[0001] Die Erfindung betrifft einen Zuschnitt der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung und einen damit hergestellten Flaschenträger.
[0002] Zuschnitte dieser Art zur Herstellung von mehrreihigen Flaschenträgern sind in verschiedenen
Varianten und Ausführungsbeispielen bekannt (
DE 40 34 069 A1,
DE 1 900 965 U1,
FR 2 346 237 A1,
EP 04 025 488,
DE 203 17 334,
DE 203 16 999,
DE 203 14 088 U1). In einem durch Falten und Kleben hergestellten Zustand bilden diese Zuschnitte
jeweils komplett vorgefertigte Flaschenträger, die im gebrauchsfertigen, aufgerichteten
Zustand mit in den Boden- und Deckenteilen ausgebildeten Aufnahmeöffnungen auf die
Flaschenhälse der zu transportierenden Flaschen aufgesetzt werden. Die für die erforderliche
Funktion gewünschte feste Verbindung der Träger mit den Flaschen wird dabei durch
Formschluss erreicht, indem die die Aufnahmeöffnungen umgebenden Ränder derart ausgebildet
werden, dass sie beim Aufsetzen der Träger auf die Flaschenhälse, was automatisch
mittels manueller oder maschineller Bestückungsgeräte erfolgen kann, unter den Verschlusselementen
od. dgl. der Flaschen durch Vorspannung zwischen den Boden- und Deckelteilen federnd
einrasten.
[0003] Daneben sind Flaschenträger ähnlicher Art bekannt (
DE 297 07 445 U1), bei denen die Öffnungen für die Flaschenhälse nur in je einer Reihe angeordnet
sind.
[0004] Die bekannten mehrreihigen Flaschenträger und die zu ihrer Herstellung verwendeten
Zuschnitte weisen ausschließlich symmetrische Formen auf und dienen zur Aufnahme von
z. B. 2 x 2 oder 2 x 3 Flaschen. Hierdurch ergibt sich das Problem, daß bestimmte
Transportbehälter (z. B. Flaschenkästen, Trays etc.) nur dann mit gleichartigen Flaschenträgern
der beschriebenen Art bestückt werden können, wenn alle Flaschen dieser Transportbehälter
ohne Rest von einer Mehrzahl der Träger aufgenommen werden können. So ist es z, B,
nicht möglich, einen Getränkekasten, der 4 x 5 Gefache aufweist, mit Trägern zu bestücken,
die 2 x 2, 2 x 3 oder 2 x 4 Flaschen aufnehmen können. Zur Lösung dieses Problems
müssten entweder einreihige Träger für 1 x 4 oder 1 x 5 Flaschen verwendet werden,
was wegen der mit der Länge abnehmenden Stabilität einreihiger Träger unerwünscht
ist, oder es müssten ein- und mehrreihige Träger kombiniert werden, z. B. drei Träger
für 2 x 2 Flaschen mit zwei Trägern für 1 x 4 Flaschen oder zwei Träger für 2 x 3
Flaschen mit zwei Trägern für 2 x 2 Flaschen. Das ist unerwünscht, da es die Lagerhaltung
erschwert.
[0005] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Zuschnitte für zwei-oder
mehrreihige Flaschenträger bzw. die Flaschenträger selbst so zu gestalten, dass sie
zusätzliche Einsatzmöglichkeiten bieten und zur Lösung von bisher nicht oder nicht
zufriedenstellend lösbaren Bestückungsaufgaben geeignet sind.
[0006] Der Zuschnitt der eingangs bezeichneten Gattung weist zu diesem Zweck die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 auf.
[0007] Durch die Erfindung werden Zuschnitte und damit herstellbare Flaschenträger vorgeschlagen,
die ein unsymmetrisches Lochmuster für die Flaschen aufweisen, indem sie z. B. eine
Reihe mit Öffnungen zur Aufnahme von zwei Flaschen und eine Reihe mit Öffnungen zur
Aufnahme von drei Flaschen aufweisen. Alternativ könnten in einer Reihe Öffnungen
für eine (oder drei) Flaschen und in einer anderen Reihe Öffnungen für zwei (oder
vier) Flaschen vorgesehen werden. Dadurch kann auch mit zweireihigen Trägern eine
ungerade Anzahl von z. B. drei, fünf oder sieben Flaschen aufgenommen werden. Da die
erfindungsgemäßen Träger am Ende derjenigen Reihe, die die geringere Anzahl von Öffnungen
aufweist, eine an eine Ecke grenzende Aussparung haben, ist es möglich, zwei derartige
Träger in einer um 180° gedrehten bzw. verschachtelten Anordnung in einem Transportbehältnis
anzuordnen. Mit zwei bzw. vier Trägern, die in einer Reihe zwei und in einer anderen
Reihe drei Flaschen aufnehmen, können daher Standard-Gefachekästen für zehn (bzw.
zwanzig) Flaschen bestückt werden. Dadurch werden Reste von nicht mit Trägern bestückbaren
Flaschen vermieden, wie dies bei der Anwendung z. B. von Trägern für 2 x 3 Flaschen
der Fall wäre. Abgesehen davon bringt der zusätzliche, durch die Erfindung vorgeschlagene
Stützabschnitt den Vorteil einer erhöhten Tragestabilität mit sich, so dass auch Glasflaschen
mit einem Volumen von 0,5 1 und mehr bis hin zu 1,5 1 problemlos fest gehalten und
sicher transportiert werden können.
[0008] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Träger besteht schließlich darin, dass
sie zusätzlich mit zahlreichen weiteren Merkmalen wie z. B. Faltlinien an den Seitenteilen,
Tragegriffen oder Aussparungen für vorspringende Teile von Gefachekästen versehen
werden können, die sich bei Trägern der eingangs beschriebenen Art bereits als zweckmäßig
erwiesen haben.
[0009] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfmdung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Ein aus dem erfindungsgemäßen Zuschnitt herstellbarer Träger ist erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Anspruchs 15 gekennzeichnet.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, zur Herstellung
eines zweireihigen, unsymmetrisch ausgebildeten Flaschenträgers bestimmten Zuschnitts;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht nach dem Einklappen eines Deckenteils
und eines Seitenteils des Zuschnitts;
Fig. 3 eine Draufsicht des Zuschnitts gemäß Fig. 2 nach dem zusätzlichen, zum fertigen
Träger führenden Einklappen auch des anderen Deckenteils;
Fig. 4 schematisch die Vorderansicht des vollständig vorgefertigten Zuschnitts gemäß
Fig. 3 in flach liegendem Zustand;
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht des fertigen, bereits halb aufgerichteten
Zuschnitts gemäß Fig. 3;
Fig. 6 eine Vorderansicht des zu einem Flaschenträger aufgerichteten Zuschnitts gemäß
Fig. 5;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Zuschnitt gemäß Fig. 6 in voll aufgerichtetem Zustand,
woraus die zweireihige, unsymmetrische Ausbildung des erfindungsgemäßen Flaschenträgers
ersichtlich ist;
Fig. 8 eine Draufsicht des Zuschnitts gemäß Fig. 7 nach dem Aufsetzen und Aufclipsen
des Flaschenträgers auf eine Formation von fünf Flaschen mit sichtbaren Kronkorken-Verschlusselementen;
Fig. 9 eine Vorderansicht des Flaschenträgers gemäß Fig. 8 nach Aufsetzen und Aufclipsen
auf fünf unsymmetrisch stehende Flaschen;
Fig. 10 eine perspektivische Vorderansicht des Flaschenträgers gemäß Fig. 9;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Flaschenträgers gemäß Fig. 9 und 10 mit eingeclipsten
Flaschen;
Fig. 12 eine Draufsicht auf einen Standard-Transportbehälter der Getränkeindustrie
mit der Bezeichnung "Gefachekasten" für zwanzig Flaschen in Verbindung mit vier Flaschenträgern
in unsymmetrischer Formation für fünf Flaschen beispielsweise gemäß Fig. 10;
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie XIII - XIII der Fig. 12 durch den Standard-Transportbehälter
mit Blick auf zwei quer nebeneinander stehende Flaschenträger;
Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie XIV - XIV der Fig. 12 durch den Standard-Transportbehälter
mit Blick auf zwei längs nebeneinander stehende Flaschenträger;
Fig. 15 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 16 bis 18 entsprechende Draufsichten des Zuschnitts gemäß Fig. 15, jedoch in
verschiedenen Faltzuständen seiner Teile;
Fig. 19 eine Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Zuschnitts;
Fig. 20 eine der Fig. 19 entsprechende Draufsicht nach dem Einklappen eines äußeren,
einen Befestigungsabschnitt und einen Stützabschnitt aufweisenden Teils;
Fig. 21 eine Draufsicht auf den Zuschnitt gemäß Fig. 20 nach dem Einklappen eines
Deckenteils und eines Seitenteils auf ein Bodenteil des Zuschnitts gemäß Fig.
Fig. 22 eine Draufsicht auf den Zuschnitt gemäß Fig. 21, jedoch nach dem Einklappen
auch des anderen Deckenteils;
Fig. 23 bis 26 den Fig. 4 bis 6 und 10 entsprechende Ansichten des Zuschnitts nach
Fig. 22 des damit hergestellten Flaschenträgers;
Fig. 27 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 28 bis 31 in der Fig. 27 entsprechenden Draufsichten den Zuschnitt gemäß Fig.
27 in verschiedenen Faltzuständen seiner Teile;
Fig. 31 in einer der Fig. 6 entsprechenden Vorderansicht den zu einem Flaschenträger
aufgerichteten Zuschnitt gemäß Fig. 27;
Fig. 32 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
Fig. 33 bis 36 in der Fig. 32 entsprechenden Draufsichten den Zuschnitt nach Fig.
32 in verschiedenen Faltzuständen seiner Teile.
[0012] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgeznäßen, zweireihigen Zuschnitt 1 in einem flach liegenden,
ungefalteten Zustand, d. h. im wesentlichen so, wie er aus einer entsprechenden Stanzvorrichtung
kommt. Zur Herstellung des Zuschnitts 1 wird ein Kraftkarton mit einem Gewicht verwendet,
das in Abhängigkeit von der Zahl und der Größe der zu verpackenden Flaschen z. B.
300 g/m
2 bis 450 g/m
2 betragen kann. Wie Fig. 1 zeigt, enthält der Zuschnitt 1 ein Grundelement mit einer
insgesamt rechteckigen Außenkontur und zwei langen, parallel zu einer Längsachse 2
verlaufenden Seitenkanten 3a, 3b sowie zwei vorzugsweise senkrecht dazu angeordneten,
kurzen Seitenkanten 4a und 4b.
[0013] Das Grundelement ist in eine Mehrzahl von Feldern unterteilt und enthält insbesondere
ein Bodenteil 5, ein in Fig. 1 rechts davon liegendes, erstes Seitenteil 6 und ein
in Fig. 1 links vom Bodenteil 5 liegendes, zweites Seitenteil 7. Außerdem enthält
das Grundelement ein rechts vom ersten Seitenteil 6 liegendes, erstes Deckenteil 8
und ein links vom zweiten Seitenteil liegendes, zweites Deckenteil 9. Alle diese Teile
5 bis 9 weisen im wesentlichen rechteckige Umfangskonturen auf und sind in Richtung
der Längsachse 2 des Zuschnitts 1 so nebeneinander angeordnet, dass ihre langen Seiten
im wesentlichen senkrecht und ihre kurzen Seiten im wesentlichen parallel zur Längsachse
2 angeordnet sind.
