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(11) |
EP 1 724 386 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
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Anmeldetag: 11.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Düseneinrichtung zum Absaugen von Flocken
Suction device for removing unflocked fibres
Dispositif d'aspiration des fibres non-floquées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
12.05.2005 DE 102005022098
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.11.2006 Patentblatt 2006/47 |
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Patentinhaber: HANNS GLASS GMBH & CO. KG |
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04610 Meuselwitz (DE) |
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Erfinder: |
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- Baumgartner, Michael
85567 Grafing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Haft, von Puttkamer, Berngruber |
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Patentanwälte
Franziskanerstrasse 38 81669 München 81669 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 245 526 DE-A1- 2 323 873 GB-A- 557 820
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DD-A1- 134 880 DE-A1- 3 820 931
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Düsenanordnung zum Absaugen von Flocken.
[0002] In den letzten Jahren hat sich die elektrostatische Beflockung in der Textilindustrie
zu einer wichtigen Technologie entwickelt. Nach dieser Technologie werden textile
Oberflächen auf praktisch allen Untergrundarten mit hervorragenden Eigenschaften,
beispielsweise einer großen Abriebbeständigkeit und einem schönen Aussehen, produziert.
[0003] Bei der Beflockung werden kurzstapelige, d. h. etwa 0,3 bis 5 mm lange monophile
Textilfasern auf einen vorher mit einer Klebstoffschicht versehenen Untergrund elektrostatisch
aufgebracht. Die elektrostatische Beflockung beruht auf der Erkenntnis, dass zwischen
zwei ungleich geladenen Elektroden ein elektrisches Feld entsteht, wobei die Feldlinien
immer senkrecht auf die Oberfläche auftreffen. Die stäbchenförmigen Flocken übernehmen
an einem Pol entweder durch Ionisation oder durch Influenz die Ladung des Pols und
fliegen entsprechend den Feldlinien zum Gegenpol. Aufgrund ihres Dipolcharakters richten
sich die Flocken entsprechend den Feldlinien aus. Trifft eine Faser auf den Gegenpol
auf, so gibt sie dort ihre Ladung ab. Wenn die Faser auf die oben erwähnte Klebestoffschicht
auftrifft, wird sie in dieser mechanisch verankert.
[0004] Wenn nach der Technologie der elektrostatischen Beflockung beflockte flächige Gegenstände,
beispielsweise Teppichware, insbesondere Automatten, hergestellt werden, besteht ein
Problem darin, dass in dem fertigen Produkt Restflocken verbleiben, die nicht in der
Klebstoffschicht mechanisch verankert sind. Es ist in diesem Zusammenhang bekannt,
diese Restflocken mit der Hilfe einer Absaugdüse zu entfernen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Düseneinrichtung zu schaffen,
mit deren Hilfe eine besonders effektive Absaugung der Restflocken, beispielsweise
einer Teppichware oder dergleichen, ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Düseneinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst.
[0007] Der wesentliche Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die in einer
beflockten Teppichware oder dergleichen vorhandenen Restflocken dadurch besonders
wirksam in die Düseneinrichtung durch Düsenöffnungen eingesaugt werden, dass in den
hinter den Düsenöffnungen angeordneten Einsaugkammern der Düseneinrichtung mit der
Hilfe von Elektroden ein elektrisches Feld erzeugt wird, durch das die in der Teppichware
vorhandenen Restflocken zunächst aufgestellt und aufgewirbelt werden, wenn die Düseneinrichtung
in einem vorgegebenen Abstand über die Oberfläche der Teppichware geführt wird. Die
in dieser Weise aufgestellten und aufgewirbelten Restflocken können dann besonders
einfach und effektiv aus den Saugkammern der Düseneinrichtung mit der Hilfe eines
Absaugstromes abgesaugt werden.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Düseneinrichtung;
Figur 2 die von der linken Seite her gesehene Seitenansicht der Düseneinrichtung der
Figur 1;
Figur 3 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Düseneinrichtung entlang der Linie
III-III der Figur 1;
Figur 4 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Düseneinrichtung der Figur 1; und
Figur 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V der Figur 1.
