[0001] Die Erfindung betrifft ein Vorschaltgerät für mindestens eine Hochdruckentladungslampe
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Betriebsverfahren für mindestens
eine Hochdruckentladungslampe sowie ein Beleuchtungssystem.
I. Stand der Technik
[0002] Ein derartiges Vorschaltgerät ist beispielsweise in der europäischen Offenlegungsschrift
EP 0 386 990 A2 offenbart. Diese Schrift beschreibt ein Vorschaltgerät, das den Betrieb einer Metallhalogenid-Hochdruckentladungslampe
mit einer frequenzmodulierten Spannung ermöglicht, die unter anderem auch im wesentlichen
sinusförmig ausgebildet sein kann und deren Trägerfrequenz im Bereich von 20 Kilohertz
bis 80 Kilohertz liegt. Das Vorschaltgerät ist zweistufig ausgebildet. Es besteht
im wesentlichen aus einem Hochsetzsteller mit einem nachgeschalteten Inverter, der
die Lampe mit einem Wechselstrom beaufschlagt. Die Zündvorrichtung besteht im wesentlichen
aus einer aus mehreren Dioden und Kondensatoren aufgebauten Kaskadenschaltung zur
Spannungsvervielfachung.
[0003] Die
FR 2 674 723 offenbart eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Hochdruckentladungslampe, insbesondere
einer Fahrzeugscheinwerferlampe. Diese Schaltungsanordnung ermöglicht den Betrieb
der Hochdruckentladungslampe mit einer verringerten Anzahl von Hochspannung führenden
Bauteilen.
II. Darstellung der Erfindung
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Vorschaltgerät zum Betrieb mindestens einer
Hochdruckentladungslampe bereitzustellen, das einen einfacheren Aufbau besitzt. Außerdem
ist es die Aufgabe der Erfindung ein vereinfachtes Betriebsverfahren für eine Hochdruckentladungslampe
anzugeben. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein verbessertes Beleuchtungssystem
bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 bzw.
14 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen
Patentansprüchen beschrieben.
[0006] Das erfindungsgemäße Vorschaltgerät zum Betrieb mindestens einer Hochdruckentladungslampe
besitzt einen Spannungswandler zum Erzeugen eines im wesentlichen sinusförmigen Wechselstroms,
der erfindungsgemäß als Klasse-E-Konverter ausgebildet ist. Unter einem Klasse-E-Konverter
wird hier ein Konverter gemäß der Publikation "
Class E - A New Class of High-Efficiency Tuned Single-Ended Switching Power Amplifiers"
von Nathan O. Sokal und Alan D. Sokal in IEEE Journal of Solid-State Circuits, Vol.
SC-10, No. 3, Juni 1975 verstanden. Das Grundschema eines solchen Klasse-E-Konverters ist in Figur 20 abgebildet.
Der Aufbau und die Funktion des Klasse-E-Konverters, insbesondere für den sogenannten
nicht-optimalen Betrieb, das heißt, mit einem nicht optimierten Lastwiderstand, ist
auf den
Seiten 271 bis 273 des Buches "Power electronics: converters, applications, and design"
der Autoren Ned Mohan, Tore M. Undeland und William P. Robbins, zweite Auflage 1995,
John Wiley & Sons, Inc. beschrieben.
[0007] Mittels des Klasse-E-Konverters kann auf einfache Weise ein weitgehend sinusförmiger
Wechselstrom für die mindestens eine Hochdruckentladungslampe generiert werden. Es
werden dadurch keine aufwändigen Brückenschaltungen mit zwei oder mehr elektronischen
Schaltern und deren Ansteuerung benötigt. Der Betrieb der mindestens einen Hochdruckentladungslampe
mit einem im wesentlichen sinusförmigen Wechselstrom hat den Vorteil, dass dieser
keinen oder nur einen sehr geringen Oberwellenanteil aufweist und daher keine akustischen
Resonanzen in dem Entladungsmedium der Hochdruckentladungslampe angeregt werden, wenn
die Frequenz des Wechselstroms- außerhalb der akustischen Resonanzen liegt. Aufgrund
des sehr geringen Oberwellenanteils des weitgehend sinusförmigen Wechselstroms ist
der Aufwand bei der Funkentstörung des Vorschaltgerätes ebenfalls gering. Der sinusförmige
Lampenstrom ermöglicht einen stabilen, insbesondere flickerfreien Lampenbetrieb. Der
Betrieb der Hochdruckentladungslampe mit einem Wechselstrom hoher Frequenz von vorzugsweise
größer als 100 Kilohertz erlaubt eine Miniaturisierung des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes,
so dass dieses im Lampensockel untergebracht werden kann. Bei sehr hohen Betriebsfrequenzen
ist allerdings die Zündung der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe problematisch,
da die Induktivität des Zündtransformators in der Größenordnung der Lampenimpedanz
liegt und nicht mehr vernachlässigbar ist. Es ist bekannt, in einem solchen Fall die
Zündung der Gasentladung mittels einer Impulszündvorrichtung über eine Hilfselektrode
der Hochdruckentladungslampe vorzunehmen, wie zum Beispiel in der europäischen Offenlegungsschrift
EP-A 0 868 833 offenbart. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
bildet die Induktivität der Sekundärwicklung des Zündtransformators kein parasitäres
Element mehr, sondern ein funktionales Bestandteil des als Klasse-E-Konverter ausgebildeten
Spannungswandlers und zwar nicht nur während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe,
sondern während des gesamten Lampenbetriebs. Das erfindungsgemäße Vorschaltgerät eignet
sich besonders gut zum Betrieb von Hochdruckentladungslampen geringer Leistung, wie
beispielsweise von Hochdruckentladungslampen in Kraftfahrzeugscheinwerfern oder in
Projektionsanwendungen, die elektrische Leistungen zwischen 25 Watt und 35 Watt aufweisen,
und insbesondere von Hochdruckentladungslampen vergleichsweise geringer Brennspannung
von kleiner oder gleich 100 Volt, oder sogar kleiner oder gleich 50 Volt, wie bei
quecksilberfreien Metallhalogenid-Hochdruckentladungslampen für Kraftfährzeugscheinwerfer.
Die Vorschaltgeräte dieser Lampen werden an der Bordnetzspannung des Kraftfahrzeugs
betrieben. Die Spannungsbelastung des steuerbaren Schalters des erfindungsgemäß als
Klasse-E-Konverter ausgebildeten Spannungswandlers kann beim Betrieb der vorgenannten
Hochdruckentladungslampen mit geringen Brennspannung entsprechend gering gehalten
werden, obwohl sie bei einem Tastverhältnis von 0,5 des steuerbaren Schalters ca.
den 3,6-fachen Wert der Eingangsspannung des Spannungswandlers erreicht.
[0008] Der erfindungsgemäß als Klasse-E-Konverter ausgebildete Spannungswandler des erfindungsgemäßen
Vorschaltgerätes wird mit einer Gleichspannung versorgt und besitzt vorteilhaft die
nachstehend beschriebenen Merkmale. Zwischen die Gleichspannungseingänge dieses Spannungswandlers
beziehungsweise zwischen seinem positiven Gleichspannungseingang und dem Massepotential
sind eine Induktivität und die Schaltstrecke eines steuerbaren Schalters geschaltet.
Antiparallel zu der Schaltstrecke dieses Schalters ist eine Diode angeordnet. Antiparallel
heißt, dass die Diode gegenüber dem von der Gleichspannungsquelle am Gleichspannungseingang
des Klasse-E-Konverters bereitgestellten Gleichstrom in Sperrrichtung geschaltet ist.
[0009] Parallel zu der Schaltstrecke des Schalters und auch zur Diode ist eine Kapazität
angeordnet. Ein Parallelkreis zu der Kapazität ist als Serienresonanzkreis ausgebildet,
an den die zu betreibende Last gekoppelt ist. Der Serienresonanzkreis besteht im einfachsten
Fall aus einer Spule und einem Kondensator. Die vorgenannte Induktivität am Gleichspannungseingang
des Spannungswandlers ist vorzugsweise so dimensioniert, dass sie als Konstantstromquelle
arbeitet und der im geschlossenen Zustand über die Schaltstrecke des steuerbaren Schalters
bzw. im geöffneten Zustand über die Kapazität fließende Strom sich aus einem Gleichstrom
und einem sinusförmigen Wechselstrom, der von dem Serienresonanzkreis generiert wird,
zusammensetzt. Der steuerbare Schalter wird vorzugsweise mit einer Taktfrequenz geschaltet,
die größer als die Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises ist, um zu gewährleisten,
dass an dem steuerbaren Schalter während der Schaltvorgänge keine Spannung anliegt
und die Schaltverluste des Schalters entsprechend gering sind. Die antiparallel angeordnete
Diode verhindert, dass sich über der Schaltstrecke des steuerbaren Schalters des Klasse-E-Konverters
eine negative Spannung aufbaut.
[0010] Das erfindungsgemäße Vorschaltgerät umfasst vorzugsweise auch eine Zündvorrichtung
zum Zünden der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe. Diese Zündvorrichtung
kann in dem gleichen Gehäuse wie alle anderen Komponenten des Vorschaltgerätes oder
aber räumlich getrennt, beispielsweise in dem Lampensockel der Hochdruckentladungslampe
angeordnet sein. Um eine eigene Spannungsquelle für die Zündvorrichtung und zusätzliche
Bauteile zu vermeiden, ist die Zündvorrichtung zu ihrer Spannungsversorgung vorteilhaft
an eine Induktivität, vorzugsweise an die während des Lampenbetriebs als Konstantstromquelle
arbeitende Induktivität, des Klasse-E-Konverters gekoppelt. Diese Induktivität des
Klasse-E-Konverters ist zu diesem Zweck vorteilhaft als Spartransformator ausgebildet,
insbesondere wenn eine hohe Versorgungsspannung für die Zündvorrichtung benötigt wird.
[0011] Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungsbeispiele ist die Zündvorrichtung als
Impulszündvorrichtung, in der Literatur oft auch als Überlagerungszündvorrichtung
bezeichnet, ausgebildet. Die Impulszündvorrichtung besitzt einen kompakten Aufbau
und kann daher problemlos in den Lampensockel der Hochdruckentladungslampe integriert
werden. Außerdem lässt sich die Sekundärwicklung des Zündtransformators der Impulszündvorrichtung
als Bestandteil des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters ausbilden. Die Induktivität
der vorgenannten Sekundärwicklung wird somit auch für den Serienresonanzkreis des
Klasse-E-Konverters ausgenutzt. Die parallel zu der Schaltstrecke des steuerbaren
Schalters geschaltete Kapazität des Klasse-E-Konverters und die Kapazität des Serienresonanzkreises
halten die Zündspannungsimpulse von dem Schalter des Klasse-E-Konverters fern, weil
diese nähenmgsweise für die Zündspannungsimpulse als Kurzschluss betrachtet werden
können. Sollten die Kapazitäten sehr klein sein, so kann zusätzlich ein spannungsbegrenzendes
Bauelement parallel zum Schalter oder parallel zur Reihenschaltung aus Sekundärwicklung
des Zündtransformators und Lampe eingesetzt werden. Als spannungsbegrenzendes Bauelement
kann zum Beispiel eine Z-Diode, eine Suppressordiode oder ein gasgefüllter Überspannungsableiter
verwendet werden. Alternativ kann die Zündvorrichtung aber auch als Gleichspannungszündvorrichtung
oder als Resonanzzündvorrichtung ausgebildet werden. Die vorgenannte Gleichspannungszündvorrichtung
ist vorteilhaft verwendbar für sehr hohe Betriebsfrequenzen des Klasse-E-Konverters
und bietet ferner den Vorteil, dass sie während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe
an die Kapazität des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters gekoppelt werden
kann.
[0012] Die elektrischen Anschlüsse der mindestens einen Hochdruckentladungslampe können
direkt in dem Serienresonanzkreis des Klasse-E-Konverters angeordnet sein oder aber
mittels eines Transformators induktiv an den vorgenannten Serienresonanzkreis gekoppelt
sein. Mittels dieses Transformators kann eine Impedanzanpassung der Hochdruckentladungslampe
an den Klasse-E-Konverter vorgenommen und auch eine galvanische Trennung zwischen
der Hochdruckentladungslampe und dem Klasse-E-Konverter erreicht werden.
[0013] Zur Gleichspannungsversorgung des erfindungsgemäß als Klasse-E-Konverter ausgebildeten
Spannungswandlers kann eine beliebige Gleichspannungsquelle verwendet werden, beispielsweise
im Falle einer Kraftfahrzeugscheinwerfer-Hochdruckentladungslampe auch die Batterie
oder die Lichtmaschine eines Kraftfahrzeuges.
