(19)
(11) EP 1 803 904 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
08.04.2009  Patentblatt  2009/15

(43) Veröffentlichungstag A2:
04.07.2007  Patentblatt  2007/27

(21) Anmeldenummer: 06125818.2

(22) Anmeldetag:  11.12.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F01L 1/34(2006.01)
F01L 1/344(2006.01)
F01L 1/356(2006.01)
F01L 1/352(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK RS

(30) Priorität: 21.12.2005 DE 102005061187

(71) Anmelder: Mahle International GmbH
70376 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Lechner, Martin
    51789, Lindlar/Friedlingsdorf (DE)
  • Fritz, Oliver
    72631, Aichtal (DE)

(74) Vertreter: Bongen, Renaud & Partner 
Rechtsanwälte Notare Patentanwälte Königstrasse 28
70173 Stuttgart
70173 Stuttgart (DE)

   


(54) Nockenwelle


(57) Bei einer Nockenwelle für insbesondere eine Betätigung der Gaswechelsventile eines Verbrennungsmotors mit
- zwei koaxial ineinander und gegeneinander verdrehbar gelagerten Wellen, nämlich einer ersten und einer zweiten Welle (1; 2),
- ersten mit der ersten Welle (1) und zweiten mit der zweiten Welle (2) jeweils fest verbundenen Nocken,
- einem auf beide Wellen (1, 2) einwirkenden Haupt-Nockenwellenantrieb,
- und einer Einrichtung zur Verstellung einerseits der Drehwinkellage der ersten und zweiten Welle gegeneinander durch einen ersten Stellantrieb und andererseits beider Wellen (1, 2) der Nockenwelle gemeinsam durch einen zweiten Stellantrieb (4),
soll die Verstelleinrichtung reaktionsschnell und große Verstellwinkel ermöglichend bei einem einfachen Konstruktionsaufbau ausgebildet sein.
Zu diesem Zweck zeichnet sich eine solche Nockenwelle durch folgende Merkmale aus:
- die beiden Stellantriebe (3, 4) weisen jeweils ein Taumelscheiben-Getriebe mit Taumelscheiben 3'; 4' auf, die jeweils um die gemeinsame Nockenwellenachse auf einen Taumelscheibenlager (3"; 4") gelagert sind und mit jeweils einem Zahnkranz (3V; 4V) sowie jeweils mit mindestens einem Mitnehmer (3IV; 4IV) versehen sind,
- die Mitnehmer (3IV; 4IV) beider Taumelscheiben (3IV; 4IV) wirken mit einer der beiden Wellen (1, 2) unmittelbar zusammen,
- von den Taumelscheiben (3'; 4') wirkt eine über ihren zugehörigen ersten Zahnkranz (3V) mit einer der beiden Wellen (1; 2) zusammen und die andere über ihren zugehörigen zweiten Zahnkranz (4V) mit einem Zahnkranz (9') eines Abtriebselementes des Hauptantriebes zusammen.







Recherchenbericht