(19)
(11) EP 1 729 370 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.11.2008  Patentblatt  2008/45

(21) Anmeldenummer: 06006076.1

(22) Anmeldetag:  24.03.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 12/30(2006.01)
H01R 13/64(2006.01)

(54)

Steckverbinder für Leiterplattenanschluss

Connection terminal for printed circuit boards

Borne pour la connexion d'une plaque de circuit imprimé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 31.05.2005 DE 102005024732

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.12.2006  Patentblatt  2006/49

(73) Patentinhaber: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
32825 Blomberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Skowranek, Antje
    32805 Horn-Bad Meinberg (DE)

(74) Vertreter: Elbertzhagen, Otto et al
Patentanwälte Thielking & Elbertzhagen Gadderbaumer Strasse 14
33602 Bielefeld
33602 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 209 763
DE-C1- 3 605 063
WO-A1-00/30220
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.

    [0002] Ein solcher Steckverbinder ist aus DE-C1-3605063 bekannt.

    [0003] Solche Steckverbinder sind weiters in zahlreichen Ausführungen bekannt, wobei deren Grundleiste dazu vorgesehen ist, zum einen auf einer Leiterplatte mechanisch befestigt zu werden und zum anderen die elektrische Kontaktierung mit der Leiterplatte herzustellen. Dem Steckerteil des Steckverbinders kommt die Aufgabe zu, ankommende und/oder abgehende elektrische Leiter mit der Grundleiste und damit mit den Bauteilen auf der Leiterplatte elektrisch zu verbinden. Für den Anschluß dieser Leiter sind am oder im Steckerteil passende Klemmen vorgesehen.

    [0004] Es ist ferner bekannt, das Steckerteil mit der Grundleiste rüttelsicher zu verbinden. Dazu wird eine Verschraubung vorgesehen, wobei dementsprechend das Stekkerteil als Schraub-Stecker ausgebildet und die Grundleiste mit Gewindeflanschen versehen ist. Bei derartigen Ausführungen des Steckverbinders können das Stekkerteil und die Grundleiste immer nur in einer einzigen Steckrichtung zusammengefügt werden.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem das Steckerteil und die Grundleiste je nach Anordnung der Kontaktstifte an der Grundleiste in zumindest zwei um 90° zueinander versetzten Steckrichtungen zusammengefügt werden können und unabhängig von der Steckrichtung eine selbstätige mechanische Sicherung des Steckerteils an der Grundleiste nach dem Zusammenstecken hergestellt ist.

    [0006] Diese Aufgabe wird bei einem Steckverbinder der oben genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

    [0007] Für die Erfindung ist wesentlich, zwischen zwei Steckrichtungen zwischen dem Steckerteil und der Grundleiste wählen zu können. So können die Kontaktstifte an dem in Bezug auf die Leiterplatte aufrechten Leistenschenkel der Grundleiste für einen horizontalen Steckeranschluß oder an dem auf der Leiterplatte aufliegenden Leistenschenkel für einen vertikalen Steckeranschluß angeordnet sein. In beiden Fällen ist das Steckerteil mit der Grundleiste verrastbar, es kommen jeweils die an einer der Längsseiten des Buchsengehäuses am Steckerteil vorgesehenen Raststufen in Eingriff mit den Rasthaken entweder an dem auf der Leiterplatte aufliegenden Leistenschenkel oder an dem daran aufrechten Leistenschenkel der Grundleiste. Hierbei wird das Steckerteil in der Steckrichtung an den Kontaktstiften geführt, die an der Grundleiste fest angeordnet sind, und dazu dienen die Steckaufnahmen im Buchsengehäuse des Steckerteils, die bei zylindrischen Kontaktstiften hohlzylindrisch mit entsprechender Passung ausgeführt sind.

    [0008] Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0009] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:
    Fig. 1
    perspektivische Ansichten von Grundleiste und Steckerteil eines Steckverbinders jeweils von der Steckseite her gesehen,
    Fig. 2
    eine weitere perspektivische Darstellung des Steckverbinders gemäß Fig. 1 mit in Steckrichtung zueinander ausgerichteter Grundleiste und Steckerteil,
    Fig. 3
    eine perspektivische Darstellung des Steckverbinders nach den Figuren 1 und 2 bei horizontaler Steckung von Steckerteil und Grundleiste,
    Fig. 4
    eine perspektivische Darstellung des Steckverbinders gemäß den vorstehenden Figuren bei vertikaler Steckung von Steckerteil und Grundleiste und
    Fig. 5
    eine weitere perspektivische Darstellung des Steckverbinders nach den vorangehenden Figuren in anderer horizontaler Steckung von Steckerteil und Grundleiste.


