[0001] Die Erfindung betrifft einen Karteikasten gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Karteikästen, insbesondere für Karteikarten kleinerer Formate wie DIN A7 oder DIN
A8 finden eine breite Anwendung als Lernhilfen. Sie eignen sich besonders zum Auswendiglernen
von Lernstoff wie beispielsweise Vokabeln, geschichtlichen Daten und ähnlichem in
der Schule. Dabei wird jede Karteikarte mit einer zu lernenden Information versehen.
Beim Lernen werden einzelne Karteikarten entnommen und die auf ihr enthaltene Information
wird abgefragt. Wenn der Schüler die richtige Antwort weiß, wird die Karte weiter
hinten im Karteikasten einsortiert, wenn der Schüler die Antwort nicht weiß, weiter
vorne. So werden die Karteikarten stets nach ihrer Wichtigkeit geordnet, wobei Karten,
deren Lernstoff dringend wiederholt werden muss, weiter vorne einsortiert sind, als
Karten, deren Lernstoff der Schüler bereits sicher beherrscht.
[0003] Bekannte Karteikästen dieser Art bestehen aus einer Box, die ein Unterteil zur Aufnahme
der Karteikarten sowie einen das Unterteil nach oben abschließenden Deckel aufweist,
der die Karteikarten am Herausfallen hindert. Zum Öffnen der Box wird der Deckel um
eine Schwenkachse um 180° gegenüber dem Unterteil verschwenkt und anschließend unter
das Unterteil geschoben. Diese Boxen haben den Nachteil, dass sie entweder nur wenige
Karteikarten aufnehmen können, oder aber groß und unhandlich sind. Letzteres ist besonders
dann nachteilig, wenn die Box von einem Schüler täglich in der Schultasche transportiert
werden muss.
[0004] Aus der
EP 0 076 352 A2 ist eine Box für Disketten bekannt, die mit weiteren identischen Boxen lösbar verbunden
werden kann.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Karteikasten bzw. eine Box der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass er bzw. sie flexibler zu handhaben ist.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Karteikasten mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0007] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass der Karteikasten im Bedarfsfall in
zwei unabhängige Boxen getrennt werden kann. Eine Box, die zweckmäßig den noch zu
lernenden Lernstoff enthält, kann dann leichter in einer Schultasche mitgeführt werden,
während die andere Box, die zweckmäßig den bereits beherrschten Lernstoff enthält,
zuhause gelassen werden kann. Indem der Deckel der erfindungsgemäßen Box zuerst gegenüber
dem Unterteil verschoben und dann verschwenkt wird, ist es nicht nur möglich, ihn
wie bei bekannten Boxen Platz sparend unter dem Unterteil zu positionieren, sondern
auch, bei nur teilweisem Verschwenken, ihn bezüglich des Unterteils in eine Position
zu bringen, in der er als Stütze wirkt, um das Unterteil beispielsweise auf einer
Tischplatte schräg aufzustellen.
[0008] Die beiden Boxen des Karteikastens weisen zweckmäßig jeweils einen Boden, eine Vorderwand,
eine Rückwand und Seitenwände auf, wobei die Seitenwände der einen Box mit den Seitenwänden
der anderen Box fluchten. Im zusammengesetzten Zustand des Karteikastens wirkt dieser
optisch so, als bestünde er lediglich aus einer Box. Die Boxen sind unterschiedlich
lang. Im fortgeschrittenen Lemstadium muss dann nur die kürzere Box, die den aktuellen
Lernstoff enthält, in der Schultasche mitgeführt werden, während die längere Box mit
dem Grossteil der Karteikarten zuhause verbleiben kann.
[0009] Eine erste der beiden Boxen weist an ihrer Rückwand Haken zum Einhängen in Öffnungen
an der Vorderwand der zweiten der beiden Boxen auf. Dadurch sind die beiden Boxen
leicht miteinander verbindbar. Zweckmäßig weist die erste Box an ihrer Rückwand einen
vorstehenden Rasthaken zum Hintergreifen einer Einbuchtung in der Vorderwand der zweiten
Box auf. Dadurch entsteht eine Rastverbindung, durch die die beiden Boxen fest und
dennoch lösbar miteinander verbunden sind. Dabei wird bevorzugt, dass die zweite Box
an ihrer Unterseite eine Eingriffsöffnung aufweist, über die die Vorderwand im Bereich
der Einbuchtung zum Lösen der Rastverbindung elastisch verformbar ist. Es sei hier
noch angemerkt, dass die Haken und/oder der Rasthaken alternativ auch an der Vorderwand
der zweiten Box angeordnet sein können. In diesem Fall sind die Öffnungen bzw. die
Einbuchtung in der Rückwand der ersten Box angeordnet. Die Rückwand der ersten Box
ist zweckmäßig im gleichen Winkel gegen deren Boden geneigt wie die Vorderwand der
zweiten Box gegen deren Boden. Dadurch können beide Wände mit ihren Außenflächen flächig
aneinander angelegt werden.
