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(11) |
EP 1 475 328 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.05.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ablagevorrichtung für geschnittene flächige Erzeugnisse, insbesondere für mit einem
Rotationsquerschneider geschnittene Bögen
Delivery device for flat cut articles, in particular for sheets cut with a rotary
cross cutter
Dispositif de sortie pour articles plats coupés, en particulier des feuilles coupées
avec un dispositif rotatif de coupe transversale
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.11.2004 Patentblatt 2004/46 |
| (73) |
Patentinhaber: EHA Spezialmaschinenbau GmbH |
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35239 Steffenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Erkelenz, Willi
40764 Langenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rohmann, Michael et al |
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Andrejewski - Honke
Patent- und Rechtsanwälte
P.O. Box 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 408 893 DE-C- 19 543 963
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DE-A- 2 930 088 US-A- 3 972 523
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 447 (M-1029), 25. September 1990 (1990-09-25)
& JP 02 178156 A (TORAY IND INC), 11. Juli 1990 (1990-07-11)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ablagevorrichtung für geschnittene flächige Erzeugnisse,
insbesondere für mit einem Rotationsquerschneider geschnittene Bögen, mit einer Zuführungseinrichtung
für die geschnittenen Bögen, einem Saugbremstisch zum Abbremsen eines zugeführten
Bogens und einer dem Saugbremstisch nachgeschalteten Stapelvorrichtung zum Stapeln
der Bögen. - In der Zuführungseinrichtung wird ein Bogen gegenüber einem nachfolgenden
Bogen in der Regel beschleunigt. Mit anderen Worten erfolgt in der Zuführungseinrichtung
eine Beschleunigung der Bögen in Bezug auf die Fördergeschwindigkeit von der Zuführungseinrichtung.
Damit die Bögen funktionssicher und ohne Beschädigungen in der Stapelvorrichtung gestapelt
werden können, findet auf dem Saugbremstisch dann wieder eine Reduzierung der Fördergeschwindigkeit
der Bögen statt. Auf dem Saugbremstisch wird normalerweise auch ein nachfolgender
Bogen gleichsam überlappend bezüglich eines abgebremsten Bogens transportiert.
[0002] Aus
EP 0 408 893 A1 ist eine Bogenablage für Rotationsquerschneider bekannt. Dabei werden geschnittene
Bögen zunächst durch Vorziehrollen beschleunigt. Auf der selben Achse, auf der die
Vorziehrollen befestigt sind, ist eine Umlenkrolle eines über einen Saugbremstisch
geführten Saugbremsbandes frei drehbar gelagert. Der Antrieb des Saugbremsbandes,
unter dem ein Saugbremskasten angeordnet ist, erfolgt über eine weitere Umlenkrolle.
Mittels eines Gebläses werden die Anfänge der Bögen über das Saugbremsband hinweggehoben,
während die Enden in der Weise auf das Saugbremsband gedrückt werden, dass die beschleunigten
Bögen vor der Ablage auf eine unkritische Geschwindigkeit gebremst werden. Der Aufbau
dieser bekannten Vorrichtung ist verhältnismäßig aufwendig. Im Übrigen ist die Funktionssicherheit
der Ablage der Bögen auf der Stapelvorrichtung verbesserungsfähig.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, eine Ablagevorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, die sich durch einen einfachen Aufbau und durch
eine sehr funktionssichere und störungsfreie Förderung und Ablage der Bögen auszeichnet.
[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung eine Ablagevorrichtung
der eingangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass auf dem Saugbremstisch
zumindest zwei rotierende Bremsteller aufliegen, deren Bremstelleroberfläche parallel
zu der Saugbremstischoberfläche angeordnet ist, dass die Bremsteller jeweils eine
Vielzahl von Saugöffnungen aufweisen und dass der Saugbremstisch unterhalb jedes Bremstellers
zumindest eine Ansaugöffnung zum Ansaugen von Luft aufweist. Erfindungsgemäß ist die
Bremstelleroberfläche parallel zur Saugbremstischoberfläche angeordnet. Dass die rotierenden
Bremsteller auf dem Saugbremstisch aufliegen meint, dass die Bremsteller lediglich
einen sehr geringen Abstand zum Saugbremstisch aufweisen, so dass eine störungsfreie
Rotation gewährleistet ist.