    [0010] Im einzelnen zeigt Fig. 1 die Grundleiste 1 des Steckverbinders, die als Winkelleiste ausgebildet ist. So weist die Grundleiste 1 einen ersten Leistenschenkel 2 und einen zweiten Leistenschenkel 3 auf, beide Leistenschenkel 2, 3 stehen unter einem rechten Winkel zueinander. An der dem zweiten Leistenschenkel 3 zugekehrten Innenseite 2.1 stehen am ersten Leistenschenkel 2 Kontaktstifte 4 vor, die rechtwinklig zum ersten Leistenschenkel 2 stehen und dementsprechend parallel zum zweiten Leistenschenkel 3 ausgerichtet sind. Die Kontaktstifte 4 liegen mit ihren Längsachsen in einer gemeinsamen, zum zweiten Leistenschenkel 3 parallelen Ebene und sind miteinander gleich lang ausgeführt. Entweder sind die Kontaktstifte 4 mit festem Sitz in die Grundleiste 1 eingesteckt oder sogleich in die aus einem Kunststoffmaterial als Spritzgußteil hergestellte Grundleiste 1 eingespritzt. Über die Unterseite der Grundleiste 1 stehen die Kontaktstifte 4 nach unten hin vor, demgemäß sind die Kontaktstifte 4 bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 als Winkelstifte ausgeführt. Die Unterseite der Grundleiste 1 ist durch die Unterseite des zweiten Leistenschenkels 3 definiert, der entsprechend als Auflageschenkel fungiert und auf die betreffende Leiterplatte aufgesetzt wird.

    [0011] In anderer Ausführung des Steckverbinders, wie sie nachstehend anhand von Fig. 4 noch erläutert werden wird, stehen die Kontaktstifte 4 am zweiten Leistenschenkel 3 an dessen Innenseite 3.1 vor, dazu können bei steckbarer Ausführung Durchgangslöcher 3.2 im zweiten Leistenschenkel 3 vorgesehen sein. In diesem Fall ist die Ausrichtung der Kontaktstifte 4 an der Innenseite 3.1 des zweiten Leistenschenkels 3 analog der dargestellten Ausführung lediglich um 90° geschwenkt. Es können bei dieser Ausführung, wie Fig. 4 veranschaulicht, gerade Kontaktstifte 4 verwendet werden, die nach unten aus dem zweiten Leistenschenkel 3 herausgeführt sind.

    [0012] Weiter gibt Fig. 1 im einzelnen die Ausführung des Steckerteils 5 wieder, welches ein Anschlußgehäuse 6 mit Anschlußöffnungen 7 für ankommende und abgehende elektrische Leiter aufweist. Für die elektrische Kontaktierung dieser Leiter sind im Anschlußgehäuse 6 entsprechende Klemmen vorgesehen. Einstückig mit dem Anschlußgehäuse 6 ist ein Buchsengehäuse 8, in welchem Buchsen zur Kontaktierung mit den Kontaktstiften 4 der Grundleiste 1 angeordnet sind. Das Buchsengehäuse 8 hat zwar an seiner Außenseite eine leicht zerklüftete Gestalt, die Querschnitts-Grundform des Buchsengehäuses ist jedoch rechtwinklig, also rechteckig oder quadratisch, mit einer der Rechteck- oder Quadratseiten seines Querschnitts schließt das Buchsengehäuse 8 an das Anschlußgehäuse 6 an. So hat das Buchsengehäuse 8 eine erste durch Ausformungen unterbrochene Längsseite 9 und eine zweite Längsseite 10, die hinsichtlich ihrer Grundform miteinander parallel sind. Senkrecht dazu liegt eine in Steckrichtung vornliegende Stirnseite 11 des Buchsengehäuses 8, deren zusammenhängende Abschnitte ebenso wie jeweils die der Längsseiten 9 und 10 des Buchsengehäuses 8 in einer Ebene liegen.

