[0001] Die Erfindung betrifft einen Überspannungsableiter mit mindestens einem Ableitelement,
beispielsweise einem Varistor sowie eine Abtrennvorrichtung, um das oder die Ableitelemente
ein- oder allpolig vom Netz zu trennen, wobei die Abtrennvorrichtung eine Lötstelle
umfaßt, welche in den elektrischen Anschlußpfad innerhalb des Ableiters eingebunden
ist, wobei über die Lötstelle ein beweglicher Leiterabschnitt oder eine bewegliche
leitende Brücke mit dem Ableitelement einerseits und der Leiterabschnitt oder die
Brücke andererseits mit einem elektrischen Außenanschluß des Ableiters verbunden ist,
sowie weiterhin umfassend eine Vorspannkraft erzeugende Feder, wobei der diesbezügliche
Kraftvektor mittelbar oder unmittelbar auf den Leiterabschnitt- oder die Brücke in
Abtrennrichtung wirkt, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Überspannungsableiter, auch in steckbarer Bauart, gehören seit vielen Jahren zum
Stand der Technik. Bei steckbaren Überspannungsableitern wird von einem Unterteil
mit Kontaktaufnahmen und einem Oberteil mit in die Kontaktaufnahmen einschiebbaren
Kontaktstiften und mit einem zwischen diesen Kontaktstiften angeordneten Überspannungsableitelement,
vorzugsweise Varistor, ausgegangen.
[0003] In der Zuleitung zum Überspannungsableitelement ist als thermische Sicherung eine
Lötstelle angeordnet, bei welcher einer der verlöteten Zuleitungsteile mit einer,
dieses Zuleitungsteil in Richtung weg von der Lötstelle vorspannenden Feder in Verbindung
steht.
[0004] Das Zuleitungsteil kann als flexibler, seilartiger Leiter ausgeführt werden, wobei
jedoch hier Probleme bei hohen Stoßströmen auftreten.
[0005] Aufgrund der Stoßstromproblematik wurde gemäß der
EP 0 905 839 B1 vorgeschlagen, das federvorgespannte Zuleitungsteil durch eine Brücke zu verbinden,
während beide Enden über Lötstellen mit weiteren Zuleitungsteilen in Kontakt stehen.
Das Zuleitungsteil, welches beweglich ist, weist in sich starre Eigenschaften auf
und kann mit relativ großem Querschnitt aus gut leitendem Material gefertigt werden.
Damit ergibt sich eine hohe Stoßstromfestigkeit. Aufgrund der vorgesehenen zwei Unterbrechungsstellen
soll eine besonders sichere Abtrennung des Überspannungsableiters vom Netz bewirkt
werden.
[0006] In Weiterbildung der Lehre nach
EP 0 905 839 B1 ist vorgesehen, daß die Brücke im Querschnitt betrachtet Doppel-L-förmig ausgebildet
ist. Die beiden durch die Brücke verbundenen Zuleitungsabschnitte können auf diese
Weise relativ weit auseinander liegend angeordnet werden. Ebenfalls vorbekannt ist
es, die Brücke gemäß
EP 0 905 839 B1 an einem Ende mit einem Steg zu versehen, an welchem eine eine Vorspannkraft erzeugende
Feder festgelegt ist.
[0007] Ergänzend besteht die Möglichkeit, bei steckbaren Überspannungsableitern nach
EP 0 905 839 B1 eine optische Defektanzeige vorzusehen, umfassend eine in der Stirnseite des Oberteils
angeordnete Durchbrechung sowie einen im Inneren des Oberteils beweglich gelagerten
Hebel, welcher sich vom Bereich der Durchbrechung bis in die Bewegungsbahn der leitenden
Brücke erstreckt und dessen erstes, im Bereich der Durchbrechung befindliches Ende
ein Signalplättchen trägt. Das Signalplättchen weist auf seiner der Durchbrechung
zugewandten Oberfläche eine für den entsprechenden Betriebszustand typische Markierung
auf. Die Markierung kann durch die Brücke bei deren Öffnungsbewegung unter Beachtung
des vorhandenen Hebels von einer durch die Durchbrechung nicht einsehbaren in eine
einsehbare Position verbracht werden.
[0008] Die Lötstelle, welche die Brücke, die unter Federvorspannkraft steht, hält, besitzt
ein Lot mit definiertem Schmelzpunkt. Der Schmelzpunkt ist so gewählt, daß er bei
Wärmeenergien, die der Ableiter unbeschädigt aufnehmen kann, noch nicht erreicht wird.