[0014] Vorzugsweise ist dem als Klasse-E-Konverter ausgebildeten Spannungswandler aber ein
Hochsetzsteller vorgeschaltet, um den Klasse-E-Konverter mit einer möglichst stabilen
Eingangsgleichspannung zu versorgen und um über die Regelung der Eingangsgleichspannung
des Klasse-E-Konverters die elektrische Leistungsaufnahme der Hochdruckentladungslampe
regeln zu können. Wird die Gleichspannungsversorgung des Klasse-E-Konverters beispielsweise
durch Gleichrichtung aus der Netzwechselspannung gewonnen, kann anstelle eines Hochsetzstellers
auch ein Tiefsetzsteller zum Stabilisieren der Versorgungsspannung des Klasse-E-Konverters
verwendet werden. Während des Übergangs von der Zündphase in den stationären Betriebszustand
der Hochdruckentladungslampe wird vorteilhaft über die Höhe der Versorgungsspannung
des Klasse-E-Konverters die Leistungsaufnahme der Hochdruckentladungslampe geregelt,
um die Ausbildung eines stabilen Entladungsbogens zu gewährleisten. Während der Übergangsphase
verdampfen die Komponenten der ionisierbaren Füllung der Hochdruckentladungslampe.
Um eine möglichst kurze Übergangsphase und eine möglichst sofortige Lichtemission
zu gewährleisten, kann die Hochdruckentladungslampe während der Übergangsphase auf
diese Weise mit deutlich erhöhter Leistung betrieben werden. Durch Verändern der Versorgungsspannung
des Klasse-E-Konverters oder / und der Schaltfrequenz oder / und des Tasverhältnisses
des Schaltmittels des Klasse-E-Konverters kann außerdem eine Anpassung des Klasse-E-Konverters
an die sich während der unterschiedlichen Betriebsphasen ändernde Impedanz der Hochdruckentladungslampe
erreicht werden.
[0015] Eine Leistungsregelung der Hochdruckentladungslampe ist auch über die Schaltfrequenz
oder das Tastverhältnis des steuerbaren Schalters des Klasse-E-Konverters möglich.
Die Schaltfrequenz und das Tastverhältnis sollten zur Vermeidung hoher Schaltverluste
allerdings so gewählt werden, dass an dem steuerbaren Schalter des Klasse-E-Konverters
während der Schaltvorgänge keine Spannung anliegt.
[0016] Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe wird der Schalter des Klasse-E-Konverters
vorteilhaft derart geschaltet, dass an der Induktivität, die am Gleichspannungseingang
angeordnet ist, eine resonanzüberhöhte Spannung bereitgestellt wird. Diese resonanzüberhöhte
Spannung kann vorteilhaft zur Versorgung der Zündvorrichtung verwendet werden.
[0017] Das erfindungsgemäße Vorschaltgerät ermöglicht mit einfachen Mitteln die Erzeugung
eines weitgehend sinusförmigen Lampenwechselstroms. Während des stationären Betriebszustandes
der Hochdruclcentladungslampe wird die Lampe mit einem im wesentlichen sinusförmigen
Wechselstrom betrieben, dessen Frequenz geringfügig oberhalb der Resonanzfrequenz
des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters liegt. Die Bauteile des Serienresonanzkreises
des Klasse-E-Konverters sind vorzugsweise derart auf die Geometrie des Entladungsgefäßes
und den Abstand der Elektroden der Hochdruckentladungslampe abgestimmt, dass die Resonanzfrequenz
des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters in einem Frequenzbereich liegt,
der frei von akustischen Resonanzen der Hochdruckentladungslampe ist. Das heißt, dass
die Resonanzfrequenz in einem Frequenzfenster liegt, das sich entweder oberhalb der
akustischen Resonanzen befindet oder zwischen zwei benachbarten akustischen Resonanzen
angeordnet ist. Dadurch ist gewährleistet, dass in der Hochdruckentladungslampe keine
akustischen Resonanzen angeregt werden, weil die Schaltfrequenz des Klasse-E-Konverters
während des stationären Lampenbetriebs geringfügig oberhalb der Resonanzfrequenz liegt.
Dadurch ist auch eine Frequenzmodulation des Lampenstroms nicht unbedingt erforderlich.
Um möglichst große Frequenzbereiche zu erhalten, die frei von akustischen Resonanzen
sind, ist das Entladungsgefäß zumindest in dem Bereich der Gasentladung zylindrisch
ausgebildet. Das Aspektverhältnis, das heißt, das Verhältnis von Elektrodenabstand
und Innendurchmesser des zylindrischen Abschnitts des Entladungsgefäßes, ist vorzugsweise
größer als 0,86 und besonders bevorzugt größer als 2. Dadurch wird die longitudinale
akustische Resonanz zu einer tiefen Frequenz verschoben und es werden ausreichend
breite Frequenzbereiche geschaffen, die frei von akustischen Resonanzen sind.
III. Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
[0018] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 2
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 3
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des dritten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 4
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des vierten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 5
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des fünften Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 6
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des sechsten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 7
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des siebten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 8
- Das Steuersignal für den MOSFET und die Drain-Source-Spannung am MOSFET während der
Zündphase der Hochdruckentladungslampe für das in Figur 7 dargestellte Ausführungsbeispiel
- Figur 9
- Das Steuersignal für den MOSFET, die Drain-Source-Spannung am MOSFET sowie den Lampenwechselstrom
und den Spannungsabfall über der Hochdnickentladungslampe während des stationären
Lampenbetriebs für das in Figur 7 dargestellte Ausführungsbeispiel
- Figur 10
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des achten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 11
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des neunten Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 12
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des zehnten Ausfiihrungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 13
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des elften Ausführungsbeispiels
der Erfindung
- Figur 14
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des zwölften
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 15
- Eine Schaltskizze der Schalttmgsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des dreizehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 16
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des vierzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 17
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des fünfzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 18
- Eine Seitenansicht einer Hochdruckentladungslampe, die an dem erfindungsgemäßen Vorschaltgerät
betrieben wird, in schematischer, teilweise geschnittener Darstellung
- Figur 19
- Eine Seitenansicht einer Hochdruckentladungslampe, die an dem erfindungsgemäßen Vorschaltgerät
betrieben wird und die eine im Sockel integrierte Zündvorrichtung aufweist, in schematischer,
teilweise geschnittener Darstellung
- Figur 20
- Die Schaltskizze eines Klasse-E-Konverters (Stand der Technik)
- Figur 21
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des sechzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 22
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des siebzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Figur 23
- Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung des Vorschaltgerätes gemäß des achtzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung
[0019] In Figur 1 ist schematisch die Schaltskizze des Vorschaltgerätes gemäß des ersten
Ausführungsbeispiels der Erfindung dargestellt. Dieses Vorschaltgerät besitzt einen
Gleichspannungseingang mit zwei Gleichspannungsanschlüssen, die an den Spannungsausgang
einer Gleichspannungsquelle 100 angeschlossen sind. Der positive Gleichspannungsanschluss
ist über eine Induktivität 101 und die Schaltstrecke eines steuerbaren Schalters 102
mit dem negativen Gleichspannungsanschluss bzw. mit dem schaltungsinternen Massepotential
verbunden. Antiparallel zu der Schaltstrecke des Schalters 102 ist eine Diode 103
geschaltet. Parallel zu der Schaltstrecke des Schalters 102 und auch parallel zu der
Diode 103 ist ein Kondensator 104 geschaltet. In einem Parallelkreis zu dem Kondensator
104 sind der Kondensator 105 und die Sekundärwicklung 106b eines Transformators 106
angeordnet. Der Kondensator 105 und die Sekundärwicklung 106b bilden einen Serienresonanzkreis.
In dem Serienresonanzkreis sind elektrische Anschlüsse für eine Hochdruckentladungslampe
LP1 angeordnet, so dass bei angeschlossener Lampe LP1 ihre Entladungsstrecke seriell
in dem Serienresonanzkreis geschaltet ist. Zum Zünden der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe
LP1 ist eine Zündvorrichtung 107 vorgesehen, die einen Zündtransformator 106 mit einer
Primärwicklung 106a und einer Sekundärwicklung 106b aufweist. Während der Zündphase
der Hochdruckentladungslampe wird an der mit der Sekundärwicklung 106b verbundenen
Elektrode der Hochdruckentladungslampe die erforderliche Zündspannung bereitgestellt.
Die Zündvorrichtung 107 kann beispielsweise als Impulszündvorrichtung ausgebildet
sein.
[0020] Das in Figur 2 abgebildete zweite Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Hochdruckentladungslampe
LP2 nicht unmittelbar in den Serienresonanzkreis des Klasse-E-Konverters geschaltet
ist, sondern über einen Transformator 208 an den vorgenannten Serienresonanzkreis
gekoppelt ist. Der Transformator 208 mit Primärwicklung 208a und Sekundärwicklung
208b dient zur Impedanzanpassung der Lampe LP2 an den Klasse-E-Konverter und zur galvanischen
Trennung der Lampe LP2 von dem Klasse-E-Konverter. Durch die Impedanzanpassung ist
auch ein Betrieb von Hochdruckentladungslampen, die eine von der Versorgungsspannung
des Klasse-E-Konverters stark abweichende Brennspannung besitzen, an dem Klasse-E-Konverter
möglich. Die Anordnung und Funktion der Bauteile 200, 201, 202, 203, 204 und 205 entspricht
der Anordnung und Funktion der Bauteile 100, 101, 102, 103, 104 und 105 des ersten
Ausführungsbeispiels. Die Zündvorrichtung 207 kann ebenfalls als Impulszündvorrichtung
ausgebildet sein. Sie besitzt einen Zündtransformator 206 mit einer Primärwicklung
206a und einer Sekundärwicklung 206b, wobei die Sekundärwicklung 206b zusammen mit
der Hochdruckentladungslampe LP2 in dem Sekundärkreis des Transformators 208 geschaltet
ist. Die mit der Sekundärwicklung 206b verbundene Elektrode der Hochdruckentladungslampe
LP2 wird während der Zündphase mit Hochspannungsimpulsen beaufschlagt. Bei der Berechnung
der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters müssen das
Übertragungsverhältnis des Transformators 208 und der Wert der Kapazität 205 sowie
die Induktivität der Sekundärwicklung 206b des Zündtransformators 206 berücksichtigt
werden.
[0021] Der Transformator 208 kann zur Impedanzanpassung auf unterschiedliche Weise in die
Schaltung gemäß der Figur 1 eingefügt werden, um zum zweiten Ausfiihrungsbeispiel
zu gelangen. Beispielsweise kann die Primärwicklung 208a des Transformators 208 an
dem Knotenpunkt zwischen der Kapazität 105 und der Sekundärwicklung 106b und dem Knotenpunkt
zwischen der Kapazität 104 und der Hochdruckentladungslampe LP1 eingefügt werden,
wie in Figur 2 dargestellt ist. Alternativ kann die Primärwicklung 208a des Transformators
208 aber auch an dem Knotenpunkt zwischen der Sekundärwicklung 106b und der Hochdruckentladungslampe
LP1 und dem Knotenpunkt zwischen der Kapazität 104 und der Hochdruckentladungslampe
LP1 eingefügt werden (ohne Abbildung). Im letzteren Fall kann der Transformator 208
zu einer Erhöhung der Zündspannung beitragen.
[0022] Das in Figur 3 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist weitgehend identisch zu dem ersten Ausführungsbeispiel. Insbesondere entsprechen
die Anordnung und die Funktion der Bauteile 300, 301, 302, 303, 304, 305, 306, 306a,
306b und LP3 der Anordnung und Funktion der entsprechenden Bauteile 100, 101, 102,
103, 104, 105, 106, 106a, 106b und LP1 des ersten Ausführungsbeispiels. Der einzige
Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht in der Spannungsversorgung
der Zündvorrichtung 307. Die Zündvorrichtung 307 wird von dem Klasse-E-Konverter mit
Spannung versorgt. Zu diesem Zweck ist ein Spannungseingang der Zündvorrichtung 307
an den Knotenpunkt zwischen der Induktivität 301, dem steuerbaren Schalter 302 und
Kondensator 304 angeschlossen und der andere Spannungseingang mit dem Massepotential
bzw. mit dem negativen Gleichspannungseingang des Klasse-E-Konverters verbunden.
[0023] Das in Figur 4 abgebildete vierte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
unterscheidet sich von dem dritten Ausfühnmgsbeispiel nur durch die Verwendung eines
Spartransformators 401 anstelle der Induktivität 301. Der Spartransformator besitzt
nur eine Wicklung mit zwei Wicklungsabschnitten 401a und 401b. Der erste Wicklungsabschnitt
401a ist in den Klasse-E-Konverter geschaltet und übt die gleiche Funktion wie die
Induktivität 301 des dritten Ausführungsbeispiels aus. Der zweite Wicklungsabschnitt
401b ist mit einem Spannungseingang der Zündvorrichtung 407 verbunden und dient zur
Spannungsversorgung der Zündvorrichtung 407. Der Mittenabgriff zwischen den beiden
Wicklungsabschnitten 401a, 401b ist an den Knotenpunkt zwischen dem Schalter 402,
der Kathode der Diode 403 und dem Kondensator 404 angeschlossen. Der andere Spannungseingang
der Zündvorrichtung ist mit dem Massepotential bzw. mit dem negativen Gleichspannungsanschluss
der Gleichspannungsquelle 400 verbunden. Die Anordnung und die Funktion der Bauteile
400, 402, 403, 404, 405, 406, 406a, 406b und LP4 sind identisch zu der Anordnung und
Funktion der entsprechenden Bauteile 300, 302, 303, 304, 305, 306, 306a, 306b und
LP3 des dritten Ausführungsbeispiels.
