[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von durch Umform- und Feinschneidvorgänge
erzeugte dreidimensionale Beschläge aus einem Bandstreifen, insbesondere mit Innenformen
wie Ausdrückungen und/oder Abprägungen und/oder Einsenkungen und/oder Aussparungen
und/oder Durchsetzungen und/oder Bohrungen und/oder Zapfenpressen versehene Beschläge,
insbesondere für Autositzkomponenten o. dgl., bei dem der Bandstreifen einem Werkzeug
zugeführt wird, im Werkzeug mindestens eine, eine im wesentlich gleichmäßig gekrümmte
Außenkontur aufweisende Platine aus dem Bandstreifen ausgeschnitten, die Platine mehrstufig
zu einem Beschlag in einer ersten Arbeitsstufe feingeschnitten, der entstehende Grat
in einer anschließenden zweiten Arbeitsstufe verprägt und sodann der einbaufähige
Beschlag ohne Nachbehandlung aus dem Werkzeug abgeführt wird.
[0003] Die Erfindung betrifft ferner ein Werkzeug zum Herstellen von mit Innenformen wie
Ausdrückungen und/oder Abprägungen und/oder Einsenkungen und/oder Aussparungen und/oder
Durchsetzungen und/oder Bohrungen und/oder Zapfenpressen versehene dreidimensionale
Beschläge aus Bandstreifen, insbesondere für Autositzkomponenten o. dgl. durch kombinierte
Umform- und Feinschneidvorgänge, mit einem Werkzeug zum Umformen und Feinschneiden,
einem Werkzeug zum Verprägen des an den Außen- und Innenkonturen beim Feinschneiden
entstehenden Grates und einer Transfereinrichtung zum Transport der Beschläge zwischen
den Werkzeugen.
Stand der Technik
[0005] Sitzverstellungskomponenten, beispielsweise feste und schwenkbewegliche Gelenkteile
von Gelenkbeschlägen, werden bekanntlich durch Umformen und Feinstanzen oder -schneiden
in der für den endgültigen Einsatzzweck sehr hohen Maßhaltigkeit hergestellt. Diese
Gelenkteile besitzen Drehbewegungen übertragende Innen- oder Außenverzahnungen, die
als Ausdrückung einstückig mit dem entsprechenden Gelenkteil ausgebildet (
DE 32 44 399 C2,
DE 28 34 492 C2,
DE 32 27 222 C1) sind.
[0006] Aus der
EP 0 885 074 B1 ist ein Verfahren zur Herstellung von Stanzteilen, insbesondere von Lamellen in zwei
Verfahrensschritten bekannt. In einem ersten Verfahrensschritt wird das Werkstück
innerhalb einer Vorrichtung in einer Feinschneidstufe aus Rohmaterial feingeschnitten,
nach dem Feinschneiden mittels einer ebenfalls in der Vorrichtung untergebrachten
Transferzange in eine Prägestufe verbracht, wobei sich die Prägestufe ebenfalls innerhalb
der Vorrichtung befindet und in einem zweiten Verfahrensschritt in der Prägestufe
die Innen- und Außenkontur des Werkstücks verprägt wird, so dass die beim ersten Verfahrensschritt
am Werkstück entstandenen Grate derart verrundet sind, dass das Werkstück keiner weiteren
Nachbehandlung mehr bedarf.
[0007] Lamellen sind scheibenförmig ausgebildet und weisen Durchbrechungen meist in Form
vom zum Scheibenrand hin offenen Schlitzen oder Langlöcher auf (siehe
DE 36 30 981 A1) oder sind geschlossene Scheiben, die in axialer Richtung vorspringende Wellen aufweisen
(
DE 11 92 887).
Lammellen ohne Toleranzanforderungen stellen daher keine allzu hohen Anforderungen
an den Feinschneidprozess und der Anteil der Umformvorgänge wie Ziehen, Biegen, Abbiegen,
Stauchen, Kröpfen, Flachprägen, Einprägen, Einsenken, Durchsetzen, Fliesspressen oder
Zapfenpressen an Lamellen ist nicht erwähnenswert.
[0008] Regelmäßig enthalten Beschläge für Autositzverstellungen komplizierte Innenformen
bzw. -konturen wie Ausdrückungen, Abprägungen, Einsenkungen, Aussparungen, Durchsetzungen,
Bohrungen oder auch Zapfenpressen, die an die Umform- und Feinschneidvorgänge sowohl
materialseitig als auch konstruktiv sehr hohe Anforderungen stellen.
