| (19) |
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(11) |
EP 1 606 483 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/011941 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/085772 (07.10.2004 Gazette 2004/41) |
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| (54) |
SCHLIESSZYLINDER
CYLINDER LOCK
CYLINDRE DE FERMETURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.03.2003 DE 10313125
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
| (73) |
Patentinhaber: HUF Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BARRENBERG, Günter
42551 Velbert (DE)
- LÖW, Matthias
40885 Ratingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mentzel, Norbert et al |
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Patentanwälte Dipl.-Phys. Buse,
Dipl.-Phys. Mentzel,
Dipl.-Ing. Ludewig,
Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 045 089 EP-A- 0 879 927 FR-A- 1 569 025 FR-A- 2 393 906 US-A- 1 406 574
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EP-A- 0 063 223 DE-A- 1 955 108 FR-A- 2 033 437 GB-A- 461 025
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Schließzylinder der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegeben Art. Der Schließzylinder besteht aus einem Zylindergehäuse und einem darin
drehbar gelagerten Zylinderkern. Dem Schließzylinder ist ein Schlüssel mit definiertem
Schlüssel-Längsprofil zugeordnet, der zur Drehbetätigung in den Zylinderkern eingesteckt
werden kann. Im Zylinderkern sind in axialer Reihe eine Schar von diametralen Schächten
angeordnet, worin plattenförmige Zuhaltungen aufgenommen und mit ihren Plattenlängskanten
darin längsverschieblich geführt sind. Die Zuhaltungen sind in einer ihrer beiden
Verschiebungsrichtungen federbelastet und besitzen in definierten Höhen Steuerkanten,
die gemäß dem Schlüssel-Längsprofil ausgebildet sind. In Ruhelage, also bei abgezogenem
Schlüssel, greifen die Zuhaltungen in einen Sperrkanal im Zylindergehäuse. Beim Einstecken
und beim Herausziehen des Schlüssels können die Zuhaltungen vorübergehend in einem
Ausweichkanal des Zylindergehäuses ausweichen, der dem Sperrkanal diametral gegenüberliegt.
[0002] Die Federbelastung ist bestrebt, die Zuhaltungen aus den Schächten im Zylindern herauszudrücken
oder gar, bei Unachtsamkeit, herauszukatapultieren. Um das zu verhindern, verwendet
man einen sogenannten "Verlierschutz". Dieser Verlierschutz hat die Aufgabe, die eingesteckten
Zuhaltungen vorübergehend in ihren Schächten im Zylinderkern gegen die wirkende Federbelastung
festzuhalten. Dazu gibt es verschiedene Lösungen im Stand der Technik.
[0003] Bei dem bekannten Schließzylinder dieser Art (
GB 461 025 A) wird eine durchgehende Sicherungsplatte in einen Längsschlitz des Zylinderkerns
eingesteckt. Die Sicherungsplatte ist folglich ein Einsatz im Zylinderkern. Durch
das Innenende der Sicherungsplatte entsteht ein Nocken. Die Zuhaltungen besitzen seitliche
Vorsprünge, die zwischen sich einen Ausschnitt bestimmen, in den die als Nocke fungierende
Innenkante der eingesteckten Sicherungsplatte eingreift. Dadurch wird der vorerwähnte
"Verlierschutz" erreicht.
[0004] Es ist bei einem ähnlichen Schließzylinder bekannt (
FR 2 033 437 A, Fig. 1,2), den Ausschnitt unmittelbar in die eine Plattenlängskante einzuschneiden.
[0005] Bei Schließzylindern einer anderen Art, wo man Sicherungsmittel nicht nachträglich
am Zylinderkern montierte (
FR 2 393 906 A), hat man radiale Vorsprünge bereits bei Herstellung des Zylinderkerns im Inneren
der Schächte angeordnet.
[0006] Wie bereits erwähnt wurde, hängt die Sicherheit eines Schließsystems davon ab, ob
mit Abtastwerkzeugen die jeweilige Lage der Steuerkanten in den einzelnen Zuhaltungen
ermittelt werden kann. Ohne besondere Vorkehrungen lässt sich die jeweilige Höhe der
Steuerkanten entweder direkt im Schlüsselkanal anhand der Ruhelage der Zuhaltungen
abtasten, oder indirekt, wenn man das Maß des jeweiligen Rückstellwegs der Zuhaltungen
gegen ihre Federbelastung ermittelt. Im letztgenannten Fall werden die einzelnen Zuhaltungen
durch ein Werkzeug nacheinander gegen ihre Federbelastung in den Ausweichkanal zurückgedrückt.
In beiden Fällen kann dann von Unbefugten das zugehörige Schlüssel-Längsprofil festgestellt
und anhand dieser Kenntnis ein Nachschlüssel erstellt werden.
[0007] Um dies zu verhindern bemühte man sich, durch Anschläge an den Zuhaltungen einerseits
und durch Gegenanschläge am Zylindergehäuse andererseits die tatsächliche Lage der
Steuerkanten an den Zuhaltungen zu verschleiern. Bei einem bekannten Schließzylinder
(
DE 28 15 380 . C2) hat man dazu eine achsparallele Längsrippe im Sperrkanal sowie im Ausweichkanal
des Zylindergehäuses angeordnet und die Zuhaltungen an ihren Plattenendkanten mit
Ausschnitten unterschiedlicher Ausschnitttiefe versehen. Die Ausschnitttiefe wurde
dabei z.B. so gewählt, dass die in unterschiedlicher Höhe angeordneten Steuerkanten
der Zuhaltungen im Ruhefall in identischer Höhenlinie zu liegen kamen. Die einheitliche
Höhenlage der Steuerkanten wurde auch bei dem indirekten Abtastverfahren genutzt,
wo die Zuhaltungen gegen ihre Federbelastung mittels eines Einbruchswerkzeugs in den
Ausweichkanal zurückgedrückt wurden.
[0008] Bei einem Schließzylinder anderer Art (
EP 0 045 089 A1), wo eine Federbelastung der Zuhaltungen fehlt, hat man die Zuhaltungen an ihren
Plattenlängskanten mit Ansätzen versehen und in den Führungsflächen vom Schacht des
Zylinderkerns Ausnehmungen angebracht.
[0009] Man hat einen Verlierschutz auch bei Schließzylindern verwendet. So ist es bei einem
Schließzylinder (
EP 0 063 223 A1) bekannt, eine axiale Nut im Inneren des Zylinderkern vorzusehen, die alle Schächte
für die Zuhaltungen schneidet, um dann dort einen durchgehenden Balken einzuschieben.
Der Balken ragt dabei aus den längsseitigen Führungsflächen des Schachtes heraus und
greift in einen von zwei Ausschnitten ein, die an beiden Plattenlängskanten in die
Zuhaltungen eingeschnitten sind. In einem anderen Fall (
EP 0 879 927 A1) verwendete man einen Balken aus elastischem Material, der an seinem Innenrand eine
Schar von federnden Zungen ausbildete. Wenn der elastische Balken in einer Innennut
des Zylinderkerns eingesteckt war, kamen die Zungen federnd an den Zuhaltungen zu
liegen.
[0010] Um die Montage der Zuhaltungen zu erleichtern, hat man für einen Verlierschutz die
Zuhaltungen an ihrer einen Plattenlängskante mit federnden Zungen versehen (
FR 1 569 025 A), die nach der Montage in eine Ausnehmung in der Führungsfläche ihres zugehörigen
Schachtes einschnappten. Durch die biegsamen Zungen konnte das Einführen der Zuhaltungen
in den Zylinderkern erleichtert werden.
[0011] Schließlich ist es für eine Erleichterung der Montage der Zuhaltungen bei einem Verlierschutz
bekannt (
DE 1 955 108 A), durch einen Ausschnitt an der einen Plattenlängskante eine Anschlagkante in der
Zuhaltung zu erzeugen, der eine Gegenschulter in der einen abgesetzten Führungsfläche
des Schachts im Zylinderkern zugeordnet war. Dann konnte nämlich die Montage durch
eine Kippbewegung der Zuhaltung maschinell ausgeführt werden, wobei die Anschlagkante
an der Gegenschulter vorbeigeschoben wird, bevor die Drehung der Zuhaltung in Ausrichtung
mit dem Schacht erfolgte.
[0012] Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Stand der Technik für die Verschleierung
der Steuerkanten-Lage einerseits als auch für den Verlierschutz der Zuhaltungen bei
der Montage des Zylinderkerns jeweils eigene Maßnahmen erforderlich waren. Für die
Verschleierung waren die Mittel zwischen dem Zylindergehäuse und der Zuhaltung erforderlich,
während die Sicherungsmittel für den Verlierschutz zwischen der Zuhaltung und dem
Zylinderkern angeordnet sein mussten.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen, preiswerten Schließzylinder
der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, der nicht nur einen
zuverlässigen Verlierschutz aufweist, sondern auch durch Verschleierung der Steuerkanten-Lage
den Schließzylinder einbruchssicher macht. Dies wird erfindungsgemäß durch die im
Anspruch 1 genannten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
[0014] Im Gegensatz zum Stand der Technik ist das Zylindergehäuse an der Verschleierung
der Steuerkanten-Lage nicht beteiligt; all dies spielt sich bei der Erfindung zwischen
dem Zylindern mit dem eingesteckten Kamm und den Ausschnitten in den Zuhaltungen ab.
Das Zylindergehäuse kann bei der Erfindung neutral ausgebildet sein. Die Flankenpaare
am Kamm und die Gegenflankenpaare am Ausschnitt sind so angeordnet, dass bei eingestecktem
Kamm und abgezogenem Schlüssel die Steuerkanten von mindestens zwei unterschiedlichen
Zuhaltungen in der gleichen Höhe zu liegen kommen. Dadurch wird die tatsächliche Lage
der Steuerkanten verschleiert. Diese Verschleierung geschieht, wenn in der Ruhelage
der Zuhaltungen die jeweiligen Flanken an den zugehörigen Gegenflanken anliegen. Bei
einer Weiterbildung der Erfindung ergibt sich die Verschleierung aber auch in einer
Betätigungslage, wenn die Zuhaltungen durch ein Einbruchswerkzeug maximal verschoben
sind. Bei dieser Verschiebung schlägt nämlich die jeweils andere Flanke des Kammzinkens
an die andere Gegenflanke der Aussparung an.
