[0001] Die Erfindung betrifft ein Modul, insbesondere ein Tuftingmodul, mit einem Grundkörper,
in dem mehrere Werkzeuge einer Art, beispielsweise Nadeln, Schlingengreifer, Rietfinger
oder Messer jeweils an einem hinteren Ende befestigt sind und der eine Länge besitzt,
die einem Mehrfachen des Mittenabstands der am Grundkörper befestigten Werkzeuge entspricht.
Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Moduls. Die
Nadeln können in jeglicher Art ausgebildet sein und anstelle von Messern sind auch
andere Metall- bzw. Stahlwerkzeuge denkbar.
[0002] Ein Modul dieser Art ist im Stand der Technik beispielsweise durch die
EP-A-0 446 215 bekannt geworden. Dieses besitzt einen Grundkörper, in den die Kolben von parallel
und äquidistant angeordneten Tuftingnadeln eingegossen sind. Solche Module werden
zum Bilden einer Nadelreihe durch Aneinandersetzen von solchen Modulen verwendet.
Anstelle der genannten Nadeln kann das Modul in entsprechender Anordnung Schlingengreifer,
Rietfinger oder Messer enthalten. Die Module können in der Textilindustrie, insbesondere
zum Herstellen von Teppichen oder Strickwaren verwendet werden. Die genannten Nadeln
können somit beispielsweise Tuftingnadeln oder Sticknadeln sein.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Modul der genannten Art zu schaffen,
das einfacher und dennoch kostengünstig hergestellt werden kann.
[0004] Die Aufgabe ist gemäss Anspruch 1 bei einem gattungsgemässen Modul dadurch gelöst,
dass die Werkzeuge mit einem Klebstoff im Grundkörper befestigt sind. Das erfindungsgemässe
Modul hat den wesentlichen Vorteil, dass keine Spritzgussformen erforderlich sind,
mit denen bisher die Werkzeuge eingegossen wurden. Eine Anpassung an unterschiedliche
Dimensionen kann schneller und einfacher erfolgen. Da zumindest ein Teil des bisherigen
Metalls des Grundkörpers durch Klebstoff ersetzt ist, ist das Modul schliesslich leichter,
was ebenfalls ein wesentlicher Vorteil ist. Solche Module eignen sich insbesondere
zum Herstellen von getuffter Ware, von Teppichen oder auch Strickwaren. Die genannten
Nadeln können somit beispielsweise Tuftingnadeln, Sticknadeln und auch andere Nadeln
sein. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Moduls besteht darin, dass es verzugsfrei
ist, da zu seiner Herstellung kein Abkühlvorgang notwendig ist.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Grundkörper wenigstens
eine Ausnehmung aufweist, in welche die genannten hinteren Enden bzw. Kolben der Werkzeuge
hineinragen und in welcher der Klebstoff diese Enden mit dem Grundkörper verbindet.
Diese Ausnehmung ist nach einer Weiterbildung der Erfindung jeweils eine Bohrung in
einer Frontseite des Grundkörpers. Nach einer alternativen Ausführung ist die äussere
Ausnehmung eine seitlich und frontseitig offene Tasche, die mit einem Deckel verschlossen
ist. Vorzugsweise ist diese taschenförmige Ausnehmung im Wesentlichen rillenfrei.
Diese Ausnehmung hat den wesentlichen Vorteil, dass auch Werkzeuge mit Kolben einfach
befestigt werden können, die einen unrunden Querschnitt besitzen. Die Ausführung mit
Bohrungen eignet sich insbesondere für Werkzeuge mit einem im Querschnitt kreisrunden
Kolben bzw. hinteren Ende.
[0006] Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Moduls.
Bei diesem Verfahren wird der Grundkörper in eine Montagevorrichtung eingespannt.