[0005] Vorzugsweise weist die Zuführungseinrichtung eine Rillenwalze auf, die aus einer
Mehrzahl von mit Abstand zueinander angeordneten Walzenabschnitten besteht. Fernerhin
ist die Zuführungseinrichtung zweckmäßigerweise mit Andrückrollen ausgestattet, die
mit den Walzenabschnitten wechselwirken. Die Walzenabschnitte sitzen drehfest auf
einer angetriebenen Welle. Die Bögen werden zwischen den Walzenabschnitten und den
Andrückrollen hindurchgeführt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass in der Zuführungseinrichtung
eine Beschleunigung eines Bogens im Vergleich zu der Fördergeschwindigkeit des Bogens
direkt hinter der Schneidvorrichtung bzw. hinter dem Rotationsquerschneider erfolgt.
Nach sehr bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind zwischen den Walzenabschnitten
der Rillenwalze Blasdüsen mit der Maßgabe angeordnet, dass ein durch die Zuführungseinrichtung
geförderter Bogen von unten mit Blasluft beaufschlagt wird. Zweckmäßigerweise sind
die Blasluftdüsen schräg nach oben gerichtet.
[0006] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die beiden Bremsteller quer zur Förderrichtung
nebeneinander auf dem Saugbremstisch angeordnet sind und gegensinnig rotieren. Förderrichtung
meint hier die Transport- bzw. Förderrichtung der Bögen zur Stapelvorrichtung hin.
Zweckmäßigerweise rotiert also ein Bremsteller im Uhrzeigersinn und der andere Bremsteller
im Gegenuhrzeigersinn. Es liegt fernerhin im Rahmen der Erfindung, dass die beiden
Bremsteller bezüglich ihrer aneinander angrenzenden bzw. in ihren einander benachbarten
Tellerhälften in Förderrichtung der Bögen rotieren.
[0007] Zweckmäßigerweise sind die Saugöffnungen in der Bremstelleroberfläche über den Umfang
jedes Bremstellers verteilt angeordnet und zwar bevorzugt regelmäßig verteilt angeordnet.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Bremsteller kreisförmig bzw. in der Draufsicht
kreisförmig ausgebildet sind. Zweckmäßigerweise sind die Saugöffnungen sowohl in radialer
Richtung als auch in Umfangsrichtung in der Bremstelleroberfläche regelmäßig verteilt
angeordnet. Die Saugöffnungen weisen dabei nach einer Ausführungsform gleiche konstante
Abstände voneinander auf. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Bremsteller gleichsam
perforiert ausgebildet sind.
[0008] Die Ansaugöffnungen sind in der Saugbremstischoberfläche jeweils unterhalb der Bremsteller
angeordnet. Erfindungsgemäß ist eine Ansaugöffnung unter einem Bremsteller kreissektorförmig
ausgebildet. Eine Ansaugöffnung hat also zweckmäßigerweise die Form eines Kreissektors
bzw. Kreisausschnittes und ist dabei an die Kreisform des Bremstellers, d. h. insbesondere
an den Radius des Bremstellers angepasst. Vorzugsweise ist der Radius des Kreissektors
einer Ansaugöffnung gleich oder etwas kleiner als der Radius eines kreisförmigen Bremstellers.
Eine Ansaugöffnung wird vorzugsweise vollständig von dem zugeordneten Bremsteller
abgedeckt. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist eine kreissektorförmige Ansaugöffnung
viertelkreisförmig ausgebildet. Der Sektorwinkel α beträgt dann also 90° oder etwa
90°. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die kreissektorförmige Ansaugöffnung
gegenüber einer in Förderrichtung und durch den Kreismittelpunkt eines Bremstellers
verlaufenden Geraden um einen Winkel β von 3 bis 45°, bevorzugt von 3 bis 30°, sehr
bevorzugt von 3 bis 20° gedreht. Mit anderen Worten schließt die entsprechende Radiale
der kreissektorförmigen Ansaugöffnung diesen Winkel β mit der genannten Geraden ein.
Nach sehr bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind die Ansaugöffnungen jeweils
unterhalb der nebeneinander angeordneten bzw. unterhalb der einander benachbarten
Bremstellerhälften angeordnet. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Ansaugöffnungen
spiegelsymmetrisch bezüglich einer zwischen den beiden Bremstellern gedachten Spiegelebene
angeordnet sind.