    [0013] An der Stirnseite 11 des Buchsengehäuses 8 finden sich Einstecköffnungen 12, die in einer Reihe entsprechend der Anordung der Kontaktstifte 4 an der Grundleiste 1 angeordnet sind. Nach innen hin schließen sich an die Einstecköffnungen 12 jeweils mechanische Führungen für die Kontaktstifte 4 an, die beim Aufstecken des Stekkerteils 5 auf die Grundleiste 1 ein Kippen des Stekkerteils 5 aus der Steckrichtung heraus verhindern.

    [0014] Hat beim Aufstecken auf die Grundleiste 1 das Steckerteil 5 seine Endposition erreicht, werden das Steckerteil 5 und die Grundleiste 1 selbsttätig miteinander verrastet. An der Grundleiste 1 sind dazu Rasthaken 13 vorgesehen, die zum einen an den Innenseiten 2.1 und 3.1 der beiden Leistenschenkel 2, 3 vorstehen und zum anderen sich an den jeweils beiden freien Ecken oder Eckbereichen der Leistenschenkel 2, 3 befinden. So sind an jedem der beiden Leistenschenkel 2, 3 jeweils zwei Rasthaken 13 vorhanden. In Bezug auf eine Ebene, die unter einem Winkel von 45° zwischen den beiden Leistenschenkeln 2, 3 sich mittig hindurcherstreckt und durch den Scheitelbereich der winkligen Grundleiste 1 hindurchgeht, sind die beiden jeweils an den Innenseiten der Grundleiste 1 angeordneten Rasthaken 13 spiegelbildlich zueinander ausgebildet und angeordnet. Mit anderen Worten sind die Rasthaken 13 spiegelsymmetrisch zu derjenigen Ebene, welche durch die Winkelhalbierenden des 90°-Winkels aufgespannt werden, unter dem die Leistenschenkel 2, 3 der Grundleiste 1 zueinander stehen.

    [0015] Am Buchsengehäuse 8 des Steckerteils 5 sind in entsprechender Anordnung Raststufen 14 vorgesehen, von denen jeweils zwei bei vollständig auf die Grundleiste 1 aufgestecktem Steckerteil 5 in rastenden Eingriff mit zwei der Rasthaken 13 an der Grundleiste 1 kommen. Damit dies sowohl bei der Steckrichtung, wie sie sich aus Fig. 3 als auch bei der Steckrichtung, wie sie sich aus Fig. 4 ergibt, der Fall ist, sind im Bereich jeder der beiden Längsseiten 9 und 10 des Buchsengehäuses 8 von den betreffenden Rasthaken 13 hintergreifbare Raststufen 14 vorgesehen. Bezogen auf die rechtwinklige Querschnitts-Grundform des Buchsengehäuses 8 am Steckerteil 5 haben die Raststufen 14 an den beiden Längsseiten 9, 10 des Buchsengehäuses 8 einen gleichen Abstand zu derjenigen, nächstliegenden Eckkantenlinie, die sich jeweils durch die das Buchsengehäuse 8 parallel zu dessen Längsseiten 9, 10 und dessen Stirnseite 11 einhüllenden drei Ebenen, welche rechtwinklig aufeinander stehen, ergibt. Dadurch kommen entweder, wie Fig. 3 zeigt, die Raststufen 14 im Bereich der Längsseite 10 am Buchsengehäuse 8 und die Rasthaken 13 am zweiten Leistenschenkel 3 der Grundleiste 1 oder wie Fig. 4 zeigt, die Raststufen 14 im Bereich der Längsseite 9 am Buchsengehäuse 8 und die Rasthaken 13 am ersten Leistenschenkel 2 der Grundleiste 1 miteinander in Eingriff. Der genannte Abstand entspricht jeweils demjenigen Abstand, welchen die Rasthaken 13 an der rechtwinkligen Grundleiste 1 von deren Scheitellinie haben.

