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(11) |
EP 1 052 652 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.08.2009 Patentblatt 2009/35 |
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Anmeldetag: 20.03.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Röntgenschutzbekleidung
X-rays protection garment
Vêtement de protection contre les rayons X
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
12.05.1999 DE 19922140
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.2000 Patentblatt 2000/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Mavig GmbH |
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81829 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hochstrasser, Barbara
82024 Taufkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas |
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Mitscherlich & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 9 005 927 US-A- 4 196 355 US-A- 5 834 789
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GB-A- 2 189 979 US-A- 4 843 641
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Aus dem Gebrauchsmuster G 90 05 927 ist eine Röntgenschürze bekannt, die aus einem,
eine Röntgenstrahlung absorbierenden bleihaltigem Laminat besteht, das beidseitig
mit einem Textilgewebe überzogen ist. Bei einem Gebrauch der Röntgenschürze werden
zwei Flügel der Röntgenschürze über die Schultern einer Person gelegt und im Rückenbereich
überkreuzt. Die beiden Flügel sind im Rückenbereich endseitig mit jeweils einem Zugband
versehen, die seitliche um den Körper geführt sind und im Bauchbereich miteinander
über einen Klettverschluß verbunden sind.
[0003] Nachteilig bei den aus dem Stand der Technik bekannten Röntgenschürze ist, daß die
durch die hohe Masse der Röntgenschürze erzeugte Gewichtskraft ausschließlich an dem
Schultern der die Röntgenschürze tragenden Person angreift. Bei der Person kommt es
daher insbesondere im Schulter- und Nackenbereich zu Verspannungen. Außerdem wird
durch die auf den Schultern lastende Gewichtskraft die Beweglichkeit im Armbereich
beeinträchtigt.
[0004] Um die von einer Röntgenquelle ausgehende Strahlung gegenüber einem Körper ausreichend
abzuschirmen, gibt die Röntgenverordnung mittels der DIN 6813 einen minimalen Bleigleichwert
von 0,35 mm im Frontbereich und 0,25 mm im Rückenbereich einer Röntgenschutzbekleidung
vor. Im Hinblick auf die hohen Belastungen eines Arztes, der täglich einer Röntgenbestrahlung
ausgesetzt ist, ist ein Bleigleichwert von 0,5 mm im Frontbereich vorteilhaft. Dabei
wird mit dem Bleigleichwert das Absorbtionsverhalten eines Körpers, insbesondere eines
Laminates beschrieben, der gegenüber Röntgenstrahlung eine Abschirmung aufweist, wie
sie eine Bleiplatte der entsprechenden Dicke hat. Ein Material mit einem Bleigleichwert
von 0,25 mm entspricht daher einer Bleiabschirmung mit einer Stärke von 0,25 mm.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Röntgenschutzbekleidung zu schaffen, die den erforderlichen
Schutz vor Röntgenstrahlung gewährleistet und gleichzeitig ein ergonomisches Arbeiten
ermöglicht.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch eine erfindungsgemäße Röntgenschutzbekleidung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1.
[0007] Nach Anspruch 1 ist es vorteilhaft, daß die Röntgenschutzbekleidung ein Röntgenschutzoberteil
und ein Röntgenschutzunterteil umfaßt, das einen elastisch verformbaren, in einem
Rückenteil des Röntgenschutzunterteils angeordneten Zugbund aufweist, der an einer
ersten und an einer zweiten Befestigungsstelle mit einem flächigen, die Röntgenstrahlung
absorbierenden Grundkörper des Röntgenschutzunterteils verbunden ist, wobei die Befestigungsstellen
umfänglich versetzt zueinander angeordnet sind. Dadurch läßt sich das Röntgenschutzunterteil
z. B. um die Hüfte oder um das Becken einer die Röntgenschutzbekleidung tragenden
Person legen und durch den Zugbund eine Befestigung des Röntgenschutzunterteils erreichen.
Dabei verhindert der Zugbund ein Abrutschen des Röntgenschutzunterteils, wobei gleichzeitig
eine Abstützung des Rückens im Lendenwirbelsäulenbereich erreicht werden kann, wodurch
eine ergonomische Arbeitshaltung gefördert wird. Außerdem paßt sich der elastisch
verformbare Zugbund in vorteilhafter Weise an den Körper der Person an, so daß ein
Einschnüren, insbesondere im Rücken- und Bauchbereich der Person verhindert wird.
[0008] Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die Röntgenschutzbekleidung ein Röntgenschutzunterteil
und ein Röntgenschutzoberteil umfaßt, mit jeweils einem flächigen, die Röntgenstrahlung
absorbierenden Grundkörper, der ein Rückenteil und zwei Seitenflügel aufweist, wobei
die Seitenflügel jeweils mit einem in einer Längsrichtung der Röntgenschutzbekleidung
verlaufenden Seitenstreifen mit dem Rückenteil verbunden sind, und die Röntgenschutzbekleidung
in den Seitenstreifen einen gegenüber einem mittleren Bleigleichwert der Röntgenschutzbekleidung
höheren Bleigleichwert aufweist. Dadurch kann eine einer erhöhten Röntgenstrahlung
zugewandte oder besonders exponierte Körperseite mit einem höheren Bleigleichwert
wirksam gegen die Röntgenstrahlung geschützt werden, so daß sich ein optimiertes Verhältnis
des erzielten Strahlenschutzes zur Masse der Röntgenschutzbekleidung und damit zur
Gewichtsbelastung der Person ergibt.
[0009] Vorteilhaft ist es, daß zumindest ein Grundkörper der Röntgenschutzbekleidung einen
linken und einen rechten Seitenflügel aufweist, die mit dem Rückenteil verbunden sind,
wobei die Oberflächen der Seitenflügel und die Oberfläche des Rückenteils paarweise
einen zumindest annähernd gleichen Flächeninhalt haben. Dadurch kann beim Anlegen
der Röntgenschutzbekleidung der linke Seitenflügel über die Vorderseite einer die
Röntgenschutzbekleidung tragenden Person und der rechte Seitenflügel über den linken
Seitenflügel gelegt werden, wobei sich die Bleigleichwerte der Seitenflügel addieren.
