(19)
(11) EP 2 012 985 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.08.2009  Patentblatt  2009/35

(21) Anmeldenummer: 08749837.4

(22) Anmeldetag:  29.04.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B27B 27/02(2006.01)
B27B 25/10(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2008/055227
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2008/138745 (20.11.2008 Gazette  2008/47)

(54)

ANSCHLAGLINEAL MIT NIEDERHALTER FÜR TISCHKREISSÄGEN

STOP RULE WITH HOLD-DOWN DEVICE FOR CIRCULAR SAW BENCHES

RÈGLE DE BUTÉE À SERRE-FLAN POUR SCIES CIRCULAIRES À TABLE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 10.05.2007 DE 102007021973
07.08.2007 DE 102007037227

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.01.2009  Patentblatt  2009/03

(73) Patentinhaber: Aigner, Georg
94419 Reisbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Aigner, Georg
    94419 Reisbach (DE)

(74) Vertreter: Gustorf, Gerhard 
Bachstraße 6a
D-84036 Landshut
D-84036 Landshut (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 515 829
US-A- 6 164 176
DE-B3-102005 024 111
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlaglineal mit Niederhalter für Tischkreissägen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 (siehe z.B. DE-A 195 15 829).

    [0002] Gegenstand der DE-B 10 2005 024 111 des Anmelders ist ein Anschlaglineal für Tischkreissägen, das sowohl in einer stehenden als auch in einer liegenden Position eingesetzt werden kann, so daß neben hohen Werkstücken auch schmale und niedrige Werkstücke bearbeitet werden können. Im zuletzt genannten Fall besteht die Gefahr, daß die Werkstücke im Bereich des Sägeblatts ihren Kontakt zum Maschinentisch verlieren und nach oben ausweichen, was nicht nur zu Ungenauigkeiten und Fehlbearbeitungen, sondern auch zu Unfällen führen kann.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und das Anschlaglineal so auszugestalten, daß auch vor allem schmale und niedrige Werkstücke an ihrem freien Ende so gehalten werden, daß sie sich während der Bearbeitung nicht vom Maschinentisch lösen können.

    [0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung am Anschlaglineal ein vertikal verstellbarer Niederhalter angebracht, der auf einer waagrechten Auflagefläche der seitlichen Verlängerung des Anschlaglineals in dessen liegender Position befestigt ist.

    [0005] Vorzugsweise besteht dabei der Niederhalter aus einer Profilleiste mit einem senkrecht nach oben abstehenden Schenkel, der über ein Scherengelenk auf der waagrechten Auflagefläche der Verlängerung oder auf einer Grundplatte des Niederhalters befestigt ist, die ihrerseits auf der Auflagefläche abnehmbar befestigt werden kann.

    [0006] Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Anschlaglineal mit einem Niederhalter bestückt ist, der vor allem auch dank des Scherengelenks so kompakt gebaut ist, daß er auf der verhältnismäßig schmalen Auflagefläche des Anschlaglineals untergebracht werden kann und auch in der Höhe einen geringen Bauraum in Anspruch nimmt. Der Niederhalter kann integraler Bestandteil des Anschlaglineals sein oder über seine Grundplatte abnehmbar auf deren Auflagefläche befestigt werden. Das Scherengelenk ist über elastische Rückführmittel gegen die Auflagefläche bzw. die Grundplatte abgestützt. Die Rückführmittel bestehen vorzugsweise aus Blattfedern, die ebenfalls einen geringen Raumbedarf haben.

    [0007] Um das Scherengelenk in seiner auf dem Werkstück aufliegenden Druckstellung zu arretieren, dient ein Rasthebel, der parallel zum senkrechten Schenkel der Profilleiste verläuft und fest mit der Gelenkachse des Scherengelenks verbunden ist, wobei die Gelenkachse ein die beiden Hebel des Scherengelenks in der Arretierstellung gegeneinander verspannendes Gewinde hat.

