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EP 1 767 451 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.2009 Patentblatt 2009/46 |
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Anmeldetag: 28.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Unterseeboot
Submarine
Sous-marin
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
22.09.2005 DE 102005045245
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.03.2007 Patentblatt 2007/13 |
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Patentinhaber: Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH |
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24143 Kiel (DE) |
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Erfinder: |
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- Tummer, Markus
22844 Norderstedt (DE)
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Vertreter: Vollmann, Heiko et al |
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Patentanwälte Vollmann & Hemmer
Bei der Lohmühle 23 23554 Lübeck 23554 Lübeck (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 511 372
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DE-A1- 19 718 163
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Unterseeboot gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus dem Dokument
DE 25 11 372 ist ein U-Boot mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt.
[0003] Bei Unterseebooten zählt es zum Stand der Technik, neben dem druckfesten Einstiegsschacht
im Turmbereich mindestens einen weiteren Einstiegsschacht vorzusehen, beispielsweise
einen Batterieschacht, der nicht nur zum Aufnehmen von Proviant, Material oder dergleichen,
sondern auch zum Ein- und Ausstieg benutzt werden kann. Vorteilhaft ist dabei dieser
im vorderen Teil des Bootes vorgesehene Batterieschacht auch als Rettungsschacht ausgebildet,
insbesondere zum Einsatz in Verbindung mit einem Rettungsunterseeboot (
Deep
Submergence
Rescue
Vehicle), mit dem es möglich ist, an ein hawariertes Unterseeboot unter Wasser anzudocken,
mit diesem eine druckfeste Kanalverbindung herzustellen, Mannschaft aufzunehmen und
zu einem Begleitschiff zu bringen. Hierzu weist das DSRV an seiner Unterseite einen
glockenartigen Körper auf, der mit seinem nach unten freiliegenden Andockflansch zum
Andocken an eine Gegenflanschfläche des Unterseebootes vorgesehen ist, welche am Ende
eines Rettungsschachtes vorgesehen ist.
[0004] U-bootseitig ist die Gegenflanschfläche durch die Außenhaut im vorderen Schiffsbereich,
insbesondere Decksbereich gebildet. Um die durch den Schacht gebildete Öffnung im
Deck bündig abzuschließen zählt es zum Stand der Technik, einen gesonderten Verkleidungsdeckel
in der Außenhaut des Unterseebootes vorzusehen. Fluchtend zu diesem Verkleidungsdeckel
liegt mit Abstand darunter ein Lukendeckel, mit welchem der Schacht dicht abschließbar
ist.
[0005] Eine solche Konstruktion kann insbesondere dann, wenn Verkleidungs- und Lukendeckel
nur einen geringen Abstand zueinander aufweisen ungünstig sein, da dann die Deckel
sich gegenseitig behindern, so dass sie zumindest bei angekoppelten DSRV nicht vollständig,
d. h. bis zu einem Schwenkwinkel von 90° geöffnet werden können. Dies Problem tritt
um so mehr auf, je größer der Schachtquerschnitt und damit der Lukendeckel ist, da
die Größe des Andockflansches des DSRV sowie des darüber liegenden glockenförmigen
Gebildes genormt, d. h. nicht veränderbar ist.
[0006] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
Unterseeboot mit vergleichsweise großen Lucken- und Verkleidungsdeckel auszubilden,
die insbesondere auch bei angedockten DSRV vollständig geöffnet werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüche,
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung.
[0008] Das Unterseeboot gemäß der Erfindung weist einen Druckkörper und mindestens einen
durch einen Lukendeckel nach außen druckdicht abschließbaren Schacht auf, der das
Innere des Druckkörpers mit der Außenatmosphäre verbindet. Um eine möglichst bündige
Außenhaut zu erhalten, weist das Unterseeboot beabstandet zum Lukendeckel einen Verkleidungsdeckel
auf, der in geschlossenem Zustand die Außenhaut des Bootes im Bereich des Schachtes
abschließt. Sowohl Lukendeckel als auch Verkleidungsdeckel sind schwenkbar am Bootskörper
angelenkt. Um sicherzustellen, dass bei vorgegebenem Raum der Lukendeckel vollständig,
d. h. um etwa 90° geöffnet werden kann, ist gemäß der Erfindung der Verkleidungsdeckel
in mindestens zwei zueinander bewegbare Abschnitte geteilt.
[0009] Grundgedanke der Erfindung ist es also den Verkleidungsdeckel in Abschnitte zu unterteilen,
die zueinander bewegbar sind, d. h. die beispielsweise ineinander teleskopierbar,
zueinander schwenkbar oder verschiebbar mit fingerartig ineinander eingreifenden Teilen
ausgebildet sind, um auf diese Weise den Verkleidungsdeckel, der typischerweise mindestens
so groß wie der des Lukendeckel ist, nicht vollständig innerhalb der Andockglocke
aufstellen zu müssen, sondern vorher oder während des Aufstellens diesen raumsparend
ineinander zu fahren, zu falten oder in seiner Raumform in anderer geeigneter Weise
zu verändern.
[0010] Ein Schacht mit Lukendeckel im Sinne der vorliegenden Erfindung kann grundsätzlich
jeder beliebige Schacht sein, der das Innere des Druckkörpers mit der Außenatmosphäre
verbindet, beispielsweise der Batterieschacht. Dabei kommt es für die Verwirklichung
der erfindungsgemäßen Ausbildung nicht zwingend darauf an, dass der Schacht als Ein-
und Ausstiegschacht vorgesehen ist oder dass der Schacht zum Andocken eines DSRV vorgesehen
ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung ist jedoch für den letztgenannten Einsatzzweck
von besonderem Vorteil.
[0011] Der den Schacht nach oben abschließende Deckel wird zur Unterscheidung von dem Verkleidungsdeckel
als Lukendeckel bezeichnet. Dieser schließt den Schacht vom Druckkörper gesehen nach
außen hin hermetisch ab. Der Schacht kann durch einen weiteren innenliegenden Deckel
abschließbar sein, so dass sich eine Schleusenfunktion ergibt.
[0012] Besonders vorteilhaft ist die Erfindung dann einsetzbar, wenn der Lukendeckel und
der Verkleidungsdeckel bewegungsgekoppelt sind. Eine solche Anordnung hat darüber
hinaus den Vorteil, dass sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen nur ein Deckel
zu handhaben ist, während der andere Deckel selbsttätig der Bewegung des kraftbeaufschlagten
Deckels folgt. Dabei ist vorteilhaft mindestens ein Deckel federvorbelastet, so dass
er im Wesentlichen gewichtsausgeglichen bewegt werden kann.
[0013] Bei der Ausbildung des Verkleidungsdeckels ist es zum einen wichtig, dass die dadurch
im Bereich des Schachtes abgeschlossene Außenhaut des Uboots bei geschlossenem Deckel
möglichst bündig und glatt ausgebildet ist, andererseits die Mechanik des Deckels,
mit der sich die Abschnitte zueinander bewegen, möglichst robust und kostengünstig
in der Herstellung ist. Dies wird dadurch besonders gut erreicht, dass die Abschnitte
des Verkleidungsdeckels schwenkbar miteinander verbunden sind, typischerweise nach
Art eines Scharniers. Eine solche beispielsweise Klavierband ähnliche Ausbildung der
Verkleidungsdeckelabschnitte ist robust und wenig anfällig gegen das Eindringen von
Fremdkörpern, welche die Bewegung der Abschnitt zueinander behindern könnten. Dabei
liegt das eigentliche Scharnier vorteilhaft an der zum Luckendeckel weisenden Seite
des Verkleidungsdeckels, so dass bei geschlossenem Verkleidungsdeckel das Scharnier
durch den Verkieidungsdeckei selbst noch außen abgedeckt ist.
[0014] Der Lukendeckel und der Verkleidungsdeckel sind vorteilhaft jeweils am Bootskörper
mittels eines Scharniers befestigt. Dabei ist die Anordnung der Scharnierachsen zweckmäßigerweise
so gewählt, dass diese parallel zueinander jedoch mit Abstand zueinander liegen. Auf
diese Weise kann gewährleistet werden, dass das Scharnier des jeweiligen Deckels praktisch
unmittelbar am Deckel angreift, so dass bei der Schwenkbewegung zum Öffnen ein vergleichsweise
geringer Freiraum benötigt wird. Diese Anordnung der parallelen Achsen ist insbesondere
auch der Erfindung vorgesehen, bewegungsgekoppelt sind.
[0015] Zweckmäßigerweise ist dann auch die Schwenkachse, um welche die Verkleidungsdeckelabschnitte
zueinander schwenkbar sind, so angeordnet, dass diese parallel zur Schwenkachse des
Verkleidungsdeckels bzw. des Lukendeckels ist. Wenn, was gemäß der Erfindung vorgesehen
sein kann, der Verkleidungsdeckel in mehr als zwei miteinander gelenkverbundene Deckelabschnitte
unterteilt ist, dann sind diese vorteilhaft ebenfalls zueinander parallel. Sie können
jedoch auch schräg zueinander angeordnet sein, wenn mindestens zwei Schwenkachsen
vorgesehen sind.
[0016] Zur Bewegungskopplung zwischen Verkleidungsdeckel und Lukendeckel wird gemäß der
Erfindung vorteilhaft ebenfalls ein Gelenk vorgesehen, vorteilhaft ein scharnierartiges
Gelenk, also ein solches, das lediglich um eine Achse schwenkbar ist. Dann sollte
diese Achse parallel zu den Schwenkachsen zwischen Verkleidungsdeckel und Bootskörper
sowie zwischen Lukendeckel und Bootskörper sein. Die Gelenkverbindung zwischen Verkleidungsdeckel
und Lukendeckel erfolgt vorteilhaft nahe ihren freien Enden, also an den Enden, an
denen die Deckel nicht am Bootskörper festgelegt sind.
[0017] Besonders vorteilhaft besteht der Verkleidungsdeckel aus zwei schwenkbar miteinander
verbundenen Abschnitten, deren Schwenk= achse den Schacht etwa mittig teilt, zumindest
jedoch im Bereich des mittleren Drittels des Schachtquerschnitts quer zur Mittellängsachse
des Schachtes angeordnet ist.
[0018] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in stark vereinfachter Teilansicht den oberen vorderen Teil eines U-Bootes mit angedocktem
DSRV,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den vorderen Teil des U-Boots gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- in vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt eines Teils des U-Bootes im Schachtbereich
mit geschlossenen Deckeln und
- Fig. 4
- den Schachtbereich in Darstellung gemäß Fig. 3 mit geöffneten Deckeln.
[0019] Das Unterseeboot weist einen Druckkörper 1 auf, der im Bereich eines Turmes 2 einen
in den Figuren nicht dargestellten zentralen Zugangsschacht aufweist. Darüber hinaus
ist im vorderen Teil des Bootes an der Oberseite ein Batterieschacht 3 vorgesehen,
der die Wandung des Druckkörpers 1 durchsetzt und bis zur Außenhaut 4 des Bootes reicht,
also im Bereich des begehbaren Bootsdecks mündet. Der Batterieschacht 3 weist einen
inneren Deckel 5 sowie einen äußeren Deckel 6 - nachfolgend Lukendeckel genannt -
auf, mit denen der Schacht 3 jeweils dicht abschließbar ist. Der Schacht 3 ist ebenso
wie der Druckkörper 1 druckfest ausgebildet. Er dient bei der beschriebenen Ausführungsform
nicht nur als Batterieschacht bzw. zum Ein- und Ausstieg, sondern insbesondere auch
als Rettungsschacht. In Fig. 1 ist schematisch dargestellt, wie ein in der Einleitung
beschriebenes DSRV 7 am Schacht 3 andocken kann, um unter Wasser Personen aus dem
Druckkörper 1 in das DSRV 7 zu überführen und damit an die Wasseroberfläche zu bringen.
[0020] Das DSRV 7 ist an seiner Unterseite mit einem glockenförmigen Körper 8 ausgerüstet,
der in einem umlaufenden flachen Flansch 9 endet, der, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt,
zum Andocken an einer im Decksbereich entsprechend ausgebildeten Gegenflanschfläche
10 vorgesehen und ausgebildet ist.
[0021] Um bei angedocktem DSRV 7 den Schacht 3 vollständig öffnen zu können, ist die anhand
der Fig. 3 und 4 dargestellte Deckelausbildung vorgesehen.
[0022] Der Schacht 3 ist an seinem oberen Ende in an sich bekannter Weise durch den Lukendeckel
6 abschließbar, der an einer Seite am Bootskörper 11 scharnierbefestigt ist. Der Lukendeckel
6 ist hinsichtlich seiner Anlenkung am Bootskörper, seiner Dicht- und Verriegelungsfunktion
in an sich bekannter Weise ausgebildet. Etwa fluchtend zum Lukendeckel 3 darüber angeordnet
ist ein Verkleidungsdeckel 12, der ebenso wie der Lukendeckel 3 eine im Wesentlichen
kreisrunde Form hat und sich in Schließstellung bündig in die komplementär zur Form
des Verkleidungsdeckeis 12 in der Außenhaut 4 gebildete Öffnung 13 einpasst. Da die
Öffnung 13 im Decksbereich des Bootes liegt, ist der Verkleidungsdeckel 12 an seiner
Oberseite im Wesentlichen eben und begehbar ausgebildet. Er liegt mit geringem Abstand
über dem Lukendeckel 6 und ist an einer Seite mit dem Bootskörper 6 scharnierverbunden.
Hierzu ist ein etwa U-förmiger Bügel 14 vorgesehen, welcher die Unterseite des Verkieidungsdeckeis
12 mit dem eigentlichen Gelenk 15 verbindet.
[0023] Der Verkleidungsdeckel 12 ist in zwei Deckelabschnitte 12a und 12b unterteilt, die
durch ein Scharnier 16 gelenkig miteinander verbunden sind. Das Scharnier 16 ist nach
Art eines Klavierbandscharnieres ausgebildet und unmittelbar unter dem eigentlichen
Verkleidungsdeckel 12 angebracht, so dass es in geschlossener Stellung des Deckels
12 (Fig. 3) von außen nicht zugänglich ist und somit die Form der Außenhaut nicht
beeinflusst.
[0024] An dem dem Gelenk 15 abgewandten Ende des Verkleidungsdeckels 12 ist etwa in der
Mitte zwischen dem Verkleidungsdeckel 12 und dem Lukendeckel 16 ein Scharniergelenk
17 vorgesehen, welches Lukendeckel 6 und Verkleidungsdeckel 12 miteinander bewegungskoppelt.
Die Schwenkachse des Gelenks 15, mit dem der Verkleidungsdeckel 12 am Bootskörper
11 angelenkt ist, die Schwenkachse, um welche die Verkleidungsdeckelabschnitte 12a
und 12b im Gelenk 16 verschwenkbar sind sowie die Schwenkachse des Gelenks 17 sind
parallel zueinander und parallel zur Schwenkachse des Gelenks 18, mit der Lukendeckel
6 am Bootskörper 11 angeschlagen ist. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, dass
beim Öffnen des Schachtes 3 die Deckel 6, 12 zum einen bewegungsgekoppelt sind, zum
anderen sich raumsparend aufstellen, wie dies insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist,
welche die Deckel in vollständig geöffneter Stellung zeigen.
[0025] Durch die Anordnung der Gelenke 15, 16, 17 und 18 wird beim Aufschwenken des Lukendeckels
6 der Verkleidungsdeckel 12 aus seiner in geschlossener Lage (Fig. 3) decksparallelen
Stellung in eine Stellung verschwenkt, in welcher die Deckelabschnitte 12a und 12b
im Winkel von etwa 90° zueinander befindlich sind. Dabei ist der Deckelabschnitt 12a
etwa parallel zum Lukendeckel 6 angeordnet, wohingegen der Deckelabschnitt 12b im
Wesentlichen quer zu diesen liegt und den dann dazwischen gebildeten Raum überbrückt.