Haben die Seitenflügel und das Rückenteil des Grundkörpers den gleichen Bleigleichwert,
dann ergibt sich an der Vorderseite der Person der doppelte und im Rückenbereich der
einfache Bleigleichwert, so daß z. B. bei einem Bleigleichwert von 0,25 mm im Vorderbereich
ein effektiver Bleigleichwert von 0,5 mm und im Rückenbereich der erforderliche Bleigleichwert
von 0,25 mm erreicht wird. Auf diese Weise läßt sich das Gewicht der Röntgenschutzbekleidung
in vorteilhafter Weise optimieren, wodurch der Tragekomfort weiter erhöht wird.
[0010] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Anspruch 1 angegebenen Röntgenschutzbekleidung möglich.
[0011] Vorteilhaft ist es, daß der Grundkörper zwei Seitenstreifen aufweist, welche zumindest
annähernd zwischen jeweils zwei aneinander angrenzenden Dritteln des Grundkörpers
angeordnet sind, so daß bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung die Seitenstreifen
zumindest annähernd an voneinander abgewandten zumindest annähernd an einem Rückenbereich
der Röntgenschutzbekleidung angrenzenden Seiten der Röntgenschutzbekleidung angeordnet
sind. Dadurch ist bei einer nur teilweise Überlappung der beiden Seitenflügel, wie
sie z. B. erfolgt, wenn die Person einen für sie zu kleinen Röntgenschutzmantel trägt,
im Frontbereich weiterhin der geforderte Bleigleichwert erreicht.
[0012] Vorteilhaft ist es, daß zumindest ein Grundkörper ein Abschirmlaminat aufweist, das
einen zumindest annähernd konstanten Bleigleichwert hat. Dadurch läßt sich zum einen
die Herstellung der Röntgenschutzbekleidung vereinfachen, zum anderen werden durch
den besonderen Aufbau der Röntgenschutzbekleidung die erforderlichen Bleigleichwerte
im Front- und im Rückenbereich erzielt, so daß zudem das Gewicht der Röntgenschutzbekleidung
optimiert ist. Dies gilt insbesondere für einen Bleigleichwert des Abschirmlaminates
von zumindest ungefähr 0,25 mm. Vorteilhaft ist es auch, daß der Grundkörper mit Ausnahme
des Seitenstreifens eine einfache Lage des Abschirmlaminates aufweist und daß der
Seitenstreifen eine zweifache Lage des Abschirmlaminates aufweist. Dadurch ist die
Röntgenschutzbekleidung besonders einfach ausgeführt, wodurch sich Kosteneinsparungen
ergeben.
[0013] Vorteilhaft ist es ferner, daß das Röntgenschutzoberteil einen Rückenlappen aufweist,
der den Zugbund des Röntgenschutzunterteils überdeckt. Dadurch wird auch an dem im
Rückenbereich angeordneten Zugbund der erforderliche Bleigleichwert erreicht.
[0014] Vorteilhaft ist es auch, daß der Grundkörper des Röntgenschutzunterteils an zumindest
einer Befestigungsstelle ein Reißverschlußelement aufweist, das mit einem Reißverschlußverbindungselement
des Zugbundes verbunden ist. Dadurch läßt sich der Hüftumfang der Röntgenschutzbekleidung
in einfacher Weise durch Auswechseln des Zugbundes an verschiedene Personen anpassen.
Außerdem wird eine Reparatur des Zugbundes vereinfacht.
[0015] Vorteilhaft ist es ferner, daß das Röntgenschutzunterteil zur Zugentlastung einer
durch das Reißverschlußelement und das Reißverschlußverbindungselement gebildeten
Reißverschlußverbindung an zumindest einer Befestigungsstelle ein Sicherungselement
aufweist. Dadurch wird zum einen ein versehentliches Öffnen der Reißverschlußverbindung
verhindert und zum anderen durch die Zugentlastung die Lebensdauer der Reißverschlußverbindung
verlängert.
[0016] Vorteilhaft ist es, daß zumindest ein Grundkörper Klettverschlußelemente aufweist,
die bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung zur Bildung eines Klettverschlusses
zumindest teilweise überlappen. Dadurch wird das Anlegen der Röntgenschutzbekleidung
erleichtert. Außerdem wird verhindert, daß sich die Röntgenschutzbekleidung beim Vorbeugen
vom Rumpf der Person abhebt, um eine Belastung der Wirbelsäule zu vermeiden.
[0017] Vorteilhaft ist es, daß das Röntgenschutzoberteil der Röntgenschutzbekleidung zwei
Armausnehmungen aufweist, wobei insbesondere in einem Randbereich jeder Armausnehmung
eine Polsterung, z. B. in Form eines Polsterkissens vorgesehen ist. Dadurch wird der
Tragekomfort der Röntgenschutzbekleidung verbessert.
[0018] Vorteilhaft ist es ferner, daß das Rückenteil des Röntgenschutzunterteils zumindest
eine nutförmige Aussparung aufweist, die bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung
einen unteren Beinbereich freiläßt. Da der untere Beinbereich einer Person weitgehendst
unanfällig gegenüber Röntgenstrahlung ist, wird auf diese Weise eine vorteilhafte
Material- und Gewichtsreduzierung erzielt, die zudem einen kühlenden Luftaustausch
ermöglicht.
[0019] In vorteilhafter Weise ist das Röntenschutzunterteil von dem Röntgenschutzoberteil
getrennt. Dadurch wird das Anlegen der Röntgenschutzbekleidung vereinfacht, und eine
bessere Belüftung der Röntgenschutzbekleidung ermöglicht.