[0010] Der Deckel der erfindungsgemäßen Box ist zweckmäßig gegenüber dem Unterteil um eine
durch die in den Rastpositionen befindlichen Nocken verlaufende Achse verschwenkbar.
Vorzugsweise ist der Deckel gegenüber dem Unterteil bis zu einer Gebrauchs-Stellung
unter das Unterteil verschwenkbar, in der der Boden zwischen den Seitenschürzen aufgenommen
ist. Dadurch ist der Deckel in der Gebrauchs-Stellung Platz sparend weggeklappt. Die
Seitenschürzen weisen an ihren Innenseiten zweckmäßig Rastmittel zum Einrasten in
die Führungskulissen in der Geschlossen-Stellung und in der Gebrauchs-Stellung auf.
Dies ermöglicht zum einen ein festes Verschließen der Box in der Geschlossen-Stellung
und zum anderen ein zuverlässiges Festlegen des Deckels unter dem Unterteil in der
Gebrauchs-Stellung. Die Nocken und/oder die Rastmittel sind zweckmäßig einstückig
an die Seitenschürzen angeformt. Dies erleichtert die Herstellung, da der Deckel mit
angeformten Nocken und/oder Rastmitteln einstückig beispielsweise als Spritzgussteil
aus Kunststoff herstellbar ist.
[0011] Die Vorderwand der Box weist zweckmäßig ein Griffloch auf. Dies erleichtert eine
Entnahme der Box beispielsweise aus einem Regal, indem mit einem Finger in das Griffloch
eingegriffen wird. Zur Kennzeichnung des Inhalts ist an der Vorderwand zweckmäßig
ein Bezeichnungsschild angebracht. Es wird bevorzugt, dass die Außenflächen der Vorderwand
und der Rückwand schräg zum Boden verlaufen, vorzugsweise im selben Winkel. Dies ist
deshalb Platz sparend und daher vorteilhaft, da die Karteikarten in der Regel schräg
zum Boden eingestellt werden, damit man sie besser lesen kann. Demgegenüber wird bevorzugt,
dass die Innenfläche der Vorderwand im Wesentlichen senkrecht zum Boden verläuft.
Sie bildet dadurch einen Anschlag für die vorderste Karteikarte.
[0012] Der Boden weist zweckmäßig Befestigungsmittel zum Befestigen von zwischen den Seitenwänden
verlaufenden Trennwänden auf. Die Trennwände erlauben eine feinere Unterteilung der
Box beispielsweise nach Sachgebieten oder anderen Lernstoffkategorien. Der Boden weist
vorteilhaft ein Lochraster auf, wobei die Trennwände Rastnasen zum Einrasten in die
Löcher aufweisen. Die Trennwände können so flexibel an unterschiedlichen Stellen im
Unterteil eingesetzt werden. Dadurch ist die Zahl der Unterteilungen im Unterteil
variabel.
[0013] Die Trennwände weisen an den an die Seitenwände angrenzenden Seiten vorzugsweise
nach oben stehende Stützlaschen auf, auf denen der Deckel in der Geschlossen-Stellung
aufliegt. Dadurch werden die Trennwände in der Geschlossen-Stellung durch den Deckel
niedergehalten und können sich nicht bewegen. Des Weiteren weisen die Vorderwand,
die Rückwand und die Seitenwände jeweils in den Eckbereichen nach oben stehende Abstützlaschen
zum Abstützen des Deckels in der Geschlossen-Stellung auf. Dadurch liegt der Deckel
nur punktuell auf dem Unterteil auf. Dies hat den Vorteil, dass größere Fertigungstoleranzen
ermöglicht werden.
[0014] Vorteilhaft verlaufen die Führungskulissen von ihrem der Endanschlagsposition gegenüberliegenden
Ende aus zumindest über einen Teil ihrer Länge schräg nach oben. Dadurch wird der
Deckel beim Öffnen der Box von den Stützlaschen und/oder von den Abstützlaschen abgehoben.
[0015] Idealerweise werden zwei erfindungsgemäße Boxen lösbar miteinander zu einem erfindungsgemäßen
Karteikasten verbunden. Dabei wird bevorzugt, dass die Deckel der beiden Boxen aus
der Geschlossen-Stellung voneinander weg in die Offen-Stellung verschiebbar sind.