[0024] In den Ausfühnmgsbeispielen 3 und 4 kann vor die Zündvorrichtung eine symmetrische
Spannungsverdopplerschaltung oder eine Kaskadenschaltung zur Spannungsversorgung der
Zündvorrichtung geschaltet werden, falls die vom Klasse-E-Konverter generierte Spannung
nicht ausreicht.
[0025] Das in Figur 5 abgebildete fünfte Ausfiihrungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist weitgehend identisch zu dem vierten Ausführungsbeispiel. Es zeigt im Unterschied
zu dem vierten Ausführungsbeispiel Details einer Impulszündvorrichtung und besitzt
einen zusätzlichen Kondensator 511, der parallel zu dem Gleichspannungseingang des
Klasse-E-Konverters geschaltet ist. Der Kondensator 511 verhindert im wesentlichen,
dass von dem Spartransformator 501 ein Strom in die Gleichspannungsquelle 500 zurückgespeist
wird. Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP5 bilden die Primärwicklung
501a des Spartransformators 501 und die Kapazität 504 einen Serienresonanzkreis, da
der Stromkreis parallel zu der Kapazität 504, bestehend aus den Komponenten 505, 506b
und LP5, aufgrund der nicht-leitenden Entladungsstrecke der Hochdruckentladungslampe
LP5 unterbrochen ist. Da die Spannung an der Kapazität 504 während der Zündphase der
Hochdruckentladungslampe LP5 in der Sperrphase des Schalters 502 größer als die Versorgungsspannung
werden kann, kann es zeitweise zu einer Umkehrung des Stromflusses in der Induktivität
501a kommen. Die Impulszündvorrichtung besteht aus dem Zündtransformator 506, dem
Zündkondensator 507, der Funkenstrecke 508, dem Widerstand 509 und der Gleichrichterdiode
510. Der Spannungseingang der Impulszündvorrichtung ist über die Wicklung 501b des
Spartransformators mit dem Knotenpunkt zwischen dem Schalter 502, der Diode 503 und
dem Kondensator 504 verbunden. Der andere Spannungseingang, das heißt, der Knotenpunkt
zwischen dem Zündkondensator und der Primärwicklung 506a des Zündtransformators 506
ist mit dem Massepotential bzw. mit dem negativen Gleichspannungsanschluss der Gleichspannungsquelle
500 verbunden. Die Anordnung und Funktion der Bauteile 500, 501, 501a, 501b, 502,
503, 504, 505, 506, 506a, 506b und LP5 stimmt mit der Anordnung und Funktion der entsprechenden
Bauteile 400, 401, 401a, 401 b, 402, 403, 404, 405, 406, 406a, 406b und LP4 des vierten
Ausführungsbeispiels überein. Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP5
wird der Zündkondensator 507 mittels der Gleichspannungsquelle und des Spartransformators
501 über die Diode 510 und den Widerstand 509 auf die Durchbruchsspannung der Funkenstrecke
508 aufgeladen. Beim Erreichen der Durchbruchsspannung entlädt sich der Kondensator
507 stoßweise über die Funkenstrecke 508, wobei der Entladestrom durch die Primärwicklung
506a des Zündtransformators 506 fließt. Aufgrund des hohen Übersetzungsverhältnisses
werden in der Sekundärwicklung 506b Hochspannungsimpulse für die mit der Sekundärwicklung
506b verbundene Elektrode der Hochdruckentladungslampe LP5 induziert, die zum Zünden
der Gasentladung in der Lampe LP5 führen. Während des stationären Lampenbetriebs wird
der Zündkondensator 507 nicht ausreichend aufgeladen, um einen Durchbruch der Funkenstrecke
508 auszulösen.
[0026] Das in Figur 6 abgebildete sechste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist identisch zu dem fünften Ausführungsbeispiel. Insbesondere sind die Anordnung
und Funktion der Bauteile 600, 601, 601a, 601b, 602, 603, 604, 605, 606, 606a, 606b,
607, 608, 609, 610, 611 und LP6 identisch zu den entsprechenden Bauteilen 500, 501,
501a, 501b, 502, 503, 504, 505, 506, 506a, 506b, 507,508,509,510, 511 und LP5 des
fünften Ausführungsbeispiels. Das sechste Ausführungsbeispiel zeigt im Unterschied
zu dem fünften Ausführungsbeispiel Details des steuerbaren Schalters 602. Der steuerbare
Schalter 602 ist hier als Feldeffekttransistor, insbesondere als MOSFET ausgebildet.
Die antiparallel zu seiner Schaltstrecke geschaltete Diode 603 ist hier bereits als
Body-Diode in dem MOSFET 602 integriert. Der MOSFET 602 besitzt eine parasitäre Kapazität
612, die sich durch den inneren Aufbau des MOSFETs parallel zur Drain-Source-Strecke
ergibt und die bei ausreichend hohen Schaltfrequenzen des Feldeffekttransistors 602,
das heißt, beim Betrieb der Hochdruckentladungslampe LP6 mit einem Wechselstrom ausreichend
hoher Frequenz, anstelle des Kondensators 604 verwendet werden kann bzw. bei der Dimensionierung
des Kondensators 604 berücksichtigt werden muss. Der Gate-Anschluss des Feldeffekttransistors
602 ist mit einer Steuerschaltung 613 verbunden, die zur Steuerung der Schaltvorgänge
des Transistors 602 dient. In der Tabelle 1 ist die Dimensionierung der einzelnen
Bauteile der Schaltungsanordnung gemäß des sechsten Ausführungsbeispiels der Erfindung
angegeben.
[0027] Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP6 wird von der Gleichspannungsquelle
600 an dem Spannungseingang des Klasse-E-Konverters eine Gleichspannung von 120 Volt
bereitgestellt. Der Feldeffekttransistor 602 wird von der Steuerschaltung 613 mit
einer Schaltfrequenz von ca. 87 Kilohertz und einem Tastverhältnis von 0,5 geschaltet.
Mittels der Gleichspannungsquelle 600 und des Spartransformators 601 wird über die
Diode 610 und den Widerstand 609 der Zündkondensator 607 auf die Durchbruchsspannung
der Funkenstrecke 608 aufgeladen. Beim Erreichen der Durchbruchsspannung der Funkenstrecke
608 wird der Zündkondensator 607 stoßweise über die Primärwicklung 606a des Zündtransformators
606 entladen und in seiner Sekundärwicklung 606b werden Hochspannungsimpulse von bis
40000 Volt zum Zünden der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe induziert.
Unmittelbar nach der Zündung der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe wird
die Gasentladung hauptsächlich von dem Xenon in der ionisierbaren Füllung getragen.
Während des Übergangs von der Zündphase in den stationären Lampenbetriebszustand verdampfen
die weiteren Füllungskomponenten, die Metallhalogenide, und tragen zur Entladung und
zur Lichtemission bei. Während dieser Zeit wird die von der Gleichspannungsquelle
600 bereitgestellte Versorgungsspannung von 120 Volt kontinuierlich auf einen Wert
von 70 Volt reduziert, um so die gewünschte Lampenleistung einzustellen. Die elektrischen
Eigenschaften, insbesondere die Impedanz der Hochdruclcentladungslampe LP6, ändern
sich während des Übergangs von der Zündphase in den stationären Betriebszustand erheblich.
Während der Übergangsphase wird die Lampe LP6 mit erhöhter Leistung betrieben, um
einen möglichst schnellen Übergang in den stationären Lampenbetrieb zu gewährleisten.
Nach dem Einsetzen des Lampenstroms wird die Schaltfrequenz des Feldeffekttransistors
602 von ca. 87 Kilohertz auf ca. 360 Kilohertz erhöht. Nach erfolgter Zündung der
Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe LP6 erreicht der Spannungsabfall an dem
Zündkondensator 607 nicht mehr die Durchbruchsspannung der Funkenstrecke 608. Die
Sekundärwicklung 606 des Zündtransformators 606b dient nach Beendigung der Zündphase
als Resonanzinduktivität 606b des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters. Bei
der Hochdruckentladungslampe LP6 handelt es sich um eine quecksilberfreie Metallhalogenid-Hochdruckentladungslampe
mit einer elektrischen Leistungsaufnalune von 30 Watt und einer Brennspannung von
ca. 30 Volt. Sie dient als Kraftfahrzeugscheinwerferlampe. Die Gleichspannungsquelle
600 beinhaltet einen Hochsetzsteller, dessen Spannungsausgang den Gleichspannungsausgang
der Gleichspannungsquelle 600 bildet und der die Versorgungsspannung für den Klasse-E-Konverter
aus der Bordnetzspannung des Kraftfahrzeugs generiert.
[0028] Das in Figur 7 abgebildet siebte Ausführungsbeispiel ist weitgehend identisch zu
dem in Figur 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes.
Im Unterschied zu dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt das siebte Ausführungsbeispiel
auch Details der Impulszündvorrichtung und des steuerbaren Schalters. Der steuerbare
Schalter ist hier als Feldeffekttransistor, insbesondere als MOSFET 1602 ausgebildet.
Er wird von der Steuerschaltung 1613 gesteuert. Außerdem ist die Induktivität am positiven
Gleichspannungsanschluss der Gleichspannungsquelle 1600 als Spartransformator 1601
ausgebildet und parallel zu dem Gleichspannungsausgang der Gleichspannungsquelle 1600
ein Kondensator 1661 vergleichsweise hoher Kapazität geschaltet, um Rückwirkungen
des Spartransformators 1601 auf die Gleichspannungsquelle 1600 zu verhindern, wie
bereits beim fünften Ausführungsbeispiel anhand des entsprechenden Bauteils 511 und
der Figur 5 erläutert wurde. Der erste Wicklungsabschnitt 1601a des Spartransformators
1601 ist in den Klasse-E-Konverter geschaltet, so dass der positive Gleichspannungsanschluss
der Gleichspannungsquelle 1600 über den ersten Wicklungsabschnitt 1601 a und die Drain-Source-Strecke
des Feldeffekttransistors 1602 mit dem negativen Gleichspannungsanschluss der Gleichspannungsquelle
1600 bzw. mit dem Massepotential verbunden ist. Der zweite Wicklungsabschnitt 1602b
des Spartransformators 1602 dient zur Spannungsversorgung der Impulszündvorrichtung.
Antiparallel zur Schaltstrecke, das heißt, zur Drain-Source-Strecke, des Transistors
1602 ist eine Diode 1603 geschaltet, die hier als sogenannte Body-Diode des Transistors
1602 in den Transistor 1602 integriert ist. Parallel zur Diode 1603 und auch zur Drain-Source-Strecke
des Transistors 1602 ist ein Kondensator 1604 geschaltet, bei dessen Dimensionierung
die parasitäre Kapazität 1612 des Transistors 1602 berücksichtigt wird, wie bereits
beim sechsten Ausführungsbeispiel anhand des Transistors 602 und der Figur 6 erläutert
wurde. Der aus der Kapazität 1605 und der Primärwicklung 1614a des Transformators
1614 bestehende Parallelkreis zu dem Kondensator 1604 ist als Serienresonanzkreis
ausgebildet. Die Sekundärwicklung 1614b des Transformators 1614 versorgt den daran
angeschlossen, aus der Sekundärwicklung 1606b des Zündtransformators 1606 und der
Hochdruckentladungslampe LP16, bzw. den elektrischen Anschlüssen der Hochdmckentladungslanipe,
bestehenden Stromkreis mit Energie. Zur Spannungsversorgung der Impulszündvorrichtung
ist der zweite Wicklungsabschnitt 1601b des Spartransformators 1601 an den Knotenpunkt
zwischen Source-Anschluss des Transistors 1602, der Kathode der Diode 1603 und dem
Kondensator 1604 sowie der Kapazität 1605 angeschlossen. Mittels des Wicklungsabschnitts
1601b wird der Zündkondensator 1607 über die Diode 1610 und den Widerstand 1609 auf
die Durchbruchsspannung der parallel zum Zündkondensator 1607 geschalteten Funkenstrecke
1608 aufgeladen. Beim Erreichen der Durchbruchsspannung der Funkenstrecke 1608 entlädt
sich der Zündkondensator 1607 stoßweise über die Primärwicklung 1606a des Zündtransformators
1606. Dadurch werden in der Sekundärwicklung 1606b des Zündtransformators 1606 Hochspannungsimpulse
zum Zünden der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe induziert. Der Knotenpunkt
zwischen dem Zündkondensator 1607 und der Primärwicklung 1606a des Zündtransformators
1606 ist mit dem Massepotential bzw. mit dem negativen Anschluss der Gleichspannungsquelle
1600 verbunden. Der Transformator 1614 dient zur Impedanzanpassung der Hochdruclcentladungslampe
LP16 an den Klasse-E-Konverter und zur galvanischen Trennung von dem Klasse-E-Konverter.