[0020] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Röntgenschutzunterteil im ausgebreiteten Zustand;
- Fig. 2
- das Röntgenschutzunterteil aus Fig. 1, bei dem der linke Seitenflügel umgeklappt ist;
- Fig. 3
- eine Ansicht auf den hinteren linken Teil eines Röntgenschutzunterteils bei Gebrauch;
- Fig. 4
- ein Röntgenschutzoberteil im ausgebreiteten Zustand;
- Fig. 5
- das Röntgenschutzoberteil aus Fig. 4, bei dem der linke Seitenflügel eingeklappt ist;
und
- Fig. 6
- eine Ansicht auf den hinteren linken Teil der Röntgenschutzbekleidung bei Gebrauch.
[0021] Fig. 1 zeigt ein Röntgenschutzunterteil 2 einer erfindungsgemäßen Röntgenschutzbekleidung
1 in einer ausgebreiteten Darstellung. Die erfindungsgemäße Röntgenschutzbekleidung
eignet sich zur Abschirmung einer von einer Röntgenquelle abgestrahlten Röntgenstrahlung
wie sie z.B. im medizinischen Bereich, insbesondere in der radiologisch gestützten
Endoskopie Verwendung findet. Die erfindungsgemäße Röntgenschutzbekleidung 1 eignet
sich jedoch auch für andere Anwendungsfälle.
[0022] Der Grundkörper 3 des Röntgenschutzunterteils 2 weist einen linken Seitenflügel 4,
einen rechten Seitenflügel 5 und ein Rückenteil 6 auf. Zwischen dem linken Seitenflügel
4 und dem Rückenteil 6 befindet sich ein linker Seitenstreifen 7, und zwischen dem
rechten Seitenflügel 5 und dem Rückenteil 6 befindet sich ein rechter Seitenstreifen
8. In den Seitenstreifen 7 und 8 weist das Röntgenschutzunterteil 2 einen gegenüber
einem mittleren Bleigleichwert des Röntgenschutzunterteils 2 höheren Bleigleichwert
auf. Dabei besteht der Grundkörper 3 mit Ausnahme der Seitenstreifen 7, 8 aus einer
einfachen Lage eines Abschirmlaminates, das einen zumindest annähernd konstanten Bleigleichwert
hat. Um in den Seitenstreifen 7, 8 den höheren Bleigleichwert zu erreichen, weisen
diese eine zweifache Lage des Abschirmlaminates auf. Die Oberfläche des linken Seitenflügels
4 hat annähernd den gleichen Flächeninhalt, wie die Oberfläche des rechten Seitenflügels
5. Außerdem hat die Oberfläche des linken Seitenflügels 4 den annähernd gleichen Flächeninhalt
wie die Oberfläche des Rückenteils 6. Bei einem Gebrauch des Röntgenschutzunterteils
2 überlappt daher der linke Seitenflügel 4 zumindest annähernd mit dem rechten Seitenflügel
5. Beim einem Bleigleichwert des Abschirmlaminates von 0,25 mm weist des Röntgenschutzunterteil
2 daher im Frontbereich einen Bleigleichwert von 0,5 mm und im Rückenbereich einen
Bleigleichwert von 0,25 mm auf. Außerdem weisen die Seitenstreifen 7, 8 dann einen
Bleigleichwert von 0,5 mm auf.
[0023] Das Rückenteil 6 des Röntgenschutzunterteils 2 weist eine nutförmige Aussparung 9
auf. In einem Randbereich der Aussparung 9 ist das Rückenteil 6 über ein Befestigungsband
10 mit einem Befestigungselement 11 verbunden. Bei einem Gebrauch des Röntgenschutzunterteils
2 wird das Befestigungselement 11 mit einem über ein Befestigungsband 12 an den rechten
Seitenflügel 5 befestigten Befestigungselement 13 verbunden. Außerdem ist das Röntgenschutzunterteil
2 in einem Bereich des rechten Seitenstreifens 8 mittels eines Befestigungsbandes
14 mit einem Befestigungselement 15 verbunden. Bei einem Gebrauch des Röntgenschutzunterteils
2 wirkt das Befestigungselement 15 mit einem mit einem Befestigungsband 16 an den
rechten Seitenflügel 5 des Röntgenschutzunterteils 2 befestigten Befestigungselement
17 zu einem Verschluß zusammen.
[0024] Der Grundkörper 3 des Röntgenschutzunterteils 2 weist Klettverschlußelemente 20,
21 auf, die bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung 1 zur Bildung eines Klettverschlusses
zumindest teilweise überlappen. Dabei befindet sich das Klettverschlußelement 20 auf
der Außenseite des Röntgenschutzunterteils 2 und das Klettverschlußelement 21 befindet
sich auf der Innenseite des Röntgenschutzunterteils 2. Um bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung
1 ein ungewolltes Öffnen des aus den Klettverschlußelementen 20, 21 gebildeten Klettverschlusses
zu verhindern, wird das Befestigungsband 14 über die Außenfläche des Zugbundes 26
des Röntgenschutzunterteils 2 geführt, wodurch der Klettverschluß fixiert ist.
[0025] Der Grundkörper 3 des Röntgenschutzunterteils 2 weist Befestigungselemente, insbesondere
Reißverschlußelemente 22, 23 auf, wodurch Befestigungsstellen 24, 25 gebildet sind.
