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(11) |
EP 1 481 209 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
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Anmeldetag: 04.02.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/001088 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/071208 (28.08.2003 Gazette 2003/35) |
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RANDABSCHLUSSTEIL FÜR EINE GLASPLATTE
EDGE SEALING PART FOR A GLASS PLATE
PIECE DE BORDURE D'UNE PLAQUE DE VERRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
25.02.2002 DE 10208056
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- LINKE, Christine
89423 Gundelfingen (DE)
- PFISTER, Bernd
89423 Ulm (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 582 784 WO-A-99/37961 US-A- 5 677 030
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EP-A- 0 856 712 GB-A- 2 289 522
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Randabschlussteil zum Aufstecken auf eine
Platte, insbesondere aus Glas, die als Fachboden in einem Kältegerät eingesetzt wird.
[0002] Derartige Platten sind herkömmlicherweise in Schutzprofile eingefasst, die die Kanten
der Glasplatten vor Beschädigung beim Ein- und Ausräumen von Kühlgut schützen und
die zum anderen bei der Handhabung der als Kühlgutablagen dienenden Glasplatten eine
potentielle Verletzungsgefahr der Bedienperson deutlich verringert.
[0003] Herkömmlicherweise werden solche Schutzprofile aus Kunststoffen hergestellt. Diese
können unabhängig von der Platte, an der sie angebracht werden sollen, gefertigt und
nachträglich auf einen Rand von dieser aufgesteckt werden. Solche Schutzprofile sind
aus
EP 0 856 712,
EP058784 und
WO99/37961 bekannt. Es ist auch bekannt, sie als die Platte einteilig umgebenden Rahmen an diese
anzuformen.
[0004] Das Anformen an die fertige Platte hat den Vorteil, dass die nicht vernachlässigbare
Dickenstreuung bei üblicherweise für derartige Fachböden eingesetzten Glasscheiben
den festen Halt des Schutzprofils an der Glasplatte nicht beeinträchtigen kann, weil
sich bei der Herstellung des Profils dessen Querschnitt an die Dicke der Platte anzupassen
vermag. Ein Nachteil dieses Prinzips ist jedoch, dass Beschädigungen an dem Schutzprofil
wie etwa das Abbrechen von Trägerzapfen im allgemeinen den Austausch des gesamten
Fachbodens erforderlich machen. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass unterschiedliche
Abmessungen der Fachböden entsprechend angepasste, kostspielige Spritzwerkzeuge nach
sich ziehen. Außerdem ist eine Produktdifferenzierung kaum erzielbar.
[0005] Unter den Gesichtspunkten der Reparaturfreundlichkeit der Produktdifferenzierung
und der Größenvielfalt ist daher ein Fachboden vorzuziehen, bei dem unabhängig von
der Glasplatte vorgefertigte Profile nachträglich auf die Ränder der Platte aufgesteckt
und z.B. im Falle einer Beschädigung auch wieder abgezogen und ersetzt werden können.