Der Transformator 1614 kann auch als Spartransformator ausgebildet sein, wenn eine
galvanische Trennung nicht erforderlich ist. Eine Dimensionierung der verwendeten
Bauteile ist in Tabelle 2 angegeben.
[0029] Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP 16 wird von der Gleichspannungsquelle
1600 an dem Spannungseingang des Klasse-E-Konverters eine Gleichspannung von 80 Volt
bereitgestellt. Der Feldeffekttransistor 1602 wird von der Steuerschaltung 1613 mit
einer Schaltfrequenz von ca. 59 Kilohertz und einem Tastverhältnis von 0,5 geschaltet.
Mittels der Gleichspannungsquelle 1600 und des Spartransformators 1601 wird über die
Diode 1610 und den Widerstand 1609 der Zündkondensator 1607 auf die Durchbruchsspannung
der Funkenstrecke 1608 aufgeladen. Beim Erreichen der Durchbruchsspannung der Funkenstrecke
1608 wird der Zündkondensator 1607 stoßweise über die Primärwicklung 1606a des Zündtransformators
1606 entladen und in seiner Sekundärwicklung 1606b werden Hochspannungsimpulse von
bis 40000 Volt zum Zünden der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe induziert.
Unmittelbar nach der Zündung der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe LP 16
wird die Gasentladung hauptsächlich von dem Xenon in der ionisierbaren Füllung getragen.
Während des Übergangs von der Zündphase in den stationären Lampenbetriebszustand verdampfen
die weiteren Füllungskomponenten, die Metallhalogenide, und tragen zur Entladung und
zur Lichtemission bei. Während dieser Zeit wird die von der Gleichspannungsquelle
1600 bereitgestellte Versorgungsspannung von 80 Volt kontinuierlich auf einen Wert
von 40 Volt reduziert, um so die gewünschte Lampenleistung einzustellen. Die elektrischen
Eigenschaften, insbesondere die Impedanz der Hochdruckentladungslampe LP16, ändern
sich während des Übergangs von der Zündphase in den stationären Betriebszustand erheblich.
Während der Übergangsphase wird die Lampe LP16 mit erhöhter Leistung betrieben, um
einen möglichst schnellen Übergang in den stationären Lampenbetrieb zu gewährleisten.
Nachdem der Lampenstrom eingesetzt hat, wird die Schaltfrequenz des Feldeffekttransistors
1602 von ca. 59 Kilohertz auf ca. 215 Kilohertz erhöht. Nach erfolgter Zündung der
Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe LP 16 erreicht der Spannungsabfall an
dem Zündkondensator 1607 nicht mehr die Durchbruchsspannung der Funkenstrecke 1608.
[0030] Bei der Hochdruckentladungslampe LP 16 handelt es sich um eine quecksilberfreie Metallhalogenid-Hochdruckentladungslampe
mit einer elektrischen Leistungsaufnahme von 30 Watt und einer Brennspannung von ca.
30 Volt, wie bereits bei dem sechsten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde. Sie dient
als Kraftfahrzeugscheinwerferlampe. Die Gleichspannungsquelle 1600 beinhaltet einen
Hochsetzsteller, dessen Spannungsausgang den Gleichspannungsausgang der Gleichspannungsquelle
1600 bildet und der die Versorgungsspannung für den Klasse-E-Konverter aus der Bordnetzspannung
des Kraftfahrzeugs generiert. Auf den Hochsetzsteller kann allerdings verzichtet,
wenn die Bordnetzspannung ausreichend hoch ist oder wenn der Transformator 1614 geeignet
dimensioniert ist.
[0031] In der Figur 8 ist als Kurve A der zeitliche Verlauf der während der Zündphase der
Hochdruckentladungslampe LP6 von der Steuerschaltung 1613 an das Gate des Transistors
1602 gelieferten, im wesentlichen rechteckförmigen Steuerspannung und als Kurve B
der zeitliche Verlauf des Spannungsabfalls über der Schaltstrecke, das heißt, der
Drain-Source-Strecke des Transistors 1602, dargestellt. Das Nullniveau der beiden
Spannungsverläufe ist jeweils durch die Ziffer 1 bzw. 2 mit einem daran anschließenden
horizontalen Pfeil gekennzeichnet. Die Spannung über der Drain-Source-Strecke erreicht
einen maximalen Wert von 216 Volt. Der Transistor 1602 wird nur ein- bzw. ausgeschaltet
während der Spannungsabfall über der Drain-Source-Strecke Null ist. Das Tastverhältnis
der Steuerspannung für das Gate des Transistors 1602 ist 0,5. Die Schaltfrequenz des
Transistors 1602 beträgt 59 Kilohertz.
[0032] Der stationäre Betriebszustand, nach abgeschlossener Zündphase der Hochdruckentladungslampe
LP6 ist in Figur 9 gezeigt. Die Kurve C zeigt den zeitlichen Verlauf des von der Steuerschaltung
1613 an das Gate des Transistors 1602 gelieferten, im wesentlichen rechteckförmigen
Steuerspannung. Die Drain-Source-Strecke des Transistors 1602 ist elektrisch leitend
während die Steuerspannung für das Gate des Transistors 1602 größer als Null Volt
ist. Das Tastverhältnis der Steuerspannung ist 0,5. Die Schaltfrequenz des Transistors
1602 beträgt 215 Kilohertz. Die Kurve F zeigt den entsprechenden zeitlichen Spannungsverlauf
über der Drain-Source-Strecke des Transistors 1602. Die Nullniveaus der beiden Spannungsverläufe
sind durch die Zifferrn 1 bzw. 2 mit einem nachgestellten horizontalen Pfeil gekennzeichnet.
Die Kurve D zeigt den zeitlichen Verlauf des Lampenstroms und die Kurve E den zeitlichen
Verlauf der Spannung über der Entladungstrecke der Hochdruckentladungslampe LP6. Die
Nullniveaus der Kurven D und E sind durch die Ziffer 3 mit dem nachgestellten horizontalen
Pfeil gekennzeichnet. Der Lampenstrom D und die Lampenspannung E sind in sehr guter
Näherung sinusförmig. Der Effektivwert des Lampenstroms beträgt 932 mA und der Effektivwert
der Lampenspannung, das heißt, die Brennspannung der Lampe LP6, beträgt 32,7 Volt.
Lampenstrom D und Lampenspannung E sind in Phase und ihre Frequenz beträgt 215 Kilohertz.
[0033] Weitere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes sind in den Figuren
10 bis 17 dargestellt. Die Ausführungsbeispiele gemäß der Figuren 10 bis 16 unterscheiden
sich im wesentlichen nur durch die Zündvorrichtung.
[0034] Das in Figur 10 abgebildete achte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist weitgehend identisch zu dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Insbesondere
entsprechen die Anordnung und Funktion der Bauteile 700, 701, 702, 703 und 704 des
achten Ausführungsbeispiels der Anordnung und der Funktion der Bauteile 100, 101,
102, 103 und 104 des ersten Ausführungsbeispiels. Die Diode 703 ist als Zenerdiode
ausgeführt, wobei deren Durchbruchsspannung kleiner als die maximal zulässige Spannung
des Schalters 702 und größer als die während des Betriebes am Schalter 702 auftretende
Spannung gewählt ist. Sie dient als Überspannungsschutz für den Schalter 702 während
des Einsetzens des Lampenstroms. Parallel zu dem Kondensator 704 ist ein Serienresonanzkreis
geschaltet, der aus der Kapazität 705 und der Induktivität 706 besteht. In den Serienresonanzkreis
sind ferner die elektrischen Anschlüsse der Hochdruckentladungslampe LP7 geschaltet.
Die Zündvorrichtung ist hier als Gleichspannungszündvorrichtung 707 ausgebildet. Der
Gleichspannungsausgang der Zündvorrichtung 707 ist entweder unmittelbar parallel zu
der Resonanzkapazität 705 oder parallel zur Serienschaltung eines oder beider Bauteile
701 und 706 mit der Resonanzkapazität 705 geschaltet, wie in Figur 10 mit gestrichelten
Linien angedeutet ist. Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP7 wird
an der Kapazität 705 bzw. über der vorgenannten Serienschaltung eine Gleichspannung
überlagert, die zum Zünden der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe LP7 führt.
Nach erfolgter Zündung der Gasentladung wird die Zündvorrichtung deaktiviert.
[0035] Das in Figur 11 abgebildete neunte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist identisch zu dem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Insbesondere entsprechen
die Anordnung und Funktion der Bauteile 800, 801, 802, 803, 804, 805 und 806 des neunten
Ausführungsbeispiels der Anordnung und der Funktion der entsprechenden Bauteile 700,
701, 702, 703, 704, 705 und 706 des achten Ausführungsbeispiels. Das neunte Ausführungsbeispiel
zeigt Details der Gleichspannungszündvoirichtung. Die Gleichspannungszündvorrichtung
umfasst einen steuerbaren Schalter 809, einen Transformator 808 mit Primärwicklung
808a und gegensinnig gewickelter Sekundärwicklung 808b sowie eine Diode 807. Diese
Zündvorrichtung wird von der Gleichspannungsquelle 800 gespeist. Die Primärwicklung
808a und die Schaltstrecke des Schalters 809 sind in einem an den Gleichspannungsanschlüssen
der Gleichspannungsquelle 800 angeschlossenen Stromkreis geschaltet. Die seriell angeordnete
Sekundärwicklung 808b und Diode 807 sind parallel zu der Resonanzkapazität 805 des
Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters geschaltet. Diese Zündvorrichtung arbeitet
im wesentlichen nach dem Prinzip eines Sperrwandlers. Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe
LP8 wird der Schalter 809 mit hoher Frequenz getaktet. In der Leitphase des Schalters
809 fließt durch die Primärwicklung 808a ein Strom, der zum Aufbau eines magnetischen
Feldes in dem Transformator 808 führt. Aufgrund der Polung der Diode 807 und des Wicklungssinns
der Sekundärwicklung 808b findet aber keine Energieübertragung von dem Transformator
808 auf die Resonanzkapazität 805 statt. In der Sperrphase des Schalters 809 wird
die im Magnetfeld des Transformators 808 gespeicherte Energie an die Resonanzlcapazität
805 abgegeben. Die in der Sekundärwicklung 808b induzierte Spannung lädt über die
Diode 807 die Resonanzkapazität 805 auf die zum Zünden der Gasentladung in der Lampe
erforderliche Zündspannung auf. Am Ende der Zündphase wird die Zündvorrichtung durch
Abschalten des Schalters 809 deaktiviert. Die Sekundärwicklung 808b ist so dimensioniert,
dass sie eine sehr große Induktivität besitzt, so dass aufgrund ihres großen Blindwiderstands
im Betrieb, nach erfolgter Zündung der Gasentladung in der Lampe, kein nennenswerter
Strom durch sie fließt. Falls diese Dimensionierungsvorschrift für die Sekundärwicklung
808b nicht erfüllbar ist, kann eine durch die Diode 807 bedingte Unsymmetrie des Lampenstroms
mittels der in Figur 22 abgebildeten Zener-Diode 810 verhindert werden, deren Zener-Spannung
höher als die während des Lampenbetriebs (nach Beendigung der Zündphase) über dem
Kondensator 805 anstehende Spannung ist. Dadurch fließt während des stationären Lampenbetriebs
(nach Beendigung der Zündphase) kein nennenswerter Strom über die Sekundärwicklung
808b. In allen anderen Details stimmen die Schaltungen gemäß der Figuren 11 und 22
überein.
[0036] Das in Figur 12 abgebildete zehnte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist identisch zu dem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Insbesondere entsprechen
die Anordnung und Funktion der Bauteile 900, 901, 902, 903, 904, 905 und 906 des zehnten
Ausführungsbeispiels der Anordnung und der Funktion der entsprechenden Bauteile 700,
701, 702, 703, 704, 705 und 706 des achten Ausführungsbeispiels. Das zehnte Ausführungsbeispiel
zeigt Details der Gleichspannungszündvorrichtung. Die Gleichspannungszündvorrichtung
umfasst einen steuerbaren Schalter 909, einen Transformator 908 mit Primärwicklung
908a und gleichsinnig gewickelter Sekundärwicklung 908b sowie eine Diode 907. Diese
Zündvorrichtung wird von der Gleichspannungsquelle 900 gespeist. Die Primärwicklung
908a und die Schaltstrecke des Schalters 909 sind in einem an den Gleichspannungsanschlüssen
der Gleichspannungsquelle 900 angeschlossenen Stromkreis geschaltet. Die seriell angeordnete
Sekundärwicklung 908b und Diode 907 sind parallel zu der Serienschaltung der Resonanzkapazität
905 und der Resonanzinduktivität 906 des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters
geschaltet. Diese Zündvorrichtung arbeitet während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe
LP9 im wesentlichen nach dem Prinzip eines Durchflusswandlers. In der Leitphase des
mit hoher Frequenz getakteten Schalters 909 fließt durch die Primärwicklung 908a des
Transformators 908 ein Strom, der eine Induktionsspannung in der gleichsinnig gewickelten
Sekundärwicklung 908b hervorruft. Die Induktionsspannung in der Sekundärwicklung 908b
treibt über die Diode 907 und die Resonanzinduktivität 906 einen Ladestrom in die
Resonanzkapazität 905. Die Resonanzinduktivität 906 dient während der Zündphase der
Hochdruckentladungslampe LP9 zur Begrenzung des Ladestroms der Resonanzkapazität 905.