    [0016] In praktischer Ausführung sind die Raststufen 14 an den beiden einander gegenüberliegenden Querseitenwänden 15 des Buchsengehäuses 8 angeordnet und haben die Form von an vorstehenden Schmalseiten dieser Querseitenwände 15 vorstehenden Rastnocken. Die Überstände der einen Querseitenwand 15 am Buchsengehäuse 8 über dessen Längsseiten 9, 10 können als Kodierelemente genutzt werden, welche mit Ausnehmungen zusammenwirken, die an der ihnen gegenüber anzuordnenden Seite der Grundleiste 1 an den Innenseiten 2.1, 3.1 der Leistenschenkel 2, 3 zwischen den betreffenden Rasthaken 13 vorzusehen sind. Umgekehrt können wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, an einer Seite der Grundleiste 1 zwischen den dortigen Rasthaken 13 an den Innenseiten 2.1, 3.1 der Leistenschenkel 2, 3 vorstehende Seitenwände 16 angeordnet sein, die mit einem Rücksprung 17 zusammenwirken, der an der betreffenden Querseitenwand 15 des Buchsengehäuses 8 am Steckerteil 5 vorgesehen ist.

    [0017] An der einen Längsseite 9 des Buchsengehäuses 8 am Steckerteil 5 sind weitere Einstecköffnungen 18 angeordnet, die analog zu den Einstecköffnungen 12, jedoch um 90° versetzt ausgerichtet sind und an die in gleicher Weise wie bei den Einstecköffnungen 12 Aufnahmen mit Führungen für die Kontaktstifte 4 an der Grundleiste 1 im Innern des Buchsengehäuses 8 anschließen. Diese weiteren Einstecköffnungen 18 ermöglichen ein Aufstecken des Steckerteils 5 auf die Grundleiste 1, wie es in Figur 5 dargestellt ist. Damit auch hierbei eine Verrastung zwischen dem Buchsenteil 8 am Steckerteil 5 und der Grundleiste 1 erfolgt, sind weitere Raststufen oder -nocken 19 am Buchsengehäuse 8 im Bereich von dessen Stirnseite 11 angeordnet. Diese weiteren Raststufen 19 haben von der Eckkante bzw. von der theoretischen Eckkantenlinie im Übergangsbereich zwischen der Stirnseite 11 und der Längsseite 9 mit den Einführöffnungen 18 des Buchsengehäuses 8 den gleichen Abstand wie die Raststufen 14 an dieser Längsseite 9. So liegen die Raststufen 14 und die Raststufen 19 zu der Ebene der Winkelhalbierenden, die durch die dazwischen befindliche Eckkante des Buchsengehäuses 8 hindurchgeht, spiegelsymmetrisch zueinander, wie es in analoger Weise bei den Rasthaken 13 der Grundleiste 1 der Fall ist. Wie dazu aus Figur 5 hervorgeht, sind in aufgesteckter Anordnung des Steckerteils 5 die Raststufen 19 im Bereich der Stirnseite 11 des Buchsenteils 8 und die Rasthaken 13 an dem zweiten Leistenschenkel 3 der Grundleiste 1 miteinander verrastet.

    [0018] Wie aus Figur 2 insbesondere zu ersehen ist, sind die weiteren Einstecköffnungen 18 an der Längsseite 9 des Buchsengehäuses 8 mit Kragen 20 umgeben, die an der Längsseite 9 vorstehen und die Einstecköffnungen 18 an ihren von der Stirnseite 11 des Buchsengehäuses 8 abliegenden Seite umgeben. Zwischen den Kragen 18 sind Zwickelräume 21 gebildet, die sich in Richtung zum Anschlußgehäuse 6 des Steckerteils 5 erweitern. Auf diese Zwickelräume 21 sind Kodierwinkel 22 abgestimmt, die rechtwinklig zueinanderstehende Schenkel 22.1 und 22.2 aufweisen. An dem Schenkel 22.1 des Kodierwinkels 22 ist endseitig ein verdickter Kopf 23 angeformt, der formschlüssig in die erwähnten Zwickelräume 21 hinter den Kragen 20 an der Längsseite 9 des Buchsengehäuses 8 paßt. Am zweiten Schenkel 22.2 des Kodierwinkels 22 ist ein hakenförmiges Rastglied 24 vorgesehen, mit welchem der Kodierwinkel 22 das Buchsengehäuse 8 am Steckerteil 5 an seiner zweiten Längsseite 10 umgreifen und dort mit einem Rastvorsprung 15 in Eingriff kommen kann. So läßt sich der Kodierwinkel 22 jeweils zwischen zwei der Einstecköffnungen 12 und der weiteren Einstecköffnung 18 so auf das Buchsengehäuse 8 des Steckerteils 5 aufrasten, daß der Schenkel 22.2 des Kodierwinkels 22 an der Stirnseite 11 des Buchsengehäuses 8 vorsteht.