Die Dickenstreuung der Glasplatten macht es jedoch schwierig, derartige Aufsteckprofile
so zu konstruieren, dass sie - bei einheitlichem Querschnitt - auf Glasplatten, deren
Dicke in weiten Grenzen streut, einen ausreichend festen Klemmsitz finden.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Randabschlussteil zum Aufstecken auf eine
Platte mit streuender Stärke, insbesondere eine Glasplatte, zu schaffen, welches auf
Platten mit in weiten Grenzen streuenden Dicken einen festen Klemmsitz findet.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Randabschlussteil mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0008] Wenn in eine Nut eines Profils eine Platte eingeschoben wird, deren Dicke geringfügig
größer als die Breite der Nut ist, so führt dies dazu, dass die zwei im entspannten
Zustand des Profils parallelen Schenkel, die die Seitenwände der Nut bilden, mit zunehmendem
Eindringen der Platte immer weiter auseinander gespreizt werden. Die daraus resultierende
elastische Durchbiegung der Schenkel und des sie verbindenden Steges übt auf die Platte
eine Kraft aus, die diese aus der Nut wieder heraustreibt. Ein fester Sitz der Platte
im Profil ist auf diese Weise nicht zu erreichen. Indem beim erfindungsgemäßen Randabschlussteil
an wenigstens einem der Schenkel ein in die Nut hinein gerichteter lokaler Vorsprung
vorgesehen wird, wird erreicht, dass eine in die Nut eingeschobene Platte nicht über
die gesamte Länge der Nut hinweg gleichmäßig geklemmt wird, sondern dass sich die
Klemmung auf den Ort des Vorsprungs konzentriert. Eine aufweitbare Schwachstelle im
Steg in Höhe des Vorsprungs bewirkt, dass eine elastische Verformung des Randabschlussteils,
die die Klemmkraft zum Halten der Platte erzeugt, nicht durch Auseinanderspreizen
der Schenkel erzeugt wird, sondern durch eine Verbiegung des den Vorsprung tragenden
Schenkels in seiner Längsrichtung. Aus dieser Verbiegung resultiert, auch wenn sie
stark ist, keine Kraft, die die Platte aus der Nut wieder heraustreibt, so dass ein
fester Klemmsitz für stark schwankende Dicken der eingesteckten Platten erreichbar
ist.
[0009] Die einfachste Möglichkeit, die Schwachstelle zu bilden ist das Schaffen einer Öffnung
oder eines Schlitzes in dem Steg.
[0010] Der Vorsprung erstreckt sich vorzugsweise vom freien Ende des ihn tragenden Schenkels
bis zum Boden der Nut. Wenn die Schwachstelle nicht vorhanden wäre, würde eine solche
Gestalt des Vorsprungs es unmöglich machen, eine starke Platte bis zum Boden der Nut
einzuschieben. In Verbindung mit der Schwachstelle jedoch garantiert der langgestreckte
Steg einen festen Sitz der Platte auf einer im Vergleich zu einem punktuellen Vorsprung
großen Kontaktfläche.
[0011] Um das Einführen einer Platte zu erleichtern, ist der Vorsprung vorzugsweise an seiner
dem freien Ende des Schenkels zugewandten Seite abgeschrägt.
[0012] Um die Dickentoleranz zu erhöhen, kann auch der zweite Schenkel des Randabschlussteils
in Höhe der Abschwächung mit einem in die Nut hineingerichteten lokalen Vorsprung
versehen sein. Der zweite Schenkel kann jedoch auch eben sein, um, insbesondere in
feuchtem Zustand, wie er im Inneren eines Kältegeräts herrscht, einen festen Sitz
der Platte durch Adhäsion an dem Randabschlussteil zu erreichen.
[0013] Ein Trägerstift zum Eingreifen in eine in der Innenwand eines Kältegeräts ausgeformte
Führungsschiene kann an der von der Nut abgewandten Seite des Stegs abstehen. Dieser
Trägerstift kann insbesondere zylindrisch sein, um ein Schwenken des durch ihn und
die von ihm eingeklemmte Platte gebildeten Fachbodens innerhalb des Kältegerätes zu
ermöglichen und damit die Montage und Demontage des Fachbodens zu erleichtern.
[0014] Ein Längsende der Nut des Randabschlussteils ist vorzugsweise durch ein Kopfstück
verschlossen. Dies vereinfacht die Montage des Randabschlussteils in einer vorgegebenen
Position an einer Ecke der Platte.
[0015] Ein in Tiefenrichtung der Nut von dem Kopfabschnitt abstehender Zapfen kann zur Fixierung
eines auf eine Seite der Platte aufgesteckten Profils dienen. Ein solches Profil kann
aus Metall, insbesondere aus Aluminium, bestehen. In Kombination mit den Aufsteckprofilen
bilden die Randabschlussteile Schutzprofile, die sich in verschiedenen Werkstoff und
Farbkombinationen erzeugen lassen. Hierdurch ergibt sich eine kostengünstige Möglichkeit
der Produktdifferenzierung. Gleichzeitig können durch derartig geschaffene Schutzprofile
fertigungstechnisch einfach verschiedene Glasplattengrößen abgedeckt werden.