Die Lötverbindung bleibt damit, so lange der Überspannungsableiter unbeschädigt ist,
wirksam, wird aber bei größeren Wärmeenergien gelöst.
[0009] Unter Beachtung der den Normvorschriften genügenden maximalen Betriebstemperatur
im Inneren derartiger Überspannungsableiter müssen relativ niedrig schmelzende Lote
eingesetzt werden. Derartige Lote sind nur begrenzt in der Lage, mechanische Kräfte,
insbesondere Scherkräfte, aufzunehmen.
[0010] Letzteres wiederum bedeutet, daß die Federvorspannkraft, welche auf die Brücke und
die entsprechende Lötstelle wirkt, einer engen Begrenzung unterliegt. Eine begrenzte
Federkraft jedoch ist einer schnellen Trennbewegung des starren Brückenteils abträglich,
insbesondere dann, wenn aufgrund des eutektischen Verhaltens des Lotes kein sofortiges
Durchschmelzen der Lötstelle eintritt.
[0011] Aus der
DE 93 05 796 U1 ist eine Überspannungsschutzanordnung mit einem in einem Gehäuse untergebrachten
Varistor vorbekannt.
[0012] Bei dieser gattungsbildenden Anordnung ist eine bei Überhitzung des Varistors unter
Federkraft sich öffnende Lotstelle eines Thermoschalters im Stromweg zwischen Netzanschluss
und Varistor vorgesehen. Einer der Kontakte der Lotstelle befindet sich an einem durch
die Federkraft in Öffnungsrichtung belasteten Gehäuse fest angebrachten Kontaktbügel.
Im Verlauf des Kontaktbügels ist eine Sollbruchstelle angeordnet, deren Querschnitt
und damit mechanisches Widerstandsmoment kleiner als der Querschnitt des Kontaktbügels
in seinem übrigen Verlauf ist.
[0013] Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, einen weiterentwickelten
Überspannungsableiter mit insbesondere thermischer Abtrennvorrichtung anzugeben, welcher
ein sehr sicheres lichtbogenarmes Abtrennverhalten im Störungsfall zeigt und der eine
hohe Langzeitstabilität insbesondere mit Blick auf die Lötverbindung der thermischen
Trennstelle besitzt.
[0014] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung wird von einem Überspannungsableiter in seiner
Definition gemäß Merkmalskombination nach Patentanspruch 1 gelöst, wobei die Unteransprüche
mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen darstellen.
[0015] Der Grundgedanke der Erfindung liegt demgemäß darin, daß zusätzlich ein thermisch
auslösbares Sperrelement den beweglichen Leiterabschnitt oder die vorgesehene bewegliche
leitfähige Brücke hinsichtlich des dauerwirkenden Vorspannkraftvektors blockiert,
so daß die Lötstelle der Abtrennvorrichtung keiner permanenten kraftseitigen Belastung
ausgesetzt ist.
[0016] Durch dieses zusätzliche z.B. Lotformteil ist eine Arretierung gegeben, welche erst
bei Erreichen der einzustellenden Schmelztemperatur einer Entriegelung unterliegt,
so daß die vorgespannte Feder dann die Abtrennvorrichtung aktiviert.
[0017] Die sensible Lötstelle der elektrischen Abtrennvorrichtung ist nicht permanent einer
Federkraft oder Federvorspannung ausgesetzt. Unter Beachtung dieser Tatsache ist es
nunmehr möglich, die Auslegung der mechanischen Baugruppen, d.h. der Feder, des Abtrennhebels
und der jeweiligen Hebelverhältnisse zu korrigieren und zu optimieren.
[0018] Insbesondere ist gemäß der Erfindung die Möglichkeit gegeben, große Federkräfte wirksam
werden zu lassen, die eine schnelle Bewegung während der eigentlichen Abtrennung realisieren.
Unter diesen Bedingungen wird das Ausschaltvermögen der Abtrennvorrichtung im Falle
des Aktivwerdens dieser erheblich verbessert.
[0019] Bei einer Ausführungsform der Erfindung greift das thermisch auslösbare Sperrelement
einerseits in einen Abwinklungsbereich des Leiterabschnitts ein und ist andererseits
am Ableitergehäuse oder einer Gehäusetrennwand des Ableiters gegengelagert und mit
dem Ableiter in thermischem, wärmeleitendem Kontakt stehend.
[0020] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung blockiert das thermisch auslösbare
Sperrelement als bolzenartiges Teil den Bewegungsweg einer Hebelübersetzung, welche
zwischen Feder und Leiterabschnitt angeordnet ist.
[0021] Das thermisch auslösbare Sperrelement kann als vorgeformtes Teil aus einem niedrig
schmelzenden Lot bestehen bzw. derartig gefertigt werden.