    [0019] Als weitere Kodierelemente, die mit den Kodierwinkeln 22 zusammenwirken, sind an der Innenseite 2.1, 3.1 des betreffenden Leistenschenkels 2, 3 der Grundleiste 1 vorstehende Kodierrippen 26 vorgesehen, die ausbrechbar sind. Dafür sind die Kodierrippen 26 über entsprechende Sollbruchstege mit der Grundleiste 1 verbunden. Um eine Verpolung zwischen dem Steckerteil 5 und der Grundleiste 1 zu vermeiden, werden die Kodierwinkel 22 am Buchsengehäuse so gesetzt, daß sie nur bei passender Ausrichtung von Steckerteil 5 und Grundleiste 1 zueinander nicht mit den Kodierrippen 26 kollidieren.


    Ansprüche

    1. Steckvorrichtung für einen Leiterplattenanschluß mit einer an der Leiterplatte anzuordnenden Grundleiste (1) und mit einem Steckerteil (5), welches ein an seiner Steckseite vorstehendes Buchsengehäuse (8) aufweist, das eine rechtwinklige Querschnitts-Grundform und dieser entsprechend beidseits einander gegenüberliegende Längsseiten (9, 10) und eine dazwischen befindliche Stirnseite (11) hat, wobei an dieser Stirnseite (11) in deren Längsrichtung in einer Reihe hintereinander Einführöffnungen (12) von parallel miteinander sowie senkrecht zur Stirnseite (11) sich erstreckenden Steckaufnahmen für Kontaktstifte (4) angeordnet sind, die an der Grundleiste (1) in einer den Steckaufnahmen und Einstecköffnungen (12) entsprechenden Ausrichtung fest angeordnet sind, wobei
    die Grundleiste (1) als Winkelleiste mit einem ersten Leistenschenkel (2) und einem dazu rechtwinklig stehenden, zweiten Leistenschenkel (3) ausgebildet ist und die Kontaktstifte (4) entweder an dem ersten Leistenschenkel (2) oder an dem zweiten Leistenschenkel (3) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden Leistenschenkel (2, 3) an der dem Steckerteil (5) zuzukehrenden Innenseite (2.1, 3.1) Rasthaken (13) zueinander spiegelbildlich in Bezug zu der Winkelhalbierenden-Ebene der Grundleiste (1) und ferner im Bereich der beiden Längsseiten (9, 10) des Buchsengehäuses (8) am Steckerteil (5) von den Rasthaken (13) hintergreifbare Raststufen (14) angeordnet sind, deren Abstände von der jeweils nächstliegenden Eckkante zwischen der zugehörigen Längsseite (9, 10) und der Stirnseite (11) des Buchsengehäuses (8) oder einer theoretischen Eckkantenlinie entsprechend der spiegelbildlichen Anordnung der Rasthaken (13) gleich sind.
     
    2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß sich die Rasthaken (13) an den jeweils beiden freien Ecken bzw. Eckbereichen der Leistenschenkel (2, 3) der Grundleiste (1) und sich die Raststufen (14) an den beiden Querseitenwänden (15) des Buchsengehäuses (8) am Steckerteil (5) befinden.
     
    3. Steckvorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß im Bereich eines der Rasthaken (13) an einer Seite der Grundleiste (1) an dem betreffenden Leistenschenkel (3) eine Seitenwand (16) mit einer definierten Höhe vorgesehen ist und nur die Querseitenwand (15) am Buchsengehäuse (8) des Steckerteils (5), die zu dieser vorstehenden Seitenwand (16) hin anzuordnen ist, gegenüber der jeweiligen Längsseite (10) bzw. der Stirnseite (11) des Buchsengehäuses (8) am Steckerteil (1) jeweils einen Rücksprung (17) mit entsprechender Tiefe aufweist..
     