[0009] Die Grenzen des Feinschneidens von Teilepartien mit im Verhältnis zur schneidenden
Blechdicke und Materialqualität kleinen Eckenradien sind ausreichend bekannt. Auf
Grund von Erfahrungen wird ein Feinschneidschwierigkeitsgrad definiert, der die Schwierigkeitsstufen
S1 (leicht), S2 (mittel) und S3 (schwierig) unterscheidet (siehe "
Umformen und Feinschneiden" in Handbuch für Verfahren, Werkstoffe, Teilegestaltung,
S. 154 bis 165, Verlag Hallwag AG; 1997, Schweiz). Der Schwierigkeitsgrad wird demzufolge im Wesentlichen durch die Schnittliniengeometrie
und die Blechdicke bestimmt. Die Schnittliniengeometrie wird dazu in einfache geometrische
Grundformen wie Eckenradien, Lochdurchmesser, Schlitz- und Stegbreiten zerlegt. Aus
dem Verhältnis einer die Schnittlinien beschreibenden geometrischen Größe zur Blechdicke
ergibt sich der Feinschneidschwierigkeitsgrad, der mit steigender Blechdicke zunimmt.
Das bedeutet, dass das Feinschneiden von großflächigen dünnen Teilen wie Lamellen
wesentlich einfacher ist als das Feinschneiden von schmalen Stegen oder Ringen bei
großer Blechdicke. Ebenso lassen sich stumpfwinklige Ecken mit großen Radien besser
feinschneiden als spitzwinklige mit kleinen Radien.
[0010] Durch den für Gelenkbeschläge charakteristisch hohen Umformanteil und ihre doch verhältnismäßig
große Dicke ist der Stand der Technik nach
EP 0 885 074 B1 nicht übertragbar, weil die dafür erforderlichen Kenntnisse über das Fliessverhalten
der Werkstoffe, die Härte und die Belastbarkeit des Fliesspressenstempels, die Beschichtung,
den Schmierstoff und den Aufbau des Werkzeugs nicht zur Verfügung stehen.
[0011] Des weiteren hat der Stand der Technik nach
EP 0 885 074 B1 den Nachteil, dass die Platinen zunächst im Bandstreifen nur angeschnitten werden
und somit an einzelnen Punkten im Bandstreifen verbleiben. Durch die verschiedenen
Geometrien im Bandstreifen entstehen außermittige Belastungen, die zur einer Verschiebung
des Bandes und damit zur Beeinträchtigung der Toleranzen des bearbeiteten Teils führt,
was für Sicherheitsteile wie sie Sitzverstellungskomponenten darstellen nicht hinnehmbar
ist. Des weiteren besteht der Nachteil auch darin, dass durch den nachfolgende Innenschnitt
der noch im Bandstreifen punktmäßig gehaltenen Platine die Rundheit enorm beeinträchtigt
wird, so dass erhebliche Toleranzabweichungen auftreten können.
Aufgabenstellung
[0012] Bei diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und ein Werkzeug zum Herstellen von durch kombinierte Umform- und Feinschneidvorgänge
erzeugte Beschläge mit komplizierter Geometrie derart zu verbessern, dass einbaufähige
und gratfreie Teile mit äußerst kleinen Toleranzen, hoher Präzision und Prozesssicherheit
kostengünstig zur Verfügung gestellt werden können.
[0013] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren der eingangs genannten Gattung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Werkzeug mit den kennzeichnenden Merkmalen
der Ansprüche 7 oder 8 gelöst.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens und des Werkzeugs sind den Unteransprüchen
entnehmbar.
[0015] Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass das Feinschneiden und
das Umformen von kompliziert gestalteten Gelenkbeschlägen in einer gemeinsamen ersten
Arbeitsstufe ausführbar wird. Durch die Ausrichtung der Position, Form und Lage der
durch Umformen erzeugten Innenform des Gelenkbeschlages nach der Position bzw. Abmessung
der Außenkontur der Platine ist es möglich, den Umformprozess mit dem Feinschneidprozess
in einer einzigen Arbeitsstufe zu kombinieren.
Dieses ist mit dem außerordentlichen Vorteil verbunden, dass die Beschläge vollkommen
aus dem Bandstreifen ausgeschnitten, dann aufgenommen und anschließend innen angeschnitten
werden können, ohne dass eine Verschiebung der Teile durch den Bandstreifen mehr möglich
ist und kein Verzug auftreten kann, der die Rundheit der Teile beeinträchtigt. Dies
erhöht die Prozesssicherheit und Genauigkeit.
[0016] Vor dem Verprägen des beim Heraustrennen aus dem Bandstreifen entstehenden Grats
wird die Platine nach ihrer Außenkontur zentriert und die Platine zugleich nach Lage
und Form der in die Platine eingeformten Innenformen orientiert, was dazu führt, dass
immer eine exakte Positionierung für das Verprägen gewährleistet werden kann.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, fertige, einbaufähige Gelenkbeschläge
mit hoher Präzision und sehr engen Toleranzen in lediglich zwei Arbeitsschritten ohne
Nacharbeit zu fertigen, wobei die Position und Lage der Innenkonturen nach der Position
der Außenkontur der Platine beim kompletten Ausschneiden ausgerichtet wird, und dass
die Platine vor dem Verprägen des beim Heraustrennen aus dem Bandstreifen entstehenden
Grats an der Außen- und Innenkontur in der zweiten Stufe nach ihrer Außenkontur zentriert
und die Platine zugleich nach Lage der in die Platine eingeformten Innenformen orientiert
wird.
