihre Maximallänge eingenommen hat. Diese Maximallänge
kann während der weiteren Fahrt der Aufzugskabine beibehalten werden.
[0026] Eine besonders vorteilhafte Konstruktion zeichnet sich dadurch aus, daß die Kabinenschürze
ein feststehendes Schürzenteil und ein in seiner Länge in vertikaler Richtung veränderbares
Schürzenteil aufweist. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die Kabinenschürze zweiteilig
ausgebildet, wobei durch das feststehende Schürzenteil eine Minimallänge vorgegeben
ist, während das veränderbare Schürzenteil die Maximallänge der Kabinenschürze definiert.
[0027] Besonders günstig ist es, wenn zumindest ein Teil der Kabinenschürze zusammenklappbar
ausgestaltet ist, denn dies ermöglicht es, die Kabinenschürze beim Einfahren der Aufzugskabine
in ihre unterste Haltestellung soweit zusammenzuklappen, daß die Aufzugskabine auch
bei Wegfall einer Schachtgrube ohne weiteres die unterste Haltestellung einnehmen
kann.
[0028] Es kann vorgesehen sein, daß der Kabinenschürze im Bodenbereich des Aufzugsschachtes
ein Schürzen-Aufsetzpuffer zugeordnet ist, auf den die Kabinenschürze beim Einfahren
der Aufzugskabine in ihre unterste Haltestellung aufsetzbar ist, so daß die Kabinenschürze
ihre Minimallänge einnimmt.
[0029] Die Kabinenschürze kann beispielsweise ein Scherengelenk aufweisen. Ergänzend kann
vorzugsweise ein Gestänge zum Einsatz kommen, zum Beispiel zwei praktisch die gesamte
Breite des Aufzugsschachtes einnehmende Quertraversen, deren Abstand mittels des Scherengelenkes
auf konstruktiv einfache Weise verändert werden kann.
[0030] Die nachfolgende Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform einer Aufzugsanlage;
- Figur 2:
- eine schematische Seitenansicht der ersten Ausführungsform der Aufzugsanlage;
- Figur 3:
- eine schematische Draufsicht auf die erste Ausführungsform der Aufzugsanlage;
- Figur 4:
- eine vergrößerte Vorderansicht des unteren Endbereichs einer zweiten Ausführungsform
der Aufzugsanlage entprechend Figur 1 und
- Figur 5:
- eine vergrößerte Seitenansicht des unteren Bereiches der ersten Ausführungsform der
Aufzugsanlage entsprechend Figur 2.
[0031] In der Zeichnung ist eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegte Aufzugsanlage
in schematischer Form dargestellt. Diese ist in einen Aufzugsschacht 12 eingebaut
mit einem Schachtboden 14 und einer Schachtdecke 15, sowie mit parallel zueinander
ausgerichteten Schachtseitenwänden 16, 17 und einer Schachtrückwand 18, der eine Schachtvorderwand
19 gegenüberliegt.
[0032] Der Aufzugsschacht 12 erstreckt sich innerhalb eines mehrgeschossigen Gebäudes, wobei
zur Erzielung einer besseren Übersichtlichkeit in der Zeichnung lediglich ein unterstes
Stockwerk mit einem untersten Stockwerkboden 20 und ein oberstes Stockwerk mit einem
obersten Stockwerkboden 22 dargestellt sind. In Höhe der einzelnen Stockwerke wird
der Aufzugsschacht 12 jeweils durch eine Schachttüre 24 begrenzt. Hierbei kann es
sich um eine Schiebetür handeln mit beispielsweise drei Türblättern, wie sie insbesondere
aus Figur 3 deutlich werden.