[0015] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Im ersten Ausführungsbeispiel werden sechs
verschiedene Querschnittansichten durch den erfindungsgemäßen Schließzylinder dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1.1a - 2.3a
- durch einen in Ruhelage befindlichen Schließzylinder im Bereich von sechs Zuhaltungen,
mit in zueinander unterschiedlicher Höhe angeordneten Steuerkanten und
- Fig. 1.1b - 2.3b
- die gleichen Schnittansichten des Schließzylinders wie in Fig. 1.1a bis 2.3a, wobei
die Zuhaltungen maximal in Richtung eines Ausweichkanals zurückgestellt sind.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel eines gegenüber dem vorausgehenden Fall abgewandelten zweiten
Schließzylinders ist in folgenden Figuren dargestellt:
- Fig. 3,
- in starker Vergrößerung und die perspektivische Ansicht, einen in den Zylinderkern
eines nicht näher gezeigten zweiten Schließzylinders einsteckbaren Kamm mit nur zwei
eingezeichneten Zuhaltungen, deren Steuerkanten in gleicher Höhe liegen,
- Fig. 4.1a - 5.4a
- in Analogie zuFig. 1.1a bis 2.3a, acht Querschnittansichten durch einen in seiner
Ruhelage befindlichen zweiten Schließzylinder im Bereich von acht Zuhaltungen, deren
Steuerkanten teilweise in unterschiedlicher Höhe liegen, und schließlich
- Fig.4.1b - 5.4b
- die entsprechenden Schnittansichten des zweiten Schließzylinders, wenn, in Analogie
zu Fig. 1.1b bis 2.3b die Zuhaltungen eine maximale Rücksteillage aufweisen.
[0017] Der in den Fig. 1.1a bis 2.3a gezeigte Schließzylinder umfasst ein Zylindergehäuse
10.3 mit einer aus Fig. 1.2a ersichtlichen Lagerbohrung 11 für einen Zylinderkern
20.3. Der Zylinderkern 20.3 besitzt eine Schar aus Fig. 1.2b entnehmbaren, hintereinanderliegenden
diametralen Schächten 23.3, in welchen jeweils eine von vier unterschiedlichen plattenförmigen
Zuhaltungen 31.3 bis 34.4 aufgenommen ist. Die hier in besonderer Weise profilierten,
aus Fig. 2.2a ersichtlichen Plattenlängskanten 30.1, 30.2 sind an entsprechenden Führungsflächen
21, 22 des Schachtes 23.3 geführt, welche sich an den inneren Schmalseiten des Schachtes
31.3 befinden. Jeder der Schächte 23.3 ist in üblicher Weise mit einer in Fig. 2.3a
erkennbaren Erweiterung 24 versehen, in welcher eine Druckfeder 15.3 angeordnet ist.
Das eine Ende der Druckfeder 15.3 stützt sich an einer Endfläche 25 der Erweiterung
24 ab, während ihr gegenüberliegendes Ende eine Nase 35 untergreift, welche die dortige
Plattenlängskante 30.1 überragt und in die Schacht-Erweiterung 24 hineinragt. Dadurch
werden die Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 in die durch den Kraftpfeil 13.3 verdeutlichte
Verschiebungsrichtung federbelastet.
[0018] Die Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 besitzen Steuerkanten 41.3 bis 44.3, die hinsichtlich
einer Höhenmitte der jeweiligen Zuhaltung 31.3 bis 34.3 - vier unterschiedliche Höhenlagen
einnehmen können. In Fig. 1.1a befindet sich die Steuerkante 41.3 in einer ersten
Stufenhöhe. Die Steuerkante 42.3 in Fig. 1.3a befindet sich in einer zweiten Höhenstufe,
während die Steuerkante 43.3 in Fig. 1.2a in einer dritten Stufe liegt. Schließlich
nimmt die Steuerkante 4.4.3 von Fig. 2.1a eine vierte Stufenhöhe ein. Die Steuerkanten
41.3 bis 44.4 sitzen im vorliegenden Ausführungsbeispiel an einer aus Fig. 2.1a entnehmbaren
Zunge 69, die in ein Fenster 70 der jeweiligen Zuhaltung 31..3 bis 34.3 hineinragt.
Jeweils diejenige Kante der Zunge 69 dient als . Steuerkante 41.3 bis 44.3, die in
Richtung der Federbelastung 13.3 weit.
[0019] Der zugehörige nicht näher gezeigte Schlüssel hat ein Flachprofil, welches der lichten
Weite des vorerwähnten Fensters 70 in der Zuhaltung 31.1 entspricht. Ursache für die
vorgenannte Steuerkanten-Ausbildung ist, dass der Flach-Schlüssel seine analogen Gegen-Steuerkanten
an seiner einen Breitseite oder an seinen beiden Breitseiten besitzt. Die genannten
Gegen-Steuerkanten in der seitlichen Steuerbahn des Schlüssels bestimmten sein individuelles
Längsprofil. Bei der Montage der Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 in den aufeinanderfolgenden
Schächten 23.3 des Zylinderkerns 20.3 wird die Auswahl und die Reihenfolge der Zuhaltungen
31.3 bis 34.3 gemäß den Gegen-Steuerkanten im Längsprofil des zugehörigen Schlüssels
gewählt.
[0020] Ohne die noch zu benennenden besonderen Maßnahmen nach der Erfindung, würden in der
Ruhelage, also bei abgezogenem Schlüssel, die Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 aufgrund ihrer
Federbelastung 13.3 gleich weit in einen Sperrkanal 12 einfahren, der im Zylindergehäuse
10.3 gemäß Fig. 1.2a vorgesehen ist. Die Einfahrtiefe wird im Stand der Technik, z.B.
durch Anlage der Federnase 35. an der Erweiterung 24 des Schachtes. 23.3 bestimmt.
Dann ist es aber möglich, durch einen in den Schlüsselkanal bis zu den einzelnen Fenstern
70 der Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 gelangende Fühler die jeweilige Lage der Steuerkanten
41.3 bis 44.3 abzutasten und diese Kenntnis zur unerlaubten Herstellung eines Nachschlüssels
zu nutzen. Damit wäre die Sicherheit des Schließzylinders gefährdet.
[0021] zeine andere Möglichkeit einer ähnlichen unerlaubten Abtastung würde sich ergeben,
wenn man durch ein in die Fenster 70 der verschiedenen Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 eindringendes
Einbruchswerkzeug die Steuerkante 41.3 bis 44.3 so weit im Sinne der Pfeile 77 von
Fig. 1.1b bis 2.3b runterdrückt, bis die jeweilige Zuhaltung mit ihrer Plattenendkante
an eine aus Fig. 1.1b ersichtliche Bodenfläche 14 eines Ausweichkanals 16 stößt. Es
gibt auch einen gegenüberliegenden Sperrkanal 12, der ebenfalls eine analoge Bodenfläche
17 gemäß Fig. 2.3a aufweist. Der Ausweichkanal 1.6 ist im Zylindergehäuse 10.3 dem
Sperrkanal 12 diametral gegenüberliegend angeordnet. Der Ausweichkanal 16 dient normalerweise
für einer Ausweichbewegung der Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 während der Einsteckbewegung
des Schlüssels. Mit dem Einbruchswerkzeug ließe sich in diesem Fall das Ausmaß der
jeweiligen Rückstellbewegung 77 der einzelnen Zuhaltungen bestimmen, worauf auf die
Höhe der Steuerkanten 41.3 bis 44.3 in den einzelnen Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 geschlossen
werden könnte. Das könnte für eine unerlaubte Herstellung eines Nachschlüssels genutzt
werden. All dies ist bei der Erfindung aus folgendem Grund verhindert.
[0022] Es wird ein Einsatz 62.3 verwendet, der durch einen radialen Durchbruch 61.3 des
Zylinderkerns 20.3 einsteckbar ist. Wie in besonders anschaulicher Weise anhand der
Fig. 3 des zweiten Ausführungsbeispiels erläutert werden wird, ist dieser Einsatz
als kammartiger Körper 32.3 ausgebildet, der nachfolgend kurz "Kamm" bezeichnet werden
soll. Dieser Kamm 62.3 besitzt eine Vielzahl von Kamm-Zinken 36.3, 36.3', welche,
wie Fig. 1.1a verdeutlicht, in radialer Richtung in besonderer Weise konvex profiliert
sind. In Längsverschiebungsrichtung der dortigen Zuhaltung 31.3 befinden sich mehrere,
zueinander höhenunterschiedliche Flankenpaare an den Zinken 36.3, 36.3'. Im vorliegenden
Fall werden zwei Flankenpaare erzeugt, welche, bezogen auf das Nocken-Maximum als
inneres Flankenpaar 37.3i, 38.3i sowie als äußeres Flankenpaar 37.3a, 38.3a bezeichnet
werden sollen. Bei eingestecktem Kamm 62.3 ragen die Zinken 36.3, 36.3' in die einzelnen
Schächte 23.3 des Zylinderkerns 20.3 hinein. Die Kammzinken 36.3, 36.3' haben zwar
das gleiche Profil, sind aber in zwei zueinander spiegelbildlichen Lagen positioniert,
wie anhand ihres Profils zu erkennen ist.
[0023] In den Fig. 1.1a bis 2.3b ist der fertige Schließzylinder gezeigt, wo der Kamm 62.3
mit seinem Zinken aus Fig. 1a ersichtlichen Außenende 63.3 in einen radialen Durchbruch
61.3 des Zylinderkerns 20.3 eingeschoben ist, aber mit einem in Fig. 1.1a erkennbaren
Innenende 64.3 in dem Schacht 23.3 des Zylinderkerns 20.3 hineinragt. Vorausgehend
sind die Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 in die Schächte 23.3 des Zylinderkerns 20.3 eingerührt
worden. Strichpunktiert in den Fig. 1.1a bis 2.3b ist eine durch die Zylinderachse
gehende Querebene 71.3 markiert, die quer zur Wirkrichtung der Federbelastungen 13.3
verläuft. Dort liegen die Mitten der Profil-Maxima. Das innere Flankenpaar 37.3i,
38.3i ist bezüglich der Querebene 71.3 symmetrisch angeordnet und besitzt im wesentlichen
parallel zu dieser Querebene 71.3 verlaufende Flanken. Das äußere Flächenpaar 37.3a,
38.3a ist unsymmetrisch zur Querebene 71.3 ausgebildet und nimmt eine geneigte Position
demgegenüber ein. Außerdem hat die Außenflanke 37.3a eine kürzere Länge als: die andere
Flanke 38.3a.
[0024] Diese Formgebung hat zur Folge, dass sich eine unterschiedliche Lage, der damit erzeugter
Anschläge ergibt, wenn, wie gesagt, die Zinken 36.3, 36.3' sich in spiegelbildlichen
Lagen im Zylinderkern 20.3 befinden. Das ist beim Vergleich zwischen Fig. 1.1a und
1.3a zu erkennen. In Fig. 1.1a befindet sich die Zinke 36.3 in einer normalen Lage,
was sie als "Normal-Zinken" zu bezeichnen erlaubt. Dort ist die Flanke 37.3a mit ihrer
kurzen Flankenlänge in Richtung der Federbelastung 13.3 orientiert. In Fig. 1.3a dagegen
liegt eine spiegelbildliche Lage des Zinkens im Kamm 62.3 vor, weshalb der Zinken
36.3' dann als "Wende-Zinken" bezeichnet werden soll. Beim Wende-Zinken 36.3' sind
die vorerwähnten inneren und äußeren Flanken miteinander vertauscht; die Flanke 37.3a
mit der kurzen Ftankenlänge ist in Fig. 1.3a der Federbelastung 13.3 entgegengerichtet.
Die beiden. Zinken 36.3, 36.3' sind bezüglich der Querebene 71.3 gespiegelt.