[0016] Da dieses Profil auf seiner gesamten Länge konstanten Querschnitt haben kann, kann
es einfach und preiswert durch Strangpressen gefertigt sein.
[0017] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Fachboden für ein Kältegerät, der mit Randabschlussteilen
der oben beschriebenen Art versehen ist.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Figs. 1A, 1B
- ein Randabschlussteil gemäß der Erfindung in zwei verschiedenen per- spektivischen
Ansichten;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung eines Fachbodens mit den in Fig. 1A, 1B ge- zeigten Randabschlussteilen;
- Fig. 3A
- einen Schnitt durch das Randabschlussteil der Figs. 1A, 1B;
- Fig. 3B
- eine Draufsicht auf das Randabschlussteil der Fig. 3A;
- Fig. 4A
- einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausgestaltung des Randabschluss- teils analog
der Fig. 3A;
- Fig. 4B
- eine Draufsicht auf die abgewandelte Ausgestaltung analog der Fig. 3B;
- Fig. 4C
- eine Endansicht desselben Randabschlussteils, teilweise geschnitten; und
- Figs. 5A, 5B
- zwei perspektivische Ansichten analog Figs. 1A, 1B einer zweiten Ausges- taltung des
Randabschlussteils.
[0019] Das in den Figs. 1A, 1B, 3A, 3B gezeigte Randabschlussteil ist ein Spritzgußteil
aus Kunststoff. Zwei durch einen Steg 3 verbundene Schenkel 1, 2 begrenzen eine Nut
4, die vorgesehen ist, um eine Ecke einer Glasplatte aufzunehmen. Die Nut 4 ist an
einem Ende, dem unteren Ende in Fig. 1A, 1B, offen; an ihrem oberen Ende ist sie durch
einen Kopfabschnitt 5 verschlossen, der einen Anschlag für die Ecke der einzuschiebenden
Platte bildet. Eine Öffnung 6 erstreckt sich über einen großen Teil der Länge des
Steges 3. Ungefähr auf halber Länge der Öffnung 6 ist an die der Nut 4 zugewandten
Innenseiten der Schenkel 1, 2 ein Vorsprung 7 angeformt, der sich über die gesamte
Tiefe der Nut 4, von dem in Fig. 1A dem Betrachter zugewandten freien Ende der Schenkel
1, 2 bis in die Ebene des Steges 3 erstreckt. Die zwei Vorsprünge 7 liegen sich auf
gleicher Höhe gegenüber. Um das Einschieben einer Platte in die Nut 4 zu erleichtern,
sind die Vorsprünge 7 an ihren dem freien Ende zugewandten Seiten leicht abgeschrägt.
[0020] Die Breite der Nut 4, gemessen parallel zur durch die Pfeile A in Figs. 1A, 1B bezeichneten
Richtung, beträgt abseits der Vorsprünge 7 ca. 4 mm, in Höhe der Vorsprünge 7 ca.
3,5 mm. Das Randabschlussteil ist somit in der Lage, Platten mit einer Stärke von
wenig mehr als 3,5 mm bis zu 4 mm elastisch einzuklemmen.
[0021] Wenn eine Platte in dem Randabschlussteil eingeklemmt ist, sind die Schenkel 1, 2
jeweils in Höhe der Vorsprünge 7 seitlich in Richtung der Pfeile A ausgelenkt, und
die Öffnung 6 ist dementsprechend verbreitert. Eine Biegebelastung wirkt hier im wesentlichen
nur an den Schenkeln 1, 2 in Höhe der Öffnung 6, nicht aber am Steg 3. Die auf die
Platte wirkenden Klemmkräfte sind daher exakt senkrecht zu deren Oberfläche orientiert;
eine Kraftkomponente, die die Platte aus der Nut 4 heraustreiben könnte, ist nicht
vorhanden.