[0018] Von Vorteil ist weiterhin, dass die fertigen Gelenkbeschläge beschädigungsfrei aus
dem Werkzeug entnommen werden können, weil mehrere erste Arbeitsschritte (Stufen)
zeitgleich in Vorschubrichtung des Bandstreifens, jedoch an zueinander versetzt, nacheinander
liegenden Stellen am Bandstreifen durchgeführt und die ausgeschnittenen Platinen in
zueinander gegenläufigen Transferrichtungen aus der zweiten Stufe abgeführt werden.
[0019] Durch das erfindungsgemäße Werkzeug werden alle Feinschneid- und Stanzvorgänge sowie
Umformoperationen bei einem Durchlauf des Bandstreifens realisiert. Der modulare Aufbau
des Werkzeugs gestattet es, die verschiedenen pro Pressenhub gleichzeitig ablaufenden
Feinschneid-, Stanz- und Umformvorgänge voneinander zu entkoppeln, wodurch es möglich
wird, die einzelnen Module so zueinander anzuordnen, dass der Bandstreifen gleichmäßig
belastet wird. Dies führt in der Konsequenz zu einer wirtschaftlicheren Herstellung
der Gelenkbeschläge.
[0020] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
Ausführungsbeispiel
[0021] Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines üblichen Gelenkbeschlages, das nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie B-B in Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 4a und 4b eine Prinzipdarstellung des Ablaufs der einzelnen Arbeitsschritte nach
Fig. 3 und
Fig. 5 eine Aufsicht zweier modular zusammengefügter Werkzeuge zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0022] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sollen einbaufähige dreidimensionale Gelenkbeschläge
1 für Autositzkomponenten ohne Nacharbeit in nur zwei Arbeitsschritten hergestellt
werden. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen kreisrunden, jedoch auf solche geometrische
Formen nicht festgelegten Gelenkbeschlag
1, der aus einem Bandstreifen
2 aus Stahl mit einer Dicke von 4 mm durch eine Kombination von Feinschneiden und Umformen
hergestellt wurde. Im einbaufähigen Zustand weist der Gelenkbeschlag
1 einen umlaufenden Rand
3, eine mittige Bohrung
4 für die Aufnahme der Gelenkachse
A, eine unmittelbar am Rand
3 innen angrenzende flächige Aufnahme
5, Ausdrückungen
6 und vier ausgedrückte Vertiefungen
7 auf, die zur Befestigung am Gestell der Sitzlehne beispielsweise durch Verschweißen
dienen.
[0023] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft - wie Fig. 3 zeigt - in zwei Arbeitsschritten
ab, und zwar in einer ersten Umform- und Feinschneidstufe
I, in der ein kompletter Umform- und Feinschnittvorgang stattfindet, bei dem die Platine
8 umgeformt und vollständig aus dem Bandstreifen
2 herausgetrennt wird, und in einer davon unabhängigen Zentrier- und Verprägestufe
II, in der der beim Feinschneiden entstehende Grat
9 direkt am Werkzeug verprägt wird.
[0024] Der Grat
9 entsteht beim Feinschneiden an der oberen Kante der Außenkontur
AK der Platine
8 und an der oberen Kante der Innenkontur
IK der Bohrung
4 (siehe Fig. 4). Dagegen werden die abgeprägte Aufnahme
5, die Ausdrückung
6 und die Vertiefungen
7 allein durch Umformvorgänge erzeugt, die weitgehend zeitgleich mit dem Feinschneidvorgang
ablaufen, wobei die Position, Form und Lage der durch Umformen erzeugten Innenformen
nach der Position des Durchmessers der Außenkontur
AK der Platine beim kompletten Ausschneiden ausgerichtet wird. Mit anderen Worten der
Durchmesser der Außenkontur
AK des Komplettschnitts bestimmt den Ablauf der Umformvorgänge zur Erzeugung der Innenformen,
was sicherstellt, dass die Präzisionsumformung nicht zur Beeinflussung der Außenkontur
AK und damit zur Beeinträchtigung der Toleranzen oder sogar zum Verzug führt.
[0025] Die Lage der Abprägung (Aufnahme
5), Ausdrückung
6 und Vertiefungen
7 und der Bohrung
4 -ausgedrückt im Maß der Abmessung
IK der Innenkontur- liegt somit in Bezug zur Außenkontur
AK exakt fest, weil die Umformvorgänge Abprägen, Absenken und Vertiefen annähernd zeitgleich
mit dem Feinschneiden in einer gemeinsamen Stufe ablaufen können.
[0026] Nachdem die Platine
8 in der Stufe
I vollständig vom Bandstreifen
2 ausgeschnitten ist, kann eine Verschiebung der Platine
8 durch den Bandstreifen
2 nicht mehr stattfinden. Verkantungen oder andere Fehlerquellen wie Verzug oder fehlende
Rundheit sind somit ausgeschlossen.