[0022] Die Eigenschaften des Lotes für das thermisch auslösbare Sperrelement können ungeachtet
elektrischer Parameter allein unter mechanischem Aspekt, wie z.B. hohe Zugkraftbeständigkeit,
ausgewählt werden.
[0023] Ausgestaltend kann der bewegliche Leiterabschnitt als Federzunge ausgebildet werden,
so daß hier eine weitere Unterstützung der Trennbewegung im Störungsfall gegeben ist.
[0024] Die Hebelübersetzung kann mit einer optischen Defektanzeige in Verbindung stehen,
um den Störungs- bzw. Ausfallzustand des Ableitelements zu signalisieren.
[0025] Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, unter Rückgriff auf die Hebelübersetzung
oder die Bewegung des Leiterabschnitts einen Fernmeldekontakt zu aktivieren.
[0026] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der bewegliche Leiterabschnitt ein Stanz-Biegeteil,
welches einen angeformten Außenanschluß, insbesondere in Form eines Steckkontakts
besitzt. Damit kann dieses Teil kostengünstig gefertigt und leicht ohne größeren Aufwand
montiert werden.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Aktivierungstemperatur
des Sperrelements kleiner als die Schmelztemperatur der Lötstelle. Damit wird die
Sperrelementfunktion beim Ansteigen der Temperatur hinein in den kritischen Bereich
aufgehoben, so daß beim weitere Ansteigen der Temperatur im Störungsfall die Abtrennbewegung
ungehindert auslösbar ist bzw. erfolgen kann.
[0028] Wird beispielsweise bei einer Hebelübersetzung dafür Sorge getragen, daß beim Erreichen
der Aktivierungstemperatur des Sperrelements ein Hebelteil einen ersten Weg zurücklegt,
um in Anschlag mit dem Leiterabschnitt oder der Brücke zu gelangen, dann kann dieser
zurückgelegte Weg genutzt werden, um einen Fernmeldekontakt oder eine optische Anzeige
auszulösen, welcher bzw. welche signalisiert, daß eine kritische Temperaturerhöhung
stattfand, um auf diese Weise anzuzeigen, daß es zweckmäßig ist, den Überspannungsableiter
auszutauschen.
[0029] Im Vergleich zu bisherigen thermischen Trennvorrichtungen kann die Vorspannkraft,
welche bevorzugt mit einer Federanordnung erzeugt wird, einen im Vergleich zur möglichen
Dauerbelastung der Lötstelle höheren Wert annehmen, um im Störungsfall die gewünschte
sehr schnelle Abtrennbewegung des Leiterabschnitts oder der leitenden Brücke zu gewährleisten.
[0030] Die Erfindung soll nachstehend eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme
von Figuren näher erläutert werden.
[0031] Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine erste beispielhafte Darstellung der erfindungsgemäßen Lösung mit einem Lotformteil,
welches im Abtrennbock unter thermischem Kontakt mit einer Varistorscheibe stehend,
befindlich ist,
- Fig. 2
- eine Ausführungsform, bei der das Lotformteil des Sperrelements direkt auf bzw. am
Leiterabschnitt angeordnet ist und über eine Gegenlagerung in der Gehäusetrennwand
verfügt, und
- Fig. 3
- und 4 eine dritte Ausführungsform der Erfindung mit zweistufiger Belastungs- oder
Defektanzeige.
[0032] Bei den Darstellungen nach den Fig. 1 und 2 wird von einem steckbaren Überspannungsableiter
mit einem Basisteil ausgegangen. Dieses Basisteil 1 besitzt eine rückseitige Ausnehmung
mit Mitteln zur Hutschienenbefestigung 2.
[0033] In den von den beiden Schenkeln des U-förmigen Basisteils 1 gebildeten Freiraum wird
der eigentliche Überspannungsableiter 3 eingesteckt. Entsprechende Steckkontakte 4
am Überspannungsableiter 3 greifen in Kontaktausnehmungen 5 im Basisteil 1 ein. Eine
Kodierung 6 einerseits im Basisteil 1 und andererseits im Überspannungsableiter 3
verhindert das Einsetzen nicht korrekter oder ungeeigneter Ableiter.
[0034] Der Überspannungsableiter 3 weist in seinem Inneren den nicht gezeigten eigentlichen
Ableiter, z.B. eine Varistorscheibe auf.
[0035] Die hinter der Trennwand 7 befindliche Varistorscheibe verfügt über zwei Anschlüsse.
Ein erster Anschluß 8 steht mit dem linksseitigen Steckkontakt 4 über ein Leiterteil
9 in Verbindung.