[0033] Entlang der Schachtrückwand 18 erstrecken sich zwei Führungsschienen 26, 27, die
im Querschnitt jeweils T-förmig ausgestaltet sind und mittels Schienenbügeln 29 und
Schienenklammern 30 im Abstand zur Schachtrückwand 18 ausgerichtet sind. Die Führungsschienen
26 und 27 stützen sich in vertikaler Richtung mit ihrem dem Schachtboden 14 zugewandten
Ende auf einer Stützplatte 32 ab, die ihrerseits mittels vertikal ausgerichteter Stützpfeiler
33, 34 sowie in der Zeichnung nicht dargestellter, an sich bekannter Winkelstücke
am Schachtboden 14 sowie an der Schachtrückwand 18 festgelegt ist. Die Stützplatte
32 bildet hierbei in Kombination mit den Stützpfeilern 33 und 34 eine insgesamt mit
dem Bezugszeichen 35 belegte Stützkonstruktion zur vertikalen Abstützung der Führungsschienen
26, 27. Hierbei definiert die Stützkonstruktion 35 zwischen dem bodenseitigen Ende
der Führungsschienen 26 und 27 und dem Schachtboden 14 einen in Höhe des untersten
Stockwerkbodens 20 innerhalb des Aufzugsschachtes 12 positionierten Aufnahmeraum 37.
[0034] Der Aufnahmeraum 37 nimmt zwei im Abstand zueinander angeordnete Antriebstrommeln
39, 40 eines Trommelantriebes der Aufzugsanlage 10 auf. Die beiden Antriebstrommeln
39 und 40 sind über eine Antriebswelle 41 miteinander gekoppelt und werden von einem
Elektroantrieb 42 zu einer Drehbewegung angetrieben. Der Elektroantrieb 42 kann hierbei
von einer Antriebssteuerung 43 angesteuert werden.
[0035] Der Elektroantrieb 42 und die Antriebssteuerung 43 sind bei der in den Figuren 1
bis 3 und 5 dargestellten Ausführungsform in Höhe des untersten Stockwerkbodens 20
in einer Wand- bzw. Gebäudenische 45 seitlich neben dem Aufzugsschacht 12 angeordnet.
Bei der in Figur 4 angedeuteten alternativen Ausführungsform ist der Elektroantrieb
42 innerhalb des Aufnahmeraumes 37 zwischen den beiden Antriebstrommeln 39 und 40
positioniert. Dazu kann die Steuerung 43 über dem Antrieb 42 zwischen den Führungsschienen
26, 27 angeordnet sein, wobei sie z. B. durch eine Aufzugskabine 47 durch eine Öffnung
in einer Kabinenrückwand 50 oder von außen durch eine Öffnung in der Schachtwand 18
erreichbar sein kann.
[0036] Innerhalb des Aufzugsschachtes 12 ist die Aufzugskabine 47 entlang der Führungsschienen
26, 27 in vertikaler Richtung verfahrbar, wobei mittels der Antriebssteuerung 43 verschiedene
Haltestellungen angefahren werden können, insbesondere eine dem untersten Stockwerksboden
20 entsprechende unterste Haltestellung sowie eine dem obersten Stockwerksboden 22
entsprechende oberste Haltestellung.
[0037] Wie insbesondere aus Figur 3 deutlich wird, umfaßt die Aufzugskabine 47 zwei im Abstand
zu den Schachtseitenwänden 16 bzw. 17 angeordnete Kabinenseitenwände 48 und 49, sowie
eine parallel zur Schachtrückwand 18 verlaufende Kabinenrückwand 50 und eine gegenüberliegende
Kabinenvorderwand 51. In die Kabinenvorderwand 51 ist eine Aufzugstür 52 integriert,
die bei den dargestellten Ausführungsformen entsprechend der Ausgestaltung der Schachttür
24 ebenfalls als Schiebetür ausgebildet ist mit drei Türblättern. Alternativ könnte
die Schachttür 24 selbstverständlich auch als Drehtür ausgebildet sein.
[0038] In vertikaler Richtung wird die Aufzugskabine 47 von einem Kabinenboden 54 und einer
Kabinendecke 55 begrenzt.
[0039] Wie insbesondere aus Figur 3 deutlich wird, weist die Aufzugskabine 47 von oben gesehen
eine sich in Richtung der Schachtrückwand 18 verjüngende Außenkontur 57 in Form eines
Trapezes auf, wobei die Kabinenrückwand 50 und die Kabinenvorderwand 51 parallel zueinander
ausgerichtet sind, während die Kabinenseitenwände 48 und 49 die beiden schrägen Schenkel
des Trapezes bilden.