Dadurch kollidieren sie beim Öffnen und Schließen nicht. Ein besonders ansprechendes
Design erhält der Karteikasten, wenn die Deckel in der Geschlossen-Stellung und/oder
in der Gebrauchs-Stellung miteinander fluchtend angeordnet sind.
[0016] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1a, 1b, 1c, 1d
- Ansichten eines Karteikastens in der Geschlossen-Stellung von hinten, von der Seite,
von vorne und von oben;
- Fig. 2a, 2b, 2c, 2d
- Ansichten eines Karteikastens in der Gebrauchs-Stellung von hinten, von der Seite,
von vorne und von oben;
- Fig. 3
- eine erste Box mit vom Unterteil abgehobenem Deckel; und
- Fig. 4
- eine zweite Box mit vom Unterteil abgehobenem Deckel.
[0017] Ein in den Fig. 1a bis 2d gezeigter Karteikasten 10 weist eine erste Box 12 sowie
eine zweite Box 14 auf, die der Aufnahme von Karteikarten dienen. Jede der Boxen 12,
14 (Fig. 3 und 4) weist ein Unterteil 16 auf, das einen Boden 18, eine Vorderwand
20, eine Rückwand 22 und zwei zueinander parallele Seitenwände 24 aufweist. Diese
bilden einen nach oben offenen Behälter, in den Karteikarten auf einer Kante stehend
und aneinander anlehnend eingestellt werden. Diese stehen dann in einer von der Vorderwand
20 zur Rückwand 22 weisenden Kastenlängsrichtung hintereinander und liegen mit ihren
Flächen aneinander an. Das Innere des Unterteils 16 ist durch Trennwände 26 in mehrere
Teilbereiche unterteilt. Die Trennwände 26 sind mittels Rastnasen in im Boden 18 befindliche
Löcher 28 eines Lochrasters lösbar eingesetzt und verrastet. Die Außenflächen der
Vorderwand 20 sowie der Rückwand 22 sind im gleichen Winkel schräg zum Boden 18 angeordnet,
so dass das Unterteil in seinen Umrissen die Form eines Parallelepipeds aufweist.
[0018] Jede der beiden Boxen 12, 14 weist außerdem einen Deckel 30 auf, der in einer in
Fig. 1a bis Fig. 1d gezeigten Geschlossen-Stellung die Öffnung an der Oberseite des
Unterteils 16 überdeckt. Der Deckel 30 weist zudem zwei zueinander parallel verlaufende
und sich nach unten erstreckende Seitenschürzen 32 auf, die in der Geschlossen-Stellung
die Seitenwände 24 seitlich teilweise überdecken. An den einander zugewandten Innenseiten
der Seitenschürzen 32 sind jeweils ein Nocken 34 sowie Rastmittel 36 angeformt. Der
Deckel 30 mit den Seitenschürzen 32, den Nocken 34 und den Rastmitteln 36 ist dabei
einstückig als Spritzgussteil aus Kunststoff hergestellt. Die Seitenwände 24 weisen
an ihren Außenseiten jeweils eine sich in Längsrichtung der Box 12, 14 erstreckende
Führungskulisse 38 zur Aufnahme der Nocken 34 auf. Innerhalb der Führungskulissen
38 ist der Nocken 34 zwischen einer Begrenzung 40 auf der einen Seite und einer Ausbuchtung
42 auf der anderen Seite verschiebbar, wobei letztere eine Endanschlagsposition für
den Nocken 34 festlegt, in die er einrastet, wenn der Deckel 30 das Unterteil freigibt.
In der Geschlossen-Stellung liegt der Nocken 34 an der Begrenzung 40 an. Des Weiteren
sind die Rastmittel 36 in der Geschlossen-Stellung in die Führungskulissen 38 eingerastet.
[0019] Wenn sich der Nocken 34 in der durch die Ausbuchtung 42 festgelegten Endanschlagsposition
befindet und die Box 12, 14 dadurch in einer Offen-Stellung ist, kann der Deckel 30
gegenüber dem Unterteil 16 um eine durch die Nocken 34 verlaufende Schwenkachse verschwenkt
werden. Dabei ist es zum einen möglich, den Deckel 30 gegenüber dem Unterteil 16 um
etwa 90° zu verschwenken, so dass sein nach unten abstehendes Ende eine Stütze zum
schrägen Aufstellen der Box 12, 14 bildet. Um die Box 12, 14 im geöffneten Zustand
Platz sparend auf einem Schreibtisch aufstellen zu können, kann der Deckel 30 bis
zu einer Gebrauchs-Stellung verschwenkt werden, in der der Boden 18 zwischen den Seitenschürzen
32 aufgenommen ist. Die Oberfläche des Deckels 30 bildet dann eine Aufstellfläche
für die Box 12, 14.