Die Resonanzkapazität 905 wird während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe
LP9 auf die erforderliche Zündspannung aufgeladen. Die Sekundärwicklung 908b ist so
dimensioniert, dass sie eine sehr große Induktivität besitzt, so dass aufgrund ihres
großen Blindwiderstands im Betrieb, nach erfolgter Zündung der Gasentladung in der
Lampe, kein nennenswerter Strom durch sie fließt. Falls diese Dimensionierungsvorschrift
für die Sekundärwicklung 908b nicht erfüllbar ist, kann eine durch die Diode 907 bedingte
Unsymmetrie des Lampenstroms mittels der in Figur 23 abgebildeten Zener-Diode 910
verhindert werden, deren Zener-Spannung höher als die während des Lampenbetriebs (nach
Beendigung der Zündphase) über dem Kondensator 905 und der Resonanzinduktivität 906
anstehenden Spannung ist. Dadurch fließt während des stationären Lampenbetriebs (nach
Beendigung der Zündphase) kein nennenswerter Strom über die Sekundärwicklung 908b.
In allen anderen Details stimmen die Schaltungen gemäß der Figuren 12 und 23 überein.
[0037] Die Figuren 13 bis 16 zeigen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
mit einer Resonanzzündvorrichtung.
[0038] Das in Figur 13 abgebildete elfte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist weitgehend identisch zu dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Insbesondere
entsprechen die Anordnung und Funktion der Bauteile 1000, 1001, 1002, 1003 und 1004
des elften Ausführungsbeispiels der Anordnung und der Funktion der Bauteile 100, 101,
102, 103 und 104 des ersten Ausführungsbeispiels. Parallel zu dem Kondensator 1004
ist ein Serienresonanzkreis geschaltet, der aus den Kapazitäten 1005, 1007 und der
Induktivität 1006 besteht. In den Serienresonanzkreis sind ferner die elektrischen
Anschlüsse der Hochdruckendadungslampe LP10 geschaltet. Die Zündvorrichtung ist hier
als Resonanzzündvorrichtung ausgebildet. Die Kapazität 1007 ist parallel zur Entladungsstrecke
der Hochdruckentladungslampe LP10 geschaltet. Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe
LP10 wird der Schalter 1002 mit einer Frequenz nahe der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises
1005, 1006, 1007 des Klasse-E-Konverters getaktet, so dass an dem Kondensator 1007
die erforderliche Zündspannung für die Hochdruckentladungslampe LP 10 durch Resonanzüberhöhung
bereitgestellt wird. Nach erfolgter Zündung der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe
LP10 wird der Schalter 1002 mit einer Frequenz oberhalb der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises,
bestehend aus den Komponenten 1005 und 1006, getaktet, da nach erfolgter Zündung der
Gasentladung die Kapazität 1007 durch die Entladungsstrecke der Hochdruckentladungslampe
LP 10 kurzgeschlossen wird.
[0039] Das in Figur 14 abgebildete zwölfte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschaltgerätes
ist nahezu identisch zu dem elften Ausführungsbeispiel. Insbesondere entsprechen die
Anordnung und Funktion der Bauteile 1100, 1101, 1102, 1103, 1104, 1105 und 1106 des
zwölften Ausfiihrungsbeispiels der Anordnung und der Funktion der entsprechenden Bauteile
1000, 1001, 1002, 1003, 1004, 1005 und 1006 des elften Ausführungsbeispiels. Im Unterschied
zu dem elften Ausführungsbeispiel besitzt der Serienresonanzkreis des Klasse-E-Konverters
anstelle der zusätzlichen Kapazität 1007 eine zusätzlich Induktivität 1107, die parallel
zur Entladungsstrecke der Hochdruckentladungslampe LP11 geschaltet ist. Während der
Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP11 wird der Schalter 1102 mit Frequenz nahe
der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises 1105, 1106, 1107 des Klasse-E-Konverters
getaktet, so dass an der Induktivität 1107 die erforderliche Zündspannung für die
Hochdruckentladungslampe LP11 durch Resonanzüberhöhung bereitgestellt wird. Nach erfolgter
Zündung der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe LP 11 wird der Schalter 1102
mit einer Frequenz oberhalb der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises, bestehend
aus den Komponenten 1105 und 1106, getaktet.
[0040] Das in Figur 15 abgebildete dreizehnte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Vorschaltgerätes ist fast identisch zu dem elften Ausführungsbeispiel. Insbesondere
entsprechen die Anordnung und Funktion der Bauteile 1200, 1201, 1202, 1203, 1204,
1205, 1206 und 1207 des dreizehnten Ausführungsbeispiels der Anordnung und der Funktion
der entsprechenden Bauteile 1000, 1001, 1002, 1003, 1004, 1005, 1006 und 1007 des
elften Ausführungsbeispiels. Die Diode 1203 kann als Zenerdiode ausgebildet sein,
um einen Überspannungsschutz für den Schalter 1202 zu gewährleisten. Im Unterschied
zu dem elften Ausführungsbeispiel werden die Resonanzkreisbauteile 1206 und 1207 während
der Zündphase der Hochdruckentladungslampe LP12 von einer externen Wechselspannungsquelle
1208 und nicht von der Gleichspannungsquelle des Klasse-E-Konverters angeregt.
[0041] Das in Figur 16 abgebildete vierzehnte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Vorschaltgerätes ist fast identisch zu dem zwölften Ausführungsbeispiel. Insbesondere
entsprechen die Anordnung und Funktion der Bauteile 1300, 1301, 1302, 1303, 1304,
1305, 1306 und 1307 des vierzehnten Ausführungsbeispiels der Anordnung und der Funktion
der entsprechenden Bauteile 1100, 1101, 1102, 1103, 1104, 1105, 1106 und 1107 des
zwölften Ausführungsbeispiels. Im Unterschied zu dem zwölften Ausführungsbeispiel
werden die Resonanzkreisbauteile 1306 und 1307 während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe
LP 13 von einer externen Wechselspannungsquelle 1308 und nicht von der Gleichspannungsquelle
des Klasse-E-Konverters angeregt.
[0042] In Figur 17 ist schematisch die Schaltskizze des Vorschaltgerätes gemäß des fünfzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung dargestellt. Dieses Vorschaltgerät besitzt einen
Gleichspannungseingang mit zwei Gleichspannungsanschlüssen, die an den Spannungsausgang
einer Gleichspannungsquelle 1400 angeschlossen sind. Der positive Gleichspannungsanschluss
ist über die Primärwicklung 1401 b eines Transformators 1401 und die Schaltstrecke
eines steuerbaren Schalters 1402 mit dem negativen Gleichspannungsanschluss bzw. mit
dem schaltungsinternen Massepotential verbunden. Antiparallel zu der Schaltstrecke
des Schalters 1402 ist eine Diode 1403 geschaltet. Parallel zu der Schaltstrecke des
Schalters 1402 und auch parallel zu der Diode 1403 ist ein Kondensator 1404 geschaltet.
In einem Parallelkreis zu dem Kondensator 1404 sind der Kondensator 1405 und die Induktivität
1406 angeordnet. Der Kondensator 1405 und die Induktivität 1406 bilden einen Serienresonanzkreis.
In dem Serienresonanzkreis sind elektrische Anschlüsse für eine Hochdruckentladungslampe
LP14 angeordnet, so dass bei angeschlossener Lampe LP14 ihre Entladungsstrecke seriell
in dem Serienresonanzkreis geschaltet ist. Mittels der Sekundärwicklung 1401 a wird
eine Hilfsspannung generiert, die beispielsweise zur Spannungsversorgung der Steuerschaltung
des Schalters 1402 oder zur Spannungsversorgung einer der oben beschriebenen Zündvorrichtungen
verwendbar ist.
In Figur 18 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Hochdruckentladungslampe
gezeigt, die mit dem erfindungsgemäßen Vorschaltgerät betrieben wird. Bei dieser Lampe
handelt es sich um eine quecksilberfreie Hochdruckentladungslampe mit einer Leistungsaufnahme
von 25 Watt bis 35 Watt, die zum Einsatz in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer vorgesehen
ist. Das Entladungsgefäß 1 dieser Lampe weist einen rohrförmigen, zylindrischen mittleren
Abschnitt 10, der aus Saphir besteht. Die offenen Enden des Abschnitts 10 sind jeweils
durch ein keramisches Verschlussstück 11 bzw. 12 aus polykristallinem Aluminiumoxid
verschlossen. Der Innendurchmesser des kreiszylindrischen Abschnitts 10 beträgt 1,5
Millimeter. In der Längsachse des Entladungsgefäßes 1 sind zwei Elektroden 2, 3 angeordnet,
so dass ihre entladungsseitigen Enden in den Innenraum des mittleren, zylindrischen
Abschnitts 10 hineinragen und einen Abstand von 4,2 Millimeter besitzen. Die im Entladungsgefäß
1 eingeschlossene ionisierbare Füllung besteht aus Xenon mit einem Kaltfülldruck von
5000 Hektopascal und insgesamt 4 Milligramm der Jodide von Natrium, Dysprosium, Holmium,
Thulium und Thallium. Die Elektroden 2 bzw. 3 sind jeweils über eine Stromzuführung
4 bzw. 5 mit einem elektrischen Anschluss 16 bzw. 17 des Lampensockels 15 verbunden.
Das Entladungsgefäß 1 ist von einem lichtdurchlässigen Außenkolben 14 umgeben.
[0043] Aus dem Elektrodenabstand, dem Innendurchmesser des zylindrischen Abschnitts 10 und
aus der Schaltgeschwindigkeit im Entladungsmedium, die ca. 560 m/s beträgt, können
die akustischen Resonanzfrequenzen der Hochdruckentladungslampe berechnet werden.
Die Grundfrequenz der longitudinalen akustischen Resonanz liegt bei 70 Kilohertz.
Die Grundfrequenz der azimutalen akustischen Resonanz liegt bei 230 Kilohertz und
die Grundfrequenz der radialen akustischen Resonanz liegt bei 476 Kilohertz. Das bedeutet,
dass die Grundfrequenz der vorgenannten akustischen Resonanzen im Entladungsraum jeweils
durch einen Wechselstrom mit einer Frequenz, die halb so groß ist, wie die der vorgenannten
Resonanzen angeregt werden würde. Aufgrund des großen Aspektverhältnisses von 2,8
und des geringen Innendurchmessers liegen die akustischen Resonanzen weit auseinander.
Zwischen den vorgenannten akustischen Resonanzen liegt jeweils ein resonanzfreier
Frequenzbereich, in dem ein stabiler Lampenbetrieb ohne Frequenzmodulation des Lampenwechselstroms
möglich ist. Die beim sechsten und siebten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Vorschaltgerätes offenbarten Schaltfrequenzen des MOSFET-Schalters und Wechselstromfrequenzen
von 360 Kilohertz bzw. 215 Kilohertz liegen somit in einem resonanzfreien Frequenzbereich.
[0044] Die Figur 19 zeigt die in Figur 18 abgebildete Hochdruckentladungslampe mit einer
im Lampensockel 15 angeordneten Schaltungsanordnung 18. Diese Schaltungsanordnung
18 umfasst entweder das komplette Vorschaltgerät der Hochdruckentladungslampe inklusive
Zündvorrichtung oder aber nur die Zündvorrichtung der Hochdruckentladungslampe.
[0046] Dieser Klasse-E-Konverter besitzt einen Gleichspannungseingang mit zwei Gleichspannungsanschlüssen,
die an den Spannungsausgang einer Gleichspannungsquelle 1500 angeschlossen sind. Der
positive Gleichspannungsanschluss ist über eine Induktivität 1501 und die Schaltstrecke
eines steuerbaren Schalters 1502 mit dem negativen Gleichspannungsanschluss bzw. mit
dem schaltungsinternen Massepotential verbunden. Antiparallel zu der Schaltstrecke
des Schalters 1502 ist eine Diode 1503 geschaltet. Parallel zu der Schaltstrecke des
Schalters 1502 und auch parallel zu der Diode 1503 ist ein Kondensator 1504 geschaltet.
In einem Parallelkreis zu dem Kondensator 1504 sind der Kondensator 1505 und die Induktivität
1506 angeordnet. Der Kondensator 1505 und die Induktivität 1506 sind so dimensioniert,
dass der Parallelkreis ein Serienresonanzkreis ist. Die Last RL ist seriell in den
Serienresonanzkreis geschaltet.
[0047] Auf die in den Tabellen 1 und 2 erwähnten Schutzdioden P6KE440 kann auch verzichtet
werden.