    [0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:

    Figur 1 die perspektivische Ansicht eines Anschlaglineals mit integriertem Niederhalter gemäß der Erfindung,

    Figur 2 in vergrößertem Maßstab eine perspektivische Rückansicht des Niederhalters,

    Figur 3 eine axonometrische Darstellung des Niederhalters in der Rückansicht,

    Figur 4 eine Draufsicht auf den Niederhalter,

    Figur 5 eine Variante der Figur 3,

    Figur 6 den abnehmbaren Niederhalter der Figur 5 und

    Figur 7 in vergrößertem Maßstab eine teilweise geschnittene Darstellung einer Fixierschraube.



    [0009] Figur 1 zeigt ein Anschlaglineal 10, das ähnlich wie das Anschlaglineal gemäß DE-B 10 2005 024 111 ausgebildet ist und auf einem Maschinentisch 12 einer Tischkreissäge befestigt werden kann. Dort dient es zur Führung leistenförmiger Werkstücke.

    [0010] Das Anschlaglineal 10 besteht aus einem Profilhohlkörper 14, der sich in Längsrichtung erstreckt und einen im wesentlichen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt mit einem mittleren Hohlraum 16 und einem kleineren, seitlichen Hohlraum 18 aufweist. An dem Profilhohlkörper 14 sind in bekannter Weise Profilnuten 20 bzw. 20' ausgebildet, die für den Eingriff von nicht weiter dargestellten Befestigungsmitteln auf dem Maschinentisch 12 dienen.

    [0011] Eine Seite des Profilhohlkörpers 14 ist als Führungsschenkel 22 mit komplanar abstehender Verlängerung 24 ausgebildet, die an ihrere Vorderkante ein Führungslineal 26 für niedrige Werkstücke aufweist. In der vom Profilhohlkörper 14 seitlich abstehenden Verlängerung 24 ist der kleine Hohlraum 18 ausgebildet. In der in Figur 1 gezeigten, liegenden Position des Anschlaglineals 10 liegt der Führungsschenkel 22 auf dem Maschinentisch 10 auf, so daß das Führungslineal 26 rechtwinklig von dem Maschinentisch 12 nach oben absteht.

    [0012] In dem größeren Hohlraum 16 mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt ist ein nicht gezeigter Schlitten gelagert, der mittels eines Schiebers 28 mit Griff 30 in Längsrichtung des Anschlaglineals 10 verschoben werden kann. Nähere Einzelheiten hierzu sind in DE-B 10 2005 024 111 dargestellt und erläutert. Über den Schieber 28, der in eine Durchgriffsnut 32 eingreift, kann ein Mitnehmerfinger 34 in einer Längsnut 35 des Führungslineals 26 verschoben werden, um in der liegenden Position des Anschlaglineals 10 ein niedriges Werkstück auf dem Maschinentisch 12 vorzuschieben.

    [0013] Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 4 ist das Anschlaglineal 10 mit einem integrierten Niederhalter 36 bestückt, der auf der waagrechten Auflagefläche 38 der seitlich abstehenden Verlängerung 24 befestigt ist. Der Niederhalter 36 besteht aus einer etwa Z-förmigen Profilleiste 40, die dem in Vorschubrichtung vorderen Teil des Anschlaglineals 10 zugeordnet ist. Die Profilleiste 40 hat einen senkrecht nach oben abstehenden Schenkel 42, der über ein Scherengelenk 44 auf der waagrechten Auflagefläche 38 der Verlängerung 24 befestigt ist. Von der Unterkante des senkrechten Schenkels 42 steht eine Winkelleiste 46 mit nach unten abstehender Andruckleiste 48 vor, was in Figur 2 zu erkennen ist. Die Andruckleiste 48 ist mit einem sehr geringen Abstand vor dem Führungslineal 26 angeordnet, so daß auch sehr schmale Werkstücke erfaßt und bearbeitet werden können.

    [0014] Das Scherengelenk 44 ist aus zwei Hebeln 50 zusammengesetzt, die über eine in Figur 2 schematisch angedeutete Gelenkachse 52 miteinander verbunden sind. Die nach oben weisenden Enden der beiden Hebel 50 sind an dem vertikalen Schenkel 42 des Niederhalters 36 angelenkt. Hierzu dient für den einen Hebel 50 ein in den Figuren 2 und 3 linker Gelenkpunkt 54, während für den anderen Hebel 50 auf der rechten Seite ein Langloch 56 vorgesehen ist.

