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(11) |
EP 1 918 099 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
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Anmeldetag: 19.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Markierungseinrichtung für eine Druckmaschine
Marking device for a printing machine
Dispositif de marquage pour une presse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
31.10.2006 DE 102006051276
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2008 Patentblatt 2008/19 |
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Patentinhaber: manroland AG |
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63075 Offenbach/Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Held, Gunnar, Dipl.-Ing.
63150 Heusenstamm (DE)
- Walther, Thomas
63067 Offenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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manroland AG
Intellectual Property (IPB)
Postfach 10 12 64 63012 Offenbach am Main 63012 Offenbach am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 752 292 DE-A1- 10 047 040 DE-U1- 20 303 574
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DE-A1- 4 242 259 DE-A1-102006 002 304 US-A1- 2005 193 911
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bogendruckmaschine mit einer Lasermarkierungsanrichtung,
zur individuellen Kennzeichnung von Druckbögen oder einzelner Nutzen auf den Druckbögen
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Einrichtungen zur Markierung von Druckbögen oder einzelnen Drucknutzen innerhalb
von Bogendruckmaschinen sind seit langem bekannt.
[0003] In der
EP 0737 572 B1 wird vorgeschlagen, zum individuellen Bedrucken der einzelnen Bögen, zum Beispiel
mit einem Barcode, Laser- oder Tintenstrahldrucker einer Bogenführungstrommel zuzuordnen,
die vor dem ersten Druckwerk, zwischen zwei Druckwerken oder nach dem letzten Druckwerk
angeordnet ist. Der Bogen wird dabei mit aufwendigen Haltemitteln, zum Beispiel durch
Sauger, die das Bogenende erfassen, auf der Trommel fixiert. Diese gefundene Lösung
erfordert einen hohen technischen Aufwand und eine Nachrüstung bestehender Maschinenkonfigurationen
ist nur sehr schwer möglich.
[0004] In der
DE 197 04 003 A1 wird vorgeschlagen, Laserdruckeinrichtungen nach dem Druckspalt eines Druckwerks
anzuordnen, wobei der Bogen möglichst direkt nach dem Durchlauf des Druckspalts, der
von dem Gummi- und Gegendruckzylinder gebildet wird, mit individuellen Kennzeichnungen
versehen wird, indem der Bogen an Laserdruckeinrichtungen, die mit Abstand zum Gegendruckzylinder
montiert sind, vorbeigeführt werden. Der Nachteil an dieser gefundenen Lösung ist,
dass der frisch bedruckte Bogen bei biegesteifen Materialien auf dem Gegendruckzylinder
fixiert werden muss, um eine Abheben des Bogenendes und ein Anschlagen an die Laserdruckvorrichtung
zu vermeiden. Solche Bogenführungseinrichtungen sind aufwendig und können ein Abschmieren
nicht immer vermeiden. Außerdem können sie das Bogenende bei einer starr angeordneten
Bogenführungslösung nicht ganz auf dem Gegendruckzylinder fixieren, da eine Kollision
zwischen den Greifern des Bogen führenden Gegendruckzylinders, die über die Mantelfläche
des Gegendruckzylinders herausragen, vermieden werden muss. Ein leichtes Abheben führt
aber zu einer Verschiebung der Fokusebene, die eine Verbreiterung der Lasermarkierung
auslösen kann. Hierzu werden Bogenführungsrollen vorgeschlagen, die mit einer farbabweisenden
Beschichtung versehen sind. Diese können aber auch mit den Greifern in Kollision geraten
und dadurch schwingen. Alternativ müssten sie ausgehoben werden. Beide Lösungen sind
nicht praxistauglich, da schon eine leichte Relativbewegung, auch bei einer farbabweisenden
Oberfläche der Bogenführungsrolle, zu einem Verschmieren der frischen Farbschicht
führen kann.