    4. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an zumindest einer der Längsseiten (9, 10) des Buchsengehäuses (8) am Steckerteil (5) in deren Längsrichtung in einer Reihe hintereinander weitere Einführöffnungen (18) von parallel miteinander sowie senkrecht zu dieser Längsseite (9, 10) sich erstrekkenden Steckaufnahmen für die Kontaktstifte (4) an dem einen der Leistenschenkel (2, 3) der Grundleiste (1) angeordnet sind und an der Stirnseite (11) am Buchsengehäuse (8) weitere Raststufen (19) angeordnet sind, die von der Eckkante bzw. der theoretischen Eckkantenlinie im Übergangsbereich zwischen der Stirnseite (11) des Buchsengehäuses (8) und dessen Längsseite (9) mit den weiteren Einführöffnungen (18) den gleichen Abstand wie die Raststufen (14) an dieser Längsseite (9) des Buchsengehäuses (8) haben.
     
    5. Steckvorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die weiteren Raststufen (19) an den Querseitenwänden (15) des Buchsengehäuses (8) ausgebildet sind.
     
    6. Steckvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an der betreffenden Längsseite (9) des Buchsengehäuses (8) die dortigen, weiteren Einstecköffnungen (18) an ihren von der Stirnseite (11) abliegenden Seite mit daran vorstehenden Kragen (20) umgeben sind, zwischen denen Zwickelräume (21) gebildet sind, und daß Kodierwinkel (22) vorgesehen sind, die zwischen den weiteren Einstecköffnungen (18) auf das Buchsengehäuse (8) aufrastbar sind und die dazu an den einen Schenkelenden einen in diese Zwickelräume (21) passenden, verdickten Kopf (23) und an den anderen Schenkelenden ein Rastglied (24) haben, für dessen Rastung an der gegenüberliegenden Längsseite (10) des Buchsengehäuses (8) ein Rastvorsprung (25) angeordnet ist.
     
    7. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an der Innenseite (2.1, 3.1) des Leistenschenkels (2, 3) der Grundleiste (1), an welchem die Kontaktstifte (4) angeordnet sind, ausbrechbare Kodierrippen (26) vorstehen, die sich jeweils zwischen den Kontaktstiften (4) befinden und daß diese Kodierrippen (26) in der Steckrichtung gesehen mit denjenigen Bereichen des Buchsengehäuses (8) am Steckerteil (5) fluchten, die von den aufsetzbaren Kodierwinkeln (22) zumindest teilweise so abdeckbar sind, daß ein Aufstecken des Steckerteils (5) auf die Grundleiste (1) blockiert ist.
     


    Claims

    1. Plug and socket device for a printed circuit board connection, having a base strip (1) to be arranged on the printed circuit board and a connector part (5) which comprises a socket housing (8) projecting on its insertion side, the basic cross-section thereof being rectangular, and having longitudinal sides (9, 10) lying opposite corresponding to the basic rectangular cross-section on both sides and a front side (11) lying between them, wherein insertion openings (12) of insert recesses for contact pins (4) are arranged in a row one behind the other in the longitudinal direction of this front side (11), said insert recesses for contact pins (4) extending parallel to each other and perpendicular to the front side (11), wherein the contact pins (4) are fixedly arranged on the base strip (1) in a layout corresponding to the insert recesses and insertion openings (12), wherein the base strip (2) is formed as an angular strip with a first strip leg (2) and a second strip leg (3) arranged at right angles to it and the contact pins (4) are arranged either on the first strip leg (2) or on the second strip leg (3), characterised in that on each of the two strip legs (2, 3) on the inner side (2.1, 3.1) facing the connector part (5) latching hooks (13) are arranged in a mirror image to each other in relation to the bisecting plane of the base strip (1) and furthermore in the region of the two longitudinal sides (9, 10) of the socket housing (8) on the connector part (5) latch steps (14) are arranged which can be engaged from behind by the latching hooks (13), wherein the distances of the latch steps from the closest corner edge in each case between the associated longitudinal side (9, 10) and the front side (11) of the socket housing (8) or a theoretical corner edge line are equal corresponding to the mirror image arrangement of the latching hooks (13).
     
