(19)
(11) EP 1 637 295 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.11.2008  Patentblatt  2008/45

(21) Anmeldenummer: 04405600.0

(22) Anmeldetag:  20.09.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 7/26(2006.01)
B26D 1/24(2006.01)

(54)

Rotationsschneidemaschine mit Verstellvorrichtung zum Einstellen des Schnittspaltes der Messer in Längsrichtung der Messerwellen

Rotary cutter with device for axial gap adjustment of the cutters

Machine rotative a couper avec un dispositif pour la régulation axiale de la distance entre les disques de coupe


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.03.2006  Patentblatt  2006/12

(73) Patentinhaber: Müller Martini Holding AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Liebheit, Stefan
    CH-5603 Staufen (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 177 833
US-A- 5 979 282
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Rotationsschneidmaschine für die druckverarbeitende Industrie, die ein Obermesser und ein Untermesser aufweist, welche einen einstellbaren Schnittspalt bilden und die jeweils mit einer Messerwelle rotierbar an einem Maschinengestell gelagert sind, mit einer Steuervorrichtung, mit einem Messerantrieb und einer Verstellvorrichtung, mit der wenigstens eines der genannten Messer zum Einstellen des Schnittspaltes in Längsrichtung einer Messerwelle verstellbar ist, wobei eine Nullposition und von dieser aus eine Schnittposition einstellbar sind, wobei die Nullposition des verstellbaren Messers durch einen Signalgeber selbsttätig ermittelbar ist, und die Verstellvorrichtung einen Verstellantrieb aufweist, mit dem das verstellbare Messer durch einen Signalgeber gesteuert von der Nullposition selbsttätig in die Schnittposition verfahrbar ist.

    [0002] Solche Rotationsschneidmaschinen sind seit langem bekannt. Eine solche ist beispielsweise durch die vorveröffentlichte US - A - 5 979 282 und die EP - A - 1 510 288, veröffentlicht am 02.03.2005 der Anmelderin bekannt geworden,

    [0003] Um bei Rotationsschneidmaschinen ein optimales Schneidergebnis zu erreichen, muss der Schnittspalt zwischen Obermesser und Untermesser in einem Bereich von beispielsweise 0.03 mm bis 0.035 mm eingestellt werden. Das Verstellen erfolgt über eine Stellspindel mit Nonius. Verstellt wird das Obermesser oder das Untermesser. Das korrekte Einstellen des Schnittspaltes setzt ein sehr genaues und sorgfältiges Arbeiten voraus. Wird nicht mit der nötigen Sorgfalt gearbeitet, so ist der Schnittspalt entweder zu gross oder zu klein. Bei einem zu grossen Schnittspalt ist die Schnittqualität ungenügend und bei einem zu kleinen Schnittspalt können die teuren Klingen des Obermessers brechen.

    [0004] Das Einstellen des Schnittspaltes erfolgt in der Regel von Hand, wobei das verstellbare Messer zuerst von einer Ausgangsposition in die Nullposition gefahren und von dieser in Gegenrichtung in die Schnittposition gefahren wird. Um eine solche Einstellung korrekt durchführen zu können, ist ein gewisses mechanisches Verständnis nötig. In der Regel muss deshalb ein Mechaniker beigezogen werden.

    [0005] Aus der EP 1 177 833 ist eine Rotationsschneidmaschine bekannt geworden, bei welcher die Schneide des Obermessers und die Schneide des Untermessers elektrisch gegeneinander isoliert sind. Berühren sich beim Schneidvorgang die beiden Messer, so wird ein Stromkreis geschlossen und ein optisches oder akustisches Signal abgegeben. Die Ursache für ein solches Berühren der Schneiden ist in der Regel eine starke Wärmeausdehnung.

