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EP 1 398 742 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
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Anmeldetag: 20.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder mit wenigstens zwei optischen Systemen
Passive infrared motion detector with at least two optical systems
Capteur de mouvement passif à infrarouge avec au moins deux systèmes optiques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.09.2002 DE 10242483
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.2004 Patentblatt 2004/12 |
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Patentinhaber: ABB AG |
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68309 Mannheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Blomberg, Lothar, Dipl.-Ing.
58809 Neuenrade (DE)
- Wiese, Michael
42897 Remscheid (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 158 840 US-A- 5 703 368
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US-A- 4 849 635 US-A- 6 100 803
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder zur Erfassung von Bewegungen
von Personen. Solche Bewegungsmelder sind beispielsweise aus dem Fachbuch "Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder",
Verlag Moderne Industrie, Landsberg/Lech, 1996 bekannt.
[0002] Aus
EP 0 617 290 A1 ist ein Bewegungsmelder bekannt, der zwei Sensoren aufweist. Der erste Sensor ist
als Bewegungssensor zur Überwachung eines großen Überwachungsbereiches, der zweite
Sensor als Thermosensor zur Überwachung eines kleinen Überwachungsbereiches angeordnet,
wobei der kleine Bereich innerhalb des großen Bereiches liegt. Der zweite Sensor wird
vom ersten Sensor freigegeben, sobald der erste Sensor eine Bewegung erkennt. Eine
zum Zeitpunkt der Freigabe des zweiten Sensors erfasste Temperatur wird als Referenztemperatur
gespeichert und zur Signalauswertung herangezogen. Mittels Auswertung aufbereitete
Ausgangssignale der beiden Sensoren werden über ein ODER-Gatter zu einem einzigen
Ausgangssignal verknüpft, das zum Ein- und Aus-Schalten einer Beleuchtung genutzt
wird. Die Anordnung hat den Zweck, eine sich im kleinen Bereich aufhaltende Person
auch dann noch detektieren zu können, wenn sie sich nicht mehr bewegt, also einfach
präsent ist, und die Einschaltdauer der Beleuchtung davon abhängig zu steuern.
[0003] Eine weitere Bewegungsmelderausführung mit zwei Sensoren ist aus
EP 1 160 751 A1 bekannt. Dabei ist der erste Sensor ein pyroelektrischer Sensor zur Überwachung eines
großen Bereiches, der zweite Sensor ein Sensor einer anderen Art, insbesondere ein
Radar-System zur Überwachung eines kleinen Bereiches, wobei der kleine Bereich innerhalb
des großen Bereiches liegt. Ein Vorteil, dieser Anordnung ist ihre Eignung als Sicherheitssystem,
da Fehlmeldungen besser vermieden werden als bei einem Standard-Bewegungsmelder. Diese
Eigenschaft wird dadurch erreicht, daß bei einer Personendetektion mittels des ersten
Sensors ein Einschalten des einzigen Ausgaberelais nur dann freigegeben wird, wenn
auch der Radar-Sensor eine Bewegung detektiert hat. Eine durch das Ausgaberelais gesteuerte
Alarmmeldung kann dabei auch noch von einer ermittelten Bewegungsrichtung und/oder
Bewegungsgeschwindigkeit abhängig gemacht werden
[0004] Den vorgenannten Bewegungsmeldern mit zwei Sensorsystemen ist gemeinsam, daß sie
nur einen Schaltausgang aufweisen, wodurch keine differenzierten Schaltungen oder
Meldungen möglich sind.
[0005] In der deutschen Patentanmeldung "Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder", Aktenzeichen
10235292.5, Anmeldetag 02.08.2002, ist ein Bewegungsmelder vorgeschlagen worden, der für eine
Überwachung von zwei aneinandergrenzenden Überwachungsbereichen und für zwei Schaltausgänge
eingerichtet ist. Allerdings ist dieser Anmeldung keine Konstruktionslösung zur Gestaltung
eines entsprechenden Bewegungsmelders zu entnehmen.
