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EP 1 662 058 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
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Anmeldetag: 22.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements und ein Verfahren zur Herstellung
einer derartigen Anordnung
Arrangement for sealing a planar building element and method for producing such an
arrangement
Dispositif pour étanchéifier un élément de construction plan et méthode pour produire
un tel dispositif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
25.11.2004 DE 102004057058
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.2006 Patentblatt 2006/22 |
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Patentinhaber: Brameshuber, Wolfgang |
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52159 Roetgen-Rott (DE) |
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Erfinder: |
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- Brameshuber, Wolfgang
52159 Roetgen-Rott (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maisch, Thomas |
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Ullrich & Naumann
Patent- und Rechtsanwälte
Luisenstrasse 14 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 013 928 DE-A1- 19 848 154 FR-A1- 2 575 108 US-A- 4 617 219
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DE-A1- 3 444 881 FR-A1- 2 465 040 FR-A3- 2 646 865
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine* Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements,
insbesondere einer Wand oder eines Bodens, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer
Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements, insbesondere einer Wand oder
eines Bodens, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 12.
[0002] Anordnungen sowie Verfahren zur Herstellung derartiger Anordnungen sind aus der Praxis
bekannt und existieren in unterschiedlichen Ausführungsformen. Dabei werden beispielsweise
flächige Bauelemente in Form von Wänden oder Böden eines Gebäudes gegen drückendes
Wasser, beispielsweise Grundwasser, abgedichtet. Die bekannten Abdichtungen, die bei
Gebäuden beispielsweise auf die Innenseiten von Kellerwänden und/oder Bodenplatten
aufgebracht werden, bestehen meist aus so genannten "weißen" oder "schwarzen Wannen",
d.h. entweder dient hierbei ein Stahlbeton oder eine Kunststofffolie als dichtendes
Bauteil. Es ist bei der Erzeugung von "weißen Wannen" üblich, auf die Wand und/oder
den Boden eine Schicht aus Beton zur Abdichtung aufzubringen.
[0003] In jüngerer Zeit steigt der Grundwasserspiegel in Teilen Deutschlands und auch Europas
merklich an. Daher werden immer mehr Gebäude, die ursprünglich gegen drückendes Grundwasser
nicht abgedichtet sind, mit Wasser beaufschlagt. Eine erste Schätzung geht hier von
mehr als 50.000 Gebäuden aus, die schädlicher Grundwassereinwirkung ausgesetzt sind.
[0004] Die nachträgliche Abdichtung in Form des nachträglichen Einbaus einer weißen oder
schwarzen Wanne führt zu zusätzlichen Wandstärken von ca. 0,15 bis 0,2 m, so dass
beispielsweise Durchgänge oder Gänge in einem Keller mit einer Durchgangsbreite von
ursprünglich etwa 1,0 m oder weniger nach der Abdichtung aufgrund der dann deutlich
reduzierten Durchgangsbreite praktisch nicht mehr nutzbar sind.
[0005] Aus der
DE 34 44 881 A1 ist eine Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements sowie ein entsprechendes
Verfahren zur Herstellung einer derartigen Anordnung bekannt. Die Anordnung weist
eine auf das Bauelement aufbringbare Schicht 9 aus Beton auf, wobei auf die Schicht
9 aus Beton eine Schicht 24 aus einem textilen Material und auf diese Schicht 24 aus
einem textilen Material eine zweite Schicht 31 aus Beton aufgebracht sind. Des Weiteren
ist es aus diesem Dokument bekannt, einen Dübel einzusetzen, der sich bis zu der Oberfläche
der Schicht aus Beton erstreckt.
[0006] Des Weiteren ist aus der
DE 198 48 154 A1 eine Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements mit einer auf das Bauelement
aufbringbaren Schicht 5 aus Beton bekannt, wobei auf die Schicht 5 aus Beton eine
Schicht 4 aus einem textilen Material und auf diese Schicht 4 aus einem textilen Material
eine zweite Schicht 5 aus Beton aufgebracht sind.
[0007] Aus der
FR-A1-2 465 040 ist eine mehrschichtige Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements bekannt.
Eine zusätzliche Klemmwirkung zwischen sukzessiven Schichten aus Beton wird durch
den Einsatz von Sicherungsscheiben an dem Befestigungselement zwischen jeweiligen
Schichten gewährleistet. Das Befestigungselement verläuft durch die gesamte Anordnung.
[0008] Aus der
EP-A-0 013 928 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Anordnung zur Abdichtung eines flächigen
Bauelements bekannt, wobei auf das Bauelement eine Schicht aus Beton aufgebracht wird.