[0027] Die Platine
8 wird vor dem Verprägen des entstehenden Grats
9 nach ihrer Außenkontur
AK zentriert und die Platine zugleich nach Lage und Form der in die Platine eingeformten
Innenformen orientiert.
[0028] Die Fig. 5 zeigt zwei zusammengesetzte, in einer nicht dargestellten Presse eingesetzte
Werkzeugmodule
10 und
11, mit denen das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt wird. Jedes Werkzeugmodul
10 und
11 besitzt je ein kombiniertes Umform- und Feinschneidwerkzeug
FUW und ein von diesem unabhängiges Zentrier- und Verprägewerkzeug
ZEW. Die Werkzeuge
FUW und
ZEW sind durch jeweils eine Transfereinrichtung
12 und
13 miteinander gekoppelt.
[0029] Die Transfereinrichtungen
12 und
13 verbringen die vom Werkzeug
FUW umgeformte und ausgeschnittene Platine
8 zum Werkzeug
ZEW, in dem die Platine
8 vor dem Verprägen von einer Zentrier- und Orientiereinrichtung
14 erfasst wird. Die Zentrier- und Orientiereinrichtung
14 weist in diesem Beispiel drei Zentrierfinger
15 auf, die an der Außenkontur
AK der Platine
8 zueinander versetzt unter einen Winkel von 120° zur Anlage kommen, so dass die Abprägung
(Aufnahme
5), Ausdrückung
6 und die Vertiefungen
7 der Platine
8 nach ihrer Position in Bezug auf die Bohrung
4 exakt festliegt. Die Finger
15 ermöglichen es auch, die Innenformen so auszurichten, dass das Verprägewerkzeug des
Werkzeugs
ZEW an der Kante der Außenkontor
AK und der Kante der Innenkontur
IK zum Eingriff gelangt und den Grat
9 direkt am Werkzeug verprägt werden kann.
[0030] Jede der Transfereinrichtungen
12 und
13 ist baugleich und besitzt einen flach ausgebildeten Mitnehmer
16, der entlang einer auf der Grundplatte
17 des Werkzeugmoduls
10 und
11 gelagerten Welle
18 verschiebbar angeordnet ist. Der Mitnehmer
16 verbringt die im Werkzeug
FUW feingeschnittene und umgeformte Platine
8 zum Werkzeug
ZEW zwecks Zentrieren, Orientieren und Verprägen und von dort den einbaufähigen Gelenkbeschlag
1 zu einer an das Werkzeugmodul
10 bzw.
11 angeschlossenen Abführeinrichtung
19, so dass jeder fertiggestellter Gelenkbeschlag
1 beschädigungsfrei die Presse verlassen kann.
[0031] Auf jeder Grundplatte
17 des Werkzeugmoduls
10 bzw.
11 ist eine Transportrolle
20 bzw.
21 zum Transport des Bandstreifens
2 zu den Umform- und Feinschneidwerkzeugen
FUW befestigt. Diese Transportrollen
20 bzw.
21 ergänzen sich zu einer gemeinsam Transporteinrichtung
22 für beide Module, sobald das Werkzeugmodul
11 an das Werkzeugmodul
10 angesetzt wird.
Die Werkzeugmodule
10 und
11 sind dabei so zueinander ausgerichtet, dass die beiden Umform- und Feinschneidwerkzeuge
FUW der Werkzeugmodule
10 bzw.
11 jeweils gemeinsam einen Teil des Bandstreifens
2 in seiner Vorschubrichtung
V in zueinander versetzt liegenden Stellen
B und
C erfassen können. Dies führt zu einer gleichmäßigen Belastung des Bandstreifens
2 beim Feinschneid- und Umformvorgang und ermöglicht gleichzeitig die ausgeschnittenen
und umgeformten Platinen
8 in zueinander gegenläufigen Transferrichtungen
T1 und
T2 in Richtung seitlich nach außen von den Umform- und Feinschneidwerkzeugen
FUW weg zum Werkzeug
ZEW und weiter zur Abführeinrichtung
19 beschädigungsfrei abzuführen.