[0006] Weiterhin ist in der
DE 198 21 302 A1 ein Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder mit einem Multifunktionsmodul dargestellt und
beschrieben, das einen Kunststoffhalter zur Aufnahme mehrerer Detektorleiterplatten
aufweist. Diese bekannte Gestaltung einer Sensoranordnung ermöglicht in Verbindung
mit einem zugehörigen Linsensystem die Realisierung eines Bewegungsmelders mit einem
wählbar großen Überwachungsbereich, allerdings ist nur ein einziger Schaltausgang
vorhanden.
[0007] Ausgehend von der aus
DE 198 21 302 A1 bekannten Gestaltung eines Passiv-Infrarot-Bewegungsmelders liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Weiterentwicklung anzugeben, die eine Überwachung zweier sich
nicht überlappender Bereiche, nämlich eines Nahbereichs und eines Fernbereichs ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Bewegungsmelder gelöst, der die im Anspruch 1 angegebenen
Merkmale aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
[0009] Mit der Erfindung wird demnach ein Bewegungsmelder vorgeschlagen, der einen im Prinzip
einfachen Aufbau hat, aber als Universalgerät - gegebenenfalls auch nachträglich änderbar
- an unterschiedliche Bedarfsfälle anpassbar ist. Der Bewegungsmelder weist dazu mehrere
optische Systeme zur Bildung sich im wesentlichen nicht überlappender Erfassungsbereiche
auf, deren Ausgangssignale mindestens einer Verarbeitungseinrichtung zugeführt sind,
die wiederum mehrere Schaltausgänge ansteuert. Die Verarbeitungseinrichtung enthält
vorteilhaft einen Mikrocomputer, der entsprechend der benötigten Signalverknüpfungen
programmierbar ist.
[0010] Als konkrete Ausführung der hierfür wesentlichen Gerätekomponenten wird vorgeschlagen,
einen an sich bekannten Kunststoffhalter zu verwenden, der Detektorleiterplatten trägt,
auf denen Infrarotstrahlungs-Detektoren der beiden optischen Systeme angeordnet sind,
wobei jedoch am Kunststoffhalter wenigstens ein Schirm angeformt ist. Der Schirm ist
so gestaltet, dass damit die Erfassung jeweiliger Infrarotstrahlung aus den beiden
Erfassungsbereichen gegeneinander abgeschirmt ist, aber keine Beeinträchtigung der
Infrarotstrahlenerfassung im jeweiligen Erfassungsbereich erfolgt.
[0011] Besondere Vorteile ergeben sich aus den aneinandergrenzenden Erfassungsbereichen
in Verbindung mit der mehr als einen Schaltausgabe, weil damit neue Funktionen realisierbar
sind. Außerdem kann der Bewegungsmelder durch entsprechende Mittel im Baukastensystem
für alle gängigen Zusatzfunktionen, wie Dämmerungsschalter oder Fernparametrierung,
erweitert werden.
[0012] Eine weitere Erläuterung der Erfindung erfolgt nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen,
die in Zeichnungsfiguren dargestellt sind.
Es zeigt:
[0013]
Fig. 1 ein Blockschema eines erfindungsgemäßen Bewegungsmelders,
Fig. 2 beispielhafte Überwachungsbereiche,
Fig. 3 einen Kunststoffhalter mit angeformtem Schirm,
Fig. 4 eine Hauptleiterplatte mit eingerastetem Kunststoffhalter in einer ersten Ansicht,
Fig. 5 die Hauptleiterplatte mit eingerastetem Kunststoffhalter in einer zweiten Ansicht,
und
Fig. 6+7 ein Gehäuseteil mit einer Linsenanordnung.