[0014] Die Teile 5 bis 9 sind durch vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur Längsachse
2 verlaufende, gedachte Faltlinien voneinander getrennt, die zur Erleichterung des
weiter unten erläuterten Faltens der verschiedenen Teile aber auch je nach Zweckmäßigkeit
aus bereits beim Stanzen angebrachten Prägungen, Rillen, kombinierten Rill-/Schnitt-Linien
od. dgl. bestehen können. Insbesondere sind zwischen dem Bodenteil 5 und den beiden
Seitenteilen 6, 7 eine erste Faltlinie 10 und eine zweite Faltlinie 11, zwischen dem
ersten Seitenteil 6 und dem ersten Deckenteil 8 eine dritte Faltlinie 12 und zwischen
dem zweiten Seitenteil 7 und dem zweiten Deckenteil 9 eine vierte Faltlinie 14 vorgesehen.
Schließlich können die beiden Seitenteile 6 und 7 in je zwei parallel zur Längsachse
2 nebeneinander liegende Seitenteilabschnitte 6a, 6b bzw. 7a, 7b unterteilt sein,
die vorzugsweise durch senkrecht zur Längsachse 2 verlaufende fünfte und sechste,
ebenfalls beim Stanzvorgang angebrachte Faltlinien 15 und 16 voneinander getrennt
sind. Dabei besitzen, jeweils in Richtung der Längsachse 2 betrachtet, die an das
Bodenteil 5 grenzenden Seitenteilabschnitte 6a, 7a jeweils eine vergleichsweise große
Höhe h1 entsprechend der Form und Größe der Flaschenhälse der aufzunehmenden Flaschen,
während die an die Deckenteile 8, 9 grenzenden Seitenteilabschnitte 6b, 7b eine vergleichsweise
geringe Höhe h2 von z. B. 6 mm bis 15 mm haben.
[0015] Das erste Deckenteil 8 weist in zwei vorzugsweise senkrecht zur Längsachse 2 verlaufenden
Reihen mehrere, entsprechend der zugeordneten Flaschenform und -größe beabstandete
erste Öffnungen 17 auf, deren Umfangslinien bzw. Ränder 18 von äußeren, konzentrischen,
vorzugsweise als siebente Faltlinien ausgebildeten, geschlossenen Umfangslinien 1.9
umgeben sind. Zwischen den beiden Umfangslinien 18 und 19, d. h. in den die Öffnungen
17 umgebenden Randzonen, weist der Zuschnitt 1 jeweils eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung
nebeneinander liegenden Sektoren 20 auf, die durch radial verlaufende, vorzugsweise
beim Stanzvorgang angebrachte Trennlinien 21 voneinander getrennt und daher nur längs
der Umfangslinien 19 mit dem Zuschnitt 1 verbunden sind. Die Sektoren 20 bilden sogenannte
Untergriffsegmente, die zum Untergreifen der Verschlusselemente od. dgl. von Flaschen
dienen.
[0016] Das zweite Deckenteil 9 weist in zwei vorzugsweise senkrecht zur Längsachse 2 verlaufenden
Reihen eine der Zahl der ersten Öffnungen 17 entsprechende Anzahl von zweiten Öffnungen
22 auf. Diese sind mit denselben Abständen wie die ersten Öffnungen 17 angeordnet
und mit Umfangslinien bzw. Rändern 23 versehen, die vorzugsweise dieselben Durchmesser
wie die die ersten Öffnungen 17 umgebenden Umfangslinien 19 aufweisen. Beim Ausführungsbeispiel
sind die Umfangslinien 18, 19 und 23 kreisförmig ausgebildet, wobei die Umfangslinien
18 die ersten Öffnungen 17 entsprechend der vorgesehenen Anzahl von acht Untergriffsegmenten
20 auch ein Oktogon bilden können.
[0017] Das Bodenteil 5 weist dritte Öffnungen 24 auf, die in gleicher Anzahl wie die ersten
und zweiten Öffnungen 17, 22 und in entsprechender Anordnung wie diese vorgesehen
sind. Die Öffnungen 24 weisen kreisrunde Umfangslinien 25 und Durchmesser auf, die
zweckmäßig etwas größer als die der Öffnungen 22 sind.
[0018] Zuschnitte der beschriebenen Art und ihre Funktion sind grundsätzlich bekannt (z.
B.
DE 40 34 069 A1 und
DE 203 16 999 U1) und brauchen dem Fachmann daher nicht näher erläutert werden.
[0019] Erfindungsgemäß ist der zweireihige Zuschnitt 1 nach Fig. 1 im Hinblick auf die Anordnung
der Öffnungen 17, 22 und 24 unsymmetrisch und insgesamt mit einer ungeraden Anzahl
dieser Öffnungen versehen. Mit anderen Worten weisen die Deckenteile 8, 9 und das
Bodenteil 5 jeweils in einer Reihe eine größere Anzahl von Öffnungen als in der anderen
Reihe auf. Im Ausführungsbeispiel weist jeweils eine Reihe drei Öffnungen (17 bzw.
22 bzw. 24) und die andere Reihe nur zwei Öffnungen (17 bzw. 22 bzw. 24) auf. Erreicht
wird dies dadurch, dass das Bodenteil 5, eines der Seitenteile 6, 7 (hier das Seitenteil
6) und die beiden Deckenteile 8 und 9 mit je einem Ausschnitt 27, 28 und 29 versehen
sind, wobei der Ausschnitt im Deckenteil 8 aus nachfolgend erläuterten Gründen in
der Zeichnung nicht sichtbar ist.
[0020] Die Ausschnitte 27, 28 und 29 haben gemäß Fig. 1 eine quadratische oder leicht rechteckige
Umfangskontur. Die Größe der Ausschnitte 27, 28 und 29 entspricht jeweils der Größe
des von einer der Öffnungen 17, 22 und 24 eingenommenen Raums, d. h. hier etwa je
einem Sechstel der Größe des jeweiligen Boden-, Seiten- oder Deckenteils.
[0021] Der Ausschnitt 27 ist ein Ecken-Ausschnitt, der im Ausführungsbeispiel dem rechten
Seitenteil 6 zugewandt ist und dadurch entsteht, dass das Bodenteil 5 sowohl eine
in Richtung des Seitenteils 6 verkürzte Seitenkante 5a als auch senkrecht zur Längsachse
2 eine reduzierte Breite erhält, die auch eine entsprechend verkürzte Faltlinie 10
zur Folge hat. Tatsächlich wird das Bodenteil 5 im Bereich des Ausschnitts 27 daher
von einer senkrecht zur Längsachse 2 erstreckten Begrenzungslinie 30 und einer parallel
zur Längsachse 2 erstreckten Begrenzungslinie 31 begrenzt.
[0022] Der Ausschnitt 28 ist ein über die ganze, parallel zur Längsachse 2 gemessene Länge
des in Fig. 1 rechten Seitenteils 6 erstreckt und hat zur Folge, dass die Breite des
Seitenteils 6 um ein der Länge der Begrenzungslinie 30 entsprechendes Maß reduziert
ist, so dass es ebenfalls nicht von der Seitenkante 3a, sondern von einer parallel
zu dieser verlaufenden Begrenzungslinie 32 begrenzt wird, die in der Verlängerung
der Begrenzungslinie 31 liegt.
[0023] Der Ausschnitt 29 ist schließlich wiederum ein Ecken-Ausschnitt, der auf einer vom
Bodenteil 5 abgewandten Seite des Deckenteils 9 angeordnet und daher zu der in Fig.
1 links liegenden Außenseite des Deckenteils 9 hin offen ist. Dabei wird der Ecken-Ausschnitt
29 einerseits von einer parallel zur Längsachse 2 und in der Verlängerung der Begrenzungslinien
31, 32 liegenden Begrenzungslinie 33 und andererseits von einer senkrecht zur Längsachse
2 erstreckten Begrenzungslinie 34 begrenzt. Die Begrenzungslinie 33 ist daher wie
die Begrenzungslinien 31, 32 um ein Maß relativ zur Seitenkante 3a zurückgesetzt,
das etwas größer ist, als der Größe einer der Öffnungen 24 im Bodenteil 5 entspricht.
[0024] Das in Fig. 1 rechte Deckenteil 8 ist auf seiner dem Seitenteil 6 zugewandten Seite
im Prinzip ebenfalls mit einem Ecken-Ausschnitt versehen, der im wesentlichen dieselbe
Größe wie die Ausschnitte 27, 28 und 29 hat und daher einerseits von einer in der
unmittelbaren Verlängerung der Begrenzungslinien 31, 32 liegenden Begrenzungslinie
36 und andererseits von einer senkrecht dazu verlaufenden Begrenzungslinie 37 begrenzt
wird. Dieser Ecken-Ausschnitt schneidet daher aus dem Deckenleil 8 wiederum einen
solchen Bereich aus, daß dieses in einer Reihe von Öffnungen 17 nur zwei statt drei
Öffnungen 17 besitzt. Tatsächlich handelt es sich jedoch nicht um einen "echten" Ausschnitt,
da in diesem Ausschnitt ein Stützabschnitt 38 des Grundelements stehen bleibt, der
etwa dieselbe Größe wie der gedachte Ecken-Ausschnitt hat und längs der Begrenzungslinie
37, die hier eine Faltlinie ist, fest mit dem Deckenteil 8 verbunden bleibt. Die Begrenzungslinie
36 stellt dagegen hier eine beim Stanzen od. dgl. des Zuschnitts 1 hergestellte Schnittlinie
dar, die bewirkt, dass der Stützabschnitt 38 um die senkrecht zur Längsachse 2 erstreckte
Begrenzungs- bzw. Faltlinie 37 relativ zum übrigen Teil des Zuschnitts 1 verschwenkt
werden kann.
[0025] Im übrigen besteht der Stützabschnitt 38 analog zu den Seitenteilen 6, 7 vorzugsweise
aus zwei in Richtung der Längsachse 2 hintereinander liegenden Teilen 38a und 38b,
wobei das Teil 38a die Länge h1 und das Teil 38b, das an die Begrenzungslinie 37 grenzt,
die Längs h2 hat, und wobei die Teile 38a, 38b durch eine senkrecht zur Längsachse
2 erstreckte Faltlinie 39 verbunden sind. Schließlich weist der Stützabschnitt 38
vorzugsweise noch eine an seinem freien Ende angeordnete Lasche 38c auf, die längs
einer im wesentlichen senkrecht zur Längsachse 2 erstreckten weiteren Faltlinie 40
mit dem Teil 38a des Stützabschnitts 38 verbunden ist und in noch zu erläuternder
Weise zur Befestigung des Stützabschnitts 38 am Bodenteil 5 dient.