[0009] In der aus den Figuren ersichtlichen Weise umfasst die vorliegende Düseneinrichtung
1 im wesentlichen ein Gehäuse 2, das an seiner einer Teppichware 6 zugewandten Seite
in der Längsrichtung des Gehäuses 2 verlaufende schlitzförmige Saugöffnungen 7, 7'
aufweist, über die Restflocken in das Gehäuseinnere einsaugbar sind, Absaugstutzen
3, die in der Längsrichtung des Gehäuses 2 verteilt sind und über die aus dem Inneren
des Gehäuses 2 Restflocken absaugbar sind, und Elektroden 13, die im Inneren des Gehäuses
2 angeordnet sind und an die ein Spannungspotential anlegbar ist, durch das die Restflocken
in der Oberfläche der beflockten Teppichware aufgestellt und aufgewirbelt werden,
wenn das Gehäuse 2 relativ zur Oberfläche der Teppichware bewegt wird.
[0010] Insbesondere besitzt das Gehäuse 2 in der aus der Figur 1 ersichtlichen Weise die
Form eines länglichen Kastens, der durch eine vordere Seitenwand 25, eine hintere
Seitenwand 25', eine untere Wand 21, eine obere Wand 24 und stirnseitige Wände 27
gebildet ist. An der oberen Wand 24 besitzt das Gehäuse 2 vorzugsweise etwa mittig
eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung der Düseneinrichtung 1 an einer Beflockungsanlage,
wobei die Befestigungseinrichtung vorzugsweise eine an der oberen Wand 24 des Gehäuses
2 befestigte Befestigungsplatte 11 aufweist, die mit der Hilfe von nach oben vorstehenden
Bolzen 12 oder dergleichen an der genannten Beflockungsanlage in einer geeigneten
Position befestigbar ist.
[0011] An der oberen Wand 24 des Gehäuses 2 sind die Absaugstutzen 3 befestigt und vorzugsweise
symmetrisch zur Mitte der Längserstreckung des Gehäuses 2 verteilt. Bei der gezeigten
Ausführungsform sind gemäß Figur 1 auf der linken Seite der Befestigungsplatte 11
zwei Absaugstutzen 3 und auf der rechten Seite der Befestigungsplatte 11 ebenfalls
zwei Absaugstutzen 3 angeordnet. Jeder Absaugstutzen 3 ist fest mit der oberen Wand
24 des Gehäuses 2 verbunden und steht über eine Öffnung 14 der oberen Wand 24 dicht
mit dem Inneren des Gehäuses 2 in Verbindung. An die freien Enden der Absaugstutzen
3 ist jeweils eine nicht näher dargestellte Absaugleitung dicht ansetzbar, die zu
einer die Absaugluft erzeugenden Absaugeinrichtung führt.
[0012] Im Inneren des Gehäuses 2 ist wenigstens eine stabförmige Elektrode 13 angeordnet,
die durch einen vorgegebenen Abstand von der schlitzförmigen Saugöffnung 7 bzw. 7'
getrennt in der Längsrichtung des Gehäuses 2 zwischen den beiden Stirnwänden 27 desselben
verläuft. Die stabförmige Elektrode 13 wird in einer schematisch dargestellten Elektrodenhalterung
8 gehalten, die mit der oberen Wand 24 des Gehäuses 2 in Verbindung steht. Vorzugsweise
ist jeweils an einem stirnseitigen Endbereich des Gehäuses 2 eine solche Elektrodenhalterung
8 vorgesehen, die die Form einer Steckeinrichtung besitzt, in die sich quer zur Längsachse
der stabförmigen Elektrode 13 verlaufende Ansätze der Elektrode 13 einsteckbar sind.
[0013] Die genannten schlitzförmigen Saugöffnungen 7, 7' sind vorzugsweise in den Übergangsbereichen
zwischen der unteren Wand 21 des Gehäuses 2 und der vorderen Seitenwand 25 bzw. zwischen
der unteren Wand 21 und der hinteren Seitenwand 25' angeordnet, sodass die über sie
in den Innenraum des Gehäuses 2 eingesaugten Flocken über die Absaugstutzen 3 abgesaugt
werden können. Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass quer zur Längsrichtung des
Gehäuses 2 zwei Saugöffnungen 7, 7' vorgesehen sind, sodass besonders effektiv durch
die vordere Saugöffnung 7 der größte Teil der Restflocken eingesaugt werden kann.
