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EP 1 659 088 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.12.2008 Patentblatt 2008/50 |
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Anmeldetag: 08.10.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verschliessmaschine für Flaschen oder dergleichen Behälter
Machine for closing bottles or the like
Machine pour fermer des bouteilles ou similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
19.11.2004 DE 102004056040
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.2006 Patentblatt 2006/21 |
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Patentinhaber: KHS AG |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Bernhard, Herbert
55578 Wolfsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 295 841 DE-A1- 1 917 667
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EP-A- 1 424 307 DE-A1- 3 733 958
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschließmaschine (Verschließer) gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1 und wie bekannt aus der
EP 1 424 307 A1.
[0002] Verschließmaschinen zum Verschließen von Flaschen mit Schraubverschlüssen, die durch
Auf- bzw. Verschrauben auf ein flaschenseitiges Außengewinde im Bereich der Flaschenmündung
befestigt werden, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Grundsätzlich erfolgt
das Aufbringen des jeweiligen Verschlusses mit einem Verschlusselement oder Verschließkonus,
in welchem der Flaschenverschluss bis zum Aufbringen auf eine Flasche gehalten ist
und welcher zum Aufbringen des Verschlusses auf die Flasche bzw. zum Verschrauben
durch einen Antrieb rotierend antreibbar ist.
Wesentlich ist hierbei, dass während des Aufbringens des Verschlusses, d. h. während
des Verschraubvorgangs die betreffende Flasche gegen ein Mitdrehen mit dem Verschließkonus
gesichert ist, also drehfest gehalten ist, und dass außerdem ein Nachführen der Flasche
während des Verschraubvorganges zum Ausgleich der sich hierbei verkürzenden Gesamtlänge
Flasche/Verschluss erfolgt.
[0003] Bekannte Verschließmaschinen weisen an einem um eine vertikale Maschinenachse umlaufend
antreibbaren Rotor mehrere Verschließpositionen mit jeweils einem Verschließkonus
sowie mit einem Flaschen- oder Behälterträger auf, der bei umlaufendem Rotor durch
eine Hubkurve gesteuert auf- und abbewegbar ist, und zwar zum Heranführen der jeweiligen
Flasche an den Verschließkonus vor den Verschrauben sowie zum Abziehen der verschlossenen
Flasche von dem Verschließkonus.
EP 1 424 307 A1 zeigt eine solche Vorrichtung.
[0004] Das Nachführen der Flaschen beim Verschrauben wird bei bekannten Verschließmaschinen
ebenfalls durch Anheben des Flaschenträgers erreicht. Problematisch ist bei diesen
Verschließmaschinen die Sicherung der Flaschen gegen Verdrehen und zwar insbesondere
auch bei Mehrwegflaschen und dabei speziell bei Mehrweg-Kunststoff- oder PET-Flaschen.
Zwar kann bei Einweg-PET-Flaschen die Sicherung gegen Verdrehen während des Verschraubvorgangs
durch sogenannte Spikes erreicht werden, bei Mehrwegflaschen und insbesondere auch
bei Mehrweg-PET-Flaschen scheidet dies aber allein schon wegen einer mit der Umlaufzahl
zunehmenden und von den Verbrauchern nicht akzeptierten Beschädigung der Flaschen
aus.
[0005] In der
DE1 917 667 A wird eine solche Vorrichtung zur Sicherung gegen Verdrehen gezeigt, wobei die Flaschen
in einem Verschließerstern gegen einen Gummipuffer und von der gegenüberliegenden
Seite von einem endlosen, mitlaufenden Keilriemen eingeklemmt werden.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschließmaschine aufzuzeigen, die eine schonende
Behandlung der Flaschen während des Verschließens bzw. Verschraubens gewährleistet
und aus diesem Grund bevorzugt, aber nicht ausschließlich auch für Mehrweg-PET-Flaschen
geeignet ist. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Verschließmaschine entsprechend dem
Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0007] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Teildarstellung einer Verschließmaschine gemäß der Erfindung;
- Fig. 2
- in Einzeldarstellung und teilweise im Schnitt eine der Verschließstationen der Verschließmaschine
der Figur 1;
- Fig. 3
- in Teildarstellung eine Draufsicht auf die Verschließmaschine der Figur 1;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Erfindung.