    [0006] Mit dem genannten Signal soll es möglich sein, die Maschine beim Berühren der Schneiden abzustellen und damit einen Schaden an den Schneiden zu vermeiden. Ein Signal wird ungewollt auch dann abgegeben, wenn der Stromkreis beispielsweise durch Öl im Schnittspalt geschlossen wird. Das Einstellen des Schnittspaltes ist aber auch bei dieser Rotationsschneidmaschine mit den oben genannten Nachteilen versehen.

    [0007] Die vorveröffentlichte US - A - 5 979 282 beschreibt eine Messerzustellvorrichtung zur Einstellung des Schneidspaltes für das Längsschneiden einer Materialbahn mit einer Schneidvorrichtung, die zwei beabstandete Messerwellen, Unter- und Obermesserwelle mit daran befestigten kreisförmigen Schneidmessern aufweist.

    [0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotationsschneidmaschine der genannten Art zu schaffen, bei welcher der Schnittspalt einfach und sicher eingestellt werden kann.

    [0009] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die durch den Signalgeber ermittelbare Nullposition durch eine Drehbewegung des verstellbaren Messers detektierbar ist und die Nullposition an dem durch Reibung mitdrehenden anderen Messer detektierbar ist.

    [0010] Bei der erfindungsgemässen Rotationsschneidmaschine weist die Verstellvorrichtung einen Verstellantrieb auf. Bei der erfindungsgemässen Rotationsschneidmaschine kann somit die Nullposition selbsttätig angefahren werden und ausgehend von dieser wird der Schnittspalt eingestellt. Sobald die Nullposition erreicht ist, wird das verstellbare Messer angehalten und mit dem Verstellantrieb in der Gegenrichtung in die Schnittposition bewegt. Die Einstellung des Schnittspaltes kann damit im Wesentlichen selbsttätig erfolgen. Da die Einstellung selbsttätig gesteuert ist, können Fehlmanipulationen ausgeschlossen werden.

    [0011] Mit dem Verstellantrieb ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung das verstellbare Messer von einer einstellbaren Ausgangsposition in die Nullposition verfahrbar. In der Ausgangsposition beträgt die Schnittspaltbreite beispielsweise 1.0 mm. Ein solcher Schnittspalt ist ohne das Risiko eines Klingenbruches einfach und sicher einstellbar. Beim Anfahren der Nullposition wird gemäss einer Weiterbildung der Erfindung das andere Messer mit dem Messerantrieb gedreht. Ist die Nullposition erreicht, so wird das verstellbare Messer durch Reibung am anderen Messer mitgedreht.

    [0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Signalgeber so ausgebildet, dass er dieses Mitdrehen des verstellbaren Messers detektiert. Eine solche Drehbewegung kann besonders zuverlässig und sicher mit einem Drehgeber ermittelt werden. Der Drehgeber gibt beim Erreichen der Nullposition ein Signal an den Verstellantrieb, der sofort stoppt und anschliessend das verstellbare Messer zur Einstellung des Schnittspaltes in der Gegenrichtung bewegt. Mit einem Drehgeber, der die Nullposition besonders zuverlässig und präzise feststellt, können Beschädigungen, insbesondere der Klingen, vermieden werden.

    [0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Steuervorrichtung die Nullposition speichert und dass ausgehend von diesem gespeicherten Wert das verstellbare Messer selbsttätig in die Schnittposition verfahrbar ist.

    [0014] Vorzugsweise ist ein weiterer Drehgeber vorgesehen, mit welchem der Schnittspalt beim Verfahren in die Schnittposition bestimmt wird.

    [0015] Das Verstellen des verstellbaren Messers erfolgt vorzugsweise mit einer Verstellspindel, die mit einer Büchse oder einem Schlitten in Eingriff ist. Die Messerwelle des verstellbaren Messers ist an dieser Büchse bzw. der Verstellspindel gelagert. Mit der Verstellspindel sind sehr präzise Bewegungen möglich.