[0014] Fig. 1 zeigt ein Blockschema eines erfindungsgemäßen Bewegungsmelders, der zwei optische
Systeme 1, 2 zur Erfassung von Personenbewegungen, eine Signalverarbeitungseinrichtung
oder Auswerteeinrichtung 5 und zwei Schaltausgänge 6, 7 aufweist. Der Auswerteeinrichtung
5 sind Ausgangssignale der beiden optischen Systeme 1, 2 zugeführt. Die Schaltausgänge
6, 7 sind durch die Auswerteeinrichtung 5 gesteuert. Diese Funktionseinheiten sind
als Minimalausstattung aufzufassen, wie weiter unten erläutert ist.
[0015] Die optischen Systeme 1, 2 enthalten jeweils wenigstens einen Infrarotsensor und
optisch abbildende Elemente, wie Linsen und Spiegel, und sind jeweils für einen bestimmten
Erfassungsbereich (vergl. Fig. 2) ausgelegt. So kann beispielsweise das erste optische
System 1 für eine Personenerfassung in einem Fernbereich, und das zweite optische
System 2 für eine Personenerfassung in einem Nahbereich konzipiert sein.
[0016] Der erste Schaltausgang 6 ist üblicherweise zur Steuerung einer Beleuchtungseinrichtung
vorgesehen, wobei die Beleuchtungseinrichtung typisch für eine bestimmte Dauer eingeschaltet
wird, wenn eine Personenbewegung in irgend einem der überwachten Bereiche detektiert
wird.
[0017] Der zweite Schaltausgang 7 kann beispielsweise für Alarme genutzt werden und dazu
mit einem optischen oder akustischen Signalgeber verbunden werden. Je nach Anwendung
kann die Aktivierung des zweiten Schaltausgangs 7 von bestimmten Bedingungen abhängig
gemacht werden. Beispielsweise kann durch Signalauswertung in der Auswerteeinrichtung
5 ein Alarm dann ausgelöst werden, wenn sich eine Person in einer bestimmten Richtung
und mit bestimmter Geschwindigkeit bewegt. So kann beispielsweise eine Personendetektion
in den Bereichen 23 und 24 (Fig. 2) in einer bestimmten Reihenfolge und einem bestimmten
Zeitabstand einen Alarm auslösen.
[0018] Das erzeugte Alarmsignal kann auch allein oder zusätzlich intern, beispielsweise
zur Aktivierung eines am Bewegungsmelder befindlichen Blinklichts oder eines anderen
alarmgebenden Elements genutzt werden.
[0019] In Fig. 2 sind beispielhaft Erfassungsbereiche dargestellt, die mit dem erfindungsgemäßen
Bewegungsmelder überwacht werden können. In der Darstellung ist an einem Gebäude 20
ein Bewegungsmelder 21 in der üblichen Anordnungshöhe von 2,5 m montiert. Der Bewegungsmelder
21 ist zumindest für eine Überwachung eines Nahbereichs 23 und eines Fernbereichs
24 eingerichtet. Der Nahbereich ist nicht ein Teil des Fernbereichs, sondern grenzt
an diesen an. Nahbereich 23 kann z. B. ein Bereich von 1 bis 5 m Entfernung vom Gebäude
sein, der Fernbereich 24 ein Bereich von 5 bis 20 m sein.
[0020] Es können außerdem noch zusätzliche Erfassungsbereiche 22, 25 vorgesehen sein. In
Fig. 2 ist z. B. ein sogenannter Unterkriech- und Rückfeldbereich 22 dargestellt,
mit dem eine Person in Gebäudenischen, z. B. im Eingangstürbereich detektierbar ist.
Entsprechend kann ein Zusatzbereich 25 vorgesehen werden, der sich an den dann möglicherweise
als Mittelbereich - für 5 bis 12 m - gestalteten Fernbereich 24 anschließt. Bei entsprechender
Gestaltung des optischen Systems für den Nahbereich 23 kann zusätzlich damit auch
die Funktion des Unterkriech- und Rückfeldbereichs 22 erreicht werden.
[0021] Entsprechend den zusätzlichen Erfassungsbereichen 22, 25 können auch zusätzliche
Schaltausgänge vorgesehen werden, die nicht in Zeichnungsfiguren dargestellt sind.
