[0001] Die Erfindung betrifft eine Bürste zum Übertrag von flüssigen oder pastösen Medien,
insbesondere von dekorativen Kosmetika wie Mascara, mit einem aus Kunststoff bestehenden
stabförmigen Träger, der auf seiner Außenseite eine Vielzahl von aus Kunststoff bestehenden,
radial nach außen auskragenden Fingern aufweist, wobei jeder Finger in seinem unteren
Fußbereich über einen Fußquerschnitt an den Träger angeformt ist und sich zu seinem
oberen freien Ende verjüngt.
[0002] Eine entsprechende Bürste ist aus der
DE 101 02 219 A1 und der
EP 1 752 067 A1 bekannt und in verschiedenen Anwendungsgebieten einsetzbar. Im Folgenden soll beispielhaft
von dem Auftrag von Wimperntusche, sogenannter Mascara, ausgegangen werden. Die Erfindung
ist darauf jedoch nicht beschränkt und eine entsprechende Bürste kann zum Auftragen
anderer Kosmetika oder auch im pharmazeutisch-medizinischen Bereich als Applikator
für medizinische Produkte, als Abstrichbürste oder auch als Reinigungsbürste eingesetzt
werden. Darüber hinaus kann eine entsprechende Bürste dazu dienen, Klebstoffe, Farben
oder Schuhpflegemittel aufzutragen.
[0003] Eine Bürste bekannten Aufbaus besitzt einen stabförmigen Träger, der gerade oder
auch einsinnig gekrümmt ausgebildet sein kann. Der Träger weist einen Besatz aus einer
Vielzahl von radial nach außen auskragenden Fingern auf, wobei jeder Finger an seinem
unteren Fußbereich über einen Fußquerschnitt an den Träger einstückig angeformt ist.
Die Finger besitzen eine rotationssymmetrische Gestalt in Form eines Kreiskegels oder
eines Kreiskegelstumpfes, d.h. sie verjüngen sich zu ihrem äußeren freien Ende. Abseits
des Fingerbesatzes besitzt der Träger ein Griffteil oder kann an einem entsprechenden
Griffteil angebracht werden, an dem ein Benutzer die Bürste ergreifen und während
der Handhabung halten kann.
[0004] Wenn mit der Bürste ein flüssiges oder pastöses Medium, beispielsweise Mascara, aufgebracht
werden soll, befindet sich die Mascara in einem Vorratsbehälter, der eine Einführöffnung
aufweist, durch die die Bürste in den Vorratsbehälter eingeführt werden kann. Die
Einführöffnung ist durch einen flexiblen, lappenartigen Abstreifer überdeckt, der
dazu dienen soll, eine übermäßige Menge von anhaftender Mascara während des Herausziehens
der Bürste aus dem Vorratsbehälter abzustreifen. Nach dem Herausziehen der Bürste
aus dem Vorratsbehälter wird die Bürste in bekannter Weise mit den Augenwimpern in
kämmender Bewegung in Kontakt gebracht, wobei die Mascara auf die Augenwimpern übertragen
wird und gleichzeitig die Augenwimpern auch gekämmt werden.
[0005] Um eine gute Kämmwirkung zu erzielen und um einen ausreichenden Übertrag der Mascara
auf die Augenwimpern sicherzustellen, müssen die Finger der Bürste eine ausreichende
Biegesteifigkeit aufweisen, d.h. sie dürfen während der Kämm- und Auftragbewegung
nicht übermäßig ausweichen. Die dafür notwendige Biegesteifigkeit der Finger ist jedoch
so hoch, dass das Herausziehen der Bürste aus dem Vorratsbehälter und das dabei auftretende
Abstreifen überschüssiger Mascara erschwert ist. Wenn die Finger mit einer geringen
Biegesteifigkeit ausgebildet werden, lässt sich die Bürste zwar in einfacher Weise
in den Vorratsbehälter einführen und aus diesem herausziehen, jedoch ist ein guter
Auftrag der Mascara auf die Wimpern nicht mehr gegeben.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bürste der genannten Art zu schaffen,
bei der die Biegesteifigkeit der Finger an unterschiedliche Handhabungsvorgänge angepasst
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bürste mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass zumindest einige der Finger einen Fußquerschnitt
aufweisen, dessen Abmessung b
1 in einer 1. Richtung zumindest das 1,5-fache der Abmessung b
2 einer senkrecht dazu verlaufenden 2. Richtung ist, wobei die 1. Richtung in Umfangsrichtung
des stabförmigen Trägers und die 2. Richtung in Richtung der Längsachse L des stabförmigen
Trägers verläuft. Vorzugsweise liegt das Verhältnis V der Abmessungen (V=b
1/b
2) im Bereich von 1,5 bis 5,0 und insbesondere im Bereich von 2,0 bis 3,0.