[0025] Im Bereich der Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 sind Ausschnitte 26.3 an den Plattenlängskanten
30.2 angeordnet, die der Nase 35 abgekehrt sind. Die Ausschnitte 36.3 sind einander
ähnlich gestaltet. Wie aus Fig. 1.1b bis 2.3b zu erkennen ist, sind die jeweiligen
Ausschnitte in Abhängigkeit von der Lage der zugehörigen Steuerkante 41.3 bis 44.3
unterschiedlich dimensioniert und auch in ihrer Höhenlage unterschiedlich positioniert.
Übereinstimmend ist aber, dass die Ausschnitte 26.3 zweistufig ausgebildet sind und
in unterschiedlichen Ausschnitt-Tiefen zwei voneinander zu unterscheidende Gegen-Flankenpaare
aufweisen. In der unteren Stufe des Ausschnitts 26.3 befindet sich, wie aus Fig. 1.1b
zu ersehen ist, an den gegeneinander gerichtete Laibungsflächen ein inneres Gegen-Flankenpaar
37.3i und 38.3i. Die Laibungen des Ausschnitts 26.3 der oberen Stufe haben ein äußeres
Gegen-Flankenpaar 27.3a und 28.3a. In analoger Weise, wie es bei den Zinken 36.3,
36.3' erläutert wurde, sind auch die inneren Gegen-Flanken 27.3i, 28.3i gegenüber
den äußeren 27.3a, 28.3a unterschiedlich ausgebildet. Die inneren Gegenflanken 27.3i,
28.3i verlaufen nämlich im wesentlichen parallel zur bereits erwähnten Querebene 71.3
des Zylinderkerns 20.3, während die äußeren 37.3a, 38.3a eine Neigungslage demgegenüber
aufweisen. Im vorliegenden Fall sind die beiden äußeren. Gegen-FIanken 37.3a, 38.3a
zueinander im wesentlichen spiegelbildlich gleich ausgebildet. Mit diesen Maßnahmen
ergeben sich folgende Wirkungen.
[0026] Wie bereits erwähnt wurde, zeigen die Fig. 1.1a bis 2.3a die Ruhelage des Schließzylinders
bei abgezogenem Schlüssel. Dadurch kommen die Flanken der Zinken 36.3, 36.3' mit den
Gegenflanken des zuhaltungsseitigen Ausschnitts 26.3 in folgender Anlage. Die beschriebenen
jeweiligen Steuerkanten der Zuhaltungen 31.3, 32.3 und 33.3 kommen in der Höhenposition
50.4 gemäß Fig. 1.1a bis 1.3a zu liegen, wenn die Normal-Zinken 36.3 und die Wende-Zinken
36.3' in der dargestellten Weise am Zylinderkern 20.3 positioniert sind. Eine Anschlag-Gegenanschlag-Wirkung
kommt dann gemäß Fig. 1.1a durch Wechselwirkung der inneren Gegen-Flanke 28.3i (vgl.
Fig. 1.1b) der Zuhaltung 31.3 mit der Flanke 38.3i des Normal-Zinkens 36.3 zustande.
Dagegen bei der Zuhaltung 32.3 gemäß Fig. 1.3a liegt, - wegen des dort vorliegenden
Wende-Zinkens 36.3' vom Kamm 62.3 - die äußere Gegen-Flanke 28.3a an der jetzt gegen
die Federbelastung 13.3 gekehrten Außenflanke 37.3a an. Analoges ergibt sich bei der
Zuhaltung 33.3 in Fig. 1.2a.
[0027] Wie aus den Fig. 2.2a und 2.3a hervorgeht, können die beiden letztgenannten Zuhaltungen
32.3 und 33.3 auch in einer anderen Höhenposition 50.5 positioniert sein, die in Übereinstimmung
mit der Steuerkante 42.3 der vierten Zuhaltung 34.3 ausgerichtet ist. Dies ergibt
sich, weil in den Fig. 2.2a und 2.3a die Normal-Zinke 36.3 des Kamms 32.3 eingreift,
während bei der Zuhaltung 34.3 von Fig. 2.1a ein Wende-Zinken 36.3' verwendet wird.
Folglich kommen in Fig. 2.2a und 2.3a andere Flanken und Gegen-Flanken zur Anlage,
nämlich 38.3a und 28.3a. Bei Fig. 2.1a dagegen ruht die innere Gegenflanke 28.3i der
Zuhaltung 34.3 an der Innenflanke 37.3i des Wende-Zinkens 36.3'.
[0028] Wie bereits erwähnt wurde, zeigen die Fig. 1.1b bis 2.3b die analogen Positionen
wie die Fig. 1.1a bis 2.3a des ersten Ausführungsbeispiels, wenn durch ein Einbruchswerkzeug
eine maximale Rückstellung der Zuhaltungen 31.3 bis 34.3 im Sinne des bereits erwähnten
Rückverschiebungs-Pfeils 77 erfolgt. Das Werkzeug drückt die Zuhaltungen 31.3 bis
34.3 gegen ihre Federwirkung 13.3 zurück. Dann kommen wieder Anschläge zur Wirkung,
die in Abhängigkeit, ob an dieser Stelle ein Normal-Zinken 36.3 oder ein Wende-Zinken
36.3' vorliegen, welche die zugehörigen Steuerkanten 41.3 bis 44.3 entweder in die
Höhenposition 60.3 oder 60.4 überführen. Die unterschiedlichen Lagen für 33.3 und
32.3 in den Fig. 1.2b und 2.2b einerseits sowie 1.3b und 2.3b andererseits ergeben
sich wieder in Abhängigkeit davon, ob an dieser Stelle im Kamm 62.3 ein Normal-Zinken
36.3 oder ein Wende-Zinken 36.3' vorliegen. In diesen Fällen werden zueinander unterschiedliche
Flanken und Gegen-Flanken wirksam.
[0029] Wie bereits erwähnt wurde, wird als Einsatz 62.4 auch beim zweiten Ausführungsbeispiel
ein Kamm verwendet, dessen Aussehen am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist. In diesem
Fall sollen zur Benennung analoger Bauteile die entsprechenden Bezugszeichen verwendet
werden, allerdings mit dem Unterschied, dass die letzten Indizes übeiwiegend mit "4"
markiert sind. Es braucht lediglich auf die Unterschiede eingegangen zu werden. Im
Übrigen gilt die bisherige Beschreibung, weil auch der Zylinderkern 20.4 einen aus
Fig. 4.3b ersichtlichen Schacht 23.4 aufweist und gemäß Fig. 1a, die Zuhaltungen jeweils
von einer Druckfeder 15.4 im Sinne der Kraftpfeile 13.4 federbelastet sind.
[0030] Wie bereits erwähnt wurde, zeigt die Fig. 3 einen Kamm 62.4, dessen durchgehender
Kamm-Rücken das Außenende 63.4 bildet, während die Kamm-Zinken 36.4, 36.4' übereinstimmend
profilierte Innenenden 64.4 aufweisen. Die Zinken 36.4, 36.4' sind aber auch hier
in zwei zueinander spiegelbildlichen Lagen im Kamm 62.4 angeordnet, und zwar in einer
miteinander abwechselnden Reihenfolge als Normal-Zinke 36.4 und als Wende-Zinke 36.4'.
Beim Einstecken wird der Kamm 62.4 als Ganzes gehandhabt. Die zugehörigen, aus den
Fig. 4.1a bis 5.1a ersichtlichen radialen Durchbrüche 61.4 für den Kamm 62.4 und seine
Zinken im Zylinderkern 20.4 sind gleichförmig ausgebildet.
[0031] Wie ein Vergleich zwischen Fig. 4.1a und 4.2a zeigt, sind die Maxima des Normäl-Zinken
36.4 einerseits und des Wende-Zinkens 36.4' andererseits in einem Höhenabstand 72
bzw. 72' von der strichpunktiert eingezeichneten, bereits im Zusammenhang mit dem
eisen Ausführungsbeispiel beschriebenen Querebene 71.4 des Zylinderkerns 20.4 angeordnet.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, sind der Normal-Zinken 36.4 und der Wende-Zinken 36.4'
entweder im oberen Höhenende 73 oder im unteren Höhenende 73' positioniert. Wie bereits
erwähnt wurde, liegt ein einheitliches Flanken-Profil im Normal-Zinken 36.4 und Wende-Zinken
36.4.' vor, und zwar in Form eines einzigen Flanken-Paares, das aber beim Wende-Zinken
36.4' gegenüber dem Normal-Zinken 36.4 eine höhenversetzte Lage einnimmt. Jeweils
in Wirkrichtung der Federbelastung 13.4 der Zuhaltung gesehen, liegen beim Normal-Zinken
36.4 eine obere Außenflanke 37.4 und eine obere Innenflanke 38.4 vor, während beim
Wende-Zinken 36.4' es eine untere Außenflanke 37.4' und eine untere Innenflanke 38.4'
gibt.
[0032] Im vorliegenden Fall haben die beiden Flanken eine unterschiedliche Form. Wie anhand
der Fig. 4.3a zu erkennen ist, verläuft die obere Innenflanke 38.4 im wesentlichen
parallel zur Querebene 71.4 vom Zylinderkern 20.4, während die obere Außenflanke 37.4
einen Neigungsverlauf aufweist. Dies gilt nicht nur für den Normal-Zinken 36.4, sondern
in analoger Weise für den Wende-Zinken 36.4' gemäß Fig. 5.2a hinsichtlich der entsprechenden
unteren Außenflanke 37.4' und Innenflanke 38.4'.
[0033] Auch beim zweiten Ausführungsbeispiel besitzen die Ausschnitte 26.4 in den Zuhaltungen
31.4 bis 34.4 einen sehr einfachen, symmetrischen Aufbau. Inmitten des Ausschnitts
26.4 befindet sich jeweils ein Unterbrechungssteg 74.1 bis 74.4, der zwar im wesentlichen
in der Ausnehmungs-Mitte liegt, aber - in Wirkrichtung der Federkraft 13.4 gesehen
- in Abhängigkeit von der Lage der jeweiligen Steuerkante 41.4 bis 44.4 fallweise
eine unterschiedliche Steglänge aufweist. Darüber hinaus ist eine Profilvereinfachung
auch deswegen gegeben, weil die Steglängen der Unterbrechungsstege 74.1 und 74.4 bei
den Zuhaltungen 31.4 mit der niedrigsten Steuerkante 41.1 die gleiche ist, wie bei
der Zuhaltung 34.4, welche die höchste Steuerkante 44.4 besitzt. In analoger Weise
sind die Steglängen bei den Unterbrechungsstegen 74.2 und 74.3 derjenigen beiden Zuhaltungen
32.4 und 33.4 gleich ausgebildet, welche ihre Steuerkanten 42.4 und 43.4 auf den beiden
mittleren, zueinander unterschiedlichen Höhenpositionen aufweist. Eine weitere Variation
zur Profilierung der Ausschnitte 26.4 besteht darin, dass die unteren Enden der Ausschnitte
26.4 bezüglich der jeweiligen Längsmitte 75.1 bis 75.4 der vier verschiedenen Zuhaltungen
31.4 bis 34.4 in einer unterschiedlichen Entfernung 76.1 bis 76.4 beginnen, wie aus
den Fig. 4.1a, 4.3a, 4.4a und 5.1a zu entnehmen ist.