[0009] Es versteht sich, dass zumindest eine Saugvorrichtung vorgesehen ist, mit der Luft
durch die Saugöffnungen der Bremsteller und durch die Ansaugöffnungen im Saugbremstisch
gesaugt wird. Durch dieses Ansaugen von Luft können über den Bremstisch transportierte
Bögen auf funktionssichere und gleichmäßige Weise abgebremst werden. - Es liegt im
Übrigen im Rahmen der Erfindung, dass die beiden Bremsteller bzw. die Rotation der
beiden Bremsteller synchron angetrieben wird und zwar entweder mit einer oder auch
mit zwei oder mehreren Antriebseinrichtungen.
[0010] Vorzugsweise ist die Neigung der Saugbremstischoberfläche in Förderrichtung verstellbar
eingerichtet. Insoweit ist die Saugbremstischoberfläche in Förderrichtung schräg nach
oben oder in Förderrichtung schräg nach unten zeigend einstellbar.
[0011] Nach sehr bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ganz besondere
Bedeutung zukommt, weist der Saugbremstisch stapelvorrichtungsseitig zumindest eine
Luftdüse auf, welche Luftdüse mit der Maßgabe angeordnet ist, dass ein auf der Stapelvorrichtung
abzulegender vom Saugbremstisch kommender Bogen von unten mit Blasluft beaufschlagt
wird. Mit der Luftdüse wird somit gleichsam Tragluft für einen Bogen erzeugt, welche
Tragluft bzw. Blasluft zweckmäßigerweise in Förderrichtung bzw. an der Unterseite
eines auf der Stapelvorrichtung abzulegenden Bogens entlang eingeblasen wird. Es liegt
im Rahmen der Erfindung, dass die Luftdüse unterhalb der Saugbremstischoberfläche
und unterhalb der Bremsteller angeordnet ist. Zweckmäßigerweise ist die Luftdüse als
Breitschlitzdüse ausgebildet. Diese Breitschlitzdüse erstreckt sich über mindestens
50 % der Breite b eines in der Stapelvorrichtung abzulegenden Bogens. Es versteht
sich, dass zumindest ein entsprechendes Gebläse zur Erzeugung der Blasluft vorgesehen
ist.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung
ein sehr funktionssicheres und effektives Abbremsen der von der Zuführungseinrichtung
kommenden Bögen möglich ist und dass anschließend eine ebenso funktionssichere und
gleichmäßige Ablage der Bögen auf der Stapelvorrichtung möglich ist. Hervorzuheben
ist, dass die Ablagevorrichtung störungsfrei arbeitet und vor allem Qualitätsbeeinträchtigungen
der abgelegten Bögen, wie beispielsweise Risse, Wellen oder Knickstellen vermieden
werden können. Zu betonen ist weiterhin, dass sich die erfindungsgemäße Ablagevorrichtung
durch einen relativ einfachen Aufbau auszeichnet und somit auch kostengünstig herstellbar
ist. Im Vergleich zu den eingangs beschriebenen aus dem Stand der Technik bekannten
Maßnahmen zeichnet sich die erfindungsgemäße Ablagevorrichtung dadurch aus, dass auf
die über den Saugbremstisch geführten Bögen keine nennenswerten störenden Querkräfte
ausgeübt werden.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Ablagevorrichtung im Schnitt,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Gegenstand gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3
- ein vergrößerter Ausschnitt aus der Fig. 1.
[0014] Die Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Ablagevorrichtung für geschnittene flächige
Erzeugnisse und zwar im Ausführungsbeispiel für mit einem nicht dargestellten Rotationsquerschneider
geschnittene Bögen 1. Zunächst ist eine Zuführungseinrichtung 2 für die Bögen 1 vorgesehen,
die eine Rillenwalze 3 aufweist, die aus einer Mehrzahl von mit Abstand zueinander
angeordneten Walzenabschnitten 4 besteht. Die Walzenabschnitte 4 sitzen drehfest auf
einer angetriebenen Welle. Außerdem weist die Zuführungseinrichtung 2 Andrückrollen
5 auf, die mit den Walzenabschnitten 4 wechselwirken bzw. die auf die Walzenabschnitte
4 drücken. Zwischen den Walzenabschnitten 4 und den Andrückrollen 5 werden die Bögen
1 durchgeführt. In der Zuführungseinrichtung 2 erfolgt im Vergleich zu der bisherigen
Fördergeschwindigkeit der Bögen 1 eine Beschleunigung der Bögen. Zwischen den Walzenabschnitten
4 sind Blasdüsen 6 mit der Maßgabe angeordnet, dass ein durch die Zuführungseinrichtung
2 geförderter Bogen 1 mit Hilfe der Blasdüsen 6 von unten mit Blasluft beaufschlagt
wird. Das ist in der Fig. 1 durch einen Pfeil veranschaulicht worden.