    [0015] Da das Scherengelenk 44 aufgrund der beschriebenen und vor allem in Figur 3 ersichtlichen Anlenkungen an der Profilleiste 40 nicht über die Oberkante des vertikalen Schenkels 42 vorsteht, ist auch der Bauraum in der Höhe so eingegrenzt, daß das Anschlaglineal 10 ohne Einschränkungen auch in seiner stehenden Position eingesetzt werden kann, in der der Führungsschenkel 22 senkrecht auf dem Maschinentisch 12 steht.

    [0016] Die unteren Enden der beiden Hebel 50 des Scherengelenks 44 sind jeweils in einem Lagerbock 58 abgestützt, der auf der waagrechten Auflagefläche 38 befestigt ist. Wie aus Figur 3 hervorgeht, ist der eine der beiden Hebel 50 wiederum über einen festen Gelenkbolzen 60 im zugehörigen Lagerbock 58 schwenkbeweglich gelagert, während der andere Hebel 50 mit seinem Gelenkbolzen 60' in einem Langloch 62 verschiebbar gelagert ist.

    [0017] Figur 3 zeigt weiter, daß in jedem Lagerbock 58 ein Blattfederpaket 64 befestigt ist, dessen freies Ende 66 an der Unterseite des zugeordneten Hebels 50 des Scherengelenks 44 angreift.

    [0018] Zur Arretierung des Scherengelenks 44 in der auf dem Werkstück aufliegenden Druckstellung des Niederhalters 36 ist ein Rasthebel 68 vorgesehen, der zum senkrechten Schenkel 42 der Profilleiste 40 parallel verläuft. Ein Ende des Rasthebels 68 ist fest mit der Gelenkachse 52 des Scherengelenks 44 verbunden, wobei diese Gelenkachse 52 ein nicht weiter dargestelltes, an sich bekanntes Gewinde hat, das in der Arretierstellung die beiden Hebel 50 des Scherengelenks 44 gegeneinander verspannt.

    [0019] Das freie Ende des Rasthebels 68 ist, wie Figur 4 zeigt, zum vertikalen Schenkel 42 abgewinkelt, so daß es in dem schmalen Raum zwischen dem vertikalen Schenkel 42 und der gegenüberliegenden, senkrechten Wand 70 des Profilhohlkörpers 14 (vgl. Figur 1) von Hand erfaßt werden kann, um den Rasthebel 68 aus seiner Lösestellung in die Arretierstellung und umgekehrt zu schwenken. Das abgewinkelte, freie Ende des Rasthebels 68 ist mit einer Griffmulde 72 versehen.

    [0020] Auf der Oberkante des senkrechten Schenkels 42 der Profilleiste 40 ist eine Druckplatte 74 befestigt, über die die Profilleiste 40 mittels eines Daumendrucks gegen die Federkraft nach unten verstellt werden kann, um die Andruckleiste 48 gegen das Werkstück zu drücken. In dieser Stellung wird der Niederhalter 36 durch Umlegen des Rasthebels 68 verriegelt. Beim Sägen wird das Werkstück über den Mitnehmerfinger 34 zum Sägeblatt vorgeschoben, wobei der Mitnehmerfinger 34 unter der Unterkante der Andruckleiste 48 durchläuft. Zur Freigabe des Niederhalters 36 wird der Rasthebel 68 wieder in seine Lösestellung zurückgeschwenkt, in der dann die Blattfedern 64 über das Scherengelenk 44 die Profilleiste 40 in ihre Ausgangsstellung anheben.