[0048] In Figur 21 ist schematisch die Schaltskizze des Vorschaltgerätes gemäß des sechzehnten
Ausführungsbeispiels der Erfindung dargestellt. Dieses Vorschaltgerät besitzt einen
Gleichspannungseingang mit zwei Gleichspannungsanschlüssen +,- , die an den Spannungsausgang
einer Gleichspannungsquelle angeschlossen sind. Die Gleichspannungsquelle erzeugt
am parallel zu dem Spannungseingang des Klasse-E-Konverters geschalteten Kondensator
C4 eine Eingangsspannung von 42 Volt für den Klasse-E-Konverter. Der positive Gleichspannungsanschluss
ist über einen ersten Wicklungsabschnitt des Spartransformators L2 und die Schaltstrecke
des steuerbaren Feldeffekttransistors T mit dem negativen Gleichspannungsanschluss
bzw. mit dem schaltungsinternen Massepotential verbunden. Die antiparallel zu der
Schaltstrecke des Transistors T geschaltete Body-Diode des MOSFET-Transistors T übernimmt
die Funktion der Diode 1503 des in Figur 20 abgebildeten Klasse-E-Konverters. Parallel
zu der Schaltstrecke des Transistors T und auch parallel zu seiner Body-Diode ist
ein Kondensator C2 geschaltet. In einem Parallelkreis zu dem Kondensator C2 sind der
Kondensator C5 und die Primärwicklung n1 eines Transformators Tr1 angeordnet. Der
Transformator Tr1 dient zur Impedanzanpassung der Lampe La an den Klasse-E-Konveiter.
Die Sekundärwicklung n2 des Transformators Tr1 ist in Reihe zu dem Kondensator C1,
der Sekundärwicklung des Zündtransformators L1, der Entladungsstrecke der Hochdruckentladungslampe
La und dem Widerstand R3 geschaltet. Parallel zu der aus der Sekundärwicklung des
Zündtransformators L1 und der Entladungsstrecke der Lampe La bestehenden Serienschaltung
ist eine Suppressordiode D5, beispielsweise eine Transildiode, geschaltet, die zur
Spannungsbegrenzung dient.
[0049] An den zweiten Wicklungsabschnitt L2b des Spartransformators L2 ist die aus der Diode
D2, dem Widerstand R2, der Funkenstrecke FS, dem Zündkondensator C3 und dem Zündtransformator
L1 bestehenden Impulszündvorrichtung angeschlossen. Der Zündkondensator C3 ist parallel
zu der Serienschaltung bestehend aus der Funkenstrecke FS und der Primärwicklung L1b
des Zündtransformators L1 geschaltet. Der Spannungsabfall am Zündkondensator C3 wird
von der Steuerschaltung des Transistors T mittels der Spannungsteilerwiderstände R4,
R5 überwacht. Außerdem überwacht die Steuerschaltung des Transistors T mittels des
Widerstands R3 auch den Lampenstrom. Die Steuerschaltung des Transistors T besteht
aus einem Logikteil und Treiberschaltungen für den Transistor T. In der Tabelle 3
ist eine Dimensionierung der Bauteile des sechzehnten Ausführungsbeispiels angegeben.
Bei der Lampe La handelt es sich um eine queclcsilberfreie Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe
mit einem Entladungsgefäß aus Quarzglas, die eine elektrische Leistungsaufnahme von
ca. 35 Watt und eine Brennspannung von ca. 45 Volt besitzt. Diese quecksilberfreie
Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe wird mittels des Klasse-E-Konverters
mit einer Wechselspannung betrieben, deren Frequenz oberhalb der akustischen Resonanzen
der Lampe liegt.
[0050] Der Klasse-E-Konverter wird von der Gleichspannungsquelle mit einer Eingangsspannung
von 42 Volt versorgt. Während der Zündphase der Hochdruckentladungslampe La wird der
Transistor T mittels der Steuerschaltung mit einer Schaltfrequenz von 230 Kilohertz
betrieben. Das heißt, die Steuerschaltung des Transistors T reduziert die Schaltfrequenz
des Transistors T ausgehend von einem Wert geringfügig oberhalb von 230 Kilohertz
langsam bis sich an dem Zündkondensator C3 die erforderliche Durchbruchsspannung der
Funkenstrecke FS aufgebaut hat, was mittels des Spannungsteilers R4, R5 von der Steuerschaltung
des Transistors T detektiert wird. Beim Durchbruch der Funkenstrecke FS entlädt sich
der Zündkondensator C3 über die Primärwicklung L1b des Zündtransformators L1. In der
Sekundärwicklung des Zündtransformators L1 werden Hochspannungsimpulse zum Zünden
der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe La generiert. Nach erfolgter Zündung
der Gasentladung in der Lampe La fließt ein Strom über die Entladungsstrecke der Hochdruckentladungslampe
La. Dieser Lampenstrom wird mittels des Widerstands R3 von der Steuerschaltung des
Transistors T detektiert und die Schaltfrequenz des Transistors T wird daraufhin schlagartig
auf einen Wert von 925 Kilohertz erhöht. Es erfolgt der sogenannte Leistungsanlauf
der Lampe La, während dem die Lampe La mit ca. dreifacher Nennleistung betrieben wird,
um eine schnelle Verdampfung der Metallhalogenide zu erreichen. Während des Leistungsanlaufs
wird die Schaltfrequenz des Transistors T auf den stationären Endwert von 955 Kilohertz
erhöht, um die Lampe La mit einer Leistung nahe bei ihrer Nennleistung von 35 Watt
zu betreiben.
[0051] Während des Lampenbetriebs wird mittels der Steuervorrichtung des Transistors T der
Spannungsabfall am Widerstand R3 überwacht, der proportional zum Lampenstrom ist.
Fällt dieser unter einen vorgegebenen Wert, so wird das von der Steuerschaltung als
ein Erlöschen der Lampe La interpretiert und es wird automatisch wieder die Schaltfrequenz
des Transistors T auf einen Wert von ca. 230 Kilohertz eingestellt, um erneut die
Zündphase der Lampe La einzuleiten.
[0052] Alternativ kann das Erlöschen der Lampe La auch mittels der Spannungsteilerwiderstände
R4, R5 durch einen Spannungsanstieg am Zündkondensator C3 erkannt werden. Die erfolgte
Zündung der Lampe La kann alternativ ebenfalls mittels der Spannungsteilerwiderstände
R4, R5 dadurch detektiert werden, dass der Spannungsabfall am Zündkondensator C3 über
einen längeren Zeitraum, beispielsweise 100 ms bzw. 10 Periodendauern, deutlich unterhalb
der Durchbruchsspannung der Funkenstrecke FS bleibt.
[0053] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben näher erläuterten Ausführungsbeispiele.
Beispielsweise kann zur besseren Anpassung der Lampe an den Klasse-E-Konverter der
Kondensator 1504 bzw. die entsprechenden Kondensatoren 104, 204, 304, 404, 504, 604,
1604, 704, 804, 904, 1004, 1104, 1204, 1304, 1404 und C2 der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
als Kondensatoren mit veränderbarer Kapazität ausgebildet sein. Die Kapazität kann
dabei entweder kontinuierlich zwischen einem Minimal- und Maximalwert verändert werden
oder aber zwischen einigen diskreten, beispielsweise zwei, Werten umgeschaltet werden.
So kann eine hohe Effizienz trotz Veränderung des Lampenwiderstands, beispielsweise
verursacht durch das Zünden der Gasentladung in der Lampe oder das Verdampfen der
Metallhalogenide in dem Entladungsgefäß der Lampe, gewährleistet werden, wobei nur
eine geringe Variation der Schaltfrequenz erforderlich ist. Insbesondere bei den Ausführungsbeispielen
mit Resonanzzündung gemäß der Figuren 13 und 14 ist eine Anpassung des Resonanzkreises
durch Einstellen der Kapazität des Kondensators 1004 bzw. 1104 auf einen ersten Wert
während der Zündung und Umschalten auf einen zweiten Wert nach der Zündung der Lampe
vorteilhaft. Das kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass der Kondensator
1004 bzw. 1104 als Parallelschaltung zweier Kondensatoren ausgebildet wird, von denen
einer mit Hilfe eines Schaltmittels aktiviert oder deaktiviert wird.
[0054] Die Zündvorrichtung 107 kann wie bereits erläutert eine Impulsquelle enthalten, die
einen oder eine Folge von Spannungsimpulsen zur Zündung der Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe
bereitstellt. Diese kann anstelle der Impulsquelle auch eine beliebige Wechselspannungsquelle
enthalten, die eine länger anstehende Wechselspannung bereitstellt. Die Frequenz dieser
Wechselspannung wird so hoch eingestellt, dass die Kondensatoren 104, 105 bzw. 204,
205 bzw. 304, 305 bzw. 404, 405 bei dieser Frequenz einen sehr geringen Blindwiderstand
besitzen und als Kurzschluss angesehen werden können. Parallel zu einem der beiden
vorgenannten Kondensatoren oder zu beiden Kondensatoren kann zur Spannungsbegrenzung
eine Suppressordiode geschaltet sein, insbesondere wenn der sehr geringe Blindwiderstand
nicht gewährleistet werden kann.
[0055] Alternativ zu den oben erläuterten Zündvorrichtungen kann zur Erzeugung der Zündspannung
für die Hochdruckentladungslampe auch ein Piezotransformator verwendet werden. Figur
24 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Klasse-E-Konverters mit einer Gleichspannungszündung
in Analogie zu dem Ausführungsbeispiel der Figur 10. Der Klasse-E-Konverter wird hier
von den Bauteilen L200, S100, D100, C200, L100 und C100 gebildet, welche die gleiche
Funktion wie die entsprechenden Bauteile 701, 702, 703, 704, 705 und 706 in Figur
10 haben. Gemäß des Ausführungsbeispiels von Figur 24 ist ein Piezotransformator PT
parallel zum Schalter S100 geschaltet, der die Hochspannung zum Aufladen des Kondensators
C100 mittels des Spannungsverdopplers, bestehend aus den Dioden D700 und D800, erzeugt.
Die Z-Diode D900 verhindert einen einseitigen Kurzschluss des aus L100 und C100 bestehenden
Resonanzkreises während des Betriebs, und hat dieselbe Funktion wie die Z-Diode 910
in Figur 23. Damit genügt weiterhin ein einziger Halbschalter S100 zur Zündung und
zum Betrieb der Hochdruckentladungslampe La. Beispielsweise kann dadurch der gemäß
der Figur 23 zur Erzeugung der Zündspannung erforderliche Schalter 909 eingespart
werden. Aufgrund der Eingangskapazität des Piezotransformators PT kann diese die Funktion
des Kondensators C200 teilweise oder vollständig übernehmen. Die Abschaltung der Hochspannungserzeugung
erfolgt durch Verändern der Schaltfrequenz von S100. Es genügt eine geringe Veränderung
der Schaltfrequenz, da Piezotransformatoren aufgrund ihrer hohen Güte sehr schmalbandige
Resonanzen aufweisen.
[0056] Das erfindungsgemäße Vorschaltgerät dient vorzugsweise zum Betrieb einer Hochdruckentladungslampe
für Kraftfahrzeugscheinwerfer, insbesondere einer Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe
mit einem lichtdurchlässigen Entladungsgefäß aus Keramik, wie in den Figuren 18 und
19 abgebildet sowie beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung
DE 102 42 740 beschrieben ist, oder einer Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe mit einem
lichtdurchlässigen Entladungsgefäß aus Quarzglas, wie beispielsweise in der Patentanmeldung
DE 103 12 290 offenbart ist.