[0026] Die Lagen der Ausschnitte 27, 28 und 29 sowie des Stützabschnitts 38 im Zuschnitt
1 sind so gewählt, dass in einem vollständig vorgefertigten und aufgerichteten Zustand
des Zuschnitts bzw. des mit diesem hergestellten Trägers einerseits die Ausschnitte
27, 28 und 29 sämtlich aufeinander ausgerichtet sind, andererseits der Stützabschnitt
38 eine zwischen den beiden Seitenteilen 6, 7 angeordnete, das Bodenteil 5 und die
Deckenteile 8, 9 miteinander verbindende Abstützung bildet.
[0027] Die Herstellung eines Flaschenträgers mit Hilfe des beschriebenen Zuschnitts 1 kann
beispielsweise so vorgenommen werden, wie nachfolgend anhand der Fig. 2 bis 11 näher
erläutert ist.
[0028] In einer ersten Verfahrensstufe wird die in Fig. 1 oben liegende Fläche der Lasche
38c mit einem üblichen Kleber belegt.
[0029] In einer zweiten Verfahrensstufe (Fig. 2) werden das in Fig. 1 rechte Seitenteil
6 und das angrenzende Deckenteil 8 vorzugsweise um ca. 180° gemeinsam um die erste
Faltlinie 10 umgefaltet, wodurch die Innenseite des Seitenteils 6 und ein angrenzender
Abschnitt des Deckenteils 8 auf dem Bodenteil 5 und der übrige Abschnitt des Deckenteils
8 auf der Innenseite des zweiten Seitenteils 7 zu liegen kommt. Dabei sind die Abmessungen
der verschiedenen Teile z. B. so gewählt, dass nach dieser Verfahrensstufe einerseits
die Seitenkante 4b des Deckenteils 8 etwa über der vierten Faltlinie 14, andererseits
die Lasche 38c auf einem Abschnitt des Bodenteils 5 zu liegen kommt, der zwischen
der Begrenzungslinie 30 und einer dieser gegenüber stehenden Öffnung 24a (Fig. 1)
angeordnet ist, wobei die Öffnung 24a hier dort liegt, wo die andere Seite von Öffnungen
24 mit dem Ausschnitt 27 versehen ist. Durch Ausübung von Druck auf die Lasche 38c
kann diese nun fest mit dem Bodenteil 5 verklebt werden.
[0030] In einer weiteren Verfahrensstufe wird das Deckenteil 8 auf seiner jetzt oben liegenden
Seite im Bereich von Klebezonen 41, die in Fig. 2 durch Kreuze angedeutet sind, mit
einem Kleber versehen. Im Anschluss daran wird das zweite Deckenteil 9 (Fig. 3) um
ca. 180° um die vierte Faltlinie 14 herum umgefaltet und auf die mit Kleber bedeckte
Oberfläche des ersten Deckenteils 8 aufgelegt. Danach wird durch Ausübung von Druck
auf das Deckenteil 9 und Aushärten des Klebers eine feste Verbindung zwischen den
beiden Deckenteilen 8, 9 durch Kleben hergestellt. Dabei ist, wie Fig. 3 zeigt, die
Anordnung so getroffen, dass die zweiten Öffnungen 22 koaxial über den Öffnungen 17
zu liegen kommen. Andererseits ist die Anordnung derart, dass jetzt die Ausschnitte
27, 28 des Seitenteils 6 und des Bodenteils 5 im wesentlichen deckungsgleich übereinander
liegen und der Stützabschnitt 38 im wesentlichen deckungsgleich unter dem Ausschnitt
29 des zweiten Deckenteils 9 liegt.
[0031] Wie Fig. 4 in der Vorderansicht zeigt, wird durch die beschriebenen Verfahrensstufen
ein noch zusammengefalteter, im übrigen aber gebrauchsfertiger Zuschnitt 1 erhalten.
Dieser kann beim Hersteller oder auch beim Kunden dadurch in eine für die Montage
auf Flaschen erforderliche, endgültige Form gebracht werden, dass die beiden miteinander
verbundenen Deckenteile 8, 9 und das Bodenteil 5 gemäß Fig. 5 in Richtung der dort
eingezeichneten Pfeile von einander entfernt werden, bis in an sich bekannter Weise
(
DE 40 34 069 A1) ein Flaschenträger 42 mit einem im wesentlichen rechteckigen Querschnitt entsteht
(Fig. 6). Dabei ist die Anordnung so getroffen, das jetzt auch die dritten, im Bodenteil
5 befindlichen Öffnungen 24 auf die ersten und zweiten Öffnungen 17, 22 koaxial ausgerichtet
sind. Außerdem zeigen Fig. 5 und 6 deutlich, dass der Stützabschnitt 38 beim Aufrichten
des Zuschnitts 1 allmählich in eine senkrecht zum Bodenteil 5 und zu den Deckenteilen
8, 9 angeordnete Lage geschwenkt wird, da er einerseits längs der Falt- bzw. Begrenzungslinie
37 (Fig. 1) mit dem Deckenteil 8 verbunden, andererseits mittels der Lasche 38c am
Bodenteil 5 befestigt ist, die ihrerseits um die Faltlinie 40 relativ zum Teil 38a
des Stützabschnitts 38 verschwenkt werden kann.
[0032] Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf den vollständig vorgefertigten und aufgerichteten
Flaschenträger 42 nach Fig. 6. Daraus ist ersichtlich, dass alle Ausschnitte 27, 28
und 29 einander derart zugeordnet sind, dass dort, wo ein zur Aufnahme von sechs Flaschen
bestimmter Flaschenträger eine sechste Flasche aufnehmen könnte, erfindungsgemäß eine
durchgehende Ecken-Aussparung 43 vorhanden ist, die im wesentlichen der Größe einer
Flasche entspricht. Der erfindungsgemäße Flaschenträger 42 dient daher im Ausführungsbeispiel
zur Aufnahme einer ungeraden Anzahl von Flaschen, d. h. er besitzt im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 7 in einer linken Reihe drei und in einer rechten Reihe nur zwei der Öffnungen
17 bzw. 22 bzw. 24. Dabei ist außerdem die Größe der Aussparung 43 so bemessen, dass
sie einen in Fig. 7 durch eine gestrichelte Linie 42a abgegrenzten Abschnitt 42b des
Trägers 42 in sich aufnehmen kann. Dieser Abschnitt 42b entsteht dadurch, dass die
in Fig. 7 und 8 linke Reihe eine Flasche mehr als die rechte Reihe aufnehmen kann,
und ragt im fertigen Zustand des Trägers 42 quer zur Längsachse 2 über die von den
Begrenzungslinien 31, 32 und 33 gebildete Stirnseite des Trägers 42 hinaus nach außen.
[0033] Die Fig. 8 bis 11 zeigen die erfindungsgemäße Anwendung des aus Fig. 6 und 7 ersichtlichen
Flaschenträgers 42 nach dem Aufsetzen auf fünf Flaschen 44 in der sich ergebenden
unsymmetrischen Form. Die Flaschen 44, bei denen es sich vornehmlich um Getränkeflaschen
aus Glas oder Kunststoff handeln kann, sind solche, die einen im wesentlichen zylindrischen
Flaschenkörper aufweisen und als Flaschenverschluss z, B. Verschlusselemente 45 in
Form von üblichen Standard-Kronkorken aufweisen, aber auch mit sog. Kunststoff-Schraubverschlüssen
od. dgl. versehen sein könnten. Der Flaschenträger 42 wird von oben her so auf fünf,
unsymmetrisch in zwei Reihen stehende Flaschen 44 (Fig. 8) aufgesetzt, dass die fünf
im Bodenteil 5 und in den Deckenteilen 8, 9 ausgebildeten kreisrunden Öffnungen 17,
22 und 24 koaxial auf die Verschlusselemente 45 ausgerichtet sind, was insbesondere
die Fig. 8 und 10 zeigen. Durch Druck auf das obere Deckenteil 9 und das mit diesem
verbundenen Deckenteil 8 werden diese Öffnungen 17, 22 und 24 dann mittels manuellen
oder maschinellen Handhabungsgeräten gemeinsam über die Verschlusselemente 45 nach
unten gedrückt, so dass die Verschlusselemente 45 die faltbaren Segmente 20 des Deckenteils
8 konisch nach oben aufspreizen, bis diese durch die nach unten gerichtete Druckausübung
unter die Verschlusselemente 45 gelangen und zwangsweise unter deren Unterkanten einrasten,
was insbesondere bei Verschlusselementen 45 in Form von Kronkorken ohne weiteres erfolgt.
[0034] Zur stabilen Festlegung des Flaschenträger 42 auf den Flaschen 44 dienen dabei vor
allem zwei Maßnahmen. Zum einen sind die Durchmesser der kreisrunden Umfangslinien
18, 19 und 23 (Fig. 1) der Öffnungen 17 und 22 sowie die radialen Längen der faltbaren
Sektoren 20 so gewählt, dass letztere im aufgesetzten Zustand (Fig. 9 bis 11) an den
Unterkanten der Verschlusselemente 45 anliegen, dabei um weniger als 90° aufgespreizt
werden und federnd radial nach innen vorgespannt sind, was durch die kreisrunden Umfangslinien
23 der kreisrunden Öffnungen 22 des Deckelteils 9 noch unterstützt wird. Zum anderen
werden die Durchmesser der Öffnungen 24, d. h. der Flaschenhals-Durchgangsöffnungen
des Bodenteils 5 so gewählt, dass sich diese an Stellen auf Schulterbereiche der Flaschen
44 auflegen, deren Abstände von den ' Unterkanten der Verschlusselemente 45 kleiner
sind, als der Summe der Höhen h1 und h2 der Seitenteilabschnitte 6a, 7a und der Teile
38a und 38b des Stützabschnitts 38 entspricht. Daher ist es bei der Montage des Flaschenträgers
42 erforderlich, die Seitenteile 6, 7 und den Stützabschnitt 38 je nach Anwendungsfall
mehr oder weniger stark um die zugeordneten Faltlinien 15, 16 und 39 (Fig. 1) federnd
einzuknicken. Dies ist in Fig. 9 durch die dabei erreichbare Extremstellung angedeutet,
in der die Faltlinien 15, 16 und 39 einschließlich der kurzen Seitenteilabschnitte
6b, 7b bzw. der Teile 38b praktisch an der. Unterseite der Deckelteile 8 bzw. 9 zu
liegen kommen. Da der Flaschenträger 42 zwar aus Kraftkarton od. dgl. hergestellt,
aber dennoch in sich flexibel ist, ergibt sich auf diese Weise unabhängig von etwaigen
Herstellungs- und/oder Flaschentoleranzen ein fester Sitz, der ein Herausfallen der
Flaschen 44 bzw. das Gegeneinanderschlagen nach der Montage des Flaschenträgers 42
weitgehend verhindert.