    2. Plug and socket device according to claim 1,
    characterised in that
    the latching hooks (13) are located on the two free corners or corner regions of the strip legs (2, 3) of the base strip (1) and the latch steps (14) are located on the two transverse side walls (15) of the socket housing (8) on the connector part (5).
     
    3. Plug and socket device according to claim 2,
    characterised in that
    a side wall (16) with a defined height is provided in the region of one of the latching hooks (13) on a side of the base strip (1) on the relevant strip leg (3) and only the transverse side wall (15) on the socket housing (8) of the connector part (5) which is to be arranged facing this projecting side wall (16) comprises a respective retreat (17) with corresponding depth opposite the respective longitudinal side (10) or the front side (11) of the socket housing (8) on the connector part (1).
     
    4. Plug and socket device according to one of the claims 1 to 3,
    characterised in that
    on at least one of the longitudinal sides (9, 10) of the socket housing (8) on the connector part (5) in the longitudinal direction thereof further insertion openings (18) of insert recesses, extending parallel to each other and perpendicular to this longitudinal side (9, 10), for the contact pins (4) on one of the strip legs (2, 3) of the base strip (1), are arranged in a row one behind the other, and on the front side (11) on the socket housing (8) further latch steps (19) are arranged which are at the same distance from the corner edge or the theoretical corner edge line in the cross-over area between the front side (11) of the socket housing (8) and its longitudinal side (9) with the further insertion openings (18) as the latch steps (14) on this longitudinal side (9) of the socket housing (8).
     
    5. Plug and socket device according to claim 4,
    characterised in that
    the further latch steps (19) are formed on the transverse side walls (15) of the socket housing (8).
     
    6. Plug and socket device according to claim 4 or 5,
    characterised in that
    on the relevant longitudinal side (9) of the socket housing (8) the further insertion openings (18) located there are surrounded on their side facing away from the front side (11) by projecting collars, (20) between which gusset zones (21) are formed, and in that coding angular members (22) are provided which can be latched between the further insertion openings (18) onto the socket housing (8) and which for this purpose have on one leg end a thickened head (23) fitting into these gusset zones (21) and on the other leg end a latching member (24), whereby a latching projection (25) is arranged on the opposite lying longitudinal side (10) of the socket housing (8) for engagement with the latching member (24).
     
    7. Plug and socket device according to one of the claims 1 - 6,
    characterised in that
    predefined snap-out coding ribs (26) project on the inner side (2.1, 3.1) of the strip leg (2, 3) of the base strip (1) on which the contact pins (4) are arranged, said predefined snap-out coding ribs (26) being located in each case between the contact pins (4), and in that these coding ribs (26), as seen in the direction of insertion, are aligned with those areas of the socket housing (8) on the connector part (5) which can be at least partially covered by the coding angular members (22) so that the connector part (5) is prevented from being placed on the base strip (1).
     


    Revendications

    1. Connecteur pour une plaquette de circuits imprimés, avec une réglette de base (1) à associer à la plaquette de circuits imprimés et avec une pièce de connexion (5), qui présente sur son côté de connexion un boîtier femelle (8), dont la section transversale possède une forme de base rectangulaire, et, conformément à celle-ci, des côtés longitudinaux (9, 10), situés de part et d'autre, à l'opposé l'un de l'autre, et une face frontale (11) entre ceux-ci, des ouvertures d'introduction (12) de connecteurs femelles, qui s'étendent parallèlement les unes aux autres ainsi que perpendiculairement à la face frontale (11), étant disposées en série les unes à la suite des autres, sur cette face frontale (11), dans son sens longitudinal, pour des pointes de contact (4) qui sont montées fixes sur la réglette de base (1), dans une orientation correspondant aux connecteurs femelles et aux ouvertures d'introduction, la réglette de base (1) étant conçue en forme de cornière, avec une première aile de cornière (2) et une deuxième aile de cornière (3) formant un angle avec celle-ci, et les pointes de contact (4) étant disposées soit sur la première aile de cornière (2) ou sur la deuxième aile de cornière (3),
    caractérisée en ce que,
    sur chacune des deux ailes de cornière (2, 3), sur le côté intérieur (2.1, 3.1) orienté vers la pièce de connexion (5), sont disposés des crochets d'arrêt (13), en orientation spéculaire les uns par rapport aux autres, en référence au plan bissecteur de la réglette de base (1) et, de plus, dans la région des deux côtés longitudinaux (9, 10) du boîtier femelle (8) de la pièce de connexion (5), sont disposés des crans d'arrêt (14) pouvant être agrippés par lesdits crochets d'arrêt (13), dont les distances du bord de l'angle respectif le plus proche, entre le côté longitudinal (9, 10) associé et la face frontale (11) du boîtier femelle (8) ou la ligne théorique de bord d'angle, étant égales, conformément à la disposition spéculaire des crochets d'arrêt (13).
     