[0005] Ein weiteres technisches und ökonomisches Gegenargument gegen die in den vorab angeführten
Patent- und Offenlegungsschriften ist, dass die Laser relativ nahe zu dem Bogen führenden
Zylinder angeordnet werden müssen, damit der Bedienraum der Maschine nicht eingeschränkt
ist. Um die ganze Breite des Bogens sind daher mehrere Laserdruckeinheiten notwendig,
um den ganzen Bogen mit individuellen Codes versehen zu können. Dies erfordert einen
höheren Steuerungs- und Rüstzeitaufwand, da je nach Abstand zwischen Laser und Druckbogen
die Laser sogar auf Position verschoben werden müssen. Der angezogene Stand der Technik
schlägt für die Positionierung der Laserdruckeinrichtungen manuelle Einstellung der
Position der Laserdrucker vor, eine Vorgehensweise die im Zeitalter der hoch automatisierten
Rüstvorgänge vom Markt nicht mehr akzeptiert wird.
[0006] In der
DE 203 03 574 U1 ist beschrieben, dass in Verbindung mit einem Bildverarbeitungssystem fehlerhaft
erkannte Druckbögen oder Drucknutzen, durch eine Druckeinrichtung markiert oder beschriftet
werden. Erwähnt ist hierbei weiterhin eine Laserdruckeinrichtung, die auch dem Ausleger
einer Bogendruckmaschine zugeordnet sein kann.
[0007] Aus der nachveröffentlichten
EP 1 752 292 A2 ist ein Qualitätskontrollsystem für eine Druckmaschine bekannt. Hierbei werden zur
Kennzeichnung von fehlerhaften Druckerzeugnissen Lasereinrichtungen verwendet. Die
Lasereinrichtungen sind an einem beliebigen Ort des Bogentransportweges oder im Ausleger
angeordnet. Hier werden Umlenkoptiken zur Führung der Laserstrahlen verwendet.
[0008] Aus der
DE 10 2006 002 304 A1 ist eine Bogendruckmaschine bekannt. In der Bogendruckmaschine werden mehrere Laserdruckköpfe
als druckformlose Druckeinrichtungen eingesetzt, die zum Eindrucken von dynamischen,
veränderlichen Druckbilden neben statischen Druckbildern verwendet werden.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es eine schnelle und kostenoptimale Laserbeschriftungseinrichtung
für Druckbögen zuschaffen, die ohne zusätzlichen Rüstaufwand für die Lasereinrichtung
bzw. die Lasereinrichtungen auskommt.
[0010] Gelöst wird diese Aufgabe in einer Vorrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1.
[0011] Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Vorzugsweise wird die Oberfläche des Bogens zum Zwecke der Beschriftung bzw. Markierung
nur durch einen oder zwei Laserstrahlen überstrichen.
[0013] Die Montage oberhalb des Bauraums eines Auslegers einer Bogendruckmaschine erlaubt
eine Ablenkung des Laserstrahls über die gesamte Breite oder Teilbereiche des Bogen
mit nur kleinen Verstellbewegungen der Ablenksoptik bzw. Ablenksoptiken (Scanner)
des Lasers. Diese kleine Wege lassen sich bedeutend schneller ausführen als die relativ
großen Verstellwege, die nötig wären, wenn der Laser innerhalb des Bauraums des Auslegers
platziert würde. Durch die schnellen, kleinen Bewegungen der Ablenkungsoptik können
Schreib-und Markierunsgarbeiten auf dem gesamten Bogen mit einem oder nur wenigen
Lasermarkierungseinrichtungen durchgeführt werden. Eine Anordnung, die näher an den
Druckbogen gewählt würde, erfordert höhere Verstellwege und -zeiten, so dass bei einer
komplexer Markierung die Schreibgeschwindigkeit gemäß des heutigen Standes der Technik
nicht ausreichend ist und daher die Anzahl der Lasermarkierunsgeinrichtungen erhöht
werden müsste. Für die Markierung bzw. Beschriftung des Bogens kann nur ein relativ
kleines Zeitfenster genutzt werden, die zwischen dem vorlaufenden und dem rücklaufenden
Greifersystem des Auslegers liegt. Außerdem würde ein starkes Nach- oder Vorlaufen
des Laserstrahls relativ zu senkrechten Einfallsposition einen Einfallswinkel generieren,
der zu einer Qualitätsverschlechterung des Schreibbildes führen. Der Laserstrahl wird
aufgeweitet und die Strichbreite somit breiter. Es ist daher auch aus Qualitätsgründen
zwingend erforderlich die gesamte Druckbogenbreite in einem relativ kleinem Zeitfenster
zu überstreichen. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung ermöglicht dies in bester
Weise.