[0035] Durch die Ausbildung und Anordnung des Stützabschnitts 38 wird erfindungsgemäß eine
zusätzliche Stabilierung des Flaschenträgers 42 in der dargestellten, unsymmetrischen
Form erzielt. Wie insbesondere Fig. 1, 7, 8 und 10 zeigen, ist der Stützabschnitt
38 im Ausführungsbeispiel als ein Eckenteil ausgebildet, das im fertigen Zustand des
Trägers 42 eine Seitenwand in einem die Ausschnitte 27, 28 und 29 und die Ecken-Aussparung
43 aufweisenden Bereich des Trägers 42 bildet. Die Seitenwand steht dem Seitenteil
7 genau dort gegenüber, wo in der die kleinere Anzahl von Flaschen 44 aufweisenden
Reihe des Trägers 42 das Seitenteil 6 mit dem durchgehenden Ausschnitt 28 versehen
ist, und stellt dadurch auch dort eine stabile Abstützung zwischen dem Bodenteil 5
und den Deckenteilen 8, 9 sicher.
[0036] Da die Deckenteile 8, 9 im mit Flaschen gefüllten Zustand des Flaschenträgers 42
gemäß Fig. 9 bis 11 unterhalb der Verschlusselemente 45 der Flaschen 44 angeordnet
sind, können die Flaschenträger 42 zusammen mit den Flaschen 44 problemlos in übliche
Transportbehälter 49 (Fig. 12 bis 14) eingebracht werden, ohne das übliche Stapeln
der Transportbehälter 49 zu behindern. Zu diesem Zweck kann es außerdem zweckmäßig
sein, den Zuschnitt 1 durchweg mit beim Stanzen herstellbaren Aussparungen 50, 51,
52 und 53 (Fig. 1) und ggf. weiteren Aussparungen zu versehen, die nach der Vorfertigung
des Trägers 42 dort zu liegen kommen (z. B. Fig. 3 und 7), wo übliche Flaschenkästen
od. dgl. zuweilen seitliche Versteifungsrippen 54 (Fig. 12) oder sonstige Rippen od.
dgl. aufweisen. Ein Fehlen dieser Aussparungen 50 bis 53 könnte eine Anordnung der
Flaschenträger 42 in einem entsprechenden Transportbehälter 49 unmöglich machen.
[0037] Fig. 13 und 14 zeigen weiter, dass übliche Transportbehälter 49 in der Regel als
Gefachekästen ausgebildet sind und durch Zwischenwände 55 gebildete Gefache aufweisen,
die je eine Flasche 44 aufnehmen können. Die Zahl und die Aufteilung dieser Gefache
in den Transportbehälter 49 ist unterschiedlich und von der Zahl der Flaschen (z.
B. 10, 12, 15, 20) abhängig, die in einem Transportbehälter untergebracht werden können.
Dabei zeigen Fig. 12 bis 14 speziell einen üblichen Getränkekasten mit zwanzig Gefachen
in vier Reihen zu je fünf Gefachen. Bisher ist es nicht möglich, einen solchen Transportbehälter
49 mit mehrreihigen, insbesondere zweireihigen Flaschenträgern zu bestücken, da diese
durchweg symmetrisch aufgebaut sind. Erfindungsgemäß ist es dagegen möglich, die in
zwei benachbarten Reihen angeordneten Flaschen 44 mit je zwei Flaschenträgern gemäß
Fig. 1 bis 11 zu bestücken, indem z. B. ein erster Flaschenträger 42.1 auf die ersten
fünf Flaschen 44 aufgesetzt und dann ein zweiter Flaschenträger 42.2 in einer um 180°
gedrehten Stellung und so auf die restlichen fünf Flaschen 44 aufgeclipst wird, dass
sein aus Fig. 7 und 8 ersichtlicher Abschnitt 42b in die Aussparung 43 des anderen
Trägers 42.1 eintritt, wie Fig. 12 deutlich zeigt. Dabei ist klar, dass die verschiedenen
Teile des Zuschnitts 1 und insbesondere die Abstände der Öffnungen 17, 22 und 24 (Fig.
1) im Zuschnitt 1 in Abhängigkeit von der Größe der Flaschen 44 und der Ausbildung
der Gefache des Transportbehälters 49 so gewählt werden, dass sich die gewünschte
und aus Fig. 12 bis 14 ersichtliche Anordnung erzielen lässt.
[0038] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung zeigen Fig. 12 bis 14, dass die Abschnitte
42b und die zugehörigen Aussparungen 43 der Träger 42 wahlweise auf der einen Seite
(z. B. 42.1, 42.2) oder der anderen Seite (z. B. 42.3, 42.4) liegen können, d. h.
es ist gleichgültig, welche der beiden Reihen eines Trägers 42 die größere Anzahl
von Flaschen 44 aufnehmen kann. Abgesehen davon lässt sich der Transportbehälter 49
nach Fig. 12 bis 14 natürlich auch mit nur einer Sorte von Trägern (z. B. 42.1) bestücken.
Entsprechendes würde für Transportbehälter gelten, die nur zwei Reihen von Gefachen
für je fünf Flaschen aufweisen.
[0039] Fig. 15 bis 18 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zuschnitts
1a, der sich von dem Zuschnitt 1 nach Fig. 1 bis 11 im wesentlichen nur dadurch unterscheidet,
dass er einen Stützabschnitt 61 aufweist, der sich in einer quer zur Längsachse 2
gemessenen Richtung über den ganzen Träger und nicht nur über den Abschnitt 42b gemäß
Fig. 7 und 8 erstreckt. In Fig. 15 bis 18 sind daher gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen
wie in Fig. 1 bis 11 versehen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die zeichnerische
Darstellung in Fig. 15 bis 18 so gewählt ist, dass das erste Deckenteil 8 links und
das zweite Deckenteil 9 rechts im Zuschnitt 1a angeordnet ist.
[0040] Im Unterschied zu Fig. 1 bis 11 fehlt beim Zuschnitt 1a das Stützteil 38, weshalb
das Deckenteil 8 an dieser Stelle lediglich einen Ausschnitt 60 aufweist. Stattdessen
ist an der Außenseite eines der Deckenteile, hier des ersten Deckenteils 8, ein weiteres
Teil 62 vorgesehen. Dieses enthält einen Befestigungsabschnitt 63, der längs einer
Faltlinie 64 mit dem Deckenteil 8 verbunden ist, und den Stützabschnitt 61, der längs
einer weiteren Faltlinie 65 mit dem Befestigungsabschnitt 63 verbunden ist. Beide
Abschnitte 63 und 61 erstrecken sich vorzugsweise - quer zur Längsachse 2 betrachtet
- über die ganze, zwischen den Seitenkanten 3a und 3b gemessene Breite des Zuschnitts
1a. Außerdem ist der Befestigungsabschnitt 63 mit einer Reihe von drei Öffnungen 66
versehen, die in ihrer Größe und Anordnung den Öffnungen 17 und 22 in derjenigen Reihe
der Deckenteile 8 und 9 entsprechen, die die größere Anzahl von hier drei Öffnungen
aufweisen. Schließlich enthält der Stützabschnitt 61 im Ausführungsbeispiel ein äußeres,
in Richtung der Längsachse 2 langes Teil 61a mit dem Maß h1 (vgl. Fig. 1) und ein
inneres, an den Befestigungsabschnitt 63 grenzendes, in Richtung der Längsachse 2
kurzes Teil 61b der Länge h2 (Fig. 1). Die beiden Teile 61a, 61b sind durch eine quer
zur Längsachse 2 erstreckte Faltlinie 67 verbunden, Das lange Teil 61a ist außerdem
an seiner Außenseite mit einer Lasche 61c versehen und längs einer weiteren Faltlinie
68 mit dieser verbunden.
[0041] Im übrigen entspricht der Zuschnitt 1a im wesentlichen dem Zuschnitt 1.
[0042] Die Herstellung eines Flaschenträgers mit dem Zuschnitt 1a kann analog zu Fig. 1
bis 11 z. B. auf folgende Weise vorgenommen werden.
[0043] In einem ersten Verfahrensschritt werden der Befestigungsabschnitt 63 und/oder das
Deckenteil 8 in einem Bereich 69, der in Fig. 15 durch Kreuze gekennzeichnet ist,
mit einem Kleber belegt. Danach wird das Teil 62 um die Faltlinie 64 um 180° umgefaltet.
Dadurch wird, ggf. unter zusätzlicher Ausübung von Druck, der Befestigungsabschnitt
63 mit dem Bereich 69 des Deckenteils 8 fest verbunden, wobei die Öffnungen 66 koaxial
auf den Öffnungen 17 zu liegen kommen. Außerdem kommt die Falt- linie 68 des Stützabschnitts
61 etwa auf der Faltlinie 12 (Fig. 15) zu liegen, so dass die Lasche 61c etwas über
diese nach innen hinaus ragt.
[0044] In einem zweiten Verfahrensschritt wird der jetzt oben liegende Bereich der Lasche
61c, wie in Fig. 16 durch Kreuze angedeutet ist, mit einem Kleber belegt. Danach wird
die aus dem Teil 62, dem Deckenteil 8 und dem Seitenteil 6 bestehende Einheit als
Ganzes um 180° um die Faltlinie 10 umgeklappt, wodurch die mit dem Kleber bedeckte
Lasche 61c etwa auf einem Bereich 70 des Bodenteils 5 zu liegen kommt, der in Fig.
16 mit gestrichelten Linien angedeutet und zwischen den beiden Reihen von Öffnungen
24 erstreckt ist, und mit diesem Bereich 70 fest verbunden. Bei der dadurch erreichten
Lage der Teile (Fig. 17) liegt die Faltlinie 64 im wesentlichen auf der Faltlinie
14.
[0045] In einem weiteren Verfahrensschritt (Fig. 18) wird die in Fig. 17 sichtbare Oberfläche
des ersten Deckenteils 8 und/oder des zweiten Deckenteils 9 mit einem Kleber versehen.
Im Anschluss daran wird das zweite Deckenteil 9 um 180° um die Faltlinie 14 auf das
erste Deckenteil 8 geklappt und durch Kleben fest mit diesem verbunden.
[0046] In einem abschließenden Verfahrensschritt erfolgt das Aufrichten des erhaltenen,
vorgefertigten Zuschnitts 1a analog zu Fig. 5 und 6. Dabei wird der Stützabschnitt
61, da einerseits der Befestigungsabschnitt 63 fest mit dem ersten Deckenteil 8, andererseits
die Lasche 61c fest mit dem Bodenteil 5 verbunden ist, in eine vertikale, zu den Seitenteilen
6, 7 im wesentlichen parallele Lage aufgerichtet und jeweils um ca, 90° um die Faltlinien
65 und 68 umgefaltet.
[0047] Der auf diese Weise erhaltene Flaschenträger entspricht im wesentlichen dem Flaschenträger
42 nach Fig. 6 bis 11 und unterscheidet sich von diesem hauptsächlich dadurch, dass
der Stützabschnitt 61 nicht nur im Bereich der Aussparung 43 (Fig. 7 und 8) angeordnet
ist, sondern sich quer zur Längsachse 2 über die ganze Breite des Bodenteils 5 erstreckt.