An der Befestigungsstelle 24 ist der Grundkörper 3 des Röntgenschutzunterteils 2 mit
einem Zugbund 26 durch eine aus einem Reißverschlußverbindungselement 27 und dem Reißverschlußelement
22 gebildeten Reißverschluß verbunden. Da eine mittlere Länge L des ungedehnten elastisch
verformbaren Zugbundes 26 kleiner als eine mittlere Breite B des Rückenteils 6 zwischen
den Reißverschlußelementen 22, 23 ist, wird bei einer Befestigung des Zugbundes 26
an beiden Befestigungsstellen 24, 25 bei einem gestreckten Rückenteil 6 der Zugbund
26 mit einer Vorspannung beaufschlagt. Um ein vorteilhaftes Anliegen des Rückenteils
6 an dem Zugbund 26 zu erreichen, wird ein Klettverschlußelement 28, das an der der
Innenseite des Röntgenschutzunterteils 2 zugewandten Seite an dem Zugbund 26 befestigt
ist, mit einem der Außenseite des Röntgenschutzunterteils 2 zugewandten an dem Rückenteil
6 befestigten Klettverschlußelement 29 verbunden. Dadurch liegt das Rückenteil 6 im
Bereich des aus den Klettverschlußelementen 28, 29 gebildeten Klettverschlusses wellenförmig
an dem entlasteten Zugband 26 an.
[0026] Um bei einem Gebrauch des Röntgenschutzunterteils 2 die aus dem Reißverschlußelementen
22, 23 und den Reißverschlußverbindungselementen 27, 30 gebildeten Reißverschlußverbindungen,
insbesondere an den Enden 31, 32, an denen die Reißverschlüsse zuletzt geschlossen
werden, zu entlasten und vor einem unbeabsichtigten Öffnen zu sichern, weißt das Röntgenschutzunterteil
2 Sicherungselemente 33, 34 auf. Das Schließen des Sicherungselements 34 erfolgt dabei
über ein an dem Sicherungselement 34 angebrachtes Klettverschlußelement, das mit einem
an dem Zugbund 26 angebrachten Klettverschlußelement 35 zusammenwirkt. Bei einem geschlossenen
Reißverschluß wird dadurch ein Zipper 36 bzw. 37 des aus dem Reißverschlußelement
22 bzw. 23 und Reißverschlußverbindungselement 27 bzw. 30 gebildeten Reißverschlusses
blockiert.
[0027] Fig. 2 zeigt eine Darstellung des Ausführungsbeispiels des Röntgenschutzunterteils
der Röntgenschutzbekleidung 1 aus Fig. 1, bei der der linke Seitenflügel über die
Innenfläche des Rückenteils 6 gelegt ist. Bereits beschriebene Elemente sind mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen.
[0028] In dieser Ansicht wird deutlich, wie das Klettverschlußelement 20 mit dem Klettverschlußelement
21, das Befestigungselement 15 mit dem Befestigungselement 17 und das Befestigungselement
11 mit dem Befestigungselement 13 nach einem Umklappen des rechten Seitenflügels 5
auf den linken Seitenflügel 4 zusammenwirken. Dabei wird das Befestigungsband 14 an
der Außenseite des Zugbundes 26 entlanggetührt und umschließt nach Verbinden der Befestigungselemente
15, 17 das Röntgenschutzunterteil zumindest teilweise.
[0029] Fig. 3 zeigt den Gebrauch des Röntgenschutzunterteils 2 der Röntgenschutzbekleidung
1 beim Tragen durch eine Person 40 in einer Ansicht von hinten links. Bereits beschriebene
Elemente sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, so daß sich eine wiederholende
Beschreibung erübrigt.
[0030] In diesem Ausführungsbeispiel ist das Reißverschlußelement 23 mit dem Reißverschlußverbindungselement
30 an der Befestigungsstelle 25 zur Bildung eines Reißverschlusses verbunden. Um ein
Öffnen des Reißverschlusses zu verhindern, ist durch das Sicherungselement 34 eine
Zugentlastung gebildet, die zudem den Zipper 37 fixiert, um ein unbeabsichtigtes Öffnen
des Reißverschlusses zu verhindern. Der elastisch verformbare, in einem unteren Rückenbereich
der Person 41 angeordnete Zugbund 26 stützt den Rücken der Person 40, wodurch eine
aufrechte Haltung der Person gefördert wird. Durch die breite Ausführung des Zugbundes
26 verteilt sich die Gewichtskraft der Masse des Röntgenschutzunterteils 2 der Röntgenschutzbekleidung
1 umfänglich gleichmäßig auf das Becken der Person 40, so daß das Röntgenschutzunterteil
2 komfortabel zu tragen ist. Durch die nutförmige Aussparung 9 in einem Beinbereich
42 der Person 40 wird der Luftaustausch unter dem Röntgenschutzunterteil 2 verbessert.
[0031] Fig. 4 zeigt ein Röntgenschutzoberteil 50 der Röntgenschutzbekleidung 1 in einer
ausgebreiteten Darstellung.
[0032] Ein Grundkörper 51 des Röntgenschutzoberteils 50 weist einen linken Seitenflügel
52, einen rechten Seitenflügel 53 und ein Rückenteil 54 auf. Dabei ist der linke Seitenflügel
52 mit einem linken Seitenstreifen 55 mit dem Rückenteil 54 verbunden, und der rechte
Seitenflügel 53 ist mit einem rechten Seitenstreifen 56 mit dem Rückenteil 54 verbunden.
Um beim Anlegen des Röntgenschutzoberteils 50 ein zumindest annäherndes Überlappen
des rechten Seitenflügels 53 mit dem linken Seitenflügel 52 zu erreichen, haben die
Oberflächen der Seitenflügel 52, 53 und die Oberfläche des Rückenteils 54 paarweise
ein zumindest annähernd gleichen Flächeninhalt. Dadurch sind die Seitenstreifen 55,
56 zumindest annähernd zwischen jeweils zwei aneinander angrenzenden Dritteln des
Grundkörpers 51 angeordnet, so daß bei einem Gebrauch des Röntgenschutzoberteils 50
der Röntgenschutzbekleidung 1 die Seitenstreifen 55, 56 zumindest annähernd an voneinander
abgewandten Seiten des Röntgenschutzoberteils 50 der Röntgenschutzbekleidung 1 angeordnet
sind.