[0014] Die Zuordnung einer Lasermarkierungsanordnung zu dem Ausleger einer Bogendruckmaschine
hat weiterhin den Vorteil, dass der Bogen in dem geraden Teil der Bogenführungsbahnen
plan geführt wird und durch die pneumatischen arbeitenden Bogenführungseinrichtungen
auf diesen durch Unterdruck fixiert werden kann. Aufwendige Rüstarbeiten und zusätzliche
Bogenführungselemente sind bei der erfindungsgemäßen Lösung nicht erforderlich. Zusätzliche
Rüstzeiten fallen nicht an, da weder Bogenführungseinrichtungen noch Lasermarkierungseinrichtungen
gerüstet und umständlich verstellt werden müssen. Die Laserdruckeinrichtung bzw. die
Laserdruckeinrichtungen sind an fixer Position montiert und die gewünschte Markierungstelle
wird durch die Ablenkung der Laseroptik angesteuert. Im Fall, dass nicht markiert
werden soll ist der Laserstrahl abgeschaltet und wird zur Markierung eingeschaltet
oder der Laserstrahl ist so abgelenkt, dass er nicht auf den Druckbogen trifft und
wird auf den Druckbogen gelenkt, wenn eine Markierung erfolgen soll.
[0015] Der oder die Laser könnten theroretisch auch auf einem Verfahrschlitten oder einem
Linearantrieb bzw. mehreren Linearantrieben montiert werden, die den bzw. die Laser
über die Maschinenbreite oder gegebenfalls auch in X-,Y-Richtung über dem Bogen verfahren.
Diese Antrieb erfordern aber einen besonderen Schutz gegen Staub und Puder, wie er
in dem Bereich des Auslegers häufig vorkommt. Die fixe Position hoch über dem Bauraum
des Auslegers sichert aber eine geringe Verschmutzungsneigung. Das fehlenen von beweglichen
Teilen, die offen liegen, steigert auch die Robustheit des Gesamtsystems.
[0016] Ein weiterer Vorteil der Position über dem Bauraum des Auslegers besteht darin, dass
eine Verschmutzung der Laseroptik durch Staub und Puder, die im Ausleger einer Bogenmaschine
zwangsläufig anfallen, noch weiter reduziert werden kann, in dem in dem Trichter,
der den Strahlbereich des Lasers abschließt ein leichter Überdruck herrscht, der die
Luft aus dem Trichter in Richtung Innenraum des Auslegers strömen lässt. Dadurch wird
ein Eindringen von Staub und Puder weitgehend vermieden. Der Überdruck kann in bekannter
Weise durch Ventilatoren oder Gebläse erzeugt werden, die Luft in den Trichterbauraum
bläst.
[0017] Die Anordnung über der Auslage erfordert aus sicherheitstechnischen Überlegungen
eine Abschirmung des Strahlbereichs des Lasers gegenüber dem Umfeld, um einen Austritt
und eventuelle Ablenkung des Laserstrahls und einen Kontakt eines Maschinenbedieners
mit dem Laserstrahl zu vermeiden. Eine eventueller Kontakt kann bei leistungsstarken
Lasereinrichtungen schwere körperliche Schäden nach sich ziehen, die auf jeden Fall
vermieden werden müssen.
[0018] Einen solche Abschirmung kann erfolgen, indem der Strahlbereich des Lasers durch
eine metallische oder Plexoglasummantelung abgeschirmt wird. Bevorzugt wird die Plexoglasvariante,
da die Abschirmung optisch dezenter erscheint. Die Ummmantelung des Strahlbereichs
muss dabei so sicherheitstechnisch gestaltet sein, dass eine Demontage oder ein Öffnen
zur sofortigen Stilllegung des Lasers bzw. der Laser führt. Ein Zugriff oder Zutritt
oder ein Öffnen einen Schutzes des Auslegerbauraums muss ebenso zu einer Stillegung
des Lasers führen. Dabei müssen auch die Bleche gegen Öffnen geschützt werden, die
bisher nur durch Schrauben gesichert wurden. Dies kann durch Spezialschrauben oder
elektrische Kontakte geschehen, die das Vorhandenseins des Schutzes abfragen.