[0034] Wie in Fig. 5.3a bei der Zuhaltung 32.4 mit dem Unterbrechungssteg 74.2 zu erkennen
ist, sind im Ausschnitt jeweils zwei Gegen-Flankenpaare angeordnet. Das eine Gegen-Flankenpaar
27.4i, 28.4i entsteht an den beiden Endkanten des Unterbrechungsstegs 74.2, ist also
stegseitig erzeugt und soll "inneres Gegen-Flankenpaar" genannt werden. Das andere
Gegen-Flankenpaar 27.4a und 28.4a wird von den beiden Laibungskanten des Ausschnitts
26.4 gebildet, was als äußeres Gegen-Flankenpaar" bezeichnet werden soll. Die inneren
Gegen-Flanken 27.4i und 28.4i weisen voneinander weg, während die äußeren Gegen-Flanken
27.4a und 28.4a einander zugekehrt sind. Auch in diesem Fall verlaufen die inneren
Gegen-Flanken 27.4i und 28.4i im wesentlichen parallel zur Querebene 71.4, während
die Außenflanken 27.4a und 28.4a einen Neigungsverlauf aufweisen und im wesentlichen
spiegelbildlich zueinander ausgebildet sind.
[0035] In den Fig. 4.1a bis 5.4a sind die Verhältnisse im Ruhefall dargestellt. In den Fig.
7.1a bis 7.4a nehmen die Zuhaltungen 31.4, 32.4 und 33.4 mit ihren Steuerkanten 41.4,
42.4 und 43.4 eine einheitliche, durch die Linie 50.4 markierte Höhenposition im Zylindergehäuse
10.4 ein. Das gilt zunächst für jene Stellen, wo ein Normal-Zinken 36.4 im Zylinderkern
20.4 steckt. Doch auch bei Verwendung eines Wende-Zinkens 36.4' gemäß Fig. 4.2a bleibt
die Zuhaltung 31.4 mit ihrer Steuerkante 41.4 in dieser Höhenposition 50.4. Es findet
eine optimale Verschleierung der Lage der Steuerkanten 41.4 bis 44.4 statt.
[0036] Das Entsprechende gilt für die Zuhaltungen 32.4, 33.4 und 34.4, gemäß Fig. 5.1a bis
5.4a, wenn der Kamm 62.4 im Zylinderkern 20.4 steckt. Dann befinden sich die zugehörigen
Steuerkanten 42.4, 43.4 und 44.4 in der mit 50.5 gekennzeichneten Höhenposition. Gemäß
Fig. 5.1a befindet sich aber bei Verwendung eines Normal-Zinkens 36.4 auch die Zuhaltung
34.4 mit ihrer Steuerkante 44.4 in dieser Höhe 0.5. Es ist für Unbefugte nicht ersichtlich,
welche der im vorliegenden Fall vier möglichen Zuhaltungen 33.1 bis 34.1 an welchen
Stellen im Zylindergehäuse 10.4 angeordnet ist. Die Nachahmung des Schlüssels ist
für Unbefugte unmögl ich.
[0037] Auch beim zweiten Ausführungsbeispiel sind in den Fig. 4.1b bis 5.4b jene Verhältnisse
dargestellt, die sich ergeben, wenn die Zuhaltungen 31.4 bis 44.4 von nicht näher
gezeigten Einbruchswerkzeugen im Sinne des Bewegungspfeils 77 maximal gegen ihre Federbelastung
13.4 zurückgeschoben worden sind. In Analogie zu Fig. 4.1 bis 4.4a befinden sich dann
die Steuerkanten 41.4, 42.4 und 43.4 bei den gemäß Schiebepfeil 77 zurückgeschobenen
Zuhaltungen 31.4, 32.4 und 33.4 in einer übereinstimmender Höhenposition 60.5. Das
Entsprechende gilt, gemäß Fig. 5.1b bis 5.4b für die zurückgeschobenen Zuhaltungen
32.4, 33.4 und 34.4, wo sich die Höhenlage 60.6 der Steuerkanten 44.4, 42.4 und 43.4
ergibt. Auch in diesem Fall sind die zurückgeschobenen Zuhaltungen 31.4 einerseits
und 34.4 andererseits jeweils auf gleicher Höhe 60.5 bzw. 60.6, gleichgültig ob ein
Normal-Zinken 36.4 oder ein Wende-Zinken 36.4' im Zylinderkern 20.4 stecken. Es findet
in jedem Fall eine optimale Verschleierung der tatsächlichen Lage 41.4 bis 44.4 der
vier Zuhaltungen 31.4 bis 34.4 statt.
[0038] Gemäß den beiden Ausführungsbeispielen kann einer Vielzahl übereinstimmender Zylinderkerne
10.3, 10.4 ein Satz unterschiedlicher Kämme 62.3, 62.4 gemäß Fig. 3 zugeordnet sein,
deren Zinken zueinander unterschiedliche End-Profile O aufweisen. Es ergibt sich nämlich
dann eine Erhöhung der Variationsvielfalt des Schließzylinders, indem man einen dieser
unterschiedlichen Kämme auswählt und in einen dieser Zylinderkerne 20.3 oder 20.4
einsteckt.
[0039] Das gilt auch für den im zweiten Ausführungsbeispiel erläuterten einfachen Fall,
wo die Kämme Zinken mit identischen Profil aufweisen, aber mit ihren Normal-Zinken
36.4 und Wende-Zinken 36.4' in abwechselnder Reihenfolge im Kamm 62.4 angeordnet sind.
Verwendet man bei diesem Anordnungsprinzip eine gradzahlige Anzahl von Zinken im Kamm
62.4, so hängt es davon ab, mit welchem seiner beiden Enden der Kamm 62.4 in einen
Schließzylinder 20.4 einheitlicher Type eingesteckt wird. Am einen Kammende befindet
sich ein Normal-Zinken 36.4 und am anderen Ende ein Wende-Zinken 36.4'. Man erhält
dann, wie anhand der Fig. 4.1a bis 5.4a erläutert wurde, übereinstimmende Höhenlagen
50.4 oder 50.5 für die vier unterschiedlichen Zuhaltungen 34.1 bis 34.4. Bei minimalem
Aufwand und einfachster Bauform ergibt sich ein Maximum an Verschleierung der tatsächlichen
Lage der Steuerkanten 41.1 bis 41.4 in den Zylindergehäusen 10.4.
Bezugszeichenliste :
[0040]
- 10.3
- Zylindergehäuse (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 10.4
- Zylindergehäuse (Fig. 4.1a bis 5.4a)
- 11
- Lagerbohrung in 10.1 (Fig. 1.2a)
- 12
- Sperrkanal in 10.1 (Fig. 1.2a)
- 13.3
- Kraftpfeil der Federbelastung (Fig. 1.1a)
- 13.4
- Kraftpfeil der Federbelastung (Fig. 4.1a)
- 14
- Bodenfläche von 16.1 (Fig. 1.1b)
- 15.3 3
- Druckfeder (Fig. 4.1a)
- 15.4
- Druckfeder (Fig. 4.1a)
- 16
- Ausweichkanal in 10.1 (Fig. 1.1b)
- 17
- Bodenfläche von 12 (Fig. 2.3a)
- 20.3
- Zylinderkern (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 20.4
- Zylinderkern (Fig. 4.1a bis 5.4a)
- 21
- erste Führungsfläche für 30.3 (Fig. 2.2a)
- 22
- zweite Führungsfläche für 30.3 (Fig. 2.2a)
- 23.3
- Schacht in 20.3 (Fig. 1.2b)
- 23.4
- Schacht in 20.4 (Fig. 4.3b)
- 24
- Erweiterung von 23.3 (Fig. 2.3a)
- 25
- Endfläche von 24.1 (Fig. 1.1a)
- 26.3
- Ausschnitt in 31.3 bis 34.3
- 26.4
- Ausschnitt in 31.4 bis 34.4
- 27.3a
- äußere Gegenflanke von 26.3 (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 27.3i
- innere Gegenflanke von 26.3 (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 27.4a
- äußere Gegenflanke von 26.4 (Fig. 4.1a bis 5.4a)
- 27.4i
- innere Gegenflanke von 26.4 (Fig. 4.1a bis 5.4a)
- 28.3a
- äußere Gegenflanke von 26.3 (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 28.3i
- innere Gegenflanke von 26.3 (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 28.4a
- äußere Gegenflanke von 26.4 (Fig. 4.1a bis 5.4a)
- 28.4i
- innere Gegenflanke von 26.4 (Fig. 4.1a bis 5.4a)
- 30.1
- 35 zugekehrte Ptattentängskante von 31.3 (Fig. 2.2a)
- 30.2
- 35 abgekehrte Plattenlängskante von 31.3 (Fig. 2.2a)
- 31.3
- Zuhaltung mit 41.3 für 20.3
- 31.4
- Zuhaltung mit 41.4 für 20.4
- 32.3
- Zuhaltung mit 42.3 für 20.3
- 32.4
- Zuhaltung mit 42.4 für 20.4
- 33.3
- Zuhaltung mit 43.3 für 20.3
- 33.4
- Zuhaltung mit 43.4 für 20.4
- 34.3
- Zuhaltung mit 44.3 für 20.3
- 34.4
- Zuhaltung mit 44.4 für 20.4
- 35
- Federnase an 31.3 (Fig. 2.3a)
- 36.3
- Normal-Zinke von 62.3 (Fig. 1.1a)
- 36.3'
- Wende-Zinke von 62.3 (Fig. 1.3a)
- 36.4
- Normal-Zinke von 62.4 (Fig. 4.1a)
- 36.4'
- Wende-Zinke von 62.4' (Fig. 5.2a)
- 37.3a
- erste äußere Flanke von 36.3 bzw. 36.3' (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 37.3i
- erste innere Flanke an 36.3 bzw. 36.3' (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 37.4
- obere Außenflanke von 36.4 bzw. 36.4' (Fig. 3 bis 5.4b)
- 37.4'
- untere Außenflanke von 36.4' (Fig. 3 bis 5.4b)
- 38.3a
- zweite äußere Flanke von 36.3 bzw. 36.3' (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 38.3i
- zweite innere Flanke an 36.3 bzw. 36.3' (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 38.4
- obere Innenflanke von 36.4 (Fig. 3 bis 5.4b)
- 38.4'
- untere Innenflanke an 36.4' (Fig. 3 bis 5.4b)
- 41.3
- Steuerkante von 31.3
- 41.4
- Steuerkante von 31.4
- 42.3
- Steuerkante von 32.3
- 42.4
- Steuerkante von 32.4
- 43.3
- Steuerkante von 33.3
- 43.4
- Steuerkante von 33.4
- 44.3
- Steuerkante von 34.3
- 44.4
- Steuerkante von 34.4
- 50.4
- Höhenposition von 31.4, 32.4, 33.4 (Fig. 4.1a bis 4.4a)
- 50.5
- Höhenposition von 34.2, 34.3, 34.4 (Fig. 5.1 bis 5.4a)
- 60.3
- Höhenposition von 31.3, 32.3, 33.3 (Fig. 1.1b bis 1.3b)
- 60.4
- Höhenposition von 32.3, 33.3, 34.3 (Fig. 2.1b bis 2.3b)
- 60.5
- Höhenposition von 31.4, 32.4, 33.4 (Fig. 4.1b bis 4.4b)
- 60.6
- Höhenposition von 32.4, 33.4, 34.4 (Fig. 5.1b bis 5.4b)
- 61.3
- radialer Durchbruch in 20.3
- 61.4
- radialer Durchbruch in 20.4
- 62.3
- Einsatz, Kamm (Fig. 1.1a bis 2.3b)
- 62.4
- Einsatz, Kamm (Fig. 3 bis 5.4b)
- 63.3
- Außenende von 62.3 (Fig. 1.2a)
- 63.4
- Außenende von 62.4 (Fig. 3)
- 64.3
- Innenende von 62.3
- 64.4
- Innenende von 62.4
- 69
- Zunge an 34.3 (Fig. 2.1a)
- 70
- Fenster in 34.3 (Fig. 2.1a)
- 71.3
- Querebene von 20.3 (Fig. 1.2a)
- 71.4
- Querebene von 20.4 (Fig. 4.1a, 4.1b)
- 72
- Höhenabstand von 36.4 gegenüber 71.4 (Fig. 4.1a)
- 72'
- Höhenabstand von 36.4' gegenüber 71.4 (Fig. 4.2a)
- 73
- oberes Höhenende von 62.4 bzw. 62.4' (Fig. 3)
- 73'
- unteres Höhenende von 62.4 bzw. 62.4' (Fig. 3)
- 74.1
- Unterbrechungssteg bei 31.4 (Fig. 4.1a)
- 74.2
- Unterbrechungssteg bei 32.4 (Fig. 4.4a)
- 74.3
- Unterbrechungssteg bei 33.4 (Fig. 4.3a)
- 74.4
- Unterbrechungssteg bei 34.4 (Fig. 5.1a)
- 75.1
- Längsmitte von 31.4 (Fig. 4.1a)
- 75.2
- Längsmitte von 32.4 (Fig. 4.4a)
- 75.3
- Längsmitte von 33.4 (Fig. 4.3a)
- 75.4
- Längsmitte von 34.4 (Fig. 5.1a)
- 76.1
- Höhenabstand von 26.4 gegenüber 75.1 bei 31.4 (Fig. 4.1a)
- 76.2
- Höhenabstand von 26.4 gegenüber 75.2 bei 32.4 (Fig. 4.4a)
- 76.3
- Höhenabstand von 26.4 gegenüber 75.3 bei 33.4 (Fig. 4.3a)
- 76.4
- Höhenabstand von 26.4 gegenüber 75.4 bei 34.4 (Fig. 5.1 a)
- 77
- Pfeil der Rückverschiebung von 31.4 (Fig. 2.1b)
1. Schließzylinder, bestehend aus einem Zylindergehäuse (10.3; 10.4) und einem darin
drehbar gelagerten (11) Zylinderkern (20.3; 20.4),
dem ein mit definiertem Längsprofil versehener Schlüssel zugeordnet ist,
mit einer Schar von diametralen, in axialer Reihe im Zylinderkern (20.3; 20.4) angeordneten
Schächten (23.3; 23.4),
worin unterschiedliche plattenförmige Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4) aufgenommen,
mit ihren Plattenlängskanten (30.1; 30.2) längsverschieblich an längsseitigen Führungsflächen
(21.1) des Schachtes (23.3) geführt und in einer der beiden Verschiebungsrichtungen
federbelastet (13.3; 13.4) sind,
wobei die Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4) jeweils in definierten unterschiedlichen
Höhen angeordnete Steuerkanten (41.3 bis 44.3; 41.4 bis 43.4) gemäß dem Schlüssel-Längsprofil
aufweisen,
mit Anschlägen an den Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4), die in der Ruhelage,
bei abgezogenem Schlüssel, sich an Gegenanschlägen abstützen;
mit einem radialen Durchbruch (61.3; 61.4) im Zylinderkern (20.3; 20.4) und einem
darin einsteckbaren Einsatz (62.3; 62.4),
wobei nach dem Einstecken der Einsatz (62.3; 62.4) zwar mit seinem Außenende (63.3;
63.4) die Umrisskontur des Zylinderkerns (20.3; 20.4) nicht überragt, aber mit seinem
Innenende (64.3; 64.4) als Nocken fungiert und in der führungsfläche (21.1) des Schachts
(23.3; 23.4) vorspringt und in einen Ausschnitt (26.3; 26.4) der ihm zugekehrten Plattenlängskante
(30.2) der Zuhaltung (31.3 bis 34.3; 31:4 bis 34.4) eingreift,
wodurch ein Verlierschutz entsteht; der für den Zusammenhalt einer aus federbelasteten
(13.3; 13.4) Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4) und dem Zylinderkern (20.3;
20.4) montierten Baueinheit außerhalb des Zylindergehäuses (10.3; 10.4) sorgt,
dadurch gekennzeichnet ,
dass der Einsatz aus einem als Kamm genannten kammartigen Körper (62.3; 62.4) mit Kammzinken
(36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') besteht, die als Nocken fungieren und innenendig (64.3;
64.4) ein Profil mit mindestens einem als Flankenpaar bezeichneten Paar von in Längsverschiebungsrichtung
voneinander wegweisenden Flanken (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4')
aufweisen,
dass die Ausschnitt (26.3; 26.4) in den Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4) min
estens ein als Gegenflankenpaar bezeichnetes Paar von Gegenflanken (27.3a/28.3a; 27.3i/28.3i;
27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) besitzen, die bei Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4)
mit zueinander unterschiedlicher Steuerkante (41.3 bis 44.3; 41.4 bis 43.4) zueinander
unterschiedlich angeordnet sind,
dass die eine Flanke vom Flankenpaar (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4')
des Kammzinkens (36.3 bis 36.4') als Anschlag dient und die eine in Richtung der Federbelastung
(13.3 oder 13.4) weisende Gegenflanke (27.3a/28.3a; 27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i)
des Ausschnitts (26.3 oder 26.4) zum Anschlag entgegengerichtet ist und als Gegenanschlag
dient, wobei der Anschlag und der Gegenanschlag den Verlierschutz bewirkt,
und dass die Flankenpaare (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') und die Gegenflankenpaare
(27.3a/28.3a; 27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) so angeordnet sind, dass bei
eingestecktem Kamm (62.3; 62.4) und abgezogenem Schlüssel die Steuerkanten (41.3 bis
44.3; 41.4 bis 43.4) von mindestens zwei unterschiedlichen Zuhaltungen (31.3 bis 34.3;
31.4 bis 34.4) in gleicher Höhe (50.4, 60.3, 60.4; 50.5, 60.5, 60.6) liegen und dadurch für eine Verschleierung der tatsächlichen Lage der Steuerkanten (41.3 bis 44.3; 41.4
bis 43.4) sorgen,
wenn in der Ruhelage der federbelasteten (13.3; 13.4) Zuhaltungen (31.3 bis 34.3;
31.4 bis 34.4) die eine Flanke (38.3i) an der einen Gegenflanke (28.3i) anliegt.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschleierung der Lage der Steuerkanten (41.3 bis 4.4.3; 41.4 bis 43.4) sich
ergibt,
wenn in einer Betätigungslage, bei maximaler Verschiebung (77) der Zuhaltungen (31.3
bis 34.3; 31.4 bis 34.4) durch ein Einbruchswerkzeug, die andere Flanke (37.3i) an
der anderen Gegenflanke (27.3i) anschlägt.
3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer Vielzahl übereinstimmender Zylinderkerne (20.4) ein Satz unterschiedlicher
Kämme (62.3; 62.4) zugeordnet ist, deren Zinken (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') zueinander
unterschiedliche Profile aufweisen.
4. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer Vielzahl übereinstimmender Zylinderkerne (20.4) ein Satz unterschiedlicher
Kämme (62.3; 62.4) zugeordnet ist,
deren Zinken (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') mit gleichen Profilen in wahlweise gewendeter
Position und/oder unterschiedlicher Reihenfolge im Kamm (62.3; 62.4) angeordnet sind,
wobei zur Erhöhung der Variationsvielfalt des Schließzylinders einer dieser unterschiedlichen
Kämme (62.3; 62.4) ausgewählt und in einen der Zylinderkerne (20.3; 20.4) einheitlicher
Type eingesteckt wird.
5. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile aller kammzinken (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') zueinander formgleich ausgebildet
sind.
6. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, das die Gegenflanken (27.3a/28.3a; 27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) der Ausschnitte
(26.3; 26.4) bei Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4) mit unterschiedlicher
Lage der Steuerkanten (41.3 bis 44.3; 41.4 bis 43.4) zueinander höhenversetzt sind.
7. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die kammzinken (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') an ihrem Innenende (64.3; 64.4) einen in
radialer Richtung konvex profiliert sind und mindestens zwei, in Längsverschiebungsrichtung
zueinander höhenunterschiedlichen Flaokenpaaren (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4,
37.4'/38..4'aufweist,
dass die Ausschnitte' (26.3; 26.4) in den Zuhaltungen (31.3 bis 34.3; 31.4 bis 34.4)
in radialer Richtung in sich konkav profiliert sind und abschnittsweise mindestens
zwei in Längsverschiebungsrichtung zueinander höhenversetzte Gegenflankenpaare (27.3a/28.3a;
27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) aufweist.
8. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle kammzinken zwar an ihrem Innenende (64.3; 64.4) im wesentlichen das gleiche
konvexe Profil aufweisen, aber in den übereinstimmenden Durchbrüchen des Zylinderkerns
(20.3; 20.4) in zwei zueinander spiegelbildlichen Lagen positioniert sind, welche
als Normal-Zinke (36.3; 36,4) bzw. Wende-Zinke (36.3'; 36.4') zu bezeichnen sind,
und dass die Flankenpaare (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') der Normal-Zinken
(36.3; 36.4) zu denjenigen der Wende-Zinken (36.3'; 36.4') spiegelbildlich gleich
verlaufen.
9. Schließzylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Normal-Zinke (36.3; 36.4) des eingesteckten Kamms (62.3; 62.4) bezüglich einer
Querebene gespiegelt ist, welche den Zylinderkern (20.3; 20.4) im Achsbereich diametral
durchsetzt und quer zur Federbelastung (13.3; 13.4) der Zuhaltungen (31.3 bis 34.3;
31.4 bis 34.4) verläuft.
10. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Maximum vom im Zylinderkern (20.3) positionierten Zinken-Profils (36.3, 36.3')
im wesentlichen in der Querebene (71.3) des Zylinderkerns (20.3) angeordnet ist.
11. Schließzylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kamm-Zinke (36.3;.36.3') zwei Flankenpaare (37.3a/38.3a; 37.3i/38.3i) aufweist,
nämlich ein bezüglich der Querebene (71.3) des Zylinderkerns (20.3) benachbartes inneres
Flankenpaar (37.3i/38.3i) und ein von der Querebene (71.3) entferntes äußeres Flankenpaar
(37.3a/38.3a).
12. Schließzylinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Flankenpaar symmetrisch zur Querebene (71.3) des Zylinderkerns (20.3)
verlaufende Innenflanken (37.3i, 38.3i) besitzt,
während die Außenflanken (37.3a, 38.3a) des äußeren Flankenpaares unsymmetrisch bezüglich
der Querebene (71.3) ausgebildet sind.
13. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Flankenpaar parallel zur Querebene (71.3) verlaufende Innenflanken (37.3i,
38.3i) aufweist,
während das äußere Flankenpaare geneigt zur Querebene (71.3) positionierte Außenflanken
(37.3a, 38.3a) besitzt.
14. Schließzylinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Außenflanken (37.3a, 38.3a) eine im wesentlichen zueinander spiegelbildlich
gleiche Neigungslage aufweisen.
15. Schließzylinder nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Außenflanke (37.3a) gegenüber der anderen Außenflanke (38.3a) eine unterschiedliche
Flankenlänge besitzt.
16. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Maxima der Zinken (36.4, 36.4') des eingesteckten Kamms (62.4) im Höhenabstand
von der Querebene (71.4) des Zylinderkerns (20.4) angeordnet sind.
17. Schließzylinder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Steuerung der Zuhaltungen (31.4 bis 34.4) dienenden konvexen Profile an einem
Höhenende der Kammzinken (36.4, 36.4') positioniert sind.
18. Schließzylinder nach den Ansprüchen 8 und 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das konvexe Profil vom Normal-Zinken (36.4) gegenüber demjenigen des Wende-Zinkens
(36.4') in Längsverschiebungsrichtung der Zuhaltungen (41.4 bis 44.4) spiegelbildlich
gleich ist.
19. Schließzylinder nach den Ansprüchen 7 und einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das konvexe Profil der Kamm-Zinken (36.4, 36.4') zwar nur ein Flankenpaar (37.4/38.4;
37.4'/38.4') aufweist, aber die eine Flanke (37.4, 37.4') gegenüber der anderen Flanke
(38.4, 38.4') eine unterschiedliche Form aufweist.
20. Schließzylinder nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Flanke (38.4, 38.4') im wesentlichen parallel zur Querebene (71.4) vom Zylinderkern
(20.4) verläuft, während die andere Flanke (47.4, 47.4') einen Neigungsverlauf aufweist.
21. Schließzylinder nach den Ansprüchen 8 und einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Normal-Zinken (36.4) und die Wende-Zinken (36.4') in den aufeinanderfolgenden
Schächten - (23.4) des Zylinderkerns (20.4) in miteinander abwechselnder Reihenfolge
angeordnet sind.
22. Schließzylinder nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (62.3, 62.4) eine geradzahlige Anzahl von Zinken (36.4, 36.4') besitzt,
und dass der Kamm (62.4) walweise in zwei zueinander gewendeten Stellungen in den
Zylinderkern (20.4) eingesteckt werden kann,
wobei in der einen Stellung der Kamm (62.4) mit einer Normal-Zinke (36.4) beginnt,
während in der anderen Stellüng der benachbarte Wende-Zinken (36.4') im Kamm (62.4)
vorne liegt.
23. Schließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekenntzeichnet, dass die Ausschnitte (26.3; 26.4) in den einzelnen Zuhaltungen (31.3
bis 34.3; 31.4 bis 34.4) zwar einander ähnlich gestaltet, aber, in Abhängigkeit von
der Höhenlage ihrer Steuerkante (41.3 bis 44.3; 41.4 bis 44.4) zueinander unterschiedlich
dimensioniert sind.
24. Schließzylinder nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte (26.3) zweistufig ausgebildet sind und zwei Gegenflankenpaare (27.3a
bis 28.3i) in unterschiedlichen Tiefen erzeugern,
nämlich ein inneres Gegenflankenpaar (27.3i, 28.3i) in der unteren Stufe des Ausschnitts
(26.3) und ein äußeres (27.3a, 28.3a) in der oberen Stufe.
25. Schließzylinder nacht Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschnitt (26.4) einen Unterbrechungssteg (74.1 bis 74.4) aufweist
und dass in Abhängigkeit von der Höhenlage der Steuerkante (41.4 bis 44.4) in der
zugehörigen Zuhaltung (31.4 bis 44.4) die Länge oder Position (76.1 bis 76.4) des
Ausschnitts (26.4) und/oder die Position des Unterbrechungsstegs (74.1 bis 74.4) im
Ausschnitt und/oder die Steglänge zueinander unterschiedlich ausgebildet sind.
26. Schließzylinder nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrechungssteg (74.1 bis 74.4) im wesentlichen in der Längsmitte (75.1 bis
75.4) des Ausschnitts (26.4) positioniert ist.
27. Schließzylinder nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte (26.4) zwei Gegenflankenpaare (27.4a bis 28.4i) aufweisen,
von denen das eine Gegenflankenpaar (27.4i, 28.4i) von den beiden Endkanten des Unterbrechüngsstegs
(74.1 bis 74.4) gebildet ist und ein voneinander wegweisendes inneres Gegenflankenpaar
(27.4i, 28.4i) erzeugt,
während das andere Gegenflankenpaar (27.4a, 28.4a) von den beiden Laibungskanten des
Ausschnitts (26.4) gebildet ist und die beiden Laibungskanten das einander zugekehrte
äußere Gegenflankenpaar (27.4a, 28.4a) erzeugen.
28. Schließzylinder nach Anspruch 24 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Gegenflanken (27.4i, 28.4i) gegenüber den äußeren Gegenflanken (27.4a,
28.4a) unterschiedlich ausgebildet sind.
29. Schließzylinder nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Gegenflanken (27.4i, 28.4i) im wesentlichen parallel zur Querebene (71.4)
des Zylinderkerns (20.4) verlaufen, während die äußeren Gegenflanken (27.4a, 28.4a)
eine geneigte Position zur Querebene (71.4) aufweisen.
30. Schließzylinder nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der beiden äußeren Gegenflanken (27.4a, 28.4a) im wesentlichen zueinander
spiegelbildlich gleich ausgebildet ist.
1. Cylinder lock consisting of a cylinder housing (10.3; 10.4) and a cylinder core (20.3;
20.4) rotatably mounted (11) within it,
to which a key with a defined longitudinal profile is assigned,
with a group of chambers (23.3; 23.4) diametrically arranged, axially in series, in
the cylinder core (20.3; 20.4),
within which various plate-shaped tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) are accommodated,
with the long edges of their plates (30.1; 30.2) being guided so as to slide longitudinally
on the long-edged guide surfaces (21.1) of the chamber (23.3) and being spring loaded
(13.3; 13.4) in one of the two sliding directions,
with the tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 4 to 34.4) each having control edges (41.3 to
44.3; 41.4 to 43.4) arranged at defined different heights according to the longitudinal
profile of the key,
with stops at the tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) which in the at-rest position
with the key withdrawn are supported on counterstops,
with a radial opening (61.3; 61.4) in the cylinder core (20.3; 20.4) and an insert
(62.3; 62.4) which can be inserted into said radial opening (61.3; 61.4),
whereby although said insert (62.3; 62.4) does not project beyond the contour of the
cylinder core (20.3; 20.4) after insertion, the outer end (63.3; 63.4) of the insert
still with its inner end (64.3; 64.4) still acts as a cam and projects into the guide
surface (21.1) of the chamber (23.3; 23.4) and engages in a cutout (26.3; 26.4) of
the plane long edge (30.2), facing towards it, of the tumbler (31.3 to 34.3; 31.4
to 34.4),
with a loss protection thus being produced which ensures the retention of an assembly,
consisting of the spring-loaded (13.3; 13.4) tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4)
and the cylinders (20.3; 20.4), outside the cylinder housing (10.3; 10.4),
characterized in that
the insert consisting of a comb-type body (62.3; 62.4), called a comb, with comb tines
(36.3, 36.3'; 36.4, 36.4'), which function as cams and on the inside (64.3; 64.4)
have a profile with at least one pair of edges (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4,
37.4'/38.4'), known as an edge pair, pointing away from each other in the direction
of the longitudinal sliding,
the cutouts (26.3; 26.4) in the tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) have at least
one pair of mating edges known as a mating edge pair, with for tumblers (31.3 to 34.3;
31.4 to 34.4) the at least one pair of edges (27.3a/28.3a; 27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a;
27.4i/28.4i), being are arranged different to each other with respect to different
control edges (41.3 to 44.3; 41.4 to 43.4),
the one edge of edge pair (37.3a, 38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') of the
comb tines (36.3 to 36.4') serves as a stop and with the mating edge (27.3a/28.3a;
27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) of the cutout (26.3 or 26.4) pointing in the
direction of the spring loading (13.3 or 13.4) being aligned opposite to the stop
and serving as a counterstop, with the stop and counterstop acting as a loss protector,
the edge pairs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') and the mating edge
pairs (27.3a/28.3a, 27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) are arranged so that with
the comb (62.3; 62.4) inserted and the key withdrawn the control edges (41.3 to 44.3;
41.4 to 43.4) of at least two different tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) lie
at the same height (50.4, 60.3, 60.4, 50.5, 60.5, 60.6) and thus ensure a concealment
of the actual position of the control edges (41.3 to 44.3; 41.4 to 43.4),
if in the at-rest position of the spring loaded (13.3; 13.4) tumblers (31.3 to 34.3;
31.4 to 34.4) the one edge (38.3i) lies on the one mating edge (28.3i).
2. Cylinder lock according to Claim 1, characterized in that a concealment of the position of the control edges (41.3 to 44.3; 41.4 to 43.4) results
if
in an actuation position with maximum displacement (77) of the tumblers (31.3 to 34.3;
31.4 to 34.4) the other edge (37.3i) strikes against the other mating edge (27.3i)
due to a break-in tool.
3. Cylinder lock according to Claim 1 or 2, characterized in that a set of different combs (62.3; 62.4), whose tines (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') have
different profiles relative to each other, is assigned to a number of coinciding cylinder
cores (20.4).
4. Cylinder lock according to Claim 1 or 2, characterized in that a set of different combs (62.3; 62.4) is assigned to a multiplicity of coinciding
cylinder cores (20.4),
with the tines (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') of said combs (62.3; 62.4) having equal
profiles in a selectively used position and/or a different series in the comb (62.3;
62.4),
with, to increase the variety of multiplicity of cylinder locks, one of these different
combs (62.3; 62.4) being selected and inserted into one of the cylinder cores (20.3;
20.4) of a uniform type.
5. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the profiles of all comb tines (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') are designed to be of equal
shape relative to each other.
6. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the mating edges (27.3a/28.3a; 27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) of cutouts
(26.3; 26.4) for tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) with a different position of
the control edges (41.3 to 44.3; 41.4 to 43.4) are offset in height relative to each
other.
7. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the inner ends (64.3; 64.4) of the comb tines (36.3, 36.3'; 36.4, 36.4') have a convex
profile in the radial direction and have at least two edge pairs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i;
37.4/38.4, 37.4'/38.4') at a different height relative to each other in the direction
of longitudinal sliding,
and in that the cutouts (26.3; 26.4) in the tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) have a concave
profile in the radial direction and have at least two mating edge pairs (27.3a/28.3a;
27.3i/28.3i; 27.4a/28.4a; 27.4i/28.4i) offset in height relative to each other in
the longitudinal direction of sliding.
8. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 7, characterized in that although the cam tines have a convex profile on the inner end (64.3; 64.4) which
is essentially the same they are arranged in coinciding openings of the cylinder core
(20.3; 20.4) in mirror-image positions relative to each other, with said tines being
known as the normal tine (36.3; 36.4) or reversing tine (36.3'; 36.4'), and in that the edge pairs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') of the normal tines
(36.3; 36.4) run in a mirror image relative to those of the reversing tines (36.3';
36.4').
9. Cylinder lock according to Claim 8, characterized in that the normal tine (36.3; 36.4) of the inserted comb (62.3; 62.4) is a mirror image
relative to a transverse plane through which the cylinder core (20.3; 20.4) passes
diametrically in the axial area and runs transversely relative to the spring loading
(13.3; 13.4) of the tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4).
10. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the maximum of the tine profile (36.3, 36.3') positioned in the cylinder core (20.3)
is essentially arranged in the transverse plane (71.3) of the cylinder core (20.3).
11. Cylinder lock according to Claim 10, characterized in that a comb tine (36.3; 36.3') has two edge pairs (37.3a/38.3a; 37.3i/38.3i), i.e. an
inner edge pair (37.3i/38.3i) adjacent relative to the transverse plane (71.3) of
the cylinder core (20.3) and an outer edge pair (37.3a/38.3a) distant from the transverse
plane (71.3).
12. Cylinder lock according to Claim 11, characterized in that the inner edge pair has inner edges (37.3i, 38.3i) running symmetrically relative
to the transverse plane (71.3) of the cylinder core (20.3),
with the outer edges (37.3a, 38.3a) of the outer edge pair being designed to be unsymmetrical
relative to the transverse plane (71.3).
13. Cylinder lock according to one of Claims 11 to 12, characterized in that the inner edge pair has inner edges (37.3i, 38.3i) running parallel to the transverse
plane (71.3),
whereas the outer edge pair has outer edges (37.3a, 38.3a) positioned, inclined, relative
to the transverse plane (71.3).
14. Cylinder lock according to Claim 13, characterized in that the two outer edges (37.3a, 38.3a) have the same inclined position, which is essentially
a mirror image relative to each other.
15. Cylinder lock according to Claim 14, characterized in that the one outer edge (37.3a) has a different edge length compared to the other outer
edge (38.3a).
16. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the maximum of the tines (36.4, 36.4') of the inserted comb (62.4) are arranged at
a height difference relative to the transverse plane (71.4) of the cylinder core (20.4).
17. Cylinder lock according to Claim 16, characterized in that the convex profiles, serving for control of the tumblers (31.4 to 34.4) are positioned
at a high end of the comb tines (36.4, 36.4').
18. Cylinder lock according to Claims 8 and 16 or 17, characterized in that the convex profile of the normal tine (36.4) is a mirror image in the longitudinal
sliding direction of the tumblers (41.4 to 44.4) relative to the respective reversing
tine (36.4').
19. Cylinder lock according to Claim 7 and one of Claim 16 to 18, characterized in that although the convex profile of the comb tines (36.4, 36.4') has only one edge pair
(37.4/38.4; 37.4'/38.4') the one edge (37.4, 37.4') has a different shape relative
to the other edge (38.4, 38.4').
20. Cylinder lock according to Claim 19, characterized in that the one edge (38.4, 38.4') runs essentially parallel to transverse plane (71.4) of
the cylinder core (20.4) whereas the other edge (47.4, 47.4') has a sloping run.
21. Cylinder lock according to one of Claims 8 and one of Claims 16 to 20, characterized in that the normal tines (36.4) and the reversing tines (36.4') are arranged in successive
chambers (23.4) of the cylinder core (20.4) in an alternating series relative to each
other.
22. Cylinder lock according to Claim 21, characterized in that the comb (62.3, 62.4) has an even number of tines (36.4, 36.4'),
and the comb (62.4) can be inserted selectively in two positions, facing towards each
other, in the cylinder core (20.4),
with the comb (62.4) in the one position beginning with a normal tine (36.4) and in
the other position the adjacent reversing tines (36.4') lying forward in the comb
(62.4).
23. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 22, characterized in that although the cutouts (26.3; 26.4) are similarly arranged relative to each other in
the individual tumblers (31.3 to 34.3; 31.4 to 34.4) their control edges (41.3 to
44.3; 41.4 to 44.4) are differently dimensioned relative to the height position.
24. Cylinder lock according to Claim 23, characterized in that the cutouts (26.3) are designed in two stages and generate two mating edge pairs
(27.3a to 28.3i) at different depths,
i.e. an inner mating edge pair (27.3i, 28.3i) in the lower stage of the cutout (26.3)
and an outer mating edge pair (27.3a, 28.3a) in the top stage.
25. Cylinder lock according to Claim 23, characterized in that the cutout (26.4) has an interruption web (74.1 to 74.4)
and that, relative to the height position of the control edge (41.4 to 44.4) in the
associated tumbler (31.4 to 44.4), the length or position (76.1 to 76.4) of the cutout
(26.4) and/or the position of the interruption web (74.1 to 74.4) are of a different
configuration from each other with respect to the cutout and/or web length.
26. Cylinder lock according to Claim 25, characterized in that the interruption web (74.1 to 74.4) is essentially positioned in the longitudinal
centre (75.1 to 75.4) of the cutout (26.4).
27. Cylinder lock according to Claim 25 or 26, characterized in that the cutouts (26.4) have two mating edge pairs (27.4a to 28.4i),
of which the one edge pair (27.4i, 28.4i) is formed from both end edges of the interruption
web (74.1 to 74.4) and creates an inner edge pair (27.4i, 28.4i) facing away from
each other,
with the other mating edge pair (27.4a, 28.4a) being formed from the two faying edges
of the cutout (26.4) and the two faying edges creating an outer mating edge pair (27.4a,
28.4a) facing towards each other.
28. Cylinder lock according to Claim 24 or 27, characterized in that the mating edges (27.4i, 28.4i) are configured differently relative to the outer
mating edges (27.4a, 28.4a).
29. Cylinder lock according to Claim 28, characterized in that the inner mating edges (27.4i, 28.4i) run essentially parallel to the transverse
plane (71.4) of the cylinder core (20.4), with the outer mating edges (27.4a, 28.4a)
having a position which is inclined relative to the transverse plane (71.4).
30. Cylinder lock according to Claim 29, characterized in that the inclination of the two outer mating edges (27.4a, 28.4a) is essentially a mirror
image relative to each other.
1. Cylindre de fermeture, composé d'une caisse de barillet (10.3 ; 10.4) et d'un coeur
de cylindre (20.3 ; 20.4) y étant monté à rotation (11),
auquel est associé une clé munie d'un profil longitudinal défini,
avec un groupe de puits (23.3 ; 23.4) diamétraux, disposés en rangée axiale dans le
coeur de cylindre (20.3 ; 20.4),
puits dans lesquels sont logées différentes goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4)
en forme de plaques, déplaçables longitudinalement, par leurs arêtes longitudinales
de plaques (30.1 ; 30.2), sur des surfaces de guidage (21.1), situées côté longitudinal,
du puits (23.3) et sollicitées élastiquement (13.3 ; 13.4) dans l'un des deux sens
de déplacement,
les goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4) présentant des arêtes de commande (41.3
à 44.3 ; 41.4 à 43.4), disposées chaque fois à des hauteurs différentes définies,
selon le profil longitudinal de clé,
avec des butées situées sur les goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4) qui, en position
de repos, lorsque la clé est extraite, prennent appui sur des contre-butées,
avec un passage radial (61.3 ; 61.4), dans le coeur de cylindre (20.3 ; 20.4), et
un insert (62.3 ; 62.4) susceptible d'y être enfiché,
où, après l'enfichage, l'insert (62.3 ; 62.4) certes ne ressort pas, par son extrémité
extérieure (63.3 ; 63.4), du contour de profil du coeur de cylindre (20.3 ; 20.4),
mais, par son extrémité intérieure (64.3 ; 64.4) fait fonction de came et fait saillie
dans la surface de guidage (21.1) du puits (23.3 ; 23.4) et s'engage dans une découpure
(26.3 ; 26.4) de l'arête longitudinale de plaque (30.2), tournée vers elle, de la
goupille (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4),
faisant qu'est crée une protection contre les pertes, veillant à assurer le maintien
en cohésion, lorsqu'il est hors de la caisse de barillet (10.3 ; 10.4), de l'ensemble
monté, composé des goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4) sollicitées élastiquement
(13.3 ; 13.4) et du coeur de cylindre (20.3 ; 20.4),
caractérisé en ce que
l'insert est composé d'un corps (62.3 ; 62.4) du genre d'un peigne, appelé peigne,
avec des dents de peigne (36.3, 36.3' ; 36.4, 36.4'), faisant fonction de cames et
présentant, côté extrémité intérieure (64.3 ; 64.4), un profil ayant au moins une
paire de flancs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i ; 37.4/38.4, 37.4'/38.4'), appelée paire
de flancs, allant en s'écartant les uns des autres dans la direction de déplacement
longitudinal,
en ce que les découpures (26.3 ; 26.4) ménagées dans les goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4)
comprennent au moins une paire de contre-flancs (27.3a/28.3a ; 27.3i/28.3i ; 27.4a/28.4a
; 27.4i/28.4i), appelée paire de contre-flancs, qui, pour les goupilles (31.3 à 34.3
; 31.4 à 34.4) munies d'arête de commande (41.3 à 44.3 ; 41.4 à 43.4), sont disposés
différemment les uns par rapport aux autres,
en ce qu'un flanc de la paire de flancs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i ; 37.4/38.4, 37.4'/38.4')
de la dent de peigne (36.3 à 36.4') sert de butée et un contre-flanc (27.3a/28.3a
; 27.3i/28.3i ; 27.4a/28.4a ; 27.4i/28.4i), tourné dans le sens de la sollicitation
élastique (13.3 ou 13.4), de la découpure (26.3 ou 26.4) est orienté dans le sens
inverse de la butée et sert de contre-butée, la butée et la contre-butée provoquant
l'effet de protection contre les pertes,
et en ce que les paires de flancs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i ; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') et les paires
de contre-flancs (27.3a/28.3a ; 27.3i/28.3i ; 27.4a/28.4a ; 27.4i/28.4i) sont disposées
de manière que, lorsque le peigne (62.3 ; 62.4) est enfiché et que la clé est extraite,
les arêtes de commande (41.3 à 44.3 ; 41.4 à 43.4) d'au moins deux goupilles (31.3
à 34.3 ; 31.4 à 34.4) différentes sont situées à la même hauteur (50.4, 60.3, 60.4
; 50.5, 60.5, 60.6) et, de ce fait, veillent à assurer une dissimulation de la position
effective des arêtes de commande (41.3 à 44.3 ; 41.4 à 43.4),
lorsque, les goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4) sollicitées élastiquement (13.3
; 13.4) se trouvant à la position de repos, 1 un flanc (38.3i) appuie sur un contre-flanc
(28.3i).