[0033] Der Grundkörper 51 des Röntgenschutzoberteils 50 weist ein Abschirmlaminat auf, das
einen zumindest annähernd konstanten Bleigleichwert aufweist, der in diesem Ausführungsbeispiel
gleich 0,25 mm ist. Dabei weist der Grundkörper 51 des Röntgenschutzoberteils 50 mit
Ausnahme der Seitenstreifen 55, 56 eine einfache Lage des Abschirmlaminates auf, und
die Seitenstreifen 55, 56 weisen eine zweifache Lage des Abschirmlaminates auf. Dadurch
ergibt sich in den Seitenflügeln 52, 53 und in dem Rückenteil 54 ein Bleigleichwert
von 0,25 mm und in dem Seitenstreifen 55, 56 ergibt sich ein Bleigleichwert von 0,5
mm. Um ein komfortableres Anlegen und einen sicheren Sitz des Röntgenschutzoberteils
50 bei einem Gebrauch des Röntgenschutzoberteils der Röntgenschutzbekleidung 1 zu
gewährleisten, weist das Röntgenschutzoberteil 50 Klettverschlußelemente 57 bis 60
auf. Dabei wirkt das Klettverschlußelement 57 mit dem Klettverschlußelement 58 und
das Klettverschlußelement 59 mit dem Klettverschlußelement 60 zusammen. Die Klettverschlußelemente
57, 60 sind an der Außenseite des Röntgenschutzoberteils 50 angeordnet und die Klettverschlußelemente
58, 59 sind an der Innenseite des Röntgenschutzoberteils 50 angeordnet.
[0034] Das Röntgenschutzoberteil 50 weist zwei Armausnehmungen 61, 62 auf, wobei in einem
Randbereich jeder Armausnehmungen 61, 62 eine Polsterung 63, 64, insbesondere ein
Polsterkissen vorgesehen ist.
[0035] Der Rückenteil 54 des Röntgenschutzoberteils 50 weist einen Rückenlappen 65 auf,
der bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung 1 den Zugbund 26 des Röntgenschutzunterteils
2 überdeckt. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Rückenlappen 65 einteilig mit dem
Rückenteil 54 ausgebildet und weist daher ebenfalls eine einfache Lage des Abschirmlaminates
auf, wodurch er einen Bleigleichwert von 0,25 mm hat.
[0036] Fig. 5 zeigt das Ausführungsbeispiel des Röntgenschutzoberteils 50 der Röntgenschutzbekleidung
1 aus Fig. 4 in einer Darstellung bei der der linke Seitenflügel 52 über die Innenseite
des Rückenteils 54 geklappt ist. Bereits beschriebene Elemente sind auch hier mit
übereinstimmenden Bezugszeichen versehen.
[0037] Das Klettverschlußelement 57 überlappt beim Umklappen des linken Seitenflügels 52
mit dem Klettverschlußelement 58 zumindest teilweise, wodurch sich das Röntgenschutzoberteil
50 an dem Körper einer Person anpassen läßt. Anschließend wird der rechte Seitenflügel
53 über den linken Seitenflügel 52 gelegt, wobei das Klettverschlußelement 59 mit
dem Klettverschlußelement 60 zur Bildung einer Klettverschlußverbindung zumindest
teilweise überlappt.
[0038] Der Seitenstreifen 55 ist in einem oberen Brustbereich 70 verbreitert ausgebildet,
da hier der rechte Seitenflügel 53 nicht mit dem linken Seitenflügel 52 überlappt
und somit zum Erreichen des gewünschten Bleigleichwertes eine doppelte Lage des Abschirmlaminates
erforderlich ist. Ebenso ist der rechte Seitenstreifen 56 im oberen Brustbereich 70
verbreitert ausgebildet.
[0039] Fig. 6 zeigt die Röntgenschutzbekleidung 1 bei einem Gebrauch durch die Person 40
in einer Ansicht von hinten links.
[0040] In Fig. 6 trägt die in Fig. 3 gezeigte Person zusätzlich zu dem Röntgenschutzunterteil
2, das Röntgenschutzoberteil 50. Dabei überlappt der Rückenlappen 65 mit dem Zugbund
26, so daß in dem unteren Rückenbereich 41 der erforderlich Bleigleichwert von 0,25
mm erreicht ist. Dadurch wird im Frontbereich der Person 40 mindestens der Bleigleichwert
von 0,5 mm und im gesamten Rückenbereich mindestens der Bleigleichwert von 0,25 mm
erreicht.
[0041] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere
kann der Zugbund 26 auch auf andere Weise an den Befestigungsstellen 24, 25 mit dem
Grundkörper 3 des Röntgenschutzunterteils 2 z. B. mit Druckknöpfen verbunden sein.
Außerdem kann die Röntgenschutzbekleidung auch einteilig ausgebildet sein.
1. Röntgenschutzbekleidung (1) zur Abschirmung einer von einer Röntgenquelle abgestrahlten
Röntgenstrahlung mit einem Röntgenschutzoberteil (50) und
einem Röntgenschutzunterteil (2), das einen elastisch verformbaren in einem Rückenteil
des Röntgenschutzunterteils angeordneten Zugbund (26) aufweist, der an einer ersten
und an einer zweiten Befestigungsstelle (24, 25) mit einem flächigen, die Röntgenstrahlung
absorbierenden Grundkörper (3) des Röntgenschutzunterteils (2) verbunden ist, wobei
die Befestigungsstellen (24, 25) umfänglich versetzt zueinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (3) des Röntgenschutzunterteils (2) zumindest einen in einer Längsrichtung
der Röntgenschutzunterteils (2) verlaufenden Seitenstreifen (7, 8) aufweist, in dem
das Röntgenschutzunterteil (2) einen gegenüber einem mittleren Bleigleichwert des
Röntgenschutzunterteils (2) höheren Bleigleichwert aufweist, und/oder
dass ein Grundkörper (51) des Röntgenschutzoberteils (50) zumindest einen in einer Längsrichtung
des Röntgenschutzoberteils (50) verlaufenden Seitenstreifen (55, 56) aufweist, in
dem das Röntgenschutzoberteil (50) einen gegenüber einem mittleren Bleigleichwert
des Röntgenschutzoberteils (50) höheren Bleigleichwert aufweist.