[0019] Der Laserstrahl kann dazu genutzt werden Papieroberfläche zu carbonisieren, d.h.
eine Verfärbung der Papieroberfläche durch den Laserstrahl herbeizuführen, oder er
kann genutzt werden Teile eines Druckbildes durch Verdampfung oder Ablation auf der
Papieroberfläche zu entfernen.
[0020] Der Laserstrahl kann auch mit einem IR-reaktiven Material zusammenwirken, das zuvor
auf das Substrat aufgetragen wurde. Ein solches Material kann eine IRreaktive Druckfarbe
oder ein Lack sein, bei dem eine Farbveränderung durch den Laserstrahl herbeigeführt
wird. Das Material kann auch eine Druckfarbe oder ein Lack sein, der unter Wärmeeinwirkung
blähbare Elemente aufweist, die im Bereich, der von dem Laserstrahl überstrichen wird,
zu haptisch fühlbaren Strukturen und / oder Farbänderungen führt.
Der Laser kann selber ein CO2-Laser, ein Diodenlaser, ein Excimer-Laser oder ein YAG-Laser
sein.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Ausleger einer Bogendruckmaschine
- 2
- Trichterförmige Abschottung des Laserstrahls
- 3
- Bauraumbegrenzung des Auslegers
- 4
- Auslage (Stapelbereich) des Auslegers
1. Bogendruckmaschine, mit mehreren hintereinander angeordneten Druckwerken und gegebenenfalls
einem oder mehreren Lackwerken, wobei jedes Druckwerk einen Formzylinder, einen Übertragungszylinder,
einen als Gegendruckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder, ein Farbwerk und
vorzugsweise ein Feuchtwerk aufweist, wobei zwischen den Gegendruckzylindern benachbarter
Druckwerke oder Lackwerke als Transferzylinder ausgebildete Bogenführungszylinder
angeordnet sind, die zusammen mit den Gegendruckzyfindern Druckbogen durch die Druckmaschine
transportieren, und wobei gegebenenfalls einer oder mehrere der 0bertragungszylinder
als Wendezylinder ausgebildet sind, um einen Druckbogen zu wenden und mit einem Bogenausleger
(1), bei dem die Druckbogen mittels eines Fördersystems an umlaufenden Greifersystemen
im Greiferschluss auf einem Auslegerstapel (4) abgelegt werden, wobei der Bogenausleger
(1) einen nach oben abgeschlossenen Bauraum aufweist, der den Bereich des Fördersystems
umschließt,
gekennzeichnet dadurch,
dass oberhalb des geschlossenen Bauraums des Bogenauslegers (1) eine oder mehrere Lasermarkierungsvorrichtungen
angeordnet sind, die durch eine Öffnung in dem oberen Schutz (3), der den Bauraum
(3) des Bogenauslegers (1) umschließt, auf den durch das Fördersystem geförderten
Druckbogen einwirkt bzw. einwirken, wobei der Strahlungsbereich der Lasermarkierungsvorrichtungen
durch eine Schutzvorrichtung (2) abgeschirmt wird, derart dass der Strahlbereich zwischen
dem Laseraustritt an der Lasermarkierungsvorrichtung bis zur Öffnung in dem oberen
Bereich (3) durch die Schutzvorrichtung (2) durch eine Ummantelung vollstandig umschlossen
wird.
2. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1,
gekennzeichnet dadurch,
dass die Ummantelung des Strahlbereichs durch ein metallisches Material, z.B. ein Eisenblech,
oder ein polymeres Material, z.B. ein Acrylglas, erfolgt.
3. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1,
gekennzeichnet dadurch,
dass die Ummantelung (2) gegen Demontage oder Öffnen so gesichert ist, dass eine Demontage
oder Öffnen die Lasermarkierungsvorrichtung außer Betrieb setzt.
4. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1,
gekennzeichnet dadurch,
dass in der Ummantelung (2) ein leichter Überdruck herrscht, so dass eine Luftströmung
entsteht, derart dass die Luft aus der Ummantelung (2) in Richtung des Innenraums
des Bogenauslegers (1) strömt.
5. Bogendruckmaschine nach Anspruch 4,
gekennzeichnet dadurch,
dass die Luftströmung in der Ummantelung (2) durch Ventilatoren und/oder Gebläse erzeugt
wird.
6. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet dadurch,
dass jede Lasermarkierungseinrichtung einen bzw. mehrere CO2- und/oder Excimer- und /oder
YAG-Laser, und /oder Diodenlaser aufweist.
7. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet dadurch,
dass die Markierung auf dem Druckbogen erfolgt, indem der Bedruckstoff durch den Laser
karbonisiert (verschwärzlicht wird).
8. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet dadurch,
dass die Markierung auf dem Druckbogen erfolgt, indem ein Teil eines Druckbildes durch
den Laser verdampft oder ablatiert wird.
9. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dass gekennzeichnet dadurch,
dass die Markierung auf dem Druckbogen erfolgt, indem durch den Laser ein Farbumschlag
oder eine andere Reaktion in einer lasersensitiven Druckfarbe oder Lack erfolgt.
10. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet dadurch,
dass die Markierung auf dem Druckbogen erfolgt, indem durch den Laser ein lokale Blähung
von in der Druckfarben- oder Lackschicht enthaltenen Blähelementen erfolgt.
1. A sheet-fed printing machine with a plurality of printing systems arranged behind
one another and if applicable one or a plurality of varnishing systems, wherein each
printing system comprises a form cylinder, a transfer cylinder, a sheet guiding cylinder
designed as impression cylinder, an inking system and preferentially a damping system,
wherein between the impression cylinders of neighbouring printing systems or varnishing
systems sheet guiding cylinders designed as transfer cylinders are arranged, which
together with the impression cylinders transport printing sheets through the printing
machine and wherein if applicable one or a plurality of the transfer cylinders have
to be designed as reversing cylinders in order to reverse a printing sheet and with
a sheet discharge (1), wherein the printing sheets are placed on a discharge stack
(4) by means of a conveying system of circulating gripper systems in gripper connection,
wherein the sheet discharge (1) comprises a space closed off towards the top which
encloses the region of the conveying system, characterized in that above the closed space of the sheet discharge (1) one or a plurality of laser marking
devices are arranged which acts or act through an opening in the upper guard (3) which
encloses the space (3) of the sheet discharge (1) on the printing sheet conveyed through
the conveying system, wherein the radiation region of the laser marking devices is
shielded through a protective device in such a manner that the radiation region between
the laser outlet on the laser marking device to the opening in the upper region (3)
is completely enclosed through the protective device (2) through jacketing.
2. The sheet-fed printing machine according to Claim 1, characterized in that the jacketing of the radiation region takes place through a metal material, e.g.
iron sheet or a polymer material, e.g. acrylic glass.
3. The sheet-fed printing machine according to Claim 1, characterized in that the jacketing (2) is secured against disassembly or opening so that disassembly or
opening will put the laser marking device out of service.
4. The sheet-fed printing machine according to Claim 1, characterized in that in the jacketing (2) slight pressure prevails so that an air flow is created in such
a manner that the air from the jacketing (2) flows in the direction of the interior
space of the sheet discharge (1).
5. Sheet-fed printing machine according to Claim 4, characterized in that the air flow in the jacketing (2) is generated through fans and/or blowers.
6. The sheet-fed printing machine according to one or a plurality of the Claims 1 to
5, characterized in that each laser marking device comprises one or a plurality of CO2 and/or Excimer and/or YAG lasers and/or diode lasers.
7. The sheet-fed printing machine according to any one or a plurality of the Claims 1
to 5,
characterized in that the marking takes place on the printing sheet in that the print material carbonises (is blackened) by the laser.
8. The sheet-fed printing machine according to any one or a plurality of the Claims 1
to 5,
characterized in that the marking on the printing sheet takes place in that a part of a printing image is evaporated or ablated by the laser.