2. Cylindre de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une dissimulation de la position des arêtes de commande (41.3 à 44.3 ; 41.4 à 43.4)
se produit,
lorsque, dans une position d'actionnement, dans le cas d'un déplacement (77) maximal
des goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4) au moyen d'un outil d'effraction, l'autre
flanc (37.3i) vient buter sur l'autre contre-flanc (27.3i).
3. Cylindre de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à une pluralité de coeurs de cylindre (20.4) coïncidant est associé un jeu de peignes
(62.3 ; 62.4) différents, dont les dents (36.3, 36.3' ; 36.4, 36.4') présentent des
profils différents entre eux.
4. Cylindre de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à une pluralité de coeurs de cylindre (20.4) coïncidant est associé un jeu de peignes
(62.3 ; 62.4) différents,
dont les dents (36.3, 36.3' ; 36.4, 36.4') ayant des profils identiques sont disposées,
au choix, en position retournée et/ou selon un ordre de succession différent dans
le peigne (62.3 ; 62.4),
où, pour augmenter la diversité de variation du cylindre de fermeture, l'un de ces
différents peignes (62.3 ; 62.4) est sélectionné et enfiché dans l'un des coeurs de
cylindre (20.3 ; 20.4) de types unitaires.
5. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les profils de toutes les dents de peigne (36.3, 36.3' ; 36.4, 36.4') sont de forme
identique entre eux.
6. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les contre-flancs (27.3a/28.3a ; 27.3i/28.3i ; 27.4a/28.4a ; 27.4i/28.4i) des découpures
(26.3 ; 26.4), pour des goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4) à position différente
des arêtes de commande (41.3 à 44.3 ; 41.4 à 43.4), sont décalés en hauteur les uns
par rapport aux autres.
7. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les dents de peigne (36.3, 36.3' ; 36.4, 36.4'), à leur extrémité intérieure (64.3
; 64.4), sont profilées de façon convexe en direction radiale et présentent au moins
deux paires de flancs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i ; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') à hauteur
différente les unes des autres dans la direction de déplacement longitudinal,
en ce que les découpures (26.3 ; 26.4) ménagées dans les goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4 à 34.4)
sont profilées en soi de façon concave en direction radiale et présentent, par tronçons,
au moins deux paires de contre-flancs (27.3a/28.3a ; 27.3i/28.3i ; 27.4a/28.4a ; 27.4i/28.4i)
décalées en hauteur les unes par rapport aux autres dans la direction de déplacement
longitudinal.
8. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que toutes les dents de peigne présentent certes, à leur extrémité intérieure (64.3 ;
64.4), sensiblement le même profil convexe, mais, dans les passages coïncidant du
coeur de cylindre (20.3 ; 20.4), sont positionnées en deux couches répondant entre
elles à une symétrie spéculaire, désignées comme étant les dents normales (36.3 ;
36.4) ou les dents retournées (36.3' ; 36.4'),
et en ce que les paires de flancs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i ; 37.4/38.4, 37.4'/38.4') des dents
normales (36.3 ; 36.4) ont une allure identique, suivant une symétrie spéculaire,
à celle des dents retournées (36.3' ; 36.4').
9. Cylindre de fermeture selon la revendication 8, caractérisé en ce que les dents normales (36.3 ; 36.4) du peigne (62.3 ; 62.4) enfiché répondent à une
forme spéculaire par rapport à un plan transversal traversant diamétralement le coeur
de cylindre (20.3 ; 20.4), dans la zone d'axe, et s'étendant transversalement par
rapport à la sollicitation élastique (13.3 ; 13.4) des goupilles (31.3 à 34.3 ; 31.4
à 34.4).
10. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le maximum du profil de dent (36.3, 36.3'), positionné dans le coeur de cylindre
(20.3), est disposé sensiblement dans le plan transversal (71.3) du coeur de cylindre
(20.3).
11. Cylindre de fermeture selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une dent de peigne (36.3, 36.3') présente deux paires de flancs (37.3a/38.3a, 37.3i/38.3i),
précisément une paire de flancs intérieure (37.3i/38.3i), voisine du plan transversal
(71.3) du coeur de cylindre (20.3), et une paire de flancs extérieure (37.3a/38.3a),
distante du plan transversal (71.3).
12. Cylindre de fermeture selon la revendication 11, caractérisé en ce que la paire de flancs intérieure comprend des flancs intérieurs (37.3i, 38.3i) s'étendant
symétriquement par rapport au plan transversal (71.3) du coeur de cylindre (20.3),
tandis que les flancs extérieurs (37.3a, 38.3a) de la paire de flancs extérieure sont
conformés de manière asymétrique par rapport au plan transversal (71.3).
13. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 11 à 12, caractérisé en ce que la paire de flancs intérieure présente des flancs intérieurs (37.3i, 38.3i) s'étendant
parallèlement au plan transversal (71.3),
tandis que la paire de flancs extérieure (37.3a/38.3a) comprend des flancs extérieurs
(37.3a, 38.3a) positionnés de manière inclinée par rapport au plan transversal (71.3).
14. Cylindre de fermeture selon la revendication 13, caractérisé en ce que les deux flancs extérieurs (37.3a, 38.3a) présentent une position d'inclinaison mutuelle
sensiblement identique répondant à une symétrie spéculaire.
15. Cylindre de fermeture selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'un premier flanc extérieur (37.3a) présente une longueur de flanc différente de celle
de l'autre flanc extérieur (38.3a).
16. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les maximas des dents (36.4, 36.4') du peigne (62.4) enfiché sont disposés à une
distance en hauteur par rapport au plan transversal (71.4) du coeur de cylindre (20.4).
17. Cylindre de fermeture selon la revendication 16, caractérisé en ce que les profils convexes servant à la commande des goupilles (31.4 à 34.4) sont positionnés
sur une extrémité en hauteur des dents de peigne (36.4, 36.4').
18. Cylindre de fermeture selon les revendications 8 et 16 ou 17, caractérisé en ce que le profil convexe de dents normales (36.4) est identique, selon une symétrie spéculaire,
à celui de la dent retournée (36.4') dans la direction de déplacement longitudinal
des goupilles (41.4 à 44.4).
19. Cylindre de fermeture selon les revendications 7 et l'une des revendications 16 à
18, caractérisé en ce que le profil convexe de dents de peigne (36.4, 36.4') présente certes une seule paire
de flancs (37.4/38.4, 37.4'/38.4'), mais un premier flanc (37.4, 37.4') présente une
forme différente de celle de l'autre flanc (38.4, 38.4').
20. Cylindre de fermeture selon la revendication 19, caractérisé en ce qu'un premier flan (38.4, 38.4') s'étend sensiblement parallèlement au plan transversal
(71.4) du coeur de cylindre (20.4), tandis que l'autre flanc (47.4, 47.4') présente
une allure inclinée.
21. Cylindre de fermeture selon les revendications 8 et l'une des revendications 16 à
20, caractérisé en ce que les dents normales (36.4) et les dents retournées (36.4') sont disposées selon un
ordre de succession alternant entre elles dans les puits (23.4) successifs du coeur
de cylindre (20.4) .
22. Cylindre de fermeture selon la revendication 21, caractérisé en ce que le peigne (62.3 ; 62.4) comprend un nombre pair de dents (36.4, 36.4'),
et en ce que le peigne (62.4) peut être enfiché, au choix, en deux positions tournées l'une par
rapport à l'autre dans le coeur de cylindre (20.4),
sachant que, dans une première position, le peigne (62.4) commence par une dent normale
(36.4), tandis que, dans l'autre, les dents retournées (36.4') voisines dans le peigne
(62.4) sont à l'avant.
23. Cylindre de fermeture selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que les découpures (26.3 ; 26.4) ménagées dans les différentes goupilles (31.3 à 34.3
; 31.4 à 34.4) sont certes de configurations analogues entre elles, mais, en fonction
de la position en hauteur de leur arête de commande (41.3 à 44.3 ; 41.4 à 43.4), sont
dimensionnées différemment les unes des autres.
24. Cylindre de fermeture selon la revendication 23, caractérisé en ce que les découpures (26.3) sont à deux étages et génèrent deux paires de contre-flancs
(27.3a à 28.3i) à des profondeurs différentes,
précisément une paire de contre-flancs intérieure (27.3i, 28.3i) dans l'étage inférieur
de la découpure (26.3), et une paire de contre-flancs extérieure (27.3a, 28.3a) dans
l'étage supérieur.
25. Cylindre de fermeture selon la revendication 23, caractérisé en ce que la découpure (26.4) présente une nervure d'interruption (74.1 à 74.4),
et en ce que, en fonction de la position en hauteur de l'arête de commande (41.4 à 44.4) dans
la goupille (31.4 à 44.4) afférente, la longueur ou la position (76.1 à 76.4) de la
découpure (26.4) et/ou la position de la nervure d'interruption (74.1 à 74.4) dans
la découpure et/ou la longueur de nervure sont différentes entre elles.
26. Cylindre de fermeture selon la revendication 25, caractérisé en ce que la nervure d'interruption (74.1 à 74.4) est positionnée sensiblement au centre longitudinal
(75.1 à 75.4) de la découpure (26.4).
27. Cylindre de fermeture selon la revendication 25 ou 26, caractérisé en ce que les découpures (26.4) présentent deux paires de contre-flancs (27.4a à 28.4i),
dont une paire de contre-flancs (27.4i, 28.4i) est formée par les deux arêtes d'extrémité
de la nervure d'interruption (74.1 à 74.4) et produit une paire de contre-flancs intérieure
(27.4i, 28.4i) s'écartant l'un de l'autre,
tandis que l'autre paire de contre-flancs (27.4a, 28.4a) est formée par les deux arêtes
d'ébrasement de la découpure (26.4) et les deux arêtes d'ébrasement produisent la
paire de contre-flancs extérieure (27.4a, 28.4a) tournés l'un vers l'autre.
28. Cylindre de fermeture selon la revendication 24 ou 27, caractérisé en ce que les contre-flancs intérieurs (27.4i, 28.4i) sont conformés différemment des contre-flancs
extérieurs (27.4a, 28.4a).
29. Cylindre de fermeture selon la revendication 28, caractérisé en ce que les contre-flancs intérieurs (27.4i, 28.4i) s'étendent sensiblement parallèlement
au plan transversal (71.4) du coeur de cylindre (20.4), tandis que les contre-flancs
extérieurs (27.4a, 28.4a) présentent une position inclinée par rapport au plan transversal
(71.4).
30. Cylindre de fermeture selon la revendication 29, caractérisé en ce que l'inclinaison mutuelle des deux contre-flancs extérieurs (27.4a, 28.4a) est sensiblement
identique, en répondant à une symétrie spéculaire.
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