Bezugszeichenliste
[0032]
| Gelenkbeschlag |
1 |
| Bandstreifen |
2 |
| umlaufender Rand von 1 |
3 |
| Bohrung in 1 |
4 |
| abgeprägte Aufnahme |
5 |
| Ausdrückung |
6 |
| Vertiefungen |
7 |
| Platine |
8 |
| Grat |
9 |
| Werkzeugmodul |
10, 11 |
| Transfereinrichtung |
12, 13 |
| Zentrier- und Orientiereinrichtung |
14 |
| Zentrierfinger |
15 |
| Mitnehmer |
16 |
| Grundplatte von 10, 11 |
17 |
| Welle |
18 |
| Abführeinrichtung |
19 |
| Transportrolle |
20, 21 |
| Transporteinrichtung |
22 |
| Achse |
A |
| Umform- und Feinschneidstufe (Schritt I) |
I |
| Zentrier- und Verprägestufe (Schritt II) |
II |
| Abmessung-Außenkontur |
AK |
| Eingriffstellen |
B, C |
| Abmessung-Innenkontur |
IK |
| Feinschneid- und Umformwerkzeug |
FUW |
| Zentrier- und Verprägewerkzeug |
ZEW |
| Transferrichtungen |
T1, T2 |
| Vorschubrichtung des Bandstreifens 2 |
V |
1. Verfahren zum Herstellen von durch Umform- und Feinschneidvorgänge erzeugte dreidimensionale
Beschläge aus einem Bandstreifen, insbesondere mit Innenformen wie Ausdrückungen und/oder
Abprägungen und/oder Einsenkungen und/oder Aussparungen und/oder Durchsetzungen und/oder
Bohrungen und/oder Zapfenpressen versehene Beschläge, insbesondere für Autositzkomponenten
o. dgl., bei dem der Bandstreifen einem Werkzeug zugeführt wird, im Werkzeug mindestens
eine, eine im wesentlich gleichmäßig gekrümmte Außenkontur aufweisende Platine aus
dem Bandstreifen ausgeschnitten, die Platine mehrstufig zu einem Beschlag in einer
ersten Arbeitsstufe feingeschnitten, der entstehende Grat in einer anschließenden
zweiten Arbeitsstufe verprägt und sodann der einbaufähige Beschlag ohne Nachbehandlung
aus dem Werkzeug abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Umformen der Platine gleichzeitig mit dem Feinschneiden in der ersten Stufe durchgeführt
wird, wobei die Platine vollständig aus dem Bandstreifen ausgeschnitten und die Position,
Form und Lage der durch das Umformen erzeugten Innenform nach der Position der Außenkontur
der Platine beim kompletten Ausschneiden ausgerichtet wird, und dass in der zweiten
Stufe die Platine vor dem Verprägen des beim Feinschneiden entstehenden Grats an der
Außen- und Innenkontur nach ihrer Außenkontur (AK) zentriert und die Platine zugleich
nach Lage und Form der in die Platine eingeformten Innenform (IK) so orientiert wird,
dass der Grat der Feinschneidflächen direkt im Werkzeug verprägbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei erste Arbeitsschritte (Stufen) zweier identisch ausgebildeter Werkzeuge
an in Vorschubrichtung (V) des Bandstreifens zueinander versetzt liegenden Stellen
(B,C) des Bandstreifens zeitgleich durchgeführt und die einbaufertigen Gelenkbeschläge
in zueinander gegenläufigen Transferrichtungen (T1, T2) aus der zweiten Stufe abgeführt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Arbeitsschritt an einer in Vorschubrichtung (V) des Bandstreifens mittig
im Bandstreifen gelegener Stelle durchgeführt und der einbaufertige Gelenkbeschlag
in einer zur Vorschubrichtung (V) des Bandstreifens im wesentlich senkrecht gelegenen
Transferrichtung (T1 oder T2) aus der zweiten Stufe abgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Stufe voneinander unabhängig durchgeführt wird, wobei die Stufen
durch eine Transfereinrichtung gekoppelt sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrieren der Platine an ihrer Außenkotur (AK) durch an der Außenkontur gleichmäßig
angreifende Zentrier- und Orientiereinrichtungen durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Stufe Platinen mit im wesentlichen kreisförmiger oder gleichmäßiger
gekrümmter Kontur aus dem Bandstreifen abgetrennt werden.
7. Werkzeug zum Herstellen von mit Innenformen wie Ausdrückungen und/oder Abprägungen
und/oder Einsenkungen und/oder Aussparungen und/oder Durchsetzungen und/oder Bohrungen
und/oder Zapfenpressen versehene Beschläge aus Bandstreifen, insbesondere für Autositzkomponenten
o. dgl. durch kombinierte Umform- und Feinschneidvorgänge nach Anspruch 1, mit einem
Werkzeug zum Umformen und Feinschneiden, einem Werkzeug zum Verprägen des an den Außen-
und Innenkonturen beim Feinschneiden entstehenden Grates und einer Transfereinrichtung
zum Transport der Beschläge zwischen den Werkzeugen, dadurch gekennnzeichnet, dass das Werkzeug aus mindestens zwei Werkzeugmodulen (10, 11) gebildet ist, das jeweils ein kombiniertes Umform- und Feinschneidwerkzeug (FUW) und ein Zentrier- und Verprägewerkzeug (ZEW) umfasst, wobei die Werkzeugmodule (10;11) mindestens eine Transportrolle (20;21) tragen, und dass die Werkzeugmodule (10;11) so zueinander angeordnet sind, dass jeweils die Werkzeuge (FUW) der beiden Werkzeugmodule (10;11) den Bandstreifen (2) an in Vorschubrichtung (V) versetzt liegenden Stellen (B,C) gleichzeitig erfassen, wobei sich die Transportrollen (20;21) der Werkzeugmodule zu einer gemeinsamen Transporteinrichtung (22) für die Zuführung des Bandstreifens (2) ergänzen, und dass die Transfereinrichtungen (12;13) in zueinander gegenläufigen Transferrichtungen (T1, T2) seitlich von den Umform- und Feinschneidwerkzeugen (FUW) nach außen wegführend angeordnet sind.