[0009] Das Dokument
US-A-4 617 219, das Dokument
FR-A1-2 575 108 und das Dokument
FR-A3-2 646 865 zeigen jeweils ebenfalls Anordnungen zur Abdichtung eines flächigen Bauelements mit
einer auf das Bauelement aufbringbaren Schicht aus Beton, wobei auf die Schicht aus
Beton eine Schicht aus einem textilen Material und auf diese Schicht aus einem textilen
Material eine zweite Schicht aus Beton aufgebracht sind.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur
Abdichtung eines flächigen Bauelements sowie ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen
Anordnung anzugeben, wonach eine zusätzliche Klemmwirkung zwischen sukzessiven Betonschichten
erreicht ist.
[0011] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe einerseits durch eine Anordnung mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0012] Ein in der auf das Bauelement aufbringbaren ersten Schicht aus Beton angeordneter
Dübel kann zur Einbringung und zum Einsetzen unterschiedlicher Abschluss- oder Bolzenelemente
dienen, die eine sichere Befestigung der ersten Schicht aus Beton und/oder der Schicht
aus einem textilen Material gewährleisten. Dabei kann einerseits die erste Schicht
aus Beton mit dem Bauelement verklemmt oder verspannt werden und kann andererseits
alternativ oder zusätzlich die Schicht aus einem textilen Material an der ersten Schicht
aus Beton fixiert werden.
[0013] Bei beispielsweise drei oder mehreren Schichten aus Beton kann in erfindungsgemäßer
Weise in den Dübel ein sich durch die Schicht aus einem textilen Material in die zweite
Schicht aus Beton erstreckendes Dübelteil eingesetzt sein. Das Dübelteil könnte beispielsweise
durch ein Hütchen realisiert sein, das auf einfache Weise in den Dübel steckbar ist
und dadurch quasi eine Verlängerung des Dübels bereitstellt. Hierdurch könnte die
zweite Schicht aus Beton und/oder die zweite Schicht aus einem textilen Material an
dem inneren Schichtaufbau und/oder an dem Bauelement festgelegt werden.
[0014] Zur Realisierung einer besonders sicheren Abdichtung des Bauelements könnte auf die
zweite Schicht aus Beton eine zweite Schicht aus einem textilen Material und auf diese
zweite Schicht aus einem textilen Material eine dritte Schicht aus Beton aufgebracht
sein. Hierdurch ist ein Sandwich-Aufbau aus drei Betonschichten mit zwei dazwischen
liegenden Schichten aus einem textilen Material realisiert.
[0015] Bei besonders hohen Anforderungen an die Abdichtung des Bauelements und/oder an die
durch die Anordnung erzeugte statisch tragende Ertüchtigung des Bauelements könnten
grundsätzlich mehrere Schichten aus Beton und mehrere Schichten aus einem textilen
Material abwechselnd aufeinander aufgebracht sein. D.h., es könnten auch vier und
mehr Schichten aus Beton mit zugehörigen drei und mehr Schichten aus einem textilen
Material aufeinander angeordnet sein.
[0016] Zur Realisierung einer sicheren Außenschicht der Anordnung könnte die äußere Schicht
der Anordnung aus Beton sein. Hierdurch ist eine optisch unauffällige Gestaltung der
Anordnung realisiert.
[0017] Je nach Erfordernis und je nach Oberflächenstruktur des Bauelements könnte zwischen
dem Bauelement und der Schicht aus Beton eine weitere Schicht aus einem textilen Material
angeordnet sein. Mit einer derartigen Schicht aus einem textilen Material könnten
beispielsweise Unebenheiten der Oberfläche des Bauelements ausgeglichen werden.
[0018] Bei einem Aufbau aus mehreren Schichten aus Beton und aus mehreren Schichten aus
einem textilen Material könnten in den Dübel oder in Dübelteile, die in den Dübel
eingesetzt sind, jeweils weitere Dübelteile entsprechend der Anzahl weiterer Schichten
aus Beton eingesetzt sein, wobei sich die weiteren Dübelteile jeweils durch die weiteren
Schichten aus einem textilen Material in die weiteren Schichten aus Beton erstrecken
könnten. Hierdurch ist ein sukzessiver Dübelaufbau aus dem Dübel und weiteren Dübelteilen
realisiert, wobei sich die Anzahl an Dübelteilen nach der Anzahl weiterer Schichten
aus Beton richtet. Letztendlich wirkt der gesamte Dübel zwischen dem Bauelement und
der äußeren Schicht der Anordnung. Dabei könnten die eingesetzten Dübelteile jeweils
eine Klemmwirkung zwischen den Schichten und dem Dübel und dem Bauelement bereitstellen.
Mit anderen Worten könnte eine Klemmwirkung vom äußersten Dübelteil über weiter innen
liegende Dübelteile bis zum Dübel und in das Bauelement realisiert sein.