[0015] Die Ablagevorrichtung weist fernerhin einen Saugbremstisch 7 zum Abbremsen der zugeführten
Bögen 1 auf. Auf dem Saugbremstisch 7 sind zwei rotierende Bremsteller 8, 9 angeordnet,
die vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel mit ihrer Bremstelleroberfläche parallel
zur Saugbremstischoberfläche angeordnet sind. Jeder Bremsteller 8, 9 weist eine Vielzahl
von Saugöffnungen 10 auf. Unterhalb jedes Bremstellers 8, 9 ist im Ausführungsbeispiel
eine Ansaugöffnung 11, 12 zum Ansaugen von Luft vorgesehen. Die beiden Bremsteller
8, 9 sind quer zur Förderrichtung der Bögen 1 nebeneinander auf dem Saugbremstisch
7 angeordnet und rotieren gegensinnig. Das heißt der eine Bremsteller 8 rotiert im
Uhrzeigersinn während der andere Bremsteller 9 im Gegenuhrzeigersinn rotiert. Zweckmäßigerweise
und im Ausführungsbeispiel rotieren die beiden Bremsteller 8, 9 bezüglich ihrer nebeneinander
liegenden bzw. in den einander benachbarten Tellerhälften 13, 14 in Förderrichtung
der Bögen 1.
[0016] In der Fig. 2 ist außerdem erkennbar, dass die Saugöffnungen 10 regelmäßig über den
Umfang eines kreisförmigen Bremstellers 8, 9 verteilt angeordnet sind. Außerdem sind
diese Saugöffnungen 10 auch in radialer Richtung eines Bremstellers 8, 9 regelmäßig
verteilt angeordnet.
[0017] Nach sehr bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel ist jede Ansaugöffnung
11, 12 kreissektorförmig ausgebildet. Insoweit sind die Ansaugöffnungen 11, 12 an
die Kreisform des zugeordneten Bremstellers 8, 9 angepasst. Jede Ansaugöffnung 11,
12 wird im Übrigen vollständig von dem zugeordneten Bremsteller 8, 9 abgedeckt. Der
Kreissektor (Kreisausschnitt) jeder Ansaugöffnung 11, 12 lässt sich durch den Sektorwinkel
α beschreiben. Der Sektorwinkel α beträgt im Ausführungsbeispiel 105°, so dass der
Kreissektor jeder Ansaugöffnung 11, 12 etwas größer als viertelkreisförmig ausgebildet
ist. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel schließt die Radiale 15 des Kreissektors
einer der Ansaugöffnungen 11, 12 mit einer in Förderrichtung und durch den Kreismittelpunkt
16 eines Bremstellers 8, 9 verlaufenden Geraden 17 einen Winkel β ein, der im Ausführungsbeispiel
ca. 5° beträgt. In Fig. 2 ist im Übrigen erkennbar, dass die Ansaugöffnungen 11, 12
jeweils unterhalb der nebeneinander angeordneten bzw. einander benachbarten Bremstellerhälften
13, 14 angeordnet sind. Im Übrigen sind die Ansaugöffnungen 11, 12 spiegelsymmetrisch
bezüglich einer Spiegelebene S angeordnet.
[0018] Es versteht sich, dass die Ansaugöffnungen 11, 12 an zumindest eine in den Figuren
nicht dargestellte Saugvorrichtung angeschlossen sind und mit Hilfe dieser Saugvorrichtung
Luft durch die Saugöffnungen 10 der Bremsteller 8, 9 und durch die Ansaugöffnungen
11, 12 angesaugt wird. Auf diese Weise erfolgt ein effektives Abbremsen der Bögen
1 auf dem Saugbremstisch 7.
