| (19) |
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(11) |
EP 1 794 846 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.09.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/054887 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/035047 (06.04.2006 Gazette 2006/14) |
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| (54) |
LEITERPLATTENSTECKVORRICHTUNG
CIRCUIT BOARD PLUG-AND-SOCKET DEVICE
DISPOSITIF D'ENFICHAGE POUR CIRCUIT IMPRIME
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
30.09.2004 DE 102004047672
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
|
80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- VERDING, Markus
45279 Essen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maier, Daniel Oliver et al |
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Siemens AG
CT IP Com E
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 819 906 US-A- 5 421 734
|
DE-B3- 10 317 588
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leiterplattensteckvorrichtung zum Verbinden von Anschlussleitungen
eines Steckteils mit Leiterbahnen einer Leiterplatte.
Stand der Technik
[0002] Um Leitungen eines Anschlusskabels mit Leiterbahnen auf einer Leiterplatte zu verbinden
sind verschiedene Direktsteckvorrichtungen bekannt. Sie bestehen oft aus einem leistenförmigen
Steckteil, das auf ein Steckfeld aufgesteckt wird, das am Rand der Leiterplatte ausgebildet
ist und in welchem Leiterbahnen durch Kontaktflächen herausgeführt sind.
[0003] Derartige Leiterplattendirektsteckvorrichtungen werden auch beim Anschluss von Telekommunikationsanlagen
verwendet. Hierbei kann beim Anschluss einer ISDN-Anlage gefordert sei, dass am sogenannten
S0-Por der Anlage entweder ein externes ISDN-Amt oder ein internes S0-Gerät anzuschließen
ist. Diese beiden Anschlusskonfigurationen sind im Servicehandbuch zur ISDN-Telekommunikationsanlage
des Typs HiPath 3000/5000 V4.0 beschrieben. Die beiden Anschlüsse erfordern eine Änderung
in der S0-4-Draht-Schnittstelle einmal sind die Anschlussleitungen durchgehend verbunden
und einmal paarweise gekreuzt. Bislang hat man das Kreuzen der Anschlussleitungen
von Hand durchgeführt, d.h. es wurde an der Anlage vor Ort ein Gehäusedeckel abgenommen
und SR- und SX-Adern in der Anschlussdose manuell vertauscht. Das manuelle Umlegen
der Leitungen ist nicht nur zeitaufwendig, sonder kann auch zu Fehlern führen.
[0004] Um eine Anschlussbelegung einer Leiterplattensteckvorrichtung zu ändern, sind DIL-Schalter
oder Mehrfachsteckvorrichtungen bekannt.
[0005] Eine andere Lösungsmöglichkeit bieten speziell ausgeführte Kontaktiervorrichtungen.
Sie bestehen i.d.R. aus einem, am Rand der Leiterplatte ausgebildetes Steckfeld, auf
das eine Brückenfederleiste aufgesteckt wird. Durch ein Verbindungslayout auf der
Leiterplatte wird die gewünschte Anschlussbelegung der Leiterplattensteckvorrichtung
vorgegeben. Eine derartige Kontaktiervorrichtung ist beispielsweise aus der
DE 103 17 588 bekannt.
[0006] US 5421734 offenbart eine Leiterplattensteckvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
2.
[0007] Aus der
DE 198 199 06 A1 ist eine ISDN-Vierdraht-Schnittstelle bekannt, bei der eine Umschaltung zwischen
internen und externen Betrieb automatisch durch elektronische Schalter erfolgt.
[0008] Das Ändern der Anschlussbelegung einer Steckvorrichtung ist im bekannten Stand der
Technik stets mit einem, mehr oder weniger großen Aufwand für zusätzliche Baukomponenten
verbunden. Man ist bestrebt, den Aufwand für zusätzliche Baukomponenten möglichst
gering zu halten.
Darstellung der Erfindung
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leiterplattensteckvorrichtung zum
Verbinden von Anschlussleitungen eines Steckteils mit Leiterbahnen einer Leiterplatte
zu schaffen, bei der eine Änderung der Anschlussbelegung auf einfache Weise und mit
geringen Herstellungskosten möglich ist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Leiterplattensteckvorrichtung der eingangs
genannten Art durch folgende Merkmale gelöst:
- das Steckteil enthält Kontaktelemente, die mit den Anschlussleitungen verbunden sind,
- zur steckbaren Aufnahme des Steckteils ist an einem Rand der Leiterplatte ein Steckfeld
ausgebildet,
- das Steckfeld enthält Kontaktflächen, durch die Leiterbahnen am Rand herausgeführt
sind, wobei Leiterbahnen, die durch eine Kontaktfläche und Leiterbahnen, die durch
zumindest zwei Kontaktflächen herausgeführt sind, vorhanden sind,
- zwischen dem Steckteil und dem Steckfeld ist eine Kodierführung ausgebildet, die eine
erste Steckposition, und eine, zur ersten Steckposition seitlich in einem Abstand
in Ebenen der Leiterplatte versetzte zumindest eine weitere Steckposition vorgibt,
wobei den Kontaktelementen in der einen und in der zumindest einen weiteren Steckposition
unterschiedliche Kontaktflächen zugeordnet sind.