8. Werkzeug zum Herstellen von mit Innenformen wie Ausdrückungen und/oder Abprägungen
und/oder Einsenkungen und/oder Aussparungen und/oder Durchsetzungen und/oder Bohrungen
und/oder Zapfenpressen versehene dreidimensionale Beschläge aus Bandstreifen, insbesondere
für Autositzkomponenten o. dgl. durch kombinierte Umform- und Feinschneidvorgänge
nach Anspruch 1, mit einem Werkzeug zum Umformen und Feinschneiden, einem Werkzeug
zum Verprägen des an den Außen- und Innenkonturen beim Feinschneiden entstehenden
Grates und einer Transfereinrichtung zum Transport der Beschläge zwischen den Werkzeugen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug aus einem Werkzeugmodul (10 oder 11) gebildet ist, das ein kombiniertes Umform- und Feinschneidwerkzeug (FUW) und ein Zentrier- und Verprägewerkzeug (ZEW) und eine aus mindestens zwei angetriebenen Transportrollen (20 oder 21) zusammengesetzte Transporteinrichtung (22) für die Zuführung des Bandstreifens (2) zu dem Umform- und Feinschneidwerkzeug (FUW) umfasst, und dass die Transfereinrichtung (T1 oder T2) im wesentlichen senkrecht zur Vorschubrichtung (V) des Bandstreifens (2) seitlich von dem Umform- und Feinschneidwerkzeug (FUW) nach außen wegführend angeordnet ist.
9. Werkzeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrier- und Verprägewerkzeug (ZEW) eine Zentrier- und Orientiereinrichtung (14) zum Zentrieren und Orientieren der im Umform- und Feinschneidwerkzeug (FUW) bearbeiteten Platine (8) umfasst, welches an der Außenkontur der Platine (8) zur Anlage kommt.
10. Werkzeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrier- und Orientiereinrichtung (14) Finger (15) aufweist, die an der Außenkotur (AK) der Platine (8) anliegend angeordnet sind, wenn die Platine (8) ihre Zentrierposition im Zentrier- und Verprägewerkzeug (ZEW) erreicht hat.
11. Werkzeug nach Anspruch 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Transfereinrichtung (12;13) zwischen Umform- und Feinscneidwerkzeug (FUW) und Zentrier- und Verprägewerkzeug (ZEW) einen entlang einer Welle (18) verfahrbaren Mitnehmer (16) zum Verbringen der im Umform- und Feinschneidwerkzeug (FUW) bearbeiteten Platine (8) zum Zentrier- und Verprägewerkzeug (ZEW) und zum Ausschleusen des einbaufähigen Gelenkbeschlags aus dem Werkzeugmodul (10;11) in eine Abführeinrichtung (19) aufweist.
1. Method for the production of three-dimensional attachments out of a flat strip by
forming and fine blanking operations, especially attachments provided with formed
parts inside such as projections and/or indentations and/or impressions and/or recesses
and/or sinks and/or holes and/or pivots, especially for car seat components or the
like, wherein the flat strip is fed into a tool, in the tool out of the flat strip
is stamped at least one plate with a substantially evenly curved outline, the plate
is processed into an attachment in multiple processing steps, at first by fine blanking,
in a following second step the developed burrs are flattened and then without finishing
the attachment is removed from the tool ready for mounting, characterized in that the forming of the plate is executed simultaneously with the fine blanking in the
first stage, wherein the plate is completely cut out of the flat strip and the position,
form and location of the inner forms created by the forming are aligned to the position
of the outer contour of the plate during complete cutting out and the plate before
flattening the burr, which developed at the inner and outer contours during cutting
out of the flat strip, in the second step is centered according to its outer contour
(AK) and simultaneously is oriented according to the location of the inner form (IK), which was formed into the plate, that the burr of the fine blanked surfaces can be
flattened directly in the tool.
2. Method according to claim 1, characterized in that at least two first process steps (stages) of two identically designed tools are executed
simultaneously at staggered places (B, C) in the feeding direction of the flat strip and the finished mountable hinge attachments
are removed from the second stage in two opposed to each other transfer directions
(T1, T2).
3. Method according to claim 1, characterized in that the first process step is executed at an axial place of the flat strip in feeding
direction (V) of the flat strip and the finished mountable hinge attachment is removed from the
second stage in a transfer direction (T1 or T2) substantially perpendicular to the feeding direction (V) of the flat strip.
4. Method according to claim 1, characterized in that the first and second stages are executed separately from each other, wherein the
stages are coupled by a transfer device.