[0019] Zur Gewährleistung einer sicheren Zugänglichkeit des Dübels oder der Dübelteile könnten
sich der Dübel oder die Dübelteile jeweils bis zur Oberfläche der jeweiligen Schicht
aus Beton erstrecken. Hierdurch ist ein einfaches Einsetzen weiterer Dübelteile oder
eines Abschluss- oder Bolzenelements gewährleistet. Je nach Anzahl an Schichten könnte
in den Dübel oder in den äußeren Dübelteil ein Dübelabschluss oder Bolzen eingesteckt
sein, wobei sich ein derartiger Dübelabschluss oder Bolzen zur Gewährleistung einer
besonders sicheren Befestigung der Anordnung an dem Bauelement von außen bis in den
Dübel oder in mindestens ein weiter innen liegendes Dübelteil erstrecken könnte.
[0020] Zur Bereitstellung einer homogenen äußeren Oberfläche der Anordnung und einer besonders
sicheren Positionierung des Dübelabschlusses oder Bolzens könnte der Dübelabschluss
oder Bolzen von der äußeren Schicht aus Beton bedeckt sein.
[0021] Zur Gewährleistung einer Rückverankerung der Anordnung bei beispielsweise einer statischen
Erfordernis könnte sich der Dübel durch das Bauelement hindurch und auf der der Schicht
aus Beton abgewandten Seite aus dem Bauelement heraus erstrecken. Dabei könnte eine
derartige Rückverankerung beispielsweise bei einer Bodenplatte im Erdreich erfolgen.
[0022] Je nach Anwendungsfall könnte die äußere Schicht aus Beton unterschiedlich oberflächenbehandelt
werden. Dabei könnte in besonders vorteilhafter Weise auf der äußeren Schicht aus
Beton ein Glattstrich erzeugt sein.
[0023] Hinsichtlich einer besonders einfachen Herstellung der Anordnung könnte mindestens
eine Schicht aus Beton durch Laminieren, Rollen oder Spritzen aufgebracht sein. Hierbei
ist auf den jeweiligen Einsatzfall abzustellen.
[0024] Im Hinblick auf eine besonders exakte und fehlerfreie Herstellung der Anordnung könnte
mindestens eine Schicht aus Beton zumindest teilweise aus Feinbeton gebildet sein.
Hinsichtlich des verwendeten textilen Materials sind unterschiedlichste Materialien
denkbar. In besonders vorteilhafter Weise könnte das textile Material mindestens einer
Schicht aus einem textilen Material technische Textilien und/oder Glasfasern aufweisen.
[0025] Zur Gewährleistung einer besonders sicheren Abdichtung insbesondere eines Kellers
eines Gebäudes könnte durch die Anordnung eine Wanne gebildet sein. Hierdurch ist
ein besonders hoher Schutz gegen beispielsweise gegen ein Gebäude drückendes Grundwasser
gewährleistet.
[0026] Aufgrund der Kombination eines Textilbetons mit dem angegebenen neuartigen Dübelaufbau
sind besonders dünne Wandstärken der Anordnung erreichbar, wodurch eine nur sehr geringe
funktionelle Beeinträchtigung im Rahmen der abzudichtenden Bauelemente - beispielsweise
Wände oder Böden - realisiert ist.
[0027] Die obige Aufgabe wird des Weiteren durch ein Verfahren zur Herstellung einer Anordnung
zur Abdichtung eines flächigen Bauelements mit den Merkmalen des Patentanspruchs 12
gelöst.
[0028] Vor dem Aufbringen der esten Schicht aus Beton wird mindestens ein Dübel in das Bauelement
gesetzt oder eingebracht, der sich in die später aufzubringende erste Schicht aus
Beton bis zu deren Oberfläche erstreckt. Hierdurch wird die Befestigung der Anordnung
an dem Bauelement begünstigt.
[0029] Vor dem Aufbringen der zweiten Schicht aus Beton wird in den Dübel ein sich durch
die aufgebrachte Schicht aus einem textilen Material in die zweite Schicht aus Beton
bis zu deren Oberfläche erstreckendes Dübelteil eingesetzt. Hierdurch wird eine Verlängerung
des Dübels und eine zusätzliche Klemmwirkung zwischen Dübelteil, Dübel und Bauelement
und zwischen den Schichten aus Beton und der Schicht aus einem textilen Material realisiert.
[0030] Mit dem beanspruchten Verfahren ist ein Verfahren realisiert, wonach eine sichere
Abdichtung des Bauelements insbesondere gegen drückendes Grundwasser bei möglichst
geringer Dicke der Anordnung mit einfachen Mitteln erreicht ist.