[0011] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine Änderung einer Anschlussbelegung
einfach durch ein seitliches Umstecken eines Steckteils herbeigeführt werden kann.
Für das Steckteil sind im Steckfeld zumindest zwei Steckplätze vorgesehen. Jeder Steckplatz
ist nach Art einer Schlüssel-Schloss-Konfiguration durch eine mechanische Kodierführung
vorgegeben, d.h. auf dem Steckfeld sind nur bestimmte Steckpositionen zugelassen.
Die Kodierführung ist durch Formschluss zwischen Steckteil und Steckfeld hergestellt.
Ein Verbindungslayout verbindet Leitungen auf der Leiterplatte mit Kontaktflächen
im Steckfeld so, dass Leiterbahnen und Anschlussleitungen vorgebbar zugeordnet werden
können. Oder anders ausgedrückt, das Verbindungslayout legt die verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten
zwischen Leiterbahnen und Anschlussleitungen fest. Eine Änderung der Anschlussbelegung
erfordert nur ein Umstecken, nicht aber zusätzliche Baukomponenten wie DIL-Schalter
oder spezielle Kodiereinrichtungen. Da der Aufwand für das Verbindungslayout und für
die mechanische Kodierung vergleichsweise gering ist, ist dadurch die Realisierung
einer Änderungsmöglichkeit einer Anschlussbelegung auf einfache Weise möglich. Es
entsteht kein Aufwand für zusätzliche Baukomponenten. Die Herstellungskosten sind
gering.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen.
[0013] Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierführung
durch einen im Aufnahmeschacht des Steckteils ausgebildeten Kodiersteg besteht, der
mit korrespondierenden Kodierausnehmungen im Steckfeld zusammenwirkt. Jede zugelassene
Steckposition entspricht einer Anschlussbelegung beim Abgriff der zu den Kontaktflächen
im Steckfeld geführten elektrischen Signalen.
[0014] Für einen ISDN-Anschluss ist in einer bevorzugten Ausführungsform die Leiterplattensteckvorrichtung
wie folgt gekennzeichnet: Das Steckfeld weist 6 Kontaktflächen auf. Von diesen ist
eine erste Kontaktfläche mit einer ersten Leiterbahn und eine zweite Kontaktfläche
mit einer zweiten Leiterbahn verbunden. Ein, zur ersten Kontaktfläche benachbartes
Kontaktflächenpaar ist mit einer dritten Leiterbahn und ein, zur zweiten Kontaktfläche
benachbartes Kontaktflächenpaar ist mit einer vierten Leiterbahn verbunden. Beidseitig
angrenzend an der ersten Kontaktfläche ist jeweils eine Kodierausnehmung ausgebildet,
in welche der Kodiersteg einschiebbar ist. Dadurch sind im Steckfeld zwei Steckpositionen
kodiert, in welchen entweder eine durchgehende oder eine paarweise gekreuzte Verbindung
hergestellt ist. Um die Anschlussbelegung zu ändern ist es also nur erforderlich,
dass das Steckteil zwischen dem ersten und dem zweiten Steckplatz umgesteckt wird.
Das SO-Port eines ISDN-Anschlusses kann so auf einfache Weise zwischen einem Anschluss
eines ISDN-Amts und einem Anschluss eines ISDN-Gerätes umkonfiguriert werden. Es entfällt
ein manuelles Kreuzen von Anschlussleitungen. Die technische Realisierung ist kostengünstig.
Das Steckteil wird bevorzugt Kunststoffspritzgusstechnik hergestellt. Der Kodiersteg
kann auf einfache Weise während des Spritzgießen des Steckteils Hergestellt werden.
Die Kodierausnehmungen im Steckfeld lassen sich einfach durch Fräsen der Leiterplatte
herstellen.
[0015] Eine geringe Breite des Steckteils lässt sich dadurch erreichen, dass die Kontaktflächen
und Kodierausnehmungen rechteckförmig ausgebildet sind und im Steckfeld in Steckerrichtung
zueinander parallel verlaufend angeordnet werden.
[0016] Bevorzugt ist, wenn der Kodiersteg gegenüberliegende Breitflächen des Aufnahmeschachtes
verbindet. Dadurch dient der Kodiersteg neben der mechanischen Kodierung gleichzeitig
auch als Versteifung im Aufnahmeschacht. Die Wände des Aufnahmeschachts können dadurch
sehr dünnwandigen ausgebildet werden, was weniger Material bei der Herstellung erfordert.
[0017] Um beim Aufstecken des Steckteils das Einfädeln des Kodiersteges in eine Kodierausnehmung
möglichst einfach zu gestalten, ist es günstig, wenn der Kodiersteg bis zur Öffnungsebene
des Aufnahmeschachtes geführt ist. Wenn die Kodierausnehmungen langlochförmig gestalte
sind, können die Abmessungen vorteilhaft so gewählt sein, dass die, in der Öffnungsebene
des Steckteils liegende Stirnfläche beim Einschieben eine Anschlagsfläche bildet.
Ein elektrischer Kontakt zwischen Kontaktelementen und Kontaktflächen wird erst dann
hergestellt, wenn sich das Steckteil korrekt in der gewählten Einschubposition platziert
ist.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Aufnahmeschacht breiter ist, als das Steckfeld. Die Abmessungen sind so gewählt,
dass in einer eingesteckten Stellung eine innere Seitenfläche des Aufnahmeschachtes
an der zugewandten Seitenfläche des Steckfeldes anliegt.