[0020] Die Vorderwand 20, die Rückwand 22 und die Seitenwände 24 weisen in ihren Eckbereichen
nach oben stehende Abstützlaschen 44 auf, auf denen der Deckel 30 in der Geschlossen-Stellung
aufliegt. Des Weiteren weisen die Trennwände 26 an ihren den Seitenwänden 24 zugewandten
Seiten nach oben abstehende Stützlaschen 46 auf, auf denen der Deckel 30 in der Geschlossen-Stellung
aufliegt und die Trennwände 26 in einer Position schräg zum Boden 18 fixiert. Die
Führungskulissen 38 verlaufen von der Begrenzung 40 ausgehend über einen Teil ihrer
Länge schräg nach oben, so dass der Deckel 30 beim Öffnen zunächst von den Abstützlaschen
44 und den Stützlaschen 46 abgehoben wird. An ihrer Vorderwand 20 weisen die Boxen
12, 14 jeweils ein Griffloch 48 auf, durch das der Benutzer mit einem Finger eingreifen
und die Box 12, 14 beispielsweise aus einem Regel ziehen kann. Oberhalb des Grifflochs
48 ist eine freie Fläche 50 angeordnet, an der ein Bezeichnungsschild angebracht werden
kann.
[0021] Die Boxen 12, 14 werden auf einfache Weise zum Karteikasten 10 zusammengesetzt. Hierzu
weist die erste Box 12 an der Außenfläche ihrer Rückwand 22 (Fig. 3) vier Haken 52
auf, die in vier entsprechende Öffnungen 54 in der Außenfläche der Vorderwand 20 der
zweiten Box 14 (Fig. 4) eingehängt werden. Zusätzlich ist die Rückwand 22 der ersten
Box 12 mit einem Rasthaken 56 versehen, der beim Zusammensetzen der beiden Boxen 12,
14 eine Einbuchtung 58 an der Vorderwand 20 der zweiten Box 14 hintergreift. An der
Unterseite der zweiten Box 14 ist eine Eingriffsöffnung 60 angeordnet, in die der
Benutzer mit einem Finger eingreifen und die Vorderwand 20 zum Lösen der Rastverbindung
elastisch verformen kann. Die Haken 52 und der Rasthaken 56 sowie die Öffnungen 54
und die Einbuchtung 58 sind geometrisch so aufeinander abgestimmt, dass beim Einrasten
des Rasthakens 56 in der Einbuchtung 58 die Haken 52 geringfügig elastisch verformt
werden. Bei einer Verformung der Vorderwand 20 der zweiten Box 14 durch Eingreifen
in die Eingriffsöffnung 60 und Lösen der Rastverbindung schnappt die erste Box 12
leicht nach oben, so dass sie von der zweiten Box 14 auf einfache Weise getrennt werden
kann.
[0022] Die erste Box 12 ist kürzer als die zweite Box 14. Sie dient als mobile Box, die
beispielsweise in einer Schultasche oder Aktenmappe transportiert wird, während die
stationäre zweite Box 14 auf einem Schreibtisch oder einem Arbeitsplatz verbleibt.
In der Geschlossen-Stellung fluchten nicht nur die Seitenwände 24 der beiden Boxen
12, 14 miteinander, sondern auch die Deckel 30 sowohl an ihren Oberseiten als auch
an den Seitenschürzen 32. Beim Öffnen der Boxen 12, 14 bzw. des Karteikastens 10 werden
die Deckel 30 der beiden Boxen voneinander wegbewegt. Der Deckel 30 der ersten Box
12 wird nach vorne geschoben, während der Deckel 30 der zweiten Box 14 nach hinten
geschoben wird. Wenn beide Deckel 30 in die Gebrauchs-Stellung gebracht sind, fluchten
ihre Außenflächen wiederum miteinander, wie in Fig. 2b dargestellt.
[0023] Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung betrifft einen Karteikasten
für Karteikarten, welche in einer Kastenlängsrichtung hintereinander mit ihren Flächen
aneinander anlehnend aufstellbar sind. Erfindungsgemäß weist der Karteikasten 10 zwei
in Kastenlängsrichtung aneinander gereihte, lösbar miteinander verbundene Boxen 12,
14 zur Aufnahme der Karteikarten auf.