Daher werden die Deckenteile 8 und 9 auf der ganzen Breite auf dem Bodenteil 5 abgestützt
und mit diesem verbunden, so dass bei diesem Ausführungsbeispiel eine hohe Stabilität
erreicht wird, die z. B. bei 1,5 I-Flaschen erwünscht ist.
[0048] Schließlich ist noch zu erwähnen, dass der Stützabschnitt 61 beim Bestücken eines
entsprechenden Satzes von Flaschen in derselben Weise um seine Faltlinie 67 gefaltet
wird, wie dies oben in Verbindung mit dem Stützabschnitt 38 und dessen Faltlinie 39
beschrieben wurde.
[0049] Fig. 19 bis 26 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zuschnitts
1b, wobei gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 18 versehen
sind. Der Zuschnitt 1b unterscheidet sich von den Zuschnitten 1 und 1a im wesentlichen
dadurch, dass er neben dem Stützabschnitt 38 (Fig. 1) auch den Stützabschnitt 61 aufweist,
dessen Breite hier allerdings um die Breite des Stützabschnitts 38 reduziert ist.
Die zeichnerische Darstellung entspricht in Fig. 19 bis 26 wiederum derjenigen nach
Fig. 1 bis 11.
[0050] Wie aus Fig. 19 ersichtlich ist, weist der Zuschnitt 1b die Teile 5, 6, 7, 8 und
9 in derselben Anordnung und mit denselben Faltlinien 10, 11, 12, 14, 15 und 16 wie
der Zuschnitt 1 auf. Außerdem ist der erste Deckenabschnitt 8 in einem Eckenbereich
mit dem um die Faltlinie 37 schwenkbaren Stützabschnitt 38 versehen. Schließlich grenzt
analog zu Fig. 15 das den Stützabschnitt 61 und den Befestigungsabschnitt 63 enthaltende
Teil 62 längs der Faltlinie 64 an das erste Deckenteil 8.
[0051] Im Unterschied zu Fig. 15 ist der Befestigungsabschnitt 61 nicht über die Breite
durchgehend ausgebildet, sondern mit einem Ausschnitt 72 versehen. Dieser wird einerseits
von einer in der Verlängerung der Begrenzungslinien 31, 32 liegenden Begrenzungslinie
73 und andererseits von einer quer zur Längsachse 2 erstreckten Begrenzungslinie 74
begrenzt, die in diesem Bereich der äußeren Begrenzungslinie des Befestigungsteils
63 entspricht. Der Ausschnitt 72 entspricht in seiner Größe und Form im wesentlichen
der Größe und Form des Stützabschnitts 38, wie aus der weiteren Beschreibung ersichtlich
wird.
[0052] Die Herstellung eines vorgefertigten Flaschenträgers erfolgt bei Anwendung des Zuschnitts
1b beispielsweise analog zu Fig. 1 bis 11 und 15 bis 18 wie folgt:
[0053] In einem ersten Verfahrensschritt wird das Teil 62 um die Faltlinie 64 um 180° umgeklappt
(Fig. 20), nachdem zunächst der Befestigungsabschnitt 63 und/oder ein in Fig. 19 mit
Kreuzen gekennzeichneter Bereich 75 des ersten Deckenteils 8 mit einem Kleber belegt
wurde. Dadurch wird das Befestigungsteil 63 mit dem Bereich 75 fest verbunden. Außerdem
kommt, wie aus Fig. 20 klar ersichtlich ist, der Stützabschnitt 61 senkrecht zur Längsachse
2 seitlich neben dem Stützabschnitt 38 zu liegen, der im wesentlichen von dem Ausschnitt
72 (Fig. 19) aufgenommen wird.
[0054] In einem nachfolgenden Verfahrensschritt werden die in Fig. 20 sichtbaren Oberflächen
der Laschen 38c und 61c der Stützteile 38, 61 mit einem Kleber belegt. Daran anschließend
wird die ganze, aus dem Teil 62, dem Deckenteil 8, dem Seitenteil 6 und dem Stützabschnitt
38 bestehende Einheit um 180° um die Faltlinie 10 umgeklappt (Fig. 21). Dadurch kommt
der Stützabschnitt 61 so auf dem an der Begrenzungslinie 31 endenden Teil des Bodenteils
5 zu liegen, dass die Lasche 61c analog zu Fig. 16 in dem durch gestrichelte Linien
gekennzeichneten Bereich 70 des Bodenteils 5 angeordnet und fest mit diesem Bereich
70 verbunden wird.
[0055] In entsprechender Weise und analog zu Fig. 2 legt sich außerdem die Lasche 38c auf
einen an die Begrenzungslinie 30 grenzenden bzw. zu dieser parallelen Teil des Bereichs
70 auf und wird dort mit dem Bodenteil 5 fest verbunden.
[0056] Im nächsten Verfahrensschritt werden die in Fig. 21 sichtbaren Oberflächen des Deckenteils
9 und/oder des Deckenteils 8, wie durch Kreuze angedeutet ist, mit Kleber belegt,
worauf das Deckenteil um 180° umgeklappt, auf das Deckenteil 8 gelegt und durch Ausübung
von Druck od. dgl. fest mit diesem verbunden wird (Fig. 22).
[0057] Als Ergebnis dieser Verfahrensschritte wird ein vorgefertigter, noch im flachen Zustand
befindlicher Zuschnitt 1b mit der aus Fig. 23 ersichtlichen Form erhalten. Dieser
Zuschnitt 1b kann jetzt, wie anhand der Fig. 5 und 6 beschrieben wurde, in der aus
Fig. 24 ersichtlichen Weise zu einem fertigen Flaschenträger 77 (Fig. 25) aufgerichtet
werden.
[0058] Fig. 26 zeigt den fertigen Flaschenträger 77, nachdem er auf eine Batterie von fünf
Flaschen 44 aufgeclipst wurde. Außerdem ist aus Fig. 26 ersichtlich, dass die beiden
Stützabschnitte 38 und 61 hintereinander liegen. Der Stützabschnitt 38 bildet dabei
wie in Fig. 9 bis 11 eine Abstützung und Seitenwand im Bereich der Aussparung 43 (Fig.
7 und 8), während der Stützabschnitt 61 eine zusätzliche Abstützung zwischen den Deckenteilen
8, 9 und dem Bodenteil 5 und zwischen den beiden Reihen von Flaschen 44 darstellt.
Die Stabilität des Flaschenträgers 77 ist daher ähnlich gut wie die eines Flaschenträgers,
der mit dem Zuschnitt 1a nach Fig. 15 bis 18 erhalten wird, welcher einen einzigen,
durchgehenden Stützabschnitt 61 aufweist.
[0059] Ein weiteres, aus Fig. 27 bis 31 ersichtliches Ausführungsbeispiel für einen Zuschnitt
1c entspricht weitgehend dem nach Fig. 19 bis 26, weshalb für gleiche Teile dieselben
Bezugszeichen verwendet sind. '
[0060] Ein Hauptunterschied des Zuschnitts 1c gegenüber dem Zuschnitt 1b nach Fig. 19 besteht
darin, dass er den Stützabschnitt 38 nicht aufweist. Stattdessen weist das Deckenteil
8 dort, wo in Fig. 19 der Stützabschnitt 38 angeordnet ist, lediglich den auch aus
Fig. 15 ersichtlichen Ausschnitt 60 auf, der eine Fortsetzung der Aussschnitte 27
und 28 darstellt und die Begrenzungslinien 36, 37 (Fig. 1) hat. Dagegen ist im Bereich
des Ausschnitts 29 gemäß Fig. 19 jetzt ein Stützabschnitt 79 (Fig. 27) in Form eines
Eckenteils vorgesehen, der längs einer Faltlinie 80 an das Deckenteil 9 grenzt, deren
Lage mit der Lage der Begrenzungslinie 34 in Fig. 1 übereinstimmt und wobei die Begrenzungslinie
33 eine Schnittlinie ist. Der Stützabschnitt 79 kann somit um die senkrecht zur Längsachse
2 angeordnete Faltlinie 80 relativ zum Deckenteil 9 verschwenkt werden. Der Stützabschnitt
79 weist außerdem ein längeres Teil 79a der Länge h1 und ein kurzes, an die Faltlinie
80 grenzendes Teil 79b der Länge h2 auf, wobei die Maße h1, h2 dieselbe Bedeutung
haben, wie oben anhand der Fig. 1 bis 11 erläutert wurde. Außerdem weist der Stützabschnitt
79 an seiner Außenseite eine Lasche 79c, die längs einer zur Faltlinie 80 parallelen
Faltlinie 81 mit dem Teil 79a verbunden ist, und eine weitere, zur Faltlinie 80 parallele
Faltlinie 82 auf, die die beiden Teile 79a und 79b miteinander verbindet.
[0061] Die Herstellung eines Flaschenträgers unter Verwendung des Zuschnitts 1c erfolgt
analog zu Fig. 20 bis 25, wie nachfolgend zur Vermeidung von Wiederholungen nur kurz
erläutert ist.
[0062] Nach dem Umklappen des Teils 62 und Verkleben des Befestigungsabschnitts 63 mit dem
ersten Deckenteil 8 (Fig. 28) wird die aus dem Teil 62, dem Deckenteil 8 und dem Seitenteil
6 bestehende Einheit um 180° um die Faltlinie 10 umgeklappt, wobei die zuvor mit einem
Kleber belegte Lasche 61c auf dem auch in Fig. 20 dargestellten Bereich 70 des Bodenteils
5 zu liegen kommt und fest mit diesem verbunden wird (Fig. 29). Im Gegensatz zu Fig.
21 sind jetzt noch je ein Abschnitt des Bodenteils 5 und des Seitenteils 7 durch den
Ausschnitt 78 (Fig. 27) des Deckenteils 8 hindurch sichtbar.
[0063] In einem nachfolgenden Verfahrensschritt werden jetzt die Oberfläche des Deckenteils
9 und/oder des Deckenteils 8 sowie die Oberfläche der Lasche 79c, wie die Kreuze in
Fig. 29 andeuten, mit einem Kleber belegt. Wird danach das Deckenteil 9 zusammen mit
dem Stützabschnitt 79 um die Faltlinie 14 umgeklappt und auf das Deckenteil 8 gelegt,
dann werden einerseits analog zu Fig. 22 die beiden Deckenteile 8, 9 fest miteinander
verbunden. Andererseits legt sich die mit Kleber belegte Lasche 79c auf das unter
der Aussparung 28 frei gebliebene Teil des Bereichs 70 des Bodenteils 5 auf, um mit
diesem eine feste Verbindung einzugehen (Fig. 30).
[0064] Der vorgefertigte Zuschnitt 1c kann jetzt entsprechend den vorliegenden Beschreibungen
zu einem fertigen Flaschenträger 83 (Fig. 31) aufgerichtet werden. Dabei wird auch
der Stützabschnitt 79 aufgerichtet, so dass er analog zum Stützabschnitt 38 in Fig.
25 eine stabilisierende Seitenwand im Bereich der Aussparung 43 (Fig. 6 und 7) bildet.
Außerdem liegt der Stützabschnitt 79 wie in Fig. 25 und 26 in der Verlängerung des
Stützabschnitts 61. Ein Unterschied zu Fig. 19 bis 26 besteht insoweit nur darin,
dass der Stützabschnitt 79 am zweiten Deckenteil 9 anstatt am ersten Deckenteil 8
befestigt ist.