[0019] Um Anschlussleitungen, die bereits an einem Stecker vom Typ RJ-45 angeschlagen sind,
mit dem Steckteil zu verbinden, ist in einer Variante der Erfindung vorgesehen, dass
das Steckteil an einer zur Öffnung des Aufnahmeschachtes abgewandten Rückseite eine
Mini-Western-Buchse (gemäß DIN EN 60603-7) aufweist, in welche ein Miniwesternstecker
mit angeschlossenen Anschlussleitungen steckbar ist. Das Steckteil bildet hier einen
Adapter, dessen Anschlussbelegung wahlfrei einfach durch Umstecken zwischen der ersten
und der zweiten Steckposition auf dem Steckfeld geändert werden kann.
[0020] Um Anschlussleitungen direkt mit dem Steckteil zu verbinden ist in einer anderen
Variante vorgesehen, dass das Steckteil mit Schraubklemmen versehen ist.
[0021] Hinsichtlich der Kontakteigenschaften und der mechanischen Festlegung des Steckteils
auf dem Steckfeld ist es günstig, wenn die Kontaktelemente als gabelförmige Kontaktfedern
ausgebildet sind. Dadurch umgreifen die Kontaktfedern in einer aufgesteckten Stellung
den äußeren Rand des Steckfeldes und halten das Steckteil durch Federkraft.
[0022] Und die Kontakteigenschaften weiter zu verbessern und diese während einer möglichst
langen Gebrauchsdauer aufrecht zu erhalten, kann es günstig sein, wenn die Kontaktfedern
und/oder die Kontaktflächen mit einer korrosionsbeständigen Beschichtung, besonders
bevorzugt mit einer Beschichtung aus Gold oder einer Goldlegierung, versehen sind.
[0023] Als Werkstoff für das Steckteil wird bevorzugt ein feuerhemmender, polymerer Werkstoff
verwendet. Die Fertigung in großen Stückzahlen kann mit Vorteil durch Kunststoffspritzgießen
erfolgen.
[0024] Bevorzugt wird die erfindungsgemäße Leiterplattensteckvorrichtung bei einer ISDN-Telekommunikationsanlage
angewandt, um das S0-Port entweder für einen (externen) digitalen Amts-Anschluss oder
für einen (internen) ISDN-Endgeräte-Anschluss einzurichten.
[0025] Günstige ist, wenn die erste und die zweite Kodierausnehmung in einem Rastermaß beabstandet
und benachbart zur ersten Kontaktfläche angeordnet ist. Durch diese asymmetrische
Anordnung ist sichergestellt, dass das Steckteil nicht in einer um 180 Grad gedrehten
Stellung auf der Steckfeld aufgeschoben werden kann.
Kursbeschreibung der Zeichnung
[0026] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird im nachfolgenden Teil der Beschreibung
auf die Zeichnungen Bezug genommen in denen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen,
Einzelheiten und Weiterbildung der Erfindung an Hand eines dargestellten Ausführungsbeispiels
zu entnehmen sind. Es zeigt:
- Figur 1
- die erfindungsgemäße Leiterplattensteckvorrichtung, bei der das Steckteil vor dem
Einschieben in die erste Steckposition dargestellt ist;
- Figur 2
- die erfindungsgemäße Leiterplattensteckvorrichtung, bei der das Steckteil vor dem
Einschieben in die zweite Steckposition dargestellt ist;
- Figur 3
- das auf das Steckfeld aufgesteckte Steckteil in einer Schnittzeichnung, wobei das
Anschlusskabel durch ein RJ-45-Verbindung angeschlossen ist;
- Figur 4
- das auf das Steckfeld aufgesteckte Steckteil in einer Schnittzeichnung, wobei das
Anschlusskabel durch eine Schraubklemmverbindung angeschlossen ist.
Ausführung der Erfindung
[0027] In den Figuren 1 und 2 ist als Ganzes mit den Bezugszeichen 1 ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Leiterplattensteckvorrichtung gekennzeichnet, wie es beispielsweise
bei einer ISDN-Telekommunikationsanlage zur Konfiguration einer Anschlussbelegung
eines ISDN-Anschlusses verwendet wird.
[0028] Die räumlichen Darstellungen in Figur 1 und Figur 2 zeigen ein leistenförmiges Steckteil
3, das sich jeweils in einer Stellung vor dem Aufstecken auf das Steckfeld 4 der Leiterplatte
2 befindet. An das Steckteil 3 ist ein Anschlusskabel 20 mit Anschlussleitungen 26
angeschlagen. Das Steckteil 3 weist einen quaderförmigen Aufnahmeschacht 15 auf, in
welchem vier Kontaktelemente 11,12,13,14 zu sehen sind. Im Aufnahmeschacht 15 ist
ferner ein Kodiersteg 23 ausgebildet, der sich zwischen gegenüberliegenden Breitseiten
des Aufnahmeschachtes 15 erstreckt. Im dargestellten Anwendungsfall eines ISDN-Anschlusses
stehen den vier Kontaktelementen 11,12,13,14 des Steckteils (3) sechs Kontaktflächen
5,6,7,8,9,10 auf dem Steckfeld 4 gegenüber, wobei die Kontaktflächen in einer Reihe
nebeneinander angeordnete sind.