    2. Connecteur selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    les crochets d'arrêt (13) sont situés sur les deux angles libres, respectivement dans les zones d'angles respectives des ailes de cornière (2, 3) de la réglette de base (1), et que les crans d'arrêt (14) sont situés sur les deux parois transversales (15) du boîtier femelle (8) de la pièce de connexion (5).
     
    3. Connecteur la revendication 2,
    caractérisée en ce que,
    dans la région de l'un des crochets d'arrêt (13), sur un côté de la réglette de base (1), sur l'aile de cornière concernée (2), est prévue une paroi latérale (16) d'une hauteur définie, et que seule la paroi transversale (15) du boîtier femelle (8) de la pièce de connexion (5), à orienter vers cette paroi latérale (16), présente, à l'opposé du côté longitudinal (10) associé, respectivement da la face frontale (11), un retrait (17) d'une profondeur appropriée.
     
    4. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisée en ce que,
    sur au moins l'un des côtés longitudinaux (9, 10) du boîtier femelle (8) de la pièce de connexion (5), d'autres ouvertures d'introduction (18) de connecteurs femelles pour les pointes de contact (4), qui s'étendent parallèlement les unes par rapport aux autres ainsi que perpendiculairement à ce côté longitudinal (9, 10), sont disposées dans leur direction longitudinale, en série les unes à la suite des autres, sur l'une des ailes de cornière (2, 3) de la réglette de base (1), et que, sur la face frontale (11) du boîtier femelle (8), sont disposés d'autres crans d'arrêt (19), qui, présentent, du bord de l'angle, respectivement de la ligne théorique du bord d'angle, dans la région de transition entre la face frontale (11) du boîtier femelle (8) et le côté longitudinal (9) de celui-ci, avec les autres ouvertures d'introduction (18), la même distance que celle présentés par les crans d'arrêt sur ce côté longitudinal (9) du boîtier femelle (8).
     
    5. Connecteur selon la revendication 4,
    caractérisée en ce que
    les autres crans d'arrêt (19) sont réalisés sur les parois transversales (15) du boîtier femelle (8).
     
    6. Connecteur selon revendication 4 ou 5,
    caractérisée en ce que,
    sur le côté longitudinal concerné (9) du boîtier femelle (8), les autres ouvertures d'introduction (18) y prévues sont entourées, sur leur côté opposé au côté frontal (11), par des collerettes (20) en saillie, entre lesquelles sont formés des goussets (21), et en ce que sont prévus des angles de codage (22), qui peuvent s'enclencher entre les autres ouvertures d'introduction (18), sur le boîtier femelle (8), et qui, dans ce but, sont pourvus, aux unes des extrémités d'aile, d'une tête (23) épaissie, appropriée, et, aux autres extrémités d'aile, d'un organe d'arrêt (24) pour l'enclenchement duquel une saillie d'arrêt (25) est disposée sur le côté longitudinal opposé (10) du boîtier femelle (8).
     
    7. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisée en ce que,
    sur le côté intérieur (2.1, 3.1) de l'aile de cornière (2, 3) de la réglette de base (1), sur laquelle sont disposées les pointes de contact (4), font saillie des nervures de codage (26) cassables, qui sont respectivement situées entre les pointes de contact (4), et que ces nervures de codage (26), vues dans la direction d'insertion, sont en alignement avec les zones du boîtier femelle (8) de la pièce de connexion (5), qui peuvent être recouvertes, au moins partiellement, par les angles de codage (22) ajustables de sorte qu'un emboîtement de la pièce de connexion (5) sur la réglette de base (1) soit bloquée.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente