[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlussarmatur zum Anschließen einer Ringleitung
mit mindestens einem Verbraucher an einem Stockwerk- bzw. Steigrohrstrang mit an den
Strang anschließbaren Ein- und Auslassöffnungen und dazwischenliegenden Ein- und Ausfädelöffnungen,
die durch eine Querschnittsverengung voneinander getrennt sind, wobei die Querschnittsverengung
von zwei sich in Richtung der Ein- und Auslassöffnung allmählich vergrößemden Querschnittserweiterungen
eingefasst ist.
[0002] Im Bereich von Trink- oder Brauchwassersystemen ist es insbesondere zur Vermeidung
von Verkeimung in den Trink- oder Brauchwasserleitungen bekannt, eine Anschlussarmatur
der vorerwähnten Art vorzusehen, um in einer über diese Anschlussarmatur angeschlossene
Ringleitung bei Entnahme von Trink- oder Brauchwasser über einen in Strömungsrichtung
nachfolgend angeordneten Verbraucher eine Ringleitungsströmung zu erzielen. Dabei
wird eine Teilströmung des Stranges an der Ausfädelöffnung der Anschlussarmatur herausgeleitet
und über die Ringleitung zu dem wenigstens einen an der Ringleitung angeschlossenen
Verbraucher geführt. Die Ringleitung mündet in der Einfädelöffnung der Anschlussarmatur.
In Hauptströmungsrichtung ist der Einfädelöffnung eine Querschnittsverengung vorgelagert,
die nach Art einer Düse wirkt und zwischen der Aus- und Einfädelöffnung eine Druckdifferenz
bewirkt, durch welche bei einer Strömung in dem Strang auch in der Ringleitung eine
Strömung erzeugt wird. Die Hauptströmungsrichtung ist im Sinne der vorliegenden Erfindung
synonym zur axialen Erstreckungsrichtung des Stranges zu verstehen. Als Strang im
Sinne der vorliegenden Erfindung wird jede Hauptleitung verstanden, unabhängig davon,
ob diese sich innerhalb eines Stockwerkes erstreckt und innerhalb des Stockwerkes
mehrere hintereinander angeordnete Nasszellen über jeweils eine Ringleitung mit Trink-
oder Brauchwasser versorgt, oder als Steigrohrschrank beispielsweise in mehreren Stockwerken
übereinander liegende Nasszellen miteinander verbindet.
[0003] Aus der
DE 39 19 074 ist beispielsweise eine Anschlussarmatur der vorerwähnten Art als Teil eines Reinstwasserversorgungssystems
bekannt. Bei dieser vorbekannten Anschlussarmatur wird die aus der Ringleitung in
den Strang zurückgeführte Ringleitungsströmung mit einem Winkel von etwa 90° zur Hauptströmungsrichtung
in die Anschlussarmatur eingeleitet. Die Rückführung der Ringleitungsströmung erfolgt
über eine in einer Querschnittsverengung angeordnete Einfädelöffnung. Die Einfädelöffnung
ist demnach in einem Bereich mit dem geringsten Druck vorgesehen. Da die Querschnittsverengung
nach Art einer Venturidüse wirkt und zwischen der Aus- und Einfädelöffnung die vorbeschriebene
Druckdifferenz bewirkt, wird bei Entnahme von Trink- oder Brauchwasser eine von der
Ausfädelöffnung zu der Einfädelöffnung gerichtete Strömung erzeugt. Die erzeugte Strömung
ist demnach richtungsgebunden. Damit ist die aus der
DE 39 19 074 vorbekannte Anschlussarmatur für Trink- oder Brauchwassersysteme ungeeignet, in denen
eine Durchströmung des Stranges je nach Bedarfsfall in die eine oder in die andere
Richtung vorzusehen ist.
[0004] Aus der auf die Anmelderin zurückgehende
EP 1 882 784 ist ebenfalls eine Anschlussarmatur der vorgenannten Art bekannt. Die aus der
EP 1 882 784 vorbekannte Anschlussarmatur unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Anschlussarmatur
im Wesentlichen darin, dass die Einfädelöffnung im Bereich eines Diffusors vorgesehen
ist und die aus der Ringleitung zurückgeführte Ringleitungsströmung unter einem Winkel
von nicht mehr als 75° zur Hauptströmungsrichtung eingeleitet wird. Diese Anschlussarmatur
ist gleichfalls für ein Trink- oder Brauchwassersystem mit beabsichtigter Strömungsumkehr
ungeeignet, da im Falle der Strömungsumkehr der in der Ringleitung gewünschte Durchspülungseffekt
drastisch reduziert oder nicht mehr vorhanden ist, womit eine Durchspülung von nachfolgenden
an den Strang angeschlossenen Ringleitungen nicht sicher gewährleistbar ist. Eine
solche Strömungsumkehr kann dann eintreten, wenn die Stockwerk- bzw. Steigrohrleitung
ebenfalls als Ring ausgebildet ist und die Entnahme von Trink- oder Brauchwasser in
einer der an die Stockwerk- bzw. Steigrohrleitung angeschlossenen Ringleitungen eine
Strömung sowohl in den vor- als auch den nachgeschalteten Anschlussarmaturen hervorruft.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Anschlussarmatur zum
Anschließen einer Ringleitung mit mindestens einem Verbraucher an einem Stockwerks-
bzw. Steigrohrstrang oder Ring anzugeben, mit der ein zuverlässiger Durchspülungseffekt
der Ringleitung auch bei Strömungsumkehr erzielt werden kann, und ein Trink- oder
Brauchwassersystem bereitzustellen, welches eine solche Anschlussarmatur verwendet.
[0006] Zur Lösung des obigen Problems wird mit der vorliegenden Erfindung eine Anschlussarmatur
mit den Merkmalen von Anspruch 1 und ein Trink- oder Brauchwassersystem mit den Merkmalen
von Anspruch 15 vorgeschlagen. Die erfindungsgemäße Anschlussarmatur zeichnet sich
gegenüber der gattungsgemäßen Anschlussarmatur durch eine Einfädelöffnung, die im
Bereich der einen Querschnittserweiterung und/oder unmittelbar an dieser auf der der
Querschnittsverengung gegenüberliegenden Seite angrenzend angeordnet ist, und durch
eine Ausfädelöffnung aus, die im Bereich der anderen Querschnittserweiterung und/oder
an dieser auf der der Querschnittsverengung gegenüberliegenden Seite unmittelbar angrenzend
angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Anordnung der Ein- und Ausfädelöffnung erlaubt
eine Durchströmung der Anschlussarmatur in beide Richtungen derart, dass ein gewünschter
Durchspülungseffekt der Ringleitungen unabhängig von der in dem Strang vorherrschenden
Strömungsrichtung sichergestellt bleibt. Mit anderen Worten können bei Entnahme von
Trink- oder Brauchwasser an einem Verbraucher sämtliche in Strömungsrichtung davor
an den Strang angeschlossene Ringleitungen durchspült werden. Dabei hat es sich als
vorteilhaft herausgestellt, dass ein durch die erfindungsgemäße Anordnung der Ein-
und Ausfädelöffnung bedingter Druckverlust innerhalb der Anschlussarmatur minimierbar
ist, wodurch mehrere in Hauptströmungsrichtung hintereinander angeordnete Anschlussarmaturen
aufeinander unter Berücksichtigung eines in dem Strang vorherrschenden Betriebsdruckes
abstimmbar sind, so dass ein ausreichender Durchspülungseffekt sämtlicher Ringleitungen
gewährleistet bleibt. Insbesondere hat es sich als vorteilhaft zur Verminderung der
Druckdifferenz erwiesen, die Einfädelöffnung in Hauptströmungsrichtung in einem Bereich
unmittelbar hinter der Querschnittserweiterung anzuordnen, sprich in einem Bereich,
in welchem üblicherweise zu erwarten wäre, dass der Leitungsdruck dem Druck an der
Ausfädelöffnung entspricht, womit eine Durchspülung der Ringleitung mangels Druckdifferenz
nicht erreichbar wäre. Es hat sich aber herausgestellt, dass die Strömung in dem unmittelbar
hinter der Querschnittserweiterung liegendem Bereich einen niedrigeren Druck als an
der Ausfädelöffnung aufweist, so dass eine Druckdifferenz erreichbar ist, die einen
Durchspülungseffekt der Ringleitung gewährleisten kann. Im Einzelnen wirkt die der
Einfädelöffnung vorgelagerte Querschnittsverengung als Düse, wodurch die Strömung
in den nachgeordneten Diffusor mit erhöhter Geschwindigkeit eingeleitet wird. Obwohl
die Strömungsgeschwindigkeit im Diffusor abnimmt, strömt ein bestimmter Anteil der
Strömung mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit in den unmittelbar hinter dem Diffusor
liegenden Bereich und nimmt in seiner Strömungsgeschwindigkeit erst in einem diesem
nachfolgenden Bereich auf eine zu der übrigen Strangströmung korrespondierenden Strömungsgeschwindigkeit
ab. Einhergehend mit der erhöhten Strömungsgeschwindigkeit dieser Teilströmung ist
der Druck niedriger als an der Ausfädelöffnung, wodurch ein die Durchspülung der Ringleitung
bewirkender Unterdruck an der in diesem Bereich angeordneten Einfädelöffnung resultiert.
Da die Druckdifferenz allerdings gering ist, sollte vorzugsweise ein durch die Ringleitung
auf die Ringleitungsströmung wirkender Strömungswiderstand unter Berücksichtigung
der Ringleitungs-Ausgestaltung, beispielsweise durch Anpassung der Oberflächenbeschaffenheit
der Ringleitungs-Innenwandung, der Ringleitungslänge, der Anzahl an Krümmungen oder
Kanten minimiert werden, um so einem Erliegen der Ringleitungsströmung vorzubeugen.
[0007] In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Einfädelöffnung
derart ausgebildet, dass die aus der Ringleitung zurückgeführte Ringleitungsströmung
unter einem Einströmwinkel von nicht mehr als 75° zur Hauptströmungsrichtung einströmt.
Vorzugsweise beträgt der Einströmwinkel zwischen 35° und 55° zur Hauptströmungsrichtung.
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Einströmwinkel können eine Vielzahl von Anschlussarmaturen
in einem Strang in Strömungsrichtung hintereinander angeordnet werden, die jeweils
für sich bei einer Durchströmung des Stockwerk- oder Steigrohrstranges eine Durchspülung
der Ringleitung bewirken, ohne dass ein übermäßiger Betriebsdruck in dem Rohrleitungssystem
aufgewendet werden muss. Die Strömung wird dabei mit relativ geringer Druckdifferenz
durch jede einzelne Armatur im Bereich des Stranges, d.h. der Hauptströmung geführt
und beim Zurückführen von der Ringleitung in den Strang strömungsgünstig und verlustarm
zurückgeführt. Besonders bevorzugt beträgt der Einströmwinkel zwischen 42° und 47°
bezogen auf die Hauptströmungsrichtung, womit sich für eine relativ zu der Hauptströmungsrichtung
ausgerichtete zurückgeführte Ringleitungsströmung ein relativ geringer Druckverlust
an der Einfädelöffnung ergibt.
[0008] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die erfindungsgemäße
Anschlussarmatur zumindest hinsichtlich der Ausgestaltung der Querschnittserweiterung
und der Ein- und Ausfädelöffnungen symmetrisch zu wenigstens einer Mittelpunktachse
der Querschnittsverengung ausgebildet. Insbesondere sind die eine Strömung führenden
und einen Strömungsquerschnitt ausbildenden Bereiche der Querschnittserweiterungen
und der Ein- und Ausfädelöffnungen symmetrisch zu beispielsweise einer vertikal zur
Hauptströmungsrichtung liegenden Mittelpunktachse der Querschnittsverengung auszuformen,
um für beide Hauptströmungsrichtungen eine im Wesentlichen identische Druckdifferenz
zwischen der Ein- und Ausfädelöffnung zur Erzeugung einer Ringleitungsströmung vorsehen
zu können.
[0009] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst
die Anschlussarmatur einen in der Querschnittsverengung angeordneten und in Hauptströmungsrichtung
verschieblichen Verschlusskörper. Mit dem Verschlusskörper lässt sich beispielsweise
eine Strömungsdurchtrittsfläche in der Querschnittserweiterung derart variabel einstellen,
dass eine zwischen dem Verschlusskörper und einer Innenwandung der Querschnittsverengung
ausgebildete Durchtrittsfläche durch Verschieben des Verschlusskörpers in oder entgegen
der Hauptströmungsrichtung vergrößert bzw. verkleinert werden kann. Damit lässt sich
eine zu verschiedenen Volumenströmen angepasste Druckdifferenz zur Erzeugung einer
Ringleitungsströmung auf einfache Weise erreichen.
[0010] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung verschließt
der Verschlusskörper die Querschnittsverengung bei kleinen Volumenströmen bis zu einem
kritischen Volumenstrom im wesentlichen dichtend. Unter einem kritischen Volumenstrom
wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein solcher Volumenstrom verstanden, der
ausreicht, den Verschlusskörper allein aufgrund von auf den Verschlusskörper wirkenden
Reibungs-und Druckkräften in Hauptströmungsrichtung zu bewegen. Die vorgenannte Ausgestaltung
hat sich in der Hinsicht als vorteilhaft erwiesen, dass bei einer zu erwartenden,
geringen Druckdifferenz zwischen Ein- und Ausfädelöffnung bei Entnahme von Trink-
oder Brauchwasser der in die Anschlussarmatur vollständig einströmende Volumenstrom
durch die Ringleitung geleitet wird. Somit wird auf einfache Weise sichergestellt,
dass auch im Falle einer unzureichenden Druckdifferenz zwischen Ein- und Ausfädelöffnung
zur Erzeugung einer Ringleitungsströmung bei Entnahme von Trink- oder Brauchwasser
ein Durchspülungseffekt in dieser und in weiteren an den Stockwerks- bzw. Steigrohrstrang
angeschlossenen Ringleitungen erzielt werden kann.
[0011] Vorzugsweise ist der Verschlusskörper ellipsenförmig ausgebildet. Dadurch kann eine
zwischen dem Verschlusskörper und der Innenwandung der Querschnittsverengung ausgebildete
Kontaktfläche im Falle eines dichten Verschlusses vergrößert werden, um so einerseits
die Dichtigkeit zwischen dem Verschlusskörper und Querschnittsverengung weiter zu
verbessern und andererseits den kritischen Volumenstrom in Abhängigkeit der zwischen
dem Verschlusskörper und der Innenwandung der Querschnittsverengung wirkenden Reibungskraft
und der von dem Volumenstrom ausgehenden Druckkraft geeignet einzustellen.
[0012] Weiter bevorzugt wirkt der Verschlusskörper mit wenigstens einer in Hauptströmungsrichtung
wirkenden Rückholfeder zusammen. So kann der Verschlusskörper auf einfache Weise in
Hauptströmungsrichtung verschoben oder bei Nachlassen des Volumenstromes in seine
Ausgangsposition zurückgeschoben werden, wobei sich die zwischen dem Verschlusskörper
und der Innenwandung der Querschnittsverengung und Querschnittserweiterung ausgebildete
Durchtrittsfläche dynamisch in Abhängigkeit des Volumenstromes geeignet eingestellt.
Zudem ist ein zum Bewegen des Verschlusskörpers notwendiger kritischer Volumenstrom
über den Betrag der Federkraft der Rückholfeder vorsehbar.
[0013] Besonders bevorzugt liegt ein Angriffspunkt der Rückholfeder an dem Verschlusskörper
in einer parallel zur Hauptströmungsrichtung verlaufenden Symmetrieachse des Verschlusskörpers
und vorzugsweise wirkt eine von der Rückholfeder ausgehende Kraft entlang dieser Symmetrieachse.
Dadurch wird einer Verkantung des zu verschiebenden Verschlusskörpers begegnet, womit
der Verschlusskörper leichter in und/oder entgegengesetzt der Hauptströmungsrichtung
verschoben werden kann.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung greift an
den jeweiligen in Hauptströmungsrichtung liegenden Enden des Verschlusskörpers wenigstens
eine Rückholfeder an, wobei die in Hauptströmungsrichtung wirkende resultierende Kraft
der Rückholfeder bei Strömungslosigkeit gleich Null ist. Der Verschlusskörper kann
somit bei Strömungslosigkeit sicher in seiner Ausgangsposition gehalten werden. Ferner
können vorspannfreie und/oder vorgespannte Rückholfedern verwendet werden. Weiterhin
kann ein Ort der zwischen dem Verschlusskörper und der Innenwandung der Querschnittsverengung
ausgebildeten Kontaktfläche derart gewählt werden, dass dieser näher an der einen
oder an der anderen Querschnittserweiterung oder gleichmäßig beabstandet zu diesen
liegt. Dadurch kann insbesondere ein für beide Hauptströmungsrichtungen unterschiedlich
zueinander festgelegter kritischer Volumenstromwert vorgesehen werden. Auch kann ein
bis zum Erreichen einer die Querschnittsverengung passierende Durchlassströmung vorgesehener
Zeitraum im Bedarfsfall angepasst werden.
[0015] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind durch solche Anschlussarmaturen gekennzeichnet,
die parallel zur Hauptströmungsrichtung ein Rohr aufnehmen können. Dieses Rohr wird
verwendet, um die Rückführleitungen von Ringleitungen, z.B. die Zirkulationsleitung
von Trinkwasser warm, auszubilden. Ebenso können Trinkwasser kalt Ringleitungen auf
diese Art und Weise effizient aufgebaut werden.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung.
In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Längsschnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Anschlussarmatur;
- Fig. 2
- eine Längsschnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Anschlussarmatur
mit einem die Querschnittsverengung verschließenden Verschlusskörper;
- Fig. 3 und 4
- eine Längsschnittansicht des zweiten Ausführungsbeispiels einer Anschlussarmatur mit
einem in Hauptströmungsrichtung ausgelenktem Verschlusskörper;
- Fig. 5
- eine Längsschnittansicht eines zu dem in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel
korrespondierenden dritten Ausführungsbeispiels einer Anschlussarmatur mit einem innenliegenden,
koaxialen Rohr; und
- Fig. 6 bis 8
- Längsschnittansichten eines zu dem in Fig. 2 bis 4 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel
korrespondierenden vierten Ausführungsbeispiels einer Anschlussarmatur mit einem innenliegenden,
koaxialen Rohr.
[0017] Die Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Anschlussarmatur, das hier
als einteiliges Bauteil über ein Urformverfahren, insbesondere ein Form- und Gießverfahren
ausgebildet ist. Das erste Ausführungsbeispiel der Anschlussarmatur ist symmetrisch
zu einer vertikal zur Hauptströmungsrichtung H verlaufenen Mittelpunktachse A einer
Querschnittsverengung 2 der Anschlussarmatur ausgebildet. Die Anschlussarmatur weist
im wesentlichen runde Strömungsquerschnitte auf. Im Einzelnen umfasst die Anschlussarmatur
des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels einen mittleren Bereich, in welchem die
Querschnittsverengung 2 und zwei die Querschnittsverengung 2 jeweils endseitig einfassende
Querschnittserweiterungen 3 vorgesehen sind. Die Querschnittsverengung 2 bildet einen
Zylinderabschnitt mit einem den Strömungsquerschnitt ausmachenden Innendurchmesser
d aus. Die Querschnittserweiterungen 3 formen einen konusförmigen Zylinderabschnitt
mit einem sich allmählich vergrößernden Strömungsquerschnitt aus, dessen Durchmesser
D sich von dem Durchmesser d der Querschnittsverengung 2 zu einem Innendurchmesser
DN eines an die Querschnittserweiterung 3 direkt angrenzenden Zylinderabschnitts 8
vergrößert. Der Innendurchmesser DN entspricht in etwa dem Durchmesser des nicht dargestellten
Stranges. Die Querschnittsverengung 2 bildet mit den Querschnittserweiterungen 3 somit
eine Venturidüse aus, wobei die eine Querschnittserweiterung 3 als Konfusor und die
andere Querschnittserweiterung 3 als Diffusor in Abhängigkeit der Hauptströmungsrichtung
H wirken. Auch wenn die so ausgebildete Venturidüse einteilig mit der Anschlussarmatur
ausgeformt gezeigt ist, kann die Venturidüse beispielsweise in Form eines nicht dargestellten
Einsatzes vorgesehen werden, der in die Anschlussarmatur einsetzbar ist.
[0018] In der Hauptströmungsrichtung H ist der als Diffusor wirkenden Querschnittserweiterung
3 unmittelbar angrenzend eine Einfädelöffnung 4 vorgesehen. Zu der Einfädelöffnung
4 führt ein Einfädelkanal 7, der schräg zur Hauptströmungsrichtung H ausgeformt ist.
Der Einfädelkanal 7 schließt mit der Hauptströmungsrichtung H einen Winkel α von ca.
45° ein.
[0019] Die Anschlussarmatur weist ferner eine in Hauptströmungsrichtung H der als Konfusor
wirkenden Querschnittserweiterung 3 vorgelagerte Ausfädelöffnung 4 mit einem Ausfädelkanal
7 auf, wobei die Ausfädelöffnung 4 und der Ausfädelkanal 7 symmetrisch zu der Mittelpunktachse
A hinsichtlich der Einfädelöffnung 4 und dem Einfädelkanal 7 ausgebildet sind. Dementsprechend
wird eine Teilströmung der Strangströmung unter einem Winkel β von ca. 135° relativ
zur Hauptströmungsrichtung H in den Ausfädelkanal 7 ausgeleitet.
[0020] Mit der insbesondere in Fig. 1 gezeigten symmetrischen Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels
einer Anschlussarmatur wird ein gleichartiger Durchspülungseffekt der Ringleitung
für eine jeweilige in Hauptströmungsrichtungen H gerichtete Strömung erreicht.
[0021] Die Fig. 2 bis 4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer Anschlussarmatur, wobei
gleiche Bezugszeichen gleiche Bestandteile mit Blick auf das erste Ausführungsbeispiel
kennzeichnen. Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
im wesentlichen dadurch, dass in der Querschnittsverengung 2 ein Verschlusskörper
5 vorgesehen ist, an dessen jeweiligen in Hauptströmungsrichtung liegenden Enden eine
Rückholfeder 6 angeordnet ist. Insbesondere zeigt die Fig. 2 den Verschlusskörper
5 in einer Verschlussstellung, d.h., in einer nicht ausgelenkten Stellung für einen
in dem Strang herrschenden Volumenstrom Q, der kleiner als ein kritischer Volumenstrom
Q
krit ist. Der kritische Volumenstrom Q
krit korrespondiert insbesondere zu einem Volumenstromwert, bei dem der Verschlusskörper
5 die Querschnittsverengung 2 gerade noch dichtend verschließt. Soweit ein Volumenstrom
Q den kritischen Volumenstrom Q
krit übersteigt, verschiebt sich der Verschlusskörper derart, dass ein wie in den Figuren
3 und 4 gezeigter Strömungsdurchtritt zwischen dem Verschlusskörper 5 und einer Innenwandung
der Querschnittsverengung 2 und der Querschnittsverengung 3 möglich wird.
[0022] Der Verschlusskörper 5 ist rotationselliptisch ausgebildet. Die Hauptachse der Rotationsellipse
liegt auf einer in Hauptströmungsrichtung H verlaufenden Symmetrieachse der Querschnittsverengung
2, entlang welcher der Verschlusskörper 5 verschieblich ist. Der Verschlusskörper
5 ist ferner derart angeordnet, dass in seiner Verschlussstellung, beispielsweise
bei Strömungslosigkeit (Q = 0), die Nebenachse der Rotationsellipse auf der Mittelpunktachse
A der Querschnittsverengung 2 liegt. Der Verschlusskörper 5 weist einen dem Innendurchmesser
d der Querschnittsverengung 2 nahezu gleichen maximalen Durchmesser auf, so dass der
Verschlusskörper 5 die Querschnittsverengung 2 in seiner Verschlussstellung dichtend
verschließt. Ein in Hauptströmungsrichtung H verlaufenden Durchmesser des Verschlusskörpers
5 ist im Wesentlichen frei wählbar, speziell aber dergestalt, dass sich der Verschlusskörper
5 in Hauptströmungsrichtung H über einen Bereich der Querschnittsverengung 2 in die
Bereiche der Querschnittserweiterung 3 erstreckt. An den in Hauptströmungsrichtung
H liegenden jeweiligen Enden des Verschlusskörpers 5 greifen Rückholfedern 6 an. Die
Angriffspunkte der Rückholfedern 6 liegen in der horizontalen Rotationsachse des Verschlusskörpers
5. Die weiteren Enden der Rückholfeder 6 sind mit der Anschlussarmatur fest verbunden.
Die Fixierung der Rückholfedern 6 an der Anschlussarmatur erfolgt dabei vorzugsweise
in einem der Ein- und Ausfädelöffnung 4 vor- bzw. nachgeordnetem Bereich, um so eine
in die Ausfädelöffnung 4 führende oder eine aus der Einfädelöffnung 4 kommende Strömung
nicht zu behindern.
[0023] Mit den Fig. 3 und 4 wird eine Auslenkung des Verschlusskörpers 5 der erfindungsgemäßen
Anschlussarmatur nach dem zweiten Ausführungsbeispiels in beide Hauptströmungsrichtungen
H gezeigt. Die gezeigte Auslenkung ist mit einem Volumenstrom Q größer als Q
krit erreichbar, so dass ein in die Anschlussarmatur eingeleiteter Volumenstrom einerseits
in die Ringleitung ausgeleitet und andererseits an dem Verschlusskörper 5 vorbeigeführt
werden kann. Die an den Verschlusskörper 5 angreifenden Rückholfedern 6 erfahren dabei
eine solche Auslenkung, dass bei Abnahme des Volumenstromes Q der Verschlusskörper
5 entsprechend in Richtung seiner Ausgangsposition zurückgeholt wird. Als Rückholfedern
6 werden vorzugsweise Zug- und/oder Druckfedern verwendet. Es ist nicht zwingend erforderlich,
an jedem Ende des Verschlusskörpers 5 eine Rückholfeder 6 vorzusehen, sondern es können
eine beliebige Anzahl an Rückholfedern 6 in einer beliebigen Anordnung in der Anschlussarmatur
vorgesehen werden, solange der Verschlusskörper 5 im wesentlichen entlang der Hauptströmungsrichtung
H von einer Ausgangsposition wie die Verschlussstellung in eine Auslenkposition und
wieder zurück bewegbar ist. Die Form des Verschlusskörpers 5 ist ebenfalls nicht auf
eine ellipsoide Form eingeschränkt, sondern der Verschlusskörper 5 kann gleichfalls
einen parabelförmigen oder kreisförmigen oder einen andersartigen als Verschlusskörper
5 geeigneten Querschnitt aufweisen. Auch der Durchmesser des Verschlusskörpers 5 ist
den jeweiligen Umständen entsprechend anpassbar, so dass der Verschlusskörper 5 einen
wie in den Figuren 2 bis 4 gezeigten Durchmesser oder einen entsprechend kleineren
Durchmesser haben kann.
[0024] Das erste Ausführungsbeispiel einer Anschlussarmatur ist insbesondere geeignet für
in der Anschlussarmatur auftretende gleichbleibende (stationäre) Volumenströme, während
das in den Fig. 2 bis 4 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel einer Anschlussarmatur
in Trink- oder Brauchwassersysteme mit sich veränderlichen (dynamischen) Volumenströmen
verwendbar ist, da hier eine Anpassung der Druckdifferenz dynamisch über den in der
Querschnittsverengung 2 vorgesehenen Verschlusskörper 5 in Abhängigkeit des jeweiligen
Volumenstromes Q erfolgen kann.
[0025] Die Fig. 5 bis 8 zeigen ein im Wesentlichen dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
entsprechendes drittes und viertes Ausführungsbeispiel einer Anschlussarmatur, wobei
sich das dritte und vierte Ausführungsbeispiel von den vorherigen durch ein von der
Anschlussarmatur aufgenommenes Inlinerrohr 9 unterscheidet. Gleiche Bezugszeichen
kennzeichnen gleiche Bestandteile mit Blick auf das erste und zweite Ausführungsbeispiel.
[0026] Das Inlinerrohr 9 ist in Hauptströmungsrichtung H koaxial und vorzugsweise konzentrisch
ausgebildet. Wie in den Fig. 6 bis 8 gezeigt, ist das Inlinerrohr 9 von dem Verschlusskörper
5 bevorzugt derart umgeben, dass das Inlinerrohr 9 gleichzeitig eine für den Verschlusskörper
5 in Hauptströmungsrichtung H geeignete Führung darstellt, wodurch einer Verkantung
des Verschlusskörpers 5 bei einem Verschieben desselbigen zusätzlich entgegengewirkt
werden kann. Weiterhin können an den in Hauptströmungsrichtung H liegenden freien
Enden des Verschlusskörpers 5 jeweils wenigstens drei Rückholfedern 6 oder beispielsweise
eine das Inlinerrohr 9 aufnehmende Rückhol-Ringfeder (nicht dargestellt) so angreifen,
dass eine zu dem Inlinerrohr 9 parallele Bewegung des Verschlusskörpers 5 zuverlässig
gewährleistet werden kann. Mit anderen Worten greifen die Federn 6 an dem freien Ende
des Verschlusskörpers 5 idealerweise gleichmäßig um das Inlinerrohr 9 verteilt an,
wobei ein radialer Abstand von wenigstens 120° zwischen benachbarten Angriffspunkten
der Federn 6 an dem Verschlusskörper 5 für eine parallele, verkantungsfreie Bewegung
des Verschlusskörpers 5 ausreicht.
[0027] Das in den Fig. 5 bis 8 gezeigte dritte und vierte Ausführungsbeispiel einer Anschlussarmatur
zeigt die im Zusammenhang mit dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel aufgezeigten
gleichen Wirkungen und Funktionen. Insbesondere kann mit diesen Ausführungsbeispielen
eine Ringleitung sowohl für Kalt- als auch für Warmwasser effizienter ausgestaltet
werden, da das Inlinerrohr 9 als Rückführleitung für die Ringleitung Verwendung findet,
wodurch eine zuverlässige Durchspülung sämtlicher an den Ring angeschlossenen und
zu einem Verbraucher führenden Ringleitungen erreicht werden kann.
Bezugszeichen
[0028]
- 1
- Ein- und Auslassöffnungen
- 2
- Querschnittsverengung
- 3
- Querschnittserweiterung
- 4
- Ein- und Ausfädelöffnung
- 5
- Verschlusskörper
- 6
- Rückholfeder
- 7
- Ein- und Ausfädelkanal
- 8
- Zylinderabschnitt
- 9
- Inlinerrohr
- d
- Durchmesser der Querschnittsverengung
- D
- Durchmesser der Querschnittserweiterung
- DN
- Durchmesser des Stranges und des Zylinderabschnitts
- H
- Hauptströmungsrichtung
- Q
- Volumenstrom
- Qkrit
- Kritischer Volumenstrom
- α
- Winkel zwischen Einfädelkanal und Hauptströmungsrichtung
- β
- Winkel zwischen Ausfädelkanal und Hauptströmungsrichtung
1. Anschlussarmatur zum Anschließen einer Ringleitung mit mindestens einem Verbraucher
an einen Stockwerks- bzw. Steigrohrstrang oder Ring mit an den Strang oder Ring anschließbaren
Ein- und Auslassöffnungen (1) und dazwischenliegenden Einfädel- und Ausfädelöffnungen
(4), die durch eine Querschnittsverengung (2) voneinander getrennt sind, wobei die
Querschnittsverengung (2) von zwei sich in Richtung der Ein- bzw. Auslassöffnung (1)
allmählich vergrößernden Querschnittserweiterungen (3) eingefasst ist;
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einfädelöffnung (4) im Bereich der einen Querschnittserweiterung (3) und/oder
unmittelbar an dieser auf der der Querschnittsverengung (2) gegenüberliegenden Seite
angrenzend angeordnet ist; und
dass die Ausfädelöffnung (4) im Bereich der anderen Querschnittserweiterung (3) und/oder
an dieser auf der der Querschnittsverengung (2) gegenüberliegenden Seite unmittelbar
angrenzend angeordnet ist.
2. Anschlussarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfädelöffnung (4) derart ausgebildet ist, dass die aus der Ringleitung zurückgeführte
Ringleitungsströmung unter einem Einströmwinkel (α) von nicht mehr als 75 Grad zur
Hauptströmungsrichtung (H) einströmt.
3. Anschlussarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einströmwinkel (α) zwischen 35 Grad und 55 Grad zur Hauptströmungsrichtung (H)
ist.
4. Anschlussarmatur nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einströmwinkel (α) zwischen 42 Grad und 47 Grad zur Hauptströmungsrichtung (H)
ist.
5. Anschlussarmatur nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussarmatur zumindest hinsichtlich der Ausgestaltung der Querschnittserweiterungen
(3) und der Ein- und Ausfädelöffnungen (4) symmetrisch zu wenigstens einer Mittelpunktachse
(A) der Querschnittsverengung (2) ausgebildet ist.
6. Anschlussarmatur nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussarmatur einen in der Querschnittsverengung (2) angeordneten und in Hauptströmungsrichtung
(H) verschieblichen Verschlusskörper (5) umfasst.
7. Anschlussarmatur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskörper (5) die Querschnittsverengung (2) bei kleinen Volumenströmen
(Q) bis zu einem kritischen Volumenstrom (Qkrit) im wesentlichen dichtend verschließt.
8. Anschlussarmatur nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskörper (5) ellipsenförmig ausgebildet ist.
9. Anschlussarmatur nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskörper (5) mit wenigstens einer in Hauptströmungsrichtung (H) wirkenden
Rückholfeder (6) zusammenwirkt.
10. Anschlussarmatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftangriffspunkt der Rückholfeder (6) an dem Verschlusskörper (5) in einer
parallel zur Hauptströmungsrichtung (H) verlaufenden Symmetrieachse des Verschlusskörpers
(5) liegt, und dass die von der Rückholfeder (6) ausgehende Kraft entlang der Symmetrieachse
wirkt.
11. Anschlussarmatur nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den jeweiligen in Hauptströmungsrichtung (H) liegenden Enden des Verschlusskörpers
(5) wenigstens eine Rückholfeder (6) angreift, deren in Hauptströmungsrichtung (H)
wirkende resultierende Kraft bei Strömungslosigkeit gleich Null ist.
12. Anschlussarmatur nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussarmatur als einteilig gegossenes Bauteil ausgebildet ist.
13. Anschlussarmatur nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussarmatur ein in Hauptströmungsrichtung (H) parallel angeordnetes Rohr
(9) aufnimmt.
14. Anschlussarmatur nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (9) in Hauptströmungsrichtung (H) koaxial angeordnet ist.
15. Trink- und Brauchwassersystem mit wenigstens einem Stockwerks- bzw. Steigrohrstrang
oder Ring, gekennzeichnet durch mehrere in Strömungsrichtung in dem Strang oder Ring hintereinander angeordnete Ringleitungen,
die zu mindestens einem Verbraucher führen und jeweils über eine Anschlussarmatur
nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche an den Strang angeschlossen sind.