[0008] Die Erfindung geht von der Grundüberlegung aus, dass bei Gebrauch der Bürste die
einzelnen Handhabungsvorgänge in der Regel Belastungen und Verformungen der Finger
in unterschiedlichen Richtungen mit sich bringen. Beim Herausziehen der Bürste aus
dem Vorratsbehälter werden die Finger in Längsrichtung des stabförmigen Trägers verformt,
um die Einführöffnung des Vorratsbehälters passieren zu können. Nachdem die Bürste
dem Vorratsbehälter entnommen ist, werden die Finger beim Auftragen der Mascara auf
die Wimpern senkrecht dazu, d.h. in Umfangsrichtung des stabförmigen Trägers verformt,
was noch verstärkt wird, wenn der Benutzer die Bürste beim Auftragen der Mascara dreht.
Bei der erfindungsgemäßen Bürste sind die Biegesteifigkeiten der Finger durch deren
Querschnittsgestaltung an die zu erwartenden und gewünschten Verformungen angepasst.
Die Finger weisen eine kegelige Grundform auf, jedoch ist die Grundfläche bzw. der
Fußquerschnitt, an dem der Finger an den Träger angeformt ist, nicht kreisförmig,
sondern in einer 1. Richtung um zumindest 50% größer als in einer dazu verlaufenden
2. Richtung. Wenn der Fußquerschnitt in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung eine
elliptische Form besitzt, verläuft die längere Hauptachse in der 1. Richtung und die
kürzere Hauptachse senkrecht dazu in der 2. Richtung.
[0009] Ausgehend von dem stark rotationsasymmetrischen Fußquerschnitt verjüngt sich der
Finger zu seinem oberen freien Ende, wobei die Konizität, d.h. eine Schrägstellung
der Mantelfläche, auf allen Seiten des Fingers oder auch nur auf einigen Seiten des
Fingers gegeben sein kann.
[0010] Aufgrund der wesentlich größeren Abmessungen des Fußquerschnittes in der 1. Richtung
als in der 2. Richtung besitzt der Finger für Belastungen in der 1. Richtung eine
wesentlich höhere Biegesteifigkeit. Zur Aufbringung eines Mediums, beispielsweise
Mascara, ist es sinnvoll, dass die 1. Richtung in Umfangsrichtung des stabförmigen
Trägers verläuft, damit die Bürste beim Vorgang des Auftragens z.B. der Mascara auf
die Wimpern nicht übermäßig ausweicht. Die gleichen Vorteile sind auch bei einer Bürste
gegeben, die zur Probennahme beispielsweise vom Speichel im Mundraum eingesetzt wird.
[0011] In der 2. Richtung, die in Richtung der Längsachse des stabförmigen Trägers verläuft,
sind die Abmessungen des Fußquerschnitts wesentlich kleiner als in der 1. Richtung.
Diese Ausgestaltung verleiht den Fingern in diese 2. Richtung eine wesentlich geringere
Biegesteifigkeit, was insbesondere vorteilhaft ist, wenn die Bürste in den Vorratsbehälter
eingeführt oder aus diesem herausgezogen wird.
[0012] Die Konizität des Fingers kann erreicht werden, indem seine Mantelfläche auf allen
vier Seiten gegenüber einer vertikalen Ebene nach innen geneigt ist, vorzugsweise
ist die Konizität nur auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Mantelfläche des Fingers
gegeben, während die beiden anderen, ebenfalls gegenüberliegenden Seiten keine oder
eine nur sehr geringe Konizität aufweisen. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, dass die in die 2. Richtung weisenden Seiten des Fingers keine oder
eine nur sehr geringe Konizität mit einem Konuswinkel im Bereich von 0° bis 2° aufweisen.
Somit können diese Seiten vom Fußquerschnitt bis zur Spitze des Fingers entweder parallel
verlaufen (Konuswinkel=0°) oder eine aus herstellungstechnischen Gründen sinnvolle
sehr geringe Konizität besitzen (Konuswinkel ≤ 2°).
[0013] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die in die 1. Richtung
weisenden Seiten des Fingers eine Konizität mit einem Konuswinkel im Bereich von 10°
bis 30° aufweisen.