    [0016] Bei der erfindungsgemässen Rotationsschneidmaschine kann eine bestimmte Schnittspaltbreite vorgegeben werden, die dann selbsttätig eingestellt wird. Da der Vorgang im Wesentlichen selbsttätig abläuft, ist es wesentlich einfacher, die Schnittspaltbreite zu ändern. Damit bietet sich die Möglichkeit, die Schnittspaltbreite an das entsprechende Produkt anzupassen bzw. die Schnittspaltbreite zu variieren.

    [0017] Vorzugsweise wird das Untermesser verstellt. Grundsätzlich ist aber auch eine Ausführung denkbar, bei welcher das Obermesser verstellt wird.

    [0018] Grundsätzlich ist es auch möglich, eine vorbestimmte Schnittspaltbreite in der Steuerung zu speichern. Diese Schnittspaltbreite wird dann selbsttätig eingestellt, nachdem der Befehl zur Schnittspalteinstellung eingegeben wurde. Es ist auch möglich, mehrere solche Schnittspaltbreiten vorzugeben.

    [0019] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.

    [0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    schematisch eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemässen Rotationsschneidmaschine,
    Fig. 2
    schematisch ein Schnitt durch die Verstellvorrichtung und
    Fig. 3
    schematisch die Positionen der Schneidmesser in der Nullposition.


    [0021] Die in Figur 1 gezeigte Rotationsschneidmaschine 1 besitzt ein Maschinengestell 2, an dem ein Obermesser 5 und ein Untermesser 7 gelagert sind. Das Obermesser 5 ist von einem Motor 3 angetrieben, der mit einem hier nicht sichtbaren unter einer Abdeckung 4 angeordneten Antriebsorgan angetrieben ist. Das Antriebsorgan wirkt auf eine hier nicht gezeigte zweite Welle des Obermessers 5. Das Obermesser 5 besitzt an seinem Umfang eine Mehrzahl von Klingen, die aus einem geeigneten Hartmetall hergestellt und aufgeklemmt sind. Das Untermesser 7 bildet das Gegenmesser und besitzt einen Ring 8 aus Hartmetall, der mit den Klingen 6 zusammenarbeitet. Das Obermesser 5 und das Untermesser 7 sind gemäss Figur 2 um parallele Achsen A1 und A2 rotierbar.

    [0022] Wie die Figur 2 zeigt, weist das Untermesser 7 eine Messerwelle 11 auf, die mit zwei Lagerelementen 17 in einer Büchse 16 drehbar gelagert ist. Die Büchse 16 ist in einer Lagerbohrung 21 des Maschinengestells 2 in Längsrichtung der Messerwelle 11 verschiebbar, jedoch gegen ein Verdrehen gesichert. Zum Verschieben der Büchse 16 ist eine Verstellvorrichtung 10 mit einem Verstellantrieb 12 vorgesehen. Dieser besitzt einen Verstellmotor V, der vorzugsweise ein steuerbarer Elektromotor ist und mit dem ein Zahnrad 13 antreibbar ist, welches mit einem weiteren vorzugsweise grösseren Zahnrad 14 in Eingriff ist. Mit dem Zahnrad 14 ist fest eine Stellspindel 15 verbunden, welche an der Büchse 16 angreift. Je nach Drehrichtung der Spindel 15 wird die Büchse 16 in Figur 2 nach links oder nach rechts bewegt. Entsprechend wird das Untermesser 7 nach links oder nach rechts bewegt. Der Verstellmotor V wird hierbei von einer Steuerung ST gesteuert.

    [0023] Das Obermesser 5 ist von einem weiteren Motor F angetrieben, der auch als Fräsermotor bezeichnet werden kann. Beim Schneidvorgang ist somit das Obermesser 5 angetrieben. Das drehbar gelagerte Untermesser 7 wird hierbei zwangsläufig mitgedreht.