[0022] An die von der Nut 4 abgewandten Seite des Schenkels 1 ist ein hohlzylindrischer
Trägerstift 8 angeformt. Ein Zapfen 9 mit kreuzförmigem Querschnitt steht in entgegengesetzter
Richtung vom Kopfabschnitt 5 ab.
[0023] Fig. 2 zeigt in auseinandergezogener Darstellung einen Fachboden für ein Kältegerät,
der zwei Randabschlussteile der oben beschriebenen Art aufweist. Wie man in dieser
Fig. erkennt, sind die Zapfen 9 dieser zwei Randabschlussteile 10, 11 vorgesehen,
um in einen Kanal 13 eines Aluminium-Stranggussprofils 12 fest eingesteckt zu werden.
Dieses Stranggussprofil 12 bildet den hinteren Abschluß des Fachbodens. Es weist zwei
horizontale Schenkel 14 auf, die den hinteren Rand 16 einer Glasplatte 15 einfassen.
Diese Schenkel 17 brauchen die Glasplatte 15 nicht fest einzuklemmen, da bereits die
Randabschlussteile 10, 11, die ihrerseits an der Glasplatte festklemmbar sind, durch
den Eingriff ihrer Zapfen 9 in den Kanal 13 einen festen Sitz des Stranggussprofils
12 an dem Rand 16 gewährleisten.
[0024] Ein in Höhe des Kanals 13 vertikal nach oben abstehender Schenkel 18 des Stranggussprofils
12 bildet einen Anschlag, der einen direkten Kontakt zwischen auf dem Fachboden gelagerten
Kühlgut und der Rückwand eines Kältegerätes, in dem der Fachboden eingesetzt ist,
verhindert.
[0025] Ein zweites Stranggussprofil 19 aus Aluminium ist auf den vorderen Rand 20 der Glasplatte
15 aufgesteckt.
[0026] Wie man im Schnitt der Fig. 3A und der Stirnansicht der Fig. 3B erkennt, ist der
Hohlraum im Innern des hohlzylindrischen Trägerstifts 8 hier zur Nut 4 hin offen.
Figs. 4A, 4B zeigen analoge Ansichten einer Abwandlung des Randabschlussteils, bei
der der Hohlraum des Trägerstifts 8 zu dessen freiem Ende hin offen und zur Nut 4
hin verschlossen ist. Diese Abwandlung ermöglicht es, den Trägerstift 8 mit einem
deutlichen Höhenversatz zur Ebene der Nut anzuordnen, wie im Vergleich der Figs. 3B
und 4B, besonders aber in Fig. 4C deutlich wird, die eine Endansicht des Randabschlussteils,
gesehen in Längsrichtung der Nut und teilweise geschnitten, zeigt. Unterhalb des Schenkels
2 befindet sich in Verlängerung des Trägerstifts 8 eine massive Verstärkung 19, die
das Tragvermögen des Randabschlussteils im Vergleich zu einer Anbringung des Trägerstifts
8 in Höhe der Nut 4 deutlich erhöht.
[0027] Anstatt, wie oben beschrieben, zwei Vorsprünge 7 an beiden Schenkeln des Randabschlussteils
einander gegenüberliegend vorzusehen, kann selbstverständlich auch nur ein einziger
Vorsprung an einem Schenkel ausgebildet sein, und der gegenüberliegende Schenkel ist
an seiner der Nut zugewandten Innenseite eben. Die dadurch vergrößerte Kontaktfläche
zwischen dem Randabschlussteil und der darin eingeschobenen Glasplatte kann aufgrund
der Haftreibung zu einem festeren Sitz des Randabschlussteils an der Platte führen.
[0028] Es können auch zwei Vorsprünge an dem selben Schenkel in Höhe einer einzigen Öffnung
angeordnet sein, wobei dann zweckmäßigerweise in Längsrichtung der Nut der Abstand
zwischen den Vorsprüngen größer ist als der zwischen einem Vorsprung und dem ihm benachbarten
Längsende der Öffnung. Mit einer solchen Anordnung kann eine noch höhere Toleranz
gegen unterschiedliche Dicken der eingesteckten Scheibe erreicht werden, als bei Verwendung
eines einzelnen Vorsprungs.