2. Röntgenschutzbekleidung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (3, 51), der flächig ausgebildet ist, zwei Seitenstreifen (7, 8,
55, 56) aufweist, welche zumindest annähernd zwischen jeweils zwei aneinander angrenzenden
Dritteln des Grundkörpers (3, 51) angeordnet sind, so dass bei einem Gebrauch der
Röntgenschutzbekleidung (1) die Seitenstreifen (7, 8, 55, 56) zumindest annähernd
an voneinander abgewandten, zumindest annähernd an einen Rückenbereich (41) der Röntgenschutzbekleidung
(1) angrenzenden Seiten der Röntgenschutzbekleidung (1) angeordnet sind.
3. Röntgenschutzbekleidung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der flächige, die Röntgenstrahlen absorbierende Grundkörper (3, 51) einen linken
Seitenflügel (4, 52), einen rechten Seitenflügel (5, 53) und ein Rückenteil (6, 54)
aufweist.
4. Röntgenschutzbekleidung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenflügel (4, 5, 52, 53) jeweils mit einem in einer Längsrichtung der Röntgenschutzkleidung
(1) verlaufenden Seitenstreifen (7, 8, 55, 53) mit dem Rückenteil (6, 54) verbunden
sind, und die Röntgenschutzbekleidung (1) in den Seitenstreifen (7, 8, 55, 56) einen
gegenüber einem mittleren Bleigleichwert der Röntgenschutzbekleidung (1), höheren
Bleigleichwert aufweist.
5. Röntgenschutzbekleidung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberflächen der Seitenflügel (4, 5, 52, 53) und die Oberfläche des Rückenteils
(6, 54) paarweise einen zumindest annähernd gleichen Flächeninhalt haben.
6. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenstreifen (7, 8, 55, 56) zumindest annähernd zwischen einem Seitenflügel
(4, 5, 52, 53) des Grundkörpers (3, 51) und dem Rückenteil (6, 54) des Grundkörpers
(3, 51) angeordnet ist.
7. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Grundkörper (3, 51) ein Abschirmlaminat aufweist, das einen zumindest
annähernd konstanten Bleigleichwert aufweist.
8. Röntgenschutzbekleidung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bleigleichwert des Abschirmlaminates zumindest ungefähr 0,25 mm ist.
9. Röntgenschutzbekleidung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Grundkörper (3, 51) mit Ausnahme des Seitenstreifens (7, 8, 55, 56)
eine einfache Lage des Abschirmlaminates aufweist, und
dass der Seitenstreifen (7, 8, 55, 56) eine zweifache Lage des Abschirmlaminates aufweist.
10. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Röntgenschutzunterteil (2) einen elastisch verformbaren in einem Rückenbereich
(41) des Röntgenschutzunterteils (2) angeordneten Zugbund (26) aufweist, der mittels
eines ersten Befestigungselementes (27) und eines zweiten Befestigungselementes (30)
mit dem Grundkörper (3) des Röntgenschutzunterteils (2) verbunden ist, wobei die Befestigungselemente
(27, 30) umfänglich versetzt zueinander angeordnet sind.
11. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Röntgenschutzoberteil (50) einen Rückenlappen (65) aufweist, der den Zugbund
(26) des Röntgenschutzunterteils (2) überdeckt.
12. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 11
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (3) des Röntgenschutzunterteils (2) an zumindest einer Befestigungsstelle
(24, 25) ein Reißverschlusselement (22, 23) aufweist, das mit einem Reißverschlussverbindungselement
(27, 30) des Zugbundes (26) verbunden ist.
13. Röntgenschutzbekleidung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Röntgenschutzunterteil (2) zur Zugentlastung einer durch das Reißverschlusselement
(22, 23) und das Reißverschlussverbindungselement (27, 30) gebildeten Reißverschlussverbindung
an zumindest einer Befestigungsstelle (24, 25) ein Sicherungselement (33, 34) aufweist.
14. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Grundkörper (3, 51) Klettverschlusselemente (20, 21, 28, 29, 53, 57-60)
aufweist, die bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung (1) zur Bildung eines
Klettverschlusses zumindest teilweise überlappen.
15. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Röntgenschutzoberteil (50) zwei Armausnehmungen (61, 62) aufweist.
16. Röntgenschutzbekleidung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Röntgenschutzoberteil (50) in einem Randbereich jeder Armausnehmung (61, 62)
eine Polsterung (63, 64), insbesondere ein Polsterkissen, aufweist.
17. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rückenteil (6) des Röntgenschutzunterteils (2) zumindest eine nutförmige Aussparung
(9) aufweist, die bei einem Gebrauch der Röntgenschutzbekleidung (1) einen unteren
Beinbereich (42) freilässt.
18. Röntgenschutzbekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Röntgenschutzunterteil (2) von dem Röntgenschutzoberteil (50) getrennt ist.