    [0024] Die Drehbewegung der Messerwelle 11 kann mit einem ersten Drehgeber D1 detektiert werden. Beginnt die Messerwelle 11 zu drehen, so wird dies vom ersten Drehgeber D1 festgestellt und er sendet unmittelbar über eine Signalleitung 22 ein entsprechendes Signal an die Steuervorrichtung ST. Ein zweiter Drehgeber D2 ist vorgesehen, um die Bewegung der Spindel 15 in ihrer Längsrichtung zu messen. Dieser zweite Drehgeber D2 ist über eine weitere Signalleitung 23 mit der Steuervorrichtung ST verbunden.

    [0025] Nachfolgend wird das Verfahren zum Einstellen des Schnittspaltes S näher erläutert.

    [0026] Der einzustellende Schnittspalt S wird gemäss Figur 2 durch eine Fläche 19 des Obermessers 15 und eine Fläche 20 des Untermessers 7 gebildet. Die Fläche 19 wird durch Flächen der Klingen 6 und durch eine innere Fläche des Hartmetallringes 8 gebildet. Der Schnittspalt S besitzt in der Schnittposition des verstellbaren Untermessers 7 eine Breite von beispielsweise 0.03 bis 0.035 mm. Es sind hier aber auch andere Spaltbreiten denkbar. In der Figur 2 ist dieser Abstand durch die Pfeile 18 angedeutet. Die Spaltbreite ist hier aus zeichnerischen Gründen wesentlich grösser dargestellt als in der Wirklichkeit.

    [0027] Zum Einstellen des Schnittspaltes S wird das Untermesser 7 mit dem in Figur 1 gezeigten Drehknopf 9 in eine Position gefahren, indem der Abstand zwischen den Flächen 19 und 20 wesentlich grösser ist als der einzustellende Schnittspalt. Dieser Abstand beträgt beispielsweise 1.0 mm. Grundsätzlich kann dieser Abstand jedoch auch selbsttätig eingestellt werden.

    [0028] Ist die genannte Ausgangsposition eingestellt, so wird an einer hier nicht gezeigten Taste der Einstellvorgang ausgelöst. Die Steuervorrichtung ST stellt hierauf den Verstellmotor V so ein, dass das Untermesser 7 in Figur 2 nach links fährt. Gleichzeitig wird das Obermesser 5 vom Motor F angetrieben. Der Hartmetallring 8 nähert sich somit in Figur 2 dem Obermesser 5. Sobald nun der Hartmetallring 8 die Fläche 19 berührt, beginnt das Untermesser 7 zu drehen. Der Grund hierzu ist die Reibung des Hartmetallringes 9 am Obermesser 5. Diese Drehbewegung des Untermessers 7 wird vom ersten Drehgeber D1 detektiert und dieser gibt ein Signal über die Signalleitung 22 an die Steuervorrichtung ST ab. Die Steuervorrichtung ST stoppt sofort den Verstellmotor V, so dass das Obermesser 7 in der eingestellten Position stehen bleibt. Diese Position ist in Figur 3 illustriert und bildet die Nullposition, von der aus der Schnittspalt S eingestellt wird.

    [0029] Sobald der Verstellmotor V stillsteht, wird seine Drehrichtung durch Steuerung ST umgekehrt.

    [0030] Die Büchse 16 und ihr das Untermesser 7 bewegen sich nun in Figur 2 nach rechts. Zwischen den beiden Flächen 19 und 20 bildet sich somit wieder ein Abstand. Dieser Abstand wird vom zweiten Drehgeber D2 gemessen und über die Signalleitung 23 der Steuerung ST übermittelt. Der zweite Drehgeber D2 misst primär die Drehung der Spindel 15, die jedoch proportional zum Abstand zwischen den Flächen 19 und 20 ist. Um den Schnittspalt S bzw. der vorbestimmte Abstand zwischen den Flächen 19 und 20 einzustellen, wird die Spindel 15 um einen entsprechenden vorbestimmten Betrag gedreht. In der Regel ist dies eine Teilumdrehung der Spindel 15. Ist diese Umdrehung erreicht, so gibt der zweite Drehgeber D2 ein entsprechende Signal über die Signalleitung 23 an die Steuervorrichtung ST ab. Die Steuervorrichtung ST stoppt hier sofort den Verstellmotor V und damit die weitere Bewegung des Untermessers 7. Der Schnittspalt S ist damit eingestellt und die Rotationsschneidmaschine 1 kann wie vorgesehen zum Schneiden, beispielsweise von Broschüren, Zeitschriften und anderen Druckprodukten verwendet werden.