[0040] Die Aufzugskabine 47 steht über zwei Tragseile 59 und 60 mit den Antriebstrommeln
39 bzw. 40 in Verbindung. Hierbei sind die beiden Tragseile 59 und 60 jeweils auf
einer Antriebstrommel 39 bzw. 40 aufwickelbar und abwickelbar. Ausgehend von der jeweiligen
Antriebstrommel 39 bzw. 40 sind die Tragseile 59, 60 bei den Führungsschienen 26 bzw.
27 in vertikaler Richtung nach oben geführt, im Bereich der Schachtdecke 15 mittels
an der Schachtdecke 15 gehaltener Umlenkrollen 62 bzw. 63 nach unten umgelenkt und
über einen Hebelmechanismus 65 an einer Tragkonstruktion 67 festgelegt, an der wiederum
die Aufzugskabine 47 in hängender Anordnung gehalten ist. Die Tragkonstruktion 67
bildet einen die Aufzugskabine 47 an zwei Seiten umgebenden Tragrahmen und weist hierbei
zwei im Abstand zueinander angeordnete Tragwinkel 68, 69 auf, die parallel zu den
Schachtseitenwänden 16 und 17 ausgerichtet sind und über parallel zur Schachtrückwand
18 verlaufende erste und zweite Quertraversen 70 und 71 starr miteinander verbunden
sind. Die Tragwinkel 68 und 69 umfassen jeweils einen parallel zu den Führungsschienen
26, 27 verlaufenden Vertikalträger 72, dessen oberes, der Schachtdecke 15 zugeordnetes
Ende starr mit einem Horizontalträger 73 verbunden ist. Letzterer erstreckt sich -
wie insbesondere aus Figur 2 deutlich wird - entlang der Oberseite der Kabinendecke
55 bis in Höhe der Kabinentür 52, die am freien Ende des Horizontalträgers 73 gehalten
ist.
[0041] In die Tragkonstruktion 67 ist die Aufzugskabine 47 eingehängt. Dabei ist der Kabinenboden
54 an seiner Rückseite an den Vertikalträgern 72 befestigt, und der vordere Bereich
der Kabine hängt an zu den Wänden 48, 49 und/oder der Tür 52 gehörenden Teilen.
[0042] Die freien Endbereiche der ersten und zweiten Quertraversen 70, 71 stehen jeweils
seitlich über die Kabinenseitenwände 48 und 49 hervor, wobei an den überstehenden
Endbereichen der ersten Quertraverse 70 jeweils ein Hebelarm 75 angelenkt ist, dessen
freies Ende über eine Stange mit Federpaket 76 mit dem freien Endbereich der zweiten
Quertraverse 71 gekoppelt ist. Dem Federpaket 76 unmittelbar benachbart ist am Hebelarm
75 jeweils ein Tragseil 59 bzw. 60 festgelegt. Das obere Ende der Stange mit Federpaket
76 ist in an sich bekannter Weise mit einer Schlaffseil- und/oder Überlastüberwachung
in Form einer elektrischen Sensoreinheit 77 gekoppelt, die eine Sicherheitsvorrichtung
für die Aufzugsanlage 10 bildet und mit der Antriebssteuerung 43 in elektrischer Verbindung
steht. Wird das Federpaket 76 bei Schlaffwerden eines der Tragseile 59 oder 60 nicht
länger mit einer vorgebbaren Kraft beaufschlagt, so wird dies von der Sensoreinheit
detektiert, die daraufhin der Antriebssteuerung 43 ein Signal zum Stop der Aufzugskabine
47 bereitstellt. Entsprechendes gilt bei einer Überlast der Aufzugskabine 47 durch
Detektion einer zu hohen Einfederung des Federpaktes 76.
[0043] Wie insbesondere aus Figur 3 deutlich wird, sind sowohl die Tragseile 59, 60 als
auch die Umlenkrollen 62 und 63 außerhalb der trapezförmigen Kontur 57 zwischen den
Schachtseitenwänden 16 bzw. 17 und den zugeordneten Kabinenseitenwänden 48 bzw. 49
angeordnet. Hierzu wird der sich in Richtung der Schachtrückwand 18 erweiternde Zwischenraum
zwischen der Aufzugskabine 47 und den jeweiligen Schachtseitenwänden 16, 17 ausgenützt.