[0031] Hinsichtlich einer besonders sicheren Abdichtung des Bauelements und besonders sicheren
Befestigung der Anordnung an dem Bauelement könnte die Oberfläche des Bauelements
oder das Bauelement vor dem Aufbringen der ersten Schicht aus Beton gereinigt und/oder
aufgerauht werden. Hierdurch ist ein Anhaften der ersten Schicht aus Beton oder einer
Schicht aus einem textilen Material begünstigt.
[0032] Im Hinblick auf eine besonders sichere Abdichtung könnte auf die zweite Schicht aus
Beton eine zweite Schicht aus einem textilen Material und auf die zweite Schicht aus
einem textilen Material eine dritte Schicht aus Beton aufgebracht werden. Je nach
Erfordernis könnten mehrere Schichten aus Beton und mehrere Schichten aus einem textilen
Material abwechselnd aufeinander aufgebracht werden. In besonders vorteilhafter Weise
wird als äußere Schicht der Anordnung eine Schicht aus Beton aufgebracht.
[0033] In besonderen Fällen könnte des Weiteren zwischen dem Bauelement und der ersten Schicht
aus Beton eine weitere Schicht aus einem textilen Material aufgebracht werden. Hierdurch
könnten Oberflächenunebenheiten des Bauelements durch die Schicht aus einem textilen
Material ausgeglichen werden.
[0034] In den Dübel oder in Dübelteile, die in den Dübel eingesetzt sind, könnten jeweils
weitere Dübelteile entsprechend der Anzahl weiterer Schichten aus Beton eingesetzt
werden, wobei sich die Dübelteile jeweils durch die aufgebrachten weiteren Schichten
aus einem textilen Material in die weiteren Schichten aus Beton bis zu deren Oberfläche
erstrecken könnten.
[0035] Zum Abschluss könnte in den Dübel oder in den äußeren Dübelteil ein Dübelabschluss
oder Bolzen eingesteckt werden. Hierdurch wäre eine sichere Befestigung der Anordnung
an dem Bauelement realisiert, wobei sich der Dübelabschluss oder Bolzen von außen
bis in den Dübel oder in mindestens ein weiter innen liegendes Dübelteil erstrecken
könnte.
[0036] Zur Realisierung einer optisch homogenen und unempfindlichen Anordnung könnte der
Dübelabschluss oder Bolzen von der äußeren Schicht aus Beton bedeckt werden, wobei
alternativ oder zusätzlich hierzu auf der äußeren Schicht aus Beton ein Glattstrich
erzeugt werden könnte.
[0037] Zur Realisierung einer Rückverankerung könnte der Dübel durch das Bauelement hindurch
und auf der der ersten Schicht aus Beton abgewandten Seite aus dem Bauelement heraus
geführt werden. Hierbei ist eine Führung des Dübels in beispielsweise ein Erdreich
denkbar.
[0038] Ein einfaches Aufbringen des Betons könnte dadurch realisiert werden, dass mindestens
eine Schicht aus Beton durch Laminieren, Rollen oder Spritzen aufgebracht wird. Alternativ
oder zusätzlich hierzu könnte mindestens eine Schicht aus Beton zumindest teilweise
aus Feinbeton gebildet werden.
[0039] Im Hinblick auf ein einfaches Aufbringen der Schicht aus einem textilen Material
könnte mindestens eine Schicht aus einem textilen Material durch Einrollen erzeugt
werden. Das textile Material mindestens einer Schicht aus einem textilen Material
könnte technische Textilien und/oder Glasfasern aufweisen.
[0040] Im Hinblick auf eine besonders gute Abdichtung könnte durch die Anordnung eine Wanne
gebildet werden.
[0041] Hinsichtlich weiterer Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung einer
Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements wird zur Vermeidung von Wiederholungen
auf die vorangehende Beschreibung verwiesen, die dem Verfahren entsprechende Ausgestaltungen
einer Anordnung zu den Patentansprüchen 1 bis 11 beschreibt.
[0042] Ein beispielhafter Verfahrensablauf zur Herstellung einer Anordnung zur Abdichtung
eines flächigen Bauelements könnte wie folgt bereitgestellt werden: Zunächst wird
das Bauelement in Form von beispielsweise Wänden und/oder Böden gereinigt und aufgerauht.
Dann könnte der Dübel für die erste Schicht in das Bauelement gesetzt werden. Anschließend
erfolgt ein Rollen oder Spritzen von Feinbeton bis zur Vorderkante des eingebrachten
Dübels. Nun wird die erste Schicht aus einem textilen Material eingerollt, worauf
ein Dübelteil in den Dübel eingesetzt wird. Anschließend wird Beton bis zur Vorderkante
des Dübelteils auf die Schicht aus einem textilen Material aufgebracht. Nun erfolgt
das Einrollen einer zweiten Schicht aus einem textilen Material, worauf der Dübelabschluss
gesetzt wird. Schließlich erfolgt das Aufbringen der letzten Schicht aus Beton und
ein Glattstrich. Die Anzahl der Schichten aus einem textilen Material und die Dicke
der Schichten aus Beton richten sich nach der erforderlichen und vorgebbaren Statik.