Durch diese Anordnung wird also trotz der vergleichsweise großen Schachtöffnung und
den nur mit geringem Abstand übereinander angeordneten Deckeln 6 und 12 erreicht,
dass diese sich beim Aufstellen nicht gegenseitig behindern und sich der Verkleidungsdeckel
12 aufgrund seiner Teilfaltung raumparend in den verbleibenden Freiraum zwischen Lukendeckel
und dem glockenförmigen Körper 8 eingliedert. Wie Fig. 4 zeigt, ist dabei der Lukendeckel
6 vollständig, d. h. um etwa 90° geöffnet und gibt somit den Schachtausgang vollständig
frei.
[0026] Das Gelenk 16 liegt etwa im Bereich der Mittellängsachse 19 des Schachtes 3, wobei
der Verkleidungsdeckel nicht den gesamten Querschnitt des Schachts 3 überdeckt, sondern
lediglich den Bereich des Luckendeckels 6 sowie im Bereich seiner Gelenkanbindung
15 darüber hinausgehend, um den darunter liegenden U-förmigen Bügel 14 zu überdecken
und insoweit den für die Schwenkbewegung desselben erforderlichen Freiraum abzudecken.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Druckkörper
- 2
- Turm
- 3
- Batterieschacht
- 4
- Außenhaut
- 5
- Innerer Deckel
- 6
- Lukendeckel, äußerer Deckel
- 7
- DSRV
- 8
- Glockenförmiger Körper
- 9
- Flansch
- 10
- Gegenflanschfläche
- 11
- Bootskörper
- 12
- Verkleidungsdeckel
- 12a, 12b
- Verkleidungsdeckelabschnitte
- 13
- Öffnung in der Außenhaut
- 14
- U-förmiger Bügel
- 15
- Gelenk
- 16
- Klavierscharnierartiges Gelenk
- 17
- Gelenk
- 18
- Gelenk
- 19
- Mittellängsachse
1. Unterseeboot mit einem Druckkörper (1) und mit mindestens einem durch einen Lukendeckel
(6) nach außen druckdicht abschließbaren Schacht (3), welcher das Innere des Druckkörpers
(1) mit der Außenatmosphäre verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß er einen zum Lukendeckel (6) beabstandet angeordneten Verkleidungsdeckel (12), aufweist
welcher in geschlossenem Zustand die Außenhaut (4) des Bootes im Bereich des Schachtes
(3) abschließt, wobei die Deckel (6, 12) schwenkbar am Bootskörper (11) angelenkt
sind, und wobei der Verkleidungsdeckel (12) in mindestens zwei zueinander bewegbare
Abschnitte (12a, 12b) geteilt ist.
2. Unterseeboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel (6, 12) bewegungsgekoppelt sind.
3. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (12a, 12b) des Verkleidungsdeckels (12) schwenkbar miteinander verbunden
sind.
4. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel (6, 12) um parallele beabstandete Achsen schwenkbar sind.
5. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse/-achsen, um welche die Verkleidungsdeckelabschnitte (12a, 12b) zueinander
schwenkbar sind, parallel zur Schwenkachse des Verkleidungsdeckels (12) ist/sind.
6. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verkleidungsdeckel (12) und der Lukendeckel (6) gelenkig miteinander verbunden
sind.
7. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verkleidungsdeckel (12) und der Lukendeckel (6) nahe ihren freien Enden schwenkbar
miteinander verbunden sind, wobei die Schwenkachse parallel zu den Schwenkachsen zwischen
den Deckeln (6, 12) und dem Bootskörper (11)sind.
8. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verkleidungsdeckel (12) zwei schwenkbar miteinander verbundene Abschnitte (12a,
12b) aufweist deren Schwenkachse nahe der Mittellängsachse (19) des Schachtes und
quer zu dieser angeordnet ist.