Eine Aufnahme dieser Montagevorrichtung wird mit den Werkstücken bestückt, wobei diese
im vorgesehenen Abstand und in der vorgesehenen Ausrichtung zueinander in der Aufnahme
fixiert werden. Sind diese Werkzeuge fixiert, so werden diese mit ihrem hinteren Ende
bzw. Kolben in die wenigstens eine Ausnehmung des Grundkörpers eingeführt. Hierbei
werden die Werkzeuge vorzugsweise durch die Aufnahme und somit nicht am Grundkörper
geführt. Die Ausrichtung der Werkzeuge erfolgt bei diesem Verfahren somit durch die
Aufnahme. Sind die hinteren Enden bzw. Kolben der Werkzeuge in die Ausnehmung eingeführt,
so wird die wenigstens eine Ausnehmung mit Klebstoff gefüllt. Der Klebstoff ist beispielsweise
und vorzugsweise ein Strukturkleber auf Acrylatbasis oder ein Epoxidharz. Ist der
Klebstoff ausgehärtet, so kann das Modul von der Vorrichtung entfernt werden.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Werkzeuge Nadeln
mit einem vorderen Öhr sind und dass diese Nadeln in der Aufnahme ausgerichtet werden,
indem ein Stift durch die Öhren hindurch geschoben wird. Dadurch kann eine sehr genaue
Ausrichtung der Öhren zum Grundkörper erreicht werden. Das massgebende Mass für den
Einstich ist damit für jedes Werkzeug bzw. jede Nadel gewährleistet. Nach der Verankerung
der Werkzeuge im Grundkörper wird dieser Stift selbstverständlich wieder aus den Öhren
herausgezogen.
[0008] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemässen Moduls nach einer ersten Variante,
- Figur 2
- ein Schnitt durch das Modul entlang der Linie II-II der Figur 1,
- Figur 3
- schematisch eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemässen Montagevorrichtung zum
Erstellen des Moduls gemäss Figur 1,
- Figur 4
- eine weitere Ansicht der Montagevorrichtung gemäss Figur 3, wobei hier ein Modul fertig
gestellt ist,
- Figur 5
- schematisch das Ausrichten von Nadeln in der Aufnahme durch Einführen eines Stiftes,
- Figur 6
- schematisch die Ausrichtung der Werkzeuge in der Aufnahme,
- Figur 7
- schematisch eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemässen Moduls nach einer Variante,
- Figur 8
- ein Schnitt entlang der Linie VIII-VIII,
- Figur 9
- eine räumliche Ansicht der Montagevorrichtung gemäss den Figuren 3 und 4, jedoch in
der Verwendung zur Herstellung des Moduls gemäss Figur 7 und
- Figur 10
- die Montagevorrichtung gemäss Figur 9, in einer Phase, in welcher die Werkzeuge in
den Grundkörper eingeschoben werden.
[0010] Das in Figur 1 gezeigte Modul 1 ist insbesondere ein Tuftingmodul, kann aber auch
ein Modul, beispielsweise zum Sticken sein. Es besitzt einen Grundkörper 3 vorzugsweise
aus Metall, beispielsweise Leichtmetall und besitzt eine Frontseite 16, von welcher
eine Mehrzahl von Werkzeugen 5 in paralleler Ausnehmung vorragen. Die Werkzeuge 5
sind hier als Nadeln mit einem hinteren Ende 14 bzw. einem Kolben und einem vorderen
Ende 15 gezeichnet. Diese Werkzeuge 5 können aber auch andere Werkzeuge, beispielsweise
Tuftingwerkzeuge und insbesondere Schlingengreifer, Rietfinger oder Messer sein. Solche
Werkzeuge sind dem Fachmann an sich gut bekannt. In der Regel besitzt ein solches
Modul etwa 8-18 Werkzeuge 5 bzw. Nadeln. Der Grundkörper 3 besitzt eine Bohrung 13,
um das Modul 1, beispielsweise an einer Barre zu befestigen. Es sind hier aber auch
andere Verbindungsmittel denkbar. Die Bohrung 13 ist somit nicht zwingend.
[0011] Der Grundkörper 3 besitzt gemäss Figur 2 einen Unterteil 7 mit einer Bodenwandung
11 und zwei Seitenwandungen 10, die mit einer hier nicht gezeigten Rückwand eine taschenförmige
Ausnehmung 9 bilden, wie die Figur 4 zeigt. Diese Ausnehmung ist mit einem Deckel
8 oberseitig, jedoch nicht an der Frontseite 16 geschlossen. Die Werkzeuge 5 ragen
mit dem hinteren Ende 14 bzw. mit dem Kolben in diese Ausnehmung 9 hinein. Um die
Werkzeuge 5 im Grundkörper 3 zu verankern, ist diese Ausnehmung 9 mit einem Klebstoff
12 gefüllt, wie die Figur 2 erkennen lässt. Der Klebstoff 12 ist beispielsweise ein
Strukturkleber auf Acrylatbasis oder ein Epoxidharz. Geeignet sind beispielsweise
auch Hotmelt-Kleber.