Damit werden differenzierte Reaktionen oder Meldungen auf Personendetektionen in den
einzelnen Erfassungsbereichen möglich. Beispielsweise kann eine sich vom Gebäude weg
bewegende Person durch die Reihenfolge ihrer Erfassung in den einzelnen Bereichen
detektiert werden und keine oder eine andere Meldung auslösen als eine sich auf das
Gebäude zu bewegende Person. Solche und weitere Funktionen sind mittels einer programmierbaren
und entsprechend programmierten Auswerteeinrichtung 5 möglich. Dabei kann eine Auswertung
durch Vergleich eines sich durch Erfassung aktuell ergebenden Bewegungsmusters mit
gespeicherten Mustern erfolgen.
[0022] Die einzelnen Erfassungsbereiche 22, 23, 24 und 25 sind mittels gegeneinander abgegrenzte,
bzw. abgeschirmte optische Systeme des Bewegungsmelders gebildet. In den Figuren 3
bis 7 sind Mittel dargestellt, mit denen eine eindeutig getrennte Erfassung in einem
Nahbereich und einem Fernbereich erreicht wird. Diese erfindungsgemäße Lösung lässt
sich mit äußerst geringem Kostenmehraufwand gegenüber Standard-Bewegungsmeldern realisieren,
da lediglich ein kleiner streifenförmiger Schirm zur Begrenzung des Sichtfelds des
jeweiligen Detektors erforderlich ist.
[0023] Fig. 3 zeigt einen aus Kunststoff bestehenden Halter 35, der Aufnahmerahmen 32 aufweist,
in die Detektorleiterplatten 36 eingesteckt sind. Die - im Ausführungsbeispiel drei
- Detektorleiterplatten 36 sind in einem geeigneten Winkel zueinander angeordnet,
um einen gewünschten Erfassungswinkel, hier 220 Grad, zu erreichen. Die Detektorleiterplatten
36 tragen jeweils erste Infrarotstrahlungs-Detektoren 34 zur Überwachung des Fernbereichs
24. Zwei der Detektorleiterplatten 36 tragen außerdem schräg nach unten gerichtete
zweite Infrarotstrahlungs-Detektoren 37 zur Überwachung des Nahbereichs 23. Mittels
Stegen 30 ist ein - im Beispiel zweigeteilterSchirm 38 an den Halter 35 angeformt.
Im Beispiel hat der Schirm 38 eine Breite von etwa 6 mm und jedes der beiden Teilstücke
eine Länge von etwa 37 mm. Es versteht sich, dass diese Abmessungen, wie auch Abstände,
Krümmung und Neigung des streifenförmigen Schirms 38 abhängig von der Anordnung der
Detektoren 34, 37 und der Ausdehnung der Erfassungsbereiche 23, 24 zu wählen sind.
Mit der mittleren Leiterplatte 36, die nur einen Detektor 34 trägt, ist eine Vorrichtung
39 verbunden, in die ein Sensor 33 einer Fernbedienungseinrichtung zur Parametereinstellung
eingesetzt ist. Die Vorrichtung 39 kann auch am Halter 35 angeformt sein.
[0024] Die Figuren 4 und 5 zeigen zwei Ansichten einer bestückten Hauptleiterlatte 40. Die
Hauptleiterlatte 40 weist Öffnungen 42 auf, in die Rastelemente 31 des Halters 35
(vergl. Fig. 3) einrasten. Die Hauptleiterlatte 40 weist zumindest auf einer Hauptfläche
41 Leiterbahnen auf, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, sowie damit kontaktierte
elektronische Komponenten 43. Außerdem sind in den Zeichnungsfiguren der Schirm 38
sowie die Vorrichtung 39 zur Fernbedienung zu erkennen.