9. Unterseeboot nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Deckelabschnitte (12a, 12b) verbindende Gelenk 16 so angeordnet ist, dass
es bei geschlossener Stellung des Verkleidungsdeckels durch diesen nach außen abgedeckt
ist.
1. A submarine with a pressure hull (1) and with at least one shaft (3) which may be
closed in a pressure tight manner to the outside by way of a hatch cover (6) and which
connects the inside of the pressure hull (1) to the outer atmosphere, characterised in that the shaft comprises a fairing cover (12) which is arranged at a distance to the hatch
cover (6) and which in the closed condition terminates the outer skin (4) of the submarine
in the region of the shaft (3), wherein the covers (6, 12) are articulated on the
submarine body (11) in a pivotable manner and wherein the fairing cover (12) is divided
into at least two sections (12a, 12b) which may be moved to one another.
2. A submarine according to claim 1, characterised in that the covers (6, 12) are coupled in movement.
3. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the sections (12a, 12b) of the fairing cover (12) are connected to one another in
a pivotable manner.
4. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the covers (6, 12) are pivotable about parallel, distanced axes.
5. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the pivot axis / pivot axes, about which the fairing cover sections (12a, 12b) are
pivotable to one another, is / are parallel to the pivot axis of the fairing cover
(12).
6. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the fairing cover (12) and the hatch cover (6) are connected to one another in an
articulated manner.
7. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the fairing cover (12) and the hatch cover (6) are pivotably connected to one another
close to their free ends, wherein the pivot axis is parallel to the pivot axes between
the covers (6, 12) and the submarine body (11).
8. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the fairing cover (12) comprises two sections (12a, 12b) which are pivotably connected
to one another, whose pivot axis is arranged close to the middle longitudinal axis
(19) of the shaft and transversely to this.
9. A submarine according to one of the preceding claims, characterised in that the joint (16) connecting the cover sections (12a, 12b) is arranged such that with
a closed position of the fairing cover, it is covered to the outside by this.
1. Submersible présentant une coque pressurisée (1) et au moins un sas (3) pouvant être
fermé de façon étanche à l'extérieur par le biais d'un couvercle d'écoutille (6),
qui relie l'intérieur de la coque pressurisée (1) à l'atmosphère extérieure, caractérisé en qu'il présente un couvercle d'habillage (12) disposé à distance du couvercle d'écoutille
(6), et qui, à l'état fermé, obture le bordé extérieur (4) du submersible dans la
zone du sas (3), les couvercles (6, 12) étant articulés de façon à pivoter au niveau
du corps du submersible (11), et dans lequel le couvercle d'habillage (12) est divisé
en au moins deux segments (12a, 12b) mobiles l'un par rapport à l'autre.
2. Submersible selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couvercles (6, 12) sont couplés en déplacement.
3. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les segments (12a, 12b) du couvercle d'habillage (12) sont reliés ensemble de façon
à pivoter.
4. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les couvercles (6, 12) peuvent pivoter autour d'axes parallèles distants.
5. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ou les axes de pivotement autour desquels les segments de couvercle d'habillage
(12a, 12b) peuvent pivoter l'un par rapport à l'autre est/sont parallèles à l'axe
de pivotement du couvercle d'habillage (12).
6. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle d'habillage (12) et le couvercle d'écoutille (6) sont reliés ensemble
de façon articulée.
7. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle d'habillage (12) et le couvercle d'écoutille (6) sont reliés à l'un
à l'autre de façon à pouvoir pivoter près de leurs extrémités libres, l'axe de pivotement
étant parallèle aux axes de pivotement entre les couvercles (6, 12) et le corps du
submersible (11).
8. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle d'habillage (12) présente deux segments (12a, 12b) reliés ensemble de
façon à pouvoir pivoter, leur axe de pivotement étant disposé près de l'axe longitudinal
médian (19) du sas et perpendiculairement à celui-ci.
9. Submersible selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'articulation (16) reliant les segments de couvercle (12a, 12b) est disposée de
façon telle qu'en position fermée du couvercle d'habillage, elle est recouverte par
celui-ci sur l'extérieur.
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