[0065] Fig. 32 bis 35 zeigen schließlich einen erfindungsgemäßen Zuschnitt 1d, der im wesentlichen
dem Zuschnitt 1 nach Fig. 1 entspricht, sich von diesem jedoch durch die zusätzliche
Einarbeitung eines Griffteils 85 unterscheidet. Gleiche Teile sind daher mit denselben
Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen.
[0066] Zur Einarbeitung des Griffteils 85 ist eines der Seitenteile, hier das Seitenteil
9, in zwei in Richtung der Längsachse 2 beabstandete Deckenteilabschnitte 9a und 9b
unterteilt. Der Deckenteilabschnitt 9a endet an der Faltlinie 14, der andere Deckenteilabschnitt
9b an der Seitenkante 4a. Zwischen den beiden Deckenteilabschnitten 9a und 9b ist
das Griffteil 85 angeordnet, das zwei zusammenhängende, in Richtung der Längsachse
2 nebeneinander liegende Griffteilabschnitte 85a und 85b aufweist, deren einander
zugewandte Seitenkanten längs einer im wesentlichen senkrecht zur Längsachse 2 verlaufenden
Faltlinie 86 miteinander verbunden sind. Außerdem ist der eine Griffteilabschnitt
85a an seiner anderen Seitenkante längs einer Faltlinie 87 mit dem innen liegenden
Deckenteilabschnitt 9a und der zweite Griffteilabschnitt 85b an seiner anderen Seitenkante
längs einer Faltlinie 88 mit dem außen liegenden Deckenteilabschnitt 9b verbunden,
wobei die beiden Faltlinien 87 und 88 ebenfalls im wesentlichen senkrecht zur Längsachse
2 angeordnet und vorzugsweise wie die anderen Faltlinien ausgebildet sind.
[0067] Im übrigen ist der Zuschnitt 1d entsprechend Fig. 1 ausgebildet und daher z. B. mit
den erfindungsgemäßen Ausschnitten 27, 28 und 29 sowie dem Stützabschnitt 38 versehen,
so dass auf eine erneute Beschreibung dieser Teile hier verzichtet werden kann.
[0068] Die Herstellung eines Flaschenträgers mit Hilfe des Zuschnitts 1d kann beispielsweise
so vorgenommen werden, wie nachfolgend anhand der Fig. 33 bis 36 näher erläutert ist.
[0069] In einer ersten Verfahrensstufe werden das erste Seitenteil 6 und mit ihm das erste
Deckenteil 8 gemeinsam um ca. 180° um die Faltlinie 10 umgefaltet. Dadurch kommt das
Deckenteil 8 teils auf dem zweiten Seitenteil 7 und teils auf dem Bodenteil 5 und
die Seitenkante 4b etwa auf der Faltlinie 14 zu liegen (Fig. 33). Gleichzeitig legt
sich die zuvor mit einem Kleber belegte Lasche 38c des Stützabschnitts 38 auf eine
an die Befestigungslinie 30 (Fig. 32) grenzende, dem Bereich 40 (Fig. 20) entsprechende
Zone (89) auf und wird mit dieser fest verbunden.
[0070] In einem weiteren Verfahrensschritt wird zunächst der Deckenteilabschnitt 9a, wie
in Fig. 33 durch Kreuze angedeutet ist, oder ein entsprechendes Teil des Deckenteils
8 mit einem Kleber belegt. Danach werden das Deckenteil 9 und das Griffteil 85 gemeinsam
um ca. 180° um die Faltlinie 14 umgeklappt, so dass sich die aus Fig. 34 ersichtliche
Anordnung ergibt. Der Deckenteilabschnitt 9a liegt nun auf dem Deckenteil 8 auf und
wird mit diesem durch Kleben fest verbunden.
[0071] Im Anschluss daran erfolgt ein Verfahrensschritt (Fig. 35), bei dem das Griffteil
85 und mit ihm der Deckenteilabschnitt 9b um ca. 180° zurückgefaltet werden, wodurch
das Seitenteil 6, der Stützabschnitt 38 und teilweise auch das Deckenteil 8 wieder
frei gelegt sind.
[0072] Im letzten Verfahrensschritt wird nun, wie in Fig. 35 durch Kreuze angedeutet ist,
der Deckenteilabschnitt 9b oder die in Fig. 35 sichtbare Oberfläche des Deckenteils
8 mit einem Kleber belegt. Daran anschließend wird der Deckenteilabschnitt 9b zusammen
mit dem Griffteilabschnitt 85b um ca. 180° um die mittlere Faltlinie 86 des Griffteils
85 umgelegt. Der Deckenteilabschnitt 9b kommt dadurch auf der in Fig. 35 sichtbaren
Oberfläche des Deckenteils 8 zu liegen und wird daher mit diesem fest verbunden. In
Ergänzung dazu kann wenigstens einer der Griffteilabschnitte 85a, 85b vor dem Umklappen
ebenfalls mit Kleber versehen werden, um auch die Innenflächen der beiden Griffteilabschnitte
85a, 85b beim nachfolgenden Faltvorgang fest miteinander zu verbinden.
[0073] Der dadurch vorgefertigte Zuschnitt 1d kann nun in der schon mehrfach beschriebenen
Weise zu einem Flaschenträger aufgerichtet werden. Danach bildet einerseits der Stützabschnitt
38 analog zu Fig. 10 eine Abstützung bzw. Seitenwand zwischen den Deckenteilen 8,
9 und dem Bodenteil 5. Andererseits bildet das Griffteil 85 einen auf der Oberseite
des Deckenteils 9 aufliegenden Handgriff, der bei Bedarf um die in Fig. 36 unmittelbar
nebeneinander liegenden Faltlinien 87, 88 in eine senkrechte Lage relativ zum Deckenteil
9 geschwenkt und zum Tragen des fertigen Flaschenträgers verwendet werden kann.
[0074] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die
auf zahlreiche Weise abgewandelt werden können. Dies gilt insbesondere für die Anordnung
und Ausbildung der verschiedenen Ausschnitte 27, 28, 29 und 60 und Stützabschnitte
38. 61 und 79, die z.B. andere Formen und quer zur Längsachse 2 andere Längen haben
könnten, als in den Zeichnungen dargestellt ist. Weiter wäre es möglich, z.B. den
Stützabschnitt 38 am Bodenteil 5 statt am Deckenteil 8 anzubringen. Eine zweckmäßige
Weiterbildung wird außerdem darin gesehen, die Stützabschnitte (z.B. 38, 79) durch
kurze, als Sollbruchstellen ausgebildetete Haltepunkte, die z.B. eine Länge von 0,75
mm aufweisen, zunächst an zugehörigen Teilen der Zuschnitte zu befestigen, wie dies
in Fig. 19 und 27 beispielhaft durch das Bezugszeichen 90 angedeutet ist. Hierdurch
kann erreicht werden, dass die Stützelemente bei vorausgehenden Falt- und Klebevorgängen
zusammen mit den zugehörigen Teilen (z.B. 8 oder 9) in einer Ebene bleiben und erst
beim Aufrichten der Zuschnitte automatisch reißen. Diese Haltepunkte 90 können z.B.
beim Stanzen der Zuschnitte angebracht werden.
[0075] Weiter ist es zweckmäßig, den Zuschnitt aus einem Material herzustellen, das auf
einer Seite mit einer bedruckbaren Schicht versehen ist, und die Anordnung so zu treffen,
dass diese Schicht im fertigen Zustand des Trägers außen liegt, insbesondere im Bereich
der Stützabschnitte. Hierdurch können die Stützabschnitte gleichzeitig als Informationsträger
für Werbung, als Preisschilder od. dgl. genutzt werden.
[0076] Weiterhin ist für den Fachmann klar, dass der Begriff "Flaschen" im Rahmen der vorliegenden
Erfindung alle Behältnisse, wie z.B. Dosenflaschen, Glasflaschen, Kunststoff-Flaschen
od. dgl. umfasst, die in ihren Schulter- und Halsbereichen wie die erläuterten Flaschen
geformt sind und daher mit den beschriebenen Flaschenträgern ausgestattet werden können.
Dabei können die Flaschen natürlich auch andere Formen, insbesondere von der dargestellten
Zylinderform abweichende, z.B. ovale oder quadratische Formen aufweisen, Je nach vorhandener
Auslegung der dann genutzten Transportbehälter für die Flaschen und der Anzahl der
darin stehenden Flaschen kann dann zur effektiven Nutzung von Flaschenträger und der
zu verpackenden Flaschen auf erfindungsgemäße unsymmetrische Form der Flaschenträger
zurückgegriffen werden. Dadurch wird insbesondere auch der Vorteil erzielt, dass entweder
eine Reduzierung des Flächengewichtes des eingesetzten Kartonmaterials um bis zu 20
Prozent vorgenommen oder das Aufnahmevolumen der Flaschen bis zu 2 1 erhöht werden
kann, da die beschriebene Ausbildung der Stützstege zu einer erhöhten Tragestabilität
beiträgt. Das gilt unabhängig davon, ob als Kartonmaterial Kraftkarton, Mikrowelle
oder ein anderes geeignetes Kartonmaterial wie z.B. mit Kunststoff-Folie beschichteter
Graukarton verwendet wird. Bei Anwendung von Flaschen mit anderen Verschlusselementen
als Kronkorken, z.B. Schraubverschlüssen, können die Öffnungen 17, 22 und 24 entsprechend
so ausgelegt werden, dass sich die faltbaren Sektoren 20 nicht an deren Unterkanten,
sondern an radial nach außen ragende Trageringe anlegen, die insbesondere bei Kunststoff-Flaschen
häufig unterhalb der Verschlusselemente an den Flaschenhälsen angebracht sind. Weiterhin
können die faltbaren Sektoren 20 verkleinert oder auch ganz weggelassen werden, wenn
die die Öffnungen begrenzenden Ränder ausreichend flexibel sind. Auch eine andere
Gestaltung der faltbaren Sektoren 20 ist möglich, indem z.B. statt der Trennlinien
21 größere Zwischenräume zwischen den einzelnen Sektoren 20 vorgesehen werden.
[0077] Möglich ist es ferner, das Griffteil 85 an einem anderen Teil des Zuschnitts anzubringen
und anders als beschrieben auszubilden. Weiter können die Decken- und Bodenteile in
entsprechender Ergänzung der beschriebenen Ausführungsbeispiele mit mehr als zwei
Reihen von Öffnungen 17, 22 und 24 versehen werden und/oder in einer Reihe z.B. drei
oder vier und in der anderen Reihe ein oder zwei Öffnungen zur Aufnahme von Flaschen
aufweisen. In diesem Zusammenhang ist es außerdem möglich, die Ausschnitte 27, 28,
29 und 60 quer zur Längsachse 2 über einen Bereich zu erstrecken, der der Größe von
zwei oder mehr Flaschen bzw. der zu deren Aufnahme bestimmten Öffnungen entspricht,
in dem z.B. eine erste Reihe zur Aufnahme von drei Flaschen und eine zweite Reihe
zur Aufnahme von nur einer Flasche eingerichtet wird. Außerdem ist ersichtlich, dass
die beschriebenen Zuschnitte in an sich bekannter Weise ohne weiteres zusätzlich mit
zahlreichen Merkmalen wie abgerundeten Ecken, zum Ergreifen mit den Fingern bestimmten
Ausstanzungen, Sollbruchlinien od. dgl. versehen werden können, wie es bei Flaschenträgern
der hier interessierenden Art allgemein bekannt ist. Schließlich versteht sich, dass
die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten
Kombinationen angewendet werden können, was insbesondere für mögliche Kombinationen
der verschiedenen Stützabschnitte und das zusätzliche Anbringen von Griffteilen gilt.