Die Arbeiten können insgesamt "frisch-in-frisch" ausgeführt werden.
[0043] Bei der vorliegenden Erfindung sind die Kombination von Textilbeton mit einem neuen
Dübelsystem zur Abdichtung gegen Wasser und die mit diesem System realisierbaren extremen
dünnen Wandstärken von besonderer Bedeutung.
[0044] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die den Patentansprüchen
1 und 12 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen.
In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung
anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- in einer schematischen Seitenansicht, geschnitten, ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements und
- Fig. 2
- in einer schematischen Seitenansicht, geschnitten und vergrößert, einen Teil des Ausführungsbeispiels
aus Fig. 1.
[0045] Fig. 1 zeigt in einer schematischen und teilweise geschnittenen Seitenansicht ein
Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Abdichtung eines flächigen
Bauelements 1 mit einer auf das Bauelement 1 aufbringbaren ersten Schicht 2 aus Beton.
Das Bauelement 1 ist bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel einerseits durch eine
vertikal angeordnete Wand und andererseits durch eine horizontal angeordnete Bodenplatte
eines Gebäudes gebildet. Im Hinblick auf eine sichere Abdichtung des Bauelements 1
insbesondere gegen drückendes Grundwasser bei möglichst geringer Dicke der Anordnung
sind auf die erste Schicht 2 aus Beton eine Schicht 3 aus einem textilen Material
und auf diese Schicht 3 aus einem textilen Material eine zweite Schicht 4 aus Beton
aufgebracht. Im Hinblick auf eine besonders hohe Dichtigkeit sind auf die zweite Schicht
4 aus Beton eine zweite Schicht 5 aus einem textilen Material und auf die zweite Schicht
5 aus einem textilen Material eine dritte Schicht 6 aus Beton aufgebracht.
[0046] Die äußere Schicht 6 der Anordnung ist aus Beton. In der ersten Schicht 2 aus Beton
sind mehrere sich in das Bauelement 1 erstreckende Dübel 7 zur Fixierung der Anordnung
an dem Bauelement 1 angeordnet. Der Dübel 7 erstreckt sich bis zu der dem Bauelement
1 abgewandten Oberfläche der ersten Schicht 2 aus Beton.
[0047] In den Dübel 7 ist ein sich durch die Schicht 3 aus einem textilen Material in die
zweite Schicht 4 aus Beton erstreckendes Dübelteil 8 eingesetzt. Das Dübelteil 8 erstreckt
sich bis zur dem Bauelement 1 abgewandten Oberfläche der zweiten Schicht 4 aus Beton.
[0048] Durch die zweite Schicht 5 aus einem textilen Material ist in das Dübelteil 8 und
in den Dübel 7 ein Dübelabschluss 9 eingesteckt. Der Dübelabschluss 9 wird durch die
dritte Schicht 6 aus Beton abgedeckt. An der Außenseite der dritten Schicht 6 aus
Beton ist ein Glattstrich realisiert.
[0049] Die Schichten 2, 4 und 6 aus Beton sind mittels Laminieren, Rollen oder Spritzen
aufgebracht, wobei hier Feinbeton verwendet ist.
[0050] Die Schichten 3 und 5 aus einem textilen Material weisen technische Textilien auf.
[0051] Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist durch die Anordnung eine Wanne aus
textilbewehrtem Beton gebildet. Hierdurch ist eine besonders hohe Dichtwirkung erreicht.
[0052] Fig. 2 zeigt in einer vergrößerten schematischen Seitenansicht einen Teil des Ausführungsbeispiels
aus Fig. 1, wobei hinsichtlich der detaillierten Beschreibung der Fig. 2 zur Vermeidung
von Wiederholungen auf die Beschreibung zur Fig. 1 verwiesen wird.
[0053] Der Dübel 7 mit dem Dübelteil 8 dient zur Fixierung der aus den Beton- und Textilschichten
gebildeten Wanne am Bauelement 1. Letztendlich ist hier ein Ausführungsbeispiel einer
weißen Wanne realisiert.
[0054] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Lehre wird zur Vermeidung von Wiederholungen einerseits auf den allgemeinen Teil der
Beschreibung und andererseits auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
[0055] Abschließend sei ganz besonders hervorgehoben, dass das zuvor rein willkürlich gewählte
Ausführungsbeispiel lediglich zur Erörterung der erfindungsgemäßen Lehre dient, diese
jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel einschränkt.
1. Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements (1), insbesondere einer Wand
oder eines Bodens, mit einer auf das Bauelement (1) aufbringbaren ersten Schicht (2)
aus Beton, wobei auf die erste Schicht (2) aus Beton eine Schicht (3) aus eidem textilen
Material und auf diese Schicht (3) aus einem textilen Material eine zweite Schicht
(4) aus Beton aufgebracht sind, wobei in der ersten Schicht (2) aus Beton mindestens
ein sich in das Bauelement (1) erstreckender Dübel (7) angeordnet ist, der sich bis
zu der Oberfläche der genannten ersten Schicht (2) aus Beton erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass in den Dübel (7) ein sich durch die Schicht (3) aus einem textilen Material in die
zweite Schicht (4) aus Beton bis zu deren Oberfläche erstreckendes Dübelteil (8) eingesetzt
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zweite Schicht (4) aus Beton eine zweite Schicht (5) aus einem textilen Material
und auf die zweite Schicht (5) aus einem textilen Material eine dritte Schicht (6)
aus Beton aufgebracht sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schichten (2, 4, 6) aus Beton und mehrere Schichten (3, 5) aus einem textilen
Material abwechselnd aufeinander aufgebracht sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Schicht (6) der Anordnung aus Beton ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bauelement (1) und der ersten Schicht (2) aus Beton eine weitere Schicht
aus einem textilen Material angeordnet ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Dübel (7) oder in Dübelteile (8), die in den Dübel (7) eingesetzt sind, jeweils
weitere Dübelteile (8) entsprechend der Anzahl weiterer Schichten aus Beton eingesetzt
sind, die sich jeweils durch die weiteren Schichten aus einem textilen Material in
die weiteren Schichten aus Beton erstrecken.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Dübel (7) oder die Dübelteile (8) jeweils bis zur Oberfläche der jeweiligen
Schicht aus Beton erstrecken.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Dübel (7) oder in den äußeren Dübelteil (8) ein Dübelabschluss (9) oder Bolzen
eingesteckt ist, wobei vorzugsweise sich der Dübelabschluss (9) oder Bolzen von außen
bis in den Dübel (7) oder in mindestens ein weiter innen liegendes Dübelteil (8) erstreckt
und/oder wobei vorzugsweise der Dübelabschluss (9) oder Bolzen von der äußeren Schicht
(6) aus Beton bedeckt ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Dübel (7) durch das Bauelement (1) hindurch und auf der der Schicht (2)
aus Beton abgewandten Seite aus dem Bauelement (1) heraus erstreckt.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der äußeren Schicht (6) aus Beton ein Glattstrich erzeugt ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Schicht (2, 4, 6) aus Beton durch Laminieren, Rollen oder Spritzen
aufgebracht ist und/oder dass mindestens eine Schicht (2, 4, 6) aus Beton zumindest
teilweise aus Feinbeton gebildet ist und/oder dass das textile Material mindestens
einer Schicht (3, 5) aus einem textilen Material technische Textilien und/oder Glasfasern
aufweist und/oder dass durch die Anordnung eine Wanne gebildet ist.
12. Verfahren zur Herstellung einer Anordnung zur Abdichtung eines flächigen Bauelements
(1), insbesondere einer Wand oder eines Bodens, wobei auf das Bauelement (1) eine
erste Schicht (2) aus Beton aufgebracht wird, wobei auf die erste Schicht (2) aus
Beton eine Schicht (3) aus einem textilen Material und auf diese Schicht (3) aus einem
textilen Material eine zweite Schicht (4) aus Beton aufgebracht werden,
dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen der ersten Schicht (2) aus Beton mindestens ein Dübel (7) in das
Bauelement (1) gesetzt oder eingebracht wird, der sich in die später aufzubringende
erste Schicht (2) aus Beton bis zu deren Oberfläche erstreckt, wobei vor dem Aufbringen
der zweiten Schicht (4) aus Beton in den Dübel (7) ein sich durch die aufgebrachte
Schicht (3) aus einem textilen Material in die zweite Schicht (4) aus Beton bis zu
deren Oberfläche erstreckendes Dübelteil (8) eingesetzt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Bauelements (1) oder das Bauelement (1) vor dem Aufbringen der
ersten Schicht (2) aus Beton gereinigt und/oder aufgerauht wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass in den Dübel (7) oder in Dübelteile (8), die in den Dübel (7) eingesetzt sind, jeweils
weitere Dübelteile (8) entsprechend der Anzahl weiterer Schichten aus Beton eingesetzt
werden, die sich jeweils durch die aufgebrachten weiteren Schichten aus einem textilen
Material in die weiteren Schichten aus Beton bis zu deren Oberfläche erstrecken.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Dübel (7) oder in den äußeren Dübelteil (8) ein Dübelabschluss (9) oder Bolzen
eingesteckt wird, wobei vorzugsweise sich der Dübelabschluss (9) oder Bolzen von außen
bis in den Dübel (7) oder in mindestens ein weiter innen liegendes Dübelteil (8) erstreckt
und/oder wobei vorzugsweise der Dübelabschluss (9) oder Bolzen von der äußeren Schicht
(6) aus Beton bedeckt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Schicht (3, 5) aus einem textilen Material durch Einrollen erzeugt
wird.