    [0021] Bei der Variante der Figuren 5 und 6 ist der Niederhalter 36 abnehmbar auf der Auflagefläche 38 des Anschlaglineals 10 befestigt, damit er bei schräg gestelltem Sägeblatt der Tischkreissäge rasch abgenommen werden kann. Zu diesem Zweck hat der Niederhalter 36 eine waagrechte Grundplatte 76, von der die beiden Lagerblöcke 58, die einstückig mit dieser ausgebildet sind, nach oben abstehen. Die beiden Blattfederpakete 64 sind jeweils in einer Aussparung der Grundplatte 76 unterhalb des zugehörigen Lagerblocks 58 befestigt, und zwar mittels einer Innensechskantschraube 78, deren Gewindestift in einen Zentrierbolzen 80 eingeschraubt ist. Zur Befestigung der Grundplatte 76 und damit des Niederhalters 36 auf der Auflagefläche 38 dienen zwei unverlierbare Fixierschrauben 82, von denen eine in Figur 7 dargestellt ist. Hier ist zu erkennen, daß die Fixierschraube 82 aus einer Hülse 86 besteht, die mit einem Gewindeschaft 88 in eine Gewindebohrung der Grundplatte 76 eingeschraubt ist. In der Hülse 86 ist ein Bundbolzen 90 vertikal beweglich angeordnet, dessen Gewindeende 92 in der angebauten Stellung des Niederhalters 36 in eine Gewindebohrung der Verlängerung 24 des Führungsschenkels 22 eingeschraubt ist. Das obere Ende des Bundbolzens 90 ist in einer Rändelmutter 94 befestigt, beispielsweise eingeklebt. Beim Lösen der Fixierschraube 82 kann diese nur bis zum Anschlag ihres Bundes 96 an einer Innenschulter 98 der Hülse 86 angehoben werden.

    [0022] In angebauten Zustand des Niederhalters 36 greifen die beiden Zentrierbolzen 80 in entsprechende Zentrierbohrungen der Auflagefläche 38 ein.

    [0023] Die Figuren 5 und 6 zeigen, daß auf der Grundplatte 76 zwei elastisch nachgiebige Endanschlagelemente 100 aus Polyamid befestigt sind, die ein hartes Aufschlagen des Rasthebels 68 auf die Grundplatte 76 bzw. auf die Auflagefläche 38 verhindern.

    [0024] In den Figuren 1 und 6 ist schließlich angedeutet, daß in einen Teil der Oberkante des senkrechten Schenkels 42 der Profilleiste 40 eine Stufe 84 eingearbeitet ist, in die der Griff 30 bei stehender Position des Anschlaglineals 10 eingefahren werden kann, wenn der Mitnehmerfinger 34 so weit wie möglich nach vom verschoben werden soll.


    Ansprüche

    1. Anschlaglineal für Tischkreissägen, bestehend aus einem sich in Längsrichtung erstreckenden Profilhohlkörper (14) von i.w. rechteckigem Querschnitt, an dem Mittel zu seiner Befestigung auf einem Maschinentisch ausgebildet sind und von dem eine Seite als Führungsschenkel (22) mit komplanar abstehender Verlängerung (24) ausgebildet ist, die an ihrer Vorderkante ein Führungslineal (26) für niedrige Werkstücke aufweist, das in der liegenden Position des Anschlaglineals (10), in der der Führungsschenkel (22) auf dem Maschinentisch (12) aufliegt, rechtwinklig von diesem nach oben absteht, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich abstehende Verlängerung (24) eine in der liegenden Position des Anschlaglineals (10) waagrechte Auflagefläche (38) hat, auf der ein vertikal verstellbarer Niederhalter (36) für niedrige Werkstücke befestigt ist.
     
    2. Anschlaglineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (36) eine Grundplatte (76) aufweist, die auf der Auflagefläche (38) abnehmbar befestigt ist.
     
    3. Anschlaglineal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Niederhalters (36) auf dessen Grundplatte (76) wenigstens eine unverlierbare Fixierschraube (82) angebracht ist, die in eine Gewindebohrung der Verlängerung (24) des Führungsschenkels (22) einschraubbar ist.
     
    4. Anschlaglineal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (36) aus einer Profilleiste (40) mit einem senkrecht nach oben abstehenden Schenkel (42) besteht, der über ein Scherengelenk (44) auf der Grundplatte (76) oder der waagrechten Auflagefläche (38) der Verlängerung (24) befestigt ist.
     
    5. Anschlaglineal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von der Unterkante des senkrechten Schenkels (42) eine Winkelleiste (46) mit nach unten abstehender Andruckleiste (48) vorsteht.
     
    6. Anschlaglineal nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Scherengelenk (44) über elastische Rückführmittel gegen die Grundplatte (76) bzw. die Auflagefläche (38) abgestützt ist.
     