1. Zuschnitt aus Kraftkarton od. dgl. zur Herstellung eines mehrreihigen Trägers (42,
77, 83) für mit Verschlusselementen (45) versehene Flaschen (44), enthaltend ein im
wesentlichen rechteckiges, flach liegendes und ungefaltetes Grundelement mit einem
mittleren Bodenteil (5), zwei beidseitig an dieses angrenzenden Seitenteilen (6, 7)
und zwei an je ein Seitenteil (6, 7) grenzenden, übereinander anzuordnenden Deckenteilen
(8, 9), wobei die beiden Deckenteile (8, 9) und das Bodenteil (5) mit in wenigstens
zwei Reihen angeordneten, zur Aufnahme von Hälsen der Flaschen (44) bestimmten Öffnungen
(17, 22, 24) versehen sind und wobei das Bodenteil (5), die Seitenteile (6, 7) und
die Deckenteile (8, 9) zwischen zwei im wesentlichen parallel zu einer Längsachse
(2) erstreckten Seitenkanten (3a, 3b) angeordnet und durch im wesentlichen senkrecht
zu der Längsachse (2) erstreckte Faltlinien (10 bis 14) gegeneinander abgegrenzt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass er in wenigstens einer Reihe eine größere Anzahl von Öffnungen (17, 22, 24) als in
einer anderen Reihe aufweist, indem das Bodenteil (5), eines der Seitenteile (6, 7)
und die beiden Deckenteile (8, 9) mit je einem an eine der Seitenkanten (3a, 3b) grenzenden
Ausschnitt (27, 28, 29, 60) versehen sind, dessen Größe der Größe wenigstens einer
der Öffnungen (17, 22, 24) entspricht, und dass er wenigstens einen Stützabschnitt
(38, 61, 79) enthält, der längs einer im wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2)
erstreckten Faltlinie (37, 65, 80) mit dem Grundelement verbunden ist, wobei die Lagen
der Ausschnitte (27, 28, 29, 60) und des Stützabschnitts (38, 61, 79) im Grundelement
so gewählt sind, dass in einem vollständig vorgefertigten und aufgerichteten Zustand
des Trägers (42, 77, 83) die Ausschnitte (27, 28, 29, 60) sämtlich aufeinander ausgerichtet
sind und der Stützabschnitt (38, 61, 79) eine zwischen den beiden Seitenteilen (6,
7) angeordnete, das Bodenteil (5) und die Deckenteile (8, 9) miteinander verbindende
Abstützung bildet.
2. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Deckenteile (8, 9) und das Bodenteil (5) je zwei Reihen von einander zugeordneten
Öffnungen (17, 22, 24) aufweisen.
3. Zuschnitt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Reihe mit je drei Öffnungen (17, 22, 24) und eine Reihe mit je zwei Öffnungen
(17, 22, 24) aufweist.
4. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabschnitt (38, 79) als ein an einem der beiden Deckenteile (8, 9) und/oder
dem Bodenteil (5) angebrachtes Eckenteil ausgebildet ist und das Grundelement durch
Falten und gegenseitiges Verbinden der beiden Deckenteile (8, 9) einerseits und Verbinden
des Stützabschnitts (38, 79) mit dem Bodenteil (5) und/oder einem Deckenteil (8, 9)
andererseits derart zu einem Träger (42, 83) für die Flaschen (44) vorfertigbar ist,
dass der Stützabschnitt (38, 79) eine Seitenwand in einem die Ausschnitte (27, 28,
29, 60) aufweisenden Bereich des Trägers (42, 83) bildet.
5. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement an einer Außenseite eines der Deckenteile (8) ein weiteres Teil
(62) aufweist, das den Stützabschnitt (61) und einen diesen mit dem Deckenteil (8)
verbindenden Befestigungsabschnitt (63) enthält, wobei das Deckenteil (8) und der
Befestigungsabschnitt (63) einerseits und der Befestigungsabschnitt (63) und der Stützabschnitt
(61) andererseits durch im wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2) erstreckte Faltlinien
(64, 65) miteinander verbunden sind und wobei das Grundelement durch Falten und gegenseitiges
Verbinden der beiden Deckenteile (8, 9) und des Befestigungsabschnitts (63) sowie
Verbinden des Stützabschnitts (61) mit dem Bodenteil (5) derart zu einem Träger (77,
83) für die Flaschen (44) vorfertigbar ist, dass der Stützabschnitt (61) eine im wesentlichen
senkrecht zur Längsachse (2) erstreckte, zwischen zwei Reihen von Öffnungen (17, 22,
24) liegende Zwischenwand bildet.
6. Zuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabschnitt (61) über die ganze Breite des Grundelements erstreckt ist und
dadurch sowohl die Zwischenwand als auch eine an diese anschließende Seitenwand bildet,
die in einem die Ausschnitte (27, 28, 29, 60) aufweisenden Bereich des Trägers (77,
83) liegt.
7. Zuschnitt nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (63) mit einer Anzahl von weiteren Öffnungen (66) versehen
ist, die der Zahl der Öffnungen (17, 22, 24) in der Reihe mit der größeren Anzahl
von Öffnungen (17, 22, 24) entspricht, und dass die weiteren Öffnungen (66) so im
Grundelement angeordnet sind, dass sie im fertigen Zustand des Trägers (77, 83) jeweils
auf zugeordnete der Öffnungen (17, 22, 24) in der Reihe mit der größeren Anzahl von
Öffnungen (17, 22, 24) ausgerichtet sind,
8. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement sowohl einen die Seitenwand bildenden Stützabschnitt (38) in Form
eines Eckelements als auch ein weiteres Teil (62) mit einem die Zwischenwand bildenden
Stützabschnitt (61) aufweist.
9. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Deckenteile (8, 9) oder das Bodenteil (5) zwei in Richtung der
Längsachse (2) beabstandete Decken- bzw. Bodenteilabschnitte (z. B. 8a, 8b) aufweist,
zwischen denen einen das Griffelement bildendes Griffteil (85) angeordnet ist, das
zwei zusammenhängende Griffteilabschnitte (85a, 85b) aufweist, die an einander zugewandten
Seitenkanten längs einer im wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2) angeordneten
Faltlinie (86) miteinander und an voneinander entfernten Seitenkanten längs ebenfalls
im wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2) verlaufenden Faltlinien (87, 88) mit
je einem der Decken- bzw. Bodenteilabschnitte (8a, 8b) verbunden sind.
10. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte (27, 28, 29, 60) rechteckförmig oder quadratisch ausgebildet sind.
11. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabschnitt (38, 61, 79) an einem freien Ende mit einer der Befestigung dienenden
Lasche (38c, 61c, 79c) versehen ist, die längs einer im wesentlichen senkrecht zur
Längsachse (2) erstreckten Faltlinie (40, 68, 81) mit dem Stützabschnitt (38, 61,
79) verbunden ist.
12. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass er in einem Stück durch Stanzen und/oder Schneiden hergestellt ist.
13. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ausgewählte Faltlinien (10 bis 14, 37, 65, 80, 86, 87, 88) mit einer Perforierung
versehen sind.
14. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass er auf einer Seite mit einer zum Bedrucken bestimmten Beschichtung versehen und die
Anordnung so getroffen ist, dass im fertigen Zustand des Trägers (42, 77, 83) die
mit der Beschichtung versehene Seite außen liegt.
15. Träger für Flaschen (44) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Zuschnitt (1, 1a, 1b, 1c, 1d) nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 14 hergestellt ist.
1. Blank made of kraft cardboard or the like for producing a multirow carrier (42, 77,
83) for bottles (44) provided with closure elements (45), containing a substantially
rectangular base element which lies flat and is unfolded having a central base part
(5), two side parts (6, 7) which abut on said central base part on both sides and
two cover parts (8, 9) which abut respectively on one side part (6, 7) and are to
be disposed one above the other, the two cover parts (8, 9) and the base part (5)
being provided with openings (17, 22, 24) which are disposed in at least two rows
and intended to receive necks of the bottles (44), and the base part (5), the side
parts (6, 7) and the cover parts (8, 9) being disposed between two side edges (3a,
3b) which extend substantially parallel relative to a longitudinal axis (2) and are
mutually delimited by fold lines (10 to 14) which extend substantially perpendicularly
relative to the longitudinal axis (2), characterised in that said blank has a greater number of openings (17, 22, 24) in at least one row than
in another row, in that the base part (5), one of the side parts (6, 7) and the two cover parts (8, 9) are
provided with respectively one cutout (27, 28, 29, 60) which abuts on one of the side
edges (3a, 3b), the size of which cutout corresponds to the size of at least one of
the openings (17, 22, 24), and in that it contains at least one support portion (38, 61, 79) which is connected to the base
element along a fold line (37, 65, 80) which extends substantially perpendicularly
relative to the longitudinal axis (2), the positions of the cutouts (27, 28, 29, 60)
and of the support portion (38, 61, 79) in the base element being chosen such that,
in a completely prefabricated and upright state of the carrier (42, 77, 83), the cutouts
(27, 28, 29, 60) are all aligned with each other and the support portion (38, 61,
79) forms a support which is disposed between the two side parts (6, 7) and connects
together the base part (5) and the cover parts (8, 9).
2. Blank according to claim 1, characterised in that the two cover parts (8, 9) and the base part (5) have respectively two rows of mutually
coordinated openings (17, 22, 24).
3. Blank according to claim 2, characterised in that it has one row with respectively three openings (17, 22, 24) and one row with respectively
two openings (17, 22, 24).
4. Blank according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the support portion (38, 79) is configured as a corner part which is fitted on one
of the two cover parts (8, 9) and/or on the base part (5), and the base element can
be prefabricated to form a carrier (42, 83) for the bottles (44) by, on the one hand,
folding and mutual connection of the two cover parts (8, 9) and, on the other hand,
connection of the support portion (38, 79) to the base part (5) and/or to a cover
part (8, 9), in such a manner that the support portion (38, 79) forms a side wall
in one region, which has the cutouts (27, 28, 29, 60), of the carrier (42, 83).