    Ansprüche

    1. Rotationsschneidmaschine für die druckverarbeitende Industrie, die ein Obermesser (5) und ein Untermesser (7) aufweist, welche einen einstellbaren Schnittspalt (S) bilden und die jeweils mit einer Messerwelle (11) rotierbar an einem Maschinengestell (2) gelagert sind, mit einer Steuervorrichtung (ST), mit einem Messerantrieb (F) und einer Verstellvorrichtung (10), mit der wenigstens eines der genannten Messer (5, 7) zum Einstellen des Schnittspaltes (S) in Längsrichtung seiner Messerwelle (11) verstellbar ist, wobei eine Nullposition und von dieser aus eine Schnittposition einstellbar sind, und die Nullposition des verstellbaren Messers (7) durch einen Signalgeber (D1) selbsttätig ermittelbar ist, und die Verstellvorrichtung (10) einen Verstellantrieb (12) aufweist, mit dem das verstellbare Messer (5, 7) durch einen Signalgeber (D2) gesteuert von der Nullposition selbsttätig in die Schnittposition verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Signalgeber (D1) ermittelbare Nullposition durch eine Drehbewegung des verstellbaren Messers (7) detektierbar ist und die Nullposition an dem durch Reibung mitdrehenden anderen Messer (5) detektierbar ist.
     
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (D1) ein Drehgeber ist.
     
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Verstellantrieb (12) das verstellbare Messer (7) von einer Ausgangsposition in die Nullposition verfahrbar ist.
     
    4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nullposition speicherbar ist und dass ausgehend von dem gespeicherten Wert das verstellbare Messer (7) selbsttätig in die Schnittposition verfahrbar ist.
     
    5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (D2) als ein Drehgeber ausgebildet ist, mit dem eine Drehung einer Stellspindel (15) detektierbar ist, wobei mit dieser Stellspindel (15) ein Messer (5, 7) zum Einstellen des Schnittspaltes (S) verstellbar ist.
     
    6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Stellspindel (15) von einem gesteuerten Verstellmotor (V) angetrieben ist.
     
    7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindel (15) mit einer Büchse (16) oder einem Schlitten in Eingriff ist, an welchen das Messer (5, 7) rotierbar gelagert ist.
     
    8. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindel (15) mit einem Zahnrad (14) eines Vorgeleges verbunden ist.
     
    9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Untermesser (7) oder Obermesser (5) verstellbar ist.
     


    Claims

    1. Rotary cutter, for the printing industry, that has an upper blade (5) and a lower blade (7), forming a cutting gap (S), that are in each case supported, with a blade shaft (11), on a machine bed (2), and with a control device (ST), with a blade drive (F) and an adjustment device (10) with which at least one of the said blades (5, 7) can be adjusted, in the longitudinal direction of its blade shaft (11), in order to set the cutting gap (S), whereby the null point of the adjustable blade (7) can be automatically determined by a signal transmitter (D1), and the adjustment device (10) has an adjustment drive (12) with which the adjustable blade (5, 7) can automatically be moved, controlled, from the null position to the cutting position, by means of a signal transmitter (D2), characterized in that the null position, which can be determined by a signal transmitter (D1), can be detected through rotation of the adjustable blade (7), and in that the null position on the other blade (5), which rotates with it through friction, can be detected.
     