[0008] Die in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Verschließmaschine dient zum Verschließen
von Flaschen 2, die bei der dargestellten Ausführungsform Mehrweg-PET-Flaschen sind,
mit jeweils einem Verschluss 3, und zwar durch Auf- oder Verschrauben des Verschlusses
3 auf ein flaschenseitiges, im Bereich der Flaschenmündung vorgesehenes Außengewinde.
[0009] Die Verschließmaschine 1 besteht in bekannter Weise aus einem um eine vertikale Maschinenachse
MA umlaufend angetriebenen Rotor 4, an dessen Umfang mehrere Verschließpositionen
5 gebildet sind, welche u. a. jeweils einen Flaschenträger 6 und in vertikaler Richtung
darüber ein Verschließwerkzeug oder einen Verschließkonus 7 aufweisen. Der Verschließkonus
7 ist am unteren Ende einer mit ihrer Achse parallel zur Maschinenachse MA orientierten
Welle 8 befestigt. In der Figur 2 ist mit 9 schematisch ein Antrieb angedeutet, der
für jede Verschließposition 5 vorgesehen ist und mit dem die jeweilige Welle 8 und
damit auch der Verschließkonus 7 zum Verschrauben des Verschlusses 3 auf eine Flasche
2 umlaufend antreibbar ist.
[0010] Die Flaschenträger 6 sind bei der dargestellten Ausführungsform gabelförmig mit einer
zum Umfang des Rotors 4 hin offenen Gabelöffnung ausgebildet, so dass die an einer
Verschließposition 5 befindliche Flasche 2 dort von dem gabelartigen Flaschenträger
6 an einem unterhalb der Flaschenmündung über die Außenseite der Flasche vorstehenden
ringförmigen Flansch oder Rand 2.1 hintergriffen wird bzw. mit diesem ringförmigen
Flansch oder Rand 2.1 hängend am gabelförmigen Flaschenträger 6 gehalten ist.
[0011] Jeder Schließposition 5 ist eine Hubstange 10 zugeordnet, die mit ihrer Achse parallel
zur Maschinenachse MA orientiert ist und die bezogen auf diese Maschinenachse gegenüber
dem jeweiligen Flaschenträger 6 radial nach Innen versetzt vorgesehen ist. Auf jeder
Hubstange 10, die für eine axiale Bewegung bzw. einen axialen Hub (Doppelpfeil A der
Figur 2) am Rotor geführt ist, ist jeweils ein Träger 11 befestigt, der zur Verdrehungssicherung
auch noch an einer am Rotor 4 befestigten Führungsstange 12 geführt ist.
[0012] An jedem Träger 11 sind der Flaschenträger 6 sowie unterhalb des Flaschenträgers
6 ein Abstützelement bzw. Formstück 13 befestigt, welches an einer zum Umfang des
Rotors 4 hin offenen taschenartigen Ausnehmung für den Rumpf der jeweiligen Flasche
2 eine Abstützfläche bildet, die mit einem Reibbelag 14 mit hohem Reibungskoeffizienten,
beispielsweise mit einem Reibbelag 14 aus Gummi versehen ist, und die (Abstützfläche)
die jeweilige Flasche 2 über einen größeren Teil ihres Umfangs, beispielsweise über
den halben Umfang oder nahezu den halben Umfang umschließt. Jede Hubstange 10 ist
am unteren Ende mit einer Kurvenrolle 15 versehen, die in eine Hubkurve 16 eingreift,
die an einem mit dem Rotor 4 nicht umlaufenden Teil 1.1 der Verschließmaschine 1 vorgesehen
ist, sodass bei umlaufendem Rotor die jeweilige Hubstange 11 und damit auch der mit
dieser verbundene Flaschenträger 6 und dass Formstück 13 gesteuert auf- und abbewegt
werden.
[0013] Die generelle Arbeitsweise der Verschließmaschine 1 lässt sich dahingehend beschreiben,
dass bei um die Maschinenachse MA umlaufenden Rotor 4 an einem Flascheneinlauf die
zu verschließenden Flaschen 2 jeweils einzeln einer Verschließposition 5 zugeführt
und an einem Flaschenauslauf die mit jeweils einem Verschluss 3 versehenen Flaschen
2 über einen Transporteur zur weiteren Verarbeitung, beispielsweise zum Etikettieren
abgegeben werden. Zwischen dem Flaschenauslauf und dem Flascheneinlauf befindet sich
eine Station, an der jeder Verschließkonus 7 beim Vorbeibewegen jeweils einen Verschluss
3 aufnimmt.