[0044] Zur Führung der Aufzugskabine 47 entlang der Führungsschienen 26 und 27 sind an den
Vertikalträgern 72 ein oberer Führungsschuh 78 und ein unterer Führungsschuh 79 vorgesehen,
die jeweils C-förmig ausgebildet sind und das freie Ende der T-förmigen Führungsschienen
26, 27 umgreifen. Sie sind jeweils über eine Führungshalterung 80 starr mit einem
Vertikalträger 72 verbunden. Hierbei ist der untere Führungsschuh 79 in vertikaler
Richtung bezogen auf den Kabinenboden 54 nach oben versetzt angeordnet, so daß er
auch dann noch über dem erhöht angeordneten unteren Führungsschienenende angeordnet
ist, wenn die Aufzugskabine 47 ihre in Figur 2 dargestellte unterste Haltestellung
einnimmt.
[0045] Unterhalb des unteren Führungsschuhs 79 ist an den Vertikalträgern 72 jeweils ein
Aufsetzpuffer 82 vorgesehen. Dies wird insbesondere aus Figur 2 deutlich. Der Aufsetzpuffer
82 ist hierbei derart positioniert, daß er oberhalb der Stützplatte 32 in geringem
Abstand zu dieser angeordnet ist, wenn die Aufzugskabine 47 ihre unterste Haltestellung
einnimmt. Ein weiteres Absenken der Aufzugskabine 47 in Richtung auf den Schachtboden
14 wird somit mittels des Aufsetzpuffers 82 zuverlässig verhindert.
[0046] Unterhalb der Kabinentür 52 ist am Kabinenboden 54 eine im wesentlichen rechtwinklig
vom Kabinenboden 54 abstehende Kabinenschürze 85 gehalten. Wie insbesondere aus Figur
5 deutlich wird, ist diese zweiteilig ausgestaltet und umfaßt ein feststehendes Schürzenteil
87 sowie ein dahinter in Richtung auf die Kabinenrückwand 59 angeordnetes veränderbares
Schürzenteil 89. Der Aufbau des zuletzt genannten Schürzenteiles 89 wird aus Figur
1 deutlich. Es umfaßt einen oberen und einen unteren Querbalken 91 bzw. 92, die über
ein Scherengelenk 94 in ihrem Abstand veränderbar miteinander verbunden sind. Dem
unteren Querbalken 92 zugeordnet ist am Schachtboden 14 ein Aufsetzpuffer 96 angeordnet,
auf den beim Einfahren der Aufzugskabine 47 in ihre in Figur 2 dargestellte unterste
Haltestellung das veränderbare Schürzenteil 89 mit dem unteren Querbalken 92 aufgesetzt
werden kann. Hierbei wird das Scherengelenk 94 zusammengeklappt, so daß das veränderbare
Schürzenteil 89 seine in Figur 2 dargestellte minimale Ausdehnung in vertikaler Richtung
aufweist. Beim Ausfahren der Aufzugskabine 47 aus der untersten Haltestellung klappt
das Scherengelenk 94 aufgrund der Gewichtskraft des unteren Querbalkens 92 selbsttätig
auseinander, so daß das veränderbare Schürzenteil 89 seine in Figur 1 dargestellte
maximale Ausdehnung einnehmen kann. Mittels der so gebildeten Kabinenschürze 85 kann
auf konstruktiv einfache und zuverlässige Weise verhindert werden, daß im Falle einer
Störung der Aufzugsanlage 10, bei der die Aufzugskabine 47 im Abstand zu einem Stockwerksboden
20, 22 zum Halten kommt, ein die Aufzugskabine 47 verlassender Benutzer unterhalb
der Aufzugskabine 47 unabsichtlich in den Aufzugsschacht 12 gelangen kann.
[0047] Die Aufzugsanlage 10 zeichnet sich insbesondere durch eine besonders effektive Nutzung
des durch den Aufzugsschacht 12 gegebenen Einbauraums innerhalb eines Gebäudes aus.