Die dabei nicht erfassten Restflocken werden nachfolgend durch die hintere Saugöffnung
7' abgesaugt.
[0014] Die elektrische Spannung zur Erzeugung des Potentials an den stabförmigen Elektroden
13 wird zwischen diese und eine Erdungselektrode 28 angelegt, die in der Längsrichtung
des Gehäuses 2 mittig zwischen den voneinander in Querrichtung beabstandeten stabförmigen
Elektroden 13 und oberhalb derselben verläuft.
[0015] Um eine besonders gute Führung bzw. Strömung der mit der Saugluft durch die Saugöffnungen
7 bzw. 7' eingesaugten Restflocken im Inneren des Gehäuses 2 zu den Absaugstutzen
3 sicherzustellen, ist das Gehäuse 2 zweckmäßigerweise durch einen Teilungskörper
in eine vordere Gehäusekammer 30 und eine hintere Gehäusekammer 30' unterteilt, wie
dies die Figuren 2 und 3 besonders deutlich zeigen. Der Teilungskörper besitzt vorzugsweise
einen dreieckförmigen Querschnitt und wird durch eine Basiswand 29, die auf der unteren
Wand 21 des Gehäuses 2 angeordnet ist und sich vorzugsweise zwischen den beiden Saugöffnungen
7, 7' erstreckt, und einem vorderen Seitenwandteil 26 sowie einem hinteren Seitenwandteil
26' gebildet, die schräg nach oben aufeinander zu verlaufen und sich in Querrichtung
des Gehäuses 2 gesehen, mittig unterhalb der Erdungselektrode 28 treffen. An ihren
Enden sind die Basiswand 29 sowie die Seitenwandteile 26, 26' dicht mit den stirnseitigen
Seitenwänden 27 des Gehäuses 2 verbunden. Auf diese Weise wird das Innere des Gehäuses
2 ausgehend von der vorderen Saugöffnung 7 in eine vordere Gehäusekammer 30 und ausgehend
von der hinteren Saugöffnung 7' in eine hintere Gehäusekammer 30' unterteilt, wobei
sich die Gehäusekammern 30, 30' jeweils ausgehend von der Saugöffnung 7, 7' schräg
nach oben zwischen dem jeweiligen Seitenwandteil 26 des Teilungskörpers und der jeweiligen
Seitenwand 25 des Gehäuses 2 erweitern. In dem erweiterten Bereich der vorderen Gehäusekammer
30 sowie der hinteren Gehäusekammer 30' ist jeweils eine stabförmigen Elektrode 13
angeordnet. Die Erdungselektrode 28 ist vorzugsweise in dem den beiden Gehäusekammern
30, 30' gemeinsamen Raum oberhalb der Spitze des dreieckförmigen Teilungskörpers angeordnet.
[0016] Es wird darauf hingewiesen, dass die Bodenwand 29 des Teilungskörpers und die unteren
Wand 21 des Gehäuses 2 durch eine gemeinsame Wand gebildet sein können.
[0017] Die erforderliche Spannung wird an die stabförmigen Elektroden 13 über einen Hochspannungsanschluss
5 angelegt, der über eine Isolierung 5' durch die obere Wand 24 des Gehäuses 2 geführt
ist. Dabei sind die stabförmigen Elektroden 13 bzw. deren Elektrodenhalterungen 8
über eine Leitung 4 miteinander verbunden, die durch entsprechende Isolierungen 4'
durch die obere Wand 24 des Gehäuses 2 geführt ist.