1. An arrangement for sealing a planar component (1), in particular a wall or a floor,
having a first layer (2) of concrete that can be applied to the component (1), wherein
a layer (3) of a textile material is applied to the first layer (2) of concrete and
a second layer (4) of concrete is applied to this layer (3) of a textile material,
wherein at least one fixing stud (7) extending into the component (1) is arranged
in the first layer (2) of concrete, the fixing stud extending as far as the surface
of the said first layer (2) of concrete, characterised in that a fixing stud part (8) extending through the layer (3) of a textile material into
the second layer (4) of concrete as far as the surface thereof is inserted into the
fixing stud (7).
2. An arrangement according to claim 1, characterised in that a second layer (5) of a textile material is applied to the second layer (4) of concrete
and a third layer (6) of concrete is applied to the second layer (5) of a textile
material.
3. An arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that a plurality of layers (2, 4, 6) of concrete and a plurality of layers (3, 5) of a
textile material are applied alternately to one another.
4. An arrangement according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the outer layer (6) of the arrangement comprises concrete.
5. An arrangement according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a further layer of a textile material is arranged between the component (1) and the
first layer (2) of concrete.
6. An arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterised in that in the fixing studs (7), or in fixing stud parts (8) that are inserted in the fixing
studs (7), there are inserted respective further fixing stud parts (8) corresponding
to the number of further layers of concrete, which further fixing stud parts each
extend through the further layers of a textile material into the further layers of
concrete.
7. An arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the fixing studs (7) or the fixing stud parts (8) each extend as far as the surface
of the respective layer of concrete.
8. An arrangement according to any one of claims 1 to 7, characterised in that a fixing stud closure means (9) or bolt is inserted in the fixing studs (7) or in
the outer fixing stud part (8), wherein the fixing stud closure means (9) or bolt
preferably extends from the outside right into the fixing stud (7) or into at least
one fixing stud part (8) lying further towards the inside and/or wherein the fixing
stud closure means (9) or bolt is preferably covered by the outer layer (6) of concrete.
9. An arrangement according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the fixing stud (7) extends right through the component (1) and out of the component
(1) on the side remote from the layer (2) of concrete.
10. An arrangement according to any one of claims 4 to 9, characterised in that a smooth finish is produced on the outer layer (6) of concrete.
11. An arrangement according to any one of claims 1 to 10, characterised in that at least one layer (2, 4, 6) of concrete is applied by lamination, rolling or spraying,
and/or in that at least one layer (2, 4, 6) of concrete is formed at least partially of fine-grained
concrete and/or in that the textile material of at least one layer (3, 5) of a textile material comprises
technical textiles and/or glass fibres, and/or in that a tank is formed by the arrangement.
12. A method for producing an arrangement for sealing a planar component (1), in particular
a wall or a floor, wherein a first layer (2) of concrete is applied to the component
(1), wherein a layer (3) of a textile material is applied to the first layer (2) of
concrete and a second layer (4) of concrete is applied to this layer (3) of a textile
material, characterised in that before the first layer (2) of concrete is applied, at least one fixing stud (7) is
embedded in or introduced into the component (1), which fixing stud extends into the
layer (2) of concrete to be applied subsequently as far as the surface thereof, wherein
before the second layer (4) of concrete is applied, a fixing stud part (8) extending
through the applied layer (3) of a textile material into the second layer (4) of concrete
as far as the surface thereof is inserted in the fixing stud (7).
13. A method according to claim 12, characterised in that the surface of the component (1) or the component (1) is cleaned and/or roughened
before the first layer (2) of concrete is applied.
14. A method according to claim 12 or 13, characterised in that respective further fixing stud parts (8) corresponding to the number of further layers
of concrete are inserted in the fixing studs (7), or in fixing stud parts (8) that
are inserted in the fixing studs (7), which further fixing stud parts each extend
through the applied further layers of a textile material into the further layers of
concrete as far as the surface thereof.
15. A method according to any one of claims 12 to 14, characterised in that a fixing stud closure means (9) or a bolt is inserted into the fixing stud (7) or
into the outer fixing stud part (8), wherein preferably the fixing stud closure means
(9) or bolt extends from the outside right into the fixing stud (7) or into at least
one fixing stud part (8) lying further towards the inside, and/or wherein preferably
the fixing stud closure means (9) or bolt is covered by the outer layer (6) of concrete.