1. Karteikasten für Karteikarten, welche in einer Kastenlängsrichtung hintereinander
mit ihren Flächen aneinander anlehnend aufstellbar sind, mit zwei in Kastenlängsrichtung
aneinandergereihten, lösbar miteinander verbundenen Boxen (12, 14) zur Aufnahme der
Karteikarten, dadurch gekennzeichnet, dass die Boxen (12, 14) unterschiedlich lang sind und dass eine erste der beiden Boxen
(12) an ihrer Rückwand (22) Haken (52) zum Einhängen in Öffnungen (54) an der Vorderwand
(20) der zweiten der beiden Boxen (14) aufweist.
2. Karteikasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Boxen (12, 14) jeweils einen Boden (18), eine Vorderwand (20), eine Rückwand
(22) und Seitenwände (24) aufweisen, wobei die Seitenwände (24) der einen Box (12)
mit den Seitenwänden (24) der anderen Box (14) fluchten.
3. Karteikasten nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Box (12) an ihrer Rückwand (22) einen vorstehenden Rasthaken (56) zum Hintergreifen
einer Einbuchtung (58) in der Vorderwand (20) der zweiten Box (14) aufweist.
4. Karteikasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Box (14) an ihrer Unterseite (16) eine Eingriffsöffnung (60) aufweist,
über die die Vorderwand (20) im Bereich der Einbuchtung (58) zum Lösen der Rastverbindung
elastisch verformbar ist.
5. Karteikasten nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (22) der ersten Box (12) im gleichen Winkel gegen deren Boden (18) geneigt
ist wie die Vorderwand (20) der zweiten Box (14) gegen deren Boden (18).
1. File case for file cards which can be positioned upright and behind one another in
a longitudinal direction of the case with their surfaces resting against one another,
comprising two detachably interconnected boxes (12, 14) arranged in a row in the longitudinal
direction of the case that are intended for holding the file cards, characterized in that the boxes (12, 14) have different lengths and in that a first (12) of the two boxes is provided on its rear wall (22) with hooks (52) for
hanging into openings (54) in the front wall (20) of the second (14) of the two boxes.
2. File case according to Claim 1, characterized in that the two boxes (12, 14) each have a base (18), a front wall (20), a rear wall (22)
and side walls (24), wherein the side walls (24) of one box (12) are in alignment
with the side walls (24) of the other box (14).
3. A file case according to either of the preceding claims, characterized in that the first box (12) is provided on its rear wall (22) with a projecting latching hook
(56) for engaging behind an indentation (58) in the front wall (20) of the second
box (14).
4. File case according to Claim 3, characterized in that the second box (14) is provided on its underside (16) with an engagement opening
(60) via which the front wall (20) is elastically deformable in the region of the
indentation (58) in order to release the latching connection.
5. File case according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the rear wall (22) of the first box (12) is inclined with respect to its base (18)
at the same angle as the front wall (20) of the second box (14) is inclined with respect
to its base (18).
1. Caisse de fichier pour des cartes de fichier qui peuvent être disposées les unes derrière
les autres en appui les unes contre les autres par leurs faces, comprenant deux boîtes
(12, 14) pour recevoir les cartes de fichier, connectées de manière séparable l'une
à l'autre et rangées l'une derrière l'autre dans la direction longitudinale de la
caisse, caractérisée en ce que les boîtes (12, 14) sont de longueur différente et en ce qu'une première des deux boîtes (12) présente sur sa paroi arrière (22) des crochets
(52) à accrocher dans des ouvertures (54) sur la paroi avant (20) de la deuxième des
deux boîtes (14).
2. Caisse de fichier selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux boîtes (12, 14) présentent chacune un fond (18), une paroi avant (20), une
paroi arrière (22) et des parois latérales (24), les parois latérales (24) d'une boîte
(12) étant en affleurement avec les parois latérales (24) de l'autre boîte (14).
3. Caisse de fichier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la première boîte (12) présente sur sa paroi arrière (22) un crochet d'encliquetage
saillant (56) pour venir en prise par l'arrière avec un renfoncement (58) dans la
paroi avant (20) de la deuxième boîte (14).
4. Caisse de fichier selon la revendication 3, caractérisée en ce que la deuxième boîte (14) présente sur son côté inférieur (16) une ouverture d'engagement
(60) par le biais de laquelle la paroi avant (20) peut être déformée élastiquement
dans la région du renfoncement (58) pour desserrer la connexion par encliquetage.
5. Caisse de fichier selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que la paroi arrière (22) de la première boîte (12) est inclinée suivant le même angle
par rapport à son fond (18) que la paroi avant (20) de la deuxième boîte (14) par
rapport à son fond (18).