[0029] Bei dem in den Figs. 5A, 5B in perspektivischer Ansicht gezeigten Randabschlussteil
ist der runde Trägerstift 8 der oben beschriebenen Ausgestaltung durch einen abgeflachten
Trägerstift 8' ersetzt, der im wesentlichen auf einer Linie mit dem Zapfen 9 liegt.
Diese Variante ist geeignet, wenn eine Schwenkbarkeit des mit dem Randabschlussteil
8' ausgestatteten Fachbodens innerhalb eines damit ausgestatteten Kühlschranks nicht
erforderlich ist.
1. Randabschlussteil (10, 11), insbesondere zum Aufstecken auf den Rand einer Glasplatte
(15), mit zwei Schenkeln (1, 2) und einem die Schenkel verbindenden Steg (3), wobei
die Schenkel (1, 2) und der Steg (3) jeweils die Seitenwände und den Boden einer Nut
(4) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schenkel (1, 2) wenigstens einen in die Nut (4) hinein gerichteten lokalen
Vorsprung (7) aufweist und der Steg (3) in Höhe des Vorsprungs eine aufweitbare Schwachstelle
aufweist.
2. Randabschlussteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwachstelle durch eine Öffnung (6) oder einen Schlitz des Stegs (3) gebildet
ist.
3. Randabschlussteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (7) sich vom freien Ende des Schenkels (1, 2) bis zum Boden der Nut
(4) erstreckt.
4. Randabschlussteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (7) an seiner dem freien Ende des Schenkels (1, 2) zugewandten Seite
abgeschrägt ist.
5. Randabschlussteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auch der andere Schenkel (2, 1) einen in die Nut (4) hinein gerichteten lokalen Vorsprung
(7) in Höhe der Abschwächung aufweist.
6. Randabschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die der Nut zugewandte Oberfläche des anderen Schenkels eben ist.
7. Randabschlussteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trägerstift (8) von der von der Nut (4) abgewandten Seite des Stegs (3) absteht.
8. Randabschlussteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerstift (8) zylindrisch ist.
9. Randabschlussteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) ein durch einen Kopfabschnitt (5) verschlossenes Längsende hat.
10. Randabschlussteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfabschnitt (9) einen sich in Tiefenrichtung der Nut (4) erstreckenden Zapfen
(9) aufweist.
11. Fachboden für ein Kältegerät, mit einer Platte (15) insbesondere aus Glas, und am
Rand der Platte (15) angebrachten Randabschlussteilen (10, 11) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
12. Fachboden nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabschlussteile (10, 11) jeweils an den Ecken angebracht sind, und dass wenigstens
zwischen zweien der Randabschlussteile (10, 11) ein Strangpressprofil (12) am Rand
(16) der Platte (15) angebracht ist.
13. Fachboden nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Randabschlussteile (10, 11), zwischen denen sich das Stranggussprofil (12)
erstreckt, Randabschlussteile nach Anspruch 10 sind, und dass die Zapfen (9) der Randabschlussteile
(10, 11) in einen Kanal (13) des Stranggussprofils (12) eingreifen.
1. Edge closure part (10, 11), particularly for plugging onto the edge of a glass plate
(15), with two limbs (1, 2) and a web (3) connecting the limbs, wherein the limbs
(1, 2) and the web (3) respectively form the side walls and the base of a groove (4),
characterised in that one of the limbs (1, 2) has a local projection (7) directed into the groove (4) and
the web (3) has a widenable weak place.
2. Edge closure part according to claim 1, characterised in that the weak place is formed by an opening (6) or a slot of the web (3).
3. Edge closure part according to claim 2, characterised in that the projection (7) extends from the free end of the limb (1, 2) to the base of the
groove (4).
4. Edge closure part according to any one of the preceding claims, characterised in that the projection (7) is chamfered at its side facing the free end of the limb (1, 2).