16. A method according to any one of claims 12 to 15, characterised in that at least one layer (3, 5) of a textile material is produced by rolling in.
1. Dispositif pour étancher un élément de construction plane (1), notamment une cloison
ou un plancher, avec une première couche (2) de béton déposée sur l'élément de construction
(1), une couche (3) en matière textile étant déposée sur la première couche (2) de
béton et une deuxième couche en béton (4) par dessus cette couche (3) en matière textile,
au moins une cheville (7), s'étendant jusqu'à la surface dudit élément de construction
(1), étant disposée dans la première couche (2) de béton,
caractérisé en ce qu'une partie de cheville (8) s'étendant à travers la couche (3) en matière textile dans
la deuxième couche (4) en béton jusqu'à sa surface supérieure est introduite dans
la cheville (7).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une seconde couche (5) en matière textile est disposée sur la deuxième couche (4)
en béton et une troisième couche (6) en béton sur la seconde couche (5) en matière
textile.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que plusieurs couches (2, 4, 6) en béton et plusieurs couches (3, 5) en une matière textile
sont disposées alternativement les unes sur les autres.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche extérieure du dispositif est en béton.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une autre couche en une matière textile est disposée entre l'élément de construction
(1) et la première couche (2) en béton.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans la cheville (7) ou dans les parties de cheville (8) qui sont enfoncées dans
la cheville (7), sont enfoncées d'autres parties de cheville (8), en fonction du nombre
d'autres couches en béton, qui s'étendent chaque fois, à travers les autres couches
en matière textile, dans les autres couches en béton.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la cheville (7) ou les parties de cheville (8) s'étendent chaque fois jusqu'à la
surface supérieure de la couche en béton concernée.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une fermeture de cheville (9) ou un boulon est enfoncé dans la cheville (7) ou dans
la partie de cheville extérieure (8), la fermeture de cheville (9) ou le boulons s'étendant
de préférence depuis l'extérieur jusque dans la cheville (7) ou au moins jusqu'à une
partie de cheville située plus profondément et/ou la fermeture de cheville (9) ou
le boulons est recouvert de préférence par la couche extérieure (6) en béton.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la cheville (7) s'étend à travers l'élément de construction (1) et ressort de la
face de l'élément de construction (1) opposée à la couche en béton (2).
10. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce qu'un enduit est produit sur la couche extérieure (6) en béton.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins une couche en béton (2, 4, 6) est rapportée par laminage, crépissage ou pulvérisation
et/ou en ce qu'au moins une couche en béton (2, 4, 6) est formée au moins en partie de béton fin
et/ou que la matière textile d'au moins une couche (3, 5) en matière textile présente
des textiles techniques et/ou des fibres de verre et/ou qu'un cuvelage est formée
par ce dispositif.
12. Procédé de fabrication d'un dispositif d'étanchement d'un élément de construction
plane (1) notamment une cloison ou un plancher, une première couche de béton (2) étant
rapportée sur l'élément (1), une couche en une matière textile (3) et sur cette dernière
une deuxième couche (4) de béton étant rapportées sur la première couche de béton
(2), caractérisé en ce qu'avant de rapporter la première couche de béton (2), au moins une cheville (7) est
posée ou introduite dans l'élément de construction (1), cheville qui s'étend dans
la couche de béton (2) rapportée par la suite jusqu'à sa surface supérieure, une partie
de cheville (8), s'étendant, à travers la couche en matière textile rapportée (3),
dans la deuxième couche en béton (4) jusqu'à sa surface supérieure, étant introduite
dans la cheville (7).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que la surface supérieure de l'élément de construction (1) ou l'élément de construction
(1) est nettoyée et/ou rendue rugueuse avant l'application de la première couche de
béton (2).
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que dans la cheville (7) ou dans la partie de cheville (8) qui est introduite dans la
cheville (7), d'autres parties de cheville (8) sont introduites chaque fois en fonction
du nombre des autres couches de béton, qui s'étendent chacune, à travers les autres
couches rapportées en matière textile, dans les autres couches en béton jusqu'à leur
surface supérieure.
15. Procédé selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce qu'une fermeture de cheville (9) ou un boulon est enfoncé dans la cheville (7) ou dans
la partie de cheville extérieure (8), la fermeture de cheville (9) ou le boulon s'étendant
de préférence de l'extérieur jusque dans la cheville (7) ou dans au moins une partie
de cheville extérieure (8) se trouvant plus à l'intérieur et/ou de préférence la fermeture
de cheville (9) ou le boulon étant recouvert par la couche extérieure (6) en béton.
16. Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce qu'au moins une couche en matière textile (3, 5) est produite par crépissage.


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