[0012] Anhand der Figuren 3 bis 6 wird die Herstellung des Moduls 1 näher erläutert.
[0013] Zur Herstellung des Moduls 1 kann die in Figur 3 gezeigte Montagevorrichtung 17 verwendet
werden. Diese besitzt einen plattenförmigen Halter 38 mit beispielsweise zwei Ausnehmungen
37, in denen jeweils ein Grundkörper 3 exakt positionierbar ist. Auf den in Figur
3 gezeigten Grundkörper 3 ist der jeweilige Deckel 8 noch nicht aufgesetzt. Die Ausnehmungen
9 sind somit hier jeweils oben und vorne offen. Auf dem Halter 38 ist vor jeder Ausnehmung
37 eine Aufnahme 21 gelagert. In der Figur 3 ist aus technischen Gründen lediglich
eine dieser Aufnahmen 21 gezeigt. Diese Aufnahme 21 besitzt gemäss Figur 6 eine Oberseite
24, in die mehrere Rillen 23 eingearbeitet sind. In diese Rillen 23 werden die Werkzeuge
5 eingelegt und dadurch ausgerichtet. Wie die Figur 6 zeigt, können diese Rillen 23
entsprechend der vorgesehenen Ausrichtung der Werkzeuge 5 zur Vertikalen schräg verlaufen.
Der Winkel beträgt bei Tuftingnadeln beispielsweise 4 bis 8°. Um die Werkzeuge 5 in
ihrer Längsrichtung auszurichten, ist gemäss Figur 5 ein Stab 25 vorgesehen, der in
Richtung des Pfeils 27 durch Öhren 26 der Werkzeuge 5 hindurch gestossen wird. Dadurch
wird erreicht, dass die in Figur 1 gezeigten vorderen Enden 15 jeweils sehr exakt
ausgerichtet sind. Sind die Werkzeuge 5 in der Aufnahme 21 positioniert, so werden
diese mit einem Ausstosser 22 so verschoben, dass die hinteren Enden 14 bzw. die Kolben
der Werkzeuge 5 in die Ausnehmung 9 eingeführt werden. Hierbei ist ein Anschlag am
Grundkörper 3 möglich, jedoch nicht zwingend. Der Ausstosser 22 wird hierbei von einer
auf dem Halter 38 angeordneten Führung 39 linear geführt.
[0014] Sind die Werkzeuge 5 jeweils mit dem hinteren Ende 14 bzw. Kolben in die Ausnehmung
9 eingeführt, so wird über eine Düse 35 eine bestimmte Menge des Klebers 17 in die
Ausnehmung 9 eingebracht. Die Menge des Klebstoffs 12 ist so bemessen, dass nach dem
Aufbringen des Deckels 8 die Ausnehmung 9 im Wesentlichen vollständig mit dem Kleber
12 ausgefüllt und somit die hinteren Enden 14 bzw. Kolben im Klebstoff 12 eingebettet
sind. Sobald der Klebstoff 12 im Wesentlichen ausgehärtet ist, wird das fertige Modul
1 vom Halter 38 entfernt.
[0015] Damit der Grundkörper 3 im Halter 38 in der vorgesehenen genauen Position fixiert
ist, ist für jeden Grundkörper 3 eine Spannvorrichtung 18 am Halter 38 angeordnet.
Diese Spannvorrichtungen 18 besitzen jeweils einen Pressstempel 20, der an einem Hebel
19 gegen den Grundkörper 3 spannbar ist. Die Figuren 3 und 4 zeigen die Spannvorrichtungen
18 jeweils in der entspannten Position. In der gespannten Stellung drücken die Pressstempel
20 jeweils federelastisch auf den entsprechenden Grundkörper 3 und gewährleisten dadurch
die exakte Position des Grundkörpers 3 in der Halterung 38. Denkbar sind aber auch
andere Spannvorrichtungen, mit denen die Grundkörper 3 lösbar im Halter 38 positioniert
werden können. Die gezeigte Montagevorrichtung 17 besitzt zwei Ausnehmungen 37. Es
sind aber auch Montagevorrichtungen denkbar, die lediglich eine oder mehr als zwei
Ausnehmungen 37 besitzen.