5. Method according to claim 1, characterized in that the centering of the plate according to its outer contour (AK) is executed by centering and orienting devices evenly engaging its outer contour.
6. Method according to claim 1, characterized in that in the first stage plates with substantially circular or evenly curved contour are
cut out of the flat strip.
7. Tool for producing attachments provided with formed parts inside such as projections
and/or indentations and/or impressions and/or recesses and/or sinks and/or holes and/or
pivots especially for car seat components or the like of flat strips by combined forming
and fine blanking processes according to claim 1 with a tool for forming and fine
blanking, a tool for flattening the burr at the outer and inner contours developing
during fine blanking and a transfer device for transporting the attachments between
the tools, characterized in that the tool consists of at least two tool modules (10, 11) each including a combined forming and fine blanking tool (FUW) and a centering and flattening tool (ZEW), wherein the tool modules (10, 11) have at least one conveying roll (20, 21), and that the tool modules (10, 11) are aligned to each other in a way, that each of the tools (FUW) of both tool modules (10, 11) simultaneously take the flat strip (2) at respectively staggered places (B, C) in the feeding direction (V), wherein the conveying rolls (20, 21) of the tool modules together form a common transfer device (22) for feeding the flat strip (2) and that the transfer devices (12, 13) are arranged in opposite to each other transfer directions (T1, T2) leading to the outer side away from the forming and fine blanking tools FUW.
8. Tool for producing attachments provided with formed parts inside such as projections
and/or indentations and/or impressions and/or recesses and/or sinks and/or holes and/or
pivots especially for car seat components or the like of flat strips by combined forming
and fine blanking processes according to claim 1 with a tool for forming and fine
blanking, a tool for flattening the burr at the outer and inner contours developing
during fine blanking and a transfer device for transporting the attachments between
the tools, characterized in that the tool consists of a tool module (10 or 11), that includes a combined forming and fine blanking tool (FUW) and a centering and flattening tool (ZEW) and a consisting of at least two driven conveying rolls (20 or 21) transfer device (22) for feeding the flat strip (2) to the forming and fine blanking tool (FUW), and that the transfer direction (T1 or T2) is arranged substantially perpendicular to the feeding direction (V) of the flat strip (2) leading away from the forming and fine blanking device (FUW) to the outer side.
9. Tool according to claims 7 or 8, characterized in that the centering and flattening tool (ZEW) includes a centering and orienting device (14) for centering and orienting plate (8) after being processed in the forming and fine blanking tool (FUW), which engages the outer contour of plate (8).
10. Tool according to the claims 7 or 8, characterized in that the centering and orienting device (14) has fingers (15), which are arranged adjacent to the outer contour (AK) of the plate (8), when the plate (8) has reached its centered position in the centering and flattening tool (ZEW).
11. Tool according to claims 7 to 10, characterized in that the transfer device (12, 13) between forming and fine blanking tool (FUW) and centering and flattening tool (ZEW) has a movable along a shaft (18) tappet (16) for conveying plate (B) after being processed in the forming and fine blanking tool (FUW) to the centering and flattening tool (ZEW) and for letting the mountable hinge attachment out of the tool module (10, 11) into a removing device (19).
1. Procédé de fabrication de pièces tridimensionnelles produites par des opérations de
formage et de découpage avec précision à partir d'une bande droite, notamment de pièces
munies de formes intérieures, telles que pressage en relief et/ou estampages et/ou
enfoncements et/ou évidements et/ou passages et/ou alésages et/ou pressages à tenon,
notamment pour les composants de sièges de voiture ou similaires, dans lequel la bande
droite est amenée à un outil, dans lequel, outil au moins une platine, présentant
un contour extérieur curviligne essentiellement de manière régulière, est découpée
à partir de la bande droite, la platine est coupée avec précision en plusieurs phases
en une pièce dans une première phase de travail, la barbe résultant est estampée dans
une deuxième phase de travail suivante et la pièce prête au montage est enlevée de
l'outil sans retouche, caractérisé en ce que le formage de la platine est exécuté en même temps que le découpage avec précision
pendant la première phase, la platine étant complètement découpée dans la bande droite,
et la position, la forme et la disposition de la forme intérieure produite par le
formage étant ajustées selon la position du contour extérieur de la platine lors du
découpage complet, et en ce que pendant la deuxième étape, la platine est centrée, avant l'estampage de la barbe,
résultant du découpage avec précision, sur le contour extérieur et le contour intérieur,
selon son contour extérieur (AK) et en ce que la platine est orientée en même temps selon la position et la forme de la forme intérieure
(IK) formée dans la platine, de manière à ce que la barbe des surfaces de découpage
avec précision soit directement estampable dans l'outil.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux premières étapes de travail (phases) de deux outils réalisés de manière
identique sont exécutées simultanément à des endroits (B, C) de la bande droite, situés
de manière décalée l'un par rapport à l'autre dans la direction d'avance (V) de la
bande droite, et en ce que les pièces d'articulation prêtes au montage sont évacuées, à partir de la deuxième
phase, dans des directions de transfert (T1, T2) opposées l'une à l'autre.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première étape de travail est exécutée à un endroit situé au centre de la bande
droite dans la direction d'avance (V) de la bande droite, et en ce que la pièce d'articulation prête au montage est évacuée à partir de la deuxième phase
dans une direction de transfert (T1 ou T2) située essentiellement perpendiculairement
à la la direction d'avance (V) de la bande droite.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première et la deuxième phases sont exécutées indépendamment l'une de l'autre,
les phases étant couplées au moyen d'un dispositif de transfert.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le centrage de la platine est exécuté sur son contour extérieur (AK) au moyen de
dispositifs de centrage et d'orientation ayant prise régulièrement sur le contour
extérieur.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pendant la première phase, des platines ayant un contour essentiellement circulaire
ou un contour courbé de manière régulière sont coupées dans la bande droite.