5. Blank according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the base element has a further part (62) on an outer side of one of the cover parts
(8), which further part contains the support portion (61) and an attachment portion
(63) connecting the latter to the cover part (8), the cover part (8) and the attachment
portion (63), on the one hand, and the attachment portion (63) and the support portion
(61), on the other hand, being connected together by fold lines (64, 65) which extend
substantially perpendicularly relative to the longitudinal axis (2), and the base
element being able to be prefabricated to form a carrier (77, 83) for the bottles
(44) by folding and mutual connection of the two cover parts (8, 9) and of the attachment
portion (63) and also by connection of the support portion (61) to the base part (5),
in such a manner that the support portion (61) forms an intermediate wall which extends
substantially perpendicularly relative to the longitudinal axis (2) and is situated
between two rows of openings (17, 22, 24).
6. Blank according to claim 5, characterised in that the support portion (61) is extended over the entire width of the base element and
consequently forms both the intermediate wall and a side wall which abuts on the latter
and is situated in a region of the carrier (77, 83) which has the cutouts (27, 28,
29, 60).
7. Blank according to claim 5 or 6, characterised in that the attachment portion (63) is provided with a number of further openings (66) which
corresponds to the number of openings (17, 22, 24) in the row with the greater number
of openings (17, 22, 24), and in that the further openings (66) are disposed in the base element such that, in the finished
state of the carrier (77, 83), they are aligned respectively coordinated with the
openings (17, 22, 24) in the row with the greater number of openings (17, 22, 24).
8. Blank according to one of the claims 4 to 7, characterised in that the base element has both a support portion (38) which forms the side wall and is
in the form of a corner element and a further part (62) with a support portion (61)
which forms the intermediate wall.
9. Blank according to one of the claims 1 to 8, characterised in that at least one of the cover parts (8, 9) or the base part (5) has two cover or base
part portions (e.g. 8a, 8b) which are at a spacing in the direction of the longitudinal
axis (2), and between which a handle part (85) which forms the handle element is disposed,
which handle part has two connected handle part portions (85a, 85b) which are connected
respectively to one of the cover or base part portions (8a, 8b) on side edges, which
are orientated towards each other, together along a fold line (86) which is disposed
substantially perpendicularly relative to the longitudinal axis (2) and on side edges,
which are remote from each other, along fold lines (87, 88) which extend substantially
perpendicularly relative to the longitudinal axis (2).
10. Blank according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the cutouts (27, 28, 29, 60) have a rectangular or square configuration.
11. Blank according to one of the claims 1 to 10, characterised in that the support portion (38, 61, 79) is provided at one free end with a tongue (38c,
61c, 79c) which serves for attachment and is connected to the support portion (38,
61, 79) along a fold line (40, 68, 81) which extends substantially perpendicularly
relative to the longitudinal axis (2).
12. Blank according to one of the claims 1 to 11, characterised in that it is produced in one piece by stamping and/or cutting.
13. Blank according to one of the claims 1 to 12, characterised in that at least selected fold lines (10 to 14, 37, 65, 80, 86, 87, 88) are provided with
a perforation.
14. Blank according to one of the claims 1 to 13, characterised in that it is provided on one side with a coating which is intended for printing and the
arrangement is such that, in the finished state of the carrier (42, 77, 83), the side
provided with the coating is situated externally.
15. Carrier for bottles (44) or the like, characterised in that it is produced from a blank (1, 1a, 1b, 1c, 1d) according to at least one of the
claims 1 to 14.
1. Flan prédécoupé en carton fort ou en un matériau similaire, pour la fabrication d'un
support (42, 77, 83) à rangées multiples conçu pour des bouteilles (44) munies d'éléments
obturateurs (45), comprenant un élément de base non plié, pour l'essentiel rectangulaire,
couché à plat et pourvu d'une partie centrale de fond (5), de deux parties latérales
(6, 7) attenantes à cette dernière de part et d'autre, et de deux parties de recouvrement
(8, 9) respectivement limitrophes d'une partie latérale (6, 7) et destinées à être
agencées en superposition, sachant que les deux parties de recouvrement (8, 9) et
la partie de fond (5) sont dotées d'orifices (17, 22, 24) disposés en au moins deux
rangées, en vue de recevoir des goulots des bouteilles (44), et sachant que la partie
de fond (5), les parties latérales (6, 7) et les parties de recouvrement (8, 9) sont
interposées entre deux arêtes latérales (3a, 3b) s'étendant pour l'essentiel parallèlement
à un axe longitudinal (2), et sont réciproquement délimitées par des lignes de pliage
(10 à 14) s'étendant pour l'essentiel perpendiculairement à l'axe longitudinal (2),
flan caractérisé par le fait qu'il comporte, dans au moins une rangée, un plus grand nombre d'orifices (17, 22, 24)
que dans une autre rangée, du fait que la partie de fond (5), l'une des parties latérales
(6, 7) et les deux parties de recouvrement (8, 9) offrent une découpe respective (27,
28, 29, 60) jouxtant l'une des arêtes latérales (3a, 3b), et dont la taille correspond
à la taille d'au moins l'un des orifices (17, 22, 24) ; et par le fait qu'il comprend au moins une zone d'appui (38, 61, 79) reliée à l'élément de base le long
d'une ligne de pliage (37, 65, 80) s'étendant pour l'essentiel perpendiculairement
à l'axe longitudinal (2), les positions des découpes (27, 28, 29, 60) et de la zone
d'appui (38, 61, 79) étant choisies, dans l'élément de base, de telle sorte que les
découpes (27, 28, 29, 60) soient toutes dirigées les unes vers les autres à l'état
dressé et intégralement préfabriqué du support (42, 77, 83), et que la zone d'appui
(38, 61, 79) forme un appui situé entre les deux parties latérales (6, 7) et solidarisant
mutuellement la partie de fond (5) et les parties de recouvrement (8, 9).
2. Flan prédécoupé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les deux parties de recouvrement (8, 9) et la partie de fond (5) présentent deux
rangées respectives d'orifices (17, 22, 24) associés les uns aux autres.
3. Flan prédécoupé selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'il comporte une rangée comptant trois orifices respectifs (17, 22, 24), et une rangée
comptant deux orifices respectifs (17, 22, 24).
4. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que la zone d'appui (38, 79) est réalisée sous la forme d'une partie d'angle ménagée
sur l'une des deux parties de recouvrement (8, 9) et/ou sur la partie de fond (5)
; et l'élément de base peut être préfabriqué pour fournir un support (42, 83) dédié
aux bouteilles (44), d'une part par pliage et liaison mutuelle des deux parties de
recouvrement (8, 9) et, d'autre part, par liaison de la zone d'appui (38, 79) avec
la partie de fond (5) et/ou avec une partie de recouvrement (8, 9), de telle manière
que ladite zone d'appui (38, 79) matérialise une paroi latérale dans une région dudit
support (42, 83) qui est pourvue des découpes (27, 28, 29, 60).
5. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'élément de base présente, sur une face extérieure de l'une des parties de recouvrement
(8), une partie supplémentaire (62) qui englobe la zone d'appui (61) et une zone de
fixation (63) reliant cette dernière à la partie de recouvrement (8), ladite partie
de recouvrement (8) et ladite zone de fixation (63), d'une part, et ladite zone de
fixation (63) et ladite zone d'appui (61), d'autre part, étant solidarisées par des
lignes de pliage (64, 65) s'étendant pour l'essentiel perpendiculairement à l'axe
longitudinal (2) ; et l'élément de base pouvant être préfabriqué pour fournir un support
(77, 83) dédié aux bouteilles (44), par pliage et liaison mutuelle des deux parties
de recouvrement (8, 9) et de la zone de fixation (63), ainsi que par liaison de la
zone d'appui (61) avec la partie de fond (5), de telle manière que ladite zone d'appui
(61) matérialise une paroi intermédiaire s'étendant pour l'essentiel perpendiculairement
à l'axe longitudinal (2), et interposée entre deux rangées d'orifices (17, 22, 24).
6. Flan prédécoupé selon la revendication 5, caractérisé par le fait que la zone d'appui (61) s'étend sur toute la largeur de l'élément de base et forme,
de la sorte, tant la paroi intermédiaire qu'une paroi latérale se rattachant directement
à cette dernière et située dans une zone du support (77, 83) qui est munie des découpes
(27, 28, 29, 60).
7. Flan prédécoupé selon la revendication 5 ou 6, caractérisé par le fait que la zone de fixation (63) est dotée d'un nombre d'orifices supplémentaires (66) qui
correspond au nombre des orifices (17, 22, 24) pratiqués dans la rangée comptant le
nombre d'orifices (17, 22, 24) supérieur ; et par le fait que lesdits orifices supplémentaires (66) sont disposés dans l'élément de base de manière
qu'ils soient respectivement dirigés, à l'état achevé du support (77, 83), vers des
orifices associés (17, 22, 24) parmi les orifices situés dans la rangée comptant le
nombre d'orifices (17, 22, 24) supérieur.
8. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé par le fait que l'élément de base comporte, à la fois, une zone d'appui (38) revêtant la forme d'un
élément d'angle et matérialisant la paroi latérale, et une partie supplémentaire (62)
pourvue d'une zone d'appui (61) matérialisant la paroi intermédiaire.
9. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'au moins l'une des parties de recouvrement (8, 9), ou la partie de fond (5), présente
deux tronçons partiels respectifs (8a, 8b, par exemple) de recouvrement et de fond,
espacés dans la direction de l'axe longitudinal (2) et entre lesquels est interposée
une partie de préhension (85) matérialisant un élément de préhension et comprenant
deux tronçons partiels de préhension (85a, 85b) qui forment une structure cohérente
ou attachée, sont reliés l'un à l'autre sur des arêtes latérales en vis-à-vis mutuel,
le long d'une ligne de pliage (86) s'étendant pour l'essentiel perpendiculairement
à l'axe longitudinal (2), et sont reliés à l'un respectif desdits tronçons partiels
(8a, 8b) de recouvrement et de fond, sur des arêtes latérales mutuellement distantes,
le long de lignes de pliage (87, 88) s'étendant semblablement, pour l'essentiel, perpendiculairement
à l'axe longitudinal.
10. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que les découpes (27, 28, 29, 60) sont de réalisation rectangulaire ou carrée.
11. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que la zone d'appui (38, 61, 79) est dotée, à une extrémité libre, d'une patte (38c,
61c, 79c) qui sert à la fixation et est reliée à ladite zone d'appui (38, 61, 79)
le long d'une ligne de pliage (40, 68, 81) s'étendant, pour l'essentiel, perpendiculairement
à l'axe longitudinal (2).
12. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait qu'il est fabriqué d'une seule pièce, par matriçage et/ou découpage.
13. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait qu'au moins des lignes de pliage sélectionnées (10 à 14, 37, 65, 80, 86, 87, 88) sont
munies d'une perforation.
14. Flan prédécoupé selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait qu'il est doté, sur un côté, d'un revêtement destiné à l'impression, et l'agencement
est tel que le côté, muni dudit revêtement, se trouve à l'extérieur à l'état achevé
du support (42, 77, 83).
15. Support pour bouteilles (44) ou objets analogues, caractérisé par le fait qu'il est fabriqué à partir d'un flan prédécoupé (1, 1a, 1b, 1c, 1d) selon au moins l'une
des revendications 1 à 14.