[0036] Ein zweiter Anschluß 10 wird durch die Trennwand 7 hindurchgeführt und dort über
eine Lötstelle 11 mit einem beweglichen Leiterabschnitt 12 verbunden.
[0037] Der bewegliche Leiterabschnitt 12 geht in den rechtsseitig angeordneten Steckkontakt
4 über.
[0038] Ein hebelartig ausgeführter Abtrennbock 13 weist an der Oberseite eine optische Defektanzeige
14 auf.
[0039] Der optischen Defektanzeige 14 benachbart greift ein erstes Ende einer Feder 15 ein,
wobei das zweite Ende der Feder 15 im Bereich der Trennwand 7 fixiert ist. Damit bewirkt
die Feder 15 eine Vorspannkraft über den Abtrennbock 13 und den Stößel 16 auf den
beweglichen Leiterabschnitt 12 und damit die Lötstelle 11.
[0040] Das thermisch auslösende Sperrelement 17, z.B. als Lotformteil ausgeführt, sitzt
im Abtrennbock 13 und sperrt diesen bolzenartig über eine entsprechende Gegenlagerung
in der Trennwand 7.
[0041] Durch das thermisch auslösbare Sperrelement 17 ist der Kraftvektor der Vorspannkraft
blockiert, so daß die Lötstelle 11 der Abtrennvorrichtung keiner permanenten kraftseitigen
Belastung ausgesetzt ist.
[0042] Der Überspannungsableiter 3 weist noch ein Gehäuse 18 mit einem Fenster 19 bezüglich
der optischen Defektanzeige 14. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird von einer
ähnlichen Konstruktion wie zur Fig. 1 erläutert ausgegangen.
[0043] Allerdings ist hier das thermisch auslösbare Sperrelement 17 nicht als Sperrbolzen
im Abtrennbock, sondern im Bereich des beweglichen Leiterabschnitts 12 befindlich
und mit dem Bezugszeichen 20 symbolisiert.
[0044] Auch bei dieser Ausführungsform verhindert das thermisch auslösbare Sperrelement,
daß die Vorspannkraft der Feder 15 die Lötstelle 11 dauerhaft mit der Folge unerwünschter
Zug- oder Scherkräfte beaufschlagt. Erst dann, wenn die Schmelztemperatur des Lotformteils
20 erreicht ist, wird der Kraftweg freigegeben und es kann bei weiterem Temperaturanstieg
nach Erreichen der Lottemperatur hinsichtlich der Lötstelle 11 der Abtrennvorgang
in bekannter Weise erfolgen.
[0045] Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, kann der bewegliche Leiterabschnitt 12 mit
dem rechtsseitigen Steckkontakt 4 einstückig als Stanzbiegeteil gefertigt und montageerleichternd
verwendet werden.
[0046] Die Fig. 3 und 4 zeigen eine dritte Ausführungsform der Erfindung mit zweistufiger
Belastungs- oder Defektanzeige.
[0047] Fig. 3 stellt hierbei den Zustand dar, bei welchem noch keine kritischen thermischen
Belastungen für den Überspannungsableiter eingetreten sind und bei dem das Sperrelement
17 noch nicht ausgelöst wurde.
[0048] Fig. 4 hingegen zeigt den Zustand nach Auslösung des Sperrelements 17.
[0049] Bei den Darstellungen gemäß Fig. 3 und 4 ist das thermisch auslösbare Sperrelement
17 Bestandteil einer zweistufigen Belastungs- oder Defektanzeige, wobei ein gelenkig
angeschlagener Hebelarm 28 vorhandenen ist, dessen Hebelarmende 29 in einen Sperrschieber
24 eingreift. Dieser Sperrschieber 24 steht mit einem Anschlag 27 eines Brückenbetätigungsteils
23 im mechanischen Kontakt und sperrt dieses Brückenbetätigungsteil 23 im Zustand
gemäß Fig. 3.
[0050] Das Brückenbetätigungsteil 23 ist unter Vorspannung einer Feder 15 gehalten und weist
eine Ausnehmung 26 auf, in welcher eine Nase 25 der leitenden Brücke 22 eingreift.
[0051] Im Zustand des blockierten Brückenbetätigungsteils 23 aufgrund der Wirkung des Sperrschiebers
24 ist, wie in Fig. 3, Detail A gezeigt, ein Spiel zwischen der Ausnehmung 26 und
der Nase 25 vorhanden, was bedeutet, daß die Kraft der Feder 15 nicht auf eine kritische
Lötverbindung übertragen wird, die sich zwischen der Brücke 22, dem jeweiligen Anschluß
des Ableitelements und dem Steckkontakt 4 befindet.