[0019] Nach sehr bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ganz besondere
Bedeutung zukommt, weist der Saugbremstisch 7 stapelvorrichtungsseitig eine Luftdüse
18 auf, welche Luftdüse 18 einen auf der Stapelvorrichtung 19 abzulegenden Bogen 1
von unten mit Blasluft beaufschlagt. Die Blasluft wird in Förderrichtung der Bögen
1 eingeblasen und funktioniert gleichsam als Tragluft für die Bögen 1. Die Luftdüse
18 ist vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel als Breitschlitzdüse ausgebildet. Diese
Breitschlitzdüse erstreckt sich über zumindest 50 % der Breite b eines abzulegenden
Bogens 1. Es versteht sich, dass zumindest ein nicht dargestelltes Gebläse zur Erzeugung
dieser Blasluft bzw. Tragluft vorgesehen ist. In der Fig. 1 ist im Übrigen erkennbar,
dass die Bögen 1 auf einer Palette 20 der Stapelvorrichtung 19 abgelegt bzw. gestapelt
werden.
1. Ablagevorrichtung für geschnittene flächige Erzeugnisse, insbesondere für mit einem
Rotationsquerschneider geschnittene Bögen (1); mit einer Zuführungseinrichtung (2)
für die geschnittenen Bögen (1), einem Saugbremstisch (7) zum Abbremsen eines zugeführten
Bogens (1) und einer dem Saugbremstisch (7) nachgeschalteten Stapelvorrichtung (19)
zum Stapeln der Bögen (1), dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Saugbremstisch (7) zumindest zwei rotierende Bremsteller (8, 9) aufliegen,
deren Bremstelleroberfläche parallel zu der Saugbremstischoberfläche angeordnet ist,
dass die Bremsteller (8, 9) jeweils eine Vielzahl von Saugöffnungen (10) aufweisen
und
dass der Saugbremstisch (7) unterhalb jedes Bremstellers (8, 9) zumindest eine kreissektorförmige
Ansaugöffnung (10, 12) zum Ansaugen von Luft aufweist.
2. Ablagevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Zuführungseinrichtung (2) eine Rillenwalze
(3) aufweist, die aus einer Mehrzahl von mit Abstand zueinander angeordneten Walzenabschnitten
(4) besteht sowie Andrückrollen (5) aufweist, die mit den Walzenabschnitten (4) wechselwirken.
3. Ablagevorrichtung nach Anspruch 2, wobei zwischen den Walzenabschnitten (4) Blasdüsen
(6) mit der Maßgabe angeordnet sind, dass ein durch die Zuführungseinrichtung (2)
geförderter Bogen (1) von unten mit Blasluft beaufschlagt wird.
4. Ablagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die beiden Bremsteller (8,
9) quer zur Förderrichtung der Bögen (1) nebeneinander auf dem Saugbremstisch (7)
angeordnet sind und gegensinnig rotieren.
5. Ablagevorrichtung nach Anspruch 4, wobei die beiden Bremsteller (8, 9) in ihren einander
benachbarten Hälften (13, 14) in Förderrichtung der Bögen (1) rotieren.
6. Ablagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Saugöffnungen (10) über
den Umfang jedes Bremstellers (8, 9) regelmäßig verteilt angeordnet sind.
7. Ablagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Ansaugöffnungen (11,
12) jeweils unterhalb der einander benachbarten Bremstellerhälften (13, 14) angeordnet
sind.
8. Ablagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Saugbremstisch (7) stapelvorrichtungsseitig
zumindest eine Luftdüse (18) aufweist, welche Luftdüse (18) einen auf der Stapelvorrichtung
(19) abzulegenden Bogen (1) von unten mit Blasluft beaufschlagt.
9. Ablagevorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Luftdüse (18) als Breitschlitzdüse ausgebildet
ist.
1. A depositing device for cut flat products, in particular for sheets (1) cut with a
rotary cutter; comprising a feeding device (2) for the cut sheets (1), a suction brake
table (7) for the braking of a fed sheet (1) and a stacking device (19) downstream
of the suction brake table (7), to stack the sheets (1), characterised in that at least two rotating brake plates (8, 9) lie on the suction brake table (7), whose
brake plate surface is arranged parallel to the suction brake table surface,
the brake plates (8, 9) each have a plurality of suction holes (10) and
the suction brake table (7) has beneath each brake plate (8, 9) at least one circular-sector-shaped
extraction hole (10, 12) for the extraction of air.