[0016] Die Ausnehmung 9 kann beispielsweise durch Fräsen hergestellt werden. Vorzugsweise
ist diese Ausnehmung 9 rillenfrei. Rillen sind hier nicht zwingend, da die Werkzeuge
5 wie oben erwähnt, in der Aufnahme 21 bezüglich des jeweiligen Grundkörpers 3 ausgerichtet
und exakt geführt eingeführt werden. Die Ausnehmung 9 kann somit vergleichsweise schnell
und einfach hergestellt werden. Eine hohe Präzision ist nicht erforderlich. Die hinteren
Enden 14 bzw. Kolben können einen beliebigen Querschnitt aufweisen. Der Querschnitt
kann insbesondere auch unrund sein, wie die Figur 2 erkennen lässt. Der Grundkörper
3 kann sehr kostengünstig hergestellt werden. Er kann somit auch ohne weiteres in
unterschiedlichen Dimensionen hergestellt werden. Ein zusätzlicher Aufwand ist nicht
erforderlich.
[0017] Das in den Figuren 7 und 8 gezeigte Modul 2 besitzt ebenfalls einen Grundkörper 4,
in dem Werkzeuge 6 unlösbar befestigt sind. Die Werkzeuge 6 können ebenfalls Nadeln,
Schlingengreifer, Rietfinger, Messer und dergleichen sein. In diesem Fall besitzen
die Werkzeuge 6 jedoch ein im Querschnitt kreisrundes hinteres Ende. Anstelle der
beim Modul 1 vorgesehenen taschenförmigen Ausnehmung 9 sind hier Bohrungen 29 in den
Grundkörper 4 eingearbeitet, die an einer Frontseite 34 münden. Die Bohrungen 29 sind
vorzugsweise Sackbohrungen und gemäss der Figur 8 in einer Reihe und mit gleichem
Abstand angeordnet. Die Bohrungen 29 sind jeweils mit einer Querbohrung 28 verbunden,
die jeweils an einer Oberseite 32 münden. Der Grundkörper 4 besitzt eine Unterseite
31, die parallel zur Oberseite 32 verläuft. Weiter besitzt der Grundkörper 4 parallele
Schmalseiten 33. Die Bohrungen 29 besitzen einen Durchmesser, der geringfügig grösser
ist als der Durchmesser der hinteren Enden 14 bzw. Kolben der Werkzeuge 6. Der Durchmesserunterschied
beträgt vorzugsweise etwa 1/100 bis 4/100 mm und vorzugsweise 2/100 bis 3/100 mm.
Der Grundkörper 4 besteht hier vorzugsweise ebenfalls aus einer geeigneten Metalllegierung.
[0018] Das Modul 2 kann ebenfalls mit der Montagevorrichtung 17 hergestellt werden.
[0019] Die Herstellung des Moduls 2 wird nachfolgend anhand der Figuren 9 und 10 näher erläutert.
[0020] Zunächst werden die Grundkörper 4 gemäss der Figur 9 im Halter 38 positioniert. Mit
der Spannvorrichtung 18 werden diese zudem von oben gegen den Halter 38 geklemmt.