    7. Anschlaglineal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Rückführmittel aus Blattfedern (64) bestehen.
     
    8. Anschlaglineal nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Scherengelenk (44) in zwei Lagerböcken (58) abgestützt ist, die von der Grundplatte (76) bzw. der Auflagefläche (38) abstehen.
     
    9. Anschlaglineal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Lagerbock (58) ein Blattfederpaket (64) befestigt ist, dessen freies Ende (66) an dem zugeordneten Hebel (50) des Scherengelenks (44) angreift.
     
    10. Anschlaglineal nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Blattfederpaket (64) im unteren Bereich des Lagerbocks (58) mittels eines Zentrierbolzens (80) befestigt ist, der über die Unterseite der Grundplatte (76) für den Eingriff in eine Zentrierbohrung in der Auflagefläche (38) vorsteht.
     
    11. Anschlaglineal nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung des Scherengelenks (44) in der auf dem Werkstück aufliegenden Druckstellung des Niederhalters (36) ein zum senkrechten Schenkel (42) der Profilleiste (40) paralleler Rasthebel (68) vorgesehen ist, der fest mit der Gelenkachse (52) des Scherengelenks (44) verbunden ist, wobei die Gelenkachse (52) ein die beiden Hebel (50) des Scherengelenks (44) in der Arretierstellung gegeneinander verspannendes Gewinde hat.
     
    12. Anschlaglineal nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Auflagefläche (38) oder auf der Grundplatte (76) wenigstens ein elastisch nachgiebiges Endanschlagelement (100) für den Rasthebel (68) angebracht ist.
     


    Claims

    1. Stop rule for table circular saws, comprising a hollow profile (14) of substantially rectangular cross section extending in a longitudinal direction, on which are embodied means for its mounting on a machine table and of which one side is formed as a guidance limb (22) having an extension (24), protruding in coplanar fashion, that comprises at its front edge a guidance rule (26) for low workpieces, which rule, when the stop rule (10) is in the laid-down position in which the guidance limb (22) rests on the machine table (12), protrudes at right angles upward therefrom, characterized in that the laterally protruding extension (24) has a support surface (38) that is horizontal when the stop rule (10) is in the laid-down position, on which surface is fastened a vertically displaceable holddown (36) for low workpieces.
     
    2. Stop rule according to claim 1, characterized in that the holddown (36) comprises a baseplate (76) that is fastened removably on the support surface (38).
     
    3. Stop rule according to claim 2, characterized in that there is attached onto the baseplate (76) of the holddown (36), for fastening thereof, at least one lossproof securing screw (82) that can be screwed into a threaded orifice of the extension (24) of the guidance limb (22).
     
    4. Stop rule according to one of the preceding claims, characterized in that the holddown (36) is made up of a profiled bar (40) having an upwardly protruding limb (42) that is fastened via a scissor linkage (44) on the baseplate (76) or on the horizontal support surface (38) of the extension (24).
     
    5. Stop rule according to claim 4, characterized in that an angled bar (46) having a downwardly protruding contact bar (48) projects from the lower edge of the vertical limb (42).
     
    6. Stop rule according to claim 4 or 5, characterized in that the scissor linkage (44) is braced via elastic return means against the baseplate (76) and the support surface (38).
     
    7. Stop rule according to claim 6, characterized in that the elastic return means are made up of leaf springs (64).
     
    8. Stop rule according to claim 6 or 7, characterized in that the scissor linkage (44) is braced in two bearing brackets (58) that protrude from the baseplate (76) and the support surface (38).
     
    9. Stop rule according to claim 8, characterized in that a leaf spring packet (64), whose free end (66) engages on the associated lever (50) of the scissor linkage (44), is fastened on each bearing bracket (58).
     
    10. Stop rule according to claim 9, characterized in that each leaf spring packet (64) is fastened in the lower region of the bearing bracket (58) by means of a centering pin (80) that projects beyond the underside of the baseplate (76) for engagement into a centering orifice in the support surface (38).
     
    11. Stop rule according to one of claims 4 to 10, characterized in that for immobilization of the scissor linkage (44) when the holddown (36) is in its compression position resting on the workpiece, a catch lever (68) is provided that is parallel to the vertical limb (42) of the profiled bar (40) and is fixedly connected to the articulation axis (52) of the scissor linkage (44), the articulation axis (52) having a thread that clamps the two levers (50) of the scissor linkage (44) against one another in the immobilized position.
     