[0025] Die Figuren 6 und 7 zeigen zwei Ansichten eines Gehäuseteils 65, das zur Komplettierung
des Bewegungsmelders mit einem weiteren, nicht in der Zeichnung dargestellten Gehäuseteils
verbunden wird. In das dargestellte Gehäuseteil 65 wird die in den Figuren 4 und 5
gezeigte bestückte Hauptleiterlatte 40 eingesetzt. Im Betriebszustand weist die in
Fig. 6 oben liegende Gehäuseseite nach unten.
[0026] Eine großflächige Linsenanordnung 60 des Gehäuseteils 65 lenkt Infrarotstrahlung
aus dem Fernbereich 24 auf die ersten Detektoren 34. Zwei kugelabschnittförmige Linsenanordnungen
61 lenken Infrarotstrahlung aus dem Nahbereich 23 auf die zweiten Infrarotstrahlungs-Detektoren
37. Durch Löcher 63 des Gehäuseteils 65 sind Bedienungselemente zur Einstellung von
Betriebsarten und Parametern zugänglich. Hinter einem ersten Fenster 62 befindet sich
der Sensor 33 der Infrarot-Fernbedienungseinrichtung. Ein zweites Fenster 64 führt
Tageslicht auf einen in Fig. 5 nicht dargestellten Sensor eines Dämmerungsschalters.
1. Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder (21), mit
a) einem ersten optischen System (1) zur Erfassung einer Personenbewegung in einem
Fembereich (24),
b) einem zweiten optischen System (2) zur Erfassung einer Personenbewegung in einem
Nahbereich (23), wobei die beiden Erfassungsbereiche (23, 24) im wesentlichen aneinandergrenzende,
sich nicht überlappende Bereiche sind,
c) einem Kunststoffhalter (35), der Detektorleiterplatten (36) trägt, auf denen Infrarotstrahlungs-Detektoren
(34, 37) der beiden optischen Systeme (1, 2) angeordnet sind, und
d) einem am Kunststoffhalter (35) angeformten Schirm (38), der so gestaltet ist, dass
die Erfassung jeweiliger Infrarotstrahlung aus den beiden Erfassungsbereichen (23,
24) gegeneinander abgeschirmt ist.
2. Bewegungsmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auswerteeinrichtung (5) vorhanden ist, der Ausgangssignale der beiden optischen
Systeme (1, 2) zugeführt sind.
3. Bewegungsmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Schaltausgang (6) und wenigstens ein zusätzlicher Schaltausgang (7) vorhanden
sind, die durch die Auswerteeinrichtung (5) gesteuert sind.
4. Bewegungsmelder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den ersten Schaltausgang (6) eine Beleuchtungseinrichtung anschließbar ist, und
die Auswerteeinrichtung (5) dafür eingerichtet ist, eine angeschlossene Beleuchtungseinrichtung
jeweils für eine einstellbare Dauer einzuschalten, wenn eine Personenbewegung in einem
der Bereiche (23, 24) detektiert wird.
5. Bewegungsmelder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den zweiten Schaltausgang (7) eine Alarm- oder Meldeeinrichtung angeschlossen
ist, und die Auswerteeinrichtung (5) dafür eingerichtet ist, die Alarm- oder Meldeeinrichtung
nur dann zu aktivieren, wenn eine Personenbewegung in den Bereichen (23, 24) in einer
festgelegten Reihenfolge und/oder Mindestgeschwindigkeit detektiert wird.
6. Bewegungsmelder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Bewegungsmelder (21) ein alarmgebendes Element, insbesondere ein Blinklicht
vorhanden ist, das zusätzlich zum zweiten Schaltausgang (7) im Alarm- oder Meldefall
aktiviert wird.
7. Bewegungsmelder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche optischen Systeme zur Überwachung von Zusatzbereichen (22, 25) vorhanden
sind.
8. Bewegungsmelder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (39) zur Aufnahme eines Sensors (33) einer Infrarot-Fembedienungseinrichtung
an den Kunststoffhalter (35) angeformt oder angebracht, und/oder an einer der Detektorieiterplatten
(36) angebracht ist.
9. Bewegungsmelder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffhalter (35) mehrere Aufnahmerahmen (32) hat, in die die Detektorleiterplatten
(36) einsteckbar sind.