[0014] Die an eine Verschließposition 5 gelangte und dort am Flaschenträger 6 gehaltene
Flasche 2 wird in einem auf den Flascheneinlauf folgenden Winkelbereich der Drehbewegung
des Rotors 4 zunächst durch nach oben Bewegen der Hubstange 10 bzw. durch den entsprechenden
Verlauf der Hubkurve 16 soweit angehoben, dass die Flasche 2 mit ihrem Mündungsbereich
in den Verschließkonus 7 hineinreicht und gegen den dort vorhandenen Verschluss 3
anliegt, wie dies in der Figur 2 dargestellt ist. Auf einen weiteren Winkelbereich
der Drehbewegung des Rotors 4 erfolgt dann über den um die Achse der Welle 8 rotierend
angetriebenen Verschließkonus das Auf- bzw. Verschrauben des Verschlusses 3. Hierbei
wird die jeweilige Flasche 2 durch weiteres Anheben des Flaschenträgers 6 nachgeführt.
[0015] Nach dem Verschließen werden dann in einem weiteren Winkelbereich der Drehbewegung
des Rotors 4 der jeweilige Flaschenträger 6 und die an diesem gehaltene verschlossene
Flasche 2 mit der Hubstange 10 abgesenkt und damit die Flasche 2 von dem Verschließkonus
7 abgezogen.
[0016] Beim Verschrauben des Verschlusses 3 ist es erforderlich, dass die jeweilige Flasche
2 an der Verschließposition 5 gegen Verdrehen um ihre vertikale Flaschenachse gesichert
ist. Dies wird bei der dargestellten Ausführungsform zum einen dadurch erreicht, dass
die jeweilige Flasche gegen den Reibbelag 14 anliegt, und zwar angepresst durch einen
eine in sich geschlossene Schlaufe 17 bildenden, angetriebenen Riemen 18, der im Bereich
der Schlaufenlänge 17.1 gegen sämtliche, Flaschen 2 anliegt, die sich jeweils in dem
Winkelbereich der Drehbewegung des Rotors 4 befinden, an dem das Verschließen der
Flaschen 2 durch Aufdrehen des jeweiligen Verschlusses 3 erfolgt und in dem die Flaschen
2 hierfür verdrehungssicher an der jeweiligen Verschließposition 5 gehalten und auch
nachgeführt werden müssen. Der Riemen 18 liegt auf der Schlaufenlänge 17.1 am Rumpfbereich
der Flaschen 2 an, und zwar bezogen auf die jeweilige Flaschenachse dem Reibbelag
14 diametral gegenüber liegen.
[0017] Wie in der Figur 1 dargestellt, ist der Riemen 18 zur Bildung der Schlaufe 17 über
mehrere Riemenscheiben oder Rollen 19 - 23 geführt, von denen die Rollen 22 und 23
eine Spannvorrichtung für diesen Riemen 18 bilden und die Rolle 22 hierfür durch einen
als Luftfeder wirkenden Pneumatikzylinder 24 für eine Bewegung radial zu ihrer Rollenachse
vorgespannt ist. Die mit den Flaschen 2 zusammenwirkende Schlaufenlänge 17.1 ist zwischen
den beiden Rollen 19 und 20 gebildet. Da der Riemen auf dieser Schlaufenlänge nicht,
wie in den Figuren der einfacheren Darstellung wegen gezeigt, nur gegen eine einzige
Flasche 2, sondern gleichzeitig gegen mehrere Flaschen 2 an mehreren Verschließpositionen
5 anliegt, weist der Schlaufenlänge 17.1 einen in etwa kreisbogenförmigen Verlauf
auf.
[0018] Sämtliche Rollen 19 - 23 sind an einem gemeinsamen, in den Figuren als Platte oder
Tisch dargestellten Träger 25 gelagert, und zwar um parallel zueinander verlaufende
Achsen, die senkrecht zur Ebene des Träger 25 orientiert sind. Der Träger 25 ist am
Maschinengestell der Verschließmaschine 1 befestigt, sodass die von dem Riemen 18,
den Rollen 19 - 23 und dem Träger 25 gebildete Riemenanordnung 26 nicht mit dem Rotor
4 umläuft, die Flaschen 2 aber an ihrem bezogen auf die Maschinenachse MA außenliegenden
Umfangsbereich gegen die Schlaufenlänge 17.1 anliegen.
[0019] Mit einer der Rollen, beispielsweise mit der Rolle 20 ist der Riemen 18 durch einen
nicht dargestellten Antrieb derart angetrieben, dass sich der Riemen 18 auf der zwischen
den beiden Rollen 19 und 20 gebildeten Schlaufenlänge 17.1 gleichsinnig und mit gleicher
Umfangsgeschwindigkeit wie der Rotor 4, bzw. wie der Berührungspunkte mit den Flaschen
2 bewegt (Pfeil B), sodass die betreffenden Flaschen 2 zwischen der Länge 17.1 und
dem Reibbelag 14 gegen ein Verdrehen um ihre vertikale Flaschenachse gesichert bzw.
eingespannt sind und insbesondere auch durch den Riemen 18 in die Flaschen 2 keine
Kräfte eingeleitet werden, die ein Drehen dieser Flaschen bewirken könnten.
[0020] Um bei verdrehungssicher zwischen dem jeweiligen Formstück 13 und dem Riemen 18 gehaltenen
Flaschen 2 diese während des Verschraubvorgangs durch weiteres Anheben des Flaschenträgers
6 und des Formstückes 13 nachführen zu können, weist die sich zwischen den Rollen
19 und 20 erstreckende Schlaufenlänge 17.1 einen in Bewegungsrichtung B schräg ansteigenden
Verlauf auf, der dem Anstieg der Hubkurve 16 während des Nachführens der Flaschen
2 entspricht und mit einer senkrecht zur Maschinenachse MA orientierten horizontalen
Ebene den in der Figur 4 schematisch angegebenen Winkel α einschließt. Hierdurch ergeben
sich auch bei dem für den Verschraubvorgang notwendigen Nachführen bzw. Anheben der
Flaschen 2 keine Krafteinwirkungen durch den Riemen 18 auf die gegen den Riemen 18
anliegenden Flaschen 2. Erreicht wird diese Neigung des Riemens 18 auf der Schlaufenlänge
17.1 dadurch, dass der Träger 25 bzw. die gesamte Riemenanordnung 26 entsprechend
geneigt sind.
[0021] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne das dadurch der der Erfindung
zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
[0022] So ist es beispielsweise möglich, den Riemen 18 aus einem Material zu fertigen, welches
einen im Vergleich zum Reibbelag 14 geringeren Reibungskoeffizienten aufweist, sodass
die Flaschen 2 beim Verschraubvorgang durch den Reibbelag 14 der Formstücke 13 gegen
Verdrehen gesichert sind, während der Riemen 18 im Wesentlichen nur zum Andrücken
der Flaschen 2 gegen diesen Reibbelag 14 dient. Grundsätzlich ist es aber auch möglich,
den Riemen 18 zumindest an seiner die Außenseite der geschlossenen Schlaufe 17 bildenden
Riemenseite aus einem Material mit höherem Reibungskoeffizienten zu fertigen.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Verschließmaschine
- 1.1
- Maschinenteil
- 2
- Flasche
- 2.1
- Flansch
- 3
- Flaschenverschluss
- 4
- Rotor der Verschließmaschine
- 5
- Verschließposition
- 6
- Flaschenträger
- 7
- Verschließwerkzeug oder -konus
- 8
- Welle
- 9
- Antrieb für Verschließkonus
- 10
- Hubstange
- 11
- Halter
- 12
- Führungsstange
- 13
- Formstück als seitliche Flaschenanlage
- 14
- Reibbelag
- 15
- Kurvenrolle
- 16
- Hubkurve
- 17
- geschlossene Schlaufe
- 17.1
- Schlaufenlänge
- 18
- Riemen
- 19-23
- Rolle
- 24
- Luft- oder Gasfeder bzw. Pneumatikzylinder
- 25
- Träger
- 26
- Riemenanordnung
- MA
- Maschinenachse
- Pfeil A
- Hub der Hubstange 10
- Pfeil B
- Bewegungsrichtung des Riemens 18 auf der Schlaufenlänge 17.1
1. Maschine zum Verschließen von Flaschen oder dgl. Behälter mit Verschlüssen (3) durch
Auf- oder Verschrauben, mit mehreren am Umfang eines um eine vertikale Maschinenachse
(MA) umlaufend antreibbaren Rotors (4) gebildeten Verschließpositionen (5), von denen
jede jeweils ein durch einen Antrieb (9) rotierend antreibbares Verschließwerkzeugs
(7) zum Aufbringen eines Verschlusses (3) durch Verschrauben und einen Behälterträger
(6) zum Anheben des jeweiligen Behälters beim Heranführen an das Verschließwerkzeug
(7) vor dem Verschraubvorgang sowie zum Nachführen des Behälters (2) während des Verschraubvorgangs
aufweist, sowie mit Mitteln zum Sichern des jeweiligen Behälters zumindest während
des Verschraubvorgangs, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der Behälter (2) gegen Verdrehen während des Verschraubvorgangs jede
Verschließposition (5) wenigstens eine Behälteranlage (14) mit einem erhöhten Reibungskoeffizienten
für eine seitliche Anlage oder Abstützung des jeweiligen Behälters (2) aufweist, dass
zum Andrücken des jeweiligen Behälters (2) gegen die Behälteranlage (14) wenigstens
eine Riemenanordnung (26) mit wenigstens einem eine endlose Schlaufe (17) bildenden,
umlaufend antreibbaren Riemen (18) vorgesehen ist, der auf einer Schlaufenlänge (17.1)
gegen die Behälter (2) während des Verschraubvorgangs anliegt und sich an dieser Schlaufenlänge
(17.1) synchron und gleichsinnig mit der Drehbewegung des Rotors (4) bewegt, wobei
die Schlaufenlänge (17) einen in Bewegungsrichtung (B) des Riemens (18) schräg ansteigenden
Verlauf aufweist.
2. Verschließmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufenlänge (17.1) gegenüber der Behälteranlage (14) radial zur Maschinenachse
(MA) nach außen versetzt vorgesehen ist.
3. Verschließmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schlaufenlänge (17.1) zumindest über einen Winkelbereich der Drehbewegung
des Rotors (4) erstreckt, auf dem der Verschraubvorgang erfolgt.
4. Verschließmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstieg der Schlaufenlänge (17.1) gleich dem Verlauf einer die Bewegung des jeweiligen
Behälterträgers (6) steuernden Steuer- oder Hubkurve (16) ist.
5. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Riemen (18) über mehrere Rollen (19 - 23) geführt ist, und dass
wenigstens eine Rolle (20) angetrieben ist.
6. Verschließmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Behälter (2) anliegende Schlaufenlänge (17.1) sich zwischen wenigstens
zwei Rollen (19, 20) erstreckt, und dass die in Drehrichtung des Rotors (4) bzw. in
Umlaufrichtung des Riemens (18) letzte Rolle der Schlaufenlänge (17.1) angetrieben
ist.
7. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (19 - 23) an einem gemeinsamen Träger (25) gelagert sind, der gegenüber
der Horizontalen dem Verlauf Schlaufenlänge (17.1) entsprechend geneigt ist.
1. Machine for sealing bottles or similar containers with closures (3) by screwing-on
or screwing procedures, said machine having a plurality of closure positions (5) on
the periphery of a rotor (4), drivable so as to rotate about a vertical machine axis
(MA), of which closure positions each includes a respective closure tool (7), rotatingly
drivable by a drive (9), for applying a closure (3) by screwing procedures, and includes
a container support (6) for raising the respective container as it is being brought
towards the closure tool (7) prior to the screwing operation, as well as for subsequently
guiding the container (2) during the screwing operation, and having means for securing
the respective container at least during the screwing operation, characterised in that, to prevent the container (2) from twisting during the screwing operation, each closure
position (5) has at least one container installation (14) with an increased coefficient
of friction for a lateral abutment or support for the respective container (2), in that, to urge the respective container (2) towards the container installation (14), at
least one belt arrangements (26) is provided, with at least one belt (18), which is
rotatingly drivable and forms an endless loop (17), which belt abuts on a loop length
(17.1) against the containers (2) during the screwing operation and moves on this
loop length (17.1) synchronously with and in the same direction as the rotational
movement of the rotor (4), the loop length (17.1) having an obliquely rising configuration
when viewed with respect to the direction of movement (B) of the belt (18).
2. Closure machine according to claim 1, characterised in that the loop length (17.1) is provided so as to be outwardly radially to the machine
axis (MA) relative to the container installation (14).
3. Closure machine according to claim 1 or 2, characterised in that the loop length (17.1) extends at least over an angular range of the rotational movement
of the rotor (4) on which the screwing operation is effected.
4. Closure machine according to claim 1, characterised in that the rise in the loop length (17.1) is identical to the configuration of a controlling
or lifting cam (16), controlling the movement of the respective container support
(6).
5. Closure machine according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one belt (18) is guided over a plurality of rollers (19 - 23), and in that at least one roller (20) is driven.
6. Closure machine according to claim 5, characterised in that the loop length (17.1), abutting against the containers (2), extends between at least
two rollers (19, 20), and in that the last roller of the loop length (17.1) is driven, when viewed with respect to
the rotational direction of the rotor (4) or respectively when viewed with respect
to the circumferential direction of the belt (18).
7. close your machine according to one of the preceding claims, characterised in that the rollers (19 - 23) are mounted on a common support (25), which is inclined relative
to the horizontal so as to correspond to the configuration of the Blue plan for (17.1).
If for if for liquid could be 5th for
1. Machine pour fermer des bouteilles ou récipients similaires avec des couvercles (3)
posés par vissage, comportant plusieurs postes de fermeture (5), qui sont formés sur
le pourtour d'un rotor (4), propre à être entraîné en rotation autour d'un axe (MA)
vertical de la machine, et dont chacun comporte respectivement un outil de fermeture
(7), propre à être entraîné en rotation par un système d'entraînement (9) et destiné
à poser par vissage un couvercle (3), et un porte-récipient (6), destiné à relever
le récipient concerné au moment de l'amenage au niveau de l'outil de fermeture (7)
avant le processus de vissage et destiné à guider le récipient (2) pendant le processus
de vissage, et comportant des moyens destinés à immobiliser le récipient concerné
au moins pendant le processus de vissage, caractérisée en ce que, pour empêcher toute rotation du récipient (2) pendant le processus de vissage, chaque
poste de fermeture (5) comporte au moins un appui pour récipient (14) avec un coefficient
de frottement élevé pour un appui ou support latéral du récipient (2) concerné, en ce que pour presser le récipient (2) concerné contre l'appui pour récipient (14), il est
prévu au moins une courroie (18), qui est propre à être entraînée en circulation et
forme un système de courroie (26) avec une boucle (17) continue et qui, sur un tronçon
de boucle (17.1), est en appui contre le récipient (2) pendant le processus de vissage
et, au niveau de ce tronçon de boucle (17.1), et se déplace de manière synchrone et
dans le même sens que le mouvement de rotation du rotor (4), le tronçon de boucle
(17) comportant un tracé oblique en pente ascendante dans la direction de déplacement
(B) de la courroie (18).
2. Machine de fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tronçon de boucle (17.1) est prévu par rapport à l'appui pour récipient (14) en
étant décalé vers l'extérieur dans le sens radial par rapport à l'axe (MA) de la machine.
3. Machine de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le tronçon de boucle (17.1) s'étend au moins sur une zone angulaire du mouvement
de rotation du rotor (4), sur laquelle est effectué le processus de vissage.
4. Machine de fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pente ascendante du tronçon de boucle (17.1) est égale au tracé d'une came de
commande de levée (16) commandant le déplacement du porte-récipient (6) concerné.
5. Machine de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que ladite au moins une courroie (18) est guidée sur plusieurs poulies (19 - 23), et
en ce qu'au moins une poulie (20) est entrainée.
6. Machine de fermeture selon la revendication 5, caractérisée en ce que le tronçon de boucle (17.1), en appui contre le récipient (2), s'étend entre au moins
deux poulies (19, 20), et en ce que la dernière poulie du tronçon de boucle (17.1) dans le sens de rotation du rotor
(4) ou dans le sens de la circulation de la courroie (18) est actionnée.
7. Machine de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les poulies (19 - 23) sont montées sur un support (25) commun, qui est incliné par
rapport à l'horizontale de manière correspondante au tracé du tronçon de boucle (17.1).
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