Die vertikale Abstützung der Führungsschienen 26, 27 mittels der Stützkonstruktion
35 und die dadurch gegebene Möglichkeit, unterhalb der Führungsschienen 26, 27 in
dem Aufnahmeraum 37 zumindest Teile des Antriebs unabhängig vom Abstand der Führungsschienen
26, 27 zueinander anzuordnen, ermöglicht eine Ausgestaltung des Aufzugsschachtes 12,
bei der eine Schachtgrube unterhalb des untersten Stockwerksbodens 20 praktisch entfallen
kann. Dem Ziel einer effektiven Raumausnutzung dient auch die Anordnung der Umlenkrollen
62 und 63 sowie der Tragseile 59, 60 außerhalb der Außenkontur 57 der Aufzugskabine
47 sowie deren trapezförmige Konstruktion, denn diese Maßnahmen ermöglichen es, den
Aufzugsschacht 12 ohne Schachtkopf, d. h. ohne zusätzlichen Aufnahmeraum oberhalb
des obersten Stockwerksboden auszubilden. Die Aufzugsanlage 10 zeichnet sich somit
durch ein besonders geringes Raumerfordernis aus.
1. Aufzugsanlage zum Transport von Lasten und/oder Personen in einem Aufzugsschacht (12)
umfassend eine an Führungsschienen (26, 27) geführte Aufzugskabine (47) sowie einen
mit der Aufzugskabine (47) gekoppelten Antrieb mit einer Antriebseinrichtung (39,
40, 41, 42) und einer Antriebssteuerung (43), wobei zumindest Teile des Antriebs unterhalb
der Führungsschienen (26, 27) angeordnet sind, wobei die Aufzugsanlage (10) zwischen
dem Boden (14) des Aufzugsschachtes (12) und dem bodenseitigen Ende der Führungsschienen
(26, 27) einen Aufnahmeraum (37) zur Aufnahme zumindest eines Teiles des Antriebs
(39, 40) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugsanlage (10) eine die Führungsschienen (26, 27) in vertikaler Richtung
abstützende Stützkonstruktion (35) aufweist, die den Aufnahmeraum definiert, wobei
die Antriebseinrichtung (39, 40, 41, 42) und die Antriebssteuerung (43) in Höhe der
untersten Haltestellung der Aufzugskabine (47) angeordnet sind und wobei die Aufzugskabine
(47) in ihrer obersten Haltestellung seitlich neben bzw. zwischen Umlenkrollen (62,
63) positionierbar ist.
2. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (47) mittels Führungselementen (78, 79) an den Führungsschienen
(26, 27) verschiebbar gehalten ist, wobei untere, einem Kabinenboden (54) zugeordnete
Führungselemente (79) in vertikaler Richtung bezogen auf den Kabinenboden (54) nach
oben versetzt angeordnet sind.
3. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (47) zumindest ein Pufferelement (82) umfaßt, das zur Begrenzung
der Abwärtsbewegung der Aufzugskabine (47) auf die Stützkonstruktion (35) aufist.
4. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dagekennzeichnet, daß die Stützkonstruktion (35) ein die Führungsschienen (26, 27) abstützendes Stützelement
(32) umfaßt sowie das Stützelement (32) am Boden (14) des Aufzugsschachtes 12) abstützende
Stützträger (33, 34).
5. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkonstruktion an der Schachtwand gehalten ist.
6. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen Treibscheibenantrieb umfaßt.
7. Aufzugsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibscheibenantrieb zumindest eine im Aufnahmeraum (37) angeordnete Treibscheibe
umfaßt.
8. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen Trommelantrieb (39, 40) umfaßt.
9. Aufzugsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelantrieb zumindest eine im Aufnahmeraum (37) angeordnete Antriebstrommel
(39, 40) umfaßt.
10. Aufzugsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelantrieb mindestens zwei im Aufnahmeraum (37) angeordnete Antriebstrommeln
(39, 40) umfaßt, die um eine gemeinsame Drehachse (41) drehbar sind.
11. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb Tragseile (59, 60) umfaßt, die seitlich neben und/oder hinter der Aufzugskabine
(47) verlaufen.
12. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (47) eine Kabinentür (52) sowie eine der Kabinentür (52) gegenüber
liegende Kabinenrückwand (50) umfaßt, wobei sich die Aufzugskabine (47) in Richtung
der Kabinenrückwand (50) verjüngt.
13. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb Tragseile (59, 60) umfaßt, die über einen Hebelmechanismus (65) an der
Aufzugskabine (47) festgelegt sind, wobei der Hebelmechanismus (65) mit einer chlaffseil-
und/oder Überlastüberwachung gekoppelt ist zum Stoppen der Fahrt der Aufzugskabine
(47) bei Schlaffwerden der Tragseile (59, 60) und/oder bei Überlastung der Aufzugskabine
(47).
14. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (47) ein zumindest teilweise transparentes und luftdurchlässiges
Wandteil (48, 49) umfaßt.
15. Aufzugsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandteil (48, 49) aus einem Lochblech gefertigt ist.
16. Aufzugsanlage nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei einander gegenüberliegende Seitenwände (48, 49) der Aufzugskabine
(47) aus Lochblech gefertigt sind.
17. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugskabine (47) in hängender Anordnung an einem Tragrahmen (47) gehalten ist.
18. Aufzugsanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenwände (48, 49, 50, 51) oder zumindest einzelne Wandteile die Aufzugskabine
(47) tragen.
19. Aufzugsanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenwände (48, 49, 50, 51) und/oder die Kabinentür (52) oder zumindest einzelne
Wand- oder Türteile den vorderen Bereich der Aufzugskabine (47) tragen.
20. Aufzugsanlage nach Anspruch 17, 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen einen Tragwinkel (68, 69) umfaßt mit einem oberhalb der Kabinendecke
verlaufenden Horizontalträger (73) und einem parallel zu den Führungsschienen (26,
27) verlaufenden Vertikalträger (73).
21. Aufzugsanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufzugskabine (47) eine Kabinenschürze (85) angeordnet ist, deren Ausdehnung
in vertikaler Richtung zwischen einer Maximallänge und einer Minimallänge veränderbar
ist.
22. Aufzugsanlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenschürze (85) beim Einfahren der Aufzugskabine (47) in ihre unterste Haltestellung
selbsttätig ihre Minimallänge einnimmt und beim Ausfahren aus der untersten Haltestellung
selbsttätig ihre Maximallänge einnimmt.
23. Aufzugsanlage nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenschürze (85) ein feststehendes Schürzenteil (87) und ein in seiner Länge
in vertikaler Richtung veränderbares Schürzenteil (89) aufweist.
24. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Kabinenschürze (85) zusammenklappbar ausgestaltet ist.
25. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenschürze (85) ein Scherengelenk (94) umfaßt.
1. A lift installation for transporting goods and/or passengers in a lift shaft (12),
comprising a lift car (47) guided on guide rails (26, 27) and a drive, coupled with
the lift car (47), comprising a drive arrangement (39, 40,41, 42) and a drive control
(43), at least parts of the drive being arranged underneath the guide rails (26, 27),
the lift installation (10) having a receiving space (37) between the bottom (14) of
the lift shaft (12) and the bottom end of the guide rails (26, 27) for accommodating
at least a part of the drive (39, 40), characterised in that the lift installation (10) has a support structure (35) supporting the guide rails
(26, 27) in the vertical direction, which support structure defines the receiving
space, wherein the drive arrangement (39, 40, 41, 42) and the drive control (43) are
arranged at the level of the lowest stop position of the lift car (47) and wherein
the lift car (47) in its topmost stop position may be positioned at the side of or
between deflection pulleys (62, 63).
2. A lift installation according to Claim 1, characterised in that the lift car (47) is held so as to be displaceable on the guide rails (26, 27) by
means of guide elements (78, 79), lower guide elements (79) associated with a car
floor (54) being arranged offset upwards in the vertical direction relative to the
car floor (54).
3. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the lift car (47) comprises at least one buffer element (82) which may touch down
on the support structure (35) to limit the downward movement of the lift car (47).
4. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the support structure (35) comprises a support element (32) supporting the guide
rails (26, 27) and support beams (33, 34) supporting the support element (32) on the
bottom (14) of the lift shaft (12).
5. A lift installation according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the support structure is held on the shaft wall.
6. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the drive arrangement comprises a traction sheave drive.
7. A lift installation according to Claim 6, characterised in that the traction sheave drive comprises at least one traction sheave arranged in the
receiving space (37).
8. A lift installation according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the drive arrangement comprises a drum drive (39, 40).
9. A lift installation according to Claim 8, characterised in that the drum drive comprises at least one driving drum (39, 40) arranged in the receiving
space (37).
10. A lift installation according to Claim 9, characterised in that the drum drive comprises at least two driving drums (39, 40), arranged in the receiving
space (37), which are rotatable around a common axis of rotation (41).
11. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the drive comprises carrying cables (59, 60) which run at the side of and/or behind
the lift car (47).
12. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the lift car (47) comprises a car door (52) and a car rear wall (50) located opposite
the car door (52), the lift car (47) tapering in the direction of the car rear wall
(50).
13. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the drive comprises carrying cables (59, 60) which are fixed to the lift car (47)
via a lever mechanism (65), the lever mechanism (65) being coupled with a slack cable-
and/or overload monitoring device to stop the movement of the lift car (47) in the
event of slackening of the carrying cables (59, 60) and/or overloading of the lift
car (47).
14. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the lift car (47) comprises an at least partially transparent and air-permeable wall
part (48, 49).
15. A lift installation according to Claim 14, characterised in that the wall part (48, 49) is made from a perforated metal sheet.
16. A lift installation according to Claim 14 or 15, characterised in that at least two mutually opposite side walls (48, 49) of the lift car (47) are made
from perforated metal sheet.
17. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that the lift car (47) is held in a suspended arrangement on a carrying frame (47).
18. A lift installation according to Claim 17, characterised in that the car walls (48, 49, 50, 51) or at least individual wall parts carry the lift car
(47).
19. A lift installation according to Claim 17, characterised in that the car walls (48, 49, 50, 51) and/or the car door (52) or at least individual wall
or door parts carry the front region of the lift car (47).
20. A lift installation according to Claim 17, 18 or 19, characterised in that the carrying frame comprises an angle support (68, 69) with a horizontal beam (73)
extending above the car ceiling and a vertical beam (73) extending parallel to the
guide rails (26, 27).
21. A lift installation according to one of the preceding claims, characterised in that a car apron (85) is arranged on the lift car (47), the extent of which in the vertical
direction is variable between a maximum length and a minimum length.
22. A lift installation according to Claim 21, characterised in that when the lift car (47) moves into its lowest stop position the car apron (85) automatically
assumes its minimum length and when it moves out of the lowest stop position it automatically
assumes its maximum length.
23. A lift installation according to Claim 21 or 22, characterised in that the car apron (85) comprises an apron part (87) which is fixed and an apron part
(89) which is variable in its length in the vertical direction.
24. A lift installation according to one of Claims 21 to 23, characterised in that at least one part of the car apron (85) is designed so as to be collapsible.
25. A lift installation according to one of Claims 21 to 24, characterised in that the car apron (85) comprises a scissor hinge (94).
1. Installation d'ascenseur destinée à transporter des charges et/ou des personnes dans
une cage d'ascenseur (12), ladite installation d'ascenseur comportant une cabine d'ascenseur
(47) guidée sur des rails de guidage (26, 27), ainsi qu'un entraînement couplé à la
cabine d'ascenseur (47) et comportant un dispositif d'entraînement (39, 40, 41, 42)
et une commande d'entraînement (43), certaines au moins des parties de l'entraînement
étant disposées au-dessous des rails de guidage (26, 27), l'installation d'ascenseur
(10) comportant, entre le fond (14) de la cage d'ascenseur (12) et l'extrémité, côté
fond, des rails de guidage (26, 27), un logement (37) destiné à loger au moins une
partie de l'entraînement (39, 40), caractérisée en ce que l'installation d'ascenseur (10) comporte une structure de support (35) qui supporte
les rails de guidage (26, 27) dans la direction verticale et qui définit le logement,
le dispositif d'entraînement (39, 40, 41, 42) et la commande d'entraînement (43) étant
disposés à hauteur de la position d'arrêt la plus basse de la cabine d'ascenseur,
et la cabine d'ascenseur (47) pouvant être positionnée dans sa position d'arrêt la
plus élevée latéralement à côté ou entre des poulies de mouflage (62, 63).
2. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (47) est maintenue au moyen d'éléments de guidage (78, 79)
de façon à pouvoir se déplacer sur les rails de guidage (26, 27), des éléments de
guidage inférieurs (79), associés à un plancher de cabine (54), étant disposés en
étant décalés vers le haut dans une direction verticale par rapport au plancher de
cabine (54).
3. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (47) comporte au moins un élément amortisseur (82), qui peut
être posé sur la structure de support (35), afin de limiter le mouvement de descente
de la cabine d'ascenseur (47).
4. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la structure de support (35) comporte un élément de support (32) qui supporte les
rails de guidage (26, 27), ainsi que des montants de support (33, 34) qui supportent
l'élément de support (32) sur le fond (14) de la cage d'ascenseur (12).
5. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la structure de support est montée sur la paroi de la cage.
6. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement comporte un entraînement par poulie motrice.
7. Installation d'ascenseur selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'entraînement par poulie motrice comporte une poulie motrice disposée dans le logement
(37).
8. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement comporte un entraînement par tambour (39, 40).
9. Installation d'ascenseur selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'entraînement par tambour comporte au moins un tambour d'entraînement (39, 40),
qui est disposé dans le logement (37).
10. Installation d'ascenseur selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'entraînement par tambour comporte au moins deux tambours d'entraînement (39, 40),
qui sont disposés dans le logement (37) et qui sont aptes à tourner autour d'un axe
de rotation commun (41).
11. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement comporte des câbles porteurs (59, 60) qui courent latéralement à côté
et/ou derrière la cabine d'ascenseur (47).
12. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (47) comporte une porte de cabine (52) ainsi qu'une paroi arrière
de cabine (50) en face de la porte de cabine (52), la cabine d'ascenseur (47) s'amincissant
en direction de la paroi arrière de cabine (50).
13. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement comporte des câbles porteurs (59, 60) qui sont fixés à la cabine d'ascenseur
(47) au moyen d'un mécanisme à leviers (65), le mécanisme à leviers (65) étant couplé
à un dispositif de détection de câbles lâches et/ou de surcharge destiné à arrêter
le déplacement de la cabine d'ascenseur (47) lorsque les câbles porteurs (59, 60)
deviennent lâches et/ou lorsque la cabine d'ascenseur (47) est en surcharge.
14. Installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (47) comporte une partie de paroi (48, 49) qui laisse passer
l'air et qui est au moins partiellement transparente.
15. Installation d'ascenseur selon la revendication 14, caractérisée en ce que la partie de paroi (48, 49) est fabriquée à partir d'une tôle perforée.
16. Installation d'ascenseur selon la revendication 14 ou 15, caractérisée en ce qu'au moins deux parois latérales (48, 49), opposées l'une à l'autre, de la cabine d'ascenseur
(47), sont fabriquées à partir d'une tôle perforée.
17. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cabine d'ascenseur (47) est maintenue suspendue à un cadre de support (47).
18. Installation d'ascenseur selon la revendication 17, caractérisée en ce que les parois de cabine (48, 49, 50, 51) ou certaines au moins des parties de paroi
individuelles supportent la cabine d'ascenseur (47).
19. Installation d'ascenseur selon la revendication 17, caractérisée en ce que les parois de cabine (48, 49, 50, 51) et/ou la porte de cabine (52) ou certaines
au moins des parties de paroi ou de porte individuelles supportent la région avant
de la cabine d'ascenseur (47).
20. Installation d'ascenseur selon la revendication 17, 18 ou 19, caractérisée en ce que le cadre de support comporte une cornière de support (68, 69) qui comprend un longeron
horizontal (73) s'étendant au-dessus du plafond de la cabine et un longeron vertical
(73) s'étendant parallèlement aux rails de guidage (26, 27).
21. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un tablier de cabine (85), dont l'expansion dans la direction verticale peut varier
entre une longueur maximale et une longueur minimale, est disposé sur la cabine d'ascenseur
(47).
22. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tablier de cabine (85) prend automatiquement sa longueur minimale lorsque la cabine
d'ascenseur (47) arrive dans sa position d'arrêt la plus basse, et automatiquement
sa longueur maximale lorsqu'elle quitte la position d'arrêt la plus basse.
23. Installation d'ascenseur selon la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que le tablier de cabine (85) comporte une partie de tablier (87) qui est fixe, et une
partie de tablier (89) dont la longueur peut varier dans une direction verticale.
24. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 21 à 23, caractérisée en ce qu'au moins une partie du tablier de cabine (85) est conçue pour être repliable.
25. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 21 à 24, caractérisée en ce que le tablier de cabine (85) comporte un parallélogramme articulé (94).
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