[0029] Das Steckfeld 4 springt zungenförmig von einem Rand 24 der Leiterplatte 2 vor. Die
Kontaktflächen 5,6,7,8,9,10 sind rechteckförmig ausgebildet und mit vier Leiterbahnen
31,32,33,34 der Leiterplatte 2 verbunden.
[0030] Ferner ist das Steckfeld 4 mit zwei Kodierausnehmungen 21 und 22 versehen. Diese
Kodierausnehmung 21 und 22 sind in einem Abstand 25 angeordnet und durch Einfräsungen
am Steckfeld 4 hergestellt. Sie verlaufen beiderseits zur und parallel mit der Kontaktfläche
9. Sie bilden eine Schlüsselnut für den Kodiersteg 23.
[0031] Durch die gewählte asymmetrische Anordnung des Kodiersteges 23 und der Kodierausnehmungen
21,22 ist ausgeschlossen, dass das Steckteil 3 in einer um 180 Grad gewendeten Position
aufgesteckt werden kann.
[0032] In der Darstellung der Figur 1 befindet sich der Kodiersteg 23 in einer Einschubposition
zum Einschieben in die erste Kodierausnehmung 21. Die Figur 2 zeigt demgegenüber die
seitlich nach links verschobene zweite Einschubposition. Der Kodiersteg 23 steht hier
der zweiten Kodierausnehmung 22 gegenüber. Der Kodiersteg 23 weist eine Breite von
0,7 mm auf. Die erste und die zweite Kodierausnehmung 21,22 ist geringfügig breiter
als der Kodiersteg, so dass das Steckteil 3 von Hand leicht auf das Steckfeld 4 aufgesteckt
werden kann. Die beiden Kodierausnehmungen 21 und 22, sowie die Kontaktflächen 5,6,7,8,9,10
sind jeweils im Rastermaß (1,27 Millimeter bis 3,5 Millimeter) beabstandet. Die Kontaktflächen
5,6,7,8,9,10 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel auf einer Oberseite der Leiterbahn
herausgeführt; es ist aber auch denkbar, dass die Kontaktflächen an der Ober- und/oder
an der Unterseite herausgeführt sind.
[0033] Die Verbindung zwischen den Kontaktflächen 5,6,7,8,9,10 und den Leiterbahnen 31,22,33,44
ist durch ein Verbindungslayout 30 auf der Leiterplatte 2 vorgegeben. Wie aus Figur
1 und Figur 2 ersichtlich, ist im vorliegenden Anwendungsfall durch dieses Verbindungslayout
30 die Kontaktfläche 6 nur mit der Leiterbahn 31 (ISDN-Signal SX2) und die Kontaktfläche
9 nur mit der Leiterbahn 33 (ISDN-Signal SX1) verbunden. Demgegenüber ist die Leiterbahn
32, die das ISDN-Signal SR2 führt, im Steckfeld 4 durch zwei Kontaktflächen 5 und
7 herausgeführt. Ebenso ist die Leiterbahn 34, welche das ISDN-Signal SR1 führt, zweifach
im Steckfeld 4 herausgeführt, nämlich durch die Verbindung mit der Kontaktfläche 8
und durch die Verbindung mit der Kontaktfläche 10. Mit anderen Worten, im Steckfeld
sind Kontaktflächen vorhanden, die nur mit einer Leiterbahn verbunden sind (Kontaktflächen
6 und 9) und andererseits gibt es Leiterbahnen 32 und 34, die im Steckfeld 4 jeweils
in zwei Kontaktflächen 5 und 7 bzw. 8 und 10 münden. Infolge dieser Zuordnung können
die ISDN-Signale SX1 und SX2 im Steckfeld 4 jeweils an einer Kontaktfläche, die ISDN-Signale
SR1 bzw. SR2 hingegen jeweils an zwei Kontaktflächen abgegriffen werden.
[0034] Im vorliegenden Anwendungsfall bedeutet dies, dass, wenn am S0-Bord eines Kommunikationssystems
entweder ein externes ISDN-Amt oder ein internes SO Gerät angeschlossen werden soll,
so lässt sich die geforderte paarweise Kreuzung von Anschlussleitungen einfach dadurch
erreichen, indem das Steckteil 3 mit dem Kodiersteg 23 entweder in die erste Kodierausnehmung
21 oder seitlich versetzt in die zweite Kodierausnehmung 22 eingesteckt wird. Der
Pfeil 29 kennzeichnet in Figur 1 und Figur 2 die Steckrichtung.