1. X-ray protective garment (1) for screening X-radiation emitted by an X-ray source,
said garment having an X-ray protective upper part (50) and an X-ray protective lower
part (2) which has an elastically deformable draw-band (26) which is arranged in a
back part of said X-ray protective lower part and is connected, at a first and a second
fastening point (24, 25), to a laminar basic element (3) of said X-ray protective
lower part (2), which basic element absorbs the X-radiation, wherein the fastening
points (24, 25) are arranged so as to be peripherally offset in relation to one another,
characterised in that
the basic element (3) of the X-ray protective lower part (2) has at least one lateral
strip (7, 8) which extends in a longitudinal direction of said X-ray protective lower
part (2) and in which said X-ray protective lower part (2) has a higher lead equivalent,
compared to its average lead equivalent, and/or
that a basic element (51) of the X-ray protective upper part (50) has at least one
lateral strip (55, 56) which extends in a longitudinal direction of said X-ray protective
upper part (50) and in which said X-ray protective upper part (50) has a higher lead
equivalent, compared to its average lead equivalent.
2. X-ray protective garment according to claim 1,
characterised in that
the basic element (3, 51), which is of laminar construction, has two lateral strips
(7, 8, 55, 56) which are arranged, at least approximately, between two mutually adjoining
thirds of the basic element (3, 51) in each case, so that, when the X-ray protective
garment (1) is in use, the lateral strips (7, 8, 55, 56) are arranged, at least approximately,
on sides of said X-ray protective garment (1) which face away from one another and
which at least approximately adjoin a back region (41) of said X-ray protective garment
(1).
3. X-ray protective garment according to claims 1 and 2,
characterised in that
the laminar basic element (3, 51) which absorbs the X-rays has a left-hand lateral
flap (4, 52), a righthand lateral flap (5, 53) and a back part (6, 54).
4. X-ray protective garment according to claims 1 to 3,
characterised in that
the lateral flaps (4, 5, 52, 53) are connected to the back part (6, 54), in each case,
by means of a lateral strip (7, 8, 55, 53) which extends in a longitudinal direction
of the X-ray protective garment (1), and said X-ray protective garment (1) has, in
the lateral strips (7, 8, 55, 56), a higher lead equivalent, compared to its average
lead equivalent.
5. X-ray protective garment according to claim 3 or 4,
characterised in that
the surfaces of the lateral flaps (4, 5, 52, 53) and the surface of the back part
(6, 54) have, in pairs, an at least approximately equal surface area.
6. X-ray protective garment according to one of claims 3 to 5,
characterised in that
the lateral strip (7, 8, 55, 56) is arranged, at least approximately, between a lateral
flap (4, 5, 52, 53) of the basic element (3, 51) and the back part (6, 54) of said
basic element (3, 51).
7. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
at least one basic element (3, 51) has a screening laminate which has an at least
approximately constant lead equivalent.
8. X-ray protective garment according to claim 7,
characterised in that
the lead equivalent of the screening laminate is at least about 0.25 mm.
9. X-ray protective garment according to claim 7 or 8,
characterised in that
at least one basic element (3, 51) has, with the exception of the lateral strip (7,
8, 55, 56), a single ply of the screening laminate, and
that the lateral strip (7, 8, 55, 56) has a double ply of said screening laminate.
10. X-ray protective garment according to one of claims 4 to 6, 8 or 9,
characterised in that
the X-ray protective lower part (2) has an elastically deformable draw-band (26) which
is arranged in a back region (41) of said X-ray protective lower part (2) and which
is connected, by means of a first fastening element (27) and a second fastening element
(30), to the basic element (3) of said X-ray protective lower part (2), the fastening
elements (27, 30) being arranged so as to be peripherally offset in relation to one
another.
11. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 10,
characterised in that
the X-ray protective upper part (50) has a rear tab (65) which masks the draw-band
(26) of the X-ray protective lower part (2).
12. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 11,
characterised in that
the basic element (3) of the X-ray protective lower part (2) has, at at least one
fastening point (24, 25), a zip-fastener element (22, 23) which is connected to a
zip-fastener connecting element (27, 30) on the draw-band (26).
13. X-ray protective garment according to claim 12,
characterised in that
the X-ray protective lower part (2) has a securing element (33, 34) at at least one
fastening point (24, 25) for the purpose of relieving the tension on a zip-fastener
connection formed by the zip-fastener element (22, 23) and the zip-fastener connecting
element (27, 30).
14. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 13,
characterised in that
at least one basic element (3, 51) has velcro-type fastener elements (20, 21, 28,
29, 53, 57-60) which at least partially overlap, when the X-ray protective garment
(1) is in use, for the purpose of forming a velcro-type fastener.
15. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 14,
characterised in that
the X-ray protective upper part (50) has two arm openings (61, 62).
16. X-ray protective garment according to claim 15,
characterised in that
the X-ray protective upper part (50) has padding (63, 64), in particular a padded
cushion, in an edge region of each arm opening (61, 62).
17. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 16,
characterised in that
the back part (6) of the X-ray protective lower part (2) has at least one groove-shaped
clearance (9) which leaves a lower leg region (42) free when the X-ray protective
garment (1) is in use.
18. X-ray protective garment according to one of claims 1 to 17,
characterised in that
the X-ray protective lower part (2) is separate from the X-ray protective upper part
(50).
1. Vêtement (1) de protection contre les rayons X en radiologie, destiné à former écran
à l'encontre d'un rayonnement X émis par une source de rayons X, comprenant,
une partie supérieure (50) de protection contre les rayons X, et
une partie inférieure (2) de protection contre les rayons X comportant une bande de
serrage (26) élastiquement déformable, agencée dans une partie dorsale de la partie
inférieure de protection contre les rayons X, et reliée, au niveau d'une première
et d'une deuxième zone de fixation (24, 25), à un corps de base (3) de la partie inférieure
(2) de protection contre les rayons X, qui est en forme de nappe mince et absorbe
le rayonnement X, les zones de fixation (24, 25) étant agencées de manière réciproquement
décalée l'une par rapport à l'autre dans la direction périphérique,
caractérisé
en ce que le corps de base (3) de la partie inférieure (2) de protection contre les rayons
X comprend au moins une bande latérale (7, 8), qui s'étend dans la direction de la
longueur de la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X, et au niveau
de laquelle la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X présente une
épaisseur équivalente de plomb plus élevée qu'une valeur moyenne d'épaisseur équivalente
de plomb de la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X, et/ou
en ce qu'un corps de base (51) de la partie supérieure (50) de protection contre les rayons
X comprend au moins une bande latérale (55, 56), qui s'étend dans la direction de
la longueur de la partie supérieure (50) de protection contre les rayons X, et au
niveau de laquelle la partie supérieure (50) de protection contre les rayons X présente
une épaisseur équivalente de plomb plus élevée qu'une valeur moyenne d'épaisseur équivalente
de plomb de la partie supérieure (50) de protection contre les rayons X.