[0018] Der vorderen Seitenwand 25 kann ein vorderes schräges Seitenwandteil 22 vorgelagert
sein, das weniger steil aufsteigt als das Wandteil 25. Entsprechend kann an der hinteren
Seite an der hinteren Seitenwand 25' ein hinteres Seitenwandteil 22' angeordnet sein,
das weniger steil aufsteigt als die Seitenwand 25'. Dies ist insofern vorteilhaft,
als verhindert wird, dass sich angesaugte Flocken an der relativ steil aufsteigenden
Seitenwand 25 bzw. 25' ansammeln können. Vielmehr fallen in den Bereich zwischen der
Seitenwand 22 bzw. 22' und der Teppichware 6 angesaugte Flocken, die sich an der entsprechenden
Seitenwand 22 bzw. 22' ansammeln, wegen der Neigung derselben und wegen der Luftströmung
in dem genannten Bereich von der Seitenwand 22 bzw. 22' ab, sodass sie in die Saugöffnung
7 bzw. 7' eingesaugt werden.
[0019] Das vordere Seitenwandteil 22 wird durch ein vorderes Haltewandteil 23 gehalten und
mit der oberen Wand 24 verbunden. Entsprechend wird das hintere Seitenwandteil 22'
durch ein hinteres Haltewandteil 23' gehalten und mit der oberen Wand 24 verbunden.
Das vordere Seitenwandteil 22 und das vordere Haltewandteil 23 können einteilig ausgebildet
sein. Entsprechendes gilt für das hintere Seitenwandteil 22' und das hintere Haltewandteil
23.'
Bezugszeichen
[0020]
- 1
- Düseneinrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Absaugstutzen
- 4
- Leitung
- 4'
- Isolierung
- 5
- Hochspannungsanschluss
- 5'
- Isolierung
- 6
- Teppichware
- 7
- vordere Saugöffnung
- 7'
- hintere Saugöffnung
- 8
- Elektrodenhalterung
- 11
- Befestigungsplatte
- 12
- Bolzen
- 13
- Elektrode
- 14
- Öffnung
- 21
- untere Wand
- 22
- vorderes Seitenwandteil
- 22'
- hinteres Seitenwandteil
- 23
- vorderes Haltewandteil
- 23'
- hinteres Haltewandteil
- 24
- obere Wand
- 25
- vordere Seitenwand
- 25'
- hintere Seitenwand
- 26
- vorderes Seitenwandteil
- 26'
- hinteres Seitenwandteil
- 27
- stirnseitige Wand
- 28
- Erdungselektrode
- 29
- Basiswand
- 30
- vordere Gehäusekammer
- 30'
- hintere Gehäusekammer
1. Düseneinrichtung zum Absaugen von Flocken von einem beflockten Gegenstand, insbesondere
einer beflockten Teppichware, mit einem Gehäuse (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) an seiner der Teppichware (6) zugewandten Seite wenigstens eine schlitzförmige
Saugöffnung (7, 7') aufweist, über die Restflocken der Teppichware (6) in das Innere
des Gehäuses (2) einsaugbar sind, dass das Gehäuse (2) wenigstens einen Absaugstutzen
(3) aufweist, über den die eingesaugten Restflocken aus dem Inneren des Gehäuses (2)
absaugbar sind, und dass im Gehäuse (2) wenigstens eine Elektrode (13) angeordnet
ist, an die ein Spannungspotenzial anlegbar ist, durch das die Restflocken in der
Oberfläche der Teppichware (6) aufgestellt und/oder aufgewirbelt werden, wenn das
Gehäuse (2) relativ zur Oberfläche der Teppichware (6) bewegt wird.
2. Düseneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) wenigstens zwei in der Längsrichtung des Gehäuses (2) verlaufende
und sich senkrecht zur
Relativbewegung zwischen dem Gehäuse (2) und der Teppichware erstreckende schlitzförmige
Saugöffnungen (7, 7') aufweist.
3. Düseneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) die Form eines länglichen Kastens besitzt, der durch eine vordere
Seitenwand (25), eine hintere Seitenwand (25'), eine untere Wand (21) und eine obere
Wand (24) sowie durch stirnseitige Wände (27) gebildet ist, die den Innenraum des
Gehäuses (2) umschließen.
4. Düseneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen Wand (24) des Gehäuses (2) eine Befestigungseinrichtung (11, 12) zur
Befestigung der Düseneinrichtung (1) an einer Beflockungsanlage angeordnet ist.
5. Düseneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung nach oben vorstehende Bolzen (12) aufweist, die an einer
Position der Beflockungsanlage befestigbar sind.
6. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Wand (24) des Gehäuses (2) mehrere in der Längsrichtung des Gehäuses (2)
voneinander beabstandete Absaugstutzen (3) aufweist, die mit ihren freien Enden jeweils
mit einer Absaugleitung einer Absaugeinrichtung verbindbar sind.
7. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Gehäuses (2) wenigstens eine stabförmige Elektrode (13) vorgesehen
ist, die durch einen vorgegebenen Abstand von der bzw. den schlitzförmigen Saugöffnungen
(7, 7') zwischen den beiden Stirnwänden (27) des Gehäuses (2) angeordnet ist.
8. Düseneinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmige Elektrode (13) in wenigstens einer Elektrodenhalterung (8) gehalten
ist, die mit der oberen Wand (24) des Gehäuses (2) in Verbindung steht.
9. Düseneinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenhalterung (8) die Form einer Steckeinrichtung aufweist, in die ein
sich quer zur Längsachse der stabförmigen Elektrode (13) erstreckender Ansatz der
Elektrode (13) einsteckbar ist.
10. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Längserstreckung des Gehäuses (2) zwei Elektroden (13) symmetrisch angeordnet
sind.
11. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Längserstreckung des Gehäuses (2) gesehen zwei schlitzförmige Saugöffnungen
(7, 7') vorgesehen sind.
12. Düseneinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass, die Saugöffnungen (7, 7') jeweils in einem Bereich zwischen einer Seitenwand (25,
25') und der unteren Wand (21) angeordnet sind.
13. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des Potenzials an den stabförmigen Elektroden (13) eine Erdungselektrode
(28) vorgesehen ist, die in Längsrichtung des Gehäuses (2) mittig zwischen den in
Querrichtung voneinander beanstandeten stabförmigen Elektroden (13) oberhalb derselben
verläuft.
14. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den in Querrichtung des Gehäuses (2) voneinander beabstandeten schlitzförmigen
Ansaugöffnungen (7, 7') im Inneren des Gehäuses (2) ein die Führung der in das Innere
des Gehäuses (2) durch die Saugöffnungen (7, 7') eingesaugten Restflocken zu den Absaugstutzen
(3) begünstigender Teilungskörper angeordnet ist, der das Innere des Gehäuses (2)
in einer vordere Gehäusekammer (30), die mit der vorderen Saugöffnung (7) verbunden
ist und eine hintere Gehäusekammer (30'), die mit der hinteren Saugöffnung (7') verbunden
ist, unterteilt, wobei der Teilungskörper zwischen den stirnseitigen Wänden (27) verläuft.
15. Düseneinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungskörper die Form eines sich zwischen den stirnseitigen Wänden (27) erstreckenden
Körpers mit einem dreieckigen Querschnitt besitzt, wobei die Spitze des Dreieckes
zur oberen Wand (24) weist und unterhalb dieser angeordnet ist.
16. Düseneinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdungselektrode 28 oberhalb der Spitze des dreieckförmig ausgebildeten Teilungskörpers
angeordnet ist und dass die Stabelektroden (13) jeweils an einer Seite des dreieckförmigen
Teilungskörpers angeordnet sind.
17. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitt aufweist.
18. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass vom unteren Endbereich der vorderen Seitenwand (25) ausgehend ein vorderes Seitenwandteil
(22) schräg zur vorderen Seitenwand (25) nach vorne und nach oben verlaufend angeordnet
ist, um ein Ansetzen angesaugter Restflocken an der relativ steil aufsteigenden vorderen
Seitenwand (25) zu verhindern, wobei die Restflocken in dem Raum zwischen der Teppichware
(6) und dem vorderen Seitenwandteil (22) zur schlitzförmigen Ansaugöffnung (7) geführt
werden.
19. Düseneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass vom unteren Endbereich der hinteren Seitenwand (25') ausgehend ein hinteres Seitenwandteil
(22') vorgesehen ist, das schräg nach oben und nach hinten verläuft, um zu verhindern,
dass durch die hintere Ansaugöffnung (7') angesaugte Restflocken sich an der Außenfläche
der hinteren relativ steil ansteigenden Seitenwand (25) ansammeln können, wobei die
Restflocken in dem Raum zwischen der Teppichware (6) und dem hinteren Seitenwandteil
(22) zur schlitzförmigen Ansaugöffnung (7') geführt werden.
1. Nozzle assembly for drawing flock from a flock-coated article, especially flock-finished
carpet ware, comprising a housing (2), characterized in that housing (2) has on its side facing carpet ware (6) at least one slot-shaped suction
aperture (7, 7') through which flock residues can be drawn from the carpet ware (6)
into the interior of housing (2), in that housing (2) has at least one suction stub (3) through which the drawn-in flock residues
can be drawn from the interior of housing (2), and in that housing (2) has disposed therein at least one electrode (13) adapted to have a voltage
potential applied thereto by which said flock residues in the surface of carpet ware
(6) can be erected and/or swirled up as housing (2) is moved relative to the surface
of carpet ware (6).
2. Nozzle assembly as in claim 1, characterized in that housing (2) has at least two slot-shaped suction apertures (7, 7') extending in the
longitudinal direction of housing (2) and normal to the movement of housing (2) relative
to said carpet ware.
3. Nozzle assembly as in claim 1 or 2, characterized in that housing (2) has the shape of an elongated box defined by a front sidewall (25), a
rear sidewall (25'), a bottom wall (21) and a top wall (24) as well as by end walls
(27), said walls defining and enclosing the interior of housing (2).
4. Nozzle assembly as in claim 3, characterized in that top wall (24) of housing (2) has thereon attachment means (11, 12) for attaching
nozzle assembly (1) to flock-coating machinery.
5. Nozzle assembly as in claim 4, characterized in that said attachment means has upstanding bolts (12) adapted to be fastened at a position
of said flock-coating machinery.
6. Nozzle assembly as in any of claims 3 to 5, characterized in that top wall (24) of housing (2) has a plurality of suction stubs (3) spaced in the longitudinal
direction of housing (2), each said stubs adapted to have its free end coupled to
a suction line of suction means.
7. Nozzle assembly as in any of claims 1 to 6, characterized in that housing (2) has therein at least one rod-shaped electrode (13) spaced a pre-determined
distance from slot-shaped suction aperture(s) (7, 7') and disposed between the pair
of end walls (27) of housing (2).
8. Nozzle assembly as in claim 7, characterized by rod-shaped electrode (13) being held in at least one electrode holder (8) connected
with top wall (24) of housing (2).
9. Nozzle assembly as in claim 8, characterized in that electrode holder (8) has the form of a receptacle adapted to receive a projection
on rod-shaped electrode (13) extending transversely of the longitudinal axis of said
electrode.
10. Nozzle assembly as in any of claims 1 to 9, characterized by a pair of electrodes (13) symmetrically disposed in a direction transverse of the
longitudinal extent of housing (2).
11. Nozzle assembly as in any of claims 1 to 10, characterized by a pair of slot-shaped suction apertures (7, 7') disposed transversely of the longitudinal
extent of housing (2).
12. Nozzle assembly as in claim 11, characterized by each one of suction apertures (7, 7') being disposed in an area between a sidewall
(25, 25') and bottom wall (21).
13. Nozzle assembly as in any of claims 10 to 12, characterized by an earthing electrode (28) provided to generate the potential at rod-shaped electrodes
(13), said earthing electrode extending centrally between and above said transversely
spaced rod-shaped electrodes (13).
14. Nozzle assembly as in any of claims 3 to 13, characterized by a partitioning element disposed between slot-shaped suction apertures (7, 7') spaced
transversely of housing (2) in the interior thereof, said partitioning element promoting
the conveying of the flock residues drawn into the interior of housing (2) through
said suction apertures (7, 7') towards suction stubs (3) and dividing the interior
of housing (2) into a front housing chamber (30) connected with front suction aperture
(7) and a rear housing chamber (30') connected with rear suction aperture (7'), said
partitioning element extending between endface walls (27).