[0014] Die Finger einerseits und der Träger andererseits können aus unterschiedlichen Kunststoffen
bestehen und in einem 2-Komponenten-Spritzgußverfahren hergestellt werden. In bevorzugter
Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass die Finger und der Träger
aus dem gleichen Kunststoff bestehen und in einem einzigen Spritzgußvorgang hergestellt
werden.
[0015] Die Anzahl der Finger deren Anordnung auf dem Träger ist insbesondere aus der
DE 101 02 219 A1 an sich bekannt, weshalb an dieser Stelle zwecks Vermeidung von Wiederholungen darauf
verwiesen werden soll. Auch bei der erfindungsgemäßen Bürste kann vorgesehen sein,
dass mehrere über den Umfang des Trägers verteilte Finger einen Fingerkranz bilden
und dass in Längsrichtung des Trägers eine Vielzahl von Fingergrenzen mit jeweils
gleicher Fingeranzahl hintereinander angeordnet ist. Die Anzahl der Finger pro Fingerkranz
kann z.B. 8 bis 16 betragen, wobei vorzugsweise 14 bis 30 und insbesondere 20 bis
27 Fingerkränze in Axialrichtung des Trägers hintereinander liegen. Die Länge der
Finger sollte 1,5mm bis 3,0mm betragen und die Finger sollten in ihrem Fußbereich
einen gegenseitigen Abstand von 0,2mm bis 0,5mm aufweisen. Die Anzahl der Fingerkränze,
die Anzahl der Finger pro Fingerkranz und die gegenseitige Anordnung der Finger und
der Fingerkränze können je nach Anwendungsfall entsprechend gewählt und angepasst
sein.
[0016] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Bürste,
- Fig. 2
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht des vorderen Endes des Fingerbesatzes,
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf einen Finger,
- Fig. 4
- den Schnitt IV-IV in Figur 3,
- Fig. 5
- den Schnitt V-V in Figur 3,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Bürste,
- Fig. 7
- die Vorderansicht VII der Bürste gemäß Figur 6 und
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch die Bürste.
[0017] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Bürste 10 mit einem stabförmigen, geraden Träger
11, der auf seiner Außenseite einen Besatz 12 aus einer Vielzahl von sich radial vom
stabförmigen Träger 11 nach außen erstreckenden Fingern 14 trägt, wobei die Finger
14 über den Umfang des stabförmigen Trägers 11 gleichmäßig verteilt sind. Mit einem
hinteren, dem Besatz 12 abgewandten Ende 11a ist der stabförmige Träger 11 mit einer
Aufnahmehülse 17 eines Griffteils 13 verbunden.
[0018] Wie Figur 2 zeigt, besitzt jeder Finger eine konische Gestalt, wobei die Grundfläche
bzw. ein Fußquerschnitt 16 (s. Figuren 4 und 5), mit dem der Finger 14 an den Träger
11 angeformt ist, eine stark rotationsasymmetrische Form besitzt, wie im Folgenden
anhand der Figuren 3 bis 5 im Einzelnen erläutert wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
besitzt der Fußquerschnitt 16 eine elliptische Form (s. Figur 3) mit einer längeren
Hauptachse b
1 und einer senkrecht dazu verlaufenden kürzeren Hauptachse b
2, wobei die längere Hauptachse b
1 etwa 2,5-mal länger als die kürzere Hauptachse b
2 ist. Die beiden Seiten 14a und 14b des Fingers 14, die in Richtung der kürzeren Hauptachse
weisen und im Fußquerschnitt 16 den Abstand b
2 aufweisen, verlaufen im wesentlichen parallel zueinander (s. Figur 5), d.h. sie besitzen
keine Konizität. Alternativ kann diesen beiden Seiten eine sehr geringe Konizität
mit einem Konuswinkel von 0° bis 2° gegeben werden, um das Entformen der Finger nach
dem Spritzgießen zu erleichtern.
[0019] Die beiden anderen Seiten 14c und 14d des Fingers 14, die in Richtung der längeren
Hauptachse b
1 weisen und im Fußquerschnitt 16 den gegenseitigen Abstand b
1 aufweisen, besitzen eine Konizität mit einem Konuswinkel α (s. Figur 4) gegenüber
einer Vertikalen von ca. 10°, wobei der Querschnitt des Fingers 14 im Bereich seines
oberen freien Endes zumindest annähernd ein Kreis ist.