5. Edge closure part according to any one of the preceding claims, characterised in that the other limb (2, 1) also has at the height of the weakening a local projection
(7) directed into the groove (4).
6. Edge closure part according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the surface, which faces the groove, of the other limb is flat.
7. Edge closure part according to any one of the preceding claims, characterised in that a carrier pin (8) protrudes from the side of the web (3) remote from the groove (4).
8. Edge closure part according to claim 7, characterised in that the carrier pin (8) is cylindrical.
9. Edge closure part according to any one of the preceding claims, characterised in that the groove (4) has a longitudinal end closed by a head section (5).
10. Edge closure part according to claim 9, characterised in that the head section (9) has a pin (9) extending in depth direction of the groove (4).
11. Compartment base for a refrigerator, comprising a plate (15), particularly of glass,
and edge closure parts (10, 11), which are mounted at the edge of the plate (15),
according to any one of the preceding claims.
12. Compartment base according to claim 11, characterised in that the edge closure parts (10, 11) are respectively mounted at the corners and that
an extruded profile member (12) is mounted at the edge (16) of the plate (15) at least
between two of the edge closure parts (10, 11).
13. Compartment base according to claim 12, characterised in that the two edge closure parts (10, 11) between which the extruded profile member (12)
extends are edge closure parts according to claim 10 and that the pins (9) of the
edge closure parts (10, 11) engage in a channel (13) of the extruded profile member
(12).
1. Pièce de bordure (10, 11), en particulier à appliquer sur la bordure d'une plaque
en verre (15), avec deux côtés (1, 2) et une traverse (3) reliant les côtés, dans
laquelle les côtés (1, 2) et la traverse (3) forment respectivement les parois latérales
et le fond d'une rainure (4), caractérisée en ce que l'un des côtés (1, 2) présente au moins un épaulement local (7) disposé à l'intérieur
de la rainure (4) et la traverse (3) présente à hauteur de l'épaulement une zone faible
qui peut être élargie.
2. Pièce de bordure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone faible est formée par une ouverture (6) ou par une fente de la traverse (3).
3. Pièce de bordure selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'épaulement (7) s'étend de l'extrémité libre du côté (1, 2) au fond de la rainure
(4).
4. Pièce de bordure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaulement (7) est biseauté sur son côté dirigé vers l'extrémité libre du côté
(1, 2).
5. Pièce de bordure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'autre côté (2, 1) présente également un épaulement local (7) disposé à l'intérieur
de la rainure (4) à hauteur de la zone affaiblie.
6. Pièce de bordure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la surface de l'autre côté dirigée vers la rainure est plane.
7. Pièce de bordure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un tourillon (8) s'écarte du côté de la traverse (3) opposé à la rainure (4).
8. Pièce de bordure selon la revendication 7, caractérisée en ce que le tourillon (8) est cylindrique.
9. Pièce de bordure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la rainure (4) a une extrémité longitudinale obturée par une section de tête (5).
10. Pièce de bordure selon la revendication 9, caractérisée en ce que la section de tête (9) présente un tenon (9) qui s'étend dans la direction de la
profondeur de la rainure (4).
11. Tablette pour un appareil frigorifique, avec une plaque (15) en particulier en verre,
et des pièces de bordure (10, 11) disposées en bordure de la plaque (15) selon l'une
des revendications précédentes.
12. Tablette selon la revendication 11, caractérisée en ce que les pièces de bordure (10, 11) sont respectivement disposées sur les coins et en ce qu'au moins un profilé de coulée continue (12) est disposé en bordure (16) de la plaque
(15) entre deux des pièces de bordure (10, 11).
13. Tablette selon la revendication 12, caractérisée en ce que les deux pièces de bordure (10, 11) entre lesquelles s'étend le profilé de coulée
continue (12) sont des pièces de bordure selon la revendication 10 et en ce que les tenons (9) des pièces de bordure (10, 11) s'emboîtent dans un canal (13) du profilé
de coulée continue (12).


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