[0052] Es nimmt also das Sperrelement mit seinem Sperrschieber 24 die Federvorspannung des
Brückenbetätigungsteils 23 im nicht ausgelösten Zustand auf und leitet die Federvorspannkraft
ab. Im ausgelösten Zustand hingegen tritt der Sperrschieber 24 außer Kontakt mit dem
Anschlag 27 des Brückenbetätigungsteils 23 mit der Folge, daß das Spiel gemäß der
Darstellung des Details A nach Fig. 4 verschwindet. Erst in diesem Fall kommt die
Wirkung der Feder 15 zum Erzeugen einer Vorspannkraft über das Brückenbetätigungsteil
23 hin zur Brücke 22 zur Geltung.
[0053] Der Hebelarm 28 des Sperrelements 17 wird von einem Lotstift oder Lotbolzen 30 als
dem eigentlichen thermischen Sperrelement gehalten, wobei die Schmelztemperatur dieses
Lotstifts oder Lotbolzens 30 kleiner sein kann als die Temperatur des Lotes, welches
die Brücke 22 mit dem jeweiligen Anschluß des Ableitelements und dem Steckkontakt
4 verbindet.
[0054] Wenn beispielsweise eine thermische Belastung des Überspannungsableiters eingetreten
ist, die noch nicht zu einem Funktionsausfall des eigentlichen Ableitelements geführt
hat, jedoch für das zukünftige Betriebsverhalten oder den Austauschzyklus des Ableiters
von Bedeutung ist, wird unter Wirkung der Feder 32 der Hebelarm 28 in einer Position
gemäß Darstellung der Fig. 4 nach links überführt, und zwar unter Mitnahme des Sperrschiebers
24, welcher mit einer optischen Defektanzeige 14 in Verbindung steht. Diese optische
Defektanzeige 14 gelangt dann in den Bereich eines nicht dargestellten Fensters und
signalisiert die aufgetretene thermische Belastung.
[0055] Wie aus den figürlichen Darstellungen 3 und 4 deutlich wird, greift das Hebelarmende
29 in einen nutförmigen Rücksprung des Sperrschiebers 24 ein, um diesen bewegungsseitig
mitnehmen zu können.
[0056] Durch die Blockierwirkung zwischen dem Sperrschieber 24 und dem Anschlag 27 des Brückenbetätigungsteils
23 kann die Vorspannung der Feder 15 sehr groß gewählt werden, ohne daß es zu einer
unerwünschten mechanischen Dauerbelastung der brückenseitigen Lötstelle oder mehrerer
dort befindlicher Lötstellen kommt. Andererseits bewirkt diese höhere Vorspannung
der Feder 15 ein sehr schnelles Öffnen und damit Abtrennen des Ableitelements im Belastungsfall.
Durch die Anordnung des Lotstifts oder Lotbolzens 30 unmittelbar an oder in der Trennwand
7 und damit in unmittelbarer Nähe des Ableitelements wird die in diesem Element im
Belastungsfall entstehende Wärme direkt zum Lotstift oder Lotbolzen 30 geführt, so
daß für ein sicheres Ansprechverhalten des Lotmaterials im Sinne der gewünschten thermischen
Auslösung gesorgt ist.
[0057] Das Brückenbetätigungsteil 23 kann zur Aufnahme der Feder 15 eine Zunge 33 aufweisen,
die gleichzeitig der Führung des Brückenbetätigungsteils 23 mittels beabstandeter
Führungselemente 34 dient.