Tabelle 1: Dimensionierung der Bauteile gemäß des sechsten Ausführungsbeispiels der
Erfindung
| Bauelement |
Dimensionierung |
| Spartransformator 601 |
ETD29, N67 |
| Primärwicklung 601a |
49 Windungen, 300 µH |
| Sekundärwicklung 601 b |
131 Windungen |
| |
|
| Feldeffekttransistor 602 mit integrierter |
IRF830, International Rectifier |
| Diode 603 |
|
| |
|
| Kapazität 604 |
4,7 nF, 600 V |
| |
|
| Kapazität 605 |
1,5 nF, 1500 V |
| |
|
| Transformator 606 |
150 µH, |
| Primärwicklung 606a |
1 Windung |
| Sekundärwicklung 606b |
40 Windungen |
| Zündkondensator 607 |
70 nF, 1000 V |
| |
|
| Funkenstrecke 608 |
800 V, EPCOS FS08X-1JM |
| |
|
| Widerstand 609 |
110 kOhm, 0,5 W |
| |
|
| Diode 610 |
1500 V, zwei US1M in Reihe, parallel zu |
| |
jeder US1M zwei P6KE440 in Reihe |
| |
|
| Kapazität 611 |
11 µF, Elektrolytkondensator |
| |
10 µF / 100 V parallel zu 1 µF / 630 V |
| |
Folienkondensator |
| |
|
| Hochdruckentladungslampe LP6 |
30 Volt, 30 Watt (Nenndaten) |
Tabelle 2: Dimensionierung der Bauteile gemäß des siebten Ausfiihrungsbeispiels der
Erfindung
| Bauelement |
Dimensionierung |
| Spartransformator 1601 |
ETD39, N67 |
| Primärwicklung 1601a |
39 Windungen, 300 µH |
| Sekundärwicklung 1601 b |
190 Windungen |
| |
|
| Feldeffekttransistor 1602 mit integrierter |
IRF740, International Rectifier |
| Diode 1603 |
|
| |
|
| Kapazität 1604 |
14,1 nF |
| |
|
| Kapazität 1605 |
17,4 nF |
| |
|
| Kapazität 1661 |
10 µF, 100V Folienkondensator |
| |
|
| Zündtransformator 1606 |
150 µH, |
| Primärwicklung 1606a |
1 Windung |
| Sekundärwicklung 1606b |
40 Windungen |
| Zündkondensator 1607 |
70 nF, 1000 V |
| Funkenstrecke 1608 |
800 V, EPCOS FS08X-1JM |
| Widerstand 1609 |
110 kOhm, 0,5 W |
| Diode 1610 |
1500 V, zwei US 1 M in Reihe, parallel zu |
| |
jeder US1M zwei P6KE440 in Reihe |
| Transformator 1614 |
ETD29, N67 |
| Primärwicklung 1614a |
26 Windungen |
| Sekundärwicklung 1614b |
52 Windungen |
| |
|
| Hochdruckentladungslampe LP 16 |
30 Volt, 30 Watt (Nenndaten) |
Tabelle 3: Dimensionierung der Bauteile gemäß des sechzehnten Ausfiihrungsbeispiels
der Erfindung
| Bauelement |
Dimensionierung |
| C1 |
200 pF |
| C2 |
1,0 nF |
| C3 |
70 nF |
| C4 |
10 µF |
| C5 |
680 nF |
| D2 |
2000 V, zweimal US1M in Reihe |
| D5 |
2000 V, bidirektionale Spannungsbegren- |
| |
zung aus viermal P6KE520C in Reihe |
| FS |
800 V, EPCOS FS08X -1JM |
| L1 |
Sekundärwicklung 40 Wdg., 150 µH |
| L1b |
Wdg. |
| L2 |
10 Wdg., EFD20, N59, 18 µH |
| L2b |
33 Wdg. |
| R2 |
10 Kilo-Ohm |
| R3 |
0,5 Ohm |
| R4 |
10 Mega-Ohm |
| R5 |
47 Kilo-Ohm |
| T |
IRFP460LC, 400 V, 10 A, 0,55 Ohm |
| |
(International Rectifier) |
| TR1 |
nl= 8 Wdg., n2= 45 Wdg., EFD25, N59 |
1. Vorschaltgerät zum Betrieb mindestens einer Hochdruckentladungslampe, wobei das Vorschaltgerät
einen Spannungswandler zum Erzeugen eines im wesentlichen sinusförmigen Wechselstroms
umfasst, wobei der Spannungswandler als Klasse-E-Konverter ausgebildet ist, der Gleichspannungseingänge
(+, -) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Gleichspannungseingängen eine Induktivität (101) und die Schaltstrecke
eines steuerbaren Schaltmittels (102) geschaltet sind, und eine Diode (103) antiparallel
zu der Schaltstrecke des Schaltmittels (102) angeordnet ist, und parallel zur Schaltstrecke
des Schaltmittels (102) als auch parallel zur Diode (103) eine Kapazität (104) angeordnet
ist, wobei die Induktivität (101) derart dimensioniert ist, dass sie als Konstantstromquelle
wirkt und ein als Serienresonanzkreis (105, 106b) ausgebildeter Parallelkreis zu der
Kapazität (104) vorgesehen ist, an den die zu betreibende Hochdruckentladungslampe
(LP1) gekoppelt ist, wobei der im geschlossenen Zustand über die Schaltstrecke des
Schaltmittels (102) beziehungsweise im geöffneten Zustand über die Kapazität (104)
fließende Strom sich aus einem Gleichstrom und einem von dem Serienresonanzkreis (105,
106b) generierten, sinusförmigen Wechselstrom zusammensetzt.
2. Vorschaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der positive Gleichspannungseingang (+) über die Induktivität (101) und die Schaltstrecke
des Schaltmittels (102) mit dem negativen Gleichspannungseingang (-) bzw. mit dem
Massepotential verbunden ist, und
- elektrische Anschlüsse für mindestens eine Hochdruckentladungslampe (LP1) vorgesehen
sind, die an den Serienresonanzkreis (105, 106b) gekoppelt sind.
3. Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorschaltgerät eine Zündvorrichtung (107) zum Zünden einer Gasentladung in der
Hochdruckentladungslampe (LP1) aufweist.
4. Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung (107) zu ihrer Spannungsversorgung an eine Induktivität (301)
des Klasse-E-Konverters gekoppelt ist.
5. Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung als Impulszündvorrichtung (107) ausgebildet ist.
6. Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung als Gleichspannungszündvorrichtung (707) ausgebildet ist.
7. Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung als Resonanzzündvorrichtung ausgebildet ist.
8. Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung einen Piezotransformator (PT) enthält.
9. Vorschaltgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang bzw. die Primärseite des Piezotransformators (PT) parallel zu dem Schalter
(S 100) des Klasse-E-Konverters geschaltet ist.
10. Vorschaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität als Spartransformator (401) ausgebildet ist.
11. Vorschaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung (306b) des Zündtransformators (306) der Impulszündvorrichtung
(307) als Bestandteil eines Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters ausgebildet
ist.
12. Vorschaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichspannungszündvonichtung (707) an eine Kapazität (705) eines Serienresonanzkreises
des Klasse-E-Konverters gekoppelt ist.
13. Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transformator (208) zur Impedanzanpassung der mindestens einen Hochdruckentladungslampe
(LP2) vorgesehen ist.
14. Verfahren zum Betrieb mindestens einer Hochdruckentladungslampe mit einem im wesentlichen
sinusförmigen Wechselstrom, wobei dieser Wechselstrom mittels eines Klasse-E-Konverters
erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dessen Gleichspannungseingängen eine Induktivität (101) und die Schaltstrecke
eines steuerbaren Schaltmittels (102) geschaltet sind, und eine Diode (103) antiparallel
zu der Schaltstrecke des Schaltmittels (102) angeordnet ist, und parallel zur Schaltstrecke
des Schaltmittels (102) als auch parallel zur Diode (103) eine Kapazität (104) angeordnet
ist, wobei die Induktivität (101) als Konstantstromquelle arbeitet und ein als Serienresenanzkreis
(105, 106b) ausgebildeter Parallelkreis zu der Kapazität (104) vorgesehen ist, an
den die zu betreibende Hochdruckentladungslampe (LP1) gekoppelt ist, wobei der im
geschlossenen Zustand über die Schaltstrecke des Schaltmittels (102) beziehungsweise
im geöffneten Zustand über die Kapazität (104) fließende Strom sich aus einem Gleichstrom
und einem vom Serienresonanzkreis generierten, sinusförmigen Wechselstrom zusammensetzt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz des im wesentlichen sinusförmigen Wechselstroms in einem Frequenzbereich
liegt, der frei von akustischen Resonanzen der Hochdruckentladungslampe ist.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckentladungslampe mit einer elektrischen Leistung im Bereich von 25 Watt
bis 35 Watt betrieben wird.
17. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Hochdruckentladungslampe nach erfolgter Zündung der Gasentladung,
während des stationären Lampenbetriebs mit einer Brennspannung kleiner oder gleich
100 Volt betrieben wird.
18. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zünden einer Gasentladung in der mindestens einen Hochdruckentladungslampe mittels
einer Impulszündvorrichtung, die an eine Induktivität des Klasse-E-Konverters gekoppelt
ist, Hochspannungs-Zündimpulse für die mindestens eine Hochdruckentladungslampe erzeugt
werden.
19. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass während der Zündphase der mindestens einen Hochdruckentladungslampe das Schaltmittel
des Klasse-E-Konverters derart geschaltet wird, dass an der Induktivität, die am Gleichspannungseingang
des Klasse-E-Konverters angeordnet ist, eine resonanzüberhöhte Spannung bereitgestellt
wird.
20. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsaufnahme der mindestens einen Hochdruckentladungslampe durch Verändern
der Versorgungsspannung des Klasse-E-Konverters eingestellt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsaufnahme der mindestens einen Hochdruckentladungslampe durch Verändern
der Schaltfrequenz des Schaltmittels des Klasse-E-Konverters eingestellt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfrequenz des Schalters des Klasse-E-Konverters vor dem Durchbruch der Entladungsstrecke
der Hochdruckentladungslampe geringer ist als während des stationären Lampenbetriebs.
23. Beleuchtungssystem mit einer Hochdruckentladungslampe und einem Vorschaltgerät nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 zum Betrieb der Hochdruckentladungslampe,
wobei die Hochdruckentladungslampe ein Entladungsgefäß mit darin angeordneten Elektroden
(2, 3) und ionisierbarer Füllung zum Erzeugen einer Gasentladung besitzt.
24. Beleuchtungssystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität (106b) und die Kapazität (105) des Serienresonanzkreises des Klasse-E-Konverters
derart auf den Abstand der Elektroden (2, 3) und die Geometrie des Entladungsgefäßes
(1) abgestimmt sind, dass die Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises in einem
Frequenzbereich liegt, der frei von akustischen Resonanzen der Hochdruckentladungslampe
ist.
25. Beleuchtungssystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Entladungsgefäß (1) zumindest im Bereich der Gasentladung eine zylindrische Geometrie
besitzt.
26. Beleuchtungssystem nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass Vorschaltgerät eine Zündvorrichtung zum Zünden einer Gasentladung in der Hochdruckentladungslampe
aufweist.
27. Beleuchtungssystem nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung als Impulszündvorrichtung ausgebildet ist, wobei die Sekundärwicklung
des Zündtransformators der Zündvorrichtung in dem Klasse-E-Konverter angeordnet ist.
28. Beleuchtungssystem nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung in dem Sockel der Hochdruckentladungslampe angeordnet ist.
29. Beleuchtungssystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorschaltgerät in dem Sockel der Hochdruckentladungslampe angeordnet ist.
30. Beleuchtungssystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Nennleistung der Hochdruckentladungslampe einen Wert aus dem Bereich von 25 Watt
bis 35 Watt besitzt.
31. Beleuchtungssystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennspannung der Hochdruckentladungslampe kleiner oder gleich 100 Volt ist.
32. Beleuchtungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 23 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungssystem ein Kraftfahrzeugscheinwerfer ist.
1. Ballast for operation of at least one high-pressure discharge lamp, with the ballast
having a voltage converter for production of an essentially sinusoidal alternating
current, the voltage converter being in the form of a Class E converter which has
DC voltage inputs (+, -), characterized in that an inductance (101) and the switch path of a controllable switching means (102) are
connected between the DC voltage inputs, and a diode (103) is arranged back-to-back
in parallel with the switching path of the switching means (102), and a capacitance
(104) is arranged in parallel with the switching path of the switching means (102)
and in parallel with the diode (103), with the inductance (101) being of such a magnitude
that it acts as a constant-current source, and a parallel circuit, which is in the
form of a series resonant circuit (105, 106b), is provided for the capacitance (104),
to which parallel circuit the high-pressure discharge lamp (LP1) to be operated is
coupled, the current which flows in the closed state via the switching path of the
switching means (102) and in the open state via the capacitance (104) being composed
of a direct current and a sinusoidal alternating current, which is generated by the
series resonant circuit (105, 106b).
2. Ballast according to Claim 1,
characterized in that
- the positive DC voltage input (+) is connected via the inductance (101) and the
switching path of the switching means (102) to the negative DC voltage input (-) and
to the earth potential, and
- electrical connections are provided for at least one high-pressure discharge lamp
(LP1), and are coupled to the series resonant circuit (105, 106b).
3. Ballast according to Claim 1 or 2, characterized in that the ballast has a starting apparatus (107) for starting a gas discharge in the high-pressure
discharge lamp (LP1).
4. Ballast according to Claim 3, characterized in that the starting apparatus (107) is coupled to an inductance (301) in the Class E converter
for its voltage supply.
5. Ballast according to Claim 3, characterized in that the starting apparatus is in the form of a pulse starting apparatus (107).
6. Ballast according to Claim 3, characterized in that the starting apparatus is in the form of a DC voltage starting apparatus (707).
7. Ballast according to Claim 3, characterized in that the starting apparatus is in the form of a resonant starting apparatus.
8. Ballast according to Claim 3, characterized in that the starting apparatus contains a piezo transformer (PT).
9. Ballast according to Claim 8, characterized in that the input or the primary of the piezo transformer (PT) is connected in parallel with
the switch (S100) of the Class E converter.
10. Ballast according to Claim 4, characterized in that the inductance is in the form of an autotransformer (401).
11. Ballast according to Claim 5, characterized in that the secondary winding (306b) of the starting transformer (306) of the pulse starting
apparatus (307) is in the form of a component of a series resonant circuit of the
Class E converter.