2. Vêtement de protection contre les rayons X selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le corps de base (3, 51), qui se présente sous la forme de nappe mince, comporte
deux bandes latérales (7, 8, 55, 56) agencées chacune respectivement entre deux tiers
adjacents du corps de base (3, 51), de sorte que lors d'une utilisation du vêtement
(1) de protection contre les rayons X, les bandes latérales (7, 8, 55, 56) sont agencées
au moins approximativement au niveau de côtés du vêtement (1) de protection contre
les rayons X, éloignés l'un de l'autre et au moins approximativement adjacent à une
zone dorsale (41) du vêtement (1) de protection contre les rayons X.
3. Vêtement de protection contre les rayons X selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que le corps de base (3, 51) en forme de nappe mince, qui absorbe les rayons X, comprend
un pan latéral gauche (4, 52), un pan latéral droit (5, 53), et une partie dorsale
(6, 54).
4. Vêtement de protection contre les rayons X selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les pans latéraux (4, 5, 52, 53) sont reliés chacun à la partie dorsale (6, 54) par
une bande latérale (7, 8, 55, 53) s'étendant dans la direction de la longueur du vêtement
(1) de protection contre les rayons X, et le vêtement (1) de protection contre les
rayons X présente, dans les bandes latérales (7, 8, 55, 56), une épaisseur équivalente
de plomb plus élevée qu'une valeur moyenne d'épaisseur équivalente de plomb du vêtement
(1) de protection contre les rayons X.
5. Vêtement de protection contre les rayons X selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que les surfaces des pans latéraux (4, 5, 52, 53) et la surface de la partie dorsale
(6, 54) présentent, par paire, une aire au moins approximativement égale.
6. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que la bande latérale (7, 8, 55, 56) est agencée au moins approximativement entre un
pan latéral (4, 5, 52, 53) du corps de base (3, 51) et la partie dorsale (6, 54) du
corps de base (3, 51).
7. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'au moins un corps de base (3, 51) comprend un stratifié formant écran, qui présente
une épaisseur équivalente de plomb au moins approximativement constante.
8. Vêtement de protection contre les rayons X selon la revendication 7,
caractérisé en ce que l'épaisseur équivalente de plomb du stratifié formant écran est d'une valeur d'au
moins environ 0,25 mm.
9. Vêtement de protection contre les rayons X selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce qu'au moins un corps de base (3, 51) présente, exception faite de la bande latérale (7,
8, 55, 56), une couche simple du stratifié formant écran, et en ce que la bande latérale (7, 8, 55, 56) présente une couche double du stratifié formant
écran.
10. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 4 à 6, 8
ou 9,
caractérisé en ce que la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X comporte une bande de
serrage (26) élastiquement déformable, agencée dans une zone dorsale (41) de la partie
inférieure (2) de protection contre les rayons X, et reliée, au moyen d'un premier
élément de fixation (27) et d'un deuxième élément de fixation (30), au corps de base
(3) de la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X, les éléments de
fixation (27, 30) étant agencés de manière réciproquement décalée l'un par rapport
à l'autre dans la direction périphérique.
11. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que la partie supérieure (50) de protection contre les rayons X comporte une bavette
dorsale (65), qui recouvre la bande de serrage (26) de la partie inférieure (2) de
protection contre les rayons X.
12. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que le corps de base (3) de la partie inférieure (2) de protection contre les rayons
X présente, au niveau d'au moins une zone de fixation (24, 25), un élément de fermeture
à glissière (22, 23) qui est relié à un élément de liaison de fermeture à glissière
(27, 30) de la bande de serrage (26).
13. Vêtement de protection contre les rayons X selon la revendication 12,
caractérisé en ce que la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X présente, en vue de décharger
en traction une liaison de fermeture à glissière réalisée par l'élément de fermeture
à glissière (22, 23) et l'élément de liaison de fermeture à glissière (27, 30), un
élément de sécurisation (33, 34) au niveau d'au moins une zone de fixation (24, 25).
14. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce qu'au moins un corps de base (3, 51) comporte des éléments de fermeture auto-agrippants
(20, 21, 28, 29, 53, 57-60), qui, lors d'une utilisation du vêtement (1) de protection
contre les rayons X, se chevauchent au moins partiellement pour réaliser une liaison
de fermeture par éléments auto-agrippants.
15. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que la partie supérieure (50) de protection contre les rayons X présente deux ouvertures
de passage de bras (61, 62).
16. Vêtement de protection contre les rayons X selon la revendication 15,
caractérisé en ce que la partie supérieure (50) de protection contre les rayons X comporte dans une zone
de bordure de chaque ouverture de passage de bras (61, 62), un rembourrage (63, 64),
notamment un coussin de rembourrage.
17. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 16,
caractérisé en ce que la partie dorsale (6) de la partie inférieure (2) de protection contre les rayons
X présente au moins une encoche (9) en forme de rainure, qui lors de l'utilisation
du vêtement (1) de protection contre les rayons X, laisse dégagée une zone de jambes
inférieure (42).
18. Vêtement de protection contre les rayons X selon l'une des revendications 1 à 17,
caractérisé en ce que la partie inférieure (2) de protection contre les rayons X est séparée de la partie
supérieure (50) de protection contre les rayons X.
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