15. Nozzle assembly as in claim 14, characterized in that said partitioning element is in the form of a body triangular in cross-section and
extending between said endface walls (27), with the apex of the triangle pointing
towards, and being located below, top wall (24).
16. Nozzle assembly as in claim 15, characterized in that earthing electrode (28) is disposed above the apex of said triangular partitioning
element and by each said rod electrodes (13) being disposed on one side of said triangular
partitioning element.
17. Nozzle assembly as in any of claims 1 to 13, characterized in that housing (2) has a triangular or trapezoidal cross-section.
18. Nozzle assembly as in any of claims 1 to 17, characterized by a front sidewall portion (22) slanted forwardly and upwardly from the bottom end
portion of front sidewall (25) to front sidewall (25) to prevent drawn-in residual
flock from depositing on the relatively steeply rising front sidewall (25), with the
residual flock being guided in the space between carpet ware (6) and front sidewall
portion (22) towards slot-shaped suction aperture (7).
19. Nozzle assembly as in any of claims 1 to 18, characterized by a rear sidewall portion (22') extending from the bottom end portion of rear sidewall
(25'), said rear sidewall portion slanted upwardly and rearwardly to prevent residual
flock drawn in through rear suction aperture (7') from depositing on the outer surface
of the relatively steeply rising rear sidewall (25), with the residual flock being
guided in the space between the carpet ware (6) and rear sidewall portion (22) to
slot-shaped suction aperture (7').
1. Dispositif de buse pour l'aspiration de flocs depuis un objet floqué, en particulier
depuis un tapis floqué, comportant un boîtier (2), caractérisé en ce que le boîtier (2) présente sur sa face tournée vers le tapis (6) au moins une ouverture
d'aspiration (7, 7') en forme de fente via laquelle les flocs résiduels du tapis (6)
peuvent être aspirés à l'intérieur du boîtier (2), en ce que le boîtier (2) présente au moins une tubulure d'aspiration (3) via laquelle les flocs
résiduels aspirés peuvent être aspirés hors de l'intérieur du boîtier (2), et en ce que dans le boîtier (2) est agencée au moins une électrode (13) à laquelle peut être
appliqué un potentiel de tension par lequel les flocs résiduels dans la surface du
tapis (6) sont redressés et/ou soulevés par tourbillons lorsque le boîtier (2) est
déplacé par rapport à la surface du tapis (6).
2. Dispositif de buse selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (2) présente au moins deux ouvertures d'aspiration (7, 7') en forme de
fentes passant dans la direction longitudinale du boîtier (2) et s'étendant perpendiculairement
au mouvement relatif entre le boîtier (2) et le tapis.
3. Dispositif de buse selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le boîtier (2) possède la forme d'un caisson allongé qui est formé par une paroi
latérale antérieure (25), une paroi latérale postérieure (25'), une paroi inférieure
(21) et une paroi supérieure (24) ainsi que par des parois frontales (27) qui entourent
l'espace intérieur du boîtier (2).
4. Dispositif de buse selon la revendication 3, caractérisé en ce que sur la paroi supérieure (24) du boîtier (2) est agencé un dispositif de fixation
(11, 12) pour fixer le dispositif de buse (1) sur une installation de flocage.
5. Dispositif de buse selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de fixation présente des goujons (12) faisant saillie vers le haut
qui peuvent être fixés sur une position de l'installation de flocage.
6. Dispositif de buse selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la paroi supérieure (24) du boîtier (2) présente plusieurs tubulures d'aspiration
(3) espacées les unes des autres dans la direction longitudinale du boîtier (2), qui
peuvent être reliées par leurs extrémités libres à une conduite d'aspiration respective
d'un dispositif d'aspiration.
7. Dispositif de buse selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du boîtier (2) est prévue au moins une électrode (13) en forme d'aiguille
qui, grâce à une distance prédéterminée par rapport à l'ouverture ou aux ouvertures
d'aspiration (7, 7') respective(s), est agencée entre les deux parois frontales (27)
du boîtier (2).