12. Ballast according to Claim 6, characterized in that the DC voltage starting apparatus (707) is coupled to a capacitance (705) in a series
resonant circuit of the Class E converter.
13. Ballast according to Claim 1 or 2, characterized in that a transformer (208) is provided for impedance matching of the at least one high-pressure
discharge lamp (LP2).
14. Method for operation of at least one high-pressure discharge lamp by means of an essentially
sinusoidal alternating current, with this alternating current being produced by means
of a Class E converter characterized in that an inductance (101) and the switch path of a controllable switching means (102) are
connected between the DC voltage inputs, and a diode (103) is arranged back-to-back
in parallel with the switching path of the switching means (102), and a capacitance
(104) is arranged in parallel with the switching path of the switching means (102)
and in parallel with the diode (103), with the inductance (101) acting as a constant-current
source, and a parallel circuit, which is in the form of a series resonant circuit
(105, 106b), is provided for the capacitance (104), to which parallel circuit the
high-pressure discharge lamp (LP1) to be operated is coupled, the current which flows
in the closed state via the switching path of the switching means (102) and in the
open state via the capacitance (104) being composed of a direct current and a sinusoidal
alternating current, which is generated by the series resonant circuit.
15. Method according to Claim 14, characterized in that the frequency of the essentially sinusoidal alternating current is in a frequency
range which is free of acoustic resonances of the high-pressure discharge lamp.
16. Method according to Claim 14, characterized in that the high-pressure discharge lamp is operated with an electrical power in the range
from 25 watts to 35 watts.
17. Method according to Claim 14 or 15, characterized in that the at least one high-pressure discharge lamp is operated during steady-state lamp
operation with a burning voltage of not more than 100 volts once the gas discharge
has been started.
18. Method according to Claim 14, characterized in that high-voltage starting pulses are produced for the at least one high-pressure discharge
lamp, in order to start a gas discharge in the at least one high-pressure discharge
lamp by means of a pulse starting apparatus which is coupled to an inductance in the
Class E converter.
19. Method according to Claim 14, characterized in that, during the starting phase of the at least one high-pressure discharge lamp, the
switching means of the Class E converter is switched such that a resonant voltage
peak is produced on the inductance which is arranged at the DC voltage input of the
Class E converter.
20. Method according to Claim 14, characterized in that the power consumption of the at least one high-pressure discharge lamp is adjusted
by variation of the supply voltage for the Class E converter.
21. Method according to Claim 14, characterized in that the power consumption of the at least one high-pressure discharge lamp is adjusted
by varying the switching frequency of the switching means for the Class E converter.
22. Method according to Claim 14, characterized in that the switching frequency of the switch for the Class E converter is lower before the
breakdown of the discharge gap in the high-pressure discharge lamp than during steady-state
operation.
23. Lighting system having a high-pressure discharge lamp and having a ballast according
to one or more of Claims 1 to 13, for operation of the high-pressure discharge lamp,
with the high-pressure discharge lamp having a discharge vessel with electrodes (2,
3) arranged in it and with a filling, which can be ionized in order to produce a gas
discharge.
24. Lighting system as claimed in Claim 23, characterized in that the inductance (106b) and the capacitance (105) in the series resonant circuit of
the Class E converter are matched to the distance between the electrodes (2, 3) and
to the geometry of the discharge vessel (1) such that the resonant frequency of the
series resonant circuit is in a frequency range which is free of acoustic resonances
of the high-pressure discharge lamp.
25. Lighting system according to Claim 24, characterized in that the discharge vessel (1) has a cylindrical geometry, at least in the area of the
gas discharge.
26. Lighting system according to Claim 23 or 24, characterized in that the ballast has a starting apparatus for starting a gas discharge in the high-pressure
discharge lamp.
27. Lighting system according to Claim 26, characterized in that the starting apparatus is in the form of a pulse starting apparatus, with the secondary
winding of the starting transformer of the starting apparatus being arranged in the
Class E converter.
28. Lighting system according to Claim 26 or 27, characterized in that the starting apparatus is arranged in the cap of the high-pressure discharge lamp.
29. Lighting system according to Claim 23, characterized in that the ballast is arranged in the cap of the high-pressure discharge lamp.
30. Lighting system according to Claim 23, characterized in that the high-pressure discharge lamp has a rating in the range from 25 watts to 35 watts.
31. Lighting system according to Claim 23, characterized in that the burning voltage of the high-pressure discharge lamp is not more than 100 volts.
32. Lighting system according to one or more of Claims 23 to 31, characterized in that the lighting system is a motor vehicle headlight.
1. Ballast pour faire fonctionner au moins une lampe à décharge à haute pression, dans
lequel le ballast comprend un convertisseur de tension pour produire un courant alternatif
sensiblement sinusoïdal, dans lequel le convertisseur de tension est constitué en
convertisseur de classe E qui a des entrées (+, -) de tension continue, caractérisé en ce qu'une inductance ( 101 ) et la section de commutation d'un moyen ( 102 ) de commutation
pouvant être commandé sont montées entre les entrées de tension continue et une diode
est montée en opposition à la section de commutation du moyen ( 102 ) de commutation
et une capacité ( 104 ) est montée en parallèle à la section de commutation du moyen
( 102 ) de commutation ainsi qu'en parallèle à la diode ( 103 ), l'inductance ( 101
) ayant des dimensions telles qu'elle sert de source de courant constant et il est
prévu un circuit constitué en circuit ( 105, 106b ) de résonance série en parallèle
à la capacité (104), circuit auquel la lampe ( LP1 ) à décharge à haute pression à
faire fonctionner est couplée, dans lequel le courant passant à l'état fermé par la
section de commutation du moyen ( 102 ) de commutation ou à l'état ouvert par la capacité
(104) se compose d'un courant continu et d'un courant alternatif sinusoïdal produit
par le circuit ( 105, 106b ) de résonance série.
2. Ballast suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
- l'entrée ( + ) de tension continue est reliée par l'inductance ( 101 ) et par la
section de commutation du moyen (102) de commutation à l'entrée ( - ) négative de
tension continue ou au potentiel de masse, et
- il est prévu des bornes électriques pour au moins une lampe ( LP1 ) à décharge à
haute pression, qui sont couplées au circuit ( 105, 106b ) de résonance série.
3. Ballast suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le ballast a un dispositif ( 107 ) d'amorçage pour amorcer une décharge dans un gaz
dans la lampe ( LP1 ) à décharge à haute pression.
4. Ballast suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif ( 107 ) d'amorçage est couplé, pour son alimentation en tension, à
une inductance ( 301 ) du convertisseur de classe E.
5. Ballast suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif d'amorçage est constitué en dispositif ( 107 ) d'amorçage à impulsion.
6. Ballast suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif d'amorçage est constitué en dispositif ( 707 ) d'amorçage à tension
continue.
7. Ballast suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif d'amorçage est constitué en dispositif d'amorçage par résonance.
8. Ballast suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif d'amorçage comporte un transformateur ( PT ) piézoélectrique.
9. Ballast suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'entrée ou le côté primaire du transformateur ( PT ) piézoélectrique est monté en
parallèle au commutateur ( S100 ) du convertisseur de classe E.
10. ballant suivant la revendication 4, caractérisé en ce que l'inductance est constituée en autotransformateur ( 401 ).
11. Ballast suivant la revendication 5, caractérisé en ce que l'enroulement ( 306b ) secondaire du transformateur ( 306 ) d'amorçage du dispositif
( 307 ) d'amorçage à impulsion fait partie d'un circuit de résonance série du convertisseur
de classe E.
12. ballant suivant la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif ( 707 ) d'amorçage à tension continue est couplé à une capacité ( 705
) d'un circuit de résonance série du convertisseur de classe E.
13. ballant suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un transformateur ( 208 ) pour l'adaptation de l'impédance de la au moins
une lampe ( LP2 ) à décharge à haute pression.
14. procédé pour faire fonctionner au moins une lampe à décharge à haute pression par
un courant alternatif sensiblement sinusoïdal, dans lequel ce courant alternatif est
produit au moyen d'un convertisseur de classe E, caractérisé en ce qu'on monte, entre les entrées de tension continue du convertisseur, une inductance (
101 ) et la section de commutation d'un moyen ( 102 ) de commutation pouvant être
commandé et on monte une diode ( 103 ) en opposition à la section de commutation du
moyen ( 102 ) de commutation et on monte, en parallèle à la section de commutation
du moyen ( 102 ) de commutation ainsi qu'en parallèle à la diode ( 103 ), une capacité
( 104 ), l'inductance ( 101 ) fonctionnant en source de courant constant et on prévoit
un circuit en parallèle à la capacité ( 104 ) et constitué sous la forme d'un circuit
( 105, 106b ) de résonance série, auquel la lampe ( LP1 ) à décharge à haute pression
à faire fonctionner est couplée, dans lequel le courant passant à l'état fermé par
la section de commutation du moyen (102) de commutation ou à l'état ouvert par la
capacité (104) se compose d'un courant continu et d'un courant alternatif sinusoïdal
produit par le circuit ( 105, 106b ) de résonance série.
15. procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la fréquence du courant alternatif sensiblement sinusoïdal est dans une plage de
fréquences qui est exempte de résonances acoustiques de la lampe à décharge à haute
pression.
16. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la lampe à décharge à haute pression fonctionne à une puissance électrique comprise
entre 25 watt et 35 watt.
17. Procédé suivant la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que la au moins une lampe à décharge à haute pression fonctionne, après que l'amorçage
de la décharge dans un gaz a été effectué, pendant le fonctionnement stationnaire
de la lampe à une tension de décharge inférieure ou égale à 100 volt.
18. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que, pour l'amorçage d'une décharge dans un gaz dans la au moins une lampe à décharge
à haute pression, on produit des impulsions d'amorçage de haute tension pour la au
moins une lampe à décharge à haute pression à l'aide d'un dispositif d'amorçage à
impulsion qui est couplé à une inductance du convertisseur de classe E.
19. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que, pendant la phase d'amorçage de la au moins une lampe à décharge à haute pression,
on monte le moyen de commutation du convertisseur de classe E, de façon à disposer
d'une tension surélevée par résonance sur l'inductance qui est montée sur l'entrée
de tension continue du convertisseur de classe E.
20. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce qu'on règle la puissance absorbée de la au moins une lampe à décharge à haute pression
en modifiant la tension d'alimentation du convertisseur de classe E.
21. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce qu'on règle la puissance absorbée de la au moins une lampe à décharge à haute pression
en modifiant la fréquence de commutation du moyen de commutation du convertisseur
de classe E.
22. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la fréquence de commutation du commutateur du convertisseur de classe E est plus
petite avant le claquage de la section de décharge de la lampe à décharge à haute
pression que pendant le fonctionnement stationnaire de la lampe.
23. Système d'éclairage ayant une lampe à décharge à haute pression et un ballast suivant
l'une ou plusieurs des revendications 1 à 13 pour faire fonctionner la lampe à décharge
à haute pression, dans lequel la lampe à décharge à haute pression a une enceinte
de décharge ayant des électrodes ( 2, 3 ) qui y sont disposées et un remplissage ionisable
pour la production d'une décharge dans un gaz.
24. Système d'éclairage suivant la revendication 23, caractérisé en ce que l'inductance ( 106b ) et la capacité ( 105 ) du circuit de résonance série du convertisseur
de classe E sont adaptées à la distance entre les électrodes ( 2, 3 ) et à la géométrie
de l'enceinte ( 1 ) de décharge, de façon à ce que la fréquence de résonance du circuit
de résonance série se trouve dans une plage de fréquences qui est exempte de résonances
acoustiques de la lampe à décharge à haute pression.
25. Système d'éclairage suivant la revendication 24, caractérisé en ce que l'enceinte (1) de décharge a une géométrie cylindrique, au moins dans la partie de
la décharge dans un gaz.
26. Système d'éclairage suivant la revendication 23 ou 24, caractérisé en ce que le ballast a un dispositif d'amorçage pour amorcer une décharge dans un gaz dans
la lampe à décharge à haute pression.
27. Système d'éclairage suivant la revendication 26, caractérisé en ce que le dispositif d'amorçage est constitué en dispositif d'amorçage à impulsion, l'enroulement
secondaire du transformateur d'amorçage du dispositif d'amorçage étant monté dans
le convertisseur de classe E.
28. Système d'éclairage suivant la revendication 26 ou 27, caractérisé en ce que le dispositif d'amorçage est monté dans le culot de la lampe à décharge à haute pression.
29. Système d'éclairage suivant la revendication 23, caractérisé en ce que le ballast est monté dans le culot de la lampe à décharge à haute pression.
30. Système d'éclairage suivant la revendication 23, caractérisé en ce que la puissance nominale de la lampe à décharge à haute pression a une valeur allant
de 25 watt à 35 watt.
31. Système d'éclairage suivant la revendication 23, caractérisé en ce que la tension de décharge de la lampe à décharge à haute pression est inférieure ou
égale à 100 volt.
32. Système d'éclairage suivant l'une ou plusieurs des revendications 23 à 31, caractérisé en ce que le système d'éclairage est un phare de véhicule automobile.