[0058] Zur Erleichterung der Montage insbesondere des unter Vorspannung der Feder 15 stehenden
Brückenbetätigungsteils 23 besitzt dieses an Fortsätzen vorhandene Bohrungen 35. Wenn
in die Bohrungen 35 ein U-förmiger Bügel eingesteckt wird, ist unabhängig von der
Montage weiterer Teile, insbesondere des Sperrelements 17, das Ausführen des Verlötens
der Brücke 22 in besonders leichter Weise möglich. In diesem Falle nämlich blockiert
der in den Figuren nicht dargestellte Bügel durch sein Inanschlagkommen mit der Außenkante
der Trennwand 7 die Bewegung des Brückenbetätigungsteils 23. In die Bohrungen 35 kann
auch ein Lötstift oder Lötbolzen 30 integriert werden, um die Funktion des Sperrens
zu realisieren.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 1
- Basisteil
- 2
- Mittel zur Hutschienenbefestigung
- 3
- Überspannungsableiter
- 4
- Steckkontakt
- 5
- Kontaktausnehmung
- 6
- Kodierung
- 7
- Trennwand
- 8
- erster Anschluß
- 9
- Leiterteil
- 10
- zweiter Anschluß
- 11
- Lötstelle
- 12
- beweglicher Leiterabschnitt
- 13
- Abtrennbock
- 14;31
- optische Defektanzeigen
- 15;32
- Federn
- 16
- Stößel
- 17
- thermisch auslösbares Sperrelement
- 18
- Gehäuse
- 19
- Fenster
- 20
- Sperrelement in der Ausführungsform nach Fig. 2 (Lotformteil)
- 21
- zweiter Anschluß gemäß drittem Ausführungsbeispiel
- 22
- Brücke
- 23
- Brückenbetätigungsteil
- 24
- Sperrschieber
- 25
- Nase
- 26
- Ausnehmung
- 27
- Anschlag
- 28
- Hebelarm
- 29
- Hebelarmende
- 30
- Lotstift oder Lotbolzen
- 33
- Zunge
- 34
- Führungselemente
- 35
- Bohrung
1. Überspannungsableiter (3) mit mindestens einem Ableitelement, beispielsweise einem
Varistor sowie einer Abtrennvorrichtung, um das oder die Ableitelemente ein- oder
allpolig vom Netz zu trennen, wobei die Abtrennvorrichtung eine Lötstelle (11) umfaßt,
welche in den elektrischen Anschlußpfad innerhalb des Ableiters eingebunden ist, wobei
über die Lötstelle (11) ein beweglicher Leiterabschnitt (12) oder eine bewegliche
leitende Brücke (22) mit dem Ableitelement einerseits und der Leiterabschnitt (12)
oder die Brücke (22) andererseits mit einem elektrischen Außenanschluß des Ableiters
verbunden ist, sowie weiterhin umfassend eine Vorspannkraft erzeugende Feder (15),
wobei der diesbezügliche Kraftvektor mittelbar oder unmittelbar auf den Leiterabschnitt
(12) oder die Brücke (22) in Abtrennrichtung wirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein thermisch auslösbares Sperrelement (17) den beweglichen Leiterabschnitt (12) oder
die bewegliche leitende Brücke (22) hinsichtlich des Vorspannkraftvektors blockiert,
so daß die Lötstelle (11) der Abtrennvorrichtung keiner permanenten kraftseitigen
Belastung ausgesetzt ist.
2. Überspannungsableiter (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das thermisch auslösbare Sperrelement (17) einerseits in einen Abwinklungsbereich
des Leiterabschnitts (12) eingreift und andererseits am Ableitergehäuse (18) oder
Gehäusetrennwand (7) des Ableiters (3) gengengelagert ist.
3. Überspannungsableiter (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das thermisch auslösbare Sperrelement (17) als bolzenartiges Teil den Bewegungsweg
einer Hebelübersetzung blockiert, welche zwischen Feder (15) und Leiterabschnitt (12)
angeordnet.
4. Überspannungsableiter (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das thermisch auslösbare Sperrelement (17) ein vorgeformtes Teil aus einem niedrigschmelzenden
Lot ist.
5. Überspannungsableiter (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der bewegliche Leiterabschnitt (12) als Federzunge (33) ausgebildet ist.
6. Überspannungsableiter (3) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebelübersetzung mit einer optischen Defektanzeige (14) in Verbindung steht.
7. Überspannungsableiter (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der bewegliche Leiterabschnitt (12) ein Stanzbiegeteil ist, welches einen angeformten
Außenanschluß, insbesondere Steckanschluß (4) besitzt.
8. Überspannungsableiter (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Aktivierungstemperatur des Sperrelements kleiner als die Schmelztemperatur der
Lötstelle (11) ist.
9. Überspannungsableiter (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorspannkraft einen im Vergleich zur möglichen Dauerbelastung der Lötstelle (11)
höheren Wert einnimmt, um im Störungsfall eine sehr schnelle Abtrennbewegung des Leiterabschnitts
(12) oder der leitenden Brücke (22) zu gewährleisten.
10. Überspannungsableiter (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das thermisch auslösbare Sperrelement (17) Bestandteil einer zweistufigen Belastungs-
oder Defektanzeige ist und einen gelenkig angeschlagenen Hebelarm (28) umfaßt, dessen
Hebelarmende (29) in einen Sperrschieber (25) eingreift, welcher mit einem Anschlag
(27) eines Brückenbetätigungsteils (23) im mechanischen Kontakt steht,
das Brückenbetätigungsteil (23) unter Federvorspannung gehalten ist und eine Ausnehmung
(26) aufweist, in welche eine Nase (25) der leitenden Brücke hineinreicht, wobei das
Sperrelement (17) mit seinem Sperrschieber (24) die Federvorspannung des Brückenbetätigungsteils
(23) im nicht ausgelösten Zustand aufnimmt und kraftseitig ableitet derart, daß zwischen
Ausnehmung (26) und Nase (25) ein Spiel verbleibt und im ausgelösten Zustand hingegen
der Sperrschieber (24) außer Kontakt mit dem Anschlag (27) des Brückenbetätigungsteils
gelangt.