Die Werkzeuge 6 werden nun in den Aufnahmen 21 positioniert, indem der jeweilige Ausstosser
22 gemäss Figur 10 in Richtung der Pfeile 27 bewegt wird, werden die Werkzeuge 6 mit
jeweils dem hinteren Ende 14 in die Bohrungen 29 eingeführt. Durch die Querbohrungen
29 wird nun Klebstoff 30 in die Bohrungen 29 eingebracht. Die Menge des Klebstoffs
30 ist so bemessen, dass die hinteren Enden 14 möglichst vollständig im Klebstoff
30 eingebettet sind. Nach dem Aushärten können die beiden Module 2 von der Montagevorrichtung
17 entfernt werden und sind nun für den Einsatz bereit. Auch in diesem Fall werden
somit die Werkzeuge 6 nicht in den Bohrungen 29 geführt, sondern durch die Aufnahme
21 bzw. den Halter 38. Der oben erwähnte Stab 25 kann auch für die Herstellung des
Moduls 2 verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Modul
- 2
- Modul
- 3
- Grundkörper
- 4
- Grundkörper
- 5
- Werkzeug
- 6
- Werkzeug
- 7
- Unterteil
- 8
- Deckel
- 9
- Ausnehmung
- 10
- Seitenwandung
- 11
- Bodenwandung
- 12
- Klebstoff
- 13
- Bohrung
- 14
- hinteres Ende
- 15
- vorderes Ende
- 16
- Frontseite
- 17
- Montagevorrichtung
- 18
- Spannvorrichtung
- 19
- Spannhebel
- 20
- Pressstempel
- 21
- Aufnahme
- 22
- Ausstosser
- 23
- Rillen
- 24
- Oberseite
- 25
- Stab
- 26
- Öhr
- 27
- Pfeil
- 28
- Querbohrung
- 29
- Bohrung
- 30
- Klebstoff
- 31
- Unterseite
- 32
- Oberseite
- 33
- Schmalseite
- 34
- Frontseite
- 35
- Düse
- 36
- Ausstosser
- 37
- Ausnehmung
- 38
- Halter
- 39
- Führung
1. Modul, insbesondere Tuftingmodul, mit einem Grundkörper (3, 4), in dem mehrere Werkzeuge
(5, 6) einer Art (z.B. Nadeln, Schlingengreifer, Rietfinger, Messer) jeweils an einem
hinteren Ende (14) befestigt sind und der eine Länge besitzt, die einem Mehrfachen
des Mittenabstands der am Grundkörper (3, 4) befestigten Werkzeuge (5, 6) entspricht,
dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (5, 6) mit einem Klebstoff (12, 30) im Grundkörper (3, 4) befestigt
sind.
2. Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) wenigstens eine Ausnehmung (9, 29) aufweist, in welche die genannten
Enden (14, 15) der Werkzeuge (5, 6) hineinragen und in welcher der Klebstoff (12,
30) diese Enden (14, 15) mit dem Grundkörper (3, 4) verbindet.
3. Modul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) taschenförmig ausgebildet ist.
4. Modul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) an einer Frontseite (16) des Grundkörpers (3) offen ist und dass
die Ausnehmung (9) bereichsweise mit einem Deckel (8) verschlossen ist.
5. Modul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) für jedes Werkzeug (5, 6) eine Ausnehmung (29) aufweist und dass
diese Ausnehmungen (29) Bohrungen sind.
6. Modul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (29) Sackbohrungen in einer Frontseite (16) des Grundkörpers (4)
sind.
7. Modul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Bohrung (29) mit einer an einer Seitenfläche (32) des Grundkörpers (4) nach
aussen mündenden Querbohrung (28) verbunden ist.
8. Modul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese Querbohrungen (28) in einer parallel und im Abstand zu einer Frontseite (16)
des Grundkörpers (4) verlaufenden Linie angeordnet sind.
9. Verfahren zum Herstellen eines Moduls (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Grundkörper (4) in einer Vorrichtung (18) eingespannt wird,
b) eine Aufnahme (21) der Vorrichtung (18) mit den Werkzeugen (5, 6) bestückt wird,
wobei diese im vorgesehenen Abstand und in der vorgesehenen Ausrichtung zueinander
in der Aufnahme (21) positioniert werden,
c) die Werkzeuge (5, 6) mit ihrem hinteren Ende (14) bzw. Kolben in die wenigstens
eine Ausnehmung (9, 29) des Grundkörpers (3, 4) eingeführt werden,
d) die wenigstens eine Ausnehmung (9, 29) mit Klebstoff (12, 30) gefüllt wird,
e) nach dem Aushärten das Modul (1, 2) von der Vorrichtung (17) entfernt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (5, 6) Nadeln mit einem vorderen Öhr (26) sind und dass diese in der
Aufnahme (21) ausgerichtet werden, indem ein Stift (25) durch dieses hindurch geschoben
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Enden (14) der Werkzeuge (5, 6) in eine taschenförmige Ausnehmung (9)
des Grundkörpers (3) eingesetzt werden und dass diese Ausnehmung (9) mit Klebstoff
(12) gefüllt und mit einem Deckel (8) wenigstens teilweise verschlossen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Enden (14) der Werkzeuge (5, 6) jeweils in eine Bohrung (29) des Grundkörpers
(4) eingeführt werden und dass in diese Bohrungen (29) jeweils durch eine Querbohrung
(28) Klebstoff (30) eingespritzt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (30) ein Strukturkleber ist.