2. The depositing device according to claim 1, wherein the feeding device (2) has a grooved
roller (3), which consists of a plurality of roller sections (4), arranged at a distance
from each other, and also comprises press rollers (5), which cooperate with the roller
sections (4).
3. The depositing device according to claim 2, wherein blast nozzles (6) are arranged
between the roller sections (4) with the proviso that a sheet (1) conveyed through
the feeding device (2) is blasted with air from below.
4. The depositing device according to any of the claims 1 to 3, wherein both brake plates
(8, 9) are arranged side-by-side on the suction brake table (7), transversely to the
direction of conveyance of the sheets (1) and rotate in opposite directions.
5. The depositing device according to claim 4, wherein both brake plates (8, 9) rotate
in their adjacent halves (13, 14) in the direction of conveyance of the sheets (1).
6. The depositing device according to any of claims 1 to 5, wherein the suction holes
(10) are uniformly distributed over the perimeter of each brake plate (8, 9).
7. The depositing device according to any of claims 1 to 6, wherein the suction holes
(11, 12) are each arranged beneath the adjacent halves of the brake plates (13, 14).
8. The depositing device according to any of claims 1 to 7, wherein the suction brake
table (7) has at least one air nozzle (18) on the side of the stacking device, which
air nozzle (18) blasts air from below a sheet (1), which is to be deposited on the
stacking device (19).
9. The depositing device according to claim 8, wherein the air nozzle (18) is constructed
as a wide slotted nozzle.
1. Dispositif de classement d'articles plats découpés, notamment d'arceaux (1) découpés
avec une coupeuse transversale rotative ; comportant un dispositif de chargement (2)
des arceaux découpés (1), une table de freinage par aspiration (7) pour freiner un
arceau (1) chargé et un dispositif d'empilage (19) placé en aval de la table de freinage
par aspiration (7) pour empiler les arceaux (1), caractérisé en ce que au moins deux plaques de frein (8,9) rotatives reposent sur la table de freinage
par aspiration (7), dont la surface de plaque de frein est disposée parallèlement
à la surface de la table de freinage par aspiration,
en ce que les plaques de frein (8,9) présentent respectivement une pluralité d'ouverture d'aspiration
(10) et
en ce que la table de freinage par aspiration (7) présente en dessous de chaque plaque de frein
(8,9) au moins une ouverture d'aspiration (10,12) en forme de secteur de cercle pour
aspirer l'air.
2. Dispositif de classement selon la revendication 1, dans lequel le dispositif de chargement
(2) présente un rouleau cannelé (3), qui est constituée d'une pluralité de segments
de rouleaux (4) disposés à distance les uns des autres et présente des rouleaux presseurs
(5), qui coopèrent en alternance avec les segments de rouleaux (4).
3. Dispositif de classement selon la revendication 2, dans lequel des buses de soufflage
(6) sont disposées entre les segments de rouleaux (4) de manière à solliciter par-dessous
avec de l'air soufflé un arceau (1) transporté à travers le dispositif de chargement
(2).
4. Dispositif de classement selon une des revendications 1 à 3, dans lequel les deux
plaques de frein (8,9) sont disposées l'une à côté de l'autre sur la table de freinage
par aspiration (7) transversalement à la direction de transport des arceaux (1) et
entrent en rotation en sens contraire.
5. Dispositif de classement selon la revendication 4, dans lequel les deux plaques de
frein (8,9) entrent en rotation dans leurs moitiés (13,14) voisines l'une de l'autre
dans la direction de transport des arceaux (1).
6. Dispositif de classement selon une des revendications 1 à 5, dans lequel les ouvertures
d'aspiration (10) sont réparties uniformément sur le pourtour de chaque plaque de
frein (8,9).
7. Dispositif de classement selon une des revendications 1 à 6, dans lequel les ouvertures
d'aspiration (11,12) sont respectivement disposées en dessous des moitiés de plaques
de frein (13,14) voisines l'une de l'autre.
8. Dispositif de classement selon une des revendications 1 à 7, dans lequel la table
de freinage par aspiration (7) présente au moins une buse d'air (18) du côté du dispositif
d'empilage, laquelle buse d'air (18) sollicite par-dessous avec de l'air soufflé un
arceau (1) à placer sur le dispositif d'empilage (19).
9. Dispositif de classement selon la revendication 8, dans lequel la buse d'air (18)
est configurée comme une buse à fente large.
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