8. Dispositif de buse selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'électrode (13) en forme d'aiguille est maintenue dans au moins une monture d'électrode
(8) qui est en liaison avec la paroi supérieure (24) du boîtier (2).
9. Dispositif de buse selon la revendication 8, caractérisé en ce que la monture d'électrode (8) présente la forme d'un dispositif d'enfichage dans lequel
peut être enfiché un talon de l'électrode (13), qui s'étend transversalement à l'axe
longitudinal de l'électrode (13) en forme d'aiguille.
10. Dispositif de buse selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que deux électrodes (13) sont agencées de manière symétrique transversalement à l'extension
longitudinale du boîtier (2).
11. Dispositif de buse selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que deux ouvertures d'aspiration (7, 7') en forme de fentes sont prévues transversalement
à l'extension longitudinale du boîtier (2).
12. Dispositif de buse selon la revendication 11, caractérisé en ce que les ouvertures d'aspiration (7, 7') sont chacune agencées dans une zone entre une
paroi latérale (25, 25') et la paroi inférieure (21).
13. Dispositif de buse selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que pour engendrer le potentiel au niveau des électrodes (13) en forme d'aiguilles, il
est prévu une électrode de mise à la terre (28) qui s'étend en direction longitudinale
du boîtier (2) au milieu entre les électrodes (13) en forme d'aiguilles espacées les
unes des autres en direction transversale, et au-dessus de celles-ci.
14. Dispositif de buse selon l'une des revendications 3 à 13, caractérisé en ce qu'entre les ouvertures d'aspiration (7, 7') en forme de fentes espacées les unes des
autres en direction transversale du boîtier (2), à l'intérieur du boîtier (2), est
agencé un corps de séparation favorisant le guidage des flocs résiduels aspirés dans
l'intérieur du boîtier (2) à travers les ouvertures d'aspiration (7, 7') vers les
tubulures d'aspiration (3), corps de séparation qui subdivise l'intérieur du boîtier
(2) en une chambre de boîtier antérieure (30), qui est reliée à l'ouverture d'aspiration
antérieure (7), et une chambre de boîtier postérieure (30') qui est reliée à l'ouverture
d'aspiration postérieure (7'), le corps de séparation s'étendant entre les parois
frontales (27).
15. Dispositif de buse selon la revendication 14, caractérisé en ce que le corps de séparation possède la forme d'un corps avec une section transversale
triangulaire, qui s'étend entre les parois frontales (27), la pointe du triangle étant
tournée vers la paroi supérieure (24) et agencée au-dessous de celle-ci.
16. Dispositif de buse selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'électrode de mise à terre (28) est agencée au-dessus de la pointe du corps de séparation
réalisé en forme de triangle et en ce que les électrodes (13) en forme d'aiguille sont chacune agencées sur un côté du corps
de séparation en forme de triangle.
17. Dispositif de buse selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le boîtier (2) présente une section transversale triangulaire ou en forme de trapèze.
18. Dispositif de buse selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce qu'en partant de la zone d'extrémité inférieure de la paroi latérale antérieure (25),
une partie de paroi latérale antérieure (22) est agencée en oblique par rapport à
la paroi latérale antérieure (25) en s'étendant vers l'avant et vers le haut pour
empêcher une incrustation de flocs résiduels aspirés sur la paroi latérale antérieure
(25) en montée relativement pentue, les flocs résiduels étant amenés, dans l'espace
entre le tapis (6) et la partie de paroi latérale antérieure (22), vers l'ouverture
d'aspiration (7) en forme de fente.
19. Dispositif de buse selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce qu'en partant de la zone d'extrémité inférieure de la paroi latérale postérieure (25'),
il est prévu une partie de paroi latérale antérieure (22') qui s'étend en oblique
vers le haut et vers l'arrière pour empêcher que des flocs résiduels aspirés à travers
l'ouverture d'aspiration postérieure (7') puissent s'accumuler sur la surface extérieure
de la paroi latérale postérieure (25), les flocs résiduels étant amenés, dans l'espace
entre le tapis (6) et la partie de paroi latérale postérieure (22), vers l'ouverture
d'aspiration (7') en forme de fente.