11. Überspannungsableiter (3) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrschieber (24) mit einer optischen Defektanzeige (14) verbunden ist.
12. Überspannungsableiter (3) nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Hebelarm (28) über einen Lotstift oder Lotbolzen (30) als thermisches Sperrelement
gesichert ist.
13. Überspannungsableiter (3) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schmelztemperatur des Lotstifts oder Lotbolzens (30) geringer als die Schmelztemperatur
des Lotes ist, welches die Brücke (22) mit dem jeweiligen Anschluß des Ableitelements
und dem Steckkontakt (4) verbindet.
14. Überspannungsableiter (3) nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Brückenbetätigungsteil (23) mit einer weiteren optischen Defektanzeige (31) verbunden
ist.
1. Surge arrester (3) having at least one arresting element, for example a varistor,
and a disconnecting device to disconnect the arresting element(s) from the network
on one or all poles, wherein the disconnecting device has a soldering point (11) which
is integrated in the electrical connection path within the arrester, wherein a movable
conductor section (12) or a movable conducting bridge (22) is connected by the soldering
point (11) to the arrester element on the one hand, and the conductor section (12)
or the bridge (22) is connected to an electrical external connection of the arrester
on the other hand, and further having a spring (15) generating a prestressing force,
wherein the force vector related to this has a direct or indirect effect on the conductor
section (12) or the bridge (22) in the disconnecting direction,
characterized in that
a thermally triggerable blocking element (17) blocks the movable conductor section
(12) or the movable conducting bridge (22) with respect to the prestressing force
vector so that the soldering point (11) of the disconnecting device is not exposed
to a permanent force load.
2. Surge arrester (3) according to claim 1, characterized in that the thermally triggerable blocking element (17) engages on the one hand into a bent
portion of the conductor section (12) and is on the other hand counter-supported on
the arrester housing (18) or on the housing separation wall (7) of the arrester (3).
3. Surge arrester (3) according to claim 1, characterized in that the thermally triggerable blocking element (17) blocks the movement path of a leverage
as a bolt-type part, which is arranged between the spring (15) and the conductor section
(12).
4. Surge arrester (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the thermally triggerable blocking element (17) is a preformed part made of a low
melting solder.
5. Surge arrester (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the movable conductor section (12) is formed as a flexible tongue (33).
6. Surge arrester (3) according to claim 3, characterized in that the leverage is connected to an optical defect display (14).
7. Surge arrester (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the movable conductor section (12) is a stamped-bent component having formed thereon
an external connection, especially a plug-type connection (4).
8. Surge arrester (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the activation temperature of the blocking element is lower than the melting temperature
of the soldering point (11).
9. Surge arrester (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the prestressing force assumes a higher value as compared to the possible permanent
load of the soldering point (11) so as to guarantee a very fast disconnecting movement
of the conductor section (12) or the conducting bridge (22) in the event of an abnormal
occurrence.
10. Surge arrester (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the thermally triggerable blocking element (17) is part of a two-stage load or defect
display and comprises a hinged lever arm (28), the lever arm end (29) of which engages
with a blocking slide (24) being in mechanical contact with a limit stop (27) of a
bridge actuating component (23),
the bridge actuating component (23) is held under a spring prestress and includes
a recess (26) into which a nose (25) of the conducting bridge extends, wherein the
blocking element (17) receives with its blocking slide (24) the spring prestress of
the bridge actuating component (23) in the non-triggered state and diverts the force
thereof in such a way that there remains a play between the recess (26) and the nose
(25), while in the triggered state the blocking slide (24) is brought out of contact
with the limit stop (27) of the bridge actuating component.
11. Surge arrester (3) according to claim 10, characterized in that the blocking slide (24) is connected to an optical defect display (14).
12. Surge arrester (3) according to claim 10 or 11, characterized in that the lever arm (28) is secured using a solder pin or solder bolt (30) as thermal blocking
element.
13. Surge arrester (3) according to claim 12, characterized in that the melting temperature of the solder pin or solder bolt (30) is lower than the melting
temperature of the solder connecting the bridge (22) to the respective connection
of the arrester element and the plug contact (4).