7. Outil destiné à la fabrication de pièces à partir de bandes droites, munies de formes
intérieures, telles que pressages en relief et/ou estampages et/ou enfoncements et/ou
évidements et/ou passages et/ou alésages et/ou pressages à tenon, notamment pour les
composants de sièges de voiture ou similaires, par des opérations combinées de formage
et de découpage avec précision selon la revendication 1, comprenant un outil pour
le formage et le découpage avec précision, un outil pour l'estampage de la barbe résultant
du découpage avec précision sur les contours extérieur et intérieur et un dispositif
de transfert pour le transport des pièces entre les outils, caractérisé en ce que l'outil est formé d'au moins deux modules d'outil (10, 11), qui comprennent respectivement
un outil combiné de formage et de découpage avec précision (FUW) et un outil de centrage
et d'estampage (ZEW), les modules d'outil (10 ; 11) portant au moins un rouleau de
transport (20 ; 21), et en ce que les modules d'outil (10 ; 11) sont disposés l'un par rapport à l'autre de manière
à ce que respectivement les outils (FUW) des deux modules d'outil (10; 11) saisissent
simultanément la bande droite (2) à des endroits (B, C) situés en décalé dans la direction
d'avance (V), les rouleaux de transport (20 ; 21) des modules d'outil se complétant
en un dispositif de transport commun (22) pour l'amenée de la bande droite (2), et
en ce que les dispositifs de transfert (12 ; 13) sont disposés dans des directions de transfert
(T1, T2) opposées l'une à l'autre, sur le côté des outils de formage et de découpage
avec précision (FUW), en menant vers l'extérieur.
8. Outil destiné à la fabrication de pièces tridimensionnelles à partir de bandes droites,
munies de formes intérieures, telles que pressages en relief et/ou estampages et/ou
enfoncements et/ou évidements et/ou passages et/ou alésages et/ou pressages à tenon,
notamment pour les composants de sièges de voiture ou similaires, par des opérations
combinées de formage et de découpage avec précision selon la revendication 1, comprenant
un outil pour le formage et le découpage avec précision, un outil pour l'estampage
de la barbe résultant du découpage avec précision sur les contours extérieur et intérieur
et un dispositif de transfert pour le transport des pièces entre les outils, caractérisé en ce que l'outil est formé à partir d'un module d'outil (10 ou 11) qui comprend un outil combiné
de formage et de découpage avec précision (FUW) et un outil de centrage et d'estampage
(ZEW) et un dispositif de transport (22) composé d'au moins deux rouleaux de transport
entraînés (20 ou 21 ) pour l'amenée de la bande droite (2) vers l'outil de formage
et de découpage avec précision (FUW), et en ce que le dispositif de transfert (T1 ou T2) est disposé essentiellement perpendiculairement
à la la direction d'avance (V) de la bande droite (2), sur le côté de l'outil de formage
et de découpage avec précision (FUW), en menant vers l'extérieur.
9. Outil selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que l'outil de centrage et d'estampage (ZEW) comprend un dispositif de centrage et d'orientation
(14) pour le centrage et l'orientation de la platine (8) façonnée dans l'outil de
formage et de découpage avec précision (FUW), lequel outil vient s'appliquer sur le
contour extérieur de la platine (8).
10. Outil selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le dispositif de centrage et d'orientation (14) présente des doigts (15) qui sont
disposés de manière adjacente au contour extérieur (AK) de la platine (8) lorsque
la platine (8) a atteint sa position de centrage dans l'outil de centrage et d'estampage
(ZEW).
11. Outil selon les revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de transfert (12 ; 13) présente, entre l'outil de formage et de découpage
avec précision (FUW) et l'outil de centrage et d'estampage (ZEW), un entraîneur (16)
déplaçable le long d'un arbre (18) et destiné à amener la platine (8) façonnée dans
l'outil de formage et de découpage avec précision (FUW) vers l'outil de centrage et
d'estampage (ZEW) et à faire évacuer la pièce d'articulation prête au montage hors
du module d'outil (10, 11) dans un dispositif d'évacuation (19).