[0020] Die Finger sind in einer speziellen Ausrichtung auf dem Träger 11 angebracht. Wie
insbesondere Figur 2 zeigt, sind die Finger 14 so ausgerichtet, dass die kürzere Hauptachse
des Fußquerschnitts 16 in Längsrichtung L des stabförmigen Trägers 11 verläuft, während
die längere Hauptachse des Fußquerschnitts 16 sich in Umfangsrichtung des stabförmigen
Trägers 16 erstreckt. Dies führt dazu, dass die Finger 14 eine relativ geringe Biegesteifigkeit
für Belastungen aufweisen, die in Richtung der Längsachse L des stabförmigen Trägers
11 auf sie einwirkt, wie es beispielsweise beim Einführen und Herausziehen aus einem
Vorratsbehälter der Fall ist. Hingegen besitzen die Finger 14 eine relativ große Biegesteifigkeit,
wenn mit der Bürste zur Erzielung einer Kämmbewegung gedreht wird, d.h. eine Bewegung
senkrecht zur Längsachse L ausgeführt wird.
[0021] Wie Figur 6 zeigt, besitzt die Bürste 10 auf dem stabförmigen Träger 11 eine Vielzahl
von Fingerkränzen K1, K2, K3..., die in Längsrichtung des Trägers 11 mit gleichem
Abstand hintereinanderliegend angeordnet sind. Jeder Fingerkranz umfasst beispielsweise
10 Finger 14 (siehe Figur 7), die jeweils in einer sich senkrecht zur Längsachse L
des Trägers 11 erstreckenden Ebene liegen und unter gleichem Winkelabstand über den
Umfang des Trägers gleich verteilt sind. Die Anzahl der Fingerkränze, die Anzahl der
Finger pro Fingerkranz und die gegenseitige Anordnung der Finger und der Fingerkränze
sind je nach Anwendungsfall unterschiedlich und entsprechend angepassst.
[0022] Figur 8 zeigt einen Längsschnitt durch die Bürste, aus dem ersichtlich ist, dass
der Träger 11 und die Finger 14 aus dem gleichen Kunststoffmaterial bestehen und ein
einstückiges, monolithisches Bauteil bilden, das in einem üblichen Spritzgussverfahren
hergestellt wird. Das Griffteil wird vorzugsweise als separates Bauteil ausgebildet
und dann mit dem Träger verbunden, was durch eine Rastung, Klebung oder thermische
Schweißung erfolgen kann.
1. Bürste zum Übertrag von flüssigen oder pastösen Medien, insbesondere von dekorativen
Kosmetika wie Mascara, mit einem aus Kunststoff bestehenden stabförmigen Träger (11),
der auf seiner Außenseite eine Vielzahl von aus Kunststoff bestehenden, radial nach
außen auskragenden Fingern (14) aufweist, wobei jeder Finger (14) in seinem unteren
Fußbereich über einen Fußquerschnitt (16) an den Träger (11) angeformt ist und sich
zu seinem oberen freien Ende verjüngt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Finger (14) einen Fußquerschnitt (16) aufweisen, dessen Abmessung
b1 in einer 1. Richtung zumindest das 1,5-fache der Abmessung b2 in einer senkrecht dazu verlaufenden 2. Richtung ist, wobei die 1. Richtung in Umfangsrichtung
des stabförigen Trägers (11) und die 2. Richtung in Richtung der Längsachse L des
stabförmigen Trägers (11) verläuft.
2. Bürste nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis V der Abmessungen (V=b1/b2) im Bereich von 1,5 bis 5,0 liegt.
3. Bürste nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis V der Abmessungen (V=b1/b2) im Bereich von 2,0 bis 3,0 liegt.
4. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußquerschnitt (16) eine elliptische Form aufweist.
5. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in die 2. Richtung weisenden Seiten (14a, 14b) des Fingers (14) keine oder eine
sehr geringe Konizität mit einem Konuswinkel im Bereich von 0° bis 2° aufweisen.
6. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in die 1. Richtung weisenden Seiten (14c, 14d) des Fingers (14) eine Konizität
mit einem Konuswinkel in Bereich von 10° bis 30° aufweisen.
7. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (11) und die Finger (14) aus dem gleichen Kunststoff-Material bestehen.
8. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere über den Umfang des Trägers (11) verteilte Finger (14) einen Fingerkranz
(K1, K2...) bilden und dass in Längsrichtung des Trägers eine Vielzahl von Fingerkränzen
mit jeweils gleicher Fingerzahl hintereinander angeordnet ist.