10. Bewegungsmelder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hauptleiterplatte (40) vorhanden ist, die als Platte aus elektrisch leitendem
Material mit wenigstens auf einer Hauptfläche (41) befindlichen Leiterbahnen ausgeführt
ist, und an der der Kunststoffhalter (35) befestigt ist.
11. Bewegungsmelder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektorleiterplatten (36) elektrische Anschlüsse haben, die mit Leiterbahnen
der Hauptleiterplatte (40) elektrisch leitend verbunden sind.
12. Bewegungsmelder nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Kunststoffhalters (35) Öffnungen (42) in der Hauptleiterplatte
(40) vorhanden sind, in die Rastelemente (31) einrastbar sind, die am Kunststoffhalter
(35) angeformt sind.
13. Bewegungsmelder nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf wenigstens einer Hauptfläche der Hauptleiterplatte (40) elektronische Komponenten
(43) angeordnet sind.
14. Bewegungsmelder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuseteil (65) des Bewegungsmelders (21) wenigstens eine Linsenanordnung
(60, 61) vorhanden ist, mit der Infrarotstrahlen auf wenigstens einen der Infrarotstrahlungs-Detektoren
(34, 37) lenkbar sind.
1. A passive infrared motion detector (21), comprising
a) a first optical system (1) for detecting the motion of persons in a far region
(24);
b) a second optical system (2) for detecting the motion of persons in a near region
(23), with the two detection regions (23, 24) being substantially adjoining regions
which do not overlap one another;
c) a plastic mounting (35) which carries detector circuit boards (36), on which infrared
radiation detectors (34, 37) of the two optical systems (1, 2) are arranged, and
d) a shield (38) formed on the plastic mounting (35), which shield is arranged in
such a way that the detection of the respective infrared radiation from the two detection
regions (23, 24) is shielded from one another.
2. A motion detector according to claim 1, characterized in that an evaluation device (5) is provided which is supplied with the output signals of
the two optical systems (1, 2).
3. A motion detector according to claim 2, characterized in that a first switching output (6) and at least one additional switching output (7) are
present which are controlled by the evaluation device (5).
4. A motion detector according to claim 3, characterized in that an illumination device can be connected to the first switching output (6) and the
evaluation device (5) is arranged to activate a connected illumination device for
an adjustable duration when a motion of a person is detected in one of the regions
(23, 24).
5. A motion detector according to claim 3 or 4, characterized in that an alarm or signaling device is connected to the second switching output (7) and
the evaluation device (5) is set up to only activate the alarm and signaling device
when a motion of a person is detected in the regions (23, 24) in a fixed sequence
and/or minimum speed.
6. A motion detector according to one of the preceding claims, characterized in that an alarming element, especially a flashing light, is present in or on the motion
detector (21), which flashing light is activated in addition to the second switching
output (7) in the alarm or signaling event.
7. A motion detector according to one of the preceding claims, characterized in that additional optical systems are present for monitoring additional regions (22, 25).
8. A motion detector according to one of the preceding claims, characterized in that an apparatus (39) for receiving a sensor (33) of an infrared remote-control device
is formed integrally on or attached to the plastic mounting (35), and or is attached
to one of the detector circuit boards (36).
9. A motion detector according to one of the preceding claims, characterized in that the plastic mounting (35) comprises several receiving frames (32) in which the detector
circuit boards (36) can be inserted.
10. A motion detector according to one of the preceding claims, characterized in that a main circuit board (40) is present which as a board made of electrically conductive
material is arranged with printed conductors disposed on a main surface (41), and
to which the plastic mounting (35) is fastened.
11. A motion detector according to claim 10, characterized in that the detector circuit boards (36) have electric connections which are connected with
the printed conductors of the main circuit board (40) in an electrically conductive
way.
12. A motion detector according to one of the claims 10 or 11, characterized in that openings (42) are provided in the main circuit board (40) for fastening the plastic
mounting (35), in which latching elements (31) can be latched which are formed integrally
on the plastic mounting (35).
13. A motion detector according to one of the claims 10 to 12, characterized in that electronic components (43) are arranged on at least one main surface of the main
circuit board (40).
14. A motion detector according to one of the preceding claims, characterized in that at least one lens arrangement (60, 61) is present in a housing part (65) of the motion
detector (21), with which infrared rays can be guided to at least one of the infrared
radiation detectors (34, 37).
1. Détecteur de mouvement passif à infrarouges (21) avec
a) un premier système optique (1) pour la détection d'un mouvement d'une personne
dans une zone éloignée (24),
b) un deuxième système optique (2) pour la détection d'un mouvement d'une personne
dans une zone proche (23), les deux zones (23, 24) étant des zones sensiblement limitrophes,
qui ne se recoupent pas,
c) un support en plastique (35) portant des platines de détecteur (36) sur lesquelles
sont disposés des détecteurs de rayonnement infrarouge (34, 37) des deux systèmes
optiques (1, 2), et
d) un blindage (38) formé sur le support en plastique (35), qui est conformé de telle
façon que la détection du rayonnement infrarouge provenant des deux zones de détection
(23, 24) est isolée l'une de l'autre.
2. Détecteur de mouvement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif d'interprétation (5) auquel sont amenés les signaux de
sortie des deux systèmes optiques (1, 2), et
3. Détecteur de mouvement selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu une première sortie de commutation (6) et au moins une sortie de commutation
supplémentaire (7), qui sont commandées par le dispositif d'interprétation (5).
4. Détecteur de mouvement selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un dispositif d'éclairage peut être connecté à la première sortie de commutation (6)
et le dispositif d'interprétation (5) est équipé pour activer le dispositif d'éclairage
pour une durée paramétrable quand un mouvement d'une personne est détecté dans l'une
des zones (23, 24).
5. Détecteur de mouvement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'un dispositif d'alarme ou de signalisation est connecté à la deuxième sortie de commutation
(7) et le dispositif d'interprétation (5) est équipé pour n'activer le dispositif
d'alarme ou de signalisation que si un mouvement d'une personne est détecté dans les
zones (23, 24) dans un ordre fixé et/ou à une vitesse minimum.
6. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu dans ou sur le détecteur de mouvement (21) un élément générateur d'alarme,
en particulier une lampe clignotante, qui est activée en complément de la deuxième
sortie de commutation (7) en cas d'alarme ou de signalisation.
7. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des systèmes optiques supplémentaires sont prévus pour la surveillance de zones supplémentaires
(22, 25).
8. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une structure (39) destinée à recevoir un capteur (33) d'un dispositif de commande
à distance à infrarouges est formée ou montée sur le support en plastique (35) et/ou
montée sur l'une des platines de détecteur (36).
9. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support en plastique (35) présente plusieurs cadres de réception (32) dans lesquels
les platines de détecteur (36) peuvent être insérées.
10. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une platine principale (40) qui est conçue comme une plaque de matériau
conducteur électrique avec des pistes conductrices situées au moins sur une surface
principale (41) et qui est fixée sur le support en plastique (35).
11. Détecteur de mouvement selon la revendication 10, caractérisé en ce que les platines de détecteur (36) possèdent des connexions électriques qui sont reliées
de façon électriquement conductrice à des pistes conductrices de la platine principale
(40).
12. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce qu'il est prévu pour la fixation du support en plastique (35) des ouvertures (42) dans
la platine principale (40) dans lesquelles peuvent se mettre en prise des éléments
d'engagement (31) formés sur le support en plastique (35).
13. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que des composants électroniques (43) sont disposés au moins sur une surface principale
de la platine principale (40).
14. Détecteur de mouvement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu dans une partie de boîtier (65) du détecteur de mouvement (21) au moins
une disposition de lentilles (60, 61) permettant de diriger les rayons infrarouges
vers au moins un des détecteurs de rayonnement infrarouge (34, 37).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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