    12. Stop rule according to claim 11, characterized in that at least one resilient end stop element (100) for the catch lever (68) is mounted on the support surface (38) or on the baseplate (76).
     


    Revendications

    1. Réglette de butée pour scie circulaire à table, comprenant un corps creux profilé (14) s'étendant longitudinalement et ayant une section particulièrement rectangulaire et des moyens pour sa fixation sur une table de machine, possédant sur un côté dudit corps une jambe de guidage (22) en saillie présentant un prolongement coplanaire (24) jouant sur sa face antérieure le rôle de réglette de guidage (26) pour les pièces minces, ladite réglette de guidage (26) étant perpendiculaire à la surface de la table (16) lorsque la réglette de butée (10) est en position couchée mettant la jambe de guidage (22) en appui sur la table (12), caractérisée par le fait que le prolongement (24) en saillie latérale présente, dans la position couchée de la réglette (10), une surface horizontale de support (38) sur laquelle est fixé un serre-flan (36) verticalement déplaçable pour des pièces minces.
     
    2. Réglette de butée selon la revendication 1 caractérisée par le fait que le serre-flan (36) présente une plaque de base (76) montée de façon amovible sur la surface de support (38).
     
    3. Réglette de butée selon la revendication 2 caractérisée par le fait que pour la fixation du serre-flan (36) est prévue sur sa plaque de base (76) au moins une vis de serrage (82) imperdable se vissant dans un filetage du prolongement (24) de la jambe de guidage (22).
     
    4. Réglette de butée selon une quelconque des revendications précédentes caractérisée par le fait que le serre-flan (36) comprend une réglette profilée (40) dont le côté le plus haut (42) est placé verticalement et est relié par un levier croisé (44) à la plaque de base (76) ou à la surface horizontale de support (38) du prolongement (24).
     
    5. Réglette de butée selon la revendication 4 caractérisée par le fait qu'une réglette en cornière (46) présentant un rebord de pression (48) prolonge le bord inférieur du côté vertical (42) de la réglette profilée (40).
     
    6. Réglette de butée selon la revendication 4 ou 5 caractérisée par le fait que le levier croisé (44) s'appuie sur la plaque de base (76) ou sur la surface de support (38) par des moyens de rappel à ressort.
     
    7. Réglette de butée selon la revendication 6 caractérisée par le fait que les moyens de rappel sont constitués de ressorts à lames (64).
     
    8. Réglette de butée selon la revendication 6 ou 7 caractérisée par le fait que le levier croisé (44) est monté dans deux blocs de support (58) s'élevant sur la plaque de base (76) ou de la surface de support (38).
     
    9. Réglette de butée selon la revendication 8 caractérisée par le fait qu'à chaque bloc de support (58) est fixé un groupe de ressorts à lames (64) dont l'extrémité libre (66) s'appuie contre la jambe correspondante (50) du levier croisé (44).
     
    10. Réglette de butée selon la revendication 9 caractérisée par le fait que chaque groupe de ressorts (64) est fixé sur la partie inférieure du bloc de support (58) au moyen d'un goujon de centrage (80) fixé sur la plaque de base (76) et dirigé vers le bas pour s'enficher dans un trou de centrage pratiqué dans la surface de support (38).
     
    11. Réglette de butée selon une quelconque des revendications 4 à 10 caractérisée par le fait que, pour bloquer le levier croisé (44) dans la position de pression du serre-flan (36) contre la pièce à usiner, est prévu un levier d'arrêt (68) parallèle au côté vertical (42) de la réglette profilée (40) et relié de façon fixe à l'axe de rotation (52) du levier croisé (44), ledit axe de rotation (52) présentant un filetage apte à bloquer les deux jambes (50) du levier croisé (44) dans sa position de blocage.
     
    12. Réglette de butée selon la revendication 11 caractérisée par le fait que sur la surface de support (38) ou sur la plaque de base (76) est fixé au moins un élément élastique de fin de course (100) pour le levier d'arrêt (68).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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