14. Surge arrester (3) according to one of claims 10 to 13, characterized in that the bridge actuating component (23) is connected to another optical defect display
(31).
1. Dispositif dérivateur de surtensions (3) comprenant au moins un élément dérivateur,
par exemple un varistor, ainsi qu'un dispositif de coupure, afin de séparer le ou
les élément(s) dérivateur(s) à un pôle ou à tous les pôles vis-à-vis du réseau, dans
lequel le dispositif de coupure comprend un emplacement de brasage (11) qui est intégré
dans le trajet de raccordement électrique à l'intérieur du dispositif dérivateur,
dans lequel, via l'emplacement de brasage (11), un tronçon conducteur mobile (12)
ou un pontage conducteur mobile (22) est raccordé à l'élément dérivateur d'une part
et au tronçon conducteur (12) ou au pontage (22) d'autre part avec un raccordement
électrique extérieur du dispositif dérivateur, et comprenant en outre un ressort qui
génère une force de précontrainte (15), telle que le vecteur de force qui s'y rapporte
agit directement ou indirectement sur le tronçon conducteur (12) ou sur le pontage
(22) dans la direction de coupure,
caractérisé en ce que
un élément de blocage (17) à déclenchement thermique bloque le tronçon conducteur
mobile (12) ou le pontage conducteur mobile (22) vis-à-vis du vecteur de la force
de précontrainte, de sorte que l'emplacement de brasage (11) du dispositif de coupure
n'est exposé à aucune charge sous une force permanente.
2. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'élément de blocage (17) à déclenchement thermique s'engage d'une part dans une
région coudée du tronçon conducteur (12), et s'applique d'autre part contre le boîtier
du dispositif dérivateur (18) ou contre la paroi de séparation (7) du boîtier du dispositif
dérivateur (3) à titre de contrebutée.
3. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'élément de blocage (17) à déclenchement thermique, réalisé sous forme de pièce
analogue à un goujon, bloque le trajet de déplacement d'un mécanisme de surmultiplication
à levier qui est agencé entre le ressort (15) et le tronçon conducteur (12).
4. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de blocage (17) à déclenchement thermique est une pièce préformée en matériau
de brasage à bas point de fusion.
5. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tronçon conducteur mobile (12) est réalisé sous forme de languette-ressort (33).
6. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que le mécanisme de démultiplication à levier est en liaison avec un indicateur de défauts
optique (14).
7. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tronçon conducteur mobile (12) est une pièce poinçonnée/pliée, qui possède un
raccordement extérieur conformé, en particulier un raccordement enfichable (4).
8. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la température d'activation de l'élément de blocage est inférieure à la température
de fusion de l'emplacement de brasage (11).
9. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la force de précontrainte adopte une valeur plus élevée, par comparaison au chargement
permanent possible de l'emplacement de brasage (11), pour garantir en cas de perturbation
un mouvement de séparation très rapide du tronçon conducteur (12) ou du pontage conducteur
(22).
10. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de blocage (17) à déclenchement thermique fait partie d'un indicateur de
chargement ou de défauts à deux étages et comprend un bras de levier (28) monté de
façon articulée, dont l'extrémité (29) s'engage dans un tiroir de blocage (25) qui
est en contact mécanique avec une butée (27) d'une pièce d'actionnement de pontage
(23),
la pièce d'actionnement de pontage (23) est maintenue sous précontrainte élastique
et comporte un évidement dans lequel s'engage un ergot (25) du pontage conducteur,
et l'élément de blocage (17) avec son tiroir de blocage (24) encaisse, dans l'état
non déclenché, la précontrainte élastique de la partie d'actionnement de pontage (23)
et dérive cette précontrainte en termes de force de telle façon qu'un jeu demeure
entre l'évidement (26) et l'ergot (25), et dans l'état déclenché, le tiroir de blocage
(24) parvient au contraire hors du contact avec la butée (27) de la partie d'actionnement
de pontage.
11. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que le tiroir de blocage (24) est relié à un indicateur de défauts optique (14).
12. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que le bras de levier (28) est fixé, à titre d'élément de blocage thermique, via une
tige de brasage ou un goujon de brasage (30).
13. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que la température de fusion de la tige de brasage ou du goujon de brasage (30) est plus
basse que la température de fusion de la brasure qui relie le pontage (22) au raccordement
respectif de l'élément de dérivation et le contact enfichable (4).
14. Dispositif dérivateur de surtensions (3) selon l'une des revendications 10 à 13,
caractérisé en ce que la pièce d'actionnement de pontage (23) est reliée à un autre indicateur de défauts
optique (31).