    2. Machine in accordance with claim 1, characterized in that the signal transmitter (D1) is a rotary position transducer.
     
    3. Machine in accordance with claims 1 or 2, characterized in that the adjustable blade (7) can be conveyed into the null position from a starting position, by means of the adjustment drive (12).
     
    4. Machine in accordance with one of claims 1 to 3, characterized in that the null position can be recorded, and in that the adjustable blade (7) can automatically be conveyed into the cutting position on the basis of the stored value.
     
    5. Machine in accordance with one of claims 1 to 4, characterized in that the signal transmitter (D2) is in the form of a rotary position transducer with which rotation of an adjusting spindle (15) can be detected , whereby a blade (5, 7) can be conveyed with the said adjusting spindle (15) in order to set the cutting gap (S).
     
    6. Machine in accordance with claim 5, characterized in that the said adjusting spindle (15) is driven by a controlled adjustment-motor (V).
     
    7. Machine in accordance with claim 5 or 6, characterized in that the adjusting spindle (15) mates with a barrel element (16) or a slot on which the blade (5, 7) is supported such that it can rotate.
     
    8. Machine in accordance with one of claims 5 to 7, characterized in that the adjusting spindle (15) is connected to a gearing pinion (14).
     
    9. Machine in accordance with one of claims 1 to 8, characterized in that the position of the upper (5) or the lower blade (7) can be adjusted.
     


    Revendications

    1. Machine de coupe rotative pour l'industrie de traitement des produits imprimés, qui présente une lame supérieure (5) et une lame inférieure ( 7 ) qui forment une emprise de coupe réglable (S) et qui sont montées à rotation par un arbre porte-lame respectif (11) sur un bâti de machine (2), avec un dispositif de commande (ST), avec un entraînement de lames (F) et avec un dispositif de déplacement (10), qui permet de déplacer au moins une des lames précitées (5, 7) dans la direction longitudinale de son arbre porte-lame (11) afin de régler l'emprise de coupe (S), sachant qu'on peut régler une position zéro et à partir de celle-ci une position de coupe, sachant que la position zéro de la lame mobile (7) peut être déterminée automatiquement par un transmetteur de signaux (D1), et sachant que le dispositif de déplacement (10) présente un entraînement en déplacement (12) par lequel la lame mobile (5, 7) peut, sous la commande d'un transmetteur de signaux (D2), être automatiquement déplacée de la position zéro dans la position de coupe, caractérisée en ce que la position zéro pouvant être déterminée par le transmetteur de signaux (D1) peut être détectée par un mouvement de rotation de la lame mobile (7), et la position zéro peut être détectée sur l'autre lame (5) conjointement rotative par friction.
     
    2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le transmetteur de signaux (D1) est un capteur de rotation.
     
    3. Machine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'entraînement en déplacement (12) peut déplacer la lame mobile (7) d'une position de départ dans la position zéro.
     
    4. Machine selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la position zéro peut être mémorisée et en ce que, en se basant sur la valeur mémorisée, la lame mobile (7) peut être automatiquement déplacée dans la position de coupe.
     
    5. Machine selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le transmetteur de signaux (D2) est réalisé sous la forme d'un capteur de rotation qui permet de détecter la rotation d'une vis de translation (15), sachant que cette vis de translation (15) permet de déplacer une lame (5, 7) pour régler l'emprise de coupe (S).
     
    6. Machine selon la revendication 5, caractérisée en ce que la vis de translation précitée (15) est entraînée par un servomoteur asservi (V).
     
    7. Machine selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la vis de translation (15) est en prise avec une douille (16) ou un coulisseau sur laquelle ou lequel la lame (5, 7) est montée à rotation.
     
    8. Machine selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que la vis de translation (15) est reliée à une roue dentée (14) d'une transmission intermédiaire.
     
    9. Machine selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la lame inférieure (7) ou la lame supérieure (5) est réglable.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente