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(11) |
EP 1 915 916 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.02.2009 Patentblatt 2009/06 |
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Anmeldetag: 25.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Formteil für Zehensandale
Moulded element for thong type sandals
Object moulé pour sandale du type thong
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.04.2008 Patentblatt 2008/18 |
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Patentinhaber: Ingo Pietsch GmbH & Co. KG |
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33813 Oerlinghausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Pietsch, Wolf-Rüdiger
33161 Hövelhof (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker |
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Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-20/05115189 US-A1- 2005 150 132
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DE-U1-9202006 001 66
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betriff ein Formteil für die Verwendung bei Sandalen mit einem im Wesentlichen
senkrecht zum Fußbett verlaufenden Zehentrennsteg, wobei das Formteil einen hülsenförmigen
Abschnitt aufweist und mit diesem um den Zehentrennsteg herum anordenbar ist und so
eine verrundete Anlagefläche für die den Zehentrennsteg aufnehmenden Zehen des Benutzers
bildet, wobei das Formteil in dem hülsenförmigen Abschnitt einen randoffenen Schlitz
aufweist, mit dem das Formteil in der Ebene des Fußbetts auf den Zehentrennsteg aufschiebbar
ist bis dieser gegen den hülsenförmigen Abschnitt anliegt und wobei das Formteil einen
flachen Basisabschnitt aufweist, der auf das Fußbett der Sandale auflegbar ist und
in den hülsenförmigen Abschnitt übergeht.
[0003] Sandalen der vorstehend genannten Art werden häufig auch als Zehensandalen bezeichnet.
Sie bestehen häufig nur aus einem die Sohle und das Fußbett bildenden Teil, an dessen
vorderem Bereich ein schlaufenbildendes, eine Einstecköffnung für den Fuß des Benutzers
bildendes Mittel vorgesehen ist, welches mit dem Zehentrennsteg verbunden ist und
den Fuß des Benutzers oben überfängt. Der Benutzer schlüpft also in diese Sandale,
indem er zwischen den Zehen, insbesondere im ersten Zehenzwischenraum den Zehentrennsteg
aufnimmt. Das vorgenannte Formteil wird nun mit seinem randoffenen Schlitz in der
Ebene des Fußbetts auf den Zehentrennsteg aufgeschoben. Es kann so ein Scheuern des
Zehentrennstegs gegen den Zehenzwischenraum, was sich für den Benutzer als unangenehm
und schmerzhaft erweisen kann, verhindert werden.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem bekannten
Formteil weitere Verbesserungen hinsichtlich des Tragkomforts und hinsichtlich einer
stabilen Anordnung des Formteils an bzw. in der bestimmungsgemäßen Position vorzuschlagen.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Formteil der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass der flache Basisabschnitt in der Draufsicht eine Breite quer zu einer Längsrichtung
von wenigstens 40 mm und eine Länge in der Längsrichtung von wenigstens 60 mm aufweist,
wobei die Länge wenigstens 20 mm größer ist als die Breite, und dass die Dicke des
Basisabschnitts im nicht belasteten Zustand höchstens 2,5 mm beträgt, und dass auf
der dem Fuß zugewandten Oberseite des Basisabschnitts eine Konturierung aus erhabenen
und zurückgesetzten Bereichen vorgesehen ist, wobei die erhabenen Bereiche gegenüber
den zurückgesetzten Bereichen um 0,1 - 1,5 mm vorstehen.
[0006] Dies führt dazu, dass das Formteil durch die Belastung des Fußballens des Benutzers
in seiner bestimmungsgemäßen Position fixiert wird, wodurch geringere Relativbewegungen
des Formteils gegenüber dem Fußbett der Sandale, gegenüber dem Zehentrennsteg und
dem Fuß des Benutzers erreicht werden.
[0007] Des Weiteren wird durch die erfindungsgemäße Konturierung der dem Fuß zugewandten
Oberseite des Basisabschnitts, die ja in unmittelbare Berührung mit dem Fuß des Benutzers
kommt, eine beim Benutzer als angenehm empfundene zonierte Kontaktierung erreicht,
die von Benutzer wie eine Massage empfunden wird.
[0008] Insofern erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Breite des Basisabschnitts wenigstens
50 mm, insbesondere wenigstens 55 mm beträgt, und die Länge des Basisabschnitts wenigstens
70 mm, insbesondere wenigstens 80 mm und weiter insbesondere wenigstens 90 mm beträgt.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung sind die erhabenen Bereichen gegenüber den zurückgesetzten
Bereichen um 0,1 bis 1,0 mm, insbesondere um 0,1 - 0,8 mm, insbesondere um 0,1 - 0,6
mm, insbesondere um 0,1 bis 0,5 mm und weiter insbesondere um 0,15 bis 0,3 mm vorstehend
ausgebildet.
[0010] Als besonders angenehm wird es empfunden, wenn die erhabenen Bereiche inselförmig
ausgebildet sind. In Weiterbildung dieses Gedankens erweist es sich als vorteilhaft,
wenn die Oberseite des Basisabschnitts sowohl gekennzeichnet ist durch inselförmige
Bereiche, die gegenüber einem Oberflächenniveau erhaben sind, als auch durch inselförmige
Bereiche, die gegenüber einem Oberflächenniveau zurückgesetzt sind. Wenn vorausgehend
von Insel gesprochen wird, so ist dies als umschlossener Bereich, der im mathematischen
Sinne als zusammenhängend bezeichnet werden kann, gemeint.
[0011] Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, wenn die erhabenen und zurückgesetzten
Bereiche von einem Umfangsrand des Basisabschnitts beabstandet sind, wenn also die
Konturierung nur innerhalb eines von einem vorzugsweise umlaufenden Randabschnitt
begrenzten Gebiets des Basisabschnitts vorgesehen ist.
[0012] Der vorerwähnte Abstand, also die Breite des genannten Umfangsrandabschnitts beträgt
2 bis 10 mm, insbesondere 4 bis 8 mm.
[0013] Auch erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Basisabschnitt zum Umfangsrand hin
spitz ausläuft, also die Dicke des Basisabschnitts zum Rand hin geringer wird. Auf
diese Weise wird erreicht, dass das Formteil nicht wie eine störende Einlage aufgrund
eines unstetigen Verlaufs empfunden wird.
[0014] Als besonders vorteilhafte Weiterbildung von an sich selbständigem Erfindungsgehalt
wird eine Ausführungsform betrachtet, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die größte
Ausdehnung des Formteils eine Längsrichtung des Formteils definiert und dass der randoffene
Schlitz in der Draufsicht auf das Formteil zu dieser Längsrichtung geneigt angeordnet
ist. Die Neigung beträgt vorteilhafterweise 5 bis 15°, insbesondere 5 bis 10°. Aufgrund
einer leichten Neigung des Zehenzwischenraums zur exakten Fußlängsrichtung, die auch
der Längsrichtung einer Sandale entspricht, wird eine solche Neigung des randoffenen
Schlitzes und somit einer Vorzugsorientierung des hülsenförmigen Abschnitts als angenehm
empfunden. Solchenfalls empfiehlt es sich, dass Formteile für die Verwendung am linken
Fuß und Formteile für die Verwendung am rechten Fuß mit gegensinniger Neigung angeboten
werden.
[0015] Des Weiteren unterstützt diese Neigung aber den im Wesentlichen spielfreien Sitz
des Formteils am Zehentrennsteg. Beim Gehen werden nämlich Beschleunigungs- und Verzögerungsbewegungen
hauptsächlich in der betrachteten Fuß- oder Sandalenlängsrichtung ausgeführt. Dadurch,
dass der randoffene Schlitz, welcher von dem hülsenförmigen Abschnitt begrenzt wird,
zu dieser Längsrichtung leicht geneigt ist, wird einem Hin- und Hergleiten in dieser
Fuß- oder Sandalenlängsrichtung durch die stützende Wirkung der den schräg angeordneten
randoffenen Schlitz begrenzenden Bereiche des Formteils entgegengewirkt.
[0016] Bei dieser Art der besonders bevorzugten Ausbildung des Formteils unterscheidet man
zwischen Formteilen für die linke bzw. rechte Sandale mit entsprechender gegensinniger
Neigung des randoffenen Schlitzes.
[0017] Vorzugsweise sind Formteile für die linke bzw. rechte Sandale zu einer durch die
genannte Längsrichtung definierten Ebene spiegelverkehrt ausgebildet.
[0018] Das Formteil ist vorzugsweise aus einem nachgiebigen Material, insbesondere aus einem
elastisch nachgiebigen Material gebildet. Hierfür erweisen sich gelartige Materialien,
insbesondere auf PU-Gel-Basis, als besonders vorteilhaft. In gleicher Weise geeignet
und vorteilhaft sind Formteile auf Basis von Silikon oder Kautschuk.
[0019] Die Erfindung betrifft auch eine Sandale mit einem im Wesentlichen senkrecht zum
Fußbett verlaufenden Zehentrennsteg, eine sogenannte Zehensandale, die gekennzeichnet
ist durch ein den Zehentrennsteg umgebendes Formteil der vorausgehend beschriebenen
erfindungsgemäßen Art.
[0020] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Formteils.
[0021] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Formteils für eine Zehensandale;
- Figur 2
- eine Draufsicht auf das Formteil nach Figur 1 und
- Figur 3
- eine Schnittansicht mit Schnittebene A-A in Figur 2.
[0022] Die Figuren zeigen ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnetes erfindungsgemäßes
Formteil für die Verwendung bei Sandalen mit einem im Wesentlichen senkrecht zum Fußbett
verlaufenden Zehentrennsteg. Das Formteil 2 wird bestimmungsgemäß mit seinem aus den
Figuren ersichtlichen randoffenen Schlitz 4 in Richtung auf den Zehentrennsteg in
der Ebene des Fußbetts der Sandale aufgeschoben. Der randoffene Schlitz 4 ist von
einem im weitesten Sinne hülsenförmigen Abschnitt 6 des Formteils begrenzt. Dieser
hülsenförmige Abschnitt 6, der in der Draufsicht auch als U-förmig bezeichnet werden
kann, erhebt sich von einem ausladenden flachen Basisabschnitt 8 des Formteils 2 nach
oben. Im Gebrauch liegt der flache Basisabschnitt 8 im Wesentlichen flächenhaft auf
dem Fußbett der Zehensandale auf. Der hülsenförmige Abschnitt 6 erhebt sich also hierzu
vertikal nach oben, so wie dies aus den Figuren ersichtlich ist. Dabei geht der ausladende
flache Basisabschnitt 8 stetig und verrundet in den hülsenförmigen Abschnitt 6 über.
[0023] Die größte Ausdehnung des Formteils 2 definiert eine Längsrichtung 10 des Formteils.
Wenn das Formteil 2 in seiner bestimmungsgemäßen Position an einer Zehensandale angeordnet,
also mit seinem randoffenen Schlitz 4 auf den Zehentrennsteg aufgeschoben ist, so
verläuft diese erste Richtung 10 im Wesentlichen in der Längsrichtung der Sandale
bzw. des Fußes. Aufgrund der verhältnismäßig ausladenden Abmessungen des flachen Basisabschnitts
8, der im beispielhaft dargestellten Fall in der Längsrichtung 10 ca. 90 mm und in
der Querrichtung hierzu ca. 60 mm misst, wird das Formteil nicht nur vom Ballen des
Fußes belastet und gegen das Fußbett der Sandale gedrückt, sondern es erstreckt sich
auch noch etwas hinter den eigentlichen Ballenbereich. Insgesamt wird das Formteil
aufgrund des sehr ausladenden flachen Basisabschnitts 8 durch die Belastung des Fußes
sehr effektiv in seiner bestimmungsgemäßen Position gehalten.
[0024] Man erkennt des Weiteren aus den Figuren, dass der hülsenförmige Abschnitt 6 und
der durch ihn begrenzte randoffene Schlitz 4 zu der Längsrichtung 10 im dargestellten
Fall um ca. 10° entgegen dem Uhrzeigersinn geneigt ist. Es handelt sich hierbei um
die Linksausführung des Formteils für die linke Zehensandale bzw. den linken Fuß des
Benutzers. Durch diese Neigung ist das Formteil ergonomisch an den Zehenzwischenraum
angepasst, und es wird dabei weitgehend sichergestellt, dass die Längsrichtung 10
mit der Längsrichtung der Sandale übereinstimmt.
[0025] Der im nicht belasteten Zustand nur etwa 2 mm dicke flache Basisabschnitt 8 weist
an seiner dem Fuß des Benutzers zugewandten Oberseite 12 eine Konturierung 14 aus
erhabenen Bereichen 16 und zurückgesetzten Bereichen 18 auf. Wie in Figur 3 angedeutet,
sind die erhabenen und die zurückgesetzten Bereiche 16, 18 um ca. 0,2 mm gegenüber
einem Oberflächenniveau 20 erhaben bzw. zurückgesetzt. Die erhabenen und zurückgesetzten
Bereiche 16, 18 sind im beispielhaft dargestellten Fall inselförmig, und das genannte
Oberflächenniveau 20 wird durch den Zwischenraum zwischen den "Inseln" gebildet. In
Bezug auf die erhabenen Bereiche 16 kann das Oberflächenniveau 20 im Sinne der vorliegenden
Erfindung auch als zurückgesetzter Bereich bezeichnet werden. Diese Ausführungsform
erweist sich als besonders vorteilhaft, weil sie eine effektive, als angenehm empfundene
Massagewirkung auf den Benutzer ausübt.
[0026] Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch eine andere Konturierung,
die beispielsweise aus erhabenen Bereichen besteht, die gegenüber einem Oberflächenniveau
emporstehen, möglich ist. Das die erhabenen Bereiche umgebende Oberflächenniveau bildet
dann die demgegenüber zurückgesetzten Bereiche. Ebenso wäre es denkbar, dass ausgehend
von einem Oberflächenniveau (als erhabener Bereich) nur demgegenüber zurückgesetzte
Bereiche vorgesehen sind.
[0027] Bei der dargestellten Ausführungsform läuft der flache Basisabschnitt 8 zum Umfangsrand
22 hin spitz aus. Hierdurch wird ein unstetiger kantenbildender Vorsprung ausgehend
vom Fußbett zum Formteil hin verhindert. Des Weiteren erkennt man, dass die genannte
Strukturierung 14 nicht bis zum Umfangsrand 20 vorgesehen ist, sondern innerhalb eines
von einem einige Millimeter breiten Umfangsrandbereichs 24 umschlossenen Gebiets angeordnet
ist.
1. Formteil (2) für die Verwendung bei Sandalen mit einem im wesentlichen senkrecht zum
Fußbett verlaufenden Zehentrennsteg, wobei das Formteil (2) einen hülsenförmigen Abschnitt
(6) aufweist und mit diesem um den Zehentrennsteg herum anordenbar ist und so eine
verrundete Anlagefläche für die den Zehentrennsteg aufnehmenden Zehen des Benutzers
bildet, wobei das Formteil in dem hülsenförmigen Abschnitt (6) einen randoffenen Schlitz
(4) aufweist, mit dem das Formteil (2) in der Ebene des Fußbetts auf den Zehentrennsteg
aufschiebbar ist bis dieser gegen den hülsenförmigen Abschnitt (6) anliegt und wobei
das Formteil einen flachen Basisabschnitt (8) aufweist, der auf das Fußbett der Sandale
auflegbar ist und in den hülsenförmigen Abschnitt (6) übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Basisabschnitt (8) in der Draufsicht eine Breite quer zu einer Längsrichtung
(10) von wenigstens 40 mm und eine Länge in der Längsrichtung (10) von wenigstens
60 mm aufweist, wobei die Länge wenigstens 20 mm größer ist als die Breite, und dass
die Dicke des Basisabschnitts (8) im nicht belastetes Zustand höchstens 2,5 mm beträgt,
und dass auf der dem Fuß zugewandten Oberseite (12) des Basisabschnitts (8) eine Konturierung
(14) aus erhabenen und zurückgesetzten Bereichen (16 bzw. 18) vorgesehen ist, wobei
die erhabenen Bereiche (16) gegenüber den zurückgesetzten Bereichen (18) um 0,1 -
1,5 mm vorstehen.
2. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Basisabschnitts (8) wenigstens 50 mm, insbesondere wenigstens 55 mm
beträgt.
3. Formteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Basisabschnitts (8) wenigstens 70 mm, insbesondere wenigstens 80 mm
und weiter insbesondere wenigstens 90 mm beträgt.
4. Formteil nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erhabenen Bereiche (16) gegenüber den zurückgesetzten Bereichen (18) um 0,1 bis
1,0 mm, insbesondere um 0,1 - 0,8 mm, insbesondere um 0,1 - 0,6 mm, insbesondere um
0, 1 - 0,5 mm und weiter insbesondere um 0,15 - 0,3 mm vorstehen.
5. Formteil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erhabenen Bereiche (16) inselförmig ausgebildet sind.
6. Formteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, gekennzeichnet durch inselförmige Bereiche (16), die gegenüber einem Oberflächenniveau (20) erhaben sind,
und durch inselförmige Bereiche (18), die gegenüber einem Oberflächenniveau (20) zurückgesetzt
sind.
7. Formteil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dass die erhabenen und
zurückgesetzten Bereiche von einem Umfangsrand (22) des Basisabschnitts (8) beabstandet
sind.
8. Formteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand wenigstens 2 - 10 mm, insbesondere 4 - 8 mm beträgt.
9. Formteil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dass der Basisabschnitt
(8) zum Umfangsrand (22) hin spitz ausläuft.
10. Formteil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Abschnitt (6) einen Innendurchmesser oder eine Breite des randoffenen
Schlitzes von 1 - 4 mm, insbesondere von 2 - 3 mm begrenzt.
11. Formteil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Abschnitt (6) eine Höhe von 10 mm - 20 mm, insbesondere von 12
- 18 mm und weiter insbesondere von 12 - 16 mm aufweist.
12. Formteil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die größte Ausdehnung des Formteils eine Längsrichtung (10) des Formteils definiert
und dass der randoffene Schlitz (4) in der Draufsicht auf das Formteil zu dieser Längsrichtung
(10) geneigt angeordnet ist.
13. Formteil einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dass die Neigung 5 - 15°,
insbesondere 5 - 10° beträgt.
1. A moulded part (2) for use with sandals having a toe-separating thong extending essentially
perpendicular to the footbed, whereby the moulded part (2) comprises a tube-shaped
portion (6) and may be arranged, together with this portion, around the toe-separating
thong, thus forming a rounded contact surface for the user's toes receiving the toe-separating
thong, whereby the moulded part comprises an open-rim slit (4) in the tube-shaped
portion (6), with which the moulded part (2) may be pushed onto the toe-separating
thong in the plane of the footbed, until the thong rests against the tube-shaped portion
(6), and whereby the moulded part comprises a flat base portion (8) which may be laid
on the footbed of the sandal and which changes to become the tube-shaped portion (6),
characterised in that the flat base portion (8), when viewed from above, has a width of at least 40mm transversely
to a longitudinal direction (10) and a length of at least 60mm in the longitudinal
direction (10), whereby the length is at least 20mm longer than the width, and in that the thickness of the base portion (8) is, at most, 2.5mm when not weighed down, and
in that on the upper side (12) of the base portion (8) facing the foot a contouring (14)
comprising raised and recessed areas (16 and 18 resp.) is provided, whereby the raised
areas (16) project in relation to the recessed areas (18) by 0.1mm to 1.5mm.
2. Moulded part according to claim 1, characterised in that the width of the base portion (8) is at least 50mm, in particular at least 55mm.
3. Moulded part according to claims 1 or 2, characterised in that the length of the base portion (8) is at least 70mm, in particular at least 80mm
and more particularly at least 90mm.
4. Moulded part according to claims 1, 2 or 3, characterised in that the raised areas (16), in relation to the recessed areas (18), project by 0.1mm to
1.0mm, in particular by 0.1mm to 0.8mm, in particular by 0.1mm to 0.6mm, in particular
by 0.1mm to 0.5mm, and more particularly in the range 0.15mm to 0.3mm.
5. Moulded part according to one or more of the preceding claims characterised in that the raised areas (16) are formed in the shape of islands.
6. Moulded part according to claim 5, characterised by island-shaped areas (16) which are raised in relation to a surface level (20), and
by island-shaped areas (18) which are recessed in relation to a surface level (20).
7. Moulded part according to one or more of the above claims, whereby the raised and
recessed areas are spaced apart from a circumferential rim (22) of the base portion
(8).
8. Moulded part according to claim 7, characterised in that the distance is at least 2mm to 10mm, in particular 4mm to 8mm.
9. Moulded part according to one or more of the preceding claims, whereby the base portion
(8) tapers in the direction of the circumferential rim (22).
10. Moulded part according to one or more of the preceding claims, characterised in that the tube-shaped portion (6) limits an inside diameter or a width of the open-rim
slit to from 1mm to 4mm, in particular from 2mm to 3mm.
11. Moulded part according to one or more of the preceding claims, characterised in that the tube-shaped portion (6) has a height from 10mm to 20mm, in particular from 12mm
to 18mm and more particularly from 12mm to 16mm.
12. Moulded part according to one or more of the preceding claims characterised in that the largest extension of the moulded part defines a longitudinal direction (10) of
the moulded part and in that the open-rim slit (4), when looking at the moulded part from above, is arranged so
as to be slanted towards this longitudinal direction (10).
13. Moulded part according to one or more of the preceding claims, whereby the slant is
5° to 15°, in particular 5° to 10°.
1. Pièce moulée (2) pour une utilisation dans des sandales avec une tige de séparation
des doigts de pied, s'étendant de façon substantiellement perpendiculaire à la voûte
plantaire, dans laquelle la pièce moulée (2) présente une section en forme de douille
(6) et peut être disposée avec ladite section autour de la tige de séparation des
doigts de pied et forme ainsi une surface d'application arrondie pour les doigts de
pied de l'utilisateur recevant la tige de séparation des doigts de pied, dans laquelle
la pièce moulée présente dans la section en forme de douille (6) une fente (4) à bord
ouvert avec laquelle la pièce moulée (2) peut être poussée dans le plan de la voûte
plantaire sur la tige de séparation des doigts de pied jusqu'à ce que celle-ci s'applique
contre la section en forme de douille (6), et dans laquelle la pièce moulée présente
une section de base plate (8) qui peut être posée sur la voûte plantaire de la sandale
et fait la transition avec la section en forme de douille (6), caractérisée en ce que la section de base plate (8), en vue de dessus, présente une largeur transversalement
à une direction longitudinale (10) d'au moins 40 mm et une longueur dans la direction
longitudinale (10) d'au moins 60 mm, dans laquelle la longueur est supérieure d'au
moins 20 mm à la largeur, et en ce que l'épaisseur de la section de base (8) s'élève à l'état non sollicité au maximum à
2,5 mm, et en ce que du côté supérieur (12), tourné vers le pied, de la section de base (8) un profilage
(14) composé de zones relevées ou enfoncées (16 ou 18) est prévu, dans laquelle les
zones relevées (16) dépassent par rapport aux zones enfoncées (18) de 0,1 à 1,5 mm.
2. Pièce moulée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la largeur de la section de base (8) mesure au moins 50 mm, en particulier au moins
55 mm.
3. Pièce moulée selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la longueur de la section de base (8) mesure au moins 70 mm, en particulier au moins
80 mm, et plus particulièrement encore au moins 90 mm.
4. Pièce moulée selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que les zones relevées (16) dépassent par rapport aux zones enfoncées (18) de 0,1 à 1,0
mm, en particulier de 0,1 à 0,8 mm, en particulier de 0,1 à 0,6 mm, en particulier
de 0,1 à 05 mm et plus particulièrement encore de 0,15 à 0,3 mm.
5. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les zones relevées (16) sont réalisées sous forme d'îlots.
6. Pièce moulée selon la revendication 5, caractérisée par des zones (16) en forme d'îlots qui sont relevées par rapport à un niveau de surface
(20) et par des zones (18) en forme d'îlots qui sont enfoncées par rapport à un niveau
de surface (20).
7. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les zones relevées et enfoncées sont espacées par rapport à un bord périphérique
(22) de la section de base (8).
8. Pièce moulée selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'espacement mesure au moins de 2 à 10 mm, en particulier de 4 à 8 mm.
9. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de base (8) est effilée en direction du bord périphérique (22).
10. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section en forme de douille (6) délimite un diamètre intérieur ou une largeur
de la fente à bord ouvert de 1 à 4 mm, en particulier de 2 à 3 mm.
11. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section en forme de douille (6) présente une hauteur de 10 mm à 20 mm, en particulier
de 12 à 18 mm et tout particulièrement de 12 à 16 mm.
12. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plus grande extension de la pièce moulée définit une direction longitudinale (10)
de la pièce moulée et en ce que la fente (4) à bord ouvert, en vue de dessus de la pièce moulée, est disposée de
façon inclinée par rapport à cette direction longitudinale (10).
13. Pièce moulée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'inclinaison est de 5 à 15°, en particulier de 5 à 10°.


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