[0035] Es ergibt sich folgende Zuordnung zwischen Kontaktelementen und ISDN-Signalen:
[0036] In der ersten Steckposition ist der Kodiersteg 23 in der ersten Kodierausnehmung
21 eingeschoben (Figur 1).
| Kontaktelementen |
Kontaktfläche |
ISDN-Signal |
| 11 |
6 |
SX2 |
| 12 |
7 |
SR2 |
| 13 |
9 |
SX1 |
| 14 |
10 |
SR1 |
[0037] In der zweiten Steckposition ist der Kodiersteg 23 in der zweiten Kodierausnehmung
22 eingeschoben (Figur 2).
| Kontaktelementen |
Kontaktfläche |
ISDN-Signal |
| 11 |
5 |
SR2 |
| 12 |
6 |
SX2 |
| 13 |
8 |
SR1 |
| 14 |
9 |
SX1 |
[0038] Wie aus dem Vergleich der beiden Tabellen ersichtlich, sind die von den Kontaktelementen
11,12,13,14 des Steckteils 3 abgegriffenen ISDN-Signale in den jeweiligen Steckpositionen
paarweise gekreuzt, was einem manuellen Vertauschen von Anschlussadern gleichkommt.
[0039] Da das Steckteil 3 nur in diese erste beziehungsweise zweite Steckposition auf das
Steckfeld 4 aufgesteckt werden kann, sind Fehler beim Konfigurieren des ISDN-Anschlusses,
wie es beim manuellen Vertauschen der Anschlussadern vorkommen kann, ausgeschlossen.
[0040] Wie in Figur 1 und in Figur 2 gezeichnet, weist der quaderförmige Aufnahmeschacht
15 des Steckteils 3 Seitenwände 16 und 17 auf. Die Breite des Aufnahmeschachts 15
ist breiter als die Breite des Steckfeldes 4. Der Kodiersteg 23 teilt den Aufnahmeschacht
15 unsymmetrisch in einen, in Blickrichtung gesehenen größeren linken und in einen
kleineren rechten Teilschacht. Im linken Teilschacht befinden sich die Kontaktelemente
11,12 und 13. Zwischen den Kontaktelementen 12 und 13 ist ein Rasterplatz frei; auch
der zur Innenfläche 16 bzw. 17 liegende äußere Platz ist in jedem Teilschacht frei
gelassen. Die Kontaktelemente 11,12 und 13,14 sowie die Kontaktflächen 5,6,7,8,9,10
und Kodierausnehmungen 21,22 sind jeweils im Abstand 25 (Rastermaß) beabstandet nebeneinander
angeordnet.
[0041] In der in Figur 1 dargestellten ersten Einschubstellung fluchtet die innere Seitenfläche
16 mit der korrespondierenden Seitenfläche 18 des Steckfeldes 4. Die Abmessungen sind
so gewählt, dass beim Steckvorgang (Pfeil 29) die Flächen 16 auf der Fläche 18 anliegt.
Auf diese Weise entsteht eine zusätzliche Führung beim Einschieben. Gleiches gilt
für die in Figur 2 dagestellte zweite Einschubstellung. Beim Einstecken in diesen
Steckplatz liegt die, in Blickrichtung gesehene rechte Seitenfläche 17 des Steckteils
3 an der Seitenfläche 19 des Steckfeldes 4. Auch hier bildet die Anlage der Flächen
17 und 19 eine zusätzliche Führung.
[0042] Der Kodiersteg 23 weist eine Stirnfläche 36 auf, die bündig mit der Öffnungsebene
des Aufnahmeschachtes 15 abschließt. Die längliche Tiefe der Kodierausnehmung 21 bzw.
22 ist so bemessen, dass die Stirnfläche 36 beim Einsteckecken als Anschlag wirkt.
[0043] Die Anschlussleitungen 26 des Kabels 2 können mit dem Steckteil 3 entweder steckbar
oder fest angeschlossen sein. Die Schnittzeichnung in Figur 3 zeigt in einer ersten
Variante den Anschluss des Anschlusskabels 20 durch einen RJ-45-Steckverbinder 27.
In der Figur 4 ist in einer zweiten Variante der Anschluss durch eine Schraubklemme
28 hergestellt. Der Steckverbinder 27 bzw. die Schraubklemme 28 sind jeweils an einer
dem Aufnahmeschacht 15 abgewandten Seite des Steckteils 3 ausgebildet. Wie aus der
Schnittdarstellung ersichtlich, sind die Kontaktelemente gabelförmig ausgebildet.
[0044] Selbstverständlich kann die mechanische Kodierung 23,21,22 auch durch eine anders
ausgeführte Formpaarung zwischen Steckfeld 4 und Aufnahmeschacht 15 realisiert sein.
Beispielsweise können die Kodierausnehmungen durch im Steckfeld 4 ausgebildete und
in Steckrichtung 29 verlaufende Nuten gebildet sein. In diese Nuten greift dann -
anstelle des Kodiersteges 23 - eine im Aufnahmeschacht in Richtung des Steckfeldes
vorspringende Kodierleiste oder ein ähnlich kongruent ausgebildeter Kodieransatz ein.
Zusammenstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0045]
- 1
- Leiterplattensteckvorrichtung
- 2
- Leiterplatte
- 3
- Steckteil
- 4
- Steckfeld
- 5,6,7,8,9,10
- Kontaktflächen
- 11,12,13,14
- Kontaktelemente
- 15
- Aufnahmeschacht
- 16
- Seitenfläche in 15
- 17
- Seitenfläche in 15
- 18
- Seitenfläche von 4
- 19
- Seitenfläche von 4
- 20
- Anschlusskabel
- 21
- Erste Kodierausnehmung
- 22
- Zweite Kodierausnehmung
- 23
- Kodiersteg
- 24
- Rand von 2
- 25
- Abstand zwischen 21 und 22
- 26
- Anschlussleitungen von 20
- 27
- RJ-45-Stecker
- 28
- Schraubklemme
- 29
- Pfeil, Steckrichtung
- 30
- Verbindungslayout
- 31
- zweite Leiterbahn
- 32
- vierte Leiterbahn
- 33
- erste Leiterbahn
- 34
- dritte Leiterbahn
- 35
- Stirnfläche
1. Leiterplattensteckvorrichtung zum Verbinden von Anschlussleitungen eines Steckteils
mit Leiterbahnen einer Leiterplatte, wobei:
a) das Steckteil (3) enthält Kontaktelemente (11,12,13,14), die mit den Anschlussleitungen
(26) verbunden sind,
b) zur steckbaren Aufnahme des Steckteils (3) ist an einem Rand (24) der Leiterplatte
(2) ein Steckfeld (4) ausgebildet,
c) das Steckfeld (4) enthält Kontaktflächen (5,6,7,8,9,10), durch die Leiterbahnen
(31,32,33,34) am Rand (24) herausgeführt sind, wobei Leiterbahnen, die durch eine
Kontaktfläche und Leiterbahnen, die durch zumindest zwei Kontaktflächen herausgeführt
sind, vorhanden sind,
d) dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steckteil (3) und dem Steckfeld (4) ist eine Kodierführung (21,22,23)
ausgebildet, die eine erste Steckposition, und eine zur ersten Steckposition seitlich
in einem Abstand (25) in Ebenen der Leiterplatte (2) versetzte zumindest eine weitere
Steckposition vorgibt, wobei den Kontaktelementen in der einen und in der zumindest
einen weitern Steckposition unterschiedliche Kontaktflächen zugeordnet sind.
2. Leiterplattensteckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierführung (21,22,23) durch einen im Aufnahmeschacht (15) des Steckteils (3)
ausgebildeten Kodiersteg (23), der entweder in eine im Steckfeld (4) ausgebildete
erste Kodierausnehmung (21) oder zweite Kodierausnehmung (22) einführbar ist, gebildet
ist.
3. Leiterplattensteckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckfeld (4) sechs zueinander in gleichem Abstand angeordnete Kontaktflächen
(5,6,7,8,9,10) aufweist, von denen eine erste Kontaktfläche (9) mit einer ersten Leiterbahn
(33) und eine zweite Kontaktfläche (6) mit einer zweiten Leiterbahn (31) verbunden
ist, wobei ein, zur ersten Kontaktfläche (9) benachbartes erstes Kontaktflächenpaar
(8,10) mit einer dritten Leiterbahn (34) und ein, zur zweiten Kontaktfläche (6) benachbartes
zweites Kontaktflächenpaar (5,7) mit einer vierten Leiterbahn (32) verbunden ist,
dass die erste Kodierausnehmung (21) zwischen der ersten Kontaktfläche (9) und der
benachbarten Kontaktfläche (10) und die zweite Kodierausnehmung (22) zwischen der
ersten Kontaktfläche (9) und der benachbarten Kontaktfläche (8) ausgebildet ist, und
dass im Aufnahmeschacht (15) vier Kontaktelemente (11,12,13,14) so angeordnet sind,
dass durch Umstecken des Steckteils (3) zwischen der ersten und zweiten Kodierausnehmung
eine paarweise gekreuzte elektrische Verbindung zwischen Anschlussleitungen (26) und
Leiterbahnen (31,32,33,34) herstellbar ist.
4. Leiterplattensteckvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen (5,6,7,8,9,10) und die erste und zweite Kodierausnehmung (21,22)
rechteckförmig ausgebildet und in Steckrichtung (29) zueinander parallel verlaufend
angeordnet sind.
5. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kodiersteg (23) gegenüberliegende Breitflächen des Aufnahmeschachtes (15) verbindet.
6. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnfläche (35) des Kodierstegs (23) in der Öffnungsebene des Aufnahmeschachts
(15) bündig abschließt, so das beim Aufstecken die Stirnfläche (35) in einer langlochförmig
ausgebildeten Kodierausnehmung (21,22) einen Anschlag bildet.
7. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschacht (15) innen liegende Seitenflächen (16,17) aufweist, die in einer
aufgesteckten Steckposition jeweils an jeweils benachbarten Seitenflächen (18,19)
des Steckfeldes (4) anliegen.
8. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleitungen (26) an einen Mini-Western-Stecker (27) angeschlagen sind,
der in einer am Steckteil (3) ausgebildeten Mini-Western-Buchse (RJ-46-Buchse) steckbar
aufgenommen ist.
9. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (3) Schraubklemmen (28) aufweist, an denen die Anschlussleitungen (26)
angeschlossen sind.
10. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (11,12,13,14) als gabelförmige Kontaktfedern ausgebildet sind,
die in einer eingesteckten Stellung durch Federkraft an zugeordneten Kontaktflächen
(5,6,7,8,9,10) anliegen.
11. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (11,12,13,14) und/oder die Kontaktflächen (5,6,7,8,9,10) mit
einer korrosionsbeständigen Beschichtung, insbesondere einer Goldlegierung beschichtet
sind.
12. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (3) in Spritzgusstechnik aus einem feuerhemmenden, polymeren Werkstoff
hergestellt ist.
13. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Kontaktflächen (5,6,7,8,9,10) Signale einer ISDN-S0-Schnittstelle (SX1, SX2,
SR1, SR2) geführt sind.
14. Leiterplattensteckvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen (5,6,7,8,9,10), die Kontaktelemente (11,12) und die Kontaktelemente
(13,14) sowie die Kodierausnehmungen (21, 22) jeweils zueinander im Rastermaß beabstandet
sind.
1. Circuit board plug and socket device for the connection of connecting leads of a plug-in
with conductor paths of a PCB, wherein:
a) The plug-in (3) comprises contact elements (11, 12, 13, 14) which are connected
to the connecting leads (26),
b) A plug-in field (4) is embodied on an edge (24) of the PCB (2) for the pluggable
accommodation of the plug-in field (4),
c) The plug-in field (4) comprises contact surfaces (5, 6, 7, 8, 9, 10), by means
of which the conductor paths (31, 32, 33, 34) are guided out at the edge (24), where
conductor paths which are guided out by means of a contact surface and conductor paths
which are guided out by means of at least two contact areas are present, characterised in that
d) a coding guide (21, 22, 23) is embodied between the plug-in (3) and the plug-in
field (4), which has a first plug-in position and at least one further plug-in position
offset laterally at a distance (25) from the first plug-in position at levels of the
PCB (2), where different contact surfaces are assigned to the contact elements in
the one and in the at least one further plug-in position.
2. Circuit board plug and socket device according to claim 1, characterised in that
the coding guide (21, 22, 23) is embodied by means of a coding bar (23) embodied in
the receiving slot (15) of the plug-in (3), which can be introduced either into a
first (21) or a second coding cut-out (22) embodied in the plug-in field (4).
3. Circuit board plug and socket device according to claim 2, characterised in that the plug-in field (4) has six contact surfaces (5, 6, 7, 8, 9, 10) arranged at the
same distance from each other, of which a first contact surface (9) is connected to
a first conductor path (33) and a second contact surface (6) is connected to a second
conductor path (31), where a first pair of contact surfaces (8, 10) adjacent to the
first contact surface (9) is connected to a third conductor path (34) and a second
pair of contact surfaces (5, 7) adjacent to the second contact surface (6) is connected
to a fourth conductor path (32), such that the first coding cut-out (21) is embodied
between the first contact surface (9) and the adjacent contact surface (10) and the
second coding cut-out (22) is embodied between the first contact surface (9) and the
adjacent contact surface (8), and such that four contact elements (11, 12, 13, 14)
are arranged in the receiving slot (15) in such a way that by replugging the plug-in
(3) between the first and second coding cut-out, a crossed pair electrical connection
can be created between connecting leads (26) and conductor paths (31, 32, 33, 34).
4. Circuit board plug and socket device according to claim 2 or 3, characterised in that the contact surfaces (5, 6, 7, 8, 9, 10) and the first and second coding cut-out
are embodied in rectangular form, and are arranged parallel to each other in the plugging
direction (29).
5. Circuit board plug and socket device according to one of claims 2, 3 or 4, characterised in that the coding bar (23) connects opposite width surfaces of the receiving slot (15).
6. Circuit board plug and socket device according to one of claims 2 to 5, characterised in that a front surface (35) of the coding bar (23) ends flush with the level of the opening
of the receiving slot (15), so that in a plugged-in state, the front surface (35)
forms a stop in a coding cut-out (21, 22) embodied in the form of an elongated hole.
7. Circuit board plug and socket device according to one of claims 2 to 6, characterised in that the receiving slot (15) has internally located lateral surfaces (16, 17), which in
a plugged-in state in each case abut the adjacent lateral surfaces (18, 19) of the
plug-in field (4).
8. Circuit board plug and socket device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the connecting leads (26) are fitted into a Mini-Western plug (27), which is accommodated
in pluggable form in a Mini-Western socket (RJ-46 socket) embodied in the plug-in
(3).
9. Circuit board plug and socket device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the plug-in (3) has screw clamps (28), to which the connecting leads (26) are connected.
10. Circuit board plug and socket device according to one of the preceding claims, characterised in that the contact elements (11, 12, 13, 14) are embodied as contact springs of fork-like
form, which in a plugged-in situation abut assigned contact surfaces (5, 6, 7, 8,
9, 10) by means of spring force.
11. Circuit board plug and socket device according to one of the preceding claims, characterised in that the contact elements (11, 12, 13, 14) and/or the contact surfaces (5, 6, 7, 8, 9,10)
are coated with a corrosion-resistant coating, in particular a gold alloy.
12. Circuit board plug and socket device according to one of the preceding claims, characterised in that the plug-in (3) is manufactured, using injection-moulding technology, of a fire-resistant
polymer material.
13. Circuit board plug and socket device according to one of the preceding claims, characterised in that signals from an ISDN-S0 interface (SX1, SX2, SR1, SR2) are routed to the contact
surfaces (5, 6, 7, 8, 9, 10).
14. Circuit board plug and socket device according to one of the preceding claims, characterised in that the contact surfaces (5, 6, 7, 8, 9, 10), the contact elements (11, 12), the contact
elements (13, 14) and the coding cut-outs (21, 22) are in each case arranged at a
distance from each other in the grid dimension.
1. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé servant à la connexion de lignes de raccordement
d'une unité enfichable avec des pistes conductrices d'un circuit imprimé :
a) l'unité enfichable (3) comprenant des éléments de contact (11, 12, 13, 14) qui
sont reliés aux lignes de raccordement (26),
b) un champ d'enfichage (4) étant réalisé en bordure (24) du circuit imprimé (2) pour
la réception enfichable de l'unité enfichable (3),
c) le champ d'enfichage (4) comportant des surfaces de contact (5, 6, 7, 8, 9, 10)
qui procurent une sortie en bordure (24) pour des pistes conductrices (31, 32, 33,
34), des pistes conductrices sortant par une surface de contact et des pistes conductrices
sortant par au moins deux surfaces de contact étant prévues,
d) caractérisé en ce qu'un guide de codage (21, 22, 23) définissant une première position d'enfichage et au
moins une position d'enfichage supplémentaire décalée latéralement d'une distance
(25) dans des plans du circuit imprimé (2) par rapport à la première position d'enfichage
est exécuté entre l'unité enfichable (3) et le champ d'enfichage (4), différentes
surfaces de contact étant associées aux éléments de contact dans la position d'enfichage
et dans l'au moins une position d'enfichage supplémentaire.
2. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le guide de codage (21, 22, 23) est formé par une âme de codage (23) exécutée dans
le puits de réception (15) de l'unité enfichable (3), laquelle âme peut être insérée
soit dans un premier évidement de codage (21), soit dans un second évidement de codage
(22) exécuté dans le champ d'enfichage (4).
3. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le champ d'enfichage (4) comprend six surfaces de contact (5, 6, 7, 8, 9, 10) équidistantes
les unes par rapport aux autres parmi lesquelles une première surface de contact (9)
est reliée à une première piste conductrice (33) et une deuxième surface de contact
(6) est reliée à une deuxième piste conductrice (31), une première paire de surfaces
de contact (8, 10) adjacentes à la première surface de contact (9) étant reliée à
une troisième piste conductrice (34) et une seconde paire de surfaces de contact (5,
7) adjacentes à la deuxième surface de contact (6) étant reliée à une quatrième piste
conductrice (32), en ce que le premier évidement de codage (21) est exécuté entre la première surface de contact
(9) et la surface de contact adjacente (10) et le second évidement de codage (22)
est exécuté entre la première surface de contact (9) et la surface de contact adjacente
(8), et en ce que quatre éléments de contact (11, 12, 13, 14) sont disposés dans le puits de réception
(15) de manière à ce qu'il soit possible de créer une connexion électrique croisée
deux par deux entre des lignes de raccordement (26) et des pistes conductrices (31,
32, 33, 34) par changement de l'enfichage de l'unité enfichable (3) entre le premier
et le second évidement de codage.
4. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les surfaces de contact (5, 6, 7, 8, 9, 10) et le premier et le second évidements
de codage (21, 22) sont d'exécution rectangulaire et s'étendent parallèlement les
uns aux autres dans la direction d'enfichage (29).
5. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications 2, 3 ou
4, caractérisé en ce que l'âme de codage (23) relie des faces de largeur opposées du puits de réception (15).
6. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce qu'une face frontale (35) de l'âme de codage (23) se termine dans le même plan que le
plan d'ouverture du puits de réception (15) de manière à ce que, lors de l'enfichage,
la face frontale (35) forme une butée dans un évidement de codage (21, 22) exécuté
en forme de trou oblong.
7. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications 2 à 6,
caractérisé en ce que le puits de réception (15) est pourvu de faces latérales internes (16, 17) qui, dans
une position d'enfichage emboîtée, sont en contact à chaque fois avec des faces latérales
contiguës (18, 19) respectives du champ d'enfichage (4).
8. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que les lignes de raccordement (26) sont fixées sur un connecteur Mini-Western (27) reçu
de manière enfichable dans une prise Mini-Western (prise RJ-46) exécutée dans l'unité
enfichable (3).
9. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que l'unité enfichable (3) est pourvue de bornes à vis (28) auxquelles les lignes de
raccordement (26) sont raccordées.
10. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de contact (11, 12, 13, 14) sont exécutés en tant que ressorts de contact
en forme de fourche qui, dans une position enfichée, sont en contact avec des surfaces
de contact associées (5, 6, 7, 8, 9, 10) sous l'effet d'une force élastique.
11. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de contact (11, 12, 13, 14) et/ou les surfaces de contact (5, 6, 7,
8, 9, 10) sont revêtus d'une couche résistante à la corrosion, notamment d'une couche
d'un alliage d'or.
12. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité enfichable (3) est fabriquée dans un matériau polymère ignifuge dans une
technique de moulage par injection.
13. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des signaux d'une interface ISDN-SO (SX1, SX2, SR1, SR2) sont amenés aux surfaces
de contact (5, 6, 7, 8, 9, 10).
14. Dispositif d'enfichage pour circuit imprimé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les surfaces de contact (5, 6, 7, 8, 9, 10), les éléments de contact (11, 12) et
les éléments de contact (13, 14), de même que les évidements de codage (21, 22), présentent
à chaque fois un espacement déterminé les uns par rapport aux autres.
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