9. The sheet-fed printing machine according to any one or a plurality of Claims 1 to
5, characterized in that the marking takes place on the printing sheet in that through the laser a colour change or another reaction in a laser-sensitive printing
ink or varnish takes place.
10. The sheet-fed printing machine according to any one or a plurality of the Claims 1
to 5,
characterized in that the marking takes place on the printing sheet in that through the laser local inflation of inflation elements contained in the printing
ink or varnish layer takes place.
1. Machine d'impression de feuilles comportant plusieurs imprimantes disposées les unes
derrière les autres et éventuellement une ou plusieurs groupes de vernissage, chaque
imprimante présentant un cylindre porte-image, un cylindre de transfert, un cylindre
de guidage de feuilles réalisé sous forme de cylindre de contre-pression, un groupe
d'encrage et de préférence un groupe mouilleur, dans laquelle sont disposés, entre
les cylindres de contre-pression d'imprimantes voisines ou les groupes de vernissage,
des cylindres de guidage de feuilles réalisés sous forme de cylindres de transfert
qui, avec les cylindres de contre-pression, transportent des feuilles imprimées dans
la machine d'impression, au moins un ou plusieurs des cylindres de transfert étant
réalisés sous forme de cylindres de retournement servant à retourner une feuille imprimée,
et comportant un bras à feuilles (1), grâce auquel les feuilles imprimées sont déposées
à l'aide d'un système de convoyage sur des systèmes de préhension périphériques en
correspondance de préhension sur une pile constituée par le bras (4), le bras à feuilles
(1) présentant un espace de montage fermé vers le haut qui circonscrit la zone du
système de convoyage,
caractérisé en ce que,
au dessus de l'espace de montage fermé du bras à feuilles (1), sont disposés un ou
plusieurs dispositifs de marquage au laser qui agissent, à travers une ouverture du
capot supérieur (3) circonscrivant l'espace de montage (3) du bras à feuilles (1),
sur la feuille imprimée convoyée par le système de convoyage, la zone de rayonnement
des dispositifs de marquage au laser étant isolée par un dispositif protecteur (2)
tel que la zone de rayonnement entre la sortie du laser au niveau du dispositif de
marquage au laser jusqu'à l'ouverture de la zone supérieure (3) est totalement circonscrite
par le dispositif protecteur (2) grâce à un entourage.
2. Machine d'impression de feuilles selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'entourage de la zone de rayonnement consiste en un matériau métallique, par exemple
une tôle de fer ou un matériau polymère, par exemple un verre acrylique.
3. Machine d'impression de feuilles selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'entourage (2) est sécurisé contre le démontage ou l'ouverture de manière telle qu'un
démontage ou une ouverture met le dispositif de marquage au laser hors fonctionnement.
4. Machine d'impression de feuilles selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
il règne dans l'entourage (2) une légère surpression, de sorte qu'il se forme un flux
d'air tel que l'air s'écoule depuis l'entourage (2) en direction de l'intérieur du
bras à feuilles (1).
5. Machine d'impression de feuilles selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
le flux d'air dans l'entourage (2) est généré par des ventilateurs et/ou des souffleries.
6. Machine d'impression de feuilles selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
chaque dispositif de marquage au laser présente un ou plusieurs lasers CO2 et/ou excimères
et/ou YAG et/ou à diodes.
7. Machine d'impression de feuilles selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le marquage sur la feuille d'impression a lieu du fait que le support d'impression
est carbonisé (noirci) par le laser.
8. Machine d'impression de feuilles selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le marquage sur la feuille d'impression a lieu du fait qu'une partie d'une image imprimée
est vaporisée ou érodée par le laser.
9. Machine d'impression de feuilles selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le marquage sur la feuille d'impression a lieu du fait que le laser provoque un changement
de couleur ou une autre réaction dans une encre d'impression ou un vernis sensible
au laser.
10. Machine d'impression de feuilles selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le marquage sur la feuille d'impression a lieu du fait que le laser provoque un gonflement
local d'éléments gonflants contenus dans